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  die Dankbarkeit
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   Berenike
schrieb am 06.01.2007 18:59
Hallo zusammen,
jetzt nach Weihnachten und dem Geburtstag hat sich ein neues Problem ergeben:
eine Tante ist betrübt, weil sie sich immer so viel Mühe mit den Geschenken gibt, sich die Kinder bei ihr aber nicht in der notwendigen Form bedanken..

Ich muss mich da selbst an die Nase fassen: ich hätte mehr dahinter her sein müssen, ..

Es geht vieles unter zwischen den Jahren, wenn wir dauernd unterwegs sind. Wehinachten und Geburtstag liegen eng beeinander. Auch unterm Jahr wird viel geschenkt, geklebt, geschrieben.. Da komme ich manchmal nicht hinterher, den Dank " bei den Kindern in der offiziellen Form einzufordern. Oftmals sehe ich, dass sie sich freuen und berichte dies weiter. Das reicht aber nicht und inzwischen sind sie eigentlich auch alt genug, sich selbst zu bedanken. Es geht mir aber nicht um die Geste "sag mal schön DANKE SCHÖN" sondern darum, dass sie begreifen, dass sich jemand wegen ihnen Gedanken gemacht hat und sie erfreuen wollte. Doch wenn die Kinder teilweise so überschüttet werden (nicht von mir, aber..) dann geht ihnen auch das "Besondere" des Schenkens verloren.

(ICH HASSE DIESE MITBRINGSEL WIE ÜBERRASCHUNGSEIER UND CO)

Ach, ich weiss einfach nicht, wie ich das bei den Kindern rüberbringe, ohne dass es auch zu einer hohlen Geste verkommt. Geschenke künstlich verknappen...

Bin für Tipps oder Gedankenanstösse dankbar.

Mir gegenüber sind die Kinder so, dass sie sich teilweise so überschwänglich über Kleinigkeiten bedanken, ... Auch wenn sie direkt von jemandem etwas bekommen, sagen sie danke, aber wenn es per Post kommt...


  Meine Mutter hatte frueher immer...
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   sahmof3babies
schrieb am 06.01.2007 19:34
darauf bestanden, dass Dankeskarten geschrieben wurden (als wir alt genug waren, um zu schreiben). So wurde noch einmal in Erinnerung gerufen, wer was geschenkt hatte, und wir sollten in eigenen Worten (die sie dann oftmal vorgeschrieben hatte, wenn wir noch nicht so gut waren) erzaehlen, was wir mit dem Geschenk / Geld so machen. Dafuer wurde ein Vormittag in den Ferien frei gehalten, da wurde diese Post dann erledigt... Finde ich auch richtig so. Die Kinder sollen lernen, sich zu bedanken, denn Geschenke kosten Geld, Zeit und oftmals faellt es dem Schenkenden gar nicht so leicht, sich etwas zu ueberlegen oder zu leisten und man bemueht sich dennoch! Vielleicht waere das etwas fuer Deine Maedels, schreiben koennen sie, auf jeden Fall abschreiben, wenn Du es vorschreibst...

Lieben Gruss,


  Re: die Dankbarkeit
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   FannyCH
schrieb am 06.01.2007 22:58
Gute Idee von Daggy!
Allerdings: schreibt man dann nur DANKE an diese spezielle Tante? Oder allen die was geben, egal ob gross oder klein? Wenn so viele was bringen...? Wie erklärt man den Unterschied? "Tante Anne freut sich, wenn ihr euch bedankt" - die anderen nicht?

Ich habe die Diskussion auch gerade mit meinem Mann gehabt: zu Weihnachten gabs von jedem mehrere Geschenke für die Kids. Sogar meine Mutter (wohnt 700km weg) hat 5 (in Worten: FÜNF) Pakete (nicht Päckchen, nein: Pakete) geschickt. Es war zwar für uns alle was drin, aber das war trotzdem einfach zu viel. Da geht alles unter, da ist nix mehr heilig. Ein Spiezeug, dass gleich kaputt geht (weil's eben mal von NKD war), wird dann halt in die Tonne geworfen mit der Bemerkung "da kaufen wir ein Neues". Und sowas schon mit 3! beten


Ab jetzt werde ich auf folgendem bestehen:
* Weihnachten / Geburtstag: nur EIN Geschenk je Schenker (da kommen immernoch 4 zusammen, und ausserdem fokussiert das die Schenker auch mal aufs wesentliche: sie schenken dann etwas wohl überlegtes, nicht mehr 1000 Firlefanze)
* Zwischendurch / Mitbringsel: mal ein Buch, ein kleines Gesellschaftsspiel oder Puzzle, etc ist ok, neu gekauftes NUR mit Rücksprache, gebrauchtes Spielzeug (z.B. Abgelegtes von meinen Nichten und Neffen) gerne - alles in Maßen
* wer zu Besuch kommt darf KEIN Geschenk mitbringen, lediglich gute Laune und viele gute Spielideen mit den Kindern
* gehen wir zu Besuch, darf ebenfalls NICHT geschenkt werden

Ich hoffe, damit kann man den Sinn für das Besondere erhalten. Und damit wird hoffentlich auch das Danke Sagen etwas besonderes (bleiben) und keine Floskel.
Eine Freundin von mir hat 4 Kids. Dort gibt es wenig aber äusserst sinnvolles Spielzeug. Das finde ich Klasse.

Ich hoffe, ich kann das so hinkriegen...


  Die Omas sehen
avatar    Rica*
schrieb am 06.01.2007 23:05
wenn erwas auspackt, deshalb ist Bescherung bei meinen Eltern am WE vor Weihnachten!

Und bei den anderen Schenkenden "muß" er anrufen und sich bedanken! Wobei er dann meißt ewig erzählt und der so Beglückte zufrieden ist!

In diesem Jahr hat er Dankesbriefe geschrieben an alle! Wirklich alle! Sogar an den Weihnachtsmann ROFL!

Und da achten wir auch drauf das er es macht! Er erwartet ja auch eine Reaktion wenn er was verschenkt! Und wenn wir das so erklären versteht er es! Ausserdem finde ich das sich sowas einfach gehört! Schließlich hat sich der Schenkende Gedanken gemacht und es meist sehr liebvoll verpacht etc!


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  Ganz klar....
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   sahmof3babies
schrieb am 07.01.2007 00:53
bei jedem! Ich finde, das gehoert sich ohnehin so und sollte nicht erst dann stattfinden, wenn sich jemand beschwert... Gehoert fuer mich zur guten Kinderstube!

Meine beiden (bald dann 3, wenn der Kleine sprechen kann grins), sollen bisher auch am Telefon Danke sagen, da sie ja noch nicht schreiben koennen. Oftmals kommen sie auch selbst, und wollen beim Schenkenden anrufen, um sich zu bedanken. Dh. wir sind auf dem richtigen Weg (oftmals muss ich aber auch erinnern, besonders bei Kleinigkeiten wie Lutscher beim Frisoer)...

In unserer Familie klappt das leider auch nicht so. Wir warten immer lange, und oft vergeblich, auf ein Danke von den Beschenkten... Schade eigentlich! Meine SchwieMu haelt es so: Sie sagt es einmal, dass sie gerne ein Danke Schoen moechte, sei es per Anruf, per E-Mail oder per Karte. Wenn dann immer noch nichts kommt beim naechsten Mal, schenkt sie nichts mehr! Hoert sich hart an, finde ich aber richtig! Es tut niemandem weh, sich zu bedanken, in welcher Form auch immer!

Lieben Gruss,


  Re: die Dankbarkeit
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   lucky*3
schrieb am 07.01.2007 10:02
bei uns gibts ALLE Geschenke persönlich, meine Geschwister kommen alle am 1. oder 2. Weihnachtsfeiertag zusammen, Oma und Großtante sehen wir eh täglich. Auch an Geburtstagen werden Geschenke nur von denen gegeben, die persönlich kommen können, meine Kinder haben noch keine Geschenke per Post bekommen.
Und leuchtende strahlende Kinderaugen sind immer noch das schönste 'Danke'.

Ich mag dieses 'und jetzt sag Danke' nicht so arg, entweder es kommt von Herzen oder eben nicht, zumindest bei Kinder die noch im KiGa sind.


  Re: die Dankbarkeit
avatar    wasserfrau32
schrieb am 07.01.2007 11:16
Hallo,
in der Regel sind auch die Personen da die Schenken. Ein Onkel wohnt weiter weg und
hat die Geschenke schon Mitte Dezember bei einem Besuch abgegeben
Sven hat dann am 23.12. ein Geburtstagsgeschenk erhalten und hat Abends angerufen.
Weihnachten hat es für beide etwas gegeben und wir haben am 1. Weihnachten angerufen.
Sven hat sich wieder persönlich bedankt und ich mich für Fabians Geschenk.
Mir sind die Worte persönlich auch wichtig. Ein Neffe hält es bei uns absolut nicht für Notwendig.
Aus diesem Grund und aus Mangel an Kontakt (wohnen immerhin 6 Kilometer von uns entfernt)
haben wir das Schenken eingestellt.
Meine älteste Schwester hat nochmals Mitte Dezember für besagten Neffen etwas mitgegeben und hat bis heute noch kein Wort des Dankes erhalten. Dann läßt man es eben mit dem Kontakt und den Geschenken.
Gruß
Carmen


  Re: die Dankbarkeit
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   ** Ulli **
schrieb am 07.01.2007 11:45
auch wenn ich diejenige bin, die dafür sorgt, dass es wirklich gemacht wird und das jedesmal recht anstrengend ist: unsere große bedankt sich schriftlich per karte mit ein paar sätzen, unser kleiner bedankt sich per selbstgemaltem bild (das ich dann noch mit ein paar worten ergänze) bei den omas/onkel/tanten, die etwas zu weihnachten oder zum geburtstag schenken. das macht den beiden nur bedingt spaß, so wie es mir früher nur bedingt spaß gemacht hat, als meine mutter genau dies von uns kindern erwartet hat. ABER heute ist es für mich eine gerne gemachte selbstverständlichkeit eben weil ich es über die jahre nicht anders erlebt habe, die von vielen empfängern mehr als dankbar aufgenommen wird eben weil dies für andere nicht selbstverständlich ist. und ich weiß vor allem von den omas, wie sehr sie diese kleinen geschriebenen und gemalten 'schätze' ihrer enkel lieben ('liebe oma, wie geht es dir? mir geht es gut. die schule macht viel spaß. .....') auch wenn sie nur vermeintliche belanglosigkeiten enthalten. ein dankestelefonanruf kann das nicht ersetzen - ihn kann man nicht aufheben, anderen zeigen (auch unter omas gibt es so etwas wie 'mein enkel ist der beste/tollste/schlauste'), wieder lesen und sich erneut dran freuen.... und zu guter später wieder in den händen halten so wie ich nach dem tod meiner oma meine kleinmädchendankesbriefe wieder bekommen habe und sie jetzt gut aufbewahre...

zum thema 'geschenkeüberschütten': natürlich würde es bei uns so eine karte für ü-eier nicht geben....

lg, ulli smile


  danke für Eure Anregungen
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   Berenike
schrieb am 07.01.2007 13:06
der Vormittag wurde heute genutzt, um diverse Briefchen zu schreiben.
Ja, ich nehme es in meinen Aufgabenkanon mit auf..

smile natürlich gibt es bei Ü-Eiern keine Dankesbriefe, ich erwähnte sie nur im Zusammenhang mit den unzähligen kleinen Mitbringseln, die den Kindern den Kopf und die Kinderzimmer zumüllen, sodass sie die Besonderheit von ausgewählten Geschenken gar nicht mehr erkennen.

Auch ich habe mich immer geärgert, wenn ich von beschenkten Neffen/Nichten/ Patenkindern nichts hörte, doch ich dachte, wenn ich mich im Namen meiner Kinder bedanke, dann genügt dies. Jetzt ist mir aber bewusst, dass ich meinen Kindern damit keinen Gefallen tue, wenn ich es immer für sie übernehme.

Gruß
B.


  Ist mir wichtig
avatar    Gutemine*
schrieb am 07.01.2007 15:20
Finde ich wirklich wichtig smile im Moment übernehme ich den Part noch und bedanke mich für Geschenke an meine Kinder bei den Schenkenden. Aber sobald sie mal ein paar Bilder zeichnen können, besser telefonieren oder schreiben können dann ist es ihr Part. Unsere Familien und Paten wohnen zwischen 250 und 800 km entfernt von uns, das bedeutet, daß VIELE Geschenke per Post bei uns eintrudeln oder z.T. auch von uns beschafft werden. Daher ist persönliches Übergeben eher selten.

Ich habe selbst ein Patenkind und habe da zu jedem Geburtstag, Ostern und Weihnachten Geschenke geschickt. Habe immer vorher angerufen und nachgefragt was sie sich wünscht und dann meist den Wunsch auch erfüllt. Von Reitstunden über neue Schuhe, MP3-Player, alles was das Herz begehrte.......... und NIE aber auch NIE ein persönliches Danke ein Brief oder einfach nur eine E-Mail.......... GAR NIX. Nach der Konfirmation (zu der ich persönlich angereist bin und ich für ein großzügiges Geldgeschenk auch kein Danke erhalten habe) habe ich die Patenschaft eingestellt und damit auch die Geschenke. Schade zwar, aber am Schluß habe ich einfach nicht mehr gerne geschenkt.............. es geht nicht nur ums Danke, sondern einfach auch mal ein Feed-Back daß es schön ist und daß es das richtige Geschenk war. EInfach ein bischen was "in return".

Ich werde auf jeden Fall schon wegen meiner eigenen Erfahrung darauf drängen, daß sich die Jungs bedanken, wenn sie etwas bekommen. Falls sie dazu keinen Bock haben, dann können sie ja auch auf die Geschenke verzichten zwinker.


  Re: die Dankbarkeit
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   Hasenmama "das Original"
schrieb am 08.01.2007 03:33
unsere mussten schon sehr früh damit anfangen. Auch wenn es anfangs nur ein DANKE war und das Telefonat dann beendet war.

Die Kinder von meinem Schwager (Bruder meines Mannes) haben sich bis auf die Tochter nie selbst bedankt. Wenn überhaupt kam nach Wochen/Monaten etwas von der Mutter. Konsequenz: es gibt keine Geschenke mehr.


Ich achte schon darauf, da es mich ärgert wenn nichts zurück kommt.


VG
Karin




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