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  Re: So ein Schmarrn!
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  *Räubermädels*
schrieb am 25.11.2009 14:44
Ich habe jetzt nicht alle Beiträge durchgelesen, aber mal ehrlich:

Welche Familie, glaubt ihr, gibt die 150 Euro tatsächlich NUR für die Kinderförderung/-erziehung etc. aus???

Kaum eine, denke ich - egal, welche Schicht.

Meiner Ansicht nach ist dieses Geld wirklich falsch plaziert - warum nicht wirklich zweckgebunden "ausgeben"? Sport, Musik, stundenweise Betreuung - das käme dann doch wirklich allen zu Gute.

Gut, der ein oder ander würde sich viell. überlegen, das Kind in Sport und Musik zu schicken statt in den kindergarten -aber das Geld könnte so wenigstens nicht völlig am Zweck verfehlt ausgegeben werden ...

Nele


  Ihr Lieben...
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  gelöschter User
schrieb am 25.11.2009 15:01
...es geht um die Kinderbetreuung ab 3 Jahre! Nix mit voher oder so! Ab 3!!!

Was lernen die Kinder zu Hause mehr als im Kindergarten?

Selbst wenn die selbstlose Mutter, die es sich leisten kann zu Hause zu bleiben (was sie dann aber auch ohne das Geld hätte tun können), vier mal wöchentlich mit ihrem Monster zum Schwimmen, Turnen, Spielgruppe und was weiß ich nicht rennt...
was lernt das Kind mehr als im Kindergarten (der noch einige Möglichkiten mehr hat)?

Wird sich die Mutter morgens mit dem Kind zum basteln hinsetzen, Mittags kochen, Nachmittags Aktion, Abends das üblich "zu Hause Programm durchziehen?!? Basteln, Malen, Rollenspiele, Gesellschaftsspiele, Singen, Brettspiele, Kartespiele plus Unterhaltungsprogramm?

Fünf Tage pro Woche, sieben Jahre lang?

Ich halte mich für eine engagierte Mutter, aber das könnte ich nicht.
Und ich danke dafür, dass es Erzieherinnen gibt!!!


  doch, ich gebe es NUR für Betreuung aus...
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  gelöschter User
schrieb am 25.11.2009 15:10
164 Euro Kindergeld und 150 Euro Geschenk würden die Kitakosten plus Musik/Englisch/Mittagessen gerad so abdecken...

aber ich kriege die 150 ja nicht smile


  genau...
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  gelöschter User
schrieb am 25.11.2009 15:11
Ich kann dem wirklich nur zustimmen Ja


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  Re: doch, ich gebe es NUR für Betreuung aus...
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  gelöschter User
schrieb am 25.11.2009 15:14
  Nein ...
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  Deborah
schrieb am 25.11.2009 15:18
... nicht ab 3, sondern bis 3. Siehe hier (letzter Absatz): [www.google.com]
So rückständig ist selbst Deutschland nicht, dass es was gegen den Kindergarten hätte.


  Re: So ein Schmarrn!
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  *Räubermädels*
schrieb am 25.11.2009 15:48
zwinker - sorry, ich bin vom Geld für Kinder unter drei (wie es wohl auch stimmt!) ausgegangen - und nicht von Kiga-Kindern.

Und schon gar nicht von "ständiger" Fremdbetreuung - denn dann bekommt man das Geld ja nicht.... sondern von Familien, die dieses Geld für bis zu 3-jährige bekommen und die Kinder dann für dieses Geld fördern sollen ....

heißt für mich: entsprechendes Spielzeug (mit den Kindern selbst spielen kostet ja nüscht grins), Kurse etc...
DAFÜR geben wohl die wenigsten Familien 150 Euro monatlich aus - oder Ich hab ne Frage?

winken
Nele


  KiTa Plätze zu schaffen wäre halt teurer...
avatar  BabaJaga
schrieb am 25.11.2009 16:28
mehr fällt mir dazu auch nicht ein... Die "Herdprämie" gab es doch früher auch schonmal ?!?!


  Re: So ein Schmarrn!
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  SandraT
schrieb am 25.11.2009 21:21
andersrum gefragt - wieso soll die Politik Mütter, die ihr Kind mit sechs Monaten in eine KiTa geben fördern (denn das tut sie mit Steuergeldern für die Kita) und die Mutter, die ihr Kind selber erziehen möchte (bis zum 3. Geburtstag) und auf Gehalt verzichtet, soll nicht gefördert werden? Die Steuergelder für die arbeitende Mutter sind sicher auch vom Gehalt des Mannes der nicht arbeitenden Frau - so würde diese Familie also sie mit zwei Gehältern unterstützen!

Ich hätte es gut gefunden - habe weder Erziehungsgeld, noch Elterngeld bekommen und es war sehr knapp die zweimal drei Jahre, in denen ich mich selber um die Erziehung gekümmert habe - denn ich bin der Meinung, daß Kinder erst fremdbetreut werden sollten, wenn sie sich selber äußern können! - Sie werden nicht gefragt - es geht fast nur noch um die Mütter und deren Entscheidungsfreiheit und Willen.
Wobei die meisten heutzutage arbeiten MÜSSEN.

Ich hätte es gut gefunden, 150,- pro Monat zu bekommen - wobei ich auch der Meinung bin, daß dadurch Frauen keine Entscheidungsfreiheit bekommen. Es müßte drei Jahre Elterngeld geben und danach Anspruch auf Teilzeit - auch bis 11.30, wenn der KiGa um 12.00 schließt, bzw. wir nur so einen kurzen Platz haben.

Ich werde ab Jan. arbeitslos deswegen... - hier gibt es keinen anderen KiGa-Platz - selbst mit 3,25 Jahren hatten wir noch KEINEN Platz.

Gruß,

Sandra


  wahnsinnig viel teurer
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  lucky*3
schrieb am 25.11.2009 21:27
hier - BW und ländlich - müssen! ja jetzt auch Plätze für unter 3-jährige geschaffen werden. Unser Kiga ist kommunal und wurde für 10 Plätze für Kinder ab 1 Jahr ausgebaut. Nach drei Monaten sind jetzt 5 der 10 Plätze voll mit Halbtagskindern, ganztags will keiner. Dafür hat die Gemeinde eine Vollzeitkraft, 2 Halbtagskräfte und 2 400-Euro-Basis-Aushilfen eingestellt.

Abmangel pro Jahr -wenn alle 10 Plätze mit Vollzeitkindern voll ist 100 000 Euro!!!! Das heisst, es kostet die Gemeinde im Moment jeden Monat 8333 Euro diese fünf Kinder halbtags zu betreuen. Von den Um- und Ausbaukosten ganz zu schweigen.

Selbst wenn Bedarf da wäre, würde es die Gemeinde -wir sind wohlgemerkt ein Dorf, keine Großstadt- jedes Jahr jedes Kind 10.000 Euro kosten! Nur damit die Mama halbtags arbeiten kann - oder damit die Mama zu Hause freie Bahn hat, denn nicht alle der Mütter die das nutzen gehen arbeiten.

Da könnte sie doch jeder Mama 500 Euro im Monat geben, damit sie zu Hause bleibt und selber für das Kind sorgt in den ersten drei Jahren und die Gemeinde hätte immer noch viel Geld gespart....


  Re: So ein Schmarrn!
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  EmilyErdbeer
Status:
schrieb am 26.11.2009 12:08
Kurz als Anmerkung:

Männer nicht berufstätiger Mütter haben Steuerklasse 3, es wird also deutlich weniger Steuern ins System einbezahlt,

Wenn die Frau berufstätig ist, ist oftmals die Kombination 4/4 bzw. 3/5, was im Prinzip der Steuerbelastung eines alleinstehenden gleichgestellt ist.

Kita Beitrag ist Einkommensabhängig. Warum sollen Familien mit arbeitenden Müttern dann doppelt "bestraft" werden?

Wenn man weiterspinnt... bei 2 berufstätigen werden doppelt Krankenkassen/Pflegebeiträge bezalt, doppelt Rentenversicherung, doppelt Soli usw....

Somit sind die 150 € für zuhause betreuende Mütter einfach nur lächerlich...


  Re: So ein Schmarrn!
avatar  blitzbärchen
schrieb am 26.11.2009 12:45
hm..also zumindest für das 2. Lebensjahr finde ich diese Alternative gar nicht sooo schlecht...150,- sind manchmal ne Menge Geld und ich würde dann tatsächlich überlegen noch ein 2. Jahr ran zu hängen und den Lütten dann erst mit 2 und nicht eben jetzt schon mit 1 Jahr in die Kita zu geben. Darüberhinausgehend nicht mehr, also ab 2 Jahre, spätestens 3 finde ich eine Kita auch schöner und anregender für die Kinder, aber so fürs 2. Jahr.....wenn ich jetzt für ca. 20 Stunden arbeiten gehe (mit mehr bekomm ich das nicht mehr organisiert), dann die Betreuungskosten (die ja höher werden, wenn ich wieder Einnahmen habe) für die 2 Kleinen abziehe, mein Fahrgeld (200,-/Monat) bleibt unterm Strich auch nicht soooo viel mehr über als 150,- ...also von daher wäre es für MICH ne Überlegung wert ein Jahr zu verlängern (aber eben auch nur ein Jahr, denn dauerhaft wärs arg knirsch)


  Re: So ein Schmarrn!
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  maani
Status:
schrieb am 26.11.2009 15:00
Ich finde, man sollte doch jeder Frau selbst die Entscheidung überlassen, ob sie die Kinder unter 3 lieber zu Hause erzieht oder in dei Kita gibt. Nur leider haben die meinsten Frauen keine FREIE Entscheidung. In vielen Gebieten fehlen einfach die Kita Plätze, manchmal sind Kita Plätze vorhanden und werden nicht genutzt und ab und zu läuft alles, wie man es sich wünscht. Die Frauen, die zu Hause bleiben können und wollen (oder müssen aus Kita-Mangel), sollen doch eine kleine finanzielle Erleichterung bekommen. Warum nicht!!! Wenn der Staat nicht in der Lage ist, für alle die Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen, wie sie gebraucht werden, dann ist es doch nur recht, dass die Frauen die zu Hause bleiben was bekommen. Ich habe das Glück, meine beiden Kinder in einer Ganztagsbetreuung zu haben, um arbeiten gehen zu können. Unsere Kita wird auch nicht nach Einkommen berechnet sonder nach Stunden, die die Kinder dort verbringen. Ich kann selbst bestimmen, wie lange sie betreut werden und damit bin ich sehr glücklich, weil ich halbtags arbeiten gehen kann und das unsere finanzielle Situation zu Hause verbessert.

Wie gesagt, jede Frau (oder Mann) sollte sebst entscheiden können. Leider entspricht das nicht der Realität!!!!




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