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  Vergabe von KiTa-Plätzen; bin nicht betroffen, rege mich aber auf!
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   Anonymer User
schrieb am 14.02.2008 08:44
Guten Morgen,

wir haben DAS ja gottseidank erfolgreich hiner uns; seit Oktober 07 geht Paul in die Wunsch-KiTa.
Es regt mich aber immer wieder auf, wenn ich höre, mit welchen Argumenten andere Bewerber abgespeist werden. Hätten wir nicht selbst ähnliche Erfahrungen gemacht, könnte man ja noch annehmen, dass es ggf. Missverständnisse sind....
Da heißt es z.B., dass bei der Vergabe der Plätze für die > 2jährigen einzig und allein das Geburtsdatum des Kindes maßgebend ist. Egal, wann man sein Kind angemeldet hat oder ob man berufstätig ist bzw. es werden möchte... Fakt ist jedoch, dass allein in Pauls Gruppe 2 Mädchen sind, die hatten schon ab September 07 einen Platz obwohl sie 6 bzw. 8 Wochen jünger als Paul sind.
Eine Bekannte von uns ist jetzt betroffen und es ist echt unglaublich, was da gemauschelt wird!!!!!
Meine Freundin ist Erzieherin und war selbst mal Leiterin- die bestätigt das auch.

Ist doch zum .

Gruß
Kristina


  Re: Vergabe von KiTa-Plätzen; bin nicht betroffen, rege mich aber auf!
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   tina**
schrieb am 14.02.2008 09:26
Es ist aber doch ebenso ungerecht, wenn ausschließlich das Geburtsdatum zählt, oder? Ich finde die Kriterien berufstätig, Anmeldedatum, alleinerziehend etc. viel wichtiger. Und daher finde ich es auch nicht verkehrt, wenn nach der "allgemeinen Situation" geschaut wird und danach entschieden wird. Ich finde es gerechter, wenn jemand, der berufstätig ist, den Platz bekommt als jemand, der zufällig (und das ist ja wirklich ausschließlich Zufall bzw. Glück oder Pech) das richtige Geburtsdatum hat.


  Genau das meine ich ja- mein Posting ist vll. etwas wirr
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   Anonymer User
schrieb am 14.02.2008 09:35
Ich finde, dass man erstmal die anderen Umstände wie die private Lebenssituation beleuchten sollte und dann, bei Gleichstand quasi, noch das den Geburtstag heranziehen kann.
So kann es ja z.B. sein, dass man sein Kind kurz nach der Geburt anmeldet und in den nächsten 2 Jahren ziehen noch 20 jüngere Kinder in die Gemeinde und aus ist es mit der Berufsplanung.


K.


  Re: Vergabe von KiTa-Plätzen; bin nicht betroffen, rege mich aber auf!
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   sanmo
schrieb am 14.02.2008 09:56
Guten Morgen,

bin/ war zwinker ja auch KiGaLeitung.

Man vergibt die Plätze natürlich mehr oder weniger nach gutdünken, bzw so, wie man meint wie es für die Gruppe am Besten ist und somit auch für die Kinder! Z.B. wird auch geguckt, das die Geschlechter gut gemischt sind, nicht zuviele Ausländer (und wiederum nicht aus einem Land, damit sich nicht zu große Gruppen bilden und diese wiederum Sprachproblem bekommen, da sie sich dann ja meist nur in der Fremdsprache unterhalten).

Eigentlich ist es hauptsächlich egal wie man als Leitung die Plätze vergibt, man macht es eh falsch zwinker

Liebe Grüße

sandra


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  Re: Vergabe von KiTa-Plätzen; bin nicht betroffen, rege mich aber auf!
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   luca 27
schrieb am 14.02.2008 09:59
Und Kinder mit "Verdacht auf Behinderung" haben vor dem 3. Geburtstag gar keine Chance, egal ob beide Elternteile arbeiten ect.

Und dann beginnt erst die Beantragung, dann wird nur im Aug. aufgenommen .... usw.

Sprich Lilli ist im Dez. 07 3 geworden ... Aufnahme aber erst im Aug. 08 !!!!
Und gerade diese Kinder bräuchten den KiGa so früh wie möglich traurig

Das Leben ist ungerecht !!!


  Re: Vergabe von KiTa-Plätzen; bin nicht betroffen, rege mich aber auf!
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   Karolin
schrieb am 14.02.2008 10:07
Vergabe nach Gutdünken... das ist genau das, was ich so furchtbar finde, und dabei spielt ja auch eine Rolle, wie sympathisch ich als Mama rüberkomme, wie es mir gelingt, meine Situation darzustellen etc. - davon kann es doch nicht abhängen! Die Träger legen Kriterien für die Aufnahme fest und an die soll man sich doch bitte halten damit gilt: gleiches Recht für alle!


  Re: Vergabe von KiTa-Plätzen; bin nicht betroffen, rege mich aber auf!
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   sanmo
schrieb am 14.02.2008 10:15
Natürlich legt man Kriterien fest, aber genau die sind es doch die einen frei handeln lassen!

- Geschwisterkinder haben Vorrang
- Konfession, wer gehört zur Gemeinde (ich war in einen chrtistl KiGa)
- Alter (je mehr ältere, desto besser)
- Arbeitsituation der LEtern
- Geschlechtergleichstand
- Ausländerquote nicht höher als 25%, eben aus den genannten sprachlichen Gründen. Wenn die Kinder gutes deutsch sprachen, zählten sie bei mir nicht als "Ausländer". Es hört sich jetzt vielleicht doof an, aber es zählt ausschließlich die SPrache! Wenn ich 20 Kinder habe und davon sprechen 10 kein deutsch sinkt das Niveau der Gruppe, da erstmal nur Sprachunterricht gemacht werden muss! Da steigen einem dann die "Deutschen" auf den Hut!

Und zur Sympathie, ich hab ja die Kinder in der Gruppe, nicht die Mütter und notfalls gebe ich sie eben in die andere Gruppe, diese Erzieherin hat dann vielleicht keine Probleme mit ihr zwinker

sandra


  Re: Vergabe von KiTa-Plätzen; bin nicht betroffen, rege mich aber auf!
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   Lory
schrieb am 14.02.2008 10:45
Zitat
sanmo
Guten Morgen,

bin/ war zwinker ja auch KiGaLeitung.

Man vergibt die Plätze natürlich mehr oder weniger nach gutdünken, bzw so, wie man meint wie es für die Gruppe am Besten ist und somit auch für die Kinder! Z.B. wird auch geguckt, das die Geschlechter gut gemischt sind, nicht zuviele Ausländer (und wiederum nicht aus einem Land, damit sich nicht zu große Gruppen bilden und diese wiederum Sprachproblem bekommen, da sie sich dann ja meist nur in der Fremdsprache unterhalten).

Das kann ich so gar nicht bestätigen. Wenn man hier noch anfangen würde nach einer guten männlich/weiblich Quote zu unterscheiden, dann wäre hier Land unter. zwinker
Es kommt sicher auf das Bundesland an, wenn man viele Plätze hat, dann kann man sich solche Unterscheidungen sicher erlauben.
Der Sohn meiner Freundin ist in einem Kindergarten mit 250 Kinder, davon sind 40 Deutsche. Bei uns gibt es so gut wie keine Ausländerkinder. Es kommt eben darauf an, wo man wohnt.

Die Vergabe der Plätze geht hier nur nach Kriterien des Alters des Kindes und der Berufstätigkeit. Wir haben die Kinder mit 1,5 Jahren anmelden wollen. Mussten dann mit 2 Jahren wieder kommen, weil es vorher nicht möglich war und trotzdem bekommen andere Kinder die Plätze, die älter sind, auch wenn sie sich erst 1 Jahr später angemeldet haben. Anmeldedatum interessiert hier niemanden.
Berufstätige gehen vor, das sehe ich ein..aber ein bisschen auf die persönliche Situation könnte man hier schon achten.

Und ja, es wird hier gemauschelt!
Da bin ich mir ziemlich sicher. Das geht von den Eltern aus, aber auch die Leiterin hat wohl ihren Spielraum, wann sie die Plätze fest macht.


  Re: Vergabe von KiTa-Plätzen; bin nicht betroffen, rege mich aber auf!
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   Anonymer User
schrieb am 14.02.2008 10:58
Genau das stört mich!

Ich bin in einer Personalstelle tätig und habe bei gewissen Dingen natürlich auch einen Ermessensspielraum- aber immer anhand gleicher Kriterien!
es kann doch nicht sein, dass bei A. z.B. das nur das Geburtsdatum zählt und bei B. das Anmeldedatum o.ä.
Klar, die Leitung hat es nicht leicht und einer wird immer unzufrieden sein. Aber, und die Erfahrung haben wir bei allen 3 Einrichtungen in der Gemeinde gemacht, es wird Hinhaltetaktik betrieben (im Herbst sieht es noch gut aus und im Januar ist dann plötzlich nichts mehr zu machen) und nicht mit offenen Karten gespielt.
Wir haben unseren Platz, insofern ist es uns inzwischen wurscht, aber es wurmt mich einfach!


Kristina


  Re: Vergabe von KiTa-Plätzen; bin nicht betroffen, rege mich aber auf!
avatar    Alex & 2 Mädels
Status:
schrieb am 14.02.2008 11:39
Hi!

Also da muss ich ja zugeben ist unsere Gemiende etwas gerechter.

Du kriegst fakt erst ab drei Jahre einen Platz.

Anmelden kannst du dein Kind frühestens am Tag des 2 Geburtstag.

Ganztagsplatz NUR wenn du nachweist das du ollzeit berufstätig bist oder eben Schichtdienst arbeitest ( da darf es auch ruhig ne halbe Stelle sein ) .

Vormittagsplätze werden nur an berufstätige Mütter vergeben, sind mehr Plätze da kriegt auch mal ne nicht berufstätige Mutti nen Vormittagsplatz, aber ansonsten kriegste eben nur nen Nachmittagsplatz was in meinen Agen der größte Schwachsinn ist. Gerade im Sommer wenn du das mit deinen Kindern schwimmen gehen willst, gehen die in den Kindergarten Achso!
Alle Aktivitäten finden Nachmittags statt, aber dein Kind geht Nachmittags in die Kita.
Himmel wer so einen hochgradigen Schwachsinn erfunden hat, hat in meinen Agen nie Kinder gehabt crazy

Aber zurück zum Thema.

Also bei uns zählt alleine der Geburtstag des Kindes, egal wann du es angemeldet hast und das finde ich auch absolut in Ordnung.

LG

steffi


  Re: Vergabe von KiTa-Plätzen; bin nicht betroffen, rege mich aber auf!
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   gelöschter User
schrieb am 14.02.2008 13:09
Bei uns im Kiga ist bei den zweijährigen zumindest das Anmeldedatum ausschlaggebend, das Geburtsdatum spielt keine Rolle, ebensowenig ob die Eltern arbeiten gehen wollen oder nicht. Es zählt das "wer-zuerst-kommt-kriegt-zuerst"-Prinzip.

Lara habe ich mit knapp einem Jahr angemeldet, ihr Platz ab Mitte August wurde mir von der Kindergartenleitung schon bestätigt. Der Sohn einer Freundin ist 3 Tage älter als Lara, wurde aber erst vor gut 2 Monaten angemeldet und bei ihm läuft die Eingewöhnung erst ab 1. Oktober.

Bei den Ganztagskindern ab 3 Jahren wird nur das Alter berücksichtigt, wenn Anmeldungen zeitgleich eingegangen sind, aber das ist in dem Kiga eher selten, da mehr Plätze als Kinder da sind.


  Re: Vergabe von KiTa-Plätzen; bin nicht betroffen, rege mich aber auf!
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   Liv-Arwen
schrieb am 14.02.2008 16:40
Bei uns auf dem Lande - hier gibt es eigentlich genug Kigaplätze - ist das schlagende Kriterium die Arbeitssituation der Eltern. Das ist okay so...alle anderen Kriterien sind m. E. nachrangig.
Mal abgesehen davon gibt es bei uns in der Gemeinde eine Anmeldewoche. Danach werden die Anmeldungen durchgeschaut und nach genau diesen Kriterien sortiert.
Ein Ranking ist so:
1. Alleinerziehend und berufstätig
2. Beide Eltern beruftstätig

Diese beiden Sachen reichen bei uns eigentlich schon....wir haben in unserer recht kleinen Gemeinde sechs Kigas und drei davon haben Gruppen für unter Dreijährige....das ist paradiesisch!

Falls noch Plätze frei sind, wird auch gerne unter dem Jahr jemand genommen...

Ich weiß allerdings von meiner Freundin, wie hart es ist, einen Platz zu ergattern.

Liebe Grüße


  Re: Vergabe von KiTa-Plätzen; bin nicht betroffen, rege mich aber auf!
avatar    jennysophie
schrieb am 15.02.2008 08:25
Bei uns ist es wieder ganz anders aber das ist für die Ostseite wohl normal. Niclas wurde angemeldet als er sieben Monate alt war. Hier ist es ja noch so üblich das viele Mütter nach einem Jahr wieder zurück in den Beruf gehen. Da ich sechs Stunden gearbeitet habe, hatte ich einen anspruch auf einen Ganztagsplatz. Letzendlich ging er dann aber zu einer Tagesmutter weil er oft krank war. Im Dezember habe ich ihn dann angemeldet für Mai 2008. Wieder einen ganztagsplatz und überhaupt kein Problem. Er geht von morgens halb sieben bis um drei. Hier ist es so wie es sein soll. Bist Du berufstätig bekommst Du einen Platz,wenn der Wunschkindergarten voll ist, ist das einfach Pech, aber du bekommst einen Platz. Holst dir ne Bescheinigung vom Jugendamt und fertig. Arbeitslose haben einen Anspruch ab einem alter der Kinder von 2 Jahren aber auch nur einen Halbtagsplatz. Ich kenne auch keine geteilten Kitas also vormiitags oder nachmittags. So was gibts hier nicht. Aber Freunde die quasi "drüben" wohnen erzählen das auch. Oder zum Mittag nach Hause? Alles komisch für mich,
ICh glaube da ist der Osten noch so ein wenig Vorreiter wegen der DDR Vergangenheit- da war das ja normal das alle Mütter arbeiten.
Komisch nur das es immer noch so viele Unterschiede in Deutschland gibt.

Gott habe ich viel geschrieben.

Liebe Grüße Sandra


  Re: Vergabe von KiTa-Plätzen; bin nicht betroffen, rege mich aber auf!
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   Sanny75**
Status:
schrieb am 17.02.2008 20:41
Hier läuft es so das das Alter des Kindes eine große Rolle spielt. (Nico wird im Sept. 3 Jahre, heißt das alle Kinder die in diesem Jahr vor im 3 werden auch vorgezogen werden). Wir haben 3 Tage im Januar vorgegeben bekommen an denen wir anmelden konnten, und danach wurden erst die Plätze für das KiGajahr 08/09 vergeben. Man sollte in dem Wunschkiga anmelden und einen als Alternative angeben.
Ich hatte Nico in 2 Kindergärten (von 4) hier in der Stadt angemeldet. Habe von beiden eine Absage bekommen. Habe mich dann mit der Stadtverwaltung in Verbindung gesetzt um zu Fragen wo ich überhaupt unterkommen kann ab September. Deren Aussage: In unserer Stadt ist alles für das Kigajahr 08/09 belegt, ich solle mein Kind im Nachbarort anmelden, da wären noch Plätze frei.
Ich denen erklärt das ich kein Auto habe und ab Sept. wieder arbeiten muß.
Die Stadt hat damit ihre Pflicht getan und mir einen KiGa-platz beschaft und fertig.
Wie ich das jetzt geregelt bekomme ist denen völlig egal.


lG Sandra


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.02.08 21:19 von Sanny75**.




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