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  Gedanken zur Schulwahl...
avatar    Emmi1984
Status:
schrieb am 24.06.2013 22:21
Einige von euch - so wie wir - müssen sich ja langsam Gedanken zum Thema Schule machen!
Besonders wenn man an Privatschulen Interesse hat, muss man sich ja zeitnah kümmern...

Habt ihr da schon Pläne/ Anmeldungen vorgenommen?
Für welche Richtungen habt ihr euch entschieden?

Wir haben unseren Sohn jetzt an einer Waldorf-Schule angemeldet!
Da müssen wir zwar etwas fahren, aber sie würde in Nähe des Arbeitsweges sein - sollte also problemlos funktionieren!

Allerdings verliert er dadurch seine bisher geschlossenen Kontakte...
Die Kinder aus Kita & dem Ort gehen ja aller Voraussicht nach auf die örtliche Regelschule!
Besonders mein Mann hat Bedenken, dass wir ihn nun isolieren...
Wie seht ihr das?
Würdet ihr Rücksicht auf Kita-Freundschaften nehmen?

Lieben Gruß


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
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   coco1968
schrieb am 25.06.2013 07:19
Hallo Emmi,

mein Sohn wird eine "Regelschule" besuchen. Da es in Bayern (und vermutlich auch in anderen Bundesländern) eine "Sprengelpflicht" gibt, haben wir die Entscheidung getroffen, dass unser Kind ab dem 01.09. in eine neue Kita gehen wird, die innerhalb seines künftigen Schulsprengels ist.
Meine Gedanken sind, dass der Schuleintritt doch eine große Veränderung darstellt, und da wäre es zumindest für meinen Sohn hilfreich, wenn nicht alle Gesichter unbekannt sind, oder bereits Freundschaften zu zukünftigen Klassenkameraden geschlossen wurden.
Für meinen Sohn wird es somit jetzt einen Wurf in das "kalte Wasser" geben, da er seine Kita-Freunde zurück lassen muss, die alle in anderen "Einzugsgebieten" wohnen. Wir hoffen dennoch, dass uns die Freundschaften erhalten bleiben zwinker.

Rein Interessehalber: Was waren denn eure Beweggründe für eine Waldorfschule ?


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
avatar    Danielle
schrieb am 25.06.2013 07:57
Hallo meine Liebe,

(argh - ich wollte Dir noch schreiben) - bei uns ist die Wahl zwischen Grundschule der Gemeinde, Privatschule und Montessori-Schule und sie wird auf die Gemeinde-Grundschule gehen. Zum Einen ist die fußläufig erreichbar (200 m weit weg), zum anderen kann ich mit dem Montessori-Konzept nicht viel anfangen - meine braucht eher klare Strukturen und Ansagen, wenn sie machen kann, "was sie will", nimmt das kein gutes Ende (für die anderen). Privatschule ist zu weit weg (45 Weg pro Strecke) - da wir hier auf dem Dorf eine ganz zivilisierte Bevölkerungsstruktur haben, erwäge ich die nicht ernsthaft.

Grundsätzlich denke ich (und habe das auch vielfach gelesen), dass die Kita-Freundschaften gar nicht sooo maßgeblich sind, weil Kinder in dem Alter noch sehr flexibel und offen sind. Wir sehen das wahrscheinlich zu sehr mit Erwachsenenaugen und projizieren den Gedanken, wie man sich selbst allein unter Fremden fühlen würde, auf die Kinder.

Frag doch mal im Schulkinderforum nach Erfahrungen - ich denke, das wird Dir ein bisschen die Sorge nehmen knuddel.


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
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   pebbles30
schrieb am 25.06.2013 09:13
Zitat
°Danielle°
Grundsätzlich denke ich (und habe das auch vielfach gelesen), dass die Kita-Freundschaften gar nicht sooo maßgeblich sind, weil Kinder in dem Alter noch sehr flexibel und offen sind. Wir sehen das wahrscheinlich zu sehr mit Erwachsenenaugen und projizieren den Gedanken, wie man sich selbst allein unter Fremden fühlen würde, auf die Kinder.


Das wollte ich auch gerade schreiben.

Wir haben uns damals wirklich für unseren grossen gefreut, das er mit seinen zwei besten Freunden in die selbe Klasse kam.

Was soll ich sagen? Zum Geburtstag waren beide noch bei ihm eingeladen aber umgekehrt schon nicht mehr.
Zu einem Freund aus dem Kiga hat er noch Kontakt - der ist in der Parrallelklasse.
Ach und zu seinem besten Freund aus der Krabbelgruppe auch noch. Wir Eltern sind befreundet, die wohnen inwzischen nämlich 300 km weit weg.


Unser Grosser ist übrigens was Freunde angeht, nicht wirklich flexibel. Er braucht auch nicht zig Freunde und findet das bis heute doof, das die zwei keine Freunde mehr sind.
Es gibt natürlich Kinder die sofort 10 neue Freunde haben und wenn es mit einem Streit gibt, gibt es ja noch 5 die an dem Tag Zeit haben. für solche Kinder ist es sowieso egal wo sie eingeschult werden.
Für unseren war es total schwierig, da sind seine "Freunde" und die haben jetzt ganz andere Freunde.
Da wäre es eine ganz andere Schule vielleicht sogar besser gewesen, weil sich da alle Kinder neu sortieren müssen.

Dafür hat er inwzischen Freunde aus unserem Ortsteil, die zum Teil jünger sind, nicht in seiner Klasse sind aber mit denen er momentan einfach mehr anfangen kann und schön spielt.


Schwierig fände ich an einer Privatschule nur, wenn der Rest vorher im hauseigenen Kindergarten war.
Das gibt es teilweise ja auch. Dann ist da eine Gruppe die sich aus dem Kiga kennt und ein paar Neulinge.
Aber wenn alle neu sind, warum nicht?


VG pebbles


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  Re: Gedanken zur Schulwahl...
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   rose1980
schrieb am 25.06.2013 09:15
Hallo,

ich arbeite mit Jugendlichen und würde auf Kita Freundschaften keine Rücksicht nehmen. Erfahrungsgemäß bilden sich nach wenigen Wochen neue Freundschaften.

Zu den anderen Punkten kann ich nix sagen, da es bei uns keine Privatschulen gibt und sie in jene Schule gehen wird, die in unserem Sprengel liegt. Dorthin muss sie mit dem Bus fahren.

Lg rose


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
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   Blüte
schrieb am 25.06.2013 09:15
Bei uns ist die Wahl getroffen und die Schule fängt im September an.

Und ja, es war eine schwierige Entscheidung, da die Schule noch nicht begonnen hat, kann ich natürlich auch keine endgültigen Aussagen machen, ob es die richige war, aber ich denke doch, dass alles stimmt.

Für uns war das Konzept der Schule am wichtigsten. Es gibt im Ort eine Regelschule mit Montessorizweig, die dieses Konzept sehr, sehr gut umsetzt. Da ich selbst Grundschullehrerin bin, kenne ich verschiedenste Umsetzungen und nicht alle hätte ich meinem Kind zugemutet. Hier wird aber Montessori richtig umgesetzt und ist weit davon entfernt, dass jeder macht was er will, ganz im Gegenteil. Ich habe mich auch bei einer Einzelhospitation, die diese Schule für Interessenten anbietet, überzeugt, dass mein Kind wie erhofft auf das Konzept reagiert.

Da die Schule am anderen Ende der Stadt ist, bedeutet das für mich Fahrdienst. Mache ich aber gerne, für DIESE Schule wäre ich auch noch weiter gefahren.
Und, wie ich damals dachte, würde die Schule auch Verlust aller Kindergartenfreundschaften bedeuten, was mir auch zu schaffen gemacht hat. Aber meine Erfahrung lehrt mich, dass die Kinder sich sehr, sehr schnell zusammenfinden in der Schule und am Schluss war für mich ausschlaggebend, dass ich davon ausgehe, dass mein Kind dort am besten gefördert wird. Dass sich nun ergeben hat, dass zwei ihrer besten Freunde nicht nur auch an die Schule, sondern sogar in dieselbe Klasse kommen, ist natürlich mehr als perfekt, war aber im Vorfeld nicht abzusehen. Zudem zersplittert sich die Kindergartengruppe geradezu auf insgesamt. Die 6 Vorschulkinder aus "unserer" Kindergartengruppe gehen tatsächlich nun auf 4 Schulen..

Also: passende Schule fürs Kind auswählen (Waldorf wäre nun nicht gerade meine Wahl, aber das ist ja völlig individuell), auf Platz hoffen und alles wird gut.

Blüte


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
avatar    maschu
schrieb am 25.06.2013 10:10
Wir schwanken noch zwischen privat und normaler Grundschule (ohne flex). Privat wäre wegetechnisch einfacher, da wir z.Z in dem zugehörigen Kiga sind und der Kleine ja dort bleiben wird.
Andererseits vergibt diese Schule z.B. Zensuren erst ab der 5. Klasse und ist allgemein recht "frei" (keine starren Strukturen). Ich weis nicht recht, ob das etwas für den Großen ist.
In ein/zwei Monaten muss die Entscheidung gefällt sein...Ohnmacht Ja, nein, nein, ja?

Von den Freundschaften würde ich es nicht abhängig machen.


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
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   birdi
schrieb am 25.06.2013 10:24
Wann ist denn EInschulung bei euch?

K. wird die ganz normale Grundschule im Nachbarort besuchen.
Vielleicht wird die weiterführende Schule mal ne Private sein. Mal sehen, ob wir uns das leisten können.


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
avatar    Mondstaub
Status:
schrieb am 25.06.2013 11:44
Wir haben uns für Töchterlein für eine Ganztagsschule im Nachbarort entschieden, da 1) der Kiga momentan direkt nebendran liegt, also vom Fahren macht es kein Unterschied 2.) 9 ihrer Kiga-Kids werden dort ebenfalls eingeschult (2 erste Klassen) und ich komme mit meiner Gleitzeit genau hin, was das Abholen angeht (bis 15.30 h Schule) Alles in allem für uns als Eltern organisatorisch und für Maus ihre seit Jahren bestehenden Freundschaften ideal. Allerdings mussten wir einen Antrag auf Schulbezirkswechsel stellen, der GsD genehmigt wurde Ich freu mich sehr


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
avatar    Emmi1984
Status:
schrieb am 25.06.2013 13:44
Vielen Dank für das Teilen eurer Gedanken...Bussi

Grundsätzlich sehe ich es auch wie ihr...
Zumal auch die früh geschlossenen Freundschaften sich gerade verändert haben...
Er ist auch ein sehr offenes Kind, dem es nicht schwerfällt neue Kontakte zu knüpfen!
Kinder die in größeren Gegenden wohnen und nach Einzugsgebiet eingeschult werden, haben ja auch keine Wahl & müssen oft nochmal neu anfangen - wie Coco schon beschreibt!

Ich glaube, ganz großer Knackpunkt ist, dass mein Mann auch erst mit den gängigen Vorurteilen behaftet war ggü. den freien Schulsystemen, besonders Waldorf!
Ich denke, er hat einfach Angst, dass er zum Außenseiter wird & viell sogar geärgert/abgestempelt, aufgrund der Schule...
Das er uns viell dann irgendwann auch Vorwürfe macht a la "Warum konnte ich nicht einfach auf eine normale Schule gehen?"...
Wir wollen uns noch viel genauer alles anschauen & an Projekten/Workshops teilnehmen, damit besonders er (also der Papa) auch gänzlich dahinter steht - sonst wird das sicher nix!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.06.13 15:37 von Emmi1984.


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
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   Charlotta-Marlene
Status:
schrieb am 25.06.2013 15:00
ich habe immer gesagt, ich mache die Schulwahl nicht von den Freunden im KiGa abhängig und so geht die Große als Einzige aus ihrer Gruppe auf die jetzt gewählte Schule. Sie kennt allerdings auch schon zwei Mädchen aus ihrer zukünftigen Klasse.

ABER ich würde mein Kind auch nicht soweit isolieren, dass umliegende Freunde nicht mehr angelaufen werden können. Es ist doof, wenn die Schule 10 km weg ist und der beste Freund genau aus der anderen Richtung 10 km weiter wohnt und die beiden dann 20 km auseinander. Dann würde ich immer die Schule wählen, die möglicherweise auch später mit Fahrrad erreichbar ist und die Kinder sich untereinander selbständig besuchen können. Wenn beide arbeiten, wird es schwer, die Kinder durch die Gegend zu chauffieren. Und sie werden älter und selbständiger, das darf man einfach nicht vergessen. Von daher habe ich eine gewisse Symphatie für die Ansicht deines Mannes.


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
avatar    Lia79
Status:
schrieb am 25.06.2013 15:06
Unser Großer wird auf die örtliche Grundschule gehen. Bei uns ist es Sept. 2015 soweit, also noch Zeit zwinker
Die Grundschule hat wohl ein ziemlich straffes Programm - auch ein Grund ihn nicht als Kann-Kind mit knapp 6 einzuschulen - aber wer dort gut durchkommt, hat für die weiterführende Schule eine gute Ausgangsposition.

Und dass er mit seinen drei besten Freunden eingeschult wird - und auch sonst fast alle kennen wird - ist natürlich umso besser zwinker

-Lia


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.06.13 15:09 von Lia79.


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
avatar    Emmi1984
Status:
schrieb am 25.06.2013 15:52
Zitat
Charlotta-Marlene
ABER ich würde mein Kind auch nicht soweit isolieren, dass umliegende Freunde nicht mehr angelaufen werden können. Es ist doof, wenn die Schule 10 km weg ist und der beste Freund genau aus der anderen Richtung 10 km weiter wohnt und die beiden dann 20 km auseinander. Dann würde ich immer die Schule wählen, die möglicherweise auch später mit Fahrrad erreichbar ist und die Kinder sich untereinander selbständig besuchen können. Wenn beide arbeiten, wird es schwer, die Kinder durch die Gegend zu chauffieren. Und sie werden älter und selbständiger, das darf man einfach nicht vergessen. Von daher habe ich eine gewisse Symphatie für die Ansicht deines Mannes.

Ja, es wäre in der Tat so, dass die Schule nicht anlaufbar wäre!
Er wäre auf unseren Fahrdienst angewiesen, was mich bisher insofern nicht störte, weil ich davon ausgehe ihn die ersten 5 Jahre eh abholen & bringen zu müssen...
Option für später wäre, wenn er allein los will, dann mit Zug & StraBa zu fahren!

Natürlich würden wir Kontakte unterstützen & ihn dann eben fahren zu den Spielkameraden...
Wobei ich ja hoffe, dass einige Spielfreunde eben doch auch innerorts bleiben, durch Freundschaften der Eltern oder Sportverein...

Alles nicht so einfach!


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
avatar    seestern79
Status:
schrieb am 25.06.2013 18:50
Wir sind auch am Überlegen - Einschulung mit noch nicht ganz 6 Jahren hier in Berlin, weil jahrgangsweise eingeschult wird. 2008 geht komplett 2014 in die Schule. Anmeldung diesen Herbst. Mein Sohn wächst bilingual auf, weshalb das auch in der Schule (wie jetzt auch in der Kita) reflektiert werden sollte. Bilinguale Schule hier heißt immer fahren (das machen wir allerdings jetzt schon) und auch entweder viel Geld oder noch einen weiteren Weg. Alles schwierig das. Auf Freundschaften kann ich da nicht soviel Rücksicht nehmen und denke, da ändert sich ohnehin noch einiges über die Jahre.


  Re: Gedanken zur Schulwahl...
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 25.06.2013 19:24
Bei der Einschulung hatten wir keine Wahl - die liebe Sprengelpflicht, und bei Wechsel auf die weiterführende Schule haben wir außer Schulart und wie ist die Schule selbst gar nichts berücksichtigt.

Unser Großer ist mit seinem besten Kindergartenfreund immer noch befreundet, obwohl sie seit 4 Jahren an verschiedene Schulen gehen, und auch weiter gehen werden. Weiter gut befreundet ist er mit einem Jungen aus der Parallelklasse, einem aus dem Jahrgang unter ihm und einem von einer anderen Schule. Letzterer ist übrigens von der 2. Klasse Förderschule in die 3. Klasse Regelschule gewechselt und super angenommen worden. Kein Gehänsel, gar nix.

In seiner Klasse hat er leider tatsächlich keine Freunde mehr. Was nicht immer so war. Aber diese Klasse ist -EntschuldigtIch werd rot- ein S..haufen. Aber das "man" sich auf ihn als neues Opfer eingeschossen hat, ist durch 2 - 3 Jahre lang bestehende Freundschaften auch nicht verhindert worden.

Fazit: Freundschaften würde ich in Punkto Schule nicht als Kriterium ranziehen. Die werden nur berücksichtigt für die Wahl des Sportvereins oder ähnlichem.Ja




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