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  Wie organisiert seid Ihr??
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   Samara
Status:
schrieb am 28.03.2009 11:25
Ab nächste Woche arbeite ich wieder Teilzeit. Irgendwie muss ich mein Leben daher etwas umorganisieren, damit ich Beruf, Haushalt, Kinder, Garten etc. auf die Reihe kriege. Von meinem Mann kann ich nicht wirklich viel Hilfe erwarten. Da er ohnehin täglich um die 9-10 Stunden arbeitet, kommt er meist spät heim. Und wenn er demnächst morgens die Kinder versorgt, wird es noch später. Das heißt, alles bleibt an mir kleben.
Ich habe in den letzten Monaten mal meine Arbeiten kontinuirlich eingeteilt. Aber das war als "Nur-Hausfrau" auch recht einfach. Montags war Großeinkauf und Kinderturnen sowie Haus putzen angesagt, Dienstags morgens Krabbelgruppe, Mittwochs Babyschwimmen und Tag für besondere Reinigungen, wie z. B. Fensterputzen, Betten beziehen, Donnerstags Bügeltag und Freitags habe ich meinen Haushalt geschmissen. Am Wochenende habe ich im Garten gearbeitet und evt. noch was eingekauft.
Nur?!? Organisiert Ihr Eure Arbeit überhaupt so? Der Plan geht bei mir nämlich selten auf. Oft kommt was dazwischen, wie z. B. gerade mind. 2 Arztbesuche mit den kranken Mäusen. Und in unserer Renovierungsphase lief eh alles chaotisch.
Ich muss ja eingestehen, dass ich so ein halbwegs ordentlicher Messie bin. Naja, irgendwie merke ich gar nicht, dass ich ständig was liegen lasse und räume MIR und den anderen Mitgliedern meiner Familie den halben Tag hinterher. Daher bin ich auch verdammt viel mit Aufräumen beschäftigt.
Wie ist das bei Euch? Macht Ihr Euren Haushalt nach ganz bestimmten Plan? Wie sieht Euer Plan aus? Oder macht Ihr alles, wie ihr gerade Zeit habt??


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.09 11:28 von Samara.


  Re: Wie organisiert seid Ihr??
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   curly6
schrieb am 28.03.2009 14:18
" ...ich weiß auch nicht wie das die Arbeitenden Mütter schaffen?..."

Bügeln - nur das was man gleich anzieht,
was die Putzfrau nicht schafft, bleibt liegen,
Fenster Putzen einmal im Jahr,
Bettenbeziehen abends kurz bevor man es wieder braucht

und es sieht nie aus wie im Katalog ...
Gruß
C.


  Re: Wie organisiert seid Ihr??
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   *Räubermädels*
schrieb am 28.03.2009 15:02
jetzt musste ich gerade lachen -- wie im Katalog sieht es bei mir höchstens auch Mittwochs nach meiner Fee aus grins.
Interessant dein posting, denn ich habe heute beschlossen, hier insgesamt mal wieder "klar Schiff" zu machen.
Anfangen muss ich dazu im Keller, damit ich dort Platz habe, Sachen von oben einzuräumen. Also war ich heute voller Tatendrang unten Ohnmacht ... das sind STUNDEN, nein TAGE, nein WOCHEN Arbeit Ohnmacht. Wie entsorgt man Ordner - voll mit Unterlagen in Klarsichtshüllen? Die muss ich ja wohl alle rausholen.... Hilfe

Ich hätte eben auch gerne mal wieder ein relativ geordnetes LEben, so dass auch mal richtig Zeit bleibt, was zu unternehmen. Das mache ich zwar jetzt auch immer - der Kinder zuliebe, das ist mir wichtiger als das "Katalog-Bild" zwinker - aber immer mit dem Gefühl, noch 1 Mio. Dinge erledigen zu müssen.

Ich kenne solch organisierten Menschen - bewundernswert ... .einerseits, denn diese Freundin sagt zur Not auch eine Verabredung ab - was ich nie machen würde grins!

Naja, es kann nur besser werden, gell? Außerdem regnets heute und da ist Aufräumen nur halb so schlimm-

Lg
Nele


  Re: Wie organisiert seid Ihr??
avatar    Nordsternchen
schrieb am 28.03.2009 15:47
Also ich muss sagen, ich schaffe jetzt mehr als vorher, als ich nicht gearbeitet habe (und habe jetzt eine Putzfee, was auch schon viel ausmacht).

Ich bin gerade dabei, mir wieder anzugewöhnen, morgens vor JOnna aufzustehen und zu duschen. Dann kann ich in der Zeit, in der sie sich fertig macht, schon ein wenig klar schiff machen, das macht schon enorm viel aus.

Montag schaff ich überhaupt nichts, weil wir nur kurz zu Hause sind und dann Musikschule und Taekwondo haben (wenn meine Bekannte fährt, kann ich in der Taekwondo-Zeit wenigstens Essen machen oder so).
Dienstags arbeite ich ja nachmittags und der freie Vormittag ist Gold wert. Nächste Woche hab ich Seminar, da fehlt der mir, das macht mich jetzt shcon wuschig grins

Dienstags räume ich auf, so dass die Putzfee am Mittwoch keinen Schreck bekommt. Dann bügel ich oft oder mache Sachen, die man sonst nicht macht, mal Schubladen aufräumen oder so. Oder ich daddel im Forum oder geh zum Friseur grins
Mittwochs kommt dann die Putzfee und den Tag liebe ich. Da siehts hier auch nach Katalog aus (solange man keine Schrnäke aufmacht).

DAnn hangel ich mich so bis zum Wochenende mit dem Nötigsten, je nachdem, was wir vorhaben. Wenn Jonna nachmittags woanders spielt oder hier Spielbesuch hat, schaffe ich natürlich mehr, als wenn ich mit ihr zusammen irgendwas mache. Aber oft genug mache ich an den Tagen auch nur das Nötigste.
Am Wochenende wird dann nochmal durchgesaugt, Wäsche gemacht oder was grad so anliegt.

Fertig werde ich nie und ich habe auch immer noch 1000 Sachen, die mal gemacht werden müssten. Aber seit ich die Putzfee habe und den Dienstag nicht mehr zum Bad putzen, feudeln etc. brauche, ist langsam Land in Sicht. Der Keller steht mir auch demnächst bevor *grusel*


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  Wie organisiert seid Ihr??
avatar    Tanti
schrieb am 28.03.2009 18:10
Ganz toll - und wenn ich so dürfte und könnte, wie ich plane - DANN wäre hier alles super grins....

Zunächst einmal schließe ich mich Dir an, was das Aufräumen angeht.... Auch witr bekommen das einfach nicht in den Griff, was aber auch ein wenig an dem Schnitt unseres Häuschen liegen könnte.... Naja - wenn ich mir aber andere Häuser hier so ansehe - dann liegt es doch wohl eher an uns LOL....

Ansonsten ist das Wochenende zum Waschen und Bügeln da - je nach Kinderchaos leider eben auch der Sonntag (z.B. habe ich gerade schon zum 2. Mal alles dunkle Wäsche weg.... da kommt der Mittlere, der mir gestern schon doppelten Nachschub brachte Ich bin sehr sauer, schon wieder mit "gefundener" Wäsche an... Hammer..... soviel also zu Theorie und Praxis...

Kochen wird bei uns vorgeplant, die Zutaten möchte ich gerne am Vortag holen und das Essen ggf vorbereiten.

Am Samstag mache ich den Großeinkauf, gerne weiß ich auch da schon, was sich die Kinder unter der Woche zum Essen wünschen....

Geputzt wird auch am Wochenende, bevorzugt am Freitag nachmittag....


Naja - aber nochmal : Theorie und Ptaxis..... grins

Liebe Grüße und einen schönen Einstieg!


  Re: Wie organisiert seid Ihr??
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   resi
schrieb am 28.03.2009 19:54
Hmmm,..
ich organisiere weder Wäsche, Fenster, Böden ect....

Ich arbeite sehr flexibel (vormittags, nachmittags, abends, und wenns eng wird nachts) und das habe ich durchorganisiert, damit ich nicht auf Fremdbetreuung angewiesen bin.

Ansonsten wird das Haus einmal die Woche von meiner Super-Perle durchgeputzt und alles andere mach ich, wenn ich Zeit habe, fertig!

So, es ist immer einigermaßen sauber bei mir, nicht mehr und nicht weniger.


  Re: Wie organisiert seid Ihr??
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   SabineM und ihre Mäuse
schrieb am 28.03.2009 19:57
3 Kinder, Vollzeitstelle (mit nicht nur 40 h pro Woche) - da bleibt mir nichts anderes übrig als total strukturiert und organisiert zu sein.

Einkaufen gehe ich für die gesamte Woche samstags (früh)morgens oder freitags abends (wenn ich samstags arbeiten muss). Für das Grobe im Haushalt habe ich eine Putzfrau; die kommt 3 h die Woche. Ab und an bestelle ich sie für Zusatzarbeiten (Fenster putzen, Küche gründlich säubern ...).

Große Wäsche steht am Samstag/Sonntag an; Sonntags ist für mich Bügelberg. D a die Kinder in den Hort gehen bzw. Ganztagsschule besuchen, sind wir gar nciht so viel zuhause, d.h. so viel nebenbei Putzen muss ich nicht.

Ich koche abends (schnelle und einfache Gerichte); bei uns gibt es abends warmes Essen (meine Kinder essen nicht sehr gerne Brot - ich auch nicht).

Einen Großteil meiner wenigen Zeit zuhause verbringe ich mit aufräumen, hinterher räumen etc., aber meist lasse ich 5 gerne gerade sein.

Mein Tipp: Gönn Dir eine Putzfrau.

Sabine


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.09 21:25 von SabineM und ihre Mäuse.


  Prioritäten setzen
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   JuliaCH
schrieb am 28.03.2009 20:48
Ich arbeite 35 Stunden die Woche. 2 Kinder, 1 Mann smile

Einmal in der Woche habe ich Hilfe, sodass durchgeputzt ist (Bäder, Küche, Böden). Wäsche waschen: morgens 1 Maschine anwerfen und abends 1-2 Maschinen, je nach Bedarf.

Gebügelt wird wenig: Die Kinder haben T-Shirts, das kommt in den Trockner. Meine Sachen hänge ich nach Schleudern mit 600 U/min auf den Bügel. Das spart viel Bügelei, da alles schon ziemlich faltenfrei ist. Lieber chice T-Shirts und Blaser drüber für mich ins Büro statt Blusen. Mein Mann hatte das Angebot von mir, dass ich seine Hemden zum Bügeln gebe. Wollte er nicht, also muss er sie selbst bügeln smile Daher nimmt er auch nicht mehr 2 Hemden pro Tag, d.h. die Menge hat sich reduziert.

Also, für die Kinder Bügel ich nix, für mich wenig, mein Mann muss selbst bügeln.

Küche mache ich abends nachdem die Kinder im Bett sind. Mein Mann hilft da auch mal regelmässig.

Garten haben wir keinen smile

Aufräumen: Ich lass die Kinder helfen. Kein Sandmännchen, bevor nicht aufgeräumt ist.

Einkaufen: Wocheneinkauf wechselnd mal freitags ich mit den Kindern, oder auch mal samstags mein Mann.

Extras: Wenn ich im Altersheim bin. Die Fenster mach ich selten und selber.

In die Ecken gehe ich, wenn hochoffizieller Besuch ansteht. Dann ist alles wieder auf Hochglanz nach Katalog. Und ich hatte dazu Motivation.

Ich bin mit den Kids viel draussen, wir basteln, treffen 1, max. 2 mal unter der Woche jemanden. Das Wochenende ist ganz für Familienaktivitäten (Ausflüge, Museum, Kindertheater, Abenteuerspielplatz, Radeln etc.) reserviert. Da mach ich im Haushalt keinen grossen Aufwand.

Mittagessen gibt es unter der Woche nicht (ich nie, Kinder in der Krippe/Schule). Abends koche ich warm. Am Wochenende gibt es nur Abendessen. Mittags sind wir meist irgendwo unterwegs und dann Picknick oder was halt so organisierbar ist.

Ich setze ganz klare Prioritäten. Die Kinder und Familie gehen vor. Dann kommt der Job. Haushalt ist nötig und wird auch erledigt, aber ich mach dass nicht zur Passion. Im Notfall ist halt mal nicht alles so wie ich es mir als Sternzeichen Jungfrau vorstellen würde. Aber wie gesagt: Dazu habe ich dann im Altersheim wieder Zeit.

Überhaupt muss ich sagen, dass ich Haushalt total unproduktiv finde. Leider verdiene ich zwar nicht schlecht, aber auch nicht gut genug um mir neben der Tagesschule für die Kinder auch noch eine 100% Haushälterin leisten zu können. Aber offen gesagt wäre das mein Traum. Immer alles picobello, aber ich kann das machen, was ich wirklich schön finde (Kinder) und wirklich kann: meinen Job im Büro. Ich bin nun mal kein Hausmütterchen, dass sich am Fensterputzen und Blusen bügeln in Euphorie arbeiten kann.

Naja, dann die Haushälterin halt im nächsten Leben.

Gruss

Eure Julia


  Re: Wie organisiert seid Ihr??
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   Emily
schrieb am 28.03.2009 21:48
Seit ich arbeite, ist mein Plan ziemlich abgespeckt. Ich arbeite 3 Vormittage die Woche und bin dann von 6.30 Uhr bis ca. 13.30 Uhr aus dem Haus (incl. Fahrtzeit). Dazu kommen an 3 Nachmittagen (nur zum Teil an "Arbeitstagen") Termine der Kinder, zu denen ich sie fahren muss und wo ich dann nochmal bis zu 2 Stunden unterwegs bin.

Wenn unsere Tochter nachmittags Musikschule hat, kaufe ich in der Zwischenzeit ein, was mir dann noch fehlt, bringe ich am nächsten Tag auf dem Heimweg von der Arbeit mit. Ich muss also nicht mehr extra zum Einkaufen weg - das ist mir sehr wichtig, weil ich allemal genug unterwegs bin. Samstags und Sonntags koche ich größere Mengen, das wird am Montag und Dienstag nur gewärmt - so spare ich mir da schon viel Zeit.

Montags nach der Arbeit und Donnerstags sauge ich Staub und putze das Badezimmer incl. Klo. ALLES andere ist "kann" und wird eben gemacht, wenn es mal nötig ist. Ich wische nicht mehr jede Woche überall Staub, "weil es sich so gehört". Die Zeit hab ich nicht. Oft kommen ja noch Arzt- oder andere Termine dazwischen, die ich auf die beiden Vormittage lege, an denen ich zuhause bin und die Kinder nicht smile. Ein bisschen aufräumen mache ich nachmittags zwischendurch mal 5 Minuten, wenn die Kinder zuhause sind... das ist kein Problem.

So als Beispiel, wie es bei uns läuft (immer zusätzlich zu Staubsaugen und Bad putzen): Vor 3 Wochen hab ich den Kühlschrank gründlich geputzt, vor 2 Wochen hab ich in den Zimmern der Kinder aufgeräumt und Staub gewischt. Letzte Woche hab ich freitags Betten abgezogen und in Wohnzimmer und Küche Staub gewischt, weil ich da den ganzen Vormittag Zeit hatte. Diese Woche lief nur das Grundprogramm, weil ich freitags einen Arzttermin hatte und von 8 bis 12.30 Uhr unterwegs war (incl Fahrzeit und Besorgungen in der Stadt, wo ich sonst nicht hinkomme). Nächste Woche mache ich das Badezimmer gründlich (incl. Ablagen, die mache ich sonst nicht) und wische mal wieder die Böden, Gründonnerstag werde ich Fenster putzen, wenn das Wetter mitspiellt. Und dann ist mal wieder Staub wischen dran (falls Gründonnerstag das Wetter schlecht ist, wische ich da eben Staub und putze die Fenster die Woche drauf), Kinderzimmer aufräumen, Betten abziehen, Böden wischen...

Ich hab gelernt, mir nur ein minimales Grund-Sauberkeitsprogramm fest einzuplanen. Das funktioniert aber tatsächlich IMMER, ohne Ausnahme. Alles andere mache ich,, wenn es klappt, häppchenweise. Ich plane nie mehr als 1 oder 2 zusätzliche Dinge pro Woche ein, weil mich das sonst zu sehr unter Druck setzt und man hektisch wird, wenn man es nicht schafft. Der Berg für die Woche drauf wird sonst zu groß zwinker. Schaffe ich dann zusätzlich noch was, fühle ich mich super... so rum finde ich es besser als umgekehrt Frust, wenn ich nicht alles geschafft habe.

Bei uns ist es nicht immer picobello, aber es herrscht eine gute Grundsauberkeit und Ordnung. Und ich hab diesbezüglich sehr wenig Stress - ich mache mir keinen. Man muss auch mal was liegen sehen können und sich eine Stunde mit einem Buch gönnen Ja.

Wenn ich nicht richtig fit bin, mach ich auch mal einen Tag gar nichts, statt mich zu quälen. Meine Erfahrung ist nämlich, dass man dafür am nächsten Tag doppelt so viel schafft.

Bei der Wäsche hab ich Hilfe von Oma, gebügelt wird so gut wie nichts, wenn man es direkt von der Leine zusammenlegt, ist das nicht nötig.

Die beiden unverplanten Nachmittage sowie das Wochenende gehören komplett der Familie, da läuft außer Kochen und Spülmaschine ein-/ausräumen haushaltsmäßig fast nichts.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.09 21:55 von Emily.


  Re: Wie organisiert seid Ihr??
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   Mori
schrieb am 28.03.2009 22:38
Öhm ... ich versuche, daß Notwendigste zu schaffen. Wenn Besuch "droht" geht es mal ans Eingemachte ... und manche Dinge bleiben halt immer übrig pfeifen - Fensterputzen z.B. Da brauch ich dann mal nen "Frühjahrsputzanfall"...

Ansonsten sinne ich immer auf Vereinfachung...
- ich trag wenig, was gebügelt werden muß - und seit meiner Kur letztes Jahr bügelt mein Mann seine Hemden selbst zwinker
- wenn ein Handtuch in die Wäsche kommt, wisch ich damit vorher nochmal fix über die Wasserhähne, Spiegel, Konsole oder was grad ansteht...
- Bettenmachen nicht so furchtbar genau auf Kante... wozu, da hat keiner reinzugehen Ich werd rot

Ich hab ne ziemlich komplizierte "To-do-Verwaltung" (Prg. "OmniFocus"), weil ich dienstlich so viele Gruppen bzw. Projekte gleichzeitig laufen habe, daß ich da die Übersicht schnell verlieren würde. Dazu noch etliches von meinem Mann, wo ich ihn dann dauernd erinnern muß .. obwohl ER haarscharf das gleiche Programm auch hat Ich bin sehr sauer.
Aber da hab ich dann auch best. Dinge aus dem Haushalt mit drin ... z.B. alle zwei Tage erscheint da automatisch "gießen" .... würde ich sonst glatt vergessen. Betten beziehen erscheint da alle 3 Wochen ... wenn ich vorher den Eindruck habe, es muß runter, hake ich es halt dann ab, und es fängt wieder neu an zu zählen. Im Sommer werd ich wohl auf 2 Wochen umstellen...

Gefegt und gesaugt wird, wenn es nötig ist - also im Moment häufig. Spülmaschine ausräumen macht mein Kind schon super smile (noch freiwillig zwinker ), einräumen hilft er oft auch. Aber vieles spül ich auch sofort ab ... manchmal schon, während mein Kind noch an den letzten Bissen kaut, weil der soooo ewig braucht *seufz*.

Mit dem Aufräumen klappt es beim Kleinen schon recht gut. Ich muß auch kämpfen ... aber Gewohnheit macht da viel: Mein neuer Fenstertisch ist UNBEDINGT am Abend freizuräumen, damit ich ihn am Morgen frei vorfinde; Computertisch nach Möglichkeit auch; ebenso der Küchentisch (bzw. eingedeckt für Frühstück). Ich finde, das macht sooo viel aus - wenn man morgens schon direkt ins Chaos guckt, startet man gleich nicht so gut.

Im Allgemeinen muß ich da meinen Mann mal wirklich loben - er macht recht viel im Haushalt, scheut auch vor Spül- und Waschmaschine nicht zurück. Allerdings ist er Meister im Liegenlassen - und das kostet soooo viel Zeit. EIne Sache repariert ... Werkzeug bleibt mitunter wochenlang liegen. In seinem Arbeitszimmer steht in jeder Ecke ein leergefutterter Joghurtbecher oder eine Kaffeetasse. Jede waagerechte Fläche in der Wohnung bleibt keine halbe Stunde leer, wenn mein Mann da ist - und das nervt mich wirklich furchtbar. Oft endet es darin, daß ich ne Klappkiste nehme (hab schon einige nachgekauft, weil die womöglich auch ewig stehenbleiben...) und alles, was von meinem Mann rumliegt, da reinschmeiß. Egal, ob Rechnung, Schlips oder Schraubenzieher. Es folgt dann regelmäßig ein Wutanfall von ihm... aber ich habs echt satt.

Mir selbst fällt es ja auch nicht so wirklich leicht - aber man kann da viel lernen. Sich konzentrieren, daß der Vorgang eben erst beendet ist, wenn man das letzte, was dazugehört, weggeräumt hat. Mir hat da mal die Vorstellung geholfen, daß jeder Gegenstand mit einem roten Gummiband mit seiner "Heimat" verbunden bleibt und darauf "fiebert", wieder dorthin zurückkehren zu dürfen ... und wenn man dann in der Wohnung rumläuft, kann man manchmal förmlich die roten Strippen sehen grins - und das motiviert mich dann, schnell noch ein paar Dinge wegzupacken.

Dafür ist es natürlich nötig, daß man für jedes Ding einen sinnvollen Platz hat, wo man es dann auch wiederfindet; für häufig gebrauchte Dinge, für Schlüssel etc. auch an wirklich günstigen Plätzen, daß man nicht ewig rumrennen muß oder mühsam eine Schachtel hinten im Schrank öffnen muß oder so. Ich versuch mir immer die LEERE Fläche als Idealzustand einzuprägen, und so langsam ist es wohl soweit ins Unterbewußte gerückt, daß ich mich wirklich bemühe, diesen Zustand auch wiederherzustellen.

Wo es bei mir total hapert: Papierberge. Zeitschriften, die gelesen werden sollen ... oder die ich doch gern aufheben möchte... Allerlei Dienstpost, Noten, Notizen, Kataloge... aber mit diesem To-do-Programm und meinem kleinen Schreibbüchlein hab ich wenigstens die Zettelflut im Griff. Eine gute Ablage für den Schreibtisch habe ich schon (von mappei, ähnlich wie Hängeregistratur, aber dünner), weitere sollen jetzt folgen, damit ich wirklich jeden "Vorgang" gleich in eine entsprechende Mappe packen kann und dann auch fix finde - und regelmäßig ausmisten kann.

Und der Kleine hat sein Zeugs natürlich auch ÜBERALL - und wenn er es von Papa auch so sieht... Aber er spielt halt noch überall, wo wir grad sind ... und "vergißt" dann, es wieder mitzunehmen, oder es ist etwas "Wichtiges", was unbedingt stehenbleiben muß... Und Bücher hat er auch unendlich viel und "liest" immer mal irgendwo. Er braucht auch unbedingt noch mehr Regale, er hat zwar viel Bodenfläche (der Rest ist meine Arbeitsecke von dem Riesenzimmer ... komplett eigenes Zimmer ist bei der blöden Aufteilung hier sehr schwierig), aber wenig Wand (Türen, Ofen, mein Regal).

Naja, "geleckt" sieht es hier eigentlich nie aus, wir haben zu viele offene Regale, und durch unseren Beruf sehr viel Bücher und sonstiges Papier. Aber mir ist es auch wichtiger, daß ich für Benedikt Zeit habe, wenn ich ihn vom Kiga hole. Ebenso Garten ... lieber spiele ich mit meinem Kind ne halbe Stunde Fußball, als daß ich Unkraut jäte.
Allerdings muß ich zugeben Ich werd rot ... als wir kein Kind hatten, sah es abgesehen vom Spielzeug auch annähernd genaus aus in Haus und Garten .... aber da hab ich auch noch mehr über meinen eigentlichen Job hinaus in der Gemeinde gemacht ... und kam hin und wieder auch mal privat aus dem Haus. Das hätte ich gern auch mal wieder ... und das hat dann auch wieder Priorität vor Haushalt.
Eine "Perle" hätte ich einerseits schon gern ... andererseits weiß ich auch nicht, ob ich hier unbedingt jemanden rumwuseln haben möchte, ich krieg schon ne Krise bei Zimmermädchen bei der Kur oder im Hotel ... das geht mir irgendwie gegen die Privatsphäre.

Mori


  Re: Wie organisiert seid Ihr??
avatar    Alex & 2 Mädels
Status:
schrieb am 29.03.2009 08:05
Hi!

Also ich denke, fange erstmal an z arbeiten und dann spielt und läuft sich das irgendwie ein.

Man kann vorher viel drüber reden und planen und machen und schlußenldich muss man es erstmal machen und sieht dann, wie man sich da wirklich Struktur reinbringt.

Ich musste mich damals in Vollzeit plötzlich auf Tagesdienst umstellen, für mich eine völlige Umstellung.

Im Schichtdienst haste Zeit. Bringst das Kind morgens weg und hast den Vormittag für dich.
Wenn ich Nachtdienst hatte, dann habe ich ausgeschlafen und hatte den Nachmittag für mich, also wirklich Zeit alles nebenher zu regeln. Sogar für Sport im Studio war nebenher Zeit.

So, jetzt arbeite ich von 06:00-14:15 Uhr und bin gegen kurz vor drei zu Hause. Dann schnell einkaufen, aufräumen oder um die Ur-Oma kümmern.

Zweimal die Woche direkt zum Kindergarten weil Jule ja zum Aikido geht.

Das ist schon was anderes als im Schichtdienst, aber ich habe mich dran gewöhnt.

Allerdings habe ich nur ein Kind das darf man nicht vergessen. Wenn sie krank ist bleibe ich zu Hause oder eben mein Mann und wenn es ihr besser geht, aber noch nicht für den Kindergarten reicht, dann bleibt Oma da.

Bei zwei Kindern ist das natürlich ne andere Nummer.

Ich habe ja noch zusätzlich jemanden für den Haushalt, was ich total genial finde, daher reicht es wenn ich jeden Tag ne halbe Stunde ein bissel was mache.

Warte einfach ab und versuche dann einfach Prioritäten zu setzen.

Das klappt schon irgendwie, klappt bei Millionen anderen auch.

Es kommen auch wieder bessere Zeiten, ist halt stressig.....aber abzusehen das es besser wird...spätestens wenn sie ausziehen LOL


  Re: Wie organisiert seid Ihr??
no avatar
   Samara
Status:
schrieb am 29.03.2009 15:54
Erstmal vielen Dank für die Antworten. Erstaunlich, wieviele eine Putzfee haben. Ich bräuchte das Wort Putzfee hier nicht mal zu erwähnen. Ich hätte direkt die ganze Familie am Hals, also auch meine Eltern, die jetzt schon nicht verstehen, wieso es hier manchmal "so" aussieht. Nein, hier sieht es ganz normal aus. Und da ich bereits mit einem Kind länger schon berufstätig war, weiß ich ja auch, dass durch das Arbeiten gehen nicht unbedingt eine Doppelbelastung eintritt, weil eben in dieser Zeit niemand zum Durcheinandermachen da ist. Ich überlege nur, wie ich mir die meisten Freiräume schaffe. Also mit oder ohne Plan! Aber Alex - Du hast Recht! Es wird sich wieder einspielen. Und Sarah wird größer und die Kinder weniger krank. Wir haben uns jetzt monatelang im Ausnahmezustand (Umzug, Renovierung, Dauerkrank). Es kommen ja auch wieder ruhigere Zeiten!


  Re: Wie organisiert seid Ihr??
avatar    Nordsternchen
schrieb am 29.03.2009 17:23
Weißte was Samara... das ist mir sowas von egal, was die Leute sagen.

Ich habe auch eine Freundin, die sagt, sie kann sich keine Putzfee holen, obwohl sie es sich leisten könnte, weil sie das nicht vor sich selber und erst recht nicht vo randeren rechtfertigen kann. Über diesen Punkt bin ich echt raus. Sollen die doch reden. Meine Arbeit macht von denen keiner. Und ich verbringe die Zeit eben lieber mit Jonna. Sicher würde ich auch alles schaffen, aber dann hätte ich deutlich weniger Zeit mit Jonna und die ist mir wichtiger.

Und weißte was.... mittlerweile haben wirklich so viele eine und wer keine hat, sagt meist "Ach, ich hätt gern auch eine". Und die die lästern, sind meist nur neidisch. Und meine Mutter...die früher immer gesagt hat, sie hat das auch alles geschafft udn zwar mit 3 Kindern und um viertel vor vier musste das Essen für meinen Vater auf dem Tisch stehen und die Wohnung sauber sein... die gibt heute bei anderen Leuten damit an, dass ich ne Putzfee habe LOL




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