Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 

News rund um den Kinderwunsch
amicella Network   ICSI statt IVF: Gibt es Vorteile, wenn die Spermien in Ordnung sind?neues Thema
   IVF und ICSI: Wie hoch muss die Gebärmutterschleimhaut sein?
   Gelbkörperhormon bei IVF und ICSI: Was, wann und wie lange?

  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
no avatar
  cora167
schrieb am 06.11.2018 18:04
Erdbeersahne, ich kann dich gut verstehen. Meine Tochter ist zwar durchaus selbstbewusst, aber sie wird im Sommer mit gerade mal 6 eingeschult und ist gefühlt noch so klein. Aber: Wir hatten schon die Schuluntersuchung und man hat mir versichert, dass alles völlig altersgerecht ist und sich bis zur Einschulung noch sehr viel tun wird. Haben die anderen hier ja auch bestätigt.

Ich weiß derzeit auch noch ganz wenig über die Schule und habe diese bislang nur einmal zur Anmeldung betreten, meine Tochter ebenso. Es wird erst ca 3 Monate vor Einschulung einen Elternabend geben, wann die Kinder mit den Erzieherinnen zum Schnuppern hingehen, weiß ich auch nicht. Das ist nicht so super organisiert wie bei Alice zB. Aber auch hier wird sich alles finden, ich versuche mal, ganz entspannt zu bleiben.

Bis dahin „arbeite“ ich mit meiner Tochter an den Defiziten, die ich so sehe: Stifthaltung, Feinmotorik, Aufmerksamkeit. Und ich versuche, ihr sowas wie Vorfreude auf die Schule zu vermitteln, sich indem ich ihr von meiner Grundschulzeit erzähle. Bislang ist sie ganz stolz, nächstes Jahr ein Schulkind zu sein.


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
no avatar
  Berghutze_Fredda
Status:
schrieb am 06.11.2018 19:29
Hallo,

gerade eine Kombi Klasse ist dann super für ihn, weil er aufgefangen wird durch den Paten.

Mein Sohn wurde am Tag nach seinem 6. Geburtstag eingeschult und ich habe viel Vorarbeit geleistet. ZB. hatte er in den Sommerferien eine Doppelstunde Ergotherapie auf dem Schulhof, um alles zu erkunden. Ich habe schon Anfang Januar den Tornister mit ihm gekauft und ihn regelmäßig angesehen und so weiter. Zu dem Zeitpunkt bekam er auch das wieso weshalb warum Buch zum Thema.

Ich dachte, mein Sohn würde untergehen in der Klasse. 29 Kinder! Aber es kam nicht so. Im Gegenteil! (Und ich kann mein Glück bis heute nicht fassen) Er sagte nach 4 Tagen Schule: "Es ist so schön in der Schule, ich will nie zurück in den Kindergarten. Da ist es so schön leise."

Ich bin nach wie vor die Mutter, die am Tor abholt, weil er es nicht bewältigen kann, alleine zu gehen. Aber ich bin auch die Mutter von dem Kind, was wie ausgewechselt ist und aufgeblüht ist. Er ist richtig glücklich und während andere Kinder müde sind nach der Schule, setzt er sich freudig an die Hausaufgaben. Trotz Reizoffenheit (kann Geräusche nicht filtern) und graphomotorischer Schwierigkeiten ist er weiter als die meisten und er ist der Zweijüngste seiner Klasse.

Bereite ihn vor, indem ihr auf dem Schulhof spielt, indem ihr redet und wenn es schwer für ihn ist, sich zu trennen, entfernst du dich halt erstmal nicht vom Tor. Es kommt von alleine.

Ich finde, dass gerade das Kombi Klassen System dann gut für ihn ist. Der Pate meines Sohnes, sein bester Freund, hat erst vor einer Woche aufgehört, die Sachen meines Sohnes einzuräumen. (Das merke ich an den losen Stiften im Tornister )

LG

Fredda


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
avatar  Sarina07
Status:
schrieb am 06.11.2018 20:05
Ich habe mir auch Gedanken gemacht,- meine Tochter hat sich sehr schwer getan als sie in den Kindergarten kam. Sie ging zwar „gern“ in den Kindergarten, zumindest im letzten Jahr, aber auf ihre Schule freut sie sich jeden Tag so sehr! Das habe ich überhaupt nicht erwartet... der Geräuschpegel ist in der Schule ein anderer, es gibt Regeln und einen sehr strukturierten Ablauf. Carla besucht auch die OGS bis 15-16.00 Uhr.
Meine Tochter profitiert total von dieser Umstellung, was ich niemals erwartet hatte. Ich habe mir dabei auch nie um ihren kognitiven Stand Sorgen gemacht, sondern eher darüber, dass sie so schüchtern ist und viel zu „vernünftig“ (dies aber nur in der Öffentlichkeit, - zuhause ist sie laut, chaotisch und extrem eigenwillig). Der Übergang zur Schule war so einfach und unkompliziert. Ihre Eingewöhnung im Kindergarten war das Gegenteil. Bis zum letzten Tag musste ich sie anhänglich im Kindergarten verabschieden, sie litt unter Trennungsschmerz. Vom zweiten Tag an fährt sie aber auf eigenen Wunsch nun mit dem Schulbus bis zur Schule, geht ihre Wege selbständig und sehr sicher. Sie ist super organisiert, denkt an alles und hat sich innerhalb von einer Woche nach Schulbeginn wirklich extrem entwickelt.
Ich würde dazu raten, dich überraschen zu lassen. Vielleicht kommt alles ganz anders und unterstützen kannst du dann auch immer noch.
Liebe Grüße sari


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
no avatar
  LittleDancer
schrieb am 07.11.2018 01:07
@Berghutze Fredda: bei uns war es exakt genauso. Mit dem einen Unterschied dass wir ihn von der Einschulung haben zurückstellen lassen wegen der großen Feinmotorischen Schwierigkeiten. Ich hab mir im Nachhinein oft Vorwürfe gemacht dass ich ihm ein Jahr mehr im Kiga "angetan" hab so gut geht es ihm in der Schule. Das konnte man halt aber nicht wissen.....
Hallo Erdbeersahne!
Wie schon geschrieben: mein Extremsensibelchen von Sohn ist in der Schule wahrlich aufgeblüht. Ich würde nur im Vorfeld an der Verabschiedungssituation etwas arbeiten. So dass er ganz langsam Schritt für Schritt dich immer weniger braucht wenn er in den Kiga rein geht. Bei uns in der Schule ist es so dass ab Tag 1 den Eltern die ihre Kinder auf den Schulhof begleitet haben gesagt wurde dass das Kind ab morgen bitte ab dem Tor alleine gehen soll. Das steht auch groß am Tor: "ab hier gehe ich alleine" Ich hab das meinem Sohn damals vorgelesen damit er versteht warum ich jetzt nicht mit im rein gehe. Das hat ihm geholfen, denn er hält sich gerne an Regeln. Er braucht die Regeln sogar um sich sicher zu fühlen.
Das wird schon, liebe Grüsse smile


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.11.18 01:10 von LittleDancer.


  Werbung
  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
avatar  Erdbeersahne
Status:
schrieb am 08.11.2018 16:12
Genau solche Erfahrungen und Vorbereitungstipps wollte ich gerne hören, was bei euch gut funktioniert hat und warum, danke! Besonders freut mich zu hören, dass es gerade bei schüchternen Kindern besser geklappt hat als erwartet smile

Danke auch dir Fredda, für deinen Erfahrungsbericht, vor allem auch dazu, dass Kombiklassen (so große) doch auch gut sein können knutsch Ich weiß noch gar nicht, ob es hier auch Paten geben wird, weil das dieses Jahr erst das erste Mal gemacht wurde, aber das wäre natürlich schon toll.


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
avatar  sojo
schrieb am 09.11.2018 18:06
Ich habe jetzt nicht die anderen Posts durchgelesen, aber in einem Jahr verändert sich Dein Kind.
Bei meinem habe ich auch erst gedacht : oh Gott
Und (viel) später dachte ich: man merkt, er ist bald ein Schulkind.

Der Kindergarten bei uns hat viel gemacht mit Schule / Schulvorbereitung ,zB
Hausaufgaben Woche
Spielevormittag mit der 1+2 Klasse
Die Schule besucht
die vorherigen Vorschulkinder haben mit der 1. Klasse öfter Sport gemacht (ging bei uns nicht, da umgebaut wird und die Turnhalle fehlt)
dann ist 1/Woche Zahlenland

Vlt ist das bei ja auch ähnlich?

Mit der Klassengrösse: Warte mal ab, einige Kinder werden meist zurückgestellt
Bei uns stand es 4-5 Monate vor Schulbeginn noch nicht fest, ob 2 oder 3 Klassen...

Klar wird es für ein schüchternes Kind schwieriger. Aber auch mit Vorbereitung wird dein Kind schüchtern bleiben....
Und wer weiß, wenn er die richtigen Kinder in der Klasse hat wird es schon passen. Man muss ja nicht mit jedem reden LOL

Ich glaube die Mütter - mich eingeschlossen - machen sie viel mehr Sorgen/Gedanken als nötig...


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
no avatar
  akazie76
schrieb am 12.11.2018 14:16
Ich habe die anderen Beiträge jetzt nicht gelesen, aber ich habe mir auch bei meinen beiden Kindern Gedanken gemacht, wie der soziale Aspekt klappt, wenn sie in die Schule kommen. Beide haben sich im letzten Kindergartenjahr wahnsinnig entwickelt und es war überhaupt kein Problem. Sie lernen sehr gerne und gehen deswegen gern in die Schule, kommen aber auch mit den anderen Kindern klar. Mach dir nicht soviel Gedanken - vielleicht gibt es überhaupt kein Problem. Und wenn doch, kannst du's vermutlich eh nicht ändern bzw. musst dann in der Situation schauen, was man machen kann.


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
avatar  Juna30
Status:
schrieb am 23.11.2018 07:57
Ich finde es völlig verständlich, dass du dir schon jetzt Gedanken machst. Du kennst dein Kind am besten und möchtest das Beste für ihn.

Unser KiGa bietet für solche Kinder im letzten Kitajahr Psychomotorik an. Daran nehmen diese Kinder und teilweise auch ihre Freunde einmal in der Woche für eine Stunde teil (Kleinetruppen). Die Eltern, mit denen ich gesprochen habe, deren Kinder zur Psychomotorik gegangen sind, sind alle hellauf begeistert. Vielleicht findest du in eurer Nähe eine kleine Psychomotorikgruppe?


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.11.18 08:01 von Juna30.




Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2019