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  Anfangsschwierigkeiten Kiga - wielange normal?
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   nenchen
schrieb am 19.09.2008 13:08
Hallo zusammen,

unser kleiner Paul geht seit letzten Montag in den Kindergarten.
Wirklich begeistert ist er nicht um es milde auszudrücken. Er weint wenn ich ihn abgebe und auch während des vormittags immer mal wieder. Letzte Woche hat er auch kaum geschlafen, das hat sich diese Woche zum Glück gelegt. Aber jeden Morgen fragt er gleich, ob er in den Kindergarten muss und wenn ich JA sage, dann weint er gleich wieder und drückt sich an mich. Er lässt dann meine Hand nicht mehr los. Der Kindergarten ist wunderschön und die Erzieherinnen wirklich sehr nett. Ich versuch ihm auch immer alles schmackhaft zu machen, aber irgendwie zieht nichts.

Ich weiss, dass es am Anfang für die Kleinen eine ziemliche Umstellung ist und sie sich auch erst daran gewöhnen müssen, aber wielange ist das normal?

Es zerreisst mir das Herz, wenn ich meinen Wurm so leiden sehe.

Danke für Eure Tipps


  Re: Anfangsschwierigkeiten Kiga - wielange normal?
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   Karolin
schrieb am 19.09.2008 13:19
Habt Ihr eine Eingewöhnung gemacht, während der Ihr zusammen da geblieben seid?


  Re: Anfangsschwierigkeiten Kiga - wielange normal?
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   Anonymer User
schrieb am 19.09.2008 13:32
Hallo winkewinke!

Unser Paul grins ist seit gut einem Jahr in der KiTa (war also 2 J. 4 M. alt). Wir haben auch eine Eingewöhnung gemacht, in der ich ihn - immer gesteigert - mehr oder weniger problemlos da lassen konnte. Als die veranschlagten 14 Tage aber vorbei waren und ich montags wieder ins Büro musste, ging es los.... Haargenau wie bei Euch. Auf das Bejahen der Frage, ob es morgen bzw. nachher wieder in die KiTa geht, heulte er los. Teilweise mussten die Erzieherinnen ihn morgens aus meinen Armen pflücken, so einen "Aufstand" hat er gemacht. hat mir schier das Herz zerrissen und mehr als einmal habe ich gedacht, ohwei, ohwei.....Was tust Du ihm da nur an....
Die Erzieherinnen haben mir aber rückgemeldet, dass er, wenn ich außer Sichtweite war, nicht mehr geweint hat und vormittags auch nur noch in Ausnahmefällen. Er ist wohl stundenlang im Kreis um die Tische gelaufen und hat wenig gespielt...
Gern geht er immer noch nicht, soll heißen, er ist nicht böse, wenn - wie heute - der KiGa zu hat. Aber ansonsten hat es sich knapp zu seinem 3. geburtstag eingependelt und er weint nicht mehr und lässt mittags auch nicht gleich alles stehen und liegen, wenn ich ihn abhole.

Eindeutig kontraproduktiv war bei uns aber, dass er bedingt durch seine häufige Bronchitis, oft gefehlt hat und gerade immer dann, wenn es besser wurde in der KiTa, die nächste krankheitsbedingte Auszeit kam. So richtig heimisch werden konnte er da ja gar nicht.

Wichtig war (für ihn), dass er eine bestimmte Bezugsperson hatte und wir uns auch an zeiten, die für ihn nachvollziehbar waren, gehalten haben. So habe ich mittags immer schon gewartet, wenn er vom Mittagessen kam. War wichtig für ihn, zu wissen, dass Mama "pünktlich" kommt.

Uups, jetzt habe ich aber lange von uns erzählt! Um´s kurz zu machen smile Es wird besser- nur nicht verrückt machen!

LG
Kristina


  Re: Anfangsschwierigkeiten Kiga - wielange normal?
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   nenchen
schrieb am 19.09.2008 13:52
Also eine Eingewöhnung gibt es bei dem Kindergarten nicht. Einfach hinbringen und gehen. Auch das mit der Bezugsperson ist irgendwie schwierig, da scheints kurz vor dem neuen KiGaJahr eine Erzieherin gekündigt hat. Nun sind viele Halbtagskräfte da und anfangs war auch noch eine krank. Ein bisschen ungünstig, aber da können die ja auch nichts dafür.

Es freut mich zu lesen, dass es bei Euch besser wurde. Nur das es über ein halbes Jahr gedauert hat erschreckt mich doch. Bis dahin bin ich ein psychisches Frack smile

Ich muss jetzt dann bis Dezember arbeiten und bin wirklich schon schwer am überlege, ob ich ihn dann (wenn es sich bis dahin gar nicht gebessert hat) nicht wieder rausnehme und es nächstes Jahr wieder versuche.

Heute stand er ganz alleine in einer Ecke im Garten als ich gekommen bin. Sorry, aber da könnte ich nur heulen ..............


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  Re: Anfangsschwierigkeiten Kiga - wielange normal?
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   Enna
schrieb am 19.09.2008 14:10
Genau das hatten wir am Anfang mit Johanna auch. Ziemlich genau so,wie du es beschreibst. Ich habe sie dann abgemeldet - und es ein paar Wochen später in einem anderen Kiga probiert, diesmal aber mit einer Eingewöhnungsphase und vor allem nach dem Prinzip der sanften Ablösung (google mal). Das kann halt nicht jeder, wenn beide Eltern morgens arbeiten, aber bei uns konnte das Johannas Papa machen. Über Wochen hinweg ist er bei Johanna geblieben (mit Merle, die es im Kiga gaaanz toll fand...), solange, bis Johanna sagte, es ist jetzt ok,Papa, du kanst jetzt gehen. Seitdem geht sie gerne, auch wenn manchmal noch etwas Abschiedsschmerz aufkomt - sie ist immer sehr fröhlich am Spielen, wenn wir sie abholen, und die Erzieherinnen wissen auch nur positives zu berichten. Ich bin dem Kiga ewig dankbar, dass wir die Eingewöhnung so machen konnten - für uns und für Johanna war es das richtige.
Viel Glück,
Enna


  Re: Anfangsschwierigkeiten Kiga - wielange normal?
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   Mohrle und die (B)Engel :-)
schrieb am 19.09.2008 14:21
Das ist ganz normal, besonders wenn die Kinder vorher nicht in Fremdbetreuung waren. Bisher war Mama die einzige Bezugsperson und nun ist sie plötzlich nicht mehr immer da. Das schafft Verlustängste, vor allem wenn es keine Eingewöhnung gibt, sondern einen harten Start. Mit der Zeit vergeht das. Wie lange es dauert, kann ich aber nicht sagen, da meine Jungs beide ab dem 1. Geburtstag in der Krippe waren (musste wegen meiner Stelle sein, die sonst weg gewesen wäre). Da gab es eine Eingewöhnung (2 Wochen beim Großen, bis zu einem Monat beim Kleinen). Insofern ging der Wechsel zum "Nur-Abgeben" zimelich reibungslos. Nach eine Monat war die Heulphase vorbei.


  Re: Anfangsschwierigkeiten Kiga - wielange normal?
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   nenchen
schrieb am 19.09.2008 14:48
Vielen lieben Dank für den Tipp "sanfte Ablösung". Hab da sehr viel interessantes gefunden. Nur wie ich das nun umsetzten soll ist die grosse Frage.
Ich glaub in unserem Kindergarten werden die da nicht begeistert sein.
Noch dazu muss ich ab 1.10 arbeiten.
Das muss ich mir jetzt alles mal durch den Kopf gehen lassen. Ich will doch nur das Beste für meinen kleinen Wurm!


  Re: Anfangsschwierigkeiten Kiga - wielange normal?
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   gelöschter User
schrieb am 19.09.2008 16:56
Rede doch mal mit den Erziehern dort, ob du nicht mit dabeibleiben kannst und nach 2-3 Tagen mal für ein paar Minuten verschwindest. Das gibt ihm ein Gefühl von Sicherheit und ich denke auch für die Erzieher ist es weniger stressig.

Bei uns erfolgt die Eingewöhnung nach dem Berliner Modell, d.h. die ersten 3 Tage ist die Mutter komplett dabei (wobei die Kinder da nur 1 Stunde da sind), am Tag 4 geht die Mutter mal für ne Viertelstunde ins Erzieherzimmer, das Kind kann aber jederzeit kommen, wenn es will.
Wenn das klappt, wird die Mutter heimgeschickt, erst für ne halbe Stunde, dann für ne Stunde, nach 14 Tagen sollte das dann soweit klappen, daß das Kind problemlos dableibt und sich von einer Betreuungsperson trösten lässt.

Einfach abgeben und gehen finde ich nicht ok.


  Re: Anfangsschwierigkeiten Kiga - wielange normal?
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   kiba
Status:
schrieb am 19.09.2008 20:13
Beim Großen dauerte es 6 Wochen.




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