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  kindliche-migräne
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   schmusetuch1967
schrieb am 15.02.2008 18:51
hallo zusammen
hab da mal ein alnliegen.
mein kleiner sohn(5 jahre) hat ab und an kopfschmerzen die in der regel am tag anhalten. meine tochter (20 jahre) und ich haben migräne von meiner mutter übernommentraurig
nun is mir auch aufgefallen das er meistens auch kopfschmerzen hat wenn sie meine tochter auch hat und ich . werde jetzt erst mal einen termin beim neurologen machen zwecks EEG um ab zu klären das soweit alles ok.
ich denk aber das es wirklich migräne ist.traurig
nun aber meine frage: wie sieht es aus mit einer mutter kind kur in bezug auf diese migräne??
habe ich da eine möglichkeit dazu? und hätte so eine kur sinn??
wäre lieb wenn sich jemand meldet der ahnung dazu hat oder mir nen tipp geben kann .
lg schmusetuch


  Re: kindliche-migräne
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   Esda
schrieb am 15.02.2008 20:21
Matthea hat auch Migräne.
So richtige mit Schwindelattacken, Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen (bzw. nicht mehr laufen können), Licht- und Geräuschempfindlichkeit und sehr schmerzhaften Bauchschmerzen. Habe bei der letzten Attacke erfahren, dass man diese "Migräne mit Aura" nennt.
Sie war noch nicht mal 1 Jahr, da fingen die Anfälle an. Sie konnte den Kopf nicht mehr aufrecht halten und erbrach sich bis Galle kam. (Benigne paroxysmaler Tortikollis - gutartiger anfallsartiger Schiefhals) Als sie laufen konnte, wurde daraus der benigne paroxysmaler Schwindel. Das azetonämische (unstillbare) Erbrechen hatte sie seit Anfang an. Das ist erst jetzt etwas besser geworden.
Mit 2 Jahren kamen die Gleichgewichtsstörungen dazu, sodass sie in der UniKlinik untersucht wurde. Da wurden dann die Anfälle als kindliche Vorstufe der Migräne-Anfälle diagnostiziert.
Die Anfälle sind ca. 2-3 Stunden lang und dann fällt sie in einen Tiefschlaf und wacht dann einigermaßen schmerzfrei auf. Meist hat sie noch den Nachtschreck dabei....
Die Anfälle werden weniger aber dafür erschreckend heftiger.

Ich habe gestern erst erfahren, dass manche Lebensmittel bei vielen Migräne-Patienten Migräne auslösen können. Könnte es bei euch denn auch der Fall sein, dass das ein möglicher Auslöser sein kann, wenn ihr drei gleichzeitig eine Attacke habt?

Den Gedanken einer Kur hab ich noch nicht in Erwägung gezogen. Wir waren erst letztes Jahr in einer MuKiKur. Ich weiß, dass sich manche Kurhäuser auch auf Migräne spezialisiert haben. Da bei mir letztes Jahr eine andere Indikation vorlag, hab mir nicht gemerkt welche Kurhäuser es waren.

Wende dich am besten an eine Sozialen Dienst (Caritas, Diakonie, Müttergenesungswerk, AWO .... ) und lass dich dort beraten. Die helfen dir mit dem Ausfüllen, Aussuchen, bei der (zu erwartenden) Ablehnung mit dem Widerspruch ...

Wisst ihr was bei ihm die Anfälle auslösen?
Ich führe ein Migräne-Tagebuch und kann noch nichts regelmäßiges feststellen.

  Signatur   Lieben Gruß,

Esda mit zwei wüsten Rennmäusen (Juni 2002), einer Teppichratte (Nov 2004) und Mausi (Okt 2006)


Mein Mantra:
Sauerstoff rein. Kohlendioxyd raus. Nicht schreien.
Sauerstoff rein. Kohlendioxyd raus. Nicht schreien.
Sauerstoff rein. Kohlendioxyd raus. Nicht schreien.
Sauerstoff rein....



  Re: kindliche-migräne
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   schmusetuch1967
schrieb am 15.02.2008 20:59
vielen dank für eure antworten
auf nahrungsmittel bin ich noch gar nicht gekommen.werde das bei meinem doc am montag mal ansprechen.
ich bekomme kopfschmerzen wenn sich z.b. wenn sich das wetter ändert.
wenn es zu einem anfall ausartet muss ich erbrechen....augenschmerzen....bei meiner tochter is es so das sie taubheit in arm und bein bekommt.... und sprachstörungen.
bei nicco hab ich bis jetzt "nur" kopfschmerzen festgestellt. aber das reicht auch schontraurig
nochmals ....vielen dank

lg schmusetuch


  Re: kindliche-migräne
avatar    sitara
schrieb am 15.02.2008 22:56
Meine Tochter hat seit sie etwa 3 oder 4 ist regelmäßig Migräne mit Aura, meistens in Stressituationen (leider auch in Situationen wenn sie sich sehr freut) . War im letzten Jahr 2 Wochen im KH um unter anderen dies abklären zu lassen (EEG und wurde durch die Röhre geschoben um einen Tumor auszuschliessen, dazu ein umfangreicher Allergietest, der ergebnislos war). Allerdings bekommt sie nichtmal vernünftige Medis dagegen, sie soll Paracetamol nehmen und weil sie das nicht verträgt vorher noch ein Magenschutzmittel, damit sie die Medis nicht gleich wieder ausbricht.
Sie tut mir richtig leid, wenn sie ganz blass über der Kloschüssel hängt und danach wieder ins abgedunkelte Zimmer verschwindet.
LG
sitara


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   Emily
schrieb am 16.02.2008 19:05
Ich weiß nicht, ich bin mir da nicht so sicher, wo Ursache und Wirkung ist traurig. Die Ärzte erzählen einem ja immer, dass Schokolade etc. Migräne auslösen und oft hört man, dass jemand sagt, wenn er Schoki gegessen hat, kriegt er hinterher Migräne. Ist bei mir genauso.

Aber ich frage mich, ob die Schokolade tatsächlich die Migräne auslöst oder ob nicht vielleicht umgekehrt ein Schuh draus wird?! Meine Migräne ist hormonabhängig, kommt immer irgendwann an den Tagen vor der Mens bzw. am 1. Mens-Tag, oft auch um den Eisprung rum. Einen Tag vor dem Migräneanfall geht es mir fast immer extrem gut, ich arbeite wie eine wilde und könnte Berge eben machen. Und abends vorm Fernseher hole ich mir dann Schokolade - den restlichen Monat muss ich abends immer ein paar Chips essen. Aber nicht vor der Migräne - da ist es Schoki... Die Migräne kommt aber ja nicht aus heiterem Himmel, sondern ich merke es schon an dem "Superfrau-Tag" vorher, zu dem auch Schokolade gehört. Und deshalb denke ich ehrlich gesagt, dass der Heißhunger auf sowas ein Vorbote der Migräne ist und kein Auslöser... so ähnlich wie in der SS, wo man ja Heißhunger auf Sachen hat, die Stoffe enthalten, die der Körper grade verstärkt braucht... Meine Migräne kommt übrigens auch, wenn ich mal versuchsweise auf Schokolade verzichte. Daher auch meine Zweifel an dem, was mir die Ärzte immer wieder erzählen (von denen kaum einer Migräne hat, das nur nebenbei).

Nur mal so als Denkanstoß...




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