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  Elternverein als Kita-Träger
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   kleinkruemel
schrieb am 03.02.2020 06:49
Hi Leute,

hat hier jemand eine Kita, die von einem Elternverein getragen wird? Bei uns sind es 30 Kinder und es gibt v.a. wegen der Kleinheit diverse Probleme (organisatorisch - aber dadurch bedingt auch menschlich) - da würde mich ein Austausch interessieren.

Liebe Grüße,
kleinkruemel


  Re: Elternverein als Kita-Träger
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   littlemeamy
Status:
schrieb am 07.02.2020 09:06
Hallo kleinkrümel,

wirklich Erfahrung hab ich noch nicht hat, aber ich hab mich auf die Leitungsstelle in einem Waldkindergarten beworben, der auch von einem Elternverein getragen wird. Gestern hatte ich dort einen Hospitationstag und der Punkt mit dem Elternverein ist tatsächlich der, der mich noch zweifeln lässt. Die Erzieherin hat ein wenig aus dem Nahkästchen geplaudert und es scheint tatsächlich nicht immer so einfach zu sein.

Wenn es in meiner aktuellen Einrichtung Stress mit den Eltern gibt, hab ich noch einen Träger, der mir den Rücken stärkt. Dort sind es dann aber genau jene Eltern, die mich feuern könnten - und das auch noch ohne Fachkompetenz. Hm...

Liebe Grüße amy


  Re: Elternverein als Kita-Träger
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   pebbles30
schrieb am 09.02.2020 15:43
Ich kenne es nur von Waldorf oder Waldkindergärten, das da ein privater Träger da ist.
Kann super klappen oder die Hölle auf Erden sein.

Der Walddorf Kiga den ich kenne bzw. Eltern kenne deren Kinder dort waren, da hat es gut geklappt. Soviel ich weiß wurde da aber schnell geschaut das nicht einzelne Eltern Erzieher vertreiben können.
Dafür ist es da so, das alle Erzieherinnen zustimmen müssen, ob jemand Neues ins Team passt.

Schwierig ist es immer wenn einzelne Eltern meinen, sie können wirklich alles mitbestimmen.
Geht einfach nicht und manche Sachen müssen in der Gruppe anders laufen als daheim.


Dann kommt es darauf an wieviel Mitarbeit erwartet wird und was da die Eltern helfen müssen. Bei vielen Kigas kann man inzwischen auch seine Arbeitsstunden zahlen, weil es viele Eltern nicht mehr schaffen, dort noch zu arbeiten.

Und dann gibt es die super Eltern die erwarten das jede Entscheidung 5 Std ausdiskutiert werden muss, z.B wo der nächste Ausflug hingeht.
In normalen Kigas werden einfach Vorschläge gemacht und teilweise nicht mal das. Aber es gibt nicht jedes mal eine Grundsatzdiskussion.


Viele Grüße pebbles


  Re: Elternverein als Kita-Träger
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   pmami
schrieb am 13.02.2020 23:09
Unser Kleiner war in einer Krippe, die von einem Elternverein getragen und geleitet wurde. Also quasi eine klassische Elternini. Die war aber noch kleiner als Eure. Nur 10 Kinder. Das hat ganz gut geklappt, war aber batürlich arbeitsintensiv. Nicht so sehr wegen der praktischen Mitarbeit (Kochen, Putzen, Aufpassen). das kam gar nicht so häufig vor, dass Eltern dort einspringen mussten. Aber der gesamte orgakram - Finanzen, personal, Behördenangelegenheit, Hausmeisterdineg etc. - hat schon viel Einsatz verlangt.

Es ist schon über vier Jahre her, dass mein Kleiner dort war, aber wenn Du konkrete Fragen hast, kannst Du mich gerne auch per PM anschreiben.

viele Grüße pmami


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  Re: Elternverein als Kita-Träger
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   Susanna80
Status:
schrieb am 04.03.2020 23:12
Unser Kindergarten ist ein Elternverein. Allerdings etwas größer.


  Re: Elternverein als Kita-Träger
avatar    Sweet Angel
Status:
schrieb am 12.03.2020 23:28
Die Kita meiner Jungs war eine, die vom Elternverein getragen wurde. Kann ich nicht wirklich empfehlen. Da lief im Grunde garnichts richtig. Überfoderung der Kitaleitung leitung hatte gleichzeitig auch die Gruppenleitung. Hygiene war ein großer Streitpunkt. Eltern mussten zusätzliche Stunden ableisten (10 pro Kitajahr und Kind), wenn nicht wurde zur Kasse gebeten. Man musste sogar schon mehrer Jahre vor Kitastart im Elternverein drin sein und zahlen, sonst bekam man keinen Platz, als guter Wille. Leider wurde es auch nie aufgeschrieben,wenn man seine Stunden abgeleistet hat und das Geld wurde trotzdem dann verlangt. Die Preise waren auch nicht günstig, das Essen nicht gerade gesund.Integration war gleich 0. Aufklärung von Kindern bei behinderung auch 0.Es gab Mobbing unter den Erziehern,wenn der Leitung eine Nase nicht passte (sie verstand sich gut mit den vorsitzenden des Elternvereins) wurde gemobbt und schadenfeinige Gründe gesucht die Erzieherin gehen zu lassen, ohne das sich die Kinder verabschieden durften. ES wurde für fast nichts geld ausgeeben, die Eltern mussten bei fast allem selber Hand anlegen. Sei es Innenreinigung, Pflege der Aussenanlage,die Feste ausrichten etc. spielzeugreperaturen, waschen der handtücher (auch verseuchte Magendarm Handtücher), Vorhänge....Man musste aushelfen inder Küche, es gab ständig Notgruppen. Ach das kann ewig so weiter gehen. letzlich gabes den Elternverein so 8 jahre bis jetzt.....Nun gibt es einen neuen Träger, aus gutem Grund!!
Es war aber auch nicht alles schlecht, die Kinder sind sehr gerne hingegangen, aber es gab wirklich viel, was nicht in Ordnung war und was besser hätte laufen müssen.

Unsere Kita hatte damals 60 Kinder. 2 Elementargruppen mit 20 Kindern, eine Familiengruppe mit maximal 14 Kindern und eine Krippengruppe mt ca. 6 Kindern.




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