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  Unordentlich
avatar  Lina+3
Status:
schrieb am 21.11.2009 14:43
Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll: Aber meine Tochter ist eine kleine Schlampe. Es ist nicht nur so, dass ihr Zimmer als einziges aussieht wie eine Geröllhalde. Für sie existiert der Begriff "aufräumen" gar nicht. Wenn alle drei so wären, würde ich noch sagen: Okay, da hast du was in der Erziehung verpaßt. Aber die Jungs räumen ihre Zimmer gut auf. Einer besser als der andere, der eine freiwillig und von sich aus, der andere nach Aufforderung und mit Druck. Aber sie räumen auf. Und sie? Sie stopft alles, was rumliegt unters Bett. Oder, wenn es im Wohnzimmer ist, in den Spielzeugschrank. Ihre Socken, die sie auszieht, wenn es ihr paßt, liegen in Spielzeugkisten, in der Verkleidungskiste, im Regal, hinter dem Regal, unterm Bett, im Bett. Überall. Und alle verteilt. Ich mache ihr morgens die Haare, mittags wenn ich sie abhole, hat sie nur noch die Hälfte der Haarspangen. Wo sie sind? Weiß ich nicht, ist die einzige Antwort.

Ich habe den Eindruck, nichts ist so viel wert, dass man ernsthaft danach suchen müßte. Drohungen interessieren sie nicht. Strafen auch nicht. Sie zuckt nur mit den Schultern. Heute habe ich den Spielzeugschrank ausgeräumt und neu eingeräumt. Alle Kinder sollten mithelfen. Die Jungs haben gut mit gearbeitet. Sie ist in ihr Zimmer gegangen. Ich habe nicht die Kraft für diese ständigen Auseinandersetzungen wegen so einem Pillepalle. Aber ich habe auch keine Lust, im ganzen Haus ständig Haarspangen, Socken, Haargummis, T-Shirts oder sonstige Hinterlassenschaften einzusammeln. Ich will nicht auf einer Müllhalde leben, aber ich will auch nicht ständig hinterherräumen müssen. Ein gewisses Mass an Eigenverantwortung sollte auch bei den Kindern liegen, dafür sind sie groß genug. Wenn es mal ganz schlimm ist, habe ich kein Problem damit, mitzuhelfen und sie zu unterstützen, damit sie wieder Überblick gewinnen. Aber sie läßt einfach alles liegen und wartet, dass es einer für sie macht. Ihre Brüder sind schon öfter für sie eingesprungen, weil die mein Geschimpfe oder ihr Gejammer nicht mehr hören wollten.

Mir fällt für die kleine Miss nichts mehr ein, wie ich sie noch zu mehr Ordnung erziehen kann. Oder wird das doch noch von selbst besser?

Danke für Input


  Re: Unordentlich
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  gelöschter User
schrieb am 21.11.2009 15:37
Schwierig.

Als Leon noch kleiner war, gab es bei uns die Spielzeugkobolde. Die haben sich nachts alles geklaut, was nicht in seinem Zimmer war.
Und die waren auch so frech, dass die das Spielzeug erst nach Tagen wieder gebracht haben.

Dann hatte er eine Phase, da hat er die CD´s immer ohne Hülle ins Regal gelegt.
Also gab es die Regel, jede CD die ich ohne Hülle finde, wandert für mindestens eine Woche in meinen Schrank.
Nur wenn eine Woche die CD´s in der Hülle waren, konnten die "Geiseln" wieder ausgelöst werden.
Das ganze hat zwei Wochen gedauert, seit dem ist Leon da sehr penibel drin und raunzt meinen Mann an, wenn der die CD´s irgendwo so hinlegt.

Ist es ihr denn auch völlig egal was sie anzieht ? Ich würde dann alles was nicht weggeräumt ist einsammeln und erst mal nicht wieder geben.
Wenn sie dann irgendwann ohne Spängchen und irgendwelchen ungeliebten Klamotten in den Kindergarten muss, dann macht es vieleicht klick.

Viel Erfolg und gute Nerven. streichel


  Re: Unordentlich
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  henriette
schrieb am 21.11.2009 15:51
... also ich lege mittlerweile in einigen bereichen durchaus wert auf ordnung....

alles wird gut....


beste gruesse

h.


  Re: Unordentlich
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  SunflowerCH
schrieb am 21.11.2009 16:26
wohnt meine tochter bei dir???

lese gespannt mit, denn ich laufe hier bald amok durch deswegen!

solidarische grüsse


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  ich habe auch so eine Chaos-Queen...
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  Lisanne
schrieb am 21.11.2009 16:29
...es ist ähnlich wie bei Euch - die Grosse kann mittlerweile ganz gut Ordnung halten und fühlt sich auch wohl damit.
Bei der Kleinen sieht es nach 5 Minuten spielen im aufgeräumten Zimmer wieder aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Wenn sie aufräumen soll, sagt sie "fertig" und präsentiert mir ein Zimmer, in dem in allen Ecken noch "Müll" herumliegt. Socken in den Legokisten etc. kenne ich auch. Sie "sieht" das einfach nicht als Unordnung. Klaube ich dann alles zusammen auf einen HAufen und verlange, dass alles an seinen Platz geräumt werdne soll gibt es Geheule und sie fühlt sich gegängelt.
Die Kehrseite ist, dass sie die Kreativere von beiden ist - aus allen Kartons und Papierfetzen wird irgendwas gebastelt (und dabei neues CHaos erzeugt) ich denke, das ist auch ein bisschen Teil ihres Charakters.
Wohnzimmer wil ich am Abend spielzeugfrei haben - fürs Kinderzimmer habe ich mich mit ihr geeingt, dass es 1x pro Woche Freitags oder Samstags richtig aufgeräumt wird, inkl. Staubwischen und Staubsaugen. Den Rest der Woche gebe ich dann keinen Kommentar über die sich türmenden Berge ab. Nützt eh nix und macht nur schlechte Stimmung.

Ob sich das herauswächst weiss ich nicht - die Grosse war vor 1,5 Jahren auch schon ordentlich... und immerhin gibt es ja auch chaotische Erwachsene :-D

Ich denke auch, Du hast nichts falsch gemacht. Sucht einen Kompromiss mit dem ihr beide einigermassen leben könnt zwinker

Solidarische Grüsse
Lisanne


  Re: Unordentlich
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  sahmof3babies
schrieb am 21.11.2009 16:53
Ich habe auch so eine.... und weisst Du was? Ich war frueher ganz genauso... wir mussten frueher unsere Zimmer sonntags aufgeraeumt haben, damit wir unser Taschengeld bekamen... so landetet vieles unter dem Bett, in Kisten etc.

Ryan und Raidon sind da etwas besser, besonders Ryan. Und ich bin heute auch ganz anders. Ich raeume taeglich auf. Mein eigenener Sauberkeitsstandard ist recht hoch, aber so fuehle ich mich am wohlsten. Wenn ich weiss, man kann unangemeldet bei mir aufschlagen und es sieht ordentlich aus. Daher habe ich Hoffnung, dass es bei Carina spaeter auch klick machen wird und ich mache mir weniger Stress... eine Freundin sagte mir mal ueber ihren Sohn "I have to pick my battles", und das stimmt. Wenn ich ueber alles mit ihr Stress haben wollte, waere das Leben unwahrscheinlich anstrengend...

So lasse ich sie "aufraeumen" wie sie es macht... 1x Woche ziehe ich den Kram aus den Ecken und lass sie es etwas besser wegraeumen und alle 2 Monate grundreinige ich selbst ihr Zimmer (und die der Jungs auch)...


  Re: Unordentlich
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  Karolin
schrieb am 21.11.2009 17:15
bisher hat sich bei uns jedenfalls nichts von selbst gebessert... traurig Meine Tochter ist genau wie Deine... Das einzige was hilft, ist Konsequenz - eine Vereinbarung: jeden Samstag wird aufgeräumt, oder solange nicht aufgeräumt ist, kann man nicht zu einer Freundin, zum Tanzen etc... aber dann muss man da halt auch hinterher sein... und ich bin da oft nicht über wirklich lange Strecken konsequent - so etwas hilft bei uns eine Zeit, aber dann schleicht es sich wieder ein, dass nicht nur sie "vergisst" aufzuräumen sondern ich auch sie daran zu erinnern...


  Re: Unordentlich
avatar  Rica*
schrieb am 21.11.2009 17:23
Bei uns ist es ähnlich wie bei Weibchen. DVDs, CDs kamen weg wenn sie nicht weggepackt waren, Kleinkram im Wohnzimmer schleppen die Katzen weg. Da passt er auf wie ein Luchs grins.

Im Kinderzimmer herrscht die Regel das der Weg von der Tür bis zum Fenster frei sein muß. Sonst kommt der Staubsauger oder ich latsche drüber. Und wenn ich Bescheid sage das ich am nächsten Tag Zimmer putzen will muß alles soweit weg sein das ich ungestört putzen kann. Ansonsten wieder Staubsauger.

Da es nei uns um Lego geht hilft der Staubsauger Wunder grins

Dummerweise haben wir auch die Regel das Gebautes stehen bleiben darf. Er hat jetzt eine Stadt incl. Hafen gebaut, seit fast 4 Monaten Ist er da dran und inzwischen nimmt die große Teile vom Zimmer ein. Und in dieser Stadt wohnen Wollmäuse........., da kann ich nicht putzen, geschwege denn saugen und Gebautes darf stehen...

Ich würde radikal wegpacken was im Weg liegt. Irgendwann merkt sie wenn keine Haarspangen mehr da sind.

Ich war früher auch eher schlampig. Mein Vaten hat alle paar Monate alles was nicht ordentlich war ins Zimmer geschmissen. Kleiderschrank, Schreibtisch, alles lag dann mitten im Zimmer. Das war immer blöd. Geholfen hat es auch nicht unbedigt weil meine Oma sich oft heimlich erbarmt hat und aufgeräumt hat LOL

Aber jetzt bin ich auch eher ordentlich. Naja, einigermaßen zumindest grins


  Re: Unordentlich
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  curly6
schrieb am 21.11.2009 17:44
ich bin auch so, mit Mitte Dreißig und eiserner Willensanstrengung wurde es besser ... habe heute noch Stapel neben und unter dem Bett ...
und anke auch heute noch für Tips

Grüße C.


  Re: Unordentlich
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  bobbyweib
schrieb am 21.11.2009 19:51
bei uns wird abends zusammen aufgeräumt... zum eine haben sie ein gemeinsammes zimmer und zusammen allein ohne erwachsenen klappt das nicht das artet in streit aus.
ich möchte es wenigstens so frei haben das ich nachts im dunkeln nicht falle oder auf lego trete. es soll also alles in den kisten sein. kuscheldecken werden nicht unbedingt jeden tag zusammen gelegt.

es gibt kinder die länger hilfe brauchen weil sie vom kaos so erschlagen sind das sie nicht wissen wo sie anfangen sollen .
das ging mir noch mit 10 jahren so....
und ich kenne auch noch erwachsene die genau das problem haben das sie so erschlagen sind den anfangen nicht finden und garnicht erst anfangen können wolle.....

vierleicht hilfts du ihr noch.... will nicht heißen das du das machst sondern ihr aufträge erteilst was sie machen soll wo sie anfangen soll und so weiter und so fort.
LG Chrissi


  Re: Unordentlich
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  Emily
schrieb am 21.11.2009 22:33
Das kenne ich so auch. Auch das mit den Socken grmpf. Übrigens von allen drei Kindern, wobei der Große der Schlimmste ist, die Kleinen sich aber Mühe geben, an ihn ranzukommen. Womöglich liegt es an meiner Erziehung und ich hab was versäumt. Kann gut sein, ich kann nicht alle Baustellen gleichzeitig bearbeiten und so läuft im Haushalt nur das Nötigste - dazu gehören keine aufgeräumten Kinderzimmer, nichtmal regelmäßiges Staubwischen in allen Räumen. Aber damit müssen wir alle leben, bis die Kleinen mich weniger brauchen und ich mehr Zeit für diese Dinge haben werde...
Ab und zu sagen die beiden Kleinen aber von sich aus "Mama, wir müssen mal wieder mein Zimmer aufräumen!" und dann machen wir das gemeinsam. Ich räume, Kind sitzt nebendran und spielt mit irgendwas, was im Zuge der Aufräumaktion wieder aufgetaucht ist zwinker...

Ansonsten geht es mir wie Daggy. Ich war selbst furchtbar schlampig als Kind, auch als Jugendliche noch. Irgendwann mit knapp 20 ist der Knoten geplatzt und jetzt bin ich ein sehr ordentlicher Mensch. Ich hab gern, dass alles an seinem Platz ist - das ist jetzt grade nicht durchführbar und ich arrangiere mich damit, vor allem seit unsere beiden Kamikatzen bei uns eingezogen sind und noch mehr Unordnung stiften (sie klauen z. B. alle Haargummis, die wir in einer - offenen - Schale im Bad aufbewahren, weil sie damit so gern spielen, die liegen dann überall rum wo man geht und steht). Alle 2, 3 Monate mache ich jedes Kinderzimmer mal gründlich, bei den Kleinen gehört auch Aufräumen dazu (wir räumen auch zwischendurch auf, aber eben nicht ganz so penibel). Der Große kriegt es nur angekündigt und räumt dann selbst auf.

Spielzeug in anderen Räumen stört mich nicht, solange es Einzelteile sind bzw. nur "ein was" wie Lego oder Playmobil (eine Sorte eben). Dafür haben wir große Kisten und wenn ich saugen möchte, schmeiß ich bzw. die Kinder es schnell rein. Jeden Abend aufräumen finden nicht nur die Kinder nervig, sondern ich auch. Ein bisschen Unordnung gehört zum Leben mit Kindern, denke ich.

In der Küche dulde ich außer Malsachen nichts, sonst kriege ich die ständig zugemüllt - auch von meinem Mann grmpf...


  Re: Unordentlich
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  gelöschter User
schrieb am 23.11.2009 12:54
Hey...

Ich habe nicht gelesen was die anderen geschrieben haben...aber
ich würde vielleicht alles, was nicht an seinem platz ist, in einen müllsack werfen und in den Keller verfrachten.
Irgendwann hat sie nichts mehr was sie äufräumen müsste...




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