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  Kann man sich eigentlich noch irgendwo festhalten...
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   Mimi und zwei Wunderzwucks
schrieb am 26.07.2007 21:30
...auf dem Weg in den Himmel....?





Manchmal schnürt mein Bub mir die Kehle zu... und ich weiß nicht, was ich antworten soll.

Der Tod ist grad Thema in seinem Köpfle.. haben das andere fast Fünfjährige auch? So ganz ohne besonderen Anlass, kein Thema im Kindi o.ä.

Sollte man das daheim dann durch Bücher vertiefen oder wirklich nur auf die Fragen und Erzählungen eingehen, die kommen????

Mensch Zwuck, wie gerne würden sich viele noch irgendwo festhalten...

Grüßle von


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.07 21:41 von Mimi und zwei Wunderzwucks.


  Re: Kann man sich eigentlich noch irgendwo festhalten...
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   Syfani
schrieb am 26.07.2007 21:39
Ja, das haben auch andere 5-Jährige!
Nico fragte auch gestern: Wie kommt man eigentlich da in den Himmel rauf, wenn man tot ist. Da kann man sich doch gar nicht mehr bewegen.......

Ich gehe dann immer nur in dem Moment auf die Frage ein. Anders sehe ich es, wenn man ein Kind auf den Tod eines Angehörigen vorbereiten muss.
In den Alltagsgesprächen und Medien bekommen sie ja hin und wieder von Unfällen, Katastrophen und Krankheiten mit.Du spürst selber, wenn ein Kind mehr darüber wissen will. Aber gerade in dem Alter, wie unsere jetzt sind, kommen viele Fragen über Leben und Tod.

Sylvia


  Re: Kann man sich eigentlich noch irgendwo festhalten...
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   AndreaUE
schrieb am 26.07.2007 21:45
Zoé hat auch manchmal soclhe Gedanken, es wird seit einiger Zeit aber weniger...
An manchen Tagen hat sie mir frohen Mutes mitgetteilt, welche Spielsachen ich ihr mit in den Himmel geben soll, denn wir wissen ja nicht ob der liebe Gott dort oben welche hat...
Im Moment scheint es wieder in ihr zu arbeiten, denn ab und zu ist es wieder Thema, wie man da hoch kommt, dass sie mich wohl doll vermisst wenn ich/wenn sie...
Ich bin ehrlich,Mimi, mit diesem Thema bin ich echt überfordert, ich versuche ihre Fragen zu beantworten, ohne dass dabei meine Unterlippe zittert... Bücher kann ich nicht dazu vorlesen, einmal hatten wir versehentlich so etwas wie "Ich bin immer für dich da" (ein Vater starb bei einem Unfall) aus der Bücherei ausgeliehen, das ging gar nicht bei mir...

Keine große Hilfe also...


  Re: Kann man sich eigentlich noch irgendwo festhalten...
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   lucky*3
schrieb am 26.07.2007 21:59
ja, das ist ein Thema für 5-jährige. Das hatten wir auch eine Zeit lang ist aber schon länger vorbei. Wobei mich die Frage 'Warum lässt der liebe Gott die Gestorbenen in den Himmel rein aber nicht mehr raus' am meisten beschäftig hat. Und man hat so keine Antwort...


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  Weint die Tick-Tack-Oma jetzt?
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   sahmof3babies
schrieb am 26.07.2007 22:00
Weil es bei uns regnet? Denn sie sitzt doch auf einer Wolke, und aus den Wolken kommt Regen...

Und wenn blauer Himmel ist: Wo ist dann die Tick-Tack-Oma, ihre Wolke ist nicht da traurig

Koennen tote Menschen auch wieder vom Himmel runterfallen?

Wenn sie doch in der Erde liegen, wie kommen sie dann in den Himmel? (auf einem Friedhof gefragt)...

Ja, das Thema Tod ist bei uns auch immer wieder interessant und aktuell, manchmal zu sehr. Als wir in D waren, waren wir im Dom in Mainz und in der Stephanskirche mit den Chagall-Fenstern. Im Dom liegen unten Erzbischoefe begraben, in der Stephanskirche lernten meine beiden ueber Adam und Eva, Josef und Maria und Jesus am Kreuz durch die Fenster. DAS hat sie bzw. Ryan seeeeehr beeindruckt, darueber wurde noch wochenlang gesprochen, zur Zeit auch wieder.

Und oftmals fehlen mir wirklich die Antworten, ich bin auch nicht bibelfest genug, um wirklich viel zu wissen und zu erzaehlen...

Ja, das Thema ist immer wieder sehr "beliebt"...

Lieben Gruss,


  Re: Kann man sich eigentlich noch irgendwo festhalten...
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   Claudi
schrieb am 26.07.2007 22:49
Hallo,

ja, ist bei uns auch immer wieder Thema. Vor kurzem lag ein totes Eichhörnchen auf der Straße. Kommt das auch in den Himmel? Ist das der gleiche Himmel? Wie kommt die Seele in den Himmel? Ist es dort nicht zu eng?
Schwierig für mich sind die Fragen, wie lange lebst du noch? Gell, man stirbt erst, wenn man alt ist. Sterben auch Kinder? Und wenn ja, warum?
C. fragt sehr viel und ich versuche einfache Erklärungen zu geben, obwohl ich ja auch oft keine Antwort darauf weiß.

Gruß,


  Re: Kann man sich eigentlich noch irgendwo festhalten...
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   himbeere
schrieb am 26.07.2007 23:11
Bei Dreijährigen wird das Thema noch etwas handfester abgehandelt...

"Warum ist der Opa Bertold gesterbt? Können wir den wieder ausgraben? Wir graben den einfach wieder aus!"

Heute abend sprachen wir über den lieben Gott. Malte findet blöd, dass man ihn nicht sehen kann. "Aber ich hab den Jesus besucht! Allein hab ich den besucht! Ich bin mit dem Zug hingefahren, ganz weit war das. Und ich hab Spielzeug mitgenommen! Und im Zug hab ich mich festgehalten, an so Stangen. Und dann hat der Arzt mich gesund gemacht. Und dann bin ich wieder nach Haus gefahren!" (Wir haben ein Bilderbuch, in dem Jesus den Gelähmten heilt. Seither ist Jesus = Arzt.)

LG
Himbeere


  Re: Kann man sich eigentlich noch irgendwo festhalten...
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   Conny*
schrieb am 27.07.2007 08:41
Ja, das ist auch bei uns Thema. Und mit zielsicherer Genauigkeit loten die Mäuse genau die Punkte aus, an denen ihre Mama ins schwimmen kommt. Oder Punkte, die mich sehr berühren. So ist es für meine Kinder unglaublich spannend über meine Oma zu sprechen, die gestorben ist, als ich acht war. Für mich immer noch bewegend und traurig - und genau das ist es, was es für meine Töchter wohl so interessant macht: da ist mehr dahinter, da es manchmal Sprachlosigkeit gibt und viele Gefühle, die hochkommen.
Sie wollten auch schon auf den Friedhof, um diese Oma mal zu besuchen - und die Uroma Emmy, nach der meine Emmy benannt wurde. Mein Opa hat sich sehr gefreut über das Interesse seiner Urenkelinnen an seiner geliebten, viel zu früh gestorbenen Frau. Und mein Vater ist auch mitgekommen.
Tod ist etwas, was meine Töchter schon in Ansätzen verstehen. Das es mit Verlust und Sehnsucht zu tun hat, mit Vermissen und Schmerz. Und daher kommt es wohl, das bei "In einem Land vor unserer Zeit" DREI zusammen auf dem Sofa sitzen und Rotz und Wasser heulen, wenn Littlefoods Mutter stirbt, und er sich alleine und verlassen nach ihr sehnt und so traurig ist.

Ich bin da immer zwiegespalten: einerseits möchte ich sie davor beschützen, andererseits gehört der Tod zum Leben mit allen Gefühlen die damit einhergehen. Im Kindergarten ist ein Mädchen, dessen Mutter gestorben ist. Tote Tiere liegen auf der Straße. Meine Opa ist 95 - die Kinder fragen, wann er stirbt, weil er ja schon so alt ist. In Astrid Lindgren Geschichten ist Tod und Sterben auch immer wieder Thema. Unsere Katze mußte letztes Jahr eingeschläfert werden. Wir töten Tiere und essen sie auf oder machen aus ihrer Haut Schuhe und was weiß ich. Warum töten wir Moskitos und jagen Stubenfliegen, aber zertreten keine Hummeln? Ich forciere dieses Thema also nicht, aber von außen kommen einfach immer wieder Anlässe, die es bei uns zum Thema werden lassen.
Oft habe ich dann aber auch das Gefühl, das meine Zwei das relativ locker nehmen, mich aber in solchen Situation Erinnerungen und Gefühle übermannen und ich nicht genau weiß, wieviel ich meinen Töchtern davon zeigen darf und will. Und es für MICH auch immer wieder schmerzhaft und anstrengend ist, mich mit dem Tod, und dem was er für mich bedeutet, auseinanderzusetzten. Denn dazu zwingen mich die Fragen meiner Töchter.

An der Länge dieses Beitrags siehst du, das es bei uns ein wichtiges Thema ist und ich mir auch schon den einen oder anderen Gedanken dazu gemacht habe. Ich bin mal gespannt, was die anderen noch dazu schreiben.


Übrigens: der Lieblingskomentar meiner Töchter zum Tod ist:

Mamaaaaa - wenn du tot bist, darf ich dann deine schwarzen Schuhe mit dem Glitzer haben?

Ich sag dir, die Mädels sind einfach praktisch veranlagt! grins


9 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.07.07 12:28 von Conny*.


  Leons Thema Nummer eins !
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   gelöschter User
schrieb am 27.07.2007 10:56
Der Tod und was danach mit uns passiert.

Ich habe auch versucht ihm zu erklären, daß eben nur die Seele in den Himmel geht und der Körper beerdigt wird.
Großer Fehler ! Da erkläre ich mich um Kopf und Kragen, denn nun will er unbedingt zu Oma und Opa nach Delmenhort und die ausgraben Ohnmacht

Lieblingsthema Nummer 2 : der Tod von Jesus
Das kannte Leon aus dem KiGa. Als er mich mal fragte wie denn Jesus gestorben sei, habe ich gesagt ich wüsste es nicht ( war mir doch etwas zu brutal ).
Darauf hin meinte Leon, daß er es aber wüsste. Die Soldaten hätten ihn mit Nägeln am Kreuz festgemacht. Da war ich dann erst mal baff, aber er nahm es ziemlich gelassen.
Gestern sind wir nach Köln gefahren und nachdem wir auf dem Turm des Doms waren ( 157m, 507 Stufen, enge Wendeltreppe *uff* ) haben wir uns dann fast eine halbe Stunde mit dem Kreuzgang beschäftigt. Jede einzelne Station musste ich ihm erklären und er war ganz ergriffen, aber nicht geschockt.
Nur das Jesus seiner Mutter gegenete und die ihm aber nicht helfen konnte, war für ihn schon harter Tobak.
Ich muss dazu sagen, ich bin eingefleischter Ateist und Leon ist auch nicht getauft.
Aber er hat eine Faszination für Kirche und ihre Geschichte entwickelt und da versuche ich Rede und Antwort zu stehen.

Wie Du siehst, ein wichtiges Thema, auch schon in diesem Alter.
Leon und ich haben aber eine ganz klare Abmachung : wir sterben zusammen, damit keiner alleine im Himmel ist.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.07.07 10:58 von Weibchen.


  Nö nö...
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   Mimi und zwei Wunderzwucks
schrieb am 27.07.2007 12:01
...Jungs sind da ähnlich... meine Schuhe kann ich allesamt mit ins Grab nehmen, aber Connor will unbedingt die Pfeffermühle von Porsche Ja...


  na super, da ist Niklas komplett falsch erzogen,
avatar    Rica*
schrieb am 27.07.2007 12:33
der will gleich das ganze Haus! Dann braucht er für Celine nicht extra ein Neues zu bauen. Unseres wäre ja soweit ganz okay! Meint er!

Aber dieses Thema ist immer wieder mal aktuell.


  Re: na super, da ist Niklas komplett falsch erzogen,
avatar    Feenmama
schrieb am 27.07.2007 13:22
hey, Lenia will nur meinen Snoopy-Schlafanzug und natürlich meinen pinken Golf zwinker
Aber sie gibt sich schon damit zufrieden, wenn ich alt bin, ich brauche dafür nicht extra zu sterben.
Ist doch auch schon mal nett, oder?


  Re: Kann man sich eigentlich noch irgendwo festhalten...
avatar    Isabell67
schrieb am 27.07.2007 21:34
Meine Kleine war in den letzten Monaten leider mit Tod und Trauer konfrontiert. Ich habe ihr halt erzählt, daß ihre Oma und die Tante jetzt Engel wären und im Himmel auf sie aufpassen würden.

Neulich hat sie ihm Bilderbuch ein Flugzeug gesehen. Ich hab ihr noch gesagt, daß das hoch am Himmel fliegen würde. Worauf die Kleine dann meinte: "Flugzeug Himmel zu Oma fliegen" ... mir kamen die Tränen und ich wußte nicht, was ich sagen sollte ....

Die Gedanken der Kleinen gehen oft weiter als wir glauben ...




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