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  Verzweifelt: psychische Blockade auf der Toilette
avatar    bergspotzl
schrieb am 16.02.2011 20:35
Schönen guten Abend zusammen,

ich habe im Kiga-Forum noch nie geschrieben und möchte mich mal kurz vorstellen:

Ich heisse Eva, bin 31, mein Kleiner ist 3 J. alt und Nr. 2 ist fast fertig zwinker

Ich wende mich heute an euch, in der Hoffnung, ein paar Ratschläge in Sachen Sauberwerden zu erhalten.

Bis zum 3. Geburtstag haben wir vergeblich gewartet, dass sich in Sachen Sauberwerden von selbst was tut.
Töpfchen und Toilettensitz waren immer im Haus, aber mein Kleiner hat sich genau einmal freiwillig draufgesessen und nur noch einen großen Bogen drum gemacht...

Habe dann vor einigen Wochen einen Toisitz mit Leiter gekauft und wir haben "geübt". Am Anfang gabs Tränen, aber nach kurzer Zeit setzte er sich problemlos drauf (Fortschritt Nr. 1). Allerdings immer ohne Erfolg.

Haben als nächsten Schritt nach dem Mittagsschlaf die Windel weggelassen. Das erste Mal Pipi landete in der Hose (er gab erst danach Bescheid), aber schon beim 2. Mal sagte er vorher "ich muss Pipi" (Fortschritt Nr. 2). Voller Freude auf´s Klo gesetzt - er wartete selber ganz gespannt - aber trotz mehrerer Versuche gings nichts.

Kaum war die Windel dran, machte er rein.

Inzwischen kann er stundenlang ohne Windel sein (Fortschritt Nr. 3), ohne dass ein Unglück passiert. Wenn er dann muss, gibt er bescheid und wir gehen auf Toilette. Anfangs geht er auch noch gerne. Aber er kann nicht "loslassen". Wir versuchen es 4 oder 5 x, dann ist es irgendwann so dringend, dass er mich um eine Windel anfleht und zu Weinen anfängt, weil er selber merkt, dass er nicht in die Toi pullern kann.

Einmal hat es "versehentlich" geklappt - aber anstatt sich zu freuen, musste er in dem Moment weinen. Wir waren aber superstolz, haben ihn viel gelobt und es gab auch das seit Wochen versprochene Geschenk. Trotz des Erfolgserlebnisses (für ihn war es wohl keins), wird es nicht im Geringsten besser.

Es läuft jeden Tag gleich ab: er gibt Bescheid, wir gehen etliche Male aber er blockiert und bettelt irgendwann um eine Windel. Er sagt dann auch, dass er in die WIndel gemacht hat.

Was kann ich nur tun?? Er ist wirklich alt genug und kann es gut kontrollieren. Wenn Pipi schon so schwer ist, wie wird das erst beim großen Geschäft werden??
Ich sehe ja auch die bisherigen Fortschritte, aber nun tut sich gar nichts mehr.

Bitte gebt mir Tipps...

Lieben Gruß,
Eva


  Re: Verzweifelt: psychische Blockade auf der Toilette
avatar    silwer
schrieb am 16.02.2011 20:59
Nein, er ist nicht alt genug! Das merkst du doch das er noch nicht so weit ist. Lass dem armen Kerl seine Windel und gut ist. Mach ihm keinen Stress. Sonst wird es nur schlimmer statt besser. Und es ist für ihn Stress was ihr da macht, 5x erfolglos auf´s Klo bis er euch um ne Windel anfleht, weinen wenn es aus versehen klappt.
Wo steht denn geschrieben das Kinder mit 3 das können müssen? Es geht nicht nur um das einhalten können, es geht auch darum bereit dazu zu sein sich über so ein unheimliches Los zu setzen wo alles was reingeht auf nimmer wiedersehen verschwindet.
Jan hat das erste mal ins Klo gepinkelt mit 3 Jahren und 3 Monaten. Und nachts trägt er immer noch Windeln. Und da ich keine Lust auf ein jede nacht nasses und weinendes Kind und Bett beziehen habe wird er diese Windel auch noch behalten. Er wollte mal ohne, das hat mehrere Nächte nicht geklappt und dann haben wir uns geeinigt die Windel noch ne Weile zu lassen.


  Re: Verzweifelt: psychische Blockade auf der Toilette
avatar    bergspotzl
schrieb am 16.02.2011 21:31
Hallo silwer,

danke für deine Antwort. Findest du es denn falsch, dass wir die Windel stundenweise weglassen? Er gibt ja immer vorher bescheid.
Was war der Auslöser, dass dein Kleiner in die Toi machte - war er ohne Windel, war er einfach nur neugierig, oder bestand er in dem Moment sogar drauf?

Natürlich möchte ich ihn nicht unter Druck setzen. Ich möchte ihn nur gerne animieren. Irgendwie muss man doch anfangen...

Ist es denn realistisch, als Mama NICHTS zu unternehmen und darauf zu warten bis das Kind sagt "bitte nimm die Windel ab, ich will heute auf Toilette?"

Ich bin im Übrigen nicht ungeduldig, denn egal um was es bisher ging - Krabbeln, Laufen, Sprechen - er war immer spät dran. Das bin ich gewohnt. Er ist ansonsten sehr unkompliziert, ist sanftmütig, aufmerksam, lieb im Umgang mit anderen Kindern. Die Erzieherin in der Kleinkind-Kigagruppe lobte ihn sehr und meinte, dass sie täglich viel Freude mit ihm haben. Dass er das älteste Kind mit Windel ist, erwähnte sich nicht zwinker

Soll ich denn wirklich gar nichts unternehmen, um das Thema mal anzugehen?

LG, Eva


  Re: Verzweifelt: psychische Blockade auf der Toilette
avatar    Mondstaub
Status:
schrieb am 16.02.2011 21:56
Lass' ihm seine eigene Zeit, sauber werden zu wollen/ können.
Hierfür findest Du unter Stichwort "Sauberwerden" oder "Sauberkeitserziehung" o.ä. genug Beiträge in Google, wonach das Saubewerden noch bis zum Schuleintritt im grünen Bereich liegt.

Mein KiA meinte auch, dass man sich als Eltern nicht verrückt machen lassen soll und diesen "Wettbewerb" auf Kosten des Kindes nicht mitmachen soll, sondern dem Kind seine eigene Zeit lassen.

Mit Zwang bezweckt man i.d.R. sowieso das Gegenteil und die Angst im Kind wird geschürt Nein

Lies Dich mal durch und Du findest einige brauchbare Tipps Ja und in dem Alter "muss" er nicht schon sauber sein Nein Nehmt Euch beiden mal den Druck aus der Sache und lasse ihm seine Windel, wenn er's noch braucht ... Vergiss auch die Methoden aus alten Zeiten, ebenso die wohlgemeinten Tipps von der älteren Generation, denn das war meist nur "Dressur" bzw. Zufall, wenn was ins Töpfchen ging ...

LG
Mondstaub winkewinke


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  Re: Verzweifelt: psychische Blockade auf der Toilette
no avatar
   Pui
schrieb am 16.02.2011 22:09
Hallo Eva,
unser Junge kann zwar auf Toilette pullern, aber das große Geschäft geht gar nicht. Er bekommt jeden Abend eine Windel um (er macht den ganzen Tag kein großes Geschäft - es geht NIE aus Versehen in die Hose). Es stinkt mich zwar im Sinne des Wortes an, abends 1 bis 2 mal Stinkewindeln zu wechseln, aber alles, was unser Junge können sollte, hat er irgendwann ohne Druck gelernt.
Warte doch einfach auf den Sommer. Unser Junge hat letzten Sommer von seinem ein Jahr älteren Kumpel das freie Pullern gegen einen Strauch gelernt. War das ein Spass für die beiden, zusammen den Spielplatz zu verlassen und an eine Rabatte zu pullern. Natürlich mit der selbstgesetzten Maßgabe, irgendeinen Käfer/Stein/Blatt/Stock zu treffen.

Laß mal - wird schon noch.
Ich würde ihn fragen, ob er ohne Windel sein will. Wenn ja, dann macht sie ihm gleich dran, wenn er danach verlangt.

Liebe Grüße
Pui


  Re: Verzweifelt: psychische Blockade auf der Toilette
no avatar
   lucky*3
schrieb am 16.02.2011 22:15
sag ihm morgen, daß es ok ist, wenn er noch eine Windel braucht. Wenn er will, dann ziehe im eine an, wenn er nicht will, dann sag ihm, daß im Bad (oder sonst eine bestimmte Stelle) für ihn Easy ups liegen, und er sich die selber anziehen kann wenn er eine braucht.

Wenn es jetzt nicht geht, dann geht es nicht und gut ist.


  Re: Verzweifelt: psychische Blockade auf der Toilette
no avatar
   faith47
schrieb am 16.02.2011 22:25
Einen Rat hab ich nicht, wollte dir aber scheiben, dass es bei uns ähnlich ist. Mein Kleiner kann stundenlang ohne Windel rumrennen, ohne das was daneben geht. Er hält es einfach an. Wenn er dann ganz dringend Pipi muss, verlangt er nach einer Windel. Er schreit und wehrt sich mit Händen und Füßen, wenn wir ihn fragen, ob er aufs Töpfchen oder Toilette mag. Er bekommt dann seine Windel und ist glücklich. Immer wenn wir den Anlauf machen, ihm die Windel auszuziehen jammert er schon, dass er diese gern anbehalten mag.
Ich werde wohl auch noch mla aufgeben mit dem "Töpfchentraining" und ihm seine Windel lassen. Komisch ist bei uns nur, dass es letztes Jahr im November für 3 Wochen richtig gut geklappt hat. Er sagte uns Bescheid wenn er musste und setzte sich dann aufs Töpfchen und hat gemacht, ohne einmal daneben, einfach perfekt und dann von heute auf morgen ein riesen Geschrei. Keine Ahnung weshalb.

Also solidarische Grüße.


  Re: Verzweifelt: psychische Blockade auf der Toilette
avatar    bergspotzl
schrieb am 17.02.2011 07:03
Danke euch! Wir werden ab heute das machen, was er will und weiter abwarten.

@Mondstaub: entweder war ich auf den falschen Seiten, oder ich verstehe da was falsch, aber Google hat mich da nur noch mehr verunsichert. Wenn man da "Trocken werden" o. ä. eingibt, ist auf fast allen Seiten immer schon vom 2. Lebensjahr die Rede... nicht gerade motivierend traurig


  LOL
no avatar
   Emily
schrieb am 17.02.2011 10:41
Zitat
bergspotzl
Danke euch! Wir werden ab heute das machen, was er will und weiter abwarten.

@Mondstaub: entweder war ich auf den falschen Seiten, oder ich verstehe da was falsch, aber Google hat mich da nur noch mehr verunsichert. Wenn man da "Trocken werden" o. ä. eingibt, ist auf fast allen Seiten immer schon vom 2. Lebensjahr die Rede... nicht gerade motivierend traurig

Dann google mal nach "Durchschlafen"...! ROFL

NATÜRLICH schlafen alle anderen Kinder - außer deinem - mit spätestens 6 Wochen durch, krabbeln mit 5 Monaten, sprechen mit einem Jahr in Zweiwortsätzen, essen mit eineinhalb ordentlich mit Messer und Gabel und sind mit 2 Jahren komplett trocken und sauber. Mit 3 Jahren sind sie im Englischkurs, mit 5 sprechen sie außerdem noch fließend chinesisch LOL.

Jetzt mal im Ernst: Früher (und damit meine ich wirklich viel "früher") gabs nur Stoffwindeln. Dass da die Kinder möglichst früh sauber sein sollten, damit Mama nicht mehr so viel Wäsche hat, ist doch logisch. Die Sache hatte aber mehr was von Dressur, weil gewisse Nervenbahnen und Hormone eben erst irgendwann später ausgereift sind bzw. gebildet werden.

Jedes gesunde Kind lernt früher oder später von selbst, was wichtig ist. Und wenn du schreibst, dass dein Sohn bei allem eher später dran war, wird er vermutlich auch beim Sauberwerden länger brauchen. Guck dich mal in den Schulen um - dort sieht man selten Kinder mit Windeln zwinker. Ihr habt noch viel Zeit.

Eins meiner Kinder ist auch bei allem hintendran gewesen. Kopf heben, lächeln, Zähne, sprechen, sauber werden... er hat für alles deutlich länger gebraucht als andere Kinder. Dafür hat er schon mit 4 angefangen zu lesen und wird im Herbst ins Gymnasium wechseln. Die individuelle Entwicklung hat nämlich auch nichts mit Intelligenz etc. zu tun (womit einem andere Leute gern Angst machen grmpf).

Lass dem Buben seine Windel, solange er sie möchte. Und ja - meine Kinder haben alle von sich aus gesagt, wenn sie die Windel nicht mehr wollten. Wir haben das Thema zwar immer mal angesprochen, aber eben immer nur "möchtest du es mal ohne versuchen?" Ein Nein haben wir kommentarlos hingenommen. Ich weiß, dass viele hier anders darüber denken. Wir zumindest haben uns nasse oder schmutzige Hosen, Betten und Böden komplett erspart. "Unfälle" kenne ich übrigens auch nicht. Sowas kam bei allen drei Kindern insgesamt nicht mehr als 2, 3 x vor...


  Re: Verzweifelt: psychische Blockade auf der Toilette
avatar    Mondstaub
Status:
schrieb am 17.02.2011 11:45
Oje ... natürlich dachte ich, die modernen Quellen zeigen auf, dass es bis zum Schuleintritt als völlig normal einzustufen ist.

Ich hatte mal eine Quelle, die habe ich aber aus Platzgründen auf eine CD kopiert und muss erst mal gucken, wo sie steht pfeifen
Schicke sie Dir, sobald ich sie habe Ja
Ich fand sie jedenfalls sehr hilfreich und Eltern beruhigend zwinker

Grüßle
Mondstaub winkewinke


  Re: Verzweifelt: psychische Blockade auf der Toilette
no avatar
   mjuka
schrieb am 17.02.2011 12:04
Ruhig Blut!

Mein Sohn hat ewig in die Windel gemacht. Er wollte sie einfach und die Toilette interessierte ihn kein bisschen. Im April wurde er 3, im Juli waren wir zum Schnuppern im KIGA, da hatte er noch selbstverständlich die Windel an und ich kündigte ihn als Wickelkind an…

Eines Tages waren wir im Playmobilland, Mini, sein allerliebster Freund und ich. Der Freund machte kompletto in die Hose, ich packte beide Jungs und sanierte das Kerlchen auf dem Kinderklo. Mini sah sich die Bescherung an und stellte fest, ich hätte gar nicht geschimpft. Antwort: Ich schimpfe nie, wenn Kinder in die Hose machen, nie, egal wie voll alles ist.

Zu Hause angekommen, riss er sich die Windel ab und ist seither tagsüber sauber und trocken Ich freu mich.
(Ich hatte mir auch schon Sorgen gemacht, die Krippenerzieherin vom Kleinen hat mich damals netterweise in meinem Aktionsimus gebremst)

Lass deinem Kind Zeit. Es wird dann aufs Klo gehen, wenn er bereit ist dafür. Alles andere ist Quälerei.

Nur so als Tipp:
Hast du etwas, wovor du dich so richtig fürchtest? Ja? Und, machst du es freiwillig, auch wenn alle es von dir erwarten?
Die Situation für dein Kind ist so ähnlich und er will es dir ja so gerne recht machen…

Es wird schon werden
Ute


  Re: Verzweifelt: psychische Blockade auf der Toilette
no avatar
   XEule
schrieb am 17.02.2011 12:14
Bei meinem Kleinen war es ähnlich! Es hat mich auch genervt und ich bin generell der Meinung man soll warten bis die Kids soweit sind.

Bei meinem Großen hat das suuuuper geklappt, bilderbuchmäßig. Er sagt Mama ich brauche keine Windel mehr und das war dann keine Unfälle etcpp.

Aber nun zum Kleinen:
Ich habe versucht ihn viel selber entscheiden zu lassen, ihn aber deutlich (mehr als ich je anderen geraten hätte) in die Richtung gestupst. Er traute auch keinem Klo übern weg, er bekam einen Putzeimer, den er bei Nutzung mit einem Aufkleber verzieren durfte. Windel weglassen habe ich ihn ehrlich gesagt erpresst, ich habe gesagt, wenn du groß genug bist ohne Windel zu laufen kannst du einen großen Jungen Rucksack haben (den hatte ich gerade liegen). Er überlegte und sagte Winnel wech udn zog den Rucksack an. Seitdem ist er quasi trocken.

Bei Deinem Sohn ist es so, dass er schon gaaaaaanz viel kann, er kann anhalten, nämlich bis er die Windel kriegt. Ich würde ihn im ersten Schritt dafür loben, dass er sooooo lange anhalten kann. Und er hat ja verschiedene Möglichkeiten bei Euch Pipi zu machen, vielleicht hat er mal irgentwann Lust da was zu machen. Die Idee mit den bereitliegenden Easy Ups finde ich gut, da kann er trainieren selbständiger zu sein udn das weglassen der Windel ist dann irgetwann ein Klackszwinker

Und zu Guter Letzt, kein falscher Ergeiz, höre in Dich rein, warum es Dir gerade wichtig ist, beobachte Dein Kind und entscheiden was du ihm zutrauen kannst.

Eulenmama


  Re: Verzweifelt: psychische Blockade auf der Toilette
avatar    silwer
schrieb am 17.02.2011 12:44
Wenn er ohne Windel laufen mag dann lass ihn ohne und mach sie ihm um wenn er muß bzw wenn er das kann leg ihm easy up Pants irgendwo in reichweite die er sich dann selber an und ausziehen kann.

Jan wollte weder was von Topf noch vom Klo wissen. Und von heute auf morgen "Ich brauch keine Pampers mehr, ich geh jetzt auf´s Klo". Dann hatten wir allerdings noch ne Weile ein Problem mit dem großen Geschäft. Wobei das bei Jan eher faulheit war. Er konnte das auf dem Klo, er merkte es auch früh genug. Und dann kam auch ne Phase wo er dauernd in die Hose gepieselt hat einfach weil er keinen Bock hatte zum Klo zu laufen (was er auch wortwörtlich so sagte wenn man ihn fragte warum er nicht zum Klo gegangen sei, "hatte ich keine Lust zu"). Da hab ich dann doch irgendwann mal ein Donnerwetter abgelassen das ich mich weigere das sauber zu machen und zu waschen nur weil er zu bequem ist mal eben nach nebenan auf´s Klo zu gehen und dann könne er demnächst zusehen was er noch anziehen könne wenn alle Hosen bepieselt und voll Stinker seien. Dann hab ich die Hosen zwar gewaschen aber nicht in seinen Schrank geräumt sondern wie den haufen schmutzige Hosen im Bad liegen lassen und dann guckte er mal blöd aus der Wäsche als keine Unterhosen und Hosen mehr da waren. Seitdem klappt´s. Also kann nochmal vorkommen wenn er krank ist oder total vertieft konzentriert was macht aber eben nichtmehr wie da in der Phase das fast alles in die Hose ging


  Re: Verzweifelt: psychische Blockade auf der Toilette
avatar    Wildfang
schrieb am 17.02.2011 13:52
Bei uns ist es genau das gleiche! Zwar macht er Pipi auf dem Klo (manchmal), will aber sofort danach wieder eine Windel. Das große Geschäft geht nur in die Windel.

Es fällt mir auch schwer, dem Druck von außen standzuhalten, weil viele sich doch wundern, dass er in dem Alter noch Windeln trägt. Gerade vom Kiga kommen da oft alle möglichen Ratschläge und ich merke, dass die auf Windelnwechseln keine Lust haben traurig

Ich fühl mich auch manchmal blöd deswegen, aber hab keine Ahnung, wie ich das Sauberwerden "beschleunigen" soll (unsere Bestechungsversuche mit allen möglichen Belohnungen sind immer nur kurzzeitig interessant).

Manchmal denke ich auch "was haben wir falsch gemacht" oder hätte ich es mehr unterstützen müssen, aber ich hab einfach keine Idee, wie ich das machen soll. Druck und Stress sind ja auch nicht gut.


  Re: Verzweifelt: psychische Blockade auf der Toilette
avatar    xanthippe
schrieb am 17.02.2011 16:13
meiner ist 3,5 und ist noch weit vom Sauber werden entfernt. Im Kindergarten trainieren sie, aber meinen auch, dass er einfach noch nicht so weit sei. Zu Hause läßt er sich auf das Spiel vom Kindergarten nicht ein. Wir warten ab... obwohl es schon häufig nervt...
Ich setze auf wärmere Temperaturen..

Solidarische Grüße

LG, Xanthippe


äh... tagesaktuelle Änderung: er trägt SEIT HEUTE keine Windel mehr. Er ist heute morgen in den Kindergarten, hat mit seiner Erzieherin besprochen, dass er keine Windel mehr braucht, sie haben sich drauf eingelassen, er ist mehrfach zur Toilette gegangen und als ich ihn eben um halb fünf abgeholt habe, wurde ich mit dieser Nachricht überrascht... So schnell kanns gehen. Ich bin grad total begeistert. Ich habe es ja schon oft erlebt, dass sie doch alles selbst regeln und doch kommen mir immer wieder Zweifel. Aber: es bringt wirklich was, einfach abzuwarten, bis sie selbst den Schritt gehen. Cool Ich freu mich


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.02.11 17:38 von xanthippe.




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