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  Schwieriges Thema/Tod erklären
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  Blauauge
schrieb am 03.11.2011 21:25
Unsere Maus fängt gerade intensiv an, kniffelige Fragen zu stellen, wo ich dann oftmals nicht weiß, wie ich es ihr kindgerecht erkläre Hilfe
Heute z.B. hat sie mich plötzlich gefragt, wie die Menschen, die gestorben sind, denn eigentlich in den Himmel kommen. Bisher haben wir ihr immer erklärt, wenn einer stirbt, kommt er in den Himmel...und damit gab sie sich immer zufriedenzwinker
Ihre Frage heute habe ich ihr halt versucht zu erklären, indem ich ihr sagte, das die Seele des Menschen in den Himmel kommt (hier wieder die Frage: Wie kommt die dort hin Ich hab ne Frage), und der Körper halt nur die Hülle ist und deshalb der Körper auf dem Friedhof begraben wird. Ich erklärte ihr halt, dass das Grab dann halt sowas wie ein kleiner Garten ist, wo man hingeht, um an den verstorbenen Menschen zu denken, und ihm dann halt auch Blumen mitbringt usw.
Maus guckt mich an und sagt: " Mama das ist doch Quatsch...man kann doch nicht jemanden, der gestorben ist, der gar nicht mehr da ist Blumen mitbringen und den besuchen" !
Da hab ich mich aber erstmal hingesetzt! Wie erklärt man denn so etwas einem 4jährigen Kind Ich hab ne Frage Gar nicht so leicht! Wie erklärt ihr das denn euren Zwergen??
Und da werden noch tausend ähnliche Situationen kommen, wo ich/wir ratlos da sitzten zwinker
L.G.


  Re: Schwieriges Thema/Tod erklären
avatar  stoffhasi
Status:
schrieb am 04.11.2011 10:40
Ich sage Jana, wenn sie von den Omas (die beider schon vor ihrer Geburt gestorben sind) spricht, dass diese Engel sind und immer bei uns sind, nur dass wir sie nicht sehen und hören können. Sie weiß, dass die eine Oma in ihrem Grab ist, aber das sie eben schon gestorben ist. Im Grab ist der Körper, aber sie ist als Engel bei uns.


  Re: Schwieriges Thema/Tod erklären
avatar  Nordsternchen
schrieb am 04.11.2011 11:03
ich habe Jonna das so erklärt, dass man es nicht so genau weiß, weil ja noch keiner wiedergekommen ist und davon berichtet hat und dass man es sich so vorstellen kann, wie man möchte und wie es für einen selbst schön ist.
Mein Vater ist schon vor ihrer Geburt verstorben und wir waren oft auf dem Friedhof udn von daher hat sie auch schon von klein auf Fragen gestellt.
Jetzt ist gerade meine Mutter verstorben und mit 7 werden die Fragen natürlich schon deutlich anders als mit 4. Aber es ist ja wirklich so,d ass keiner so genau weiß, was nach dem Tod ist und das akzeptiert sie auch so und macht sich ihre eigenen Vorstellungen.
Und für sie ist es total normal, dass man Blumena uf ein Grab liegt, weil derjenige ja auf einer Wolke sitzt und das von oben sieht udn sich dann trotzdem freut grins


  Re: Schwieriges Thema/Tod erklären
avatar  raute37
schrieb am 04.11.2011 11:17
Wir handhaben es wie Nordsternchen und sagen auch manchmal, dass man manche Dinge eben einfach nicht weiß und dass die Menschen an verschiedene Sachen glauben. Wir erzählen ihr dann von der christlichen Vorstellung und auch von der buddhistischen oder auch der atheistischen (natürlich kindgerecht verpackt). Sie kann sich dann selbst überlegen, was sie glauben möchte.

Ansonsten antworte ich immer so normal und realitätsgetreu wie möglich.

Letzte Woche starb der 40-jährige Mann einer guten Freundin plötzlich an einem Herzinfarkt. Sie kannte ihn auch und hat natürlich alles mitbekommen. Jetzt fragt sie auch total viel und hat auch manchmal Angst, dass wir plötzlich sterben. Sie macht sich ziemlich viele Gedanken und hat sehr oft ganz pragmatische Lösungen parat. So meinte sie z.B., dass meine Freundin jetzt ja einen neuen Mann heiraten kann, damit ihr Sohn (4 Jahre) wieder einen Papa bekommt. Tja, wenn's so einfach wäre...

Liebe Grüße,
Raute


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  Re: Schwieriges Thema/Tod erklären
avatar  hatana
schrieb am 04.11.2011 20:08
Hi,
wir haben gesagt, dass die Seele von Engeln abgeholt wird und in den Himmel gebracht wird, wo man dann alle wieder trifft. Und der Grabstein ist vom Himmel aus zu sehen, daher sehen Oma und Opa, ob man da ist und sie freuen sich dann. Meine Große hat dann lange zeit Lieder am Grab gesungen für den Opa und dann immer Tschüßi zum Himmel gerufen. Das fand ich ganz rührend. Was man halt nicht machen sollte ist von Schlafen zu sprechen, das kann Ängste erzeugen.




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