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  Unser Sohn wurde gerade von einem Auto angefahren....
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   Micaela
schrieb am 20.03.2009 09:00
... so wie es scheint, ist ihm rein gar nichts passiert!!!

ABER ich bin komplett fertig! traurig

Es passierte quasi vor unserer Haustür beim Überqueren unserer Sackstraße (einspurig) zu unserem Parkplatz.
Die Autos in der Früh rasen hier immer vorbei, weil es alle eilig in die Arbeit haben (sofern sie noch Arbeit haben).

So - und heute ist es dann passiert: ich war mit dem Großen schon beim Auto, der Jüngere hatte getrödelt - ich dreh mich um und will ihn holen, da läuft er vom Haus schon los.
Ich konnte gar nicht mehr schreien - wums, lag er schon da!

Meine Güte, was für ein schrecklicher Moment!
Ich bin hin, hab ihn aufgehoben - er weinte natürlich, aber sonst war nichts zu sehen!
Die "einfühlsame" Autofahrerin (mit Schulkind) hatte nichts Besonderes zu tun, als mir Vorwürfe zu machen und mich anzuschreien - vielen Dank, war eh schon am Boden zerstört und bemühte mich, vor meinen Kindern nicht zu heulen.

Naja, ich habe beide jetzt in den Kiga gefahren und gesagt, sie mögen schauen, ob er sich auffällig verhält etc.

Und jetz sitz ich daheim - hätte so viel zu tun - und kann gar nix machen, außer mir Vorwürfe. Ich zittere noch immer am ganzen Leib!

Ah, vielleicht hätte ich das jetzt in den Kummerkasten schreiben sollen. Ich wollte es einfach nur mal schnell loswerden... hoffentlich hilft es bei der Verarbeitung.

Danke fürs Lesen!
lg Micaela


  Re: Unser Sohn wurde gerade von einem Auto angefahren....
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   resi
schrieb am 20.03.2009 09:27
knuddelLass dich umarmen. knuddel

Ich kann mir gut vorstellen, dass das ein ziemlicher Schreck war.

Gut, dass alles glimpflich verlaufen ist.

Sage wir mal so, die Autofahrerin wird wohl auch ziemlich erschrocken sein oder sie ist einfach nur eine blöde Kuh.

Es gibt immer Situationen, da kann man nur froh sein, dass ein Schutzengel beiseite steht.
Auch meine Kinder sind schon desöfteren einfach so über die Straße gelaufen, man bläut es ihnen ein, sagt es ihnen 1000000 mal und trotzdem....

Wenn du die Kinder nicht wieder vom Kindergarten abholen müsstest täte ich sagen"schenk dir zur Beruhigung ein Schnapserl ein", aber das geht dann wohl doch nicht.


  Re: Unser Sohn wurde gerade von einem Auto angefahren....
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   YvonneR
schrieb am 20.03.2009 09:31
Ach Du liebe Güte, das war ja ein grausliger Schreck am frühen Morgen. streichel.
Da hat er aber alle Schutzengel mobilisiert.

Ich drück Euch die Daumen, dass die Sache glimpflich abgelaufen ist und nix mehr nachkommt.knuddel

Ganz liebe Grüsse
Yvonne


  Re: Unser Sohn wurde gerade von einem Auto angefahren....
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   gelöschter User
schrieb am 20.03.2009 09:42
..oh weia...was für ein schock traurig

und was für eine blöde reaktion der fahrerin grmpf

weiß gar nicht was ich in dem moment tun würde...

vielleicht gehst du heute nachmittag doch einfach mal zum doc und läßt den kleinen anschauen...auch prellungen können ja weh tun

genau vor unserem haus wurde vor 2 jahren mein kater überfahren...von einem anwohner, der mindestens 60 drauf hatte, 50 ist immer noch offiziell erlaubt obwohl sehr viele kinder in dem viertel leben und ein kindergarten keine 500 m entfernt ist...ich wage gar nicht daran zu denken, was so ein aufprall bei meinem kind verursachen könnte...

verkehrsberuhigung ist leider auch immer eine frage des geldes...wenn anwohnerbeteiligung ins spiel kommt, dann schrecken die meisten anwohner zurück....und geld von kreis oder land gibt es dafür schon lange keins mehr...


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  Re: Unser Sohn wurde gerade von einem Auto angefahren....
avatar    Nordsternchen
schrieb am 20.03.2009 09:48
Oje... fühl dich mal umarmt... das ist ja mein absoluter Albtraum, den Moment mag ich mir gar nicht vorstellen.
Mach dir bloß keine Vorwürfe,d as kann so schnell gehen manchmal. Jonna ist ja eigentlich echt eher ein ruhiger Vertreter udn selbst die wollte schonmal plötzlich losrennen,w eil jemand auf der anderen Straßenseite war udn da stand ich direkt daneben. Sie hat zum Glück sofort reagiert, als ich gebrüllt habe, aber im Zweifelsfall hätt ich nichts machen können, obwohl ich eben direkt daneben stand. Aber man überlegt natürlich hinterher immer, ob man was hätte anders machen können.

Knuddel deinen Kleinen mal ganz doll. Ein glück, dass nichts passiert ist. Ich kann mir gut vorstellen, wie ohnmächtig man sich jetzt fühlt und was einem durch den Kopf geht, wie schnell sowas eben passieren kann. Trink erstmal n Schnaps !
Ganz liebe Grüße


  Re: ´Da wäre ich auch geschockt
avatar    Piratin 69
schrieb am 20.03.2009 09:50
aber wie gut, dass es glimpflich ausgegangen ist. Ich denke deinem Sohn wird es aber auch hoffentlich eine Lehre sein-so hart wie das klingen mag jetzt.

ICH würde mir jetzt einen Schnaps genehmigen. Prooooooost auf den Schutzengell und den Schock


  Re: Unser Sohn wurde gerade von einem Auto angefahren....
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   suse66
schrieb am 20.03.2009 10:08
Hallo,

so was ist mein schlimmster Alptraum! Ich hoffe, Deinem Kleinen geht es gut! Ich würde mir wohl auch einen hinter die Binde gießen.
Wir wohnen in einem Neubaugebiet, in dem alles Spielstraßen sind. Aber Du musst nicht glauben, dass sich einer daran hält. Vor allem die Eltern mit Kindern. Und wenn man dann darauf hinweist, dass hier Schrittgeschwindigkeit gilt, wird man blöd angemacht.

Alles Gute!


  Re: Unser Sohn wurde gerade von einem Auto angefahren....
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   Vincent-Pascal
schrieb am 20.03.2009 10:40
Ohje ich denke dies ist der Albtraum jeder Eltern..

Drück Dich mal.

Dennoch denke ich das es besser wäre ,wenn er gleich zur Untersuchung ins KKh gekommen wäre.. (innere verletzungen,Schock - nicht immer deutlich )

Geh bitte unbedingt heute nach dem Kiga mit Ihm zum Arzt..

Und gegen den Schrecken machste Dir jetzt nen starken Kaffee (wenn Schnaps nicht geht) und ist nen Stück Schoki..

Wegen der anderen Mutter,fehlen mir echt die Worte..die hat sonst keine Sorgen..kopfschüttel..

Einen ruhigen Resttag und das alles okay ist bei deinem Kleinen
Mandy


  danke für euren Zuspruch....
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   Micaela
schrieb am 20.03.2009 11:22
.. mir geht's schon wieder besser (auch ohne Schnaps!) zwinker
Kiga hat bis jetzt nicht angerufen - scheint noch immer alles in Ordnung zu sein.
Um 12h werde ich sie jetzt wieder abholen und dann genießen wir erst mal das gemeinsame Mittagessen.
Puh...
Nochmals danke an euch alle!
lg Micaela
winken


  Re: Unser Sohn wurde gerade von einem Auto angefahren....
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   Mori
schrieb am 20.03.2009 12:15
Au ja, das geht schnell ... tausende Mal bleibt das Kind stehen, aber EINMAL...
Und gerade bei zwei Kindern ist es ja wirklich schwierig, immer BEIDE im Blick zu haben, nebst zusätzlichem Einladen etc. ...

Zur Reaktion der Mutter: leider neigt man mitunter zu eher zu anklagendem Verhalten (geht mir jedenfalls so...), wenn man sich selbst erschrocken hat - zumal sie ja im Prinzip recht hatte, auch wenn man in so einem Moment alles andere braucht als zusätzliche Anklagen. Insofern finde ich die Reaktion der anderen Mutter nicht weiter verwunderlich ... auch wenn es natürlich zum eigenen Streß dann noch mehr dazufügt.

Obwohl Benedikt ein Wilder ist, hatte ich mit Stehenbleiben an der Straße nie Schwierigkeiten, weil er auch einen Heidenrespekt vor Autos etc. hat. Selbst wenn er vorläuft, hat das bis jetzt 100%ig geklappt.
Neuerdings aber ein Problem: unsere Mini-Einbahn-Straße, die unser Haus vom Kiga trennt (Türen genau gegenüber...). Da weiß ich inzwischen, daß ich ihn noch in der Tür des Kiga erinnern muß. Ansonsten reicht es, daß Papa in der Tür erscheint - oder auch nur, daß er ganz schnell zu Hause irgendwas will... schwups, will er rüberrennen. Aber mindestens kommen ja die anderen Abholeltern angefahren... und zwischen den parkenden Autos kann ER dann nix mehr sehen, selbst wenn er DANN noch guckt.
Irgendwie ist dann das Gegenüber (wie bei Euch der Parkplatz) so präsent, daß das wenige "Dazwischen" in den Hintergrund gerät und nicht mehr richtig wahrgenommen und als Gefahr eingeordnet wird...

Hab auch schon solche Schrecksekunde hinter mir - allerdings hielt der Autofahrer noch so 2m vorher und fuhr auch glücklicherweise langsam (und ließ es dann auch bei einem Kopfschütteln...). Ich stehe an einer Überquerung mit B., geht dort nur zu zwei Häusern, einem winzigen Parkplatz und einem damals geschlossenen Supermarkt, also keine erhöhte Aufmerksamkeit nötig. B. rechts von mir mit seinem Laufrad, hält an - und ich gehe dann quasi immer einen Schritt vor ihm, um ihn seitlich abzuschirmen und auch bissel Vorlauf zum Sprinten zu haben, da er ja mit Laufrad recht schnell ist... sonst gibt es dort keine Querstraßen, er kann also rechts neben mir (links von mir Damm zu etwas größere Straße) problemlos fahren.
Tja, was macht das Kerlchen? Ich sage, okay, wir können, laufe los - und der Kleine fährt nicht wie für mich 100%ig klar und logisch in MEINE "Fahrtrichtung" vorwärts, also rechts neben mir - sondern biegt hinter mir (noch fast über meinen Hacken) nach links ab, ein Stück über den Bürgersteig und dann quer über die größere Straße! Ich hatte nicht mal den Blick dorthin (außer kurz nach Abbiegern geguckt), ich weiß bis heute nicht (war letzten Herbst), wie er auf DIE absurde Idee gekommen ist. Denn bei allen "ernsthaften" Straßen heißt es natürlich: absteigen und schieben, ich hab ihn dann irgendwie an der Jacke oder so... bzw. bei Hauptstraßen nehme ich das Laufrad in die eine, Kind an die andere Hand (nur blöd, wenn man außerdem noch Einkaufstaschen hat...) - und eigentlich kommt das kaum mal mit Rad vor, weil wir da nur immer die zwei ungefährlichen Strecken genommen haben innerorts...

Aber so ist es leider - keiner kann sich sicher sein, daß das Kind nicht mal irgendwas absurdes macht (wie neulich hier der Bericht von Kinderzimmerwippe auf dem erhöhten Absatz im Treppenhaus) - sie haben nun mal nicht unsere Logik. Und dann hilft wirklich nur eins - Glück, Bewahrung, Schutzengel ... oder wie immer man es nennen mag .. und im Straßenverkehr natürlich aufmerksame Zeitgenossen.

Weiß gar nicht, welcher Alptraum schlimmer wäre - das eigene Kind vor fremdem Auto, oder ein fremdes Kind vor eigenem Auto.....

Mori


  Unbedingt ärztlich untersuchen lassen
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   JuliaCH
schrieb am 20.03.2009 12:59
Ich würde ihn unbedingt ärztlich untersuchen lassen. Schon allein um den Unfall zu dokumentieren (Versicherungstechnisch im Fall der Fälle) und vor allem um auszuschliessen dass keine nach aussen sichtbare Verletzung vorliegt. Ab ins KH.

Mir ist vor vielen Jahren auch ein Kind ins Auto gelaufen. Knochenbruch. Schutzengel... Ich bin seither traumatisiert. Der Autofahrerin geht es ebenso schlecht wie Dir. Sie hat sicher nicht richtig reagiert. Aber auch sie wird das nie wieder vergessen und immer wieder Deinen Sohn losrennen sehen. Ich will sie nicht entschuldigen. By the way: Ich habe damals Stunden nach dem Unfall mit der Familie Kontakt aufgenommen um zu klären wie es dem Kind geht. Ich habe ihn zweimal im KH besucht und mich natürlich auch vielmals entschuldigt. Obwohl juristisch gesehen die Mutter die Aufsichtspflicht verletzt hatte. Was Du, nebenbei bemerkt, auch getan hast. (NB: Beim Autofahrer liegt in jedem Fall immer eine Mitschuld. Er hat ein "Betriebsrisiko").

Allgemeiner Tip: Bei solchen Vorfällen würde ich in jedem Fall einen Notarzt vor Ort rufen. Man weiss nie, wie schlimm das Kind verletzt ist, auch wenn nach aussen hin nichts zu sehen ist. Wir haben damals auch bei dem Unfall, in den ich involviert war, die Polizei gerufen. Die hat alles aufgenommen. Und das alles obwohl das Kind keine äusserlichen Verletzungen hatte und der Knochenbruch nicht sofort aufgefallen ist, da alle völlig von der Rolle waren und das Kind nur bei der Mutter auf dem Arm sein wollte.

Also, jetzt zum Arzt. Und dann sicherstellen, dass in Zukunft sowas nicht mehr passieren kann.

Alles Gute.
J.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.09 13:20 von JuliaCH.


  Ich...
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   JuliaCH
schrieb am 20.03.2009 14:06
... hatte damals die Geschwindigkeit ohnehin verringert (noch bevor ich das Kind sah), aber das Kind sprang los und erreichte das Auto trotz Vollbremsung (bei verringerter Anfangsgeschwindigkeit!). Fazit: Meine verringerte Geschwindigkeit hat dem Kind das Leben gerettet. Aber der eigentliche Unfall liess sich nicht vermeiden, da das Kind zwischen Autos rausrannte und nicht ausreichend im Voraus zu sehen war.

Ich will damit sagen, dass man bei Kindern immer Bremsbereit sein muss, aber dass beim Betriebsrisiko des Strassenverkehrs leider nicht 100% auszuschliessen ist, dass Kind oder Autofahrer sowas passiert.

Als Mutter sollte man seine Kind keinesfalls alleine auf der Strassenseite lassen. Egal wie, man musst beide Kinder an der Hand nehmen und auch beim EInsteigen sicherstellen, dass keiner Weglaufen kann. Mutter auf der einen Seite und Kind auf der anderen ist DIE klassische Unfallsituation.

Alles Gute

J.




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