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avatar    Kerstin73
Status:
schrieb am 22.09.2008 21:17
In Funktion als EV wurde ich heute früh von einem Vater angesprochen zwecks Problemen in unserer Kitagruppe. Ganz ehrlich mir sind bislang keine aufgefallen, aber man wird ja auch mal betriebsblind wie es so schön heißt.

Folgendes soll Problem sein, ich sehe das aber nicht so ganz als Problem eher als selbstgemachtes Leiden

Yves Kitagruppe hat zum neuen Kindergartenjahr einen neuen Gruppenraum bekommen. Warum auch immer gewechselt wurde, ich weiß es nicht. Finde die neuen Räume aber schöner, denn sie sind größer und haben zusätzlich noch einen kleinen Wintergarten. Nun meinte der Vater heute früh sein Sohn käme damit nicht zurecht und würde auch jetzt nach 4 Wochen seinen Platz nicht kennen und Probleme mit der Orientierung haben. Außerdem sind die Kinder jetzt morgens vor dem Frühstück nicht mehr draußen, sondern treffen sich in der großen Diele, an die sich zu beiden Seiten ein langer Flur mit den 3 Gruppen anschließt. Yves Gruppe ist an einem Ende des einen Flures. Das nun hier morgens eine ordentliche Lautstärke herrscht ist wohl "normal". Yves kann diese Diele morgens auch nicht leiden weil es ihm dort zu laut ist. Die Erzieherinnen versuchen aber ihr Bestes und ermahnen die Kinder schon wenn es zu laut wird.

Nun möchte der Papa natürlich eine Lösung des Problems (evtl. den Morgenkreis in der eigenen Gruppe). Ich finde das Kind sollte erst einmal sehr regelmäßig in die kita gehen, damt er auch die Chance hat, seinen Platz und alles andere als ganz normal kennen zu lernen. Den Morgenkreis in der eigenen Gruppe lehne ich persönlich ab. Es singen nur einmal am Tag alle Kinder ein Lied zusammen, das sollte dann schon möglich sein. Es gibt viele Kinder die oft nicht mitmachen, aber das ist in meinen Augen kein Problem. Yves macht jetzt nach einem Jahr Kindergarten auch erst ein wenig mit. Dafür haben wir ihn in die Musikgruppe der Kita gesteckt, damit er die Angst vor Kindern verliert. In meinen Augen fehlen dem anderen Kind einfach viel mehr Kontakte zu anderen Kindern. Er wächst allein zu Hause mit Mama und Papa auf und auch sonst habe ich ihn noch nie auf einem der vielen Spielplätze rund um sein zu hause gesehen.

Trotzdem muss ich mich dieser Sache nun annehmen und probieren eine Lösung zu finden. Ich habe dem Vater den Vorschlag gemacht (es wird ja immer sehr schnell verallgemeinert - "es betrifft nicht nur mein Kind") das wir uns nächste Woche vor oder nach unserem Elternabend als Elternkreis noch einmal austauschen und dann sehen, wer noch alles ein Problem hat und woran es liegt und wo Klärungsbedarf ist. Dies würde ich dann mit auf unsere nächste Elternvertretersitzung nehmen und eine Lösung suchen. Vorher evtl mit der Erzieherin der Gruppe.

Sorry das es lang geworden ist, aber wie würdet ihr reagieren. Kann man erwarten das ein Kind sich in 4 Wochen an einen neuen Gruppenraum gewöhnt oder sollte man ihm ruhig noch Zeit lassen und das nicht gleich als großes Problem sehen? Wie klärt man die Sache mit der Lautstärke und dem Morgenkreis? Hättet ihr konstruktive Ideen?


  Re: Wie schnell sollten sich Kinder in der KITA umgewöhnen können
no avatar
   Anonymer User
schrieb am 23.09.2008 10:39
Zitat
Kerstin73
In meinen Augen fehlen dem anderen Kind einfach viel mehr Kontakte zu anderen Kindern. Er wächst allein zu Hause mit Mama und Papa auf und auch sonst habe ich ihn noch nie auf einem der vielen Spielplätze rund um sein zu hause gesehen.

Die Meinung finde ich etwas grenzwertig....
Wie alt ist denn das Kind und wie lange geht es überhaupt schon in die KiTa? das sind meiner Meinung nach die ausschlaggebenden Faktoren bei der Geschichte.
Mit Verlaub, aber woher willst Du wissen, ob das Kind nicht doch genug andere Kontakte außerhalb der Spielplätze hat? Wir z.B. sind dort selten zu sehen, weil wir einen eigenen großen Garten mit Spielgeräten haben oder uns bei anderen Familien treffen.
Und trotzdem bereitet es Paul immer mal wieder probleme, wenn der gewohnte Ablauf morgens in der KiTa gestört wird. Für uns Große nicht nachvollziehbar und für viele andere Kinder eventuell auch kein Thema, aber mein Sohn (nicht gestört oder unsozial) fühlt sich unwohl, wenn z.B. wegen Bauarbeiten Teile des Gruppenraumes gesperrt sind oder - ganz profan- der Briefkastenschlitz, durch den wir uns morgens immer nochmal verabschieden, zugeklebt wurde, damit in der Hexennacht kein Schabernack getrieben wird. Oder wenn die Buskinder morgens lärmend in einem Haufen in die KiTa einfallen und wir uns nicht in Ruhe verabschieden können.

Soviel dazu.

Trotzdem denke ich, dass Du den richtigen Weg gewählt hast. Sollte die Mehrheit Probleme haben, dann sollte nach einer Lösung gesucht werden. Betrifft es nur das spezielle Kind oder wenige, dann greift der demokratische Grundsatz....


Liebe Grüße
Kristina


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.09.08 10:40 von Liebchen.


  Re: Wie schnell sollten sich Kinder in der KITA umgewöhnen können
avatar    Kerstin73
Status:
schrieb am 23.09.2008 14:06
Das Kind geht seit über einem Jahr in die Kita und hat morgens eigentlich immer Probleme. Nun haben sie Anfang des Kitajahres, also im September, die Räume gewechselt und seit gestern sind die Kinder morgens drinne. Letzte Woche kam es einmal vor das die Kids morgens drin waren.

Das mit dem zu Hause meinte ich schon so, weil ich es sicher weiß (von der Oma die damit auch nicht glücklich ist). Ein Garten wäre ja ok, aber auch dort fehlen dann die Kontakte. Ich finde ein Kind muss auch unter Kinder und wenn man es dazu dann auch mal in einem Kinderkurs anmeldet, oder aber eben regelmäßig auf Spielplätze geht.




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