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  Re: Besuchskind dreht frei - oder alles typisch 5/6?
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   Solani2
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schrieb am 01.02.2020 07:54
Zitat
LittleDancer
Solani sieh doch, du darfst nicht alles so persönlich an dich ran lassen. Ich schrieb „du sagst nichts“, ich meinte aber eben dass du ÜBER DEINE BEWEGGRÜNDE nichts mehr sagst. Das ist ungenau, richtig. Ich hab das dann auch in def 2. Antwort schon konkretisiert.
Du hingegen antwortest auf Berlinks Hinweis dass ihre Kinder das AUCH in der Kita lernen dass DU das niemals an die Kita abgeben würdest. Das suggeriert doch für Berlink dass du davon ausgehst dass sie das tut. Genauso wie das was ich schrieb dir etwas suggerierte was SO nicht gemeint war.
Das schreiben anstatt von Angesicht zu Angesicht miteinander zu reden ist ift schwer, man fühlt sich von Dingen angegriffen die man ganz anders aufgefasst hätte wenn man sie von Angesicht zu Angesicht besprochen hätte.
Ich denke mal wir alle hier sind eher nicht an einer persönlichen Auseinandersetzung interessiert. Daher ist es gut die Texte auch erstmal so zu lesen als wären sie nicht als PERSÖNLICHER Angriff gemeint. Dass man Meinungen nicht teilt und diese vielleicht auch kritisiert, das ist etwas ganz anderes und das darf man nicht so an sich ran lassen.
Was meinst du was ich im Inet schon falsch verstanden wurde. Ganz oft. Das ist doch normal, deswegen findet man doch DICH persönlich nicht irgendwie doof. Man kritisiert nur eine Meinung.
Es tut dann immer gut da einfach mal drüber nachzudenken. Was nicht heisst dass man seine Meinung ändern muss, um Gottes Willen nein. Drüber nachdenken und abwägen schadet allerdings nue. Und dann darf man auch getrost bei seiner Meinung bleiben wenn man dahinter steht, auch wenn das nicht Mainstream ist zwinker darin bin ich Meister, glaub mir. Aber ich denke trotzdem jedes Mal drüber nach und fühle mich nicht persönlich belangt, auch wenn oft recht persönlich geschrieben wird.
Ich hoffe wir sind jetzt ok. Ich wollte dich jedenfalls nicht persönlich angreifen.

LG

Keine Sorge, ich lasse das nicht wirklich persönlich an mich ran. Meine Reaktion war ähnlich entrüstet, als hättest du dir gerade alle Blaubeeren in den Mund gestopft. zwinker
Meine Beweggründe ... ok. "Du hattest Nachtisch und die anderen nicht." "Du hast die Hauptspeise nicht gegessen, deshalb gibt es keine Kekse." reicht für dein Empfinden nicht? Ich glaube, du hast noch nicht geschrieben, wie du mit den Essensituationen genau umgehen würdest. Das würde mich jetzt echt interessieren. Du würdest dich hinsetzen und genau hinterfragen, wieso er das gemacht hat, oder? OK, wenn er dann sagen würde "Versehen", dann würde er das Eis bekommen, aber was würdest du machen, wenn er sagen würde "Weil ich es wollte und mir egal ist, wenn die anderen keinen Nachtisch bekommen!". Eis oder kein Eis? (und nochmal, Eis hätte ich gar nicht gegeben, sondern, wenn verfügbar, alternatives Obst oder einfache Kekse). Und was, wenn das Kind das Abendessen nicht isst, gibt's dann bei dir Kekse? Oder bietest du nicht eher das Abendessen nochmal an, oder eine einfache Alternative, wenn's so gar nicht schmeckt? Das wäre, wie gesagt, mein Weg. Nach dem normalen Essen würde der Junge dann auch Kekse bekommen, wie jeder andere auch.


  Re: Besuchskind dreht frei - oder alles typisch 5/6?
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   LittleDancer
schrieb am 01.02.2020 10:22
Solani, ich hätte gesagt der Nachtisch war für alle da. Das wusstest du sicher nicht oder? Weil x jetzt noch keinen Nachtisch hatte hole ich EUCH noch ein paar Kekse. Fertig. Ich schrieb ja „es hätte gereicht ihm zu sagen dass es für alle da war“. Bei mir gibt es übrigens auch Nachtisch wenn kein Hauptgang gegessen wurde. Nicht Süssigkeiten zum satt essen, Nachtisch aber schon. Ich bin da furchtbar unaufgeregt.
LG


  Re: Besuchskind dreht frei - oder alles typisch 5/6?
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   Solani2
Status:
schrieb am 01.02.2020 14:44
LittleDancer,
also du würdest dem Jungen erklären, wieso er es gemacht hat. Ich dachte, dich würden seine Beweggründe tatsächlich interessieren. Das ist aber von Prinzip her nicht viel anders, als ich es mache. Bei mir sind nur die Essensregeln strikter, für alle.
Ich erwarte übrigens nur, dass das Hauptgericht zumindest probiert wird. Ich mache auch nichts, was ein anwesenden Kind wirklich absolut nicht mag, bzw. gebe das dann einfach nicht aufs Teller. Nachtisch gibt es bei mir nicht immer, abends sehr sehr selten. Kinder über ca. 4 müssen auch am Tisch sitzen bleiben, um Nachtisch zu bekommen. Das ständig aufspringen, wieder setzen etc. würde mich nerven. Ich springe auch nicht ständig auf, wie viele Mütter das oft machen, ich will auch in Ruhe essen. Aufessen ist für Nachtisch aber auch nicht erforderlich.
Du darfst gerne unaufgeregt sein, ich bin es auch.


  Re: Besuchskind dreht frei - oder alles typisch 5/6?
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   LittleDancer
schrieb am 01.02.2020 16:40
Nein, MICH interessieren die Beweggründe gar nicht. Ich sagte ja schon ich denke es hätte gereicht nochmal zu erwähnen dass es für alle gedacht war. Und dann bekommen alle noch was.
Ich fand es nicht so nett dass DU nicht mehr über die Beweggründe sprichst. Könnte ja sein er sagt dann tut mir Leid, das wollte ich gar nicht. Aber wie ich es verstanden habe gehst du dann eh davon aus dass er dann nicht die Wahrheit sagt. Egal wie, er hatte einen Nachtisch und bekommt nix mehr, die anderen bekommen aber noch Kekse oder anderes Obst.
Ich glaube wir müssen da jetzt auch wirklich nicht weiter drüber schreiben. Du hast geschrieben wie du handeln würdest, ich habe geschrieben wie ich handeln würde, wir haben festgestellt dass wir beide beim Thema essen unaufgeregt sind, weiter kommen wir einfach nicht überein. Ist ja auch nicht weiter schlimm.
LG


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  Re: Besuchskind dreht frei - oder alles typisch 5/6?
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   berlink
Status:
schrieb am 01.02.2020 17:32
Hallo Solani,

Ich gehe davon aus, dass Du den letzten Satz schon verstehst, erklaere aber gern mit anderen Worten.
Dem Jungen werden von der TE und tw. Von Dir Negatives zugeschrieben (luegen, Kind dreht frei, sich bedienen lassen, den Nachtisch reinziehen, reinstopfen...), schon allein das sind keine freundlichen oder neutrale Worte. Der Grund dafuer kann sein, dass davon ausgegangen wird, er verhaelt sich berechnend, nicht umsichtig, sieht nur sich, achtet nicht auf Andere usw. Es wurden keine wohlwollenden Beweggruende genannt, selbst, wenn die nicht stimmen sollten, sollte nicht nur vom Negativen ausgegangen werden.
Das ueben wir im Rahmen der psychiatrisch-psychotherap. Behandlung in einer bestimmten Therapieeinheit.

Woher eigentlich kommt die Aussage zu negativer Aufmerksamkeit bzw. man solle das unerwuenschte Verhalten nicht reflektieren mit dem Kind?


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.02.20 17:54 von berlink.


  Re: Besuchskind dreht frei - oder alles typisch 5/6?
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   Solani2
Status:
schrieb am 01.02.2020 18:05
@LiileDancer
Da sind wir einer Meinung!

@berlink
Sorry, den Satz habe ich echt nicht verstanden.
Ich finde es völlig normal, dass Kinder in dem Alter, auch noch länger, öfter flunkern (ich nenne das bewusst nicht lügen, weil eben keine böse Absicht dahinter ist). Mich stört das nicht. Rabenschleich hat aber auch geschrieben, dass sie vorher klar gesagt hat, dass die Beeren für beide Kinder sind.
Therapie ist doch was völlig anderes. Da dürft ihr gerne jede Perspektive einnehmen, analysieren, immer vom besten Fall ausgehen etc.. Ich gehe aber nicht davon aus, dass bei dem Jungen eine Therapie nötig ist. Der testet doch nur seine Grenzen. Dafür habe ich volles Verständnis.
Das mit der negativen Aufmerksamkeit stammt alleine von mir, das sind jedenfalls meine Erfahrungswerte. Ich beobachte Eltern und Kinder gerne, immer schon. Ich schenke lieber positive als negative Aufmerksamkeit und ich habe aber auch geschrieben, dass ich vor dem zu Bett gehen mit den Kindern über den Tag spreche, wenn sie über Nacht bleiben. Sonst fällt das leider weg. Zwischen Tür und Angel geht das schlecht. Und wie gesagt, ich will Besucherkinder eigentlich auch nicht erziehen, ich dachte, du wolltest das auch nicht, oder hab ich da was verwechselt?


  Re: Besuchskind dreht frei - oder alles typisch 5/6?
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   berlink
Status:
schrieb am 01.02.2020 23:39
Zitat
Solani2
Ich finde es völlig normal, dass Kinder in dem Alter, auch noch länger, öfter flunkern (ich nenne das bewusst nicht lügen, weil eben keine böse Absicht dahinter ist). Mich stört das nicht. Rabenschleich hat aber auch geschrieben, dass sie vorher klar gesagt hat, dass die Beeren für beide Kinder sind.
Wenn sie es so gesagt hat, wie angegeben, ist es eben offenbar nicht klar genug, das schrieb ich schon mehrfach. Wenn etwas für mich klar ist, heisst das noch lange nicht, dass es für den Anderen auch so ist. Daher besteht zum einen die Möglichkeit, dass es eben nicht klar bei dem Kind angekommen ist und zum anderen, dass er es schlichtweg vergessen hat, vor sich hingegessen hat, und zwar so, dass es 2 Erwachsene offenbar nicht gemerkt haben.
Aber diese Möglichkeiten werden ihm gar nicht gelassen, sondern: er hat ne klare Ansage bekommen, er hat sie nicht beachtet. Punkt.
Und so ziehen sich die negativen Zuschreibungen durch. So wie auch bei Dir: er wollte seine Grenzen austesten. Woher wissen wir das? Und warum sollte er das denn bei einer Mutter einer Freundin? Weil er Obst gegessen hat?
Zitat
Solani2
Therapie ist doch was völlig anderes. Da dürft ihr gerne jede Perspektive einnehmen, analysieren, immer vom besten Fall ausgehen etc.. Ich gehe aber nicht davon aus, dass bei dem Jungen eine Therapie nötig ist. Der testet doch nur seine Grenzen. Dafür habe ich volles Verständnis.
Inwiefern ist, den Perspektivenwechsel zu üben, etwas völlig anderes? DAS sollte man eben als Erwachsener können, sich in Andere hineinversetzen können. Im Prinzip wird es ja von dem 6jährigen verlangt, zu schauen, wie es jetzt der Freundin ohne Blaubeeren geht. Aber die Erwachsenen, die brauchen das nicht können, zu überlegen, WARUM der Junge welche Verhaltensweisen zeigt? Da ist die erste Idee, die ich habe (und zwar bei den Beschreibungen ausschließlich negative) die richtige, da muss ich mich also nicht überprüfen?
Nein, der Junge braucht keine Therapie, aber die Erwachsenen, die es nicht schaffen, verschiedene Ideen zu haben, was hinter einem Verhalten steckt, die sollten das lernen, möglichst, ohne eine Therapie zu benötigen.
"Der testet doch nur seine Grenzen". Hm, dass denke ich nicht und nach 5seitiger Diskussion dachte ich auch, es gibt auch einen anderen Aspekt. Ja, kann sein, aber wieso sollte er das in einer fremden Umgebung tun? Gibt es auch andere Gründe?
Wie möchtest Du denn behandelt werden, wenn Dir ein Fehler unterläuft? Möchtest Du, dass bei Dir grundsätzlich vom Negativen ausgegangen wird, oder möchtest Du, dass man Dich erst fragt, was geschehen ist.
Das sind soziale Kompetenzen, erstmal zu fragen, warum ich z.B. zu spät auf Arbeit komme und mir nicht gleich unterstellt wird, ich habe verschlafen, bin unzuverlässig usw. Vielleicht habe ich ja schon einen externen Termin wahrgenommen... .
Zitat
Solani2
Das mit der negativen Aufmerksamkeit stammt alleine von mir, das sind jedenfalls meine Erfahrungswerte. Ich beobachte Eltern und Kinder gerne, immer schon. Ich schenke lieber positive als negative Aufmerksamkeit und ich habe aber auch geschrieben, dass ich vor dem zu Bett gehen mit den Kindern über den Tag spreche, wenn sie über Nacht bleiben. Sonst fällt das leider weg. Zwischen Tür und Angel geht das schlecht. Und wie gesagt, ich will Besucherkinder eigentlich auch nicht erziehen, ich dachte, du wolltest das auch nicht, oder hab ich da was verwechselt?
Nein, du hast es richtig verstanden. Positive Aufmerksamkeit zu geben, da sind wir uns einig, ist immer besser. Die Sache mit der negative Aufmerksamkeit ist m.E. so, dass das Kind sich mehr oder weniger absichtlich durch z.B. aggressives Verhalten die in dem Fall oft die negative Aufmerksamkeit der Bezugspersonen holt (Schimpfen), weil es besser ist als gar keine Aufmerksamkeit zu bekommen. Es ist bei bestimmten Verhaltensweisen auch eher günstig, dem nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Allerdings geht es ja in dem Fall so, dass wir gar nicht wissen, ob der Junge sich durch sein Verhalten Aufmerksamkeit holen wollte. Und dann liegt es an uns, welche Form der Aufmerksamkeit man gibt. Ich kann mich freundlich zuwenden und mir erklären lassen. Das sehe ich auch nicht als Erziehen, sich erklären zu lassen, wie es nun dazu kam, dass xy passiert ist. Erziehen waere für mich, ihn für sein Verhalten zu massregeln, eine Konsequenz also spüren zu lassen für eine eher unwichtige Sache.


  Re: Besuchskind dreht frei - oder alles typisch 5/6?
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   Solani2
Status:
schrieb am 02.02.2020 06:32
@berlink
Ich verstehe, was du mir sagen willst. Ich gehe nicht bei jedem Kind, dass sich unerwünscht benimmt, von der schlimmstmöglichen Motivation aus. Wie gesagt, ich reagiere in dem Moment auf die Handlung und ich bin davon überzeugt, dass das den Kindern keine bleibenden Schäden zufügt. Aber da du mir ja deutlich suggerierst, dass ich über eine Therapie nachdenken sollte, lasse ich es hiermit gut sein. Solange es für mich, meine Familie und Bekannte mit mir so gut läuft wie es ist, sehe ich keinen Bedarf. Wenn sich das ändert, werde ich natürlich umgehend reagieren.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.02.20 07:20 von Solani2.


  Re: Besuchskind dreht frei - oder alles typisch 5/6?
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   berlink
Status:
schrieb am 02.02.2020 09:28
Zitat
Solani2
@berlink
Ich verstehe, was du mir sagen willst. Ich gehe nicht bei jedem Kind, dass sich unerwünscht benimmt, von der schlimmstmöglichen Motivation aus. Wie gesagt, ich reagiere in dem Moment auf die Handlung und ich bin davon überzeugt, dass das den Kindern keine bleibenden Schäden zufügt. Aber da du mir ja deutlich suggerierst, dass ich über eine Therapie nachdenken sollte, lasse ich es hiermit gut sein. Solange es für mich, meine Familie und Bekannte mit mir so gut läuft wie es ist, sehe ich keinen Bedarf. Wenn sich das ändert, werde ich natürlich umgehend reagieren.
Nachdem Du meine Erklaerung, was manche Erwachsene erst lernen muessen, weil sie es eben nicht als Kind/Jugendliche gelernt haben, naemlich gefragt zu werden, was sich hinter ihrer Handlung verbirgt, somit selbst so reagieren und im Miteinander Probleme bekommen koennen, auf Dich beziehst, denke ich, Du hast mich nicht verstanden. Mgl.weise konnte ich mich nicht klar genug ausdruecken, so dass Du meine Ged.gaenge nachvollziehen konntest. Aber irgendwie habe ich auch das Gefuehl, es ist einfacher, dabei zu bleiben: Fuer Dich testet der Junge nur Grenzen aus, was zwar nicht weiter schlimm sei, aber die Grenze muss er eben auch spueren und seine Konsequenz erfahren.

Ein 6 jaehriges Kind kann sich schon meist sehr differenziert aeussern, so dass es absolut Sinn macht, es anzuhoeren. Davon auszugehen, es kommt Unsinn dabei raus, wie Du oben schriebst, ist in meinen Augen abwertend und falsch. Und es ist eben keine negative Aufmerksamkeit, wie Du schriebst, die man dem Kind gibt, wenn man ueber sein Tun in Ruhe spricht und ggf erklaert. Da solltest Du Dich mal in geeigneter Literatur informieren.
Wenn Du moechtest, dass mit Deinem Kind so umgegangen wird, er eine gestraft wird, weil er ein Kind z.b. gehauen hat, was gesehen wurde, das andere kind, was ihn zuerst gehauen hat, aber nicht und er nicht gefragt wird..., weil ja nur Unsinn bei raus kommt, er seine Grenzen austesten will, dann finde ich das bedauerlich.
Du kannst im uebrigen nicht wissen, inwiefern Dein an Dichotomie erinnerndes Handeln welche Folgen nach sich zieht.

Schade.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.02.20 09:45 von berlink.


  Re: Besuchskind dreht frei - oder alles typisch 5/6?
no avatar
   Amiflosi
schrieb am 02.02.2020 09:41
Was mir gerade wieder eingefallen ist, als ich hier mitgelesen habe: Eine kleine Geschichte von unserem Großen:
Ich hatte ihm gefühlt 1000 Mal gesagt, er solle nicht so viel Klopapier ins Klo werfen, weil das sonst verstopfen könnte.
Irgendwann kam ich dann in die Toilette und fand die Toilette voller KLopapier. Er hatte die komplette NEUE Rolle abgewickelt. Ich war stinksauer, dachte der will mich ärgern, nie hört der.....
Habe zufällig beim Ausschimpfen wollen die Frage stellen, warum er das gemacht hat. Und da sah er mich so ganz verschämt an und meinte: "wollte mal sehen, wie Klo verstopft ist."

Wenigstens war mir in dem Moment klar, der wollte mich nicht provozieren, keine Grenzen austesten... mit dem war nur der kindliche Forscherdrang durchgegangen.

Statt des riesen Donnerwetters, weil er nicht hört, bekam er den Auftrag, das Ergebnis seines Forscherdrangs zu beseitigen und wir schmunzeln noch heute über diese Geschichte.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.02.20 10:11 von Amiflosi.


  Re: Besuchskind dreht frei - oder alles typisch 5/6?
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   Solani2
Status:
schrieb am 02.02.2020 11:26
Ach berlink,
ich wollte in dem Thread eigentlich nichts mehr schreiben, will aber hiermit unterstreichen, dass ich mich nicht persönlich angegriffen fühle. Aber so wie du es beschrieben hast, bräuchte ich tatsächlich eine Therapie. Ich bin nur völlig unwillig und uneinsichtig, auch weil es für mich mehr als nur einen "richtigen" Umgang mit Kindern gibt. Wenn wir uns persönlich kennen würden, solltest du mir deine Kinder jedenfalls nicht überlassen. Was für mich auch ok wäre, das verletzt weder meinen Stolz noch verunsichert es mich im Umgang mit Kindern. Für mich gibt es mehrere Wege, mit Kindern "richtig" umzugehen und ich habe nie behauptet, dass dein Ansatz nicht gut ist, für mich wäre es nur nichts, auch weil er im Alltag für mich nur schwer umsetzbar wäre. Und weil ich beim Essen grundsätzlich eher streng bin.
Das mit dem hauen passt aber überhaupt nicht zum Thema. Wenn zwei streiten und ich den Anfang nicht gesehen habe, dann trenne ich, frage kurz, wer was wollte, biete einen Kompromiss an und wenn keiner gefunden wird, dann nehme ich das Objekt der Begierde, falls vorhanden, weg und biete was völlig anderes, am besten ein anderes Spiel an. Das wird oft gut angenommen, klappt natürlich nicht immer, ein Tapetenwechsel, also z.B. rausgehen klappt aber so gut wie immer. Schmollen ist erlaubt. Entschuldigen erwarte ich nicht. Ein ähnliches Verhalten erwarte ich auch in der Kita. Und wie gesagt, ich verhöre Kinder grundsätzlich nicht, ich spreche gerne Abends mit ihnen über den Tag und was sie bewegt hat. Das zählt ja für dich nur leider nicht bzgl. Perspektivenwechsel.

@Amiflosi
Schöne Geschichte! Für solche Fälle ist ja YouTube echt super, da kann man den Forschern gut zeigen, wie so ein verstopftes Klo echt aussieht. Ich bin zwar sonst nicht so für viel Video schauen, aber bei sowas ist es sehr hilfreich. Ich musste hier übrigens eine Zeitlang den WC Deckel absperren, weil mein damals 1 Jähriger ständig Dinge wie Schnuller, Bauklötze etc. reingeworfen hat.




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