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  Wie kriege ich sie auf die Toilette
avatar    Yaya
schrieb am 18.11.2014 04:00
Meine Tochter ist jetzt 3 Jahre und 4 Monate alt. Wir haben vor einigen Monaten mal einen Versuch gestartet, sie aus den Windeln zu bekommen. Es hat nicht geklappt. Wir sind leider auch nicht konsequent mit aufs Klo setzen. Und sie weiss, dass die Pipi und der Stinker ins Klo gehoeren, aber wenn sie mal aufs Klo geht, kommt nichts. Ich merke auch nicht, wann sie Pipi muss. Frage ich sie, kommt immer ein nein. Wir haben dann nach einigen Tagen aufgegeben, da es nicht angenehm ist, sie staendig zu wechseln, oder einen Stinker aus der Unterhose zu kratzen.

Nun, unser Problem ist, dass sie die letzten Tage riesige Stinker macht und sie jedesmal von oben bis unten (also Pulli bis Socke) dreckig ist. Sie sagt uns auch nicht, wenn sie musste. Fragen wir sie, weil es riecht, sagt sie nein und laeuft davon. Ich bin ueberzeugt, dass sie merkt, wenn ein Stinker kommt, sie wird dann ganz ruhig und konzentriert. Leider ist sie das auch manchmal, wenn sie keinen Stinker macht, als danach koennen wir uns nicht richten.

Habt ihr eine Idee, wie wir sie aufs Klo bekommen koennen? Ich habe auch nichts gegen Anreize (Sticker, etc.), aber bin mir da unsicher, wie wir da wieder davon loskommen. Was hat bei euch geklappt?


  Re: Wie kriege ich sie auf die Toilette
no avatar
   Schatz75
Status:
schrieb am 18.11.2014 04:46
Guten morgen,
bei uns war der Kindergarten sehr hilfreich.
Der große wechselte von der Krippe in den normalen Kiga und binnen von 2 Wochen war er windeln frei, auch in der Nacht. Muss dazu sagen, es gab viel Wäsche. Mit stinker und allem.
Durch halten.
Der zweite bekam in der Krippe immer ein "Pfennigbombom" wenn er aufn Klo war und was gemacht hat. Hat super geklappt. Er war jetzt schon mit 2 sauber. Aber auch wieder viel wäsche.
Drück dir ganz fest die Daumen.
Das wird schon. Jeder braucht seine Zeit.
Lg steffi


  Re: Wie kriege ich sie auf die Toilette
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   gelöschter User
schrieb am 18.11.2014 07:05
solange das kind die schließmuskeln nicht WILLENTLICH koordinieren KANN, sind alle bestechungssysteme natürlich kappes, führen zu frustrationen und zu kontraproduktiven ergebnissen wie LÄNGERES unsauber/trocken sein, spätere rückfälle, pipapo.

Zitat
yaya
aber wenn sie mal aufs Klo geht, kommt nichts. Ich merke auch nicht, wann sie Pipi muss. Frage ich sie, kommt immer ein nein.

Sie sagt uns auch nicht, wenn sie musste. Fragen wir sie, weil es riecht, sagt sie nein und laeuft davon.

auf die toilette gehen ist übrigens genau der fall, wo es um eine SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT geht - wieso sollte man das BELOHNEN??? klimpern mit den augen, ein- und ausatmen, alle das ist selbstverständlich, DAFÜR gibt es nichts.

selbstverständlich ist es natürlich nur, wenn man dazu fähig ist, das kind also reif ist, überhaupt sauber und trocken zu sein.

dein kind ist noch nicht reif dafür.

das kann aber von jetzt auf gleich passieren, mit einem mal geht das. problemlos.

natürlich nur, wenn vorher nicht stress, drama und zwang draus wird. das wird nicht belohnt grins


  Re: Wie kriege ich sie auf die Toilette
no avatar
   Ella Propella
schrieb am 18.11.2014 08:46
Probier doch einfach aus, ob eine Belohnung funktioniert? Dann merkst du auch gleich, ob sie es schon steuern kann oder nicht.
Meine Kinder haben beide in den ersten Wochen ein Gummibärchen pro erfolgreichem Klogang bekommen (sie waren beide ca 2 Jahre) und sind seither weder belohnungsgeil noch gummibärchensüchtig. zwinker Nach ein paar Wochen haben sie von selbst auf das Gummibärchen vergessen, weil der Klogang eben normal wurde.

Ich finde diese übertriebene Anti-Belohnungshaltung hier manchmal schon ein wenig anstrengend. Klar, es muß nicht alles belohnt werden und über die Maße gelobt. Aber man darf Kindern durchaus zeigen, wenn sie etwas wirklich gut gemacht haben und rechtzeitig zu bemerken, wann der Harndrang einsetzt, sich vom Spiel loszureissen, bescheid zu geben und dann tatsächlich auf der Toilette sein Geschäft verrichten ist imho eine andere Errungenschaft als das bloße Atmen, Greta. Das macht der Körper automatisch - im Gegensatz zu den von mir schon erwähnten Abläufen die mit einem Toilettengang zu tun haben.

Also liebe Yaya, befürchte keine psychologischen Schäden, wenn du deiner kleinen Maus in den ersten Wochen eine Belohnung anbietest zwinker Meine beiden Damen sind durchaus sehr normale Klogeher und ich kenne eigentlich auch keinen Teenager, der nach jeder Wurst in der Schüssel von den Eltern eine Belohnung verlangt zwinker


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  Re: Wie kriege ich sie auf die Toilette
avatar    Maral
schrieb am 18.11.2014 09:00
Aber es kann auch ganz von allein kommen. Es ist ein natürlicher Ablauf, wenn man dem Kind die Zeit lässt. Die Tatsache, dass sie nichts sagt, wegläuft, etc würde mir schon zu denken geben, dass sie sich irgendwie unter Druck fühlt.

Gut, das Dilemma mit den vollen Windeln kann ich verstehen, aber einerseits hält sie vielleicht zu lange an, weils sonst wieder Thema wird, andererseits vielleicht mal andere Windeln probieren.

Belohnung ist ja eigentlich nur dann überhaupt als Anreiz erforderlich, wenn die Eltern das wollen, bevor das Kind von seiner inneren Einstellung soweit ist.
sie wird ihren Grund haben, nicht auf Toilette zu wollen.

Ich hab auch gedacht, er wird nie trocken. Plötzlich wollt er , erst in der Kita, weil seine Freunde auch gingen, dann plötzlich zu Hause.
Im Grunde zog er die Windel aus, dann gabs noch 2 bis 3 kleine Unfälle, beim draußen spielen und das wars.

Dass war mit 3, Jahren 6 Monaten so.

Ich würd erst mal Ruhe reinkommen lassen und es überhaupt Null gar nicht zum Thema machen.

Und nach einer Weile vielleicht zur Schlafenszeit, nach dem Aufstehen, bevor man die Windel anlegt, beiläufig fragen, ob sie nicht auf Toilette möchte. Aber ein Nein auch nicht weiter kommentieren.


  Re: Wie kriege ich sie auf die Toilette
no avatar
   Ella Propella
schrieb am 18.11.2014 09:21
Maral, weißt du, überraschenderweise wurden jene Kinder in meinem Bekanntenkreis, deren Eltern einfach nichts gemacht haben und abgewartet haben fast(!) alle mit dem Eintritt in den Kindergarten langsam trocken. Im Kindergarten arbeitet man aber durchaus auch mit positiver Ermunterung und Anerkennung, wenn ein Kind es geschafft hat ohne Windel durch den Vormittag zu kommen.
Ich halte die Theorie, dass es ausschließlich das Abschauen bei anderen Kindern ist also mittlerweile für fragwürdig.

Bitte, Ausnahmen bestätigen immer die Regel, aber in der Regel führe ich das Trockenwerden kurz nach Kigastart mittlerweile eher auf das Vorgehen der Erzieherinnen zurück. So falsch kann das also nicht sein. Und bitte jetzt nicht mit den Beispielen kommen, wo Erzieherinnen Kinder alle 15 Minuten auf den Topf gesetzt haben. Wir reden von Kinder Ü2, da ist sowas eh nicht mehr machbar. Damit wäre ich auch nicht einverstanden.


  Re: Wie kriege ich sie auf die Toilette
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 18.11.2014 09:26
ich bin KEIN loben-gegner, die positive ermunterung, die du beschreibst, ella, ist NICHT belohnen. belohnen ist süßigkeiten, cd-s, spielzeug, später nintendo, noch später bier oder drogen. man wird nicht mehr belohnt, also belohnt man sich selber.

ein positiv ermunterter mensch ist intrinsisch motiviert, SELBER was zu schaffen. der ERFOLG ist dabei die beste belohnung. der mensch ist STOLZ auf sich und seine leistung.

er kommt gar nicht in die schleife rein: wenn ich was machen soll, was mama will, dann WILL ich eine belohnung, ich wäre ja schön blöd, täte ich noch was ohne LOHN.


  Re: Wie kriege ich sie auf die Toilette
no avatar
   Ella Propella
schrieb am 18.11.2014 09:30
Ich weiß was du meinst Greta, dennoch haben meine Damen beide eine Süßigkeit als Belohnung für einen erfolgreichen Klogang erhalten. Es ist aber ja auch eine Frage der Dauer und Konsequenz, mit der man so ein Belohnungsverhalten betreibt.
Ist es natürlich immer und bei jeder Gelegenheit das Mittel der Wahl, dann kann das in die falschen, von dir erwähnten Bahnen, laufen. Defintiv.
Aber ich denke eben, dass das nicht passieren wird, wenn man einem 3jährigen Kind ein paar Wochen Gummibärchen für einen Toilettengang gibt. Dauerhaft wär das natürlich kontraproduktiv grins


  Re: Wie kriege ich sie auf die Toilette
avatar    Maral
schrieb am 18.11.2014 09:32
Das war bei uns aber nicht kurz nach dem Kita Start, sondern nach einem 3/4 Jahr.

( Bzw mit Krippe nach 2 1/4 Jahren). Bei uns in der Kita wird nur in Absprache mit den Eltern auf die Toilette gesetzt, ich hatte ausdrücklich untersagt, als ich drauf angesprochen wurde, irgendeinen Druck zu machen. Oder auf Toilette zu müssen. Und das war schon mit Ende 2/ Anfang 3.

Ermunterung ist ja auch total in Ordnung. : A la, schau mal x, geht gerade auf Toi, hast du nicht auch Lust. In der Kita kams def durch seinen besten Freund. Zuhause kams 4 Wochen später.

Ich hab auch irgendwann gefragt, willst du nicht auf Toilette gehen, wär doch toll, wenn wir keine Windeln mehr bräuchten, oder. Völlig beiläufig, ungezwungen. wen er nein sagte, dann meinte ich nur: Na, dann nicht. Wenn du noch nicht möchtest, ist ja auch ok. musst du auch nicht.

Das Kind darf aber keinen Erwartungsdruck verspüren. Es sollte nicht zum Thema werden, dass Kind jedesmal angesprochen wird, wenn die Windel voll ist. Das wäre irgendwie , wenn mich jedesmal jemand nach dem Toilettegang anspricht, wie es war, etc.

Wenn sie schon irgendwie versucht, dem ganzen auszuweichen, nichts zu sagen, auf Toilette kommt nichts, etc, würde ich es daher 2-3 Wochen einfach mal komplett unthematisiert lassen und dann eben ganz locker einfach mal wieder anfangen zu fragen, aber gleichzeitig signalisieren, dass sie auch wirklich eine Wahl hat.

Durch Belohnung passiert sicher kein Schaden, in dem Sinne, aber es beeinflusst das natürliche Tempo. In dem Fall denken die Eltern mehr an sich. Man beschleunigt es, weil man selber nicht mehr will. Dem Kind ist es schnurz, sonst würde es gehen, wenn es das körperlich kontrollieren kann.Das ist ja sogar verständlich, aber ich wollte das halt nicht.

und das ist die Frage: Ich würds erstmal mit anderen Windeln und ruhen, probieren. Wenn sie es nicht mehr aushält, wird ihr nichts anderes übrig bleiben, weil das Kind eigentlich noch nicht soweit ist.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.11.14 09:39 von Maral.


  Re: Wie kriege ich sie auf die Toilette
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 18.11.2014 09:33
man KÖNNTE ja auch einfach warten, bis das kind REIF genug für die toilette ist grins - das ist yayas kind offenbar noch nicht grins - egal, wieviel gummibärchen sie investiert grins


  Re: Wie kriege ich sie auf die Toilette
no avatar
   Ella Propella
schrieb am 18.11.2014 09:38
Zitat
Maral

Wenn sie schon irgendwie versucht, dem ganzen auszuweichen, nichts zu sagen, auf Toilette kommt nichts, etc, würde ich es daher 2-3 Wochen einfach mal komplett unthematisiert lassen und dann eben ganz locker einfach mal wieder anfangen zu fragen, aber gleichzeitig signalisieren, dass sie auch wirklich eine Wahl hat.

Das würde ich jetzt auch machen - 2-3 Wochen mal gar nicht zum Thema machen. Und dann mit Gummibärchen probieren grins Dann wird man sehen, ob das Kind reif ist. zwinker

Greta, es könnte ja jetzt auch sein, dass die Kleine zuviel Druck verspürt und dennoch reif ist. Ich halte es durchaus auch für möglich, dass Kinder ab einem gewissen Alter bewußt nicht zur Toilette wollen, weil ihnen das Angst macht. Reif wären sie aber deshalb, weil sie grundsätzlich rechtzeitig den Drang spüren.
Dann hilft nur Druck rausnehmen und dann positiv motivieren (ggfs mit Gummibärchen zwinker)


  Re: Wie kriege ich sie auf die Toilette
avatar    Maral
schrieb am 18.11.2014 09:45
Ja, aber es gibt ja nicht nur die körperliche Reife.
Ich kann es ja auch nicht für alle Kinder sagen, aber in meinem umkreis war / ist es zb so, dass es bei den Kindern, die komplett allein, also ohne auf den Topf setzen, Belohnung etc trocken wurden, vielleicht später trocken wurden, es dafür aber praktisch 0 Unfälle gab und sie auch vom Zeitpunkt, wo sie mal mussten, bis zur Toilette anhalten konnten, während bei vielen der anderen Kinder, es noch wochenlang nasse Hosen gab, draussen, drinnen und auch quasi gleich nach Ansage noch lange losgepischt wurde. Das trifft sicher nicht auf alle zu, trotzdem erweckt es den Eindruck, als wäre da etwas beschleunigt worden, was eigentlich noch mehr Zeit gebraucht hätte.


  Re: Wie kriege ich sie auf die Toilette
no avatar
   Ella Propella
schrieb am 18.11.2014 10:10
Natürlich gibt es neben die körperlichen auch die geistige Reife. Aber das hat ja auch primär nichts mit dem positiven Ermuntern zu tun.
Meine Große hätte ohne meine Ermunterung sicher die Windel mit 2 noch nicht ausgezogen, dennoch gab es bei ihr nie einen Unfall, als wir es kurz nach ihrem 2.Geburtstag gemacht haben. Sie war also in zweierlei Hinsicht soweit, wäre aus eigenem Antrieb aber noch gar nicht auf die Idee gekommen.
Bei der Kleinen gabs schon Unfälle, die aber immer eher mit veränderten Lebenssituationen bei ihr zu tun haben (Start im Kiga, etc.) und nicht mit fehlender Reife in Hinsicht auf Fühlen und Selber wollen. Davon kann man ja dann nicht reden, wenn es monatelang keine Unfälle gibt und dann eben bei veränderter Lebenssituation wieder.

Würden wir den Faden zu Ende spinnen: Was würde passieren, wenn alle Eltern ihre Kinder nicht Ermuntern und sich drauf verlassen, dass die Kinder es sich von den anderen Kindern im Kiga abschauen? Würde es dann eigentlich noch was zum abschauen von den anderen Kindern geben?
Und ist es nicht auch eine Art von Ermunterung/Ansporn Kinder vor der Nase zu haben, die schon aufs Klo gehen? Dann ist es ja trotzdem auch nicht mehr das "eigene" Tempo oider besteht dann der Unterschied im Emuntern durch die Mama und im "Ermuntern" durch andere Kigakinder? Wohl nur in der Annahme, das Kind würde das elterliche Emruntern als Druck empfinden. Aber hast du mal erlebet, wie Kinder das im Kiga untereinander thematisieren? Ich denke nicht, dass Kinder zw. 3 und 5 so eloquent sind das feinfühlig auszudrücken oder empathisch sind das bewußt nicht zu thematisieren, weil man damit den anderen unter Druck setzen kann. Meine Kleine hat letztens peinlicherweise über den Kigahof (zu ihrer besten 4jährigen Freundin) gerufen: "HA! Du hast ja noch einen Schnuller! Bist du noch ein Baby??" und das war echt ernst gemeint von ihr, sie hat den Schnuller bei ihr voher noch nie gesehen (kommt wohl nur in der Abholsituation vor, nicht im Kiga) und kennt das bei 4jährigen einfach nicht. Vermutlich könnte man das als Mama mit positiver Ermunterung der Schnuller herzugeben liebevoller und wenier verletzend ausdrücken....


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.11.14 10:13 von Ella Propella.


  Re: Wie kriege ich sie auf die Toilette
avatar    Maral
schrieb am 18.11.2014 10:30
Ja, aber gegen ermuntern spricht ja auch gar nichts. erwähnte ich ja schon. In welcher Form schrieb ich ja oben. Das muss man also trennen: Wen man selber Begeisterung zeigt, die Vorteile anführt, oder das das spülen so lustig sei. ... Ganz ungezwungen. Das ist aber etwas anderes als Belohnen, bestechen, oder unter Druck setzen, indem ich das Kind bspw permanent auf die Toilette setzen und warten, ob etwas kommt.

Einen Anreiz gibt es immer. Und ja, ich finde, es hat eine völlig andere Qualität, ob man sich seinem Freund anschließt, oder durch gleichaltrige unter Druck gerät, als durch die Eltern. Der Freund, zumindest unter den 3jährigen hat nicht unbedingt eine Erwartungshaltung an das windeltragenende Kind. Sondern der Windelträger sagt von sich aus, Mensch toll, was X kann, will ich auch können. Kontrolle hatte Krümel bspw schon mit 2,5. Da hatte er mal eine kurze Phase, da wollt er keine Windel. Dann wollte er doch wieder. ( Nachdem es in der Kita 2mal schief ging, weil die Erzieher es nicht rechtzeitig geschafft hatten. Da meinte er ne, will er doch noch nicht). Dan hats ihn ja 1 Jahr lang auch nicht interessiert, ob Freunde schon auf Toilette gingen.

Auch, ob man es macht, um einem Kind nachzueifern, oder ob für andere Dinge.

Ich mein, durch die entsprechende Belohnung ist doch jeder bereit, viel weiter zu gehen, als er es eigentlich möchte. Genauso wie durch Bestrafung.

Nur der Anspruch wird größer:

Wenn ich jemandem 20.0000 Euro dafür biete, sich ein Jahr nur von Bürgern zu ernähren, würde der eine oder andere darauf eingehen, ohne käm es ihm nie in den Sinn.

Ich hab ja auch gesagt, dass es nicht bei jedem Kind so sein muss, und ich sogar verstehen kann, dass man , wenn man selber nicht mehr kann, dazu greift. Wenn man nicht mehr warten kann.
Nur, was ich immer nicht versteh, warum muss es denn dann sein, wenn die Eltern möchten. Warum nicht einfach warten. Die Motivation zur Belohnung liegt doch in den meißten Fällen bei den Eltern selbst. Ich versteh halt nicht, warum man es da so eilig hat.

Aber für mich persönlich find ichs schwierig. In der Nachbarschaft gabs einen Jungen, der war trocken. Und knapp 4 oder etwas davor. Der hat groß immer abends in die Windel gemacht. Gummibärchen haben nicht geholfen.

Dann hieß es, wen er es schafft, bekommt er ein Fahrrad. Tolle Aussicht. Hat aber auch gedauert. Im Umkehrschluss hieß das, dass er tatsächlich keines bekommen hatte, solange. Ging ja nicht, war ja als Belohnung versprochen.

Seine Freundin hatte schon eines. Er wollte auch so gerne eins.

Reif war er ja nun schon lange.


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.11.14 10:40 von Maral.


  Re: Wie kriege ich sie auf die Toilette
avatar    Maral
schrieb am 18.11.2014 10:42
Was das Thema Belohnung anbelangt, find ich die Seite mit den Erklärungen übrigens echt gut und einleuchtend:

[www.mit-kindern-lernen.ch]

die vielleicht auch Yayas Frage beantwortet, wie man da wieder rauskommt Event. unter welchen Voraussetzungen.




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