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  Kontakt mit drogen , brauche mal Rat
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   gelöschter User
schrieb am 22.09.2008 09:40
Hallo
Ich brauche mal Rat oder Tips .
Mein grosser Sohn erzählt mir sehr viel ; sicher auch weil es weiss das wir über alles normal reden können und er nicht sofort gesteinigt wird .
Am Wochenende waren drei Freunde von ihm hier , also eigentlich zwei richtige Freunde und der Nachbarjunge ( es fehlte einer zum karten spielen , also haben sie ihn gefragt ) . so gegen 23.00 sagt er mir sie sind mal kurz raus , der Nachbar will eine DVD holen gehen . waren dann auch nach ca 30 minuten wieder da . Einer total hysterisch am lachen , und der Nachbarjunge am schluchzen ( hörte sich so an . )
Sebastian und sein Freund redeten die ganze zeit auf die beiden ein . Die zwei sind dann kurz danach gegangen , der Nachbarjunge hat unsere ganze Einfahrt , Am Nâchsten morgen hab ich ihn dann gefragt was das denn sollte . Er hat mir gesagt das dieser Nachbarsjunge wohl einen Joint dabei hatte und den dann draussen geraucht hat , ein Freund von Ihm hat dann da wohl mitgeraucht . Er sagt nur die beiden hätten den geraucht . Ich glaub ihm das auch , mein Mann meinte gestern abend , das ich nie sicher sein könnte .
Was soll ich jetzt machen ? zu den Nachbarn gehen , sind etwas speziell ; ihre Kinder sind NIE bei irgendeinem Unsinn dabei , und die anderen sind die bösen .
Dieser Junge ist ist schon mit einer Wasserpfeife in einen Neubau eingestiegen , zum rauchen . ( da war meiner leider auch teilweise wieder dabei , aber eben nur dabei ,wie er sagt ) , Sebastian hatte mir das auch erzählt , ich hab ihm gesagt das es nicht so geht , und es dabei belassen , er meinte dann auch das es Sch... war . Damals haben die Nachbarn es dann von jemandem erfahren NEIN , Ihr Sohn war da nicht dabei . Das muss eine Verwechslung sein.
Ich hab dann den Vater doch angesprochen , ob sein sohn krank sei , er hätte eben
, Er fragt ihn mal , kurz danach klingelt es , Ihm sei schlecht geworden weil es bei uns so unerträglich warm gewesen sein . ( die ganze Etage ist ofen und hat ab 22.00 Uhr überall 19 Grad )
Jetzt stell ich mir die Frage ob ich auch so " blind " bin wie die Nachbarn , soll ich Sebastian testen lassen ob er Drogen nimmt ( und damit sein Vertrauen verlieren ) , soll ich es dabei belassen , und ihm den kontakt zum Nachbarn untersagen ( einem fast 16 jährigen )
Soll ich zu den Nachbarn gehen ( und dann wieder als " Lügner " dastehen )
Ich weiss wirklich nicht was machen . Mein Mann hat leider wieder seine " schweigsame Phase " also ist keine Hilfe von der Seite zu erwarten .
wie hört es sich für Euch aussen stehende an , manchmal sieht man Dinge mit abstand ja anders .

Danke fürs lesen
Gaby


  Re: Kontakt mit drogen , brauche mal Rat
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   Elsama
schrieb am 22.09.2008 10:30
Hallo Gaby,

ich habe auch einen großen Sohn mit fast 16 Jahren (noch ein Monat bis dahin zwinker ) und ich kann dich gut verstehen.
Wir haben eine gute und enge Beziehung, aber die Pubertät ist eben auch deutlich spürbar und Thema. Einige Feunde kenne ich persönlich sehr gut, andere nur vom erzählen. Für meinen Großen sind Zigaretten und Alkohol glücklicherweise (noch) kein Thema, da ist der Sport noch vordergründig.
Aber die Hand ins Feuer legen? ich glaube, dass können Eltern nie. Wir können nur hoffen und vertrauen, dass die vorhandene, im Vorfeld gelegte Basis so stabil ist, um die emotionalen Turbulenzen in diesem Lebensabschnitt halbswegs sicher zu durchqueren.
Und solange sie mit uns reden, sieht es doch noch ganz gut aus.

Ich glaube wirklich, dass Zauberwort heißt jetzt vertrauen und dranbleiben. Wenn du deinen Sohn unbegründet an den Pranger stellst (und so würde er es wahrscheinlich interpretieren), kannst du nur verlieren.

Lass dichnicht verunsichern und bleibe einfach dran (ich versuche es auch klatschen )

LG Elsama


  Re: Kontakt mit drogen , brauche mal Rat
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   Anonymer User
schrieb am 22.09.2008 10:42
Hallo,

kann zwar nicht mit entsprechender eigener Erfahrung aufwarten, Paul ist ja noch deutlich jünger zwinker.

Ich finde es positiv, dass sich Dein Sohn Dir anvertraut hat, gerade eben, weil er weiß, dass Du/Ihr ihn nicht gleich verurteilt/bestraft. Ich habe jetzt auch mal heraus gelesen, dass er selbst das Joint-Rauchen blöd findet. Ob er es schon mal ausprobiert hat, belibt dahingestellt. das kann man auch nicht verhindern.
Um Deinen eigenen Filius brauchst Du Dir keine Sorgen machen; ich denke, Euer Verhältnis ist vertrauensvoll genug.
Der Nachbarsjunge geht Dich nichts an und Du handelst Dir nur Ärger ein. Schade, wenn andere Eltern die Augen verschließen, aber nicht Dein Bier!


LG
Kristina


  Re: Kontakt mit drogen , brauche mal Rat
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   katrina
schrieb am 22.09.2008 10:43
Also ich würde weder meinen Sohn auf Drogen "testen" lassen noch ihm den Umgang verbieten, beides zerstört Vertrauen und Du kannst ihn sowieso nicht wirklich davor schützen. Nutze die Chance, dass er Dir gegenüber so offen ist und rede mit ihm darüber. Sag´ihm doch genau das, was Du uns hier geschrieben hast und teile ihm Deine Bedenken und Ängste mit. Dann beziehst Du ihn in Deine Sorgen mit ein und er wird gleichzeitig mit in die Verantwortung gezogen und fühlt sich ernst genommen!


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   gelöschter User
schrieb am 22.09.2008 11:41
a) die unlockere Variante: Sohn testen lassen, ihn damit verärgern, nerven, Ergebnis gleich null, denn entweder ist er clean oder nicht. Und denn? Rückgängig machen geht nicht, ne Vorsorge für danach ist es auch nicht.

b) die lockere Variante: Dem Sohn erklären, dass Kotzen (und das ist häufig bei Kiffen) halt total ekelig ist und auf den Kotzhaufen verweisen..... ggf. Schlauch in die Hand drücken. bahhh... wie Kacke am Schuh. Er würde wissen, was er sich erspart. Peinlichkeiten nämlich. Dass hysterisch Rumkichern auch eher was für Mädels und nicht für Jungs ist, sollte auch klar sein. Also die softe Abschreckung.

c) die "wie man Freunde-verliert" Variante: Zum Nachbarn gehen, klar stellen, dass DU sie beim Kiffen beobachtet hast, anschließend in EURE Einfahrt gereihert wurde, also krasse Wahrheiten. Danach werdet ihr keinen Kontakt mehr zu den Nachbarn haben. Aber braucht man den? Braucht man Auto-Außenspiegel? Die werden die Bengels ggf. abbrechen. Oder nochmal übern Zaun kotzen. Nunja....

d) Dem Sohn vertrauen, sagen, wie bescheuert das Verhalten der Nachbarn war, dass offenbar diese kein gutes Verhältnis zu den Eltern hätten (sonst würden sie beichten oder zu Hause kiffen..) und weiterhin ein gutes Verhältnis zu Deinem Sohn behalten. Was kümmert Dich der Sauhaufen nebenan?



Ich selber würde bei ausrasten, ich bin Emetophobiker, ich krieg zuviel, wenn einer in meiner Umgebung kotzt. Aber auch nur deswegen. Die Kotze hätten die Nachbarn schön selber wegmachen können. Und angeschrien hätte ich die auch. Und dafür muss ich nichtmal Drogen nehmen - grins


  ... Emetophobiker ...
avatar    DIDI aus Bääärlin
schrieb am 22.09.2008 12:16
Man lernt hier nie aus. Musste gerade "Emetophobiker" erstmal ergooglen ...

Hatte ich noch nie gehört ...

Ungünstig, wo Deine Tochter doch Schwierigkeiten mit dem Autofahren hat, oder ?

Was machst Du denn im Fall der Fälle ?


  Re: Kontakt mit drogen , brauche mal Rat
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   gelöschter User
schrieb am 22.09.2008 12:27
Das ist wieder ein Thema für mich!

Ich arbeite seit 8 Jahren als Krankenschwester in einer Psychiatrie und hab täglich mit Kiffern zu tun! Vertrau Deinem Sohn, wenn er sagt er hat es nicht getan und erklär ihm was alles passieren kann wenn man Drogen nimmt, nämlich: Abhängigkeit, Psychosen, sozialer Abstieg und auch wenn ich mich unbeliebt damit mache, die 3 Sachen sind genauso typisch für den vermeintlich harmlosen Konsum von Canabis wie für härtere Drogen! Ich hab schon 17 Jährige gesehen die an schwerwiegenden Psychosen erkrankt sind nur weil sie gekifft haben, bei ungünstigen Veranlagungen reicht ein Joint und das Leben nimmt eine ganz andere Richtung an als wie geplant!
Die vollge Aufahrt hätt ich auch den Nachbarn sauber machen lassen! Aber wenn die Eltern wirklich so überzeugt sind von der Unschuld ihres Sohnes riskierst Du wahrscheinlich wirklich nur abgebrochenen Autospiegel!

Lieben Gruß Nadine


  Re: Kontakt mit drogen , brauche mal Rat
avatar    DIDI aus Bääärlin
schrieb am 22.09.2008 13:22
Gerade im gestrigen Dienst hatten wir erst wieder einen 25jährigen, der durch Überdosis Kokain verstorben ist ... Reanimation nicht geglückt ...

Ich habe von Berufs wegen schon einige Ansichten gehört. Zum Beispiel "Verharmlosung" von Haschisch oder auch "Einstiegsdroge" Haschisch ...

Aber wie dem auch sei: Viel gewichtiger ist aus meiner Sicht die Betrachtung des Umfeldes Eurer Kinder. Wie sind die Jungs und Mädels drauf ? Schaut sie Euch genau an. Ich behaupte, dass nur die wenigsten Jugendlichen stark genug sind, dem angebotenen Joint im Gruppengefüge zu widerstehen.

Hier gilt es anzusetzen:

Geht sachlich mit dem Thema um. Bagatellisiert es nicht, aber macht auch kein Drama draus. Denn auch das Verbotene bietet seinen Reiz. Macht Eure Kids stark genug, damit sie "Nein" sagen können. Bietet ihnen Euer Vertrauen an. Wenn es zu einem Ausrutscher kommt, versucht, in die Angelegenheit nicht Eure Ängste in den Vordergrund zu schieben. Klärt über Folgen und Möglichkeiten auf. Zeigt passendes Filmmaterial, um in eine Diskussion zu finden ("Die Kinder vom Bahnhof Zoo" oder auch im Vorfeld "Die Welle").

In Bezug auf den "Nachbars-Jungen" würde ich die nächste Gelegenheit nutzen, um ihn auf frischer Tat anzutreffen (soweit vor Eurer Tür oder im Beisein Eures Kindes geraucht wird). Joint weg, eintüten und beides den Eltern überbringen. Wenn dann die Nachbars-Eltern immer noch die Augen verschließen, ist ihnen nicht mehr zu helfen ...

Ich gehe lieber offensiv bei solchen Dingen vor und würde es dem Nachbars-Jungen auch so vor Betreten Eures Grundstückes androhen ("Erwische ich Dich dabei, passiert das und das ..."). Erstens schützt Du damit Dein Kind und zweitens überlegt sich der Heini vielleicht im Vorhinein, was er bei Euch macht.

Wo kommt unsere Gesellschaft noch hin, wenn alle so tun, als würde es sie nichts angehen ?

Zumal in diesem Fall "in die eigene Sphäre" durch das Handeln des Nachbar-Jungen eingegriffen wurde. Wenn Gefahr für mich und meine Familie besteht, werde ich zum Wolf ...


  Re: Kontakt mit drogen , brauche mal Rat
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   gelöschter User
schrieb am 22.09.2008 13:24
vielleicht wäre es eine Möglichkeit, mal in der Schule einen Drogenberater in die Klasse zu schicken?
Natürlich sollst du nicht sagen, dass es euch evtl betrifft - nur so ganz allgemein in dem Alter....

Aber testen würde ich ihn nicht, da du ihm ja eigentlich glaubst - das zerstört euer vertrauensverhältnis

Und zu euren nachbarn - ohne Worte - Kontakt verbieten , sweit das eben möglich ist....

LG

kiki


  Das kann ich nur bestätigen.
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   Ulli
schrieb am 22.09.2008 13:50
Ich arbeite in der Berufsausbildung - Reha.
Die Zahl der Azubis mit Schlaganfällen, VKU, Psychosen und Schizophrenien nach Drogenabusus nimmt dermaßen zu, das kann man sich überhaupt nicht vorstellen!

Ich erzähle meinem 18jährigen Sohn, wenn wir wieder jemanden mit einer dramatischen Vorgeschichte aufgenommen haben. Natürlich ohne Name und Adresse, aber er soll hören und wissen, wie oft das vorkommt.

Und es macht wirklich einen Unterschied, wenn man einen jungen Mann kennenlernt, der im Drogenrausch fliegen wollte und nun im Rolli sitzt. Oder eine Gymnasiastin, die nach Drogenmissbrauch einen Schlaganfall erlitt und sich jetzt fast nichts mehr merken kann.

Wenn unsere Azubis mutiger wären, würde ich gern mit ihnen in Schulen gehen und sie dort über ihren Drogenmissbrauch und die Folgen erzählen lassen. Einige trauen es sich sogar und erzählen Besucherklassen ihre Geschichte. Danach herrscht erst tiefe Betroffenheit und ich hoffe, einige werden wach.

Ich würde meinen Sohn aber auch nicht zum Urintest zwingen, wenn ich keine Beweise hätte.
Bisher hat er (zu meinem Glück) zu viel Schiss, dass bei ihm etwas paradox wirkt.
Das ist eben mal der Vorteil der ADHS-Eltern.

Zu den Eltern würde ich auch nicht mehr sagen, als Du schon gemacht hast.
Das schafft doch nur böses Blut. Meist ist der Ärger nachher groß und langanhaltend.
Mit meinem Sohn dagegen, würde ich ein ernstes Wörtchen über Freunde und Freundschaften reden.

Viele Grüße

Ulli


  Re: ... Emetophobiker ...
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   gelöschter User
schrieb am 22.09.2008 14:04
Meinst Du, wenn ICH selber mal muss? Nö, muss ich nicht smile Gottseidank...

Selbst die schwanger war völlig - frei smile

Wenn Maus - wie so oft... - mal muss, dann nunja... ich habe neben dem Bett eine Schüssel, ansonsten Bad und Küche, Fußboden oder Becken, wenn man schnell genug ist. Zewa draufschmeißen, urgs - habe gerade gegessen grins

Ich geb mir Mühe, es nicht an mich ranzulassen....

Besoffskys draußen - das finde ich widerlich. Weil sowas vermeidbar ist, wie bei Drogisten.

Für eine MDV kann ja niemand was, aber so Alloholspeier... ne....

winken , hier kommt schon wieder ein Regenguss traurig Norden halt...


  Re: Kontakt mit drogen , brauche mal Rat
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   Emily
schrieb am 22.09.2008 19:46
Schwieriges Thema... Urintest würde ich definitiv nicht machen. Egal wie das Ergebnis wäre - an der Situation würde es nichts ändern, aber viel gegenseitiges Vertrauen zerstören traurig.

Ich kann dir sagen, was ich mache (mein Mann steckt da auch gern den Kopf in den Sand oder brüllt rum... beides nicht sehr hilfreich grmpf). Ein "Schicksalsschlag" (blödes Wort) hat mich eine Zeitlang anfällig gemacht für diverses, von dem ich dachte, es würde mir helfen, den Schmerz zu vergessen und wieder auf die Beine zu kommen. Alkohol zuerst in der einen Clique, dann hab ich mich neu verliebt und die Clique gewechselt, dort waren andere Sachen üblich. Nichts wirklich Dramatisches, und das ist im Rückblick eben auch ein sehr wichtiger Punkt - dass es keine harten Drogen waren, sondern "harmlose". Ich hab sehr bald gemerkt, dass das alles nichts für mich ist und ich mein Leben lieber mit klarem Kopf genießen möchte. Dass man nicht weiß wie lange man das kann, wusste ich ja schon und mir war schnell klar, dass ich mir nicht selbst Vorwürfe machen müssen möchte für ein evtl. verpfuschtes Leben. Ich bin aber in der Clique geblieben, zum Teil haben wir heute noch Kontakt. Und das ist der Knackpunkt... Ich erzähle meinem Sohn öfter mal davon, wie manche Freunde früher waren, was sie für Träume hatten für "später". Einige haben sie verwirklicht. Andere konnten das nicht. Einer ist geistig behindert nach einem Unfall unter Drogeneinfluss traurig. Ein anderer hat eine Psychose und lebt in der Psychiatrie, ein dritter hat durch die Hirnschäden Parkinson bekommen und ist mit Ende 30 schon Frührentner, darf nicht mehr Auto fahren, ist auf Betreuung angewiesen. Ich erzähle ihm auch von dem, der von einem Hochhaus gesprungen ist, weil er einfach nicht vom Alkohol loskam. Und von dem, der hier bei uns auf dem Friedhof liegt, nachdem er sich den Goldenen Schuss gesetzt hat sehr treurig...

Ob es was hilft, weiß ich nicht. Aber er sieht, dass es nicht immer nur "die anderen" trifft. Dass es auch Freunde sein können oder man selbst, wenn man nicht aufpasst. Ich hoffe, dass er mutig genug ist, auch in der Gruppe beim "Nein" zu bleiben - wobei ich mir sicher bin, dass er auch seine Erfahrungen machen wird, genau wie (fast) alle im Teenie-Alter. Er weiß aber, dass er immer mit mir reden kann und dass ich ihm keine Vorwürfe mache sondern ihm helfen möchte. Ein bisschen vertraue ich auch auf seine Freunde. Einer ist nämlich dabei, der eine angeborene chronische Krankheit hat und gesundheitlich sehr aufpassen muss, worauf die anderen auch wirklich viel Rücksicht nehmen. Bisher sind daher alle sehr "brav" und man kann ihnen - wenigstens in diesem Punkt zwinker - vertrauen. Ich glaube, im Gespräch bleiben ist das Wichtigste - ein gutes Verhältnis zu den Kindern haben (das hat nix mit "ich bin die beste Freundin meiner Kinder..." zu tun, davon halte ich gar nichts).

So wie du das beschreibst, distanziert sich dein Sohn doch eh innerlich schon vom Nachbarsjungen. Würdet ihr den Kontakt verbieten, würde er vielleicht trotzig reagieren. Wenn er selbst merken darf, dass das nichts ist, hat er auf lange Sicht mehr gelernt. Zu den Eltern würde ich nichts sagen, das gibt nur böses Blut. Sie wollen es halt nicht hören...




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