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  OT- Bettler an der Haustür
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   shusl
schrieb am 21.02.2008 10:52
Eben klingelte es an der Haustür. Draußen stand ein hutzeliges Männlein, schaute mich mit großen, traurigen Augen an. Der Herr hielt mir einen einlaminierten Zettel mit der Kopie eines rumänischen Ausweises und einem kaum verständlichen, pseudodeutschen Geschreibsel, das auf etwas in Richtung Notlage hinweisen sollte, hin. Er hat auch nur damit herumgewedelt, sodass ich das gar nicht richtig lesen konnte. Er stammelte ohne Unterlass "Bitte helfen, Essen, Familie...". Dann fiel er zu allem Überfluss noch vor mir auf die Knie. Ich habe mich selten so unwohl gefühlt an meiner eigenen Haustür.
Ehrlich: Ich habe ihm nichts gegeben. Ich bin in echten Notfällen gerne großzügig, habe ich kein Problem mit. Aber gerade beim Stichwort Rumänien sehe ich dann vor meinem geistigen Auge an der nächsten Ecke den dicken Mercedes stehen, aus dem ein vornehm gekleideter Herr aussteigt, der dem hutzeligen Männlein die Kohle abnimmt. Er trollte sich dann grummelnd. Ich hab ihm noch hinterher geschaut. Auf der Straße faltete er sich regelrecht auseinander und marschierte wacker zum nächsten Haus. Erst vor der Tür fiel er wieder zum hutzeligen Männlein zusammen.
Wie geht Ihr mit solchen Bettlern um? Gebt Ihr immer was?


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.08 11:19 von shusl.


  Da lobe ich mir Sprechanlage und Zaun!
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   Anonymer User
schrieb am 21.02.2008 11:15
Wobei ich an sich schon eher ein mitleidiger Mensch bin und z.B. in der Stadt einem "deutschen" Tippelbruder einen Euro gebe. Auch wenn er den in Schnaps umsetzt...

Gefallen hat mir mal die Vorgehensweise einer Nachbarin meiner Eltern. Vor ein paar Jahren gab es in der Gegend eine richtige Bettlerflut.
Die Frau hat ihnen kein Geld gegeben, sondern etwas zu essen angeboten.
So hatte dieses Haus (die machen nämlich Zeichen, wo es was zu holen gibt und wo nicht) schnell Ruhe.

Und bei den rumänischen Bettelbanden gilt für mich eben wegen dem dicken Mercedes um die Ecke ein klares "Nein!".


LG
Kristina


  Re: OT- Bettler an der Haustür
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   Karolin
schrieb am 21.02.2008 11:19
gibt es bei uns ständig... ich finde es auch furchtbar - ich gebe meist nix an der Tür, habe aber irgendwie ein schlechtes Gewissen deswegen... ich gebe lieber da etwas, wo ich weiß, dass Hilfe wirklich gebraucht wird und auch ankommt, denn wie Du habe ich da so meine Zweifel...


  Re: OT- Bettler an der Haustür
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   Marion- Lina
schrieb am 21.02.2008 11:21
Nein- ich gebe an der Tür nichts mehr- ich mach bei wildfremden auch nicht mehr auf-ich hatte da mal so eine Geschichte- seit dem ist es vorbei.
Es gibt zwei/drei Ausnahmen, wo an der Tür gespendet wird ( von einigen Dorfvereinen und der Schule).


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  Re: OT- Bettler an der Haustür
avatar    sitara
schrieb am 21.02.2008 11:30
Ne, an der Tür geb ich nix, die wird garnicht erst aufgemacht.
Aber, wenn ich so einen Bettler (vorzugsweisen Mutter mit Kleinkind/Baby) in der Stadt sehe (in Nähe eines Lebensmittel-Ladens), dann kaufe ich Milch, Brot und Bananen für sie. Damit kommt man leider oft nicht gut an, aber Geld gebe ich keines, eben weil die gleich von dem "Bandenchef" abkassiert werden.
lg
sitara


  Re: OT- Bettler an der Haustür
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   henriette
schrieb am 21.02.2008 11:31
tja, hab ich kein problem mit, allerdings auch 2 grosse schwarze hunde....

@ shusl, die kanichen reichen da als abschreckung nciht wirklich.

ich wuerde allerdings auch in so einer situation auf keinen fall etwas geben. ich lasse mich nicht zum spenden noetigen.

beste gruesse

h.


  Re: OT- Bettler an der Haustür
avatar    Lina+3
Status:
schrieb am 21.02.2008 11:34
Nee, ich gebe nichts. Deshalb bin ich auch schon übel beschimpft worden von einem, der sündteure Postkarten für irgendeinen Behindertenverband oder Strafentlassenen-Zusammenschluß verkaufen wollte. ich kaufe auch keine Besen und spende nichts für die armen Zirkustiere. Auf der Straße gebe ich hin und wieder etwas, kommt auf meine Stimmung drauf an. Aber da kaufe ich lieber einem eine so eine Obdachlosen-Zeitschrift ab - der bemüht sich wenigstens.

Ich hatte mal ein witziges Erlebnis mit einem Straßenbettler.

Es war Osterzeit, Fußgängerzone in Wiesbaden. In den Kaufhäuern wurden an die Kunden buntgefärbte, harte Ostereier verschenkt. Vor einem Kaufhaus sass ein Bettler mit Schild. Auf dem Schild stand: "Bitte keine Eier mehr".

Ich glaube, satt war der LOL und jetzt vor allem durstig.

LG


  Re: OT- Bettler an der Haustür
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   tina**
schrieb am 21.02.2008 11:35
Ich sehe es eigentlich so wie du, wenn ich aber gerade einen mitleidigen Tag habe, gebe ich trotzdem was.
Ich finde es aber auch besser, "Naturalien" zu geben - wobei die ja auch nicht immer erwünscht sind. ich erinnere mich daran, dass mein Ex mal am Bahnhof von einem ziemlich fertigen Mädchen angebettelt wurde, sie bräuchte dringend Tampons und ob er ihr Geld geben könnte...zufällig hatte er Tampons dabei zwinker, weil er gerade für mich einkaufen war smile und sie war ziemlich genervt, als er ihr ein paar Tampons in die Hand drückte...wahrscheinlich hat sie gezielt Männer angesprochen, damit ihr gerade das nicht passiert.


  Re: OT- Bettler an der Haustür
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   sabine_mit_zwillis
schrieb am 21.02.2008 11:45
Ne, ich gebe auch nix.Erst gestern sprach mich vor einem Einkaufszentrum ein alter Mann an, um bat um ein paar Cent für Brötchen.Meine Aussage war, das ich 2 Kinder habe und auch kein Geld habe.Ich weiß, das dieser Mann schwerer Alkoholiker ist und ich werde einen teufel tun und dieses nicht unterstützen.
Einmal, ist schon lange her, klingelte es an unserer Haustür.Ein alter Mann erzählte uns, das er dringend Geld für eine Op für seine Frau braucht.Er zeigte uns sämtliche Arztberichte und meinte, das die KK diese Op nicht zahlt (ich glaub, seine Frau war blind und nur eine OP würde helfen) Der Mann weinte und ich sah seine Verzweilung.Ich habe ihm etwas gegeben.Er sah nicht aus wie ein Obdachloser oder Bettler.
Dann klingelte irgendwann mal ein junger Spunt bei uns.Er erzählte uns, er würde Geld sammeln für ein Projekt, welches Drogensüchtige Jungendliche unterstützen soll.Er selber wäre jetzt auch clean und hätte alles dem Projekt zu verdanken.Ich war auch kurz davor, etwas zu spenden, bis er anfing, mir ne Zeitschrift aufs Auge drücken zu wollen. Es hat sich sehr schnell rausgestellt, das er einer Drückerkolonne angehörte.Ich habe den Typen dann hochkannt aus unserer Wohnung geschmissen.
Seitdem guck ich wirklich lieber 5x hin, bevor ich irgendwas spende.


  Re: OT- Bettler an der Haustür
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   Mori
schrieb am 21.02.2008 12:21
Es gibt echte Notfälle. Es gibt Drückerbanden. Es gibt Alkoholiker. Es gibt Leute, die so ihren "Lebensunterhalt" verdienen ... und gar nicht schlecht.
Das Problem: unterscheiden zu können, was wirklich los ist!

Das geht z.B. so:
Essen und Kaffee anbieten (wir haben die Möglichkeit, ggf. IM Haus, aber außerhalb der WOHNUNG zu "bewirten") - wenn sie das nicht wollen, kann der Hunger schon mal nicht allzu groß sein.
Allgemein - wenn Gründe angegeben werden fürs Geld sammeln, nach Möglichkeit genau DIESE (auch angeblich) versuchen zu erfüllen. Beispiele aus unserer Sammlung:
- sie wollen eine Fahrkarte kaufen nach XY - sich anschicken, mit ihm zum Bahnhof zu gehen (klappt leider nur noch bei nicht hier ansässigen - Bahnhof ist schon lange zu...)
- sie sind krank - Krankenhaus anrufen und nach einem Bett fragen
- das Auto steht ein paar Straßen weiter, sie sind leider ausgerechnet hier gestrandet auf dem Weg zwischen Rom und Moskau ... mein Mann war mal Kfz-Mechaniker, "ich komm mit und seh mir das mal an"
- Sie brauchen eine neue Jacke - Moment, wir haben immer was zu liegen...
- er hat sich ausgesperrt und braucht Geld für den Schlüsseldienst - "ich kenn den Mann, kommen Sie mit"

In der Regel ist dann sehr schnell klar, daß es nur vorgeschobene Gründe waren.

Es gibt "echte" Tippelbrüder, zum Teil kommen sie nun schon jahrelang bei uns im Pfarrhaus vorbei, mit DENEN hab ich auch kein Problem. Von Frühjahr bis Herbst wollen die WIRKLICH nur ein, zwei belegte Brote und nen Kaffee, z.T. haben sie auch ne Thermosflasche dabei, die kriegen sie auch voll, gern auch noch Obst dazu. Wenn es gut läuft, schwatzen wir noch ein wenig im Garten ... und die Lebensgeschichten sind dann schon oft so, daß man denkt, so viel gehört gar nicht dazu, daß man auf solch einem Weg landet...

Die, die wir nun schon kennen, dürfen auch mal in der Gästewohnung duschen und manchmal können wir wirklich auch mit Kleidung aushelfen - frische Unterwäsche allemal. Im Winter schläft auch hin und wieder mal einer hier in der Gästewohnung ... ich gebe zu, da hab ich schon mal ne wache Nacht. Einer unserer "Stammgäste" haut alle Jahre wieder mal aus einer psychatrischen Einrichtung ab und war bisher immer friedlich und ließ sich dann brav wieder "rückführen"...

Dann gibt es noch die ortsansässigen "Problemfälle" - die Sozialarbeiter sind drastisch ausgedünnt, die örtliche Kleider- und Möbelkammer geschlossen worden. Sie kommen eben einfach nicht klar mit ihrem Leben ... WO sollen sie hin??? Wir haben jetzt etliche "an der Backe", wo es Kontakte zu den Betreuern (viel zu wenige für viel zu viel "arme Seelen"!) gibt und wo wir dann etwas mehr über die wirklichen Hintergründe wissen - bzw. wir vermitteln die Leute an solche Betreuer, an Sucht- und Schuldnerberatungsstellen.

Es gibt viel Not, und viel zu wenig offizielle Hilfe, jedenfalls hier in unserem Flächenland Brandenburg. Im Zweifel ist niemand zuständig - Polizei erst, wenn etwas Ernsthaftes passiert ist (also einer schon das halbe Haus demoliert hat - einmal haben Jugendliche Zweige direkt an die Holz-Haustür gelegt und angezündet, ein Passant hat glücklicherweise rechtzeitig geklingelt, ein Klo ist direkt neben der Tür, schnell nen Eimer Wasser - Anzeige nicht möglich! selbst eine völlig abgebrannte Tür hätte nicht gereicht! erst, wenn das Haus als solches angefangen hätte zu brennen! ... zu einer anderen Zeit hätten sie es vielleicht geschafft, wir wohnen in einer kl. Nebenstraße....); Krankenhaus/Krankenwagen: nur, wenn wirklich schon DELIRIUM vorliegt, schwer angetrunken reicht selten (evtl. kriegt man ihn noch in die Ausnüchterungszelle, aber da es HIER keine gibt, auch eher selten); in der einzigen Obdachlosenunterkunft weit und breit geht fast nie einer ans Telefon - fährt man mit dem "Kunden" hin (manchmal Auto hinterher reif für die Reinigung), ist grad zu/überfüllt oder keiner da, der zuständig wäre...

Ja, wir sind ein Pfarrhaus. Aber das heißt in unserem Fall, der Pfarrer und seine Familie sind PERSÖNLICH zuständig, aus der Gemeinde gibt es da keinerlei Unterstützung. Also nur, weil mein Mann "zufällig" diesen Beruf hat, sind wir trotzdem auch nur ganz normale Menschen mit ganz normalen Möglichkeiten und ganz normalen Kräften - also wurmt es mich oft genug gewaltig, daß wir am liebsten alles aufsammeln sollen, was durch die Ritzen der Gesellschaft fällt, aus welchen Gründen auch immer.

Ich bin nicht bereit, Drückerkolonnen und Betrüger zu unterstützen - aber bei sorgfältigem Sieben bleibt genug Not übrig (das sind allerdings auch nicht unbedingt die, die von Haus zu Haus gehen - aber rmitunter eben auch). Und ich kann nur alle bitten, die Augen aufzuhalten und ein wenig auch die Hand ... am besten, BEVOR solche Karrieren starten. Aber auch die, die dort nunmal gelandet sind, brauchen Hilfe.

Sorry, das ist nun WIRKLICH lang geworden ... aber das ist ein Thema, was mir oft genug auf den Nägeln brennt.

Mori


  Re: OT- Bettler an der Haustür
avatar    ~Nat05~
schrieb am 21.02.2008 12:56
Ich hatte den Fall noch nie das bei uns jmd. an der Tür geklingelt hat. Ich weiß nicht wie ich reagieren würde und kann deshalb nur schwer was dazu sagen.

Ich finde aber Eure Einstellung Mori super! Ich weiß das viele Pfarrer so handeln weil mein Vater selbst Kirchenvorstandsvorsitzender ist und viel mit den Pfarrer zusammen tut - eben auch solche echten Fälle betreuen. Und es ist ein Faß ohne Boden - nur ist es halt sehr schwer an der Tür, vielleicht noch mit Kind am Bein und Mittagessen auf dem Herd, zu beurteilen was sind echte und was unechte Fälle.

Da muss man meistens im Schnelltempo reagieren und ich denke da rutschten dann auch schnell die echten Fälle unten durch.

Ich denke Ihr Mori habt da schon mehr Erfahrung weil Ihr halt eine Anlaufstelle seit, wir als "Leihen" sind da manchmal etwas unbeholfen und das hat nichts damit zu tun das man nicht helfen will sondern man ist halt nur vorsichtig.


  Re: OT- Bettler an der Haustür
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   Mori
schrieb am 21.02.2008 13:25
Ja, es war auch nicht als "Anklage" gemeint!!! Und einfach ist es auf keinen Fall...

Einen "Blick" für die Lage entwickelt man auch erst über die Jahre ... ich war am Anfang auch so "doof", daß ich jedem, aber auch jedem ne Mark oder mehr in die Hand gedrückt hab ... damit war aber den allerwenigsten geholfen.

Und ja, wie oft hab ich schon fast geheult, wenn es wieder gegen Mitternacht klingelt, mein Kind wach wird, ich nicht weiß, ob mein Mann eins auf die Mütze kriegt (einmal hab ich die Polizei geholt, weil ein Betrunkener ne Latte von unserem Tor abgerissen hat ... aber damit glücklicherweise nicht auf meinen Mann, sondern "nur" auf das Tor losgegangen ist ... inzwischen lebt er nicht mehr, hat sich endgültig totgesoffen, war in unserem Alter!)...

Am Tag vor der Kurabreise hab ich hier noch um 1:30 Uhr Tee gekocht, damit mein Mann den Typen da vorn nicht unbeaufsichtigt sitzen lassen muß; dann ist er mit ihm zum KH gefahren und ich hab erst geschlafen, als er wieder da war - glücklicherweise allein (war längst mal wieder nicht sicher).

Aber es ist ein riesiges Problem, was wir nur als "Gesamtgesellschaft" lösen können ... und dazu braucht es eben einfach mehr Menschen, die Not auch sehen ... IRGENDWO hausen alle diese verkrachten Existenzen, sie müssen also auch Nachbarn haben, Menschen, die auf sie aufmerksam werden (außer Dauer-Tippler, die man schlecht aus diesem Leben rauskriegt und die auf ihre Art oft auch recht zufrieden sind).
Hier wurde extra ein Häuserblock am äußersten Rand der Stadt aus dem Boden gestampft, dort allerlei Leute hin "umgesiedelt", die da, wo sie wohnten "Ärger machten" ... aber löst DAS Probleme???

Und WENN man zufällig mal Zeit hat, ist der Versuch mit den belegten Broten durchaus zu empfehlen, wenn irgend möglich, auf der Schwelle oder im Gartenhäuschen oder ... zu verzehren - und nicht zu sehr weinen, falls man die Brote DOCH im nächsten Gebüsch wiederfindet...

Ein letztes: das, wonach die meisten dieser (wirklich bedauernswerten) Menschen am meisten hungern, sind ein paar menschliche WORTE, Zuhören, ernstnehmen...

Das positivste Beispiel meiner "Karriere": ein Daueralki, Fremdenlegion und tote Kinder nicht verkraftet und dadurch in den Suff geraten, aber durchaus meistens ansprechbar..
Wir saßen oft gemeinsam auf der Treppe vorm Gemeindebüro (die lassen da ungern wen rein, obwohl ein extra Raum da ist, wo man die Tür zumachen kann....), irgendwann erzählte er, daß er früher auch Klavierunterricht hatte...
Schließlich kam er regelmäßig, um ein halbes Stündchen auf dem (eher grauenhaften...) Gemeindeklavier zu klimpern, und oft genug weinte er vor Glück darüber, mehrmals fiel er auf die Knie vor mir vor Dankbarkeit (so unangenehm ich das auch fand)...
Er ist von seinem (mäßigen, aber konstanten) Alkoholkonsum nie weggekommen, wurde aber immerhin gut 60 Jahre, und als er beerdigt wurde (Armenbegräbnis...), ging ich mit und mußte ein paar Tränchen verdrücken...

Mori


  Re: OT- Bettler an der Haustür
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   LaMirage
schrieb am 21.02.2008 14:14
bei uns kommen fast wöchentlich bettler und co. meist ist es das drk oder ein zirkus oder was weis ich

ich hab das glück das wenn ich nein sage die schnell wieder die kurve machen unserer hund ist auf fremde die ich ned rein lasse nicht gut zu sprechen ( wenn ich die leute rein lasse ist es ok )

von daher ist sie ne gute abschreckung


  Re: OT- Bettler an der Haustür
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   Emily
schrieb am 21.02.2008 15:29
Ja, ich gebe ihnen was. Aber niemals Geld. Wenn einer durchaus Geld haben will, kriegt er gar nix. Damit hab ich dann kein Problem.

Bei uns klingeln manchmal Rumänen (vor 1, 2 Jahren nach der großen Überschwemmung dort z. B. war es häufiger) und bitten um Hausrat, Lebensmittel oder Kleidung. Die frage ich dann, was sie genau brauchen können und bitte sie, ein paar Stunden später nochmal zu kommen. Bis dahin hab ich ein bisschen was zusammengesucht. Ob sie das dann wirklich für sich brauchen oder selbst weiterverkaufen, weiß ich nicht. Aber wenn eine schwangere Frau vor der Tür steht und um Babykleidung bittet, ist das was anderes als wenn sie "Euro, Euro" will...


  Re: OT- Bettler an der Haustür
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   Anonymer User
schrieb am 22.02.2008 09:09
Jep- heißt, glaube ich "Zinken". Die Zeichen erkennt man als Uneingeweihter auch nicht.

Ich stand auch mal bei Lidl an der Kasse- vor mir ein Asylbewerber o.ä. , der hatte Lebensmittelbezugsscheine oder wie das heißt dabei. Allerdings reichten diese nicht ganz, 50 Cent fehlten an der Rechnung. Die habe ich ihm dann spontan gegeben. Da wurden mir fast die Füße geküsst!




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