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  Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
avatar  Erdbeersahne
Status:
schrieb am 04.11.2018 14:08
Es fiel mir jetzt echt schwer, einen aussagekräftigen Titel zu finden für den Post.
Mein Großer kommt nächstes Jahr im September in die Schule mit 6,5 Jahren dann und das Mama-Herz tut weh zwinker

Vom kognitiven her sehe ich da kein Problem, der Kindergarten auch nicht.

Er ist aber ein sehr ruhiges und sensibles Kind, sehr feinfühlig, hat z.B. kein Problem, auf fremde Erwachsene zuzugehen, aber auf ihm fremde Kinder, noch schlimmer ist für ihn eine Gruppe an Kindern.
Im Kindergarten gibt es soweit keine Probleme, da kennt er ja inzwischen auch alle.

Mir stellt sich die Frage - vielleicht geht es allen Mamas so - ob und wie er das in der Schule dann packt.

Wir haben im Kindergarten immer noch teilweise lange Verabschiedungen und ich kann mir im Moment beim besten Willen nicht vorstellen, dass er nächstes Jahr in diese Schule rein geht und sagt Tschüß Mama und alles ist gut (nach der ersten Woche denke ich wird das dann schon so erwartet).
Im Moment steht noch im Raum (bei uns gibt es nur eine Schule am Ort), dass er in eine Kombiklasse 1/2 mit 27/28 Kindern kommen wird. Das stelle ich mir als Katastrophe für ihn vor.

Wenn er auf Schule angesprochen wird oder ich sage, dass das ja toll ist, wenn er nächstes Jahr Schulkind wird, reagiert er nicht sonderlich drauf oder sagt, dass er da eigentlich keine Lust drauf hat zwinker

Was kann ich evtl. tun, um ihn bis dahin noch zu "stärken"?
Wir lesen schon teilweise Bücher zum "mutig sein", etc., er geht seit ein paar Monaten in Karate (seither hat sich vieles zum Positiven verändert an Mut und Selbstbewusstsein).
Oder ist mein Kind halt wie es ist und ich kann gar nichts machen?

Sorry für das wirre Schreiben, aber das sind so meine Gedankengänge im Moment.


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
no avatar
  xKirschblüte
Status:
schrieb am 04.11.2018 14:26
Hey!

Ich würde sagen, dass dein Kind halt so ist, wie es ist. smile
Ich war im Kindergarten auch so ein Kind; in der Grundschule hatte sich dieses Thema aber erledigt.
Ich bin Lehrerin an einer weiterführenden Schule und kenne sogar 11-jährige Kinder, die mit dem Abschied Probleme hatten. Aber auch das hatte sich nach der ersten Woche erledigt.
Gerade in der Grundschule wird dieses Problem ja kein neues sein und dein Kind nicht das einzige. Ich gehe davon aus, dass dein Kind sich eingewöhnen wird und seine Gruppe finden wird.Im Kindergarten hat es doch auch geklappt smile Warum sollte das auf Dauer in der GS anders sein?

Liebe Grüße
Kers*


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
avatar  Erdbeersahne
Status:
schrieb am 04.11.2018 17:14
Klingt ein Stück weit beruhigend smile
Naja, weil ja in der Schule sicher nicht so auf die einzelnen Kinder eingegangen wird/werden kann, zumal nicht, wenn eine Lehrerin für 27-28 Kinder zuständig ist.
Im Kindergarten war es halt so, dass sich eine der Erzieherinnen beim Abschiednehmen die ersten zwei Wochen um ihn gekümmert hat, ihn zum Winken ans Fenster (macht er übrigens heute immer noch und das darf ich ja nicht vergessen) begleitet hat. Und auch heute gibt es noch Tage, an denen er sich schlecht trennen kann, dann kommt sie auf ihn zu und "nimmt ihn mit". Das das in der Schule nicht geht ist mir einerseits klar und andererseits habe ich auch die Sorge, dass ihn die anderen Kinder wegen solcher Probleme aufziehen könnten Ich hab ne Frage


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
avatar  Alice Cullen
Status:
schrieb am 04.11.2018 18:19
Hallo,

ich lese ein bisschen aber auch raus dass du ihm etwas wenig zutraust, bzw. du machst dir jetzt schon sehr Sorgen über noch ungelegte Eier.

Nicht falsch verstehen bissle Respekt hab ich vor der Einschulung auch aber ja das gehört dazu, nur mach nicht den Fehler wie es viele bei der Kita Eingewöhnung machen und übertrage es auf dein Kind.

Und ich denke ja nicht dass er ins kalte Wasser geworfen wird.

Bei uns ist vor wenigen Wochen die Kooperationslehrerin schon in der KiTa gewesen, nächste Woche besuchen die Kids die Schule und auch eine Unterrichtsstunde.
Wir haben im Dorf zwei Kitas und die "Großen" treffen sich regelmäßig im "Großentreff" damit sie sich kennenlernen.

Bei uns muss gesplittet werden, wir haben 25 Schulanfänger (war Geburtenstarker Jahrgang - 5x Twins ) und wir haben auch Kombi Klassen 1+2 sowie später 3+4.
Die Kinder bekommen Patenkinder aus der jetzigen 1. Klasse. Also es wird allein von der Kita und Schule viel getan damit die Kinder sich nicht fremd sind.
Wir dürfen auch ein Wunschkind in eine Liste eintragen welches wir gerne bei unserem Kind in der Klasse hätten die Erzieherinnen besprechen auch mit den Lehrern wer zu wem sollte oder eben auch nicht.
Ach und eine Schulrallye wird es geben damit die Kids auch das Gebäude kennenlernen (wobei unsere Gruppe das Gebäude 1x die Woche eh nutzt da wir ein Spezielles "Programm" haben und die Räume in der Kita nicht reichen).

Was DU tun kannst, schau dass er Kinder kennenlernt, gerade im Dorf ist dies doch total einfach.
Meine sind im Handball, kennen da also schon viele von der anderen Kita. Aktuell Schwimmen, und dann wird noch Kinderturnen dazu kommen.
Wir sind auch auf Dorffesten usw.

Was bei uns z.b. nicht der Fall ist, wir dürfen die Kinder NICHT vors Klassenzimmer bringen, die Verabschiedung findet am Parkplatz satt.
Ich denke nicht dass er aufgezogen wird, es wird für alle ganz aufregend sein.

Das wird schon!


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  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
avatar  Erdbeersahne
Status:
schrieb am 04.11.2018 18:53
Nein, ich versuche mich da echt zurückzunehmen und ihm den Rücken zu stärken. Ja, vielleicht macht er tatsächlich noch einen Entwicklungssprung bis dahin. Zu wenig zutrauen - nein, das eigentlich nicht, aber ich kenne ihn halt.
Wenn es jetzt um den kleinen ginge, würde ich es sehen wie du - Respekt vor dem Schulzeugs, das muss reichen. Der ist halt jetzt schon ein ganz anderer Typ, der verteidigt sich, nimmt sich was er will, lässt sich nichts gefallen und ist halt einfach "robuster" vom ganzen Wesen her zwinker
Aber der Große ist halt anders, der denkt einfach auch immer zu viel für ein Kind wie ich finde zwinker
Etwas Vorbereitung gibt es sicher vom KiGa aus, aber nicht so wie bei euch. Wir haben da auch eine sehr altmodische Grundschulleitung leider, da ist auch nix mit Wunschkiindern, Patenkindern und Schulralley oder so.
Freundeskreis hat er einen großen, sollte er jetzt nicht das Pech haben, dass er ausgerechnet mit lauter fremden Kindern in eine Klasse kommt, sollte das nicht das Problem sein. Aber die können ihn halt z.B. im KiGa auch nicht "mitziehen" wenn er sich früh mal nicht von mir lösen kann.
hach...


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
no avatar
  Ella Propella
schrieb am 04.11.2018 20:27
Ich denke, du mußt dir nicht allzu große Sorgen machen. Jahr für Jahr schaffen das Millionen von Kindern, dein Sohn wird es auch schaffen. Was man aber nicht vergessen darf ist, dass die Kinder ja überhaupt keine Vorstellung haben, wie Schule überhaupt so abläuft. Ich fände es grade bei einem sensiblen Kind sinnvoll das vorher ganz genau zu erläutern. Kauf ihm ein Buch (es gibt da ein gutes WWW-Buch "Ich komme in die Schule), da ist schon viel erklärt, wie so ein Schulalltag abläuft. Außerdem hab ich meinen Mädels eine CD gekauft mit den "30 besten Schulliedern" - die ist wirklich toll! Da ist in schönen Liedern schon so viel erklärt und das auf eine so positive, fröhliche Art und Weise.
Also
Vorbereiten: Ja, würde ich gerade in eurem Fall empfehlen.
Sorgenmachen: Nein, brauchst du vermutlich nicht. Und hänseln wird ihn gar niemand, die sind in der ersten Klasse eh total mit sich selbst beschäftigt und ich habe es ausschließlich so erlebt, dass Kinder, die sich anfangs schwerer getan haben sich von Mama zu trennen, von den anderen Kindern sehr empathisch getröstet bis maximal nicht wahrgenommen wurden. Es ist ja für ALLE sehr aufregend und ein riiiesen Schritt.


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
avatar  Alice Cullen
Status:
schrieb am 05.11.2018 00:39
Hmmm schade dass ihr nicht richtig informiert werdet, habt ihn noch kein Elternabend zum Thema Schule ?
Ihr wohnt auch in Ba-Wü oder ? Das heißt „wir“ haben eh noch ne gute Weile bis Schulbeginn.

Ich fand den ersten Elternabend ( der war noch von der Kita) sehr beruhigend und informativ.
Wir hatten es auch im Elternkaffee mit den anderen Müttern davon dass man schon das Gefühl hat das die Kids im Kiga sehr behütet werden und dann in der Schule müssen wir uns auf dem Parkplatz verabschieden.
Die Maus ist auch sehr sensibel, seit fast 4 Jahren muss sie immer am gleichen Fenster winken bis ich ums Eck bin, also ich verstehe dich schon. Und wenn du das Gefühl hast dass seitens der Schule / Kita mehr Unterstützung bzw Vorbereitung zur „Einführung ins Schulleben“ nötig oder gewünscht ist würde ich dies mit den anderen Eltern und Elternbeirat besprechen. Da wirst du dann nicht alleine mit deiner Meinung sein.

Wir haben zb jetzt besprochen dass die Kids langsam aber sicher ab und an vom Parkplatz der Kita in die Kita laufen. Dies wird am Tag vorher mit der Erzieherin abgesprochen, diese nimmt die Kids oben in Empfang. (Wir haben ne große Glasfront / Kita ist auch direkt gegenüber der Schule und Elternparkplatz ist der gleiche).

Im Dezember haben wir jetzt den 1. Elternabend in der Schule mit Lehrern und Rektor. Bin selber gespannt wie das so laufen soll mit den Doppelten Klassen, ich mach mir da eher die Gedanken ob de Hase da klar kommt... er lässt sich schnell ablenken und gehört auch eher zu den Anstifter wenn es um Unruhe geht.
Ich glaube da haben es die ruhigeren dann doch leichter in so einer großen Klasse, gerade wenn sie reifer sind und nicht so verspielt sind.


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
avatar  Maral
schrieb am 05.11.2018 08:46
Ich würde mir auch wegen des Abgebens keine Sorgen machen. Klar, es heißt, sie sollen alleine reingehen, nach einer Woche, ja, hieß es bei uns auch, aber selbst bei unserem Lehrer, der so gar nicht zum betüteln und so neigt, wurde kein Ton gesagt bei den Kindern, die länger bis zur Klasse gebracht wurden. 2-3 Kinder wurden das ganze erste Jahr gebracht. Die haben es aber auch einfach gebraucht. Das war klar. andere Kinder wurden bis zu den Herbstferien gebracht. Wieder andere brauchten nur zwei Tage, Ich hatte eine Woche oder zwei hochgebracht, dann noch bis zu den Ferien bis zur Treppe, wichtig war dem Lehrer nur, das man darauf hinarbeitet, und dann oben nicht alle den Eingang verstopfen oder so. Aber ich hätte zur Not ebenfalls ein Jahr gebracht. aber die Kinder wollen es selbst gar nicht mehr ab einem gewissen Stadium. Und den Kindern, die nur einen kleinen Stupser brauchte, da hat man das so organisiert, dass die sich am Tor mit einem Freund trafen und dann zusammen reingingen.
Du weißt ja auch noch nicht mal genau, was da gewünscht wird, oder? Das findet sich aber meist irgendwie.


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
no avatar
  Lucccy
schrieb am 05.11.2018 13:05
Hallo,

Macht Euer Kindergarten ein Vorschul-Programm? Ist Eure Gruppe altersgemischt?

Meine Erfahrung: mein eher sensibles Kind wirkte lange auf mich nicht so als hätte es Sehnsucht nach Schule. ABER: nach dem Kennenlernen des Schulgebäudes über die Kita, mit dem Wissen alte Freunde in den Pausen zu treffen und genau zu wissen, was da kommt, ging mein Kind am Einschulungstag feiernd am Spalier der Kindergartenkinder vorbei und geht seitdem gerne zur Schule.
Natürlich muss ich sb und an Nachmittags was auffangen von der Umstellung auf den Pausenhof mit vielen Kindern und auch mal Raufereien nebenher. Aber mit dem Einschulungstag kam die Neugier auf das Wissen aus der Schule und auch ein Stück Ablösung. Ganz ohne Druck.

Warte noch ein wenig ab: ein Jahr ist unendlich lang. Nächstes Jahr bist Du Schulkind - das ist noch so weit hin und so abstrakt!

Gruß Lucccy


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
avatar  Erdbeersahne
Status:
schrieb am 05.11.2018 15:25
Danke, ihr habt mich echt schon mal etwas beruhigt.
Man kann sich einfach vorab manchmal nicht vorstellen, was sich in dieser Zeit noch so alles tut.
Mein Großer hat grundsätzlich Angst, vor allem was neu ist und was er nicht kennt. Er ist einfach keiner, der da abenteuerlustig drauf zu stürmt. Hat manchmal Vorteile, aber halt auch Nachteile zwinker

Eine altersgemischte Kindergartengruppe? Ja, die haben wir schon.

Elternabend ist noch nicht in Sicht. Die Kinder sollen wohl schon noch gezielt auf die Schule vorbereitet werden, werden die Räumlichkeiten noch besuchen, auch wenn es wohl bei uns kein so intensives Programm "vor Ort" gibt, wie bei euch teilweise.
In Bayern wohnen wir, ja, da geht es "erst" im September los.

Was genau gewünscht wird wg. Bringen weiß ich noch nicht, zumindest nicht aus erster Hand.

Das mit Ablenken lassen und so großen Klassen bei den ganz Kleinen ist nochmal ein anderes Thema Ohnmacht


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
no avatar
  henriette
schrieb am 05.11.2018 20:03
so wie das hier zu lesen ist, ist die einzige, die Probleme mit einer völlig altersgerechten Einschulung des Kindes hat, die Mutter ist. Alles wird gut: Dein Kind wird das, wie so ziemlich alle anderen Kinder schaffen.


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
no avatar
  la miga
schrieb am 05.11.2018 20:43
Also, meine Tochter war/ist auch jemand, der eher schüchtern ist, Neues meidet, in unbekannten Situationen auch eher mal weint. Ich habe deswegen auch ordentlichen Respekt vor der Schule gehabt.

Aber wie schon mehrfach gesagt wurde: Das ist ja noch 1 Jahr hin. Auch in 1 Jahr wird dein Kind keine Rampensau sein, ok. Aber es gibt schon Entwicklung. Ich habe mein Kind + Freundinnen 1 Woche lang bis ans Schultor gebracht, uns wurde aber auch sehr klar gesagt, dass alles andere nicht gewünscht ist. Nach 1 Woche habe ich sie an der besten Straßenecke rausgelassen und den Rest laufen sie alleine. Und ich hatte gerade diesen Punk wirklich nicht für möglich gehalten.


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
no avatar
  summertime70
schrieb am 05.11.2018 20:45
Ich habe hier ja einen 1. und einen 3. Klässler. Im Herbst des Vorschuljahres hatte ich auch (andere) Dinge gesehen, bei denen ich mir dachte, das muß sich ja noch ändern bis zur Einschulung. Das geschah dann auch. Es ist ja noch fast ein dreiviertel Jahr, da wird noch einiges passieren. Dein Sohn ist, wenn bei Einschulung 6,5 ja jetzt noch 5, jetzt muß er noch nicht schulreif sein.

Abgesehen davon: wenn ich mir so die beiden Klassen meiner Söhne anschaue, brauchen die meisten Kinder, aus unterschiedlichsten Gründen erstmal einige Zeit um anzukommen. Ich habe jetzt nicht den Eindruck, dass erwartet wird, dass die als fertige, selbstbewußte, gut organisierte Schulkinder dort ankommen. In den ersten Wochen wird schon viel Wert auf ankommen in der Schule und die Klassengemeinschaft gelegt. Hier kam dann kurz vor den Herbstferien die Bitte, die Kinder doch mal alleine ins Schulgebäude gehen zu lassen.


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
avatar  Erdbeersahne
Status:
schrieb am 06.11.2018 14:38
Ich habe kein Problem mit einer altersgerechten Einschulung meines Kindes.
Aber ich kenne mein Kind eben und rechne damit, dass er sich sehr, sehr schwer tun wird, insbesondere, wenn es tatsächlich zu den Kombiklassen 1/2 mit knapp 30 Kindern kommen wird, wovon er, wenn er Pech hat nur sehr wenige oder kaum welche kennt.
Daher wollte ich wissen, ob ich ihn irgendwie vorab unterstützen kann, damit es ihm leichter fällt. Ich muss ihn ja nicht, überspitzt formuliert, ins offene Messer laufen lassen, wenn ich seine "Schwächen" kenne.

Dass er da durch muss und das irgendwie schaffen wird, ist mir schon klar, ebenso, dass ich ihn natürlich deswegen nicht zurückstellen lassen will oder so etwas. zwinker


Zum Glück haben viele von euch geschrieben, was gegebenenfalls bis dahin noch alles stattfinden könnte, auch an Aktionen vom KiGa zur Schulvorbereitung, oder dass viele Sorgen unbegründet waren, das hilft mir schon mal sehr.


  Re: Kann/Soll ich mein Kind "emotional" auf die Schule vorbereiten?
no avatar
  Tiffy27
Status:
schrieb am 06.11.2018 15:51
Hallo,

dein Kind ist jetzt im Kiga bei den Großen und kommt in die Schule. In der Schule geht es ganz anders "zu" und da wollen die Kids direkt mitmachen, auch wenn sie dann wieder die Kleinen sind. Wir hatten auch sehr ausführliche Rituale im KIGA und mit Schuleintritt war das direkt vorbei. Weil er sah, dass alle alleine reingehen und auch groß sein wollte. Unterschätze dein Kind nicht, sowas ist vorher nicht absehbar. Für DICH könnte es allerdings ne Umstellung werden.

Und ja, nach der ersten Woche ist es nicht mehr erwünscht in die Schule zu kommen. Aber die Kinder sammeln sich im Hof zum Aufstellen und sind dann direkt unter ihren Freunden. Da sind Eltern relativ unwichtig, denn sie haben ja nur ein paar Minuten zum Spielen.

Das finde ich übrigens den größten Unterschied. War es im KIGA fast nur spielen, läuft das natürlich ganz anders ab.

Und in den Pausen ist es natürlich weniger behütet und die Kids sind mehr auf sich gestellt. Auch das schaffen aber alle und sie lernen wo sie jemand finden können der hilft.

Ihr habt ja sicher noch Schulanmeldung und - Untersuchung in der Schule. Da ist das Kind ja dann schon mal vor Ort. Ansonsten haben wir auch alle Bücher von Conni bis wieso weshalb warum gelesen.

LG Tiffy




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