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  Kita-Wechsel mit 4 oder 5 Jahren das kleinere Übel?
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   gasteline
schrieb am 22.01.2013 11:38
Hallo Ihr Lieben,

ich stehe gerade vor einer schwierigen Entscheidung und erhoffe mir ein wenig Input von Euch.

Mein Sohn (4 Jahre) geht seit knapp 2 Jahren in seine Kita, die aber vermutlich bald geschlossen wird. Erst hieß es, die Räumlichkeiten würden nur bis Sommer diesen Jahres zur Verfügung stehen - kurz vor Weihnachten kam die Nachricht, dass die Kündigung der Räume doch erst im Sommer 2014 ansteht.

Ich hatte mich deshalb schon im Herbst nach einem neuen Kita-Platz umgesehen, denn meine Kleine Tochter soll ab diesem Sommer auch eine Kita besuchen. Habe auch alternativ-Plätze für beide Kinder für Sommer bekommen, meine Tochter wird die neue Kita auf jeden Fall besuchen.

Nur bei meinem Sohn weiß ich nicht, was das beste für ihn ist. Natürlich wäre es für uns viel praktischer, unsere beiden Kinder in die selbe Kita zu bringen. Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass jeglicher Wechsel für meinen Sohn blöd ist - aber dass es ihn momentan doch sehr treffen würde, ihn aus seinem gewohnten Kita-Umfeld zu reißen, wo er an die anderen Kinder, Erzieherinnen und die Strukturen dort gewöhnt und komplett integriert ist. Aber: Der Wechsel würde aber aufgrund der Schließung ohnehin eben spätestens im Sommer 2014 stattfinden - dann wäre er 5 1/2 (und würde in der neuen Kita in die Vorschulgruppe wechseln).

Hat jemand von Euch Erfahrungen, ob ein Kind so einen Wechsel tendenziell mit 4 oder mit 5 besser verkraftet? Ich hoffe irgendwie, dass es nächstes Jahr reibungsloser verlaufen würde, aber vielleicht bin ich da total auf dem Holzweg? Von seinen Freunden wird vermutlich niemand in unsere neue Kita wechseln, denn das ist einfach zu weit weg von der alten und die neue Kita ist direkt der Grundschule angeschlossen, die mein Sohn einmal besuchen wird.

Ich hoffe, das war nicht zu kompliziert und danke Euch schon mal für Eure Erfahrungen.

Viele Grüße!


  Re: Kita-Wechsel mit 4 oder 5 Jahren das kleinere Übel?
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   PitPat
schrieb am 22.01.2013 12:00
Wir haben gerade einen Wechsel der Kita hinter uns und die neue Leiterin sagte uns, dass ein Wechsel mit 4 deutlich leichter wäre als ein Wechsel zur Vorschule hin.

Die Kinder brauchen einfach immer noch mal eine Zeit zum "Ankommen", da ist das Vorschuljahr noch mal extra blöd, weil sowieso schon "aufregend" und dann steht in einem Jahr noch mal ein großer Wechsel mit der Schule an...

Wir sind froh, dass wir jetzt schon gewechselt sind, so kann sich der Murkel noch mal in Ruhe "einleben" und ohne diesen zusätzlichen "Neu"-Stress ins Vorschuljahr starten.

Also hier klare Empfehlung für "Jetzt wechseln"! Leicht wird's aber in jedem Fall nicht...

Wir versuchen, zu den drei besten Freunden der alten Kita den Kontakt weiterhin durch Spieleverabredungen aufrecht zu erhalten, was einigen Organisationsaufwand erfordert, aber gut klappt. Außerdem besuchen sie noch gemeinsam einen Musikschulkurs einmal in der Woche.


  Re: Kita-Wechsel mit 4 oder 5 Jahren das kleinere Übel?
avatar    Spiegelchen
Status:
schrieb am 22.01.2013 12:11
Ich denke mit 4 ist es leichter. Ich glaube, dass Freundschaften unter 5-Jährigen schon eine andere Basis haben als unter 4-Jährigen. Ich würds mit 4 in Angriff nehmen.


  Re: Kita-Wechsel mit 4 oder 5 Jahren das kleinere Übel?
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   Charlotta-Marlene
Status:
schrieb am 22.01.2013 13:28
Ich würde auch jetzt wechseln, wenn er doch sowieso wechseln muss. So hat er noch Zeit sich einzugewöhnen. Die Vorschule ist schon wichtig. Und da ist es doch besser, wenn er frühzeitig in die Gruppeintegriert wird.


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  Re: Kita-Wechsel mit 4 oder 5 Jahren das kleinere Übel?
avatar    nichtig
Status:
schrieb am 22.01.2013 13:39
definitiv so früh wie möglich, kenne es von der anderen Seite... also als Erzieherin, im letzten Jahr vor der Schule hat sich meistens die Schulabgängergruppe so zusammengefunden, dass neue Kinder nur sehr schwer Anschluß finden, und gar nicht richtig in die Gruppe rein kommen.
Es war jedes mal total kompliziert und befriedigend für alle Seiten war das nicht.
Ist doch praktisch wenn du mit BEIDEN Kinder quasi dann den neuen Kindergarten besuchen kannst, und so ist es für den grossen Bruder auch leichter, kannst ja sagen dass die Kleine froh ist wenn er auch dort ist und so.
Ein Wechsel ist nie schön ( ausser das Kind fühlt sich in der Einrichtung nicht wohl), aberm it 4 stecken sie es echt leichter weg.


  Re: Kita-Wechsel mit 4 oder 5 Jahren das kleinere Übel?
avatar    Lia79
Status:
schrieb am 22.01.2013 13:45
Ich denke auch: so bald wie möglich.
Unser Sohn hat mit gut 3,5 Jahren umzugsbedingt den Kiga wechseln müssen und hat es erstaunlich gut weggesteckt.

-Lia


  Re: Kita-Wechsel mit 4 oder 5 Jahren das kleinere Übel?
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   gasteline
schrieb am 22.01.2013 14:17
Danke Euch schon einmal für die vielen Antworten, sie helfen mir immens! Auch Dir nichtig, Danke für Deine Einschätzung von professioneller Seite aus - sehr wertvoll.

Habt Ihr eventuell noch Tipps für mich, wie ich meinem Sohn den Wechsel schmackhaft machen oder erleichtern kann? Das Argument mit seiner kleinen Schwester hilft auf jeden Fall (er liebt sie sehr), dennoch ist er ein Gewohnheitstier par exellence und kann sehr stur werden, wenn etwas anders laufen soll, als er es gewohnt ist. Er kommt zwar generell schnell und leicht mit neuen Kindern in Kontakt - in so einer Situation fürchte ich nur eine Art "Blockadehaltung" von ihm...

Danke nochmals und liebe Grüße!


  Re: Kita-Wechsel mit 4 oder 5 Jahren das kleinere Übel?
avatar    nichtig
Status:
schrieb am 22.01.2013 22:43
hmmm schwierig, weisst du denn etwas über den Kindergarten, sind die Räumlichkeiten toller, oder machen die Ausflüge oder gibt es sonst etwas besonderes, erkundige dich doch mal, und dann kannst du das ihm schmackhaft machen.
Da du ja eh wechseln musst , früher oder später ist es denk ich jetzt einfacher. und das mit der Schwester ist doch dann ein gutes Argument, und weil er der grosse Bruder ist gibts für ihn dann irgend eine Belohnung vielleicht auch... ein neues Täschchen oder sonst was.
Kannst ihm ja erklären, dass die kleine noch so klein ist, und wenn sie weiss der grosse Bruder ist da, dann geht es ihr viel besser. usw...
Am wichtigsten ist, dass du dir nicht zu sehr einen Kopf drum machst, da muss er nun durch, ist blöd aber lieber jetzt... kannst ja auch sagen dass er da seine Kumpels kennenlernt mit denen er später in die Schule kommt und auch sagen dass der andere Kindergarten bald zu macht.
Wenn die Eltern kein Problem mit dem Wechsel haben , haben die Kinder meistens auch keins, das war meine Erfahrung. Du musst zu deinem Entschluss stehen, und anfangs vielleicht auch deinen Sohn trösten und so, sicher wirds ein paar Tage lang blöd, aber sag dir einfach, in einem Jahr wäre es noch schwieriger.


  Re: Kita-Wechsel mit 4 oder 5 Jahren das kleinere Übel?
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   penny_lane
Status:
schrieb am 23.01.2013 09:33
kermit muss ja leider wegen des umzugs wechseln. wir haben uns da intensiv beim elternsprechtag mit den erzieherinnen unterhalten und auch mit der im neuen kiga und alle sind einig, dass jetzt mit dann grad 4 der beste zeitpunkt sei für kermit. es wird hart für ihn, aber sie meinten, es sei viel schwerer kurz vor schuleintritt oder gar zum schuleintritt. große gedanken machen wiruns dennoch, erliebt seinenkiga, die erzieherinnen und hat da richtigefreunde und ist ganz verliebt in ein mädchen. wir sindschon besorgt, ob erimneuen kiga dann auch schnell freunde findet.


  Re: Kita-Wechsel mit 4 oder 5 Jahren das kleinere Übel?
no avatar
   Amiflosi
schrieb am 23.01.2013 15:48
Zitat
Spiegelchen
Ich denke mit 4 ist es leichter. Ich glaube, dass Freundschaften unter 5-Jährigen schon eine andere Basis haben als unter 4-Jährigen. Ich würds mit 4 in Angriff nehmen.

das glaube ich auch. Vom Bauchgefühl her würde ich auch früher wechseln.


  Re: Kita-Wechsel mit 4 oder 5 Jahren das kleinere Übel?
avatar    Kerstin73
Status:
schrieb am 23.01.2013 16:19
Wir stehen gerade vor einem Wechsel wegen Umzug und auch dort hieß es, lieber jetzt als direkt im Vorschuljahr, was für Neo ja im Sommer beginnt.

Die Wahl der Kita ist natürlich meist kaum möglich, wir waren jetzt froh überhaupt einen Platz zu bekommen, was mitten im Jahr ja auch nicht leicht ist. Die neue Kita haben wir uns angeschaut und schon da das Positive herausgefiltert. Die neue Kita hat einen super Wellnessbereich und da Neo absolut gern in die Sauna geht, kann er das kaum erwarten. Natürlich müssen wir uns von enigen liebgewonnenen Dingen verabschieden, aber ich denke in jeder Kita gibt es gute und schlechte Sachen. Wir waren von der neuen Kita eingeladen, jeden Moment zu kommen, wenn wir vor Ort waren. So waren wir gestern erst wieder da. Ich konnte in Ruhe alle Formalitäten regeln und Neo ist spontan mit der neuen Gruppe rodeln gegangen.
Nun dürfen wir zum Fasching kommen, was eine Veranstaltung mit Eltern ist und können dann mit 3 Wochen Eingewöhnung beginnen. Ich denke es ist auch viel positiver Input von uns notwendig, wir haben immer positiv von der Kita gesprochen, immer wieder gesagt wie sehr sich die Kinder und Erzieherin auf ihn freuen.

Nun werde ich mal entspannt abwarten was uns die Eingewöhnung bringt, aber wir freuen uns auf´s Neue.




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