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  gelöschter User
schrieb am 04.02.2006 15:23
  Re: Mein Kind muss doof sein
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  sahmof3babies
schrieb am 04.02.2006 16:25
Aehnliche Bedenken, wie die meisten sie hier geaeussert haben, habe ich auch, nur, dass in den USA die "Schulzeit" mit 4 Jahren anfaengt, mit der sog. Vorschule (Preschool, oder Pre-K (K fuer Kindergarten, der hier nach der Vorschule kommt und anwesenheitspflichtig ist)). Ryan wird ab September dann, wenn er noch keine 5 Jahre alt ist, von 8 Uhr morgens bis fast 3 Uhr nachmittags in der Schule sein. Es wird spielerisch, aber sehr strukturiert gelernt, die Kinder essen auch zusammen, und haben eine Ruhestunde, in der sie auch schlafen koennen, wenn sie moechten. Dennoch habe ich das Gefuehl, sie koennten ueberfordert werden und es liegt mir schon arg quer im Magen. Der einzige Vorteil, den ich in unserem Fall sehe, ist, dass die Kinder vor der Grundschule schon 2 Jahre zusammen sind, sich kennen und geschlossen als eine Klasse beginnen. Und dass die Erzieherinnen / Lehrer das Kind schon kennen und wissen, wie es gefordert / gefoerdert werden muss, um das Klassenziel zu erreichen.

Als Alternative fuer Pre-K gaebe es nur sehr teure Privat-KiGaes, teuer bedeutet, pro Kind monatlich ueber $500,-, ohne Essen. Der einzige Unterschied zur oeffentlichen Schule sind die kleineren Klassen, denn die Lernziele sind vom Staat klar vorgegeben und muessen eingehalten werden (Curriculum).

Wie Du habe auch ich das Gefuehl, dass man (bei uns der Staat), den Kindern mehr zumutet als sie machen koennen. Nicht umsonst gibt es in den USA massig Drop-Outs, wenn ich schon von Kleinkind-Alter an in der Schule bin, irgendwann habe ich keine Lust mehr...

Mach, wie Ihr es denkt, Leo ist bestimmt nicht dumm, und ich finde, je laenger die Kinder Kinder sein duerfen, desto besser ist es fuer sie!

Lieben Gruss,




  Das ist m.M. nach ein Trend!
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  Jonna
schrieb am 04.02.2006 16:34
Hallo Carolyn,
ich glaube, das ist zur Zeit der Trend, die Kinder so früh wie möglich einzuschulen. Man wird ja auch von allen Seiten immer mehr unter Druck gesetzt: PISA- Studie, deutsche Schulabgänger sind zu alt, nach dem Studium erst recht, das Niveau in den Schulen ist soweit abgesunken, etc. pp..
Unser Großer ist gerade 4, aber trotzdem fühlt man sich gezwungen, jetzt schon über die Einschulung nachzudenken.
Meiner Meinung nach muß man das vom Umfeld abhängig machen. Einige Bundesländer verschieben zur Zeit ja schon das Einschulungsalter auf das Jahresende. Wir hier in Schleswig-Hostein hängen da allerdings mal wieder total hinterher. Ich finde es persönlich sehr schlimm, dass das Einschulungsalter und die Lehrpläne nicht endlich bundeseinheitlich geregelt werden.
Hier ist es noch völlig üblich, die Kinder erst mit 6 einzuschulen. Und wenn sich hier nicht ganz schnell etwas ändern sollte, wird es auch noch einige Zeit so bleiben.
Es gehören, wie Du ja schon selbst schreibst, so viele Dinge zur Schulreife dazu, dass schon einiges zusammen kommen muß, um sich für eine vorzeitige Einschulung zu entscheiden.
Meiner Meinung nach ist es für ein Kind immer noch besser bzw. leichter zu den "Großen" und "Älteren" zu gehören, als sich als "Kleiner", wenn auch "Schlauer" sein ganzes Schulleben lang gegenüber den "Großen" behaupten zu müssen.
Ich denke nicht, daß für den weiteren Lebensweg das Einschulungsalter entscheidend ist, da spielen später ganz andere Faktoren eine Rolle.
Liebe Grüße von Jonna und ihren Zwergen


  Re: Schön Dich zu sehen ....
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  Hasenmama "das Original"
schrieb am 04.02.2006 17:20
Danke SCHÖN Liebe

und liebe Grüsse




  Werbung
  bloß nicht
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  birgitt b.
schrieb am 04.02.2006 17:34
meine noa geht ja nun schon in die 2. klasse. sie ist regulär mit 6 rein gekommen und ich würd es nur dann mit 5 machen, wenn der 6. geb. wirklich nahe ist.

es ist einfach ein anderer wind......auch wenn die schule es versucht noch so kindgerecht zu machen. aber schon allein das lange stillsitzen ist nicht so leicht zu beginn, und dann och hausaufgaben.

ich denke dass die eltern versuchen sich über ihre kinder aufzuwerten.....ich halte auch nix davon englisch einzubleuen, bevor es in der schule drankommt.....dann wird es da doch langweilig....

also löass deinen leo ohne schlechtes gewissen noch ein weiteres jahr "kind" sein!!!!

lg birgitt




  ach Carolyn
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  Berenike
schrieb am 04.02.2006 19:15
Mädchen sind in dem Alter oftmals weiter als Jungs. Sie wirken ernsthafter und reifer..

Ich habe jetzt zwei Mädchen in der ersten Klasse, viele Kinder sind mit fast 7 eingeschult worden, der Anteil der Kinder, die im Sommer erst sieben werden ist gering.

Ich habe nicht das Gefühl, dass unsre Kinder viel früher in die Schule hätten gehen können: nicht wegen der Fähigkeit, den Lernstoff zu verstehen, sondern auch wegen der Fähigkeit:

alleine Bus fahren und nach Hause laufen
regelmäßig selbständig Hausaufgaben machen
aufpassen, sitzenbleiben und sich zu konzentrieren.

Es gibt sicherlich Einzelkinder, die diese Fähigkeit eher erwerben, weil sie mit mehr Erwachsenen zusammen sind und einfach früher reif werden.

Es ist aber kein Ziel, sein Kind möglichst früh in die Schule zu schicken, sondern das Kind mit der richtigen Reife in der richtigen Klasse zu haben. Wenn ich mich mit Müttern älterer Schüler unterhalte und sehe, was auf uns in den kommenden Jahren zukommen wird, wird mir himmelangst.. Da kann ein bisschen Reife nicht schaden.

Gruß
B.




  Re: Mein Kind muss doof sein
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  Emily
schrieb am 04.02.2006 19:58
Dein Kind ist nicht doof. Es hat umsichtige, kluge Eltern und solche Eltern haben erfahrungsgemäß sehr kluge Kinder Ja!

Ich merke grade in der letzten Zeit sehr stark, wie groß das "Förder-Gefälle" bei Einzelkindfamilien und Mehrkinderfamilien ist. Unser Großer hängt in Englisch ein bißchen und ich habe nicht so viel Zeit, um mit ihm zu üben, wie ich gern möchte. Wir kriegen es trotzdem irgendwie hin, aber halt nicht mit so viel Aufwand wie bei einem Einzelkind.

Wir haben ja auch überlegt, unseren Kleinen schon einschulen zu lassen. Inzwischen ist die Entscheidung gefallen - dagegen. Er bleibt noch ein Jahr im KiGa, ab Herbst geht seine kleine Schwester 2 x die Woche mit hin. In unserer weiten Umgebung gibts keine Kinder außer unseren... deshalb schicke ich sie so früh schon für einige Stunden pro Woche, damit sie auch mal mit anderen Kindern spielen kann und nicht nur mit ihren Brüdern. Kitas gibts hier gar keine... Ich gehe ab Sommer wieder 15 Stunden/Woche arbeiten.
Der Bub könnte sich sicher durchbeißen. Aber ich hab eben auch über die fernere Zukunft nachgedacht und das hat mich letztendlich zu dieser Entscheidung gebracht. Jetzt denke ich sogar, daß es die bessere Lösung ist.

Vielleicht sind die Jungs ja hochintelligent und nutzen das Jahr, um alle Vorbereitungen zu treffen. Mit sechseinhalb gehen sie dann ab wie die Raketen und sind immer Klassenbeste ROFL...!




  HIer wird prinzipiell mit 7 eingeschult
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  Svea
schrieb am 04.02.2006 20:45
... und die Finnen wissen es ja angeblich warum (PISA Studie kennt ja jeder...). Irgendwie haben sie ja recht, denn es gehört ja mehr als Zählen und ein paar Buchstaben schreiben zu können, dazu...

Ich habe mir theoretisch ja auch schon Gedanken gemacht, denn ich habe ja zwei Herbstkinder (19.10 und 21.9.). Die beiden könnten ja dann gemeinsam in eine Klasse gehen (ob das klug ist?). Oder sollte man dann Kilian auch im September einschulen lassen, obwohl er erst im Oktober sechs werden wird...? Ich finde das ja schon fast zu früh (und weiss heute noch nicht einmal wie intelligent mein Kind in dem Alter eigentlich sein wird LOL)

Hier würde das jedenfalls nur mit grossem HI-HO und unzähligen psychologischen Tests gehen. Einen deutsche bekannte hat das machen lassen und als ihr damals 5 einhalbjähriger nach drei Stunden Psychotests (alleine mit der Psychologin!) nicht mehr wollte, hat sie gemeint, dass er nicht reif genug sei im Herbst in die Schule zu gehen (war dann im April 6 und musste noch ein Jahr warten...) Jetzt haben sie natürlich das Dilemma, weil sie nach Dtld zurückkehren und der Kleine dann älter sein wird als seine Klassenkollegen... naja, eine andere Geschichte...

LG
Svea winken



Beitrag geändert am : (Sa, 04.02.06 20:49)


  ich hab immer so das Gefühl...
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  Petra72Z
schrieb am 04.02.2006 21:07
das die Eltern von Geburt des Kindes an ihre Intelligenz an ihrem Kind zeigen wollen: Nach dem Motto: was muss ich als Vater/ Mutter toll sein, weil mein Kind schon so früh krabbeln, stehen, laufen, reden usw. kann... weil mein Kind ja intelligent ist, wird es früh eingeschult, deswegen sind wir als Eltern super und auch intelligent. Wie das dann weitergeht, das hört man dann ja oft nicht mehr...

Manches hat ja schon auch was mit der Förderung der Eltern zu tun, sicher, aber vieles passiert doch auch nach dem Rhythmus der Kleinen... Lara entwickelt sich so wie sie mag und kann. Wann sie eingeschult wird, werden wir sehen, aber ich denke auch, dass zu früh eingeschult zu werden eher emotionalen und sozialen Stress bedeutet, selbst wenn das Kind mit dem Stoff an sich gut zurechtkäme... aber das ist eben nicht alles im Schulleben.

Nee, also ich werde weder mein Kind noch mich doof finden, wenn Lara nicht mit 5 in die Schule geht.




  smile
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  shusl
schrieb am 04.02.2006 22:07
Meine Meinung kennst Du. Zur Eislaufmutter fehlt mir jeglicher Ehrgeiz. Wir freuen uns außerordentlich, ein ganz normales, cleveres, fröhliches Kind zu haben. Und das wird in diesem Jahr definitiv nicht zur Schule gehen.




  Ich muss doof sein.... traurig....
avatar  Tanti
schrieb am 05.02.2006 20:15
.... denn unser Jüngster wurde als Dezemberkind mit 5 Jahren erfolgreich eingeschult.... Seine Kindheit endete also nach Euren Überlegungen bereits 2004 im Sommer....

Er ist in der Klasse mit Abstand der Jüngste (einziges frühes Kann-Kind), schwimmt aber "leistungsmäßig" im obersten Viertel!!!! Für seine Hausaufgaben braucht er - wenn er nicht gerade "seine Tage hat grins" gute 10-15min. dass heißt, er hat den ganzen Nachmittag Spielzeit!

Er hat den KiGa immer gehasst!

Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht und auch keine Profil-Neurose ausgelebt.... Das wäre mir auch bei 3 Kindern einfach zu anstrengend!
Bei unserem Mittleren hat eine solche Überlegung nie angestanden, bei unserer Ältesten schon..... war aber 1998 noch nicht möglich....

Und wenn eines unserer Kinder in der 8. Klasse evtl mal eine Klasse wiederholen muss, muss dies nicht zwangsläufig an der frühen/späten Einschulung liegen, oder? Dann dürfte nämlich kein regelgerecht eingeschultes Kind wiederholen müssen?!


Abgesehen von einer gewissen berechtigen Basis dieser Diskussion denke ich, dass da auch eine gewisse Antipathie gegen die von Carolyn beschriebene Familie dazu kommt.... Hätte sie beschrieben, wie nett die Eltern sind, 5 Kinder haben und diese Maus einfach Förderung braucht, hätte es hier einen ganz anderen Tenor gegeben grins....


Man sollte nicht immer nur in Schubladen denken.....
Nur weil unser Jüngster mit 5 eingeschult wurde, ist er kein Wunderkind, wir Eltern weder doof noch übermotiviert und seine Kindheit endete keineswegs im Sommer 2004, im Gegenteil, wer ihn kennt merkt, wie sehr er seitdem aufgeblüht ist!!!!

Liebe Grüße aus einer Schublade, in die sie irgendwie so gar nicht hineingehört....




  Der Trend ist aber mindestens 35 Jahre alt.... smile
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  gelöschter User
schrieb am 05.02.2006 22:44
...denn in meiner Schulzeit gab es auch schon Kinder, die erst im späten Dezember des dann schon laufenden Schuljahres 6 Jahre alt wurden - da ist der Weg zu der Tochter deiner Bekannten nicht mehr weit. Das waren durchaus keine super begabten Kinder oder super ehrgeizige Eltern, aber für die Kinder, die ich in dieser Situation kannte, passte das frühe Einschulen einfach und sie hatten auch keine sonderlichen Probleme in der Schule - im Gegensatz zu manchen erst mit 7 eingeschulten Kindern. Ich bin sogar mit so einem "Früheinschuler" verheiratet und mir sind bislang keine bleibenden Schäden aufgefallen smile - ihm hat das aber ermöglicht, ohne Nachteil einen unvorhergesehenen Schulwechsel durchzuführen, bei dem er ein Jahr "verloren" hat.

Vielleicht wirkt es auf dich in der Gesamtkonstellation "mein Mädchen ist ja sooo klug" etc. recht befremdlich, aber grundsätzlich sehe ich da keine Probleme, wenn das Kind eine gewisse Schulreife zeigt.

Jennifer (bei deren Sprösslingen sich diese Frage in dieser Schärfe nicht stellt)






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