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  Polypen OP und Rörchen im Ohr - wer hat Erfahrung damit bei Kindern?
avatar    Bienchen123
Status:
schrieb am 21.06.2010 17:44
Hallo,
ich habe mal vor kurzem wegen dem Sabbern unserer Tochter gefragt und mir hat jemand gesagt, das könnte auch von Polypen kommen und es tatsächlich so:
Wir kommen gerade vom Ohrenarzt mit der Großen. Der Papa war bei ihr während ich beim Augenarzt war. Daher hat er z.B. gefragt, wie lange das dauert stationär. Weiß das einer von euch? Zudem: Haben die Kinder danach Schmerzen? Welche Risiken gibt es (Vollnarkose weiß ich wie es ist, sie hatet schon mal eine)? Darf man die Kinder bis zum OP begleiten oder nicht?
Erzählt mir einfach mal von euren Erfahrungen - hab einfach ein mulmiges Gefühl bei der Sache. Es gibt anscheinend Polypen Stufe 1-3 - sie hat mehr als 3 meinte der HNo und daher auf jeden Fall OP. Ich hab gehört, die können auch wieder nachwachsen - dann wieder so schlimm? Außerdem kommt davon auch das sabbern und schnarchen.
Vielen Dank für eure Hilfe.


  Re: Polypen OP und Rörchen im Ohr - wer hat Erfahrung damit bei Kindern?
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   gelöschter User
schrieb am 21.06.2010 19:22
Die Polypen wachsen nur wieder nach, wenn sie nicht korrekt ausgeschält wurden.

Die OP (Röhrchen rein, Polypen raus) wird im Normalfall ambulant gemacht, d.h. du gehst morgens ins KH und mittags wieder heim. Meine beiden Kinder haben den Eingriff bereits hinter sich (die Kleine sogar schon das zweite Mal Röhrchen), beide haben nach der OP gleich gegessen und Schmerzen waren keine da.

Risiken müssten alle in dem OP-Bogen stehen. Soweit ich es noch in Erinnerung habe, waren so Sachen wie leichte Nachblutungen, Schädigungen des Innenohrs, aber da bin ich mir nicht mehr ganz sicher.

Ob du dein Kind begleiten darfst oder nicht kommt aufs Krankenhaus an. In unserem Provinzkrankenhaus durfte ich mit, bis die Kids eingeschlafen waren (OP-Vorbereitungsraum), in der normalen Kinderklinik war das nicht möglich.

Bei unserem Sohn waren auch zu große Polypen der Grund fürs Dauergesabbere und Hustenanfälle- seit die Dinger draussen sind, hab ich ein anderes Kind.


  Re: Polypen OP und Rörchen im Ohr - wer hat Erfahrung damit bei Kindern?
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   gelöschter User
schrieb am 21.06.2010 19:52
Hallo,
wir haben das beim Finn genau vor 14 Tagen machen lassen. Ich war auch sehr skeptisch. Aber es war halb so wild.
Es war eine Ambulante OP. Morgens um 7 Uhr ins KKH rein und Nachmittags um 14.30 Uhr aus KKH wieder raus.Wenn die Kids wieder richtig wach sind dürfen sie trinken, eine Std. später gab es ganz normales Mittagessen. Und Finn lief auch 1 Std. nach der OP schon wieder durchs Zimmer. Schmerzen hatte er keine. Allerdings hatte er bei der OP eine kleine verletzung an einer Mandel, die hat geschmerzt, aber das haben wir mit Norovengabe super in den Griff bekommen und 3 Tage später war die Sache gegessen. Er hat das super gemeistert und es war das beste was wir unserem Sohn geben konnten, die Röhrchen. Er ist seit dem ein anderes Kind, viel ausgeglichener. er hört alles, das sagt er selber und er sagt selber das es ihm so gut geht wie noch nie. Ich kann euch da nur zu raten.
Wir durften bis zum OP mit, dann war schluss und wir haben dann vor der Tür gewartet und nach 1 Std. hatten wir ihn wieder.
klar, er hat sehr geweint und wohl auch den OP gerockt, aber damit wissen die im OP umzugehen.
Lasst es machen, ihr tut eurem Kind nur gutes damit. Ich würde es immer wieder machen lassen, jetzt wo ich weiß wie gut es unserem Jungen getan hat.
Alles gute
LG Sandra


  Re: Polypen OP und Rörchen im Ohr - wer hat Erfahrung damit bei Kindern?
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   Carina
Status:
schrieb am 22.06.2010 13:06
Also Sophia wurde vor 2 Jahren operiert (Polypen) und nu besteht der Verdacht, dass welche nachgewachen sind. Die Operateurin gilt als äußerst gründlich, aber so selten ist das wohl gar nicht.
Anfang Juli muss die Süße wieder unters Messer, diesmal werden Paukenröhrche gesetzt und polypentechnsch nachgesehen, ob nochmal entfernt werden muss.
Ah Mensch - es gibt zwar Schlimmeres, aber mir ist jedes Mal ganz schwer ums Herz und ich bin froh, wenns vorbei ist.
Alles Gute für Euch!!!


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  Danke!
avatar    maryxx
schrieb am 22.06.2010 13:45
Ich kann Euch zwar nichts zur Op sagen, aber ich wollte mich kurz für den Thread bedanken, denn Annik sabbert schlimmer als jedes Baby! Und schnarcht, dass die Wände wackeln. Außerdem hat sie ganz oft einen Druck auf dem Ohr, auch ohne Erkältung. Vielleicht haben wir das gleiche Problem. Von allein wäre ich da nicht drauf gekommen.

Euch wünsche ich auf jeden Fall, dass die OP ganz glimpflich abläuft!


  Re: Polypen OP und Rörchen im Ohr - wer hat Erfahrung damit bei Kindern?
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   Mohrle und die (B)Engel :-)
schrieb am 22.06.2010 14:15
Mein Großer hat die OP zweimal, mein Kleiner sogar dreimal hinter sich. laut OP-Bericht wurden die Polypen jedes mall komplett entfernt. Unsere HNO-FÄ sagte, dass sie sogar schon Fälle gehabt hat, wo die Polypen 6x (!!!) entfernt werden mussten. Die Op an sich ist ambulant und wird von den Kindern recht gut weggesteckt. meine Jungs waren jeweils am Abend wieder fit und haben am nächsten Tag wieder normal gegessen (am OP-Tag darf man nur weiche Nahrung geben). Das Hörvermögen hatte ich jeweils gigantisch verbessert. Allerdings habe ich beim letzten Mal meinem Kleinen Dauerröhrchen einsetzten lassen, die fallen nicht so schnell wieder raus.


  Re: Polypen OP und Rörchen im Ohr - wer hat Erfahrung damit bei Kindern?
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   artep72
schrieb am 22.06.2010 14:51
Hallo,
auch wir hatten bereits einen OP Termin, den ich aber wieder abgesagt habe,da sich der Paukenverschluß ( der Grund für die Röhrchen im Ohr,daher auch Paukenrörchen) von allein gegeben hat. Vier Wochen später hatte unsere Maus dies wieder, doch wir sprachen uns gegen die OP aus. Das Problem ist ,das der Erfolg oft nur von kurzer Dauer ist und die OP wiederholt werden muß,bei meiner Freundinn ihrem Sohn er ist jetzt 5, wuchsen die Polypen innerhaleb 1 1/2 jahren wieder nach und erneute OP, nun steht die zum dritten mal an.
Bei den Kindern verwächst sich das, bei Mädchen so ab 6-7 Jahren, bei Jungs etwas später. Und das merke ich bereits bei unserer Tochter, der letzte Hörtest war spitze, kein Probleme beim Drucktest der Ohren, auch die Erkältungen (Schnupfen) werden rapide weniger und wir haben keine OP gebraucht. Auch wenn der Eingriff ambulant gemacht wird, es ist eine Vollnarkose, die immer Nebenwirkungen haben kann,bzw. hat. Meine Freundinn ist Ärztin und sie ist der meinung, dass bei jeder Narkose Gerhirnzellen absterben bei einem mehr bei anderen weniger, sicherlich bemerkt man das nicht aber es währe wohl nachgewiesen worden, ich weiß es nicht,ob das so stimmt.
Unser HNO Arzt hat uns tierisch Angst gemacht. als wir uns gegen die OP ausgesprochen haben, (Gerhirn bekommt zu wenige Sauerstoff, Kiefer verformt sich, Sprache leidet ect.) im nach hinein betrachtet war das alles Quatsch, zumindest bei unserem Kind ist alles gut geworden auch ohne OP.
Ich will euch nicht davon abhalten, ich wollte euch nur unsere andere Sichtweise und Meinung mitteilen.
Alles Gute für Euch!


  Re: Polypen OP und Rörchen im Ohr - wer hat Erfahrung damit bei Kindern?
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   gelöschter User
schrieb am 22.06.2010 15:01
wir haben es konsequent ab 2. Lebensjahr homöopathisch, allopathisch und auch schulmedizinisch (kombiniert...) behandelt, und durch vor allem die Homöopathie haben wir die ganze Röchelei und Co wirklich wegbekommen. Ebenso das Thema mit "Siff im Ohr" *sorry* also verstopfte verschwollene Abflüsse in den Rachen bei gleichzeitig zähem Schnodder.

Aber man muss halt dahinter stehen smile und es ist ohne Privatversicherung oder Zusatzversicherung einfach auch teuer Ohnmacht




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