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  Sept.-Mami, das Schlafen und Aufregen wegen Mann
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   gelöschter User
schrieb am 21.10.2011 09:13
Hi Zusammen

so heute verfasse ich meinen ersten Frage-Beitrag als Zwillingsmami.

Irgendwie haben wir glaube ich ein leichtes Problem mit dem Schlafen.

Unsere zwei Mäuse wollen nicht im Beistellbett bei uns im Schlafzimmer schlafen. Also schlafen sie bei uns im Ehebett.
Das geht vom Platz her auch einigermaßen. Nur sobald eine auch nur annähernd wach wird, sich regt etc. wird die zweite sofort mit wach.
Das gleiche habe ich auch schon tagsüber festgestellt wenn sie sogar in zwei versch. Räumen mal schlafen.

Haben Zwillinge so sensible Antennen zueinander, das immer alles Sinchron ablaufen muss? Auch bei zweieiigen?

Zweites Problem ist momentan mein schatz.
Irgendwie regt er mich nachts total auf. Er ist tagsüber ein lieber guter Papi, aber wenn sie nachts kommen bleibt immer alles an mir hängen.
Ich mache immer die Nachtschicht. Und das, alle drei Stunden.
Wenn sie nachts schreien, dreht er sich meisstens um, wenn nur eine wach ist.

Werden beide wach und ich schaffe es nicht, beiden gleichzeitig die Flasche zu geben, wird er mitunter leider echt pampig.
Dann motzt er rum, das er Morgen wieder arbeiten muss (was muss ich denn den ganzen Tag machen?), und wenn er einer dann die Flasche gibt
und es läuft (leider Gottes) immer recht viel rechts und links aus dem Mund raus, reagiert er Sauer und schimpft schonmal mit den Kleinen das sie
"zu blöd zum trinken wären".

Mich macht das echt traurig.
Zumal ich ihn so gar nicht kenne. Erst seit die Zwillis da sind.
Dann meint er immer "Ina hätte gleich normal trinken können"

Grrrrrrrrrrrrrrrrrr

Und wenn sie abends ihre allabendlichen Blähungen bekommen und schreien, wirkt er auch genervt. Mir tun die Würmchen dann einfach nur Leid wenn sie Schmerzen haben sehr treurig

Wird das besser? Ist das normal das bei Zwillingen alles krasser kommt und am Anfang die Partnerschaft darunter leidet?

Wäre für ein paar aufmunternde Worte dankbar.

lg Herzle


  Re: Sept.-Mami, das Schlafen und Aufregen wegen Mann
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   gelöschter User
schrieb am 21.10.2011 10:27
Hallo du,

willkommen im Leben einer Zwillingsmutter (wie du siehst, hab ich das selber und in aller Kürze noch ein zweites Mal...und ich lebenoch! Und meine Ehe auch! smile).

Also, erstmal: tief durchatmen!

So, zu deinen Fragen:

1.) Es ist nicht unbedingt "zwillingstypisch", dass beide gleichzeitig aufwachen, essen, trinken, Nähe wollen. Aber sieh es mal von der positiven Seite: du hast schon jetzt, recht früh, eine Gleichtaktung, um die dich hier so manche Zwillingsmutter heiß beneiden würde! Freu dich, das ist etwas ganz Wertvolles. Du hast den doppelten Aufwand nur zu EINEM Zeitpunkt. Wenn du dich gut organisierst, ist es das beste, was dir passieren kann!
Leg die Kinder auf ein Kopfkissen oder ein Stillkissen, ruhig nah zusammen, dann kannst du beide Flaschen gleichzeitig halten. Wenn eine von beiden ein "ruhigeres" Gemüt hat, wirds dir auch keiner übelnehmen, wenn du ein paar Spucktücher so arrangierst, dass du darauf eine FLasche zum Trinken ablegen kannst. So kann das Mäuschen trinken, ohne dass du beide Hände besetzt hast.
Also, auf jeden Fall freuen, dass sie gleichzeitig wach werden und du so in einem Aufwasch alles mögliche erledigen kannst.

Zur Flaschenzubereitung: am einfachsten geht es, wenn du abends eine Thermoskanne mit heißem Wasser füllst und eine Flasche mit kaltem, abgekochten Wasser (alternativ geht auch sowas wie Volvic oder ähnliches, womit man Babynahrung zubereiten kann). Dann das Milchpulver, die Flaschen und das Wasser zurechtstellen, damit du nachts nicht noch ewig lange "herummachen" musst, bis du alles fertig hast. So gehts am einfachsten und schnellsten.

2.) Mein Mann hat mir nachts auch nicht wirklich geholfen, er hat eben auch einen sehr verantwortungsvollen Job, da muss er ausgeschlafen sein und mitunter kann ein Menschenleben davon abhängen, dass mein Mann ausgeschlafen und konzentriert ist. Demnach habe ich ihn dann auch schlafen lassen bzw ihn nur kurz geweckt, damit er mir beim Anlegen hilft (ich habe knapp 5 Monate vollgestillt). Ansonsten war er aber auch nicht begeistert, wenn er nachts rausmusste. Wickeln und alles übrige habe ich übernommen.
Es war ok so.

3.) Gegen das Herauslaufen der Milch aus den Mundwinkeln: Entweder sind eure Sauger zu groß (das Loch), sodass sie zuviel Milch auf einmal im Mund haben. Das könntest du mit einer kleineren Lochung beheben. Damti die Kinder nicht immer nass sind, lege ihnen doch vor dem Trinken ein Spurcktuch wie ein Halstuch um den Hals. Dann sind nur die Spucktücher nass, nicht die Kinder.

Ansonsten: es ist alles normal, alles muss sich erst einspielen und ganz schlecht ist es, wenn man gegenseitig Vorwürfe erhebt. Wir haben den Fehler anfangs auch, gemacht ("Du hast aber..:", "Du machst aber..:", "IMMER muss ich...." etc), aber das hilft nicht weiter. Versucht, euch zu respektieren und zu verstehen, dann läuft auch die Partnerschaft besser!

Alles Liebe für euch!

LG, Miriam


  Re: Sept.-Mami, das Schlafen und Aufregen wegen Mann
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   teebeutelchen
schrieb am 21.10.2011 12:49
Hallo Herzle,

dein Problem beim Schlafen verstehe ich nicht. Denkst du, sie wecken sich gegenseitig auf und stören sich gegenseitig? Denn eigentlich ist es doch toll, wenn beide den gleichen Rhythmus haben.

Zu deinem Mann:
Ja, ich denke schon, dass Zwillinge anstrengender sind. Für alle. Wenn mein Mann da war - und das war er sehr viel, war es selbstverständlich, dass er einen Zwilling übernommen hat. Wenn am nächsten Tag schon früh etwas Wichtiges war, "durfte" er auch mal im Gästezimmer schlafen, aber das war die Ausnahme. Aber da muss im Endeffekt jede Familie ihren Weg finden. Wie du bei Lumile siehst, kann man da ja auch eine ganz andere Einstellung haben.
Ich denke, dass bei euch einfach die Absprache fehlt, wann du was von deinem Mann erwartest. Z.B. wenn beide gleichzeitig wach werden, soll er dir helfen. Wenn sie abends Blähungen haben, soll er eine tragen. Oder wie auch immer das dann aussehen mag.

Ihr habt doch schon ein Kind und wisst, dass der Zustand nicht ewig anhält. Die Blähungen werden verschwinden, das nächtliche Füttern wird weniger,... Und es gibt doch nichts Schöneres, als das Gefühl, dass man es gemeinsam geschafft hat!


  Re: Sept.-Mami, das Schlafen und Aufregen wegen Mann
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   gelöschter User
schrieb am 21.10.2011 14:01
Hallo ihr LIeben,

danke für eure Antworten.

Teebeutelchen, ja ich meine damit, dass sie sich immer gegenseitig wecken nachts.

Natürlich ist es auch schön, wenn beide gleichzeitig Hunger haben und somit auch wieder gleichzeitig Schlafen.
Hmmm, das Problem liegt wohl dann eher zwischen meinem Mann und mir.
Er hat auch einen anspruchvollen Job (Geschäftsleitung) und wenn sie halt nachts dann wach werden, versuche ich immer bleide gleichzeitig
sofort zur Ruhe zu bringen und ihnen die Flasche zu geben, das ja mein Mann nicht aufwacht.

Und diese Situation setzt mich jede Nacht extrem unter Druck. Vielleicht sollte ich es lockerer ansehen. Wenn er denn schon wach wird, kann er auch eine übernehmen Ich hab ne Frage

Abends bevor unsere Große ins Bett geht, kuscheln wir zu 5 alle noch im Ehebett. DAbei hat mein Mann die Große, und ich wieder die beiden KLeinen.
Schon da habe ich den Druck das sie nicht laut schreien damit Ina langsam zur Ruhe kommt, ihr Sandmann noch anschauen kann und einfach so langsam
in die Ruhephase kommt.

Ach Mensch, ich merke grad selber beim schreiben, das es wohl mein Problem ist und ich das ganze irgendwie anderst regeln muss.

P.S. Das mit den Blähungen kannten wir von unserer Großen nie. Vielleicht ist auch deshalb mein Mann total verunsichert wenn sie so schreien Ich hab ne Frage

Danke Euch


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  Re: Sept.-Mami, das Schlafen und Aufregen wegen Mann
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   Mone2004
Status:
schrieb am 21.10.2011 15:08
Hi,

na dann herzlich willkommen smile

Ich will nur kurz ein, zwei Punkte schreiben, muss gleich die 3 Mäuse aus der Kita holen.

Schlafen: Versuche sie in ihr eigenes (Beistellbett) zu legen, ich glaube, dass ist auch für dich besser. Auch wenns schwerfällt, auch wenn die Ladys meckern, aber ich befürchte, es wird nicht besser. Sie werden größer, agiler und dann stören sie sich noch mehr. Du brauchst deine Kraft, auch für dein anderes Kind. Versuchs doch einfach mal wieder zwinker

Dein Mann: Bei uns war /ist es ähnlich. Er ist ein sehr liebevoller Papa, wird von seinen Töchtern abgöttisch geliebt. Ich allerdings könnte ihn manchmal..... zwinker. Nachts stellt er sich tot!!!! Als ich das erste Jahr zu Hause war, fand ich es naja, gerade noch halbwegs ok. Aber seitdem ich wieder arbeiten gehe, habe ich auch ein Anrecht auf meinen Schlaf, den ich tagsüber nicht nachholen kann.
Idee: Meine hatten einen unterschiedlichen Takt, das hieß, wenn ich Pech hatte, alle 2 Stunden raus, manchmal stündlich, von Schlaf über Tage hinweg kaum die Rede. Ich habe dann - auf Anraten des Forums smile - die Mäuse gleich getaktet. Fiel mir sehr schwer, denn ich war froh, dass sie endlich schliefen und sollte dann die eine noch schlafende wieder wach machen. In Summe war ich damit aber besser dran, ich kam auf ein bis zwei Stunden mehr Schlaf. Allerdings sind deine beiden ja noch sehr klein, ich würde mit dieser Übung noch ein wenig warten.

Vielleicht kannst du mit deinem Mann ja den Deal machen, dass er dich Fr und Sa Nacht mehr unterstützt. Oder ihr sagt: jeder bekommt "sein" Kind. Da du ja die Flasche gibst, kannst du ihn ja nachts mitheran ziehen. Das mit dem Job verstehe ich!!! Meiner muss auch über 200 km jeden Tag fahren, wenn er da permanent unausgeschlafen ist - keine gute Idee.

Zu Blähungen kann ich nichts sagen, hatten meine nicht und zu den Fläschen sabbern auch nicht, habe voll gestillt.

LG und toi toi toi
Mone


  Re: Sept.-Mami, das Schlafen und Aufregen wegen Mann
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   11Schnappi
Status:
schrieb am 21.10.2011 21:39
Hallo Herzle
streichel das wird besser mit der Zeit, ganz bestimmt!

Ich hab meinen Mann auch nachts nicht eingespannt. Der ist beruflich den ganzen Tag unterwegs und ich hatte einfach Sorge, dass er zu unausgeschlafen ist zum Autofahren.
Dafür hatte er dann am Wochenende einen Tag Schicht. Entweder hab ich ihn da schon nachts eingespannt, falls ich dringend Schlaf brauchte oder bei verhältnismäßig ruhigen Nächten hab ich ihm die Kinder morgens um 6 Uhr übergeben und mich dann mal gründlich ausgeschlafen.

Ich weiß ja nicht, wie Du nachts fütterst. Meine haben sich nicht gegenseitig geweckt. Das hab aber dann ich übernommen. Die Fläschen hab ich gerichtet, wie von Lumile beschrieben und dann hab ich die Kinder in den MaxiCosi gepackt. Wippen gehen auch, aber irgendwie lagen sich im MaxiCosi noch viel besser.Hab mich dann zwischen die MaxiCosis gesetzt und beide gleichzeitig gefüttert. Notfalls eine Handtuchrolle oder Rolle aus einer Windel unters Kinn, da kann man dann das Fläschchen auflegen,w enn man ein Kind fürs Bäuerchen hochnehmen muss.
Oder ich hab sie nebeneinander ins Stillkissen gelegt, das ging auch gut. DA findest Du für Dich sicher noch eine gute Lösung.

Zum Schlafbedürfnis Deines Mannes. Eventuell kann er ja in der ersten Zeit auch in einem anderen Zimmer schlafen, wenn er am nächsten Tag wichtige Termine hat?
Vielleicht würde ich es auch so regeln, dass einer die Große zu Bett bringt und der andere sich in der Zeit um die Kleinen kümmert? Würde Dir vielleicht auch Druck nehmen?

Aber ganz egal wie. Haltet einfach durch, macht euch so wenig Stress wie möglich. Es wird besser!!


  Re: Sept.-Mami, das Schlafen und Aufregen wegen Mann
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   totojulio
Status:
schrieb am 22.10.2011 00:36
Hallo Herzle,
unsere Jungs sind fast genau so alt wie eure Mädels und wir suchen auch noch nach den richtigen Lösungen für die vielen Dinge des Alltags. Ihr habt ja immerhin ein paar Erfahrungen mehr, weil ihr schon ein Kind habt, bei uns sind es die ersten. Ich habe allerdings das große Glück, dass mein Mann und ich uns die ersten vier Monate zu zweit voll um die Kinder kümmern können, danach gehe ich wieder Vollzeit arbeiten. Wir haben schon einiges ausprobiert: abwechselnd Nachtschicht (finde ich am besten) ... jeder kümmert sich um ein Kind ... nur wenn beide synchron kommen, hilft der andere,... Ich kann allerdings verstehen, dass dein Mann schlafen will, wenn er arbeiten muss. Das werde ich dann auch wollen. Ich würde aber an deiner Stelle am Wochenende mindestens einmal ausschlafen einfordern. Genau so kann ich dich und deinen Ärger verstehen, denn gerade im müden Zustand ärgert man sich schneller und ist gereizt, aber das gilt ja auch für den Partner. Ich hab mich auch dabei ertappt, dass ich nachts dachte: "Warum wacht der jetzt nicht auf und lässt mich hier mit zwei brüllenden Säuglingen alleine machen?" Aber er war selbst so müde und konnte einfach nicht mehr. (Seine Theorie: Frauen halten permanenten Schlafmangel besser aus Baseball)
Unsere Twins schlafen auch nicht so gern im Beistellbettchen, aber wir haben sie trotzdem abends immer dorthin ins Bett gebracht und das klappt jetzt, nur nach dem letzten "Nacht"-Fläschchen so gegen 7-8 Uhr morgens liegen sie dann noch bis ca. 10 Uhr mit uns im großen Bett. Die ganze Nacht wär das zu eng, auch wenn ich es schade finde. Zur Zeit wollen sie auch noch alle drei Stunden trinken, sind fast synchron (gleichzeitig oder knapp hintereinander) und ich muss sagen, die Gleichzeitigkeit finde ich angenehm. Sie machen sich aber nicht gegenseitig wach, im Gegenteil, da kann der eine direkt ins Ohr des anderen brüllen, keine Reaktion. Ich lege dann beide ins Stillkissen, wenn ich alleine füttere. Bis aber alles gerichtet ist, gibt's dann schon mal ein paar Minuten Geschrei, das wir alle aushalten müssen. Aber bestimmt schlafen sie bald auch mal länger am Stück.
Zu den Blähungen: Eines unserer Kinder hat manchmal so stark Bauchweh, dass es beim Trinken innehält und brüllt, dafür spuckt das andere mehr. Da hat uns unsere Kinderärztin heute den Wechsel der Milch empfohlen. Seit heute kriegen die beiden unterschiedliche Milch. Da kann ich aber noch nichts Verlässliches zu sagen.
Ob ich dir jetzt helfen konnte, weiß ich auch nicht? Ich weiß nur: Die Zeit, in der sie so klein sind, geht so schnell vorbei, und ich will jeden Tag genießen, auch wenn ich seit fünf Wochen saumüde bin.

Totojulio


  Re: Sept.-Mami, das Schlafen und Aufregen wegen Mann
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   Murmel08
Status:
schrieb am 22.10.2011 13:31
Das es eigentlich eher von Vorteil ist, dass sie gleichzeitig kommen denke ich weißt Du ja jetzt schon zwinker

Was Dich und Deinen Mann angeht, lasst Euch Zeit. Ihr müsst Euch erst mal neu finden und ein Kind ist nun mal anders als Mehrlinge. Trotzdem würde ich ihn nachts zumindest am WE mehr mit einspannen.

Wir haben z.B. die letzten beiden Jahre geschichtet (hatten aber auch wirklich schlimme Nächte). Seit ein paar Wochen sind sie endlich besser und müssen nur noch 4-6 mal nachts raus, ein Traum. Seither wechseln wir uns ab. Eine Nacht mein Mann, eine Nacht ich. Wenn es bei ihm sehr stressig ist mache ich auch mal zwei Nächte mehr unter der Woche, er dafür dann die Nächte über das WE.

Jeder ist zudem anders belastbar. Dem einen reichen 5 h der andere braucht eigentlich 8 h oder 10 h. Daher findet für Euch raus was für den Einzelnen machbar ist und was nicht.

Ihr schafft das Ja

Liebe Grüße,
Murmel


  Re: Sept.-Mami, das Schlafen und Aufregen wegen Mann
avatar    redhair
Status:
schrieb am 22.10.2011 19:21
Hallo,

Auch ich empfehle eine Gleichtaktung das erleichtert ungemein.
Was deinen Mann angeht tja meiner ist genauso nachts steht er nie auf das hat er von Anfang an nicht gemacht auch
wenn er nicht arbeiten gegangen ist.Du kannst dich eigentlich nur damit abpfinden wenn du so ein Exemplar erwischt hast.

Und für deine Entlastung ich drücke meinem Mann dafür tagsüber Aufgaben auf !
Abends die Kinder fertig machen ist seine Aufgabe auch wenn ich frei habe halte ich mich da raus.
Wenn er sich dann aufregt (tut er manchmal) dann gibt es meinerseits kurz einen Satz wie oft ich nachts draussen war.

Und ja das die Partnerschaft drunter leider ist normal.Manche Männer denken das Leben geht mit Kindern genauso unter wie
ohne.Bis sie merken das dies nicht geht dauert es sehr lange zwinker

Alles Gute

l g redhair


  Re: Sept.-Mami, das Schlafen und Aufregen wegen Mann
no avatar
   Liljane
schrieb am 22.10.2011 20:59
Hallo,
So ein Exemplar Mann habe ich auch. Wenn er denn nachts mit wach wird, dann ist er eher aggressiv, macht die Lage meist schlimmer, als das er eine Hilfe ist ( so langsam - nach einem Jahr - ist es schon etwas besser geworden Ja) Und wenn er denn nachts was mnacht, dann nurmit einem Kind. Das ich mal liegen bleiben konnte...Pustekuchen. Somit habe ich jetzt schon über 1 Jahr nicht mehr durchgeschlafen Gute Nacht
Unsere "Kleine" ist auch immer schon etwas ungeschickt beim trinken gewesen, braucht auch heute noch ewig für die Nachtflasche, reagiert sehr empfindlich auf Ungeduld meines Mannes, und somit gehört sie nachts definitiv mir.
Wir hatten keinen Platz für Beistellbettchen, sie schliefen direkt von Anfang an in ihrem Zimmer. Anfangs zusammen in einem Bett, als sie dann mit 3 Monaten unruhiger zusammen wurden, hatte ich sie getrennt.
Ich füttere auch von jeher beide gleichzeitig. Meist werden sie gleichzeitig wach, oder die andere wird mitgeweckt, denn sonst kommt man ja selbst nicht zur Ruhe. Also den Takt beibehalten ist echt zu empfehlen.
Ich lege den Kindern seit dem 5Monat ein Handtuch unter die Flasche, dann trinken sie wie von alleine im Bettchen weiter, schlafen dann auch direkt weiter - in der Regel zwinker. Selten das eine die Flasche verliert. Vorher hatte ich beide mit auf die Couch genommen, eine ins Stillkissen neben mir, eine im angewinkelten Bein liegent ging super.
Zum Thema "kleckern": die Kleine kleckerte auch gut, ich hatte immer Spucktücher umgelegt, und ihr einen kleineren Sauger gegeben.
Thema Bauchweh: ich habe viel und oft mit Lefax und Traubenkernkissen gearbeitet. Weiß nicht ob es ein Frühchen - Problem ist?


  Re: Sept.-Mami, das Schlafen und Aufregen wegen Mann
no avatar
   berlink
Status:
schrieb am 22.10.2011 22:16
liebes herzle!

also das gleichzeitige wachwerden fand ich auch besser, als 4 mal nachts raus müssen. bei mir war es meist so, dass ich kind 1 dann in die küche mitnahm, es fertig gemacht habe und idealerweise kind 2 dann erst wach wurde. kidn 1 schlief dann ind er wippe oder maxi cois ind er küche ein. wenn kind 2 doch eher wach war, hat mein mann es versorgt, zumindest begonnen. aber es war nicht das wahre., siehe unten. als ich nicht mehr abgepumpt udn nachts nicht mehr gewicklet habe, sondern nur noch gestillt udn evtl. fläschchen nachgegeben, bin ich mit kind 1 ins wozi, habe dort egstillt, es schlief ein, bin dann zu kind 2 ins schlafzi.
wir haben etliches ausprobiert, am anfnag: stillen, zufüttern, abpumpen; dann mal nur zufüttren (mumi oder pulver) udn abpumpen, später stillen und zufüttern, viel später nur noch stillen, nach dem 8. monat nur noch flasche.
seit sie nur noch flasche bekommen (jetzt ja nur noch früh morgens) mache ich die abends fertig, koche wasser ab, mache 1 flasche mit kaltem wasser udn eine thermoskanne und stelle alles ins bad (ist zwi. kizi udn schlafzi.). dann brauche ich nur noch aufgiessen udn fertig. sollten sie nicht alles trinken oder schon nachts hunger haben, nehm ich den rest der miclh mit ins bett, so bleibt er warm.

das leidige spucken/sabbern/aus dem mund laufen: meine kids sahen aus wie die eskimos. sie hatten IMMER ein lätzchen um (auch nachts!, habe das in den schlafsack irgendwie reingestopft, damit sie es sich nicht über den kopf legen). zudem noch ein dreieckstuch um den hals und unterm kopf ne windel. sonst wär ich verrückt egworden, da ich sie hätte nur umziehen können. wenn sie nur etwas nass waren, habe ich einfach zwischen der nassen kleidung und der nä. schicht oder der haut küchenrolle reingelegt.

zu der sache mann: bei mir isses genauso. mein mann kann es nun mal leider nicht gut ab, wenn nachts der schlaf kaputt ist. find ich auch doof, ist aber so. und er war ind er elternzeit nachts mit auf, wir haben nur gestritten. ich war mit pumpen, stillen, zufüttern oft 2 std. am stück draussen und dann nochmal. dachte auch, der kann mal mitmachen. bringt nix. auch aktuell ist es bei uns noch so: er schläft auch ind er woche über in seinem arbeitszi., ich im schlafzi, übern flur ist das kizi. am we, oder wenn es absehbar ist, dass 1 kind nachts schwierigkeiten hat, schläft er mit auf "unserer" etage, dann bei dem ruhigeren kind. er kümmert sich sonst, soweit es sein job zulässt, gut, das ist keine frage. er hilft auch sonst im haushalt mit, aber macht schon lieber einkauf, wäsche usw.
ich kann es besser ab, nachts wach zu sein udn kann auch eher mal auf arbeit fehlen als er. er ist auch arzt, wie bei lumile (ich bin war auch ärztin, arbeite auch wieder, aber nur teilzeit udn nicht in leitender position). udn ich seh doch mittelerweile ein, dass er eben so gestrickt ist. andere väter im freundeskreis schlafen immer im schlafzi udn kind mit im bett. aber die männer sidn eben verschieden. für mich ist es manchmal einfacher, wenn ich freie bahn in unserer etage habe, da ich auch die kinder besser händele. er ist zu wenig konsequent, würde nachts mit dem kind heckmeck machen.

udn auch die beziehung leidet, wir waren 7 jahre ohne kinder zus. kannten uns also gut. aber die kids haben schon vieles verändert. es gibt auch immer noch tage, wo es nicht gut läuft, wo ich mir antizipatorisch überlege, wie ich mitd en kids allein klar komme. ud auch heftige streits gab es.

für mich ist es immer gut gewesen, wochenweise bei meinen eltern zu sein, und mein mann hatte sturmfrei. jetzt sidn auch immer wieder wochenweise meine eltren/mutter da, helfen. das ist für meinen mann immer gut, so kann er in seinem dachgeschoss mal wieder lesen, sortieren, seine bücher umsorgen smile, kann mal machen,w as er will, joggen gehen, ohne schlechtes gewissen. die urlaube verbringen wir meist mit betreuungspersonal, meist meine familie. das ist meinem mann sehr recht. udn für mich udn die kids isses auch schön.

also: es ist schwierig, wird ganz sicher auch bei dir besser.

alels alles gute! berlink




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