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  Re: Gedanken zur Schulwahl...
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   Goldlöckchen
schrieb am 25.06.2013 20:51
Ob Freunde aus der KiTa wichtig sind oder nicht, hängt doch sehr vom Kind ab, finde ich. Zu sagen, dass Kinder in dem Alter generell schnell neue Freundschaften schließen stimmt ja so nicht. Für meine Tochter war es sehr wichtig, dass sie vertraute Gesichter um sich herum hatte und ich hätte mich sehr schwer getan, sie alleine auf "meine Wunschgrundschule" zu schicken.

Wir hatten fünf Grundschulen zur Auswahl, alleine hier im nahen Umfeld. Ich habe mich für die kleine, eher "dörfliche" Grundschule mit getrennten ersten und zweiten Klassen entschieden und gegen die große, moderne Grundschule in der erste und zweite Klassen gemeinsam unterrichtet werden.


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
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   Johanna07
schrieb am 25.06.2013 21:22
Hallo emmi,
Genau diese Gedanken habe ich auch gelegentlich, seit wir uns für Waldorf entschieden haben... Keiner ihrer Freunde wird dorthin gehen und die Schule ist ein Stück weg... Aber Kiga-Freundschaften verlieren sich eh in der Schule und bei uns hat die Waldorf-Schule einen Shuttle-Bus für klasse 1-4, der die Kinder aufsammelt...
Durch Ganztagsbetreuungen treffen sich Kinder im Grundschulalter doch inzwischen eh viel weniger zu Hause, sondern verbringen viel gemeinsame zeit in der Schule...

Uns ist es einfach wichtiger, eine Schule zu finden, die zu uns passt und unsere Tochter glücklich sein lässt, als dass sie evtl in eine klasse mit ihrer kiga-Freundin kommt.

Charlotte ist auch ein sehr offenes Kind und wird dort sehr schnell Kontakte knüpfen, ein Schulsystem so zu verändern, dass sie dort hinpasst, schafft sie aber gewiss nicht (das schafft ja noch nicht mal der Herr precht grins)

Wir haben jetzt noch ein Waldorf-Wochenende vor uns, sind aber jetzt schon total überzeugt und nehmen dort nur aus Interesse und weil wir die anderen Eltern gerne kennenlernen möchten Teil...


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
avatar    Emmi1984
Status:
schrieb am 25.06.2013 21:39
Vielen Dank auch euch!

Es gibt auch Schulen, in denen 1. und 2. zusammen unterrichtet werden??
Tja, es gibt wohl nichts, was es nicht gibt!zwinker

Johanna, ich bin schon so gespannt auf euer WE & was du zu berichten hast!

Es ist echt schwer, aber man wird sich wohl davon verabschieden müssen, in allen Belangen alles optimal zu bekommen - sowohl für Kind, als auch Eltern...


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
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   Amiflosi
schrieb am 25.06.2013 21:55
Hallo,
wir haben es ja schon ein Mal hinter uns. Entscheidung war hier auch: örtliche Grundschule mit gutem Ruf aber leider zwei Lehrerinnen, vor denen einen alle Eltern warnen pfeifen
und Waldorfschule mit schlechterer Verkehrsanbindung. Entwder die Kleinen schon in den Bus setzen oder selbst fahren (etwas über 30 Minuten schulweg).

Wir haben usn dann erst Mal für die örtlcihe Grundschule entschieden. Dem Großen tat es schon sehr gut, seine Freunde um sich zu haben. Da war dann doch ein Stück "vertraute Umgebung". Und die Verabredungen für nachmittags, die wurden schon spätestens in der großen Pause gemacht. Dann liefen die Telefone heiß , mti Abklärung, wer schon fertig ist. Und dann hatten die Jungs richtig viel Spaß miteinander. Ich bezweifle, dass das so gewesen wäre, wenn er in der Waldorfschule gewesen wäre, mti anderem Stundenplan, irgendwann mittags angefangen hätte, rumzutelefonieren....

ich würde die Bedenken Deines Mannes nciht unterschätzen, wenn ihr bei der örtlichen Grundschule ein gutes Gefühl habt.

Wir haben den Wechsel in die Waldorfschule mal so überlegt, als es in der zweiten Klasse ziemlich schwierig war. Reaktion meines Sohnes: "Ne, wieso, dann seh ich doch meine Freunde nicht mehr, dann ertrag ich lieber die Frau XY noch ein bischen. pfeifen


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  Re: Gedanken zur Schulwahl...
avatar    Emmi1984
Status:
schrieb am 26.06.2013 14:18
Danke Sybille...

Ja, die Bedenken sind in der Tat nicht von der Hand zu weisen...Mach ich auch nicht!
Aber es fällt schwer, die richtige Entscheidung zu treffen!

Die Waldorf wäre perfekt auf seine Interessen ausgelegt - er hätte dort Angebote, die er nicht ansatzweise in unserer örtlichen Schule bekommt!
Er könnte da Erfahrungen sammeln - ausgelegt auf seine Hobbys/Interessen - die für ihn einmalig wären!
Es passt so vieles so gut und das nun aufgeben, wegen ein paar (wechselhaften) Kinderfreundschaften?
Klar, mir würde es auch leid tun, für ihn...
Was wenn man sich für die Örtliche entscheidet und er von seinen Freundschaften dann gar nix mehr hat!?
Ich würde mich schwarz ärgern...

grmpf Wenn man doch mal in die Zukunft schauen könnte...


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
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   wickie
schrieb am 26.06.2013 16:53
hallo,

wir stehen vor derselben entscheidung! bei uns ist die grundschule am ort fußläufig erreichbar, die waldorfschule mit dem bus. allerdings mit umsteigen, von daher in den ersten jahren unmöglich. aus unserem städtchen fahren da aber erfahrungsgemäß immer mehrere kinder in die waldorfschule und es werden fahrgemeinschaften gebildet. die waldorschule ist eine sehr gut geführte, ich kenne viele kinder und deren eltern die dort in den letzten 30 jahren unterrichtet wurden. da wissen wir auf was wir uns einlassen. allerdings machen mir die kigafreundschaften, bzw einfach die möglichkeit zur freundin kurz über die strasse gehen zu können auch sorgen. das wird dort eher weniger so sein. die mädels die mit der grossen im kiga befreundet sind gehen alle hier auf die schule und werden nicht in die waldorfschule gehen.
allerdings geht mir das schulsystem hier in ba-wü gerade derartig gegen den strich, es wird ständig was verändert, lehrer, kinder und eltern vor neue tatsachen gestellt. es werden kurzfristig sämtliche konzepte über den haufen geworfen und durch neue "ganz tolle" ersetzt. irgendwie geht es für mich gar nicht mein kind in solche versuchsprojekte zu geben. zudem sich die groß in einigen dingen sehr schwer tut. nicht was ihre auffassungs und umsetzungsgabe betrifft, sie liest, sie rechnet (zumindest im zahlenraum bis 20 mit plus und minus), sie beginnt zu schreiben ohne das wir da angebote machen. aber was die sozialen kontakte betrifft, den umgang mit "fremden" (und dazu zählen alle die nicht ganz regelmäßig und intensiv mit ihr zu tun haben). sie würde also das stille, liebe mädchen sein, dass gut zurechtkommt und um das sich dann keiner kümmern wird, weil einfach keine zeit übrig sein wird. zumindest befürchte ich das! meine lehrerfreunde sind gerade ziemlich am verzweifeln, und zwar schularten übergreifend, da eben plötzlich ganztagsschule, gesamtschule, g8, g9 hin und hergewechselt wird und ja nebenbei die inclusion beschlossen wurde. alles ohne extrastunden, extralehrer etc...
naja, wir werden wohl erst in ein paar jahren wissen ob wir uns richtig entschieden haben und müssen irgendwie drauf hoffen das richtige zu tun
wickie


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
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   Amiflosi
schrieb am 04.03.2014 16:31
Hallo,
meine Beiden werden auch die ortsansässige Grundschule besuchen.
Bei uns ist es schon ein Weg zur nächsten Waldorfschule, das finde ich für die Kleinen schon etwas arg, sie da mit dem Bus hinzuschicken. Zumal so Kleine im Bus hier die Exoten sind...
Die Waldorfschule war beim Großen mal Plan B, als es in der Grundschule nicht so rund lief.
Als ich ihm dann mal den Vorschlag gemacht habe, hat er mich ganz entgeistert angesehen... nein, dann hab ich doch meine Freunde nicht mehr. Und die Frau XY, die halt ich weiter aus.

Hier war es wirklcih so, dass dieses Rudel wilder Jungs, zu dem unser Großer gehörte, es ihm leicht gemacht hat. Und es war so schön für ihn, als sie sich so ab 2/3. Klasse schon in den Pausen für nachmittags verabredet haben. ...




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