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  grauer Star bei Kleinkindern!
avatar    kiki-30
schrieb am 02.11.2014 16:19
Hallo!

Meine Tochter ist 3 Jahr und 8 Monate alt. Im Juli diesen Jahres bin ich mit ihr zum Augenarzt, weil uns auffiel, das sie ihr linkes Auge öfters zu kneift.
Der Augenarzt stellte fest das sie auf dem linken Auge ein angeborenen grauen Star auf der Linse hat. Er hat uns sofort an eine Augenklinik überwiesen, welche wir auch regelmäßig besuchen.
Heraus kam das sie eine Amplyopsie auf dem linken Auge hat mit einem grauen Star auf der Linse am hinten Polstar.
Ihre Sehkraft auf dem Auge war 30%, mittlerweile durch strenges abkleben des rechten Auges (um das linke zu trainieren), sind wir bei 40%. Aber momentan verbessert sich dieser Wert nicht.

Wir werden jetzt noch einhalbes Jahr weiter abkleben (3Tage zu das rechte Auge und 1 Tag beide auf). Sie toleriet es zum glück auch alles und geht auch gerne zum Augenarzt.
Mittlerweile reden die Ärzte davon das sie operieren möchten, dh. eine künstliche Linse in das Auge setzen. Dieses würde auch weitere Probleme mit sich bringen, sprich diese Linse wächst nicht mit, sie könnte mit dem Auge nicht mehr fokussieren und müsste eine Brille mit sehr dicken Gläsern tragen.

Wir fragen uns halt was das beste ist! Ich habe unteranerdem angst das sie mit solch einer dicken "Hornbrille" gehänselt wird und einen phsychischen Schaden davon tragen wird und uns dieses irgendwann vorhalten wird.

Mein Vater hatte das gleiche Problem auch auf dem Auge und hat nichts operieren lassen. Leider kann ich den nicht mehr fragen, weil er 1991 verstarb.

Ihr rechtes Auge hat keine einschränkungen und ist für Ihr alter auch etwas weiter entwickelt,

Hat einer von euch sowas erlebt oder hat das gleiche Problem?

Ich wäre sehr dankbar wenn sich jemand melden würde


  Re: grauer Star bei Kleinkindern!
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   caco
schrieb am 02.11.2014 18:20
Ich hoffe nicht, dass wir das Problem haben, unser Großer hat gute Augen und unsere Kleine ist erst 2,5 Monate alt und hat im Dezember ihren ersten Augenarzttermin. Sehen mit bloßem Auge kann ich keine Linsentrübung und sie scheint bds. zu fixieren...

Ich glaube schon, dass ich die Op machen lassen würde. Bei Kindern ist das ganz anders als bei Erwachsenen. Unoperiert kann das Auge ggf. wieder schlechter werden, und einäugiges Sehen schränkt im Alltag doch erheblich ein, z.B. kann sie evtl. nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Aber holt Euch doch noch eine kompetente Zweitmeinung ein, wenn Ihr Zweifel habt. Brillenmäßig gibt es heute ganz schöne Lösungen und es kann evtl. auch eine Kontaktlinse angepasst werden. Alles Gute!!!

lg
caco


  Re: grauer Star bei Kleinkindern!
avatar    kiki-30
schrieb am 02.11.2014 18:33
Danke für deine Meinung!

Bei unser Tochter merkt man sonst auch keine einschränkung im alltag, sie sieht auch die kleinsten Dinge usw, ihre Linse sieht aus unserer Sicht auch nicht Trübe aus


  Re: grauer Star bei Kleinkindern!
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   blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 02.11.2014 19:45
Hab mal gehört, dass einäugiges Sehen das dreidimensionale Sehen verhindert. Da dann das eine Auge alle Funktionen erlernt hat, ist es wohl im späterem Leben nicht mehr zu erlernen.

Außerdem tragen doch viele Kinder in dem alter Brillen. Die sehen eigentlich ganz schick aus. Auf die stärke Habe ich bisher nicht geachtet.


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  Re: grauer Star bei Kleinkindern!
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   isabell09
schrieb am 02.11.2014 19:57
Die Tochter eines Kollegen hat auch einen angeborenen grauen Star und sie wurde auch kurz vor ihrem ersten Geburtstag operiert.Seitdem trägt sie Kontaktlinsen, diese müssen halt öfter kontrolliert werden damit man beim wachsen des Auges schnell reagieren kann mit einer größeren Linse.Das Mädchen kommt super damit zurecht.Die Mutter von den Mädchen hat selber grauen Star und hatte früher eine dicke Brille als Kind getragen und später Kontaktlinsen, da es ja heutzutage schon die Möglichkeit gibt für kleine Kinder Kontaktlinsen zu bekommen haben sie vor 3 Jahren gleich gesagt sie wollen es mit den Linsen probieren


  Re: grauer Star bei Kleinkindern!
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   gelöschter User
schrieb am 03.11.2014 07:08
du solltest es vor der vorschule machen lassen...

kinder können unsäglich viel ausgleichen beim sehen - aber es STRENGT AN! diese kapazität ist nicht mehr vorhanden für beispielsweise konzentration oder lesen lernen.

auch ist lesen lernen mit zwei ungleichen bildern, die ans gehirn gesendet werden, nahezu unmöglich. schau mal diesen link an - er hat zwar was mit latentem schielen zu tun, aber die auswirkung ist bei einem schwachen auge gleich: http://www.gassl.de/winkelfehlsicht.html . man wird schier verrückt crazy

das räumliche sehen ist stark eingeschränkt, damit ist nicht nur geometrie hinterher so eine sache, sondern die gesamte mathematik.

hier mal lesen - anklicken, warten, es öffnet sich ein PDF; klick

es ist dann nicht wirklich so, dass da ein fehler in sachen dyskalkulie vorliegt, aber dennoch tritt das kind lernmäßig auf der stelle. schon klar eigentlich, 80 % der energie geht fürs sehen drauf, die restlichen 20 für das hören, thema folgen, lernen, pipapo. da bleibt nicht sooo viel.

wie auch immer, ich würde es lösen, das problem. zweitmeinung, und dann handeln.


  Re: grauer Star bei Kleinkindern!
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   Milia149
Status:
schrieb am 03.11.2014 21:22
Huhu,

also mit grauem Star kenne ich mich nicht aus, aber ich selbst habe momentan das Probelm das ich das räumliche Sehen verloren habe.

Ich weiss schon länger das ich ne Brille brauche, haben es aber aus diversen Gründen imme rhinten angestellt, inzwischen haben sich meien Augen aber dramatisch verschlechtert, ich bin Dauermüde, habe ständig Kopfweh, kann mich schlecht konzentrieren, habe Probleme beim Autofahren, das liegt zT wohl grossteils tatsächlich an den Augen. Ich war gerade erst beim Optiker der alles genau vermessen hat. Ein Auge ist bei mir top und normal, das andere sehr schlecht, quasi ähnlich wie bei Deiner Maus. Dadurch hat das Gesunde Auge jetzt aber eine, hmm Fachname ist mir direkt entfallen, aber ua ein Fixierproblem, Achsfehlstellung.

Die Augen würden wohl versuchen die 2 völlig unterschiedlichen Bilder (nämlich einmal normal scharf, einmal sehr unscharf) auszugleichen, das schlechte Auge versucht scharf zu stellen, das wäre aber fürs andere nicht nötig, dadurch kommen die Probleme beim gesunden Augen. Habe oft das gefühl ich schiele mit links, aber laut Befragten sieht man davon nichts.
Aber das kommt daher.
Des weitern hat das Hirn beschlossen nur noch die guten Bilder vom gesunden Auge zu vewenden und schwups sehe ich nicht mehr 3-dimensional.
Muss sagen mir selbst ist es nicht aufgefallen, ausser das ich es immer schwieirger finde Entfernungen und Geschwindigkeiten einzuschätzen, aber ansonsten hätte ich meine Hand dafür ins Feuer gelegt das ich ganz klar räumlich sehen kann.
Laut Optiker kann es sein das mein Hirn es mit der Zeit wieder lernt sobald ich die Brille aufhabe, aber evtl eben auch nicht.

Das Hirn simuliert und kompensiert aber viel, wie gesagt im Alltag fällt es mir nicht auf.

Stimme Greta also zu, mich strengt im Moment das pure sehen so an, das ich lange schon kein Buch mehr lese, davon bekomme ich Kopfschmerzen und auch sonst bin ich einfach nur platt.

Deshalb würde ich auch gucken das man irgendeine Lösung findet.

Ich wäre froh gewesen wenn ich das früher gewusst hätte, dann hätte ich es sicher nicht so lange auf die Bank geschoben, um so länger man nicht räumlich sehen kann umso höher die Wahrscheinlichkeit das es nicht mehr erlernt werden kann, sagte man mir.

Alles Gute


  Re: grauer Star bei Kleinkindern!
no avatar
   Gueniver
schrieb am 06.11.2014 21:54
Das mittlere Kind meiner Freudin hat das auch, es wurde schon 10 nach der Geburt operiert. Es hätte auch noch weitere OPs. Das Auge geht nicht mit dem Anderen Auge mit. Es mus Täglich 4 Stunde zugeklebt werden nur das mag das Kind nicht. Wenn es erwachsen ist muss man das das Auge fixieren, die Eltern hoffen, dass sich das durch das ankleben des gesunden Auge umgehen können. Die OP musste gemacht werden wegen den Augendruck, manchmal hat er immer noch einen zu hohen Druck im Auge. Ansonsten geht es ihm gut und ist auch ein glückliches Kind.


  Re: grauer Star bei Kleinkindern!
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   charlotte12345
schrieb am 08.11.2014 22:12
Ich hab da gleich drei Gegenbeispiele - einen Diplom-Mathematiker, einen Mathelehrer und eine Schulfreundin mit Abi-Schnitt 1,0, die alle nicht räumlich sehen. Und alle Auto fahren.
Ich würde das Kind auch operieren lassen, aber auch wenn es nicht mehr dreidimensional Sehen lernt, kann es gut in der Schule sein, am Straßenverkehr teilnehmen und in so ziemlich allen Bereichen des Lebens mit den beidäugigen Sehern mithalten, keine Panik. Es ist ein riesiger Unterschied, ob jemand von klein auf nicht dreidimensional sieht oder später diese Fähigkeit verliert.


  Re: grauer Star bei Kleinkindern!
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   xKirschblüte
Status:
schrieb am 12.11.2014 18:14
Zitat
Gueniver
Das mittlere Kind meiner Freudin hat das auch, es wurde schon 10 nach der Geburt operiert. Es hätte auch noch weitere OPs. Das Auge geht nicht mit dem Anderen Auge mit. Es mus Täglich 4 Stunde zugeklebt werden nur das mag das Kind nicht. Wenn es erwachsen ist muss man das das Auge fixieren, die Eltern hoffen, dass sich das durch das ankleben des gesunden Auge umgehen können. Die OP musste gemacht werden wegen den Augendruck, manchmal hat er immer noch einen zu hohen Druck im Auge. Ansonsten geht es ihm gut und ist auch ein glückliches Kind.

Der Augeninnendruck hat mit dem Grauen Star (Katarakt) nichts zu tun, sondern mit dem Grünen Star (vermutlich ein juveniles Glaukom).
Das sind zwei ganz unterschiedliche OPs und Baustellen.

Liebe Grüße zwinker




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