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  Wie geht es Euch?
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   Impala-34
Status:
schrieb am 18.03.2022 10:59
Es ist jetzt schon länger her, dass ich gefragt habe.

Wie geht es Euch denn in den momentanen Situation im dritten Jahr der Pandemie und mit einem Angriffskrieg in Europa?
Auf was freut Ihr Euch? Was macht Ihr um nicht hoffnungslos zu werden?

LG Impala


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.03.22 16:34 von Impala-34.


  Re: Wie geht es Euch?
avatar    Alice Cullen
Status:
schrieb am 18.03.2022 20:44
Puh…

Kind 1 hat gerade positiven PCR Test, Kind 2 klagt über Halsweh, Schnelltest noch negativ.

Der Krieg ist all gegenwärtig die Maus hat im Fieber auch geträumt dass unser Haus zerstört wird.

Wir reden dann drüber und hoffen das Beste.

Ich selber lenke mich ab und bin in den letzten Zügen der Speicher ist endlich fast fertig und ich hab endlich mein eigenes Reich. Bin im Oktober aufs Sofa gezogen damit die Kids eigene Zimmer haben.

Jetzt Quarantäne Baustelle daher nicht ganz fertig das nervt aber ja in Anbetracht das im Krieg Menschen alles verlieren… darf ich ja nicht jammern.

Ich mag echt langsam mal wieder ein normales Leben…


  Re: Wie geht es Euch?
avatar    Maral
schrieb am 19.03.2022 09:38
Das einzige, was mich nervt und wutend macht, ist die pandemiepolitik ( hsv stadien voll, tanzen und saufen erlaubt, an sie kinder wird wieder zuletzt gedacht... ) Und die maskenpflicht. Op geht noch, aber die andere ist kaum zu ertragen. Und bei uns muss man ja auch auf dem jahrmarkt, zoo, und markt diese tragen,selbst bei einem imbissstand in der stadt. Dabei ist omikron allerdings für mich ein segen und mal abgesehen davon, dass ich auf alles freiwillig verzichte, wo man masken tragen muss, dafür ist mir mein geld echt zu schade, leben wir schon lange normal. Wir sind geimpft, genesen, wir können uns selbst mit maske schützen, die meisten kinder sind geimpft oder genesen bei uns und auf die ungeimpften über 60 jährigen, die der gesundheitsmnister erwähnt, nehme ich keine rücksicht mehr. Eigentlich leben hier alle ziemlich normal. Die Inzidenzwerte interessieren mich null mehr, lediglich die zahl der krankenhausbelehungen. Was die menschen anbelangt, die sich nicht schützen können, ist nichts anders als vor corona, die waren und sind von allen krankheiten bedroht,können sich aber ebenfalls mit maske schützen. Die idee in krankenhäusern, altenheimen und ahnliches das beitubehalten, ist eine gute idee, wäre es aber ehelich gesagt, auch vorher schon gewesen. Für mich ist corona momentan vorbei. Was nicht heißt, dass sich das durch neue varianten oder lebensumstände nicht ändern kann. Aber im moment ist es so. Die politik diesbezüglich war in deutschland aber unmöglich, und die betrugsfälle ebenfalls.
Was den krieg anbelangt, habe ich keine angst,wor werden es wirtschaftlich spüren, einen krieg wird es bei uns nicht geben. Ich sitz informationstechnisch an der quelle, und nur die person hör ich mir an, bei den medien bin ich ganz vorsichtigMir tun die menschen wahnsinnig leid, aber das taten mir auch die syrer, die afghanen, alle menschen, die opfer eines krieges werden. Sie tun mir jetzt nicht stärker leid, weil es in europa ist. Das nervt mich ehrlich gesagt etwas, das da jetzt soviel mehr gemacht wird, dass schüler dafür frei bekommen, für den klimawandel, oder syrien aber nicht. Auch die nähe ist für mich nicht entscheidend. Greift nordkorea einen bündnisstaat an, würden wir genauso in einem krieg stecken können. Insofern klar, macht es mir wirtschaftlich ein wenig sorge und ich finde es gut, dass wir den menschen helfen, so wie allen anderen menschen, die opfer eines krieges wurden. Insofern konnte ich auch junior schnell beruhigen, dass ein aktiver krieg in deutschland recht unwahrscheinlich ist. Ich hab eher privat finanziell etwas zu kämpfen und junior tut mir etwas leid, weil der vater sich offenbar tatsächlich entschlossen hat, ihn mehr oder weniger nun endgültig aus seinem leben zu streichen, der letzte besuch war vor einem halben jahr, keine geschenke zum geburtstag, nur ein kurzer anruf, nichts zu weihnachten, nur ein whats app satz, das wars. Ansonsten gehts uns eigentlich echt gut momentan.


  Re: Wie geht es Euch?
no avatar
   cora167
schrieb am 19.03.2022 13:44
Mir geht’s nicht gut. Ich bin überarbeitet, erschöpft, habe Zukunftsangst. 2 Jahre Pandemie hab ich überwiegend gewuppt, trotz Vollzeitjob. Im Job immer nur Krise, Worst Case Szenario usw. Ich bin unglaublich müde, genervt und hab Rückenschmerzen. Bräuchte eine Pause, will aber nicht in eine Klinik oä weil ich keine Probleme wälzen will. Auszeit nehmen wird finanziell schwierig.


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  Re: Wie geht es Euch?
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   pmami
schrieb am 19.03.2022 13:59
Ich kann auf diesen Beitrag nicht antworten, weil ich angeblich ein gesperrtes Wort verwende. Welches das sein soll, wird mir nicht gesagt.

Gibt es hier irgendwo eine Lister der gesperrten Wörter?

Viele Grüße pmami


  Re: Wie geht es Euch?
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   Blüte
schrieb am 19.03.2022 15:26
Zitat
Maral
Was die menschen anbelangt, die sich nicht schützen können, ist nichts anders als vor corona, die waren und sind von allen krankheiten bedroht,können sich aber ebenfalls mit maske schützen.

Das stimmt so nicht, beides nicht.

Es gibt Menschen, die durch Corona SEHR bedroht sind und es vorher, trotz diverser Erkrankungen nicht waren. Das ist SEHR anders als vor Corona. Weißt du über alle Krankheiten und alle Lebenssituationen bescheid, die du da so lässig über einen Kamm scherst.

Und man kann sich nur bedingt selbst durch eine Maske schützen. Der Schutz wird erst wirklich gut, wenn jeder eine Maske trägt, der sich in einem Innenraum befindet.

Für dich mag Corona vorbei sein, du kannst dich auch gerne so verhalten als sei es vorbei, aber urteile bitte nicht über die Lebenssituation von anderen Menschen, die du nicht kennst.


  Re: Wie geht es Euch?
avatar    Maral
schrieb am 19.03.2022 16:41
Ffp3 schützt sehr wohl. Und ich sage nicht, dass es nicht Menschen geben wird, die von corona bedroht sind, wird es immer geben, aber es ab such schon immer Menschen,die vom norovirus bedroht waren,vom grippevirus,von erdnüssen oder einfach vom sonnenlicht. Was neu ist, dassan die anderen menschen dafür verantwortlich machen will, wenn jemand erkrankt, spätfolgen hat oder stirbt. Das ist ein hartes los, dennoch können nicht alle anderen ihr leben dafür ewig einschränken oder drunter leiden.zumal es eh auch nicht sicher funktioniert
Dazu gibt es zu viele ausnahmen, word die maske zu schlecht getragen etc. Auch wenn ich den wunsch derjenigen verstehe. Zumindest meine verwandten,die Corona ziemlich sicher nicht überleben würden, wollen nicht, dass andere sich derart für sie einschränken.zumal ich übrigens glaube, dass gar nicht wenige bsp masken trage würden, wenn sie jemand darum bittet, und sie sich freiwillig entscheiden dürfen. Aber es gibt genügend, deren lebensqualität es einschränkt. Wo waren bei den solidarischen menschen die masken vor corona. Das sich jemand das mit kranken angehörigen wünscht,ist verständlich.
.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.22 16:49 von Maral.


  Re: Wie geht es Euch?
no avatar
   Blüte
schrieb am 19.03.2022 17:15
Maral, du sagst, dass alle Menschen, die von Corona bedroht sind, auch von allem anderen bedroht sind und waren. Das stimmt so nicht. Ganz einfach. Die Welt und die Krankheitsbilder sind doch etwas differenzierter, auch wenn es lästig ist, sich darauf einzulassen.

Und wenn man sich darauf einlassen würde, wäre es ja auch für einen selbst anstrengender. Bloß nicht... Da redet man lieber von Erdnuss-Allergie und Sonnenlicht, um den Zusammenhang zwischen dem Verhalten von Menschen und der Verbreitung eines Virus zu verharmlosen.

Wegen mir musst du dich nicht darauf einlassen, mach ganz wie du meinst. Verhalte dich so, wie es dir beliebt. Darfst du ja, die Regeln zum Schutz vor Corona sind jetzt schon oder bald nicht mehr vorhanden, also bitte... Nur zu.

Aber deshalb wird die Welt außerhalb deines Erfahrungshorizontes trotzdem nicht so einfach und so schwarz-weiß, wie du sie hier darstellst. Insofern wäre es schön, wenn du auf solche nicht zutreffenden Verallgemeinerungen einfach verzichten könntest.


  Re: Wie geht es Euch?
avatar    Alice Cullen
Status:
schrieb am 19.03.2022 19:29
Zitat
pmami
Ich kann auf diesen Beitrag nicht antworten, weil ich angeblich ein gesperrtes Wort verwende. Welches das sein soll, wird mir nicht gesagt.

Gibt es hier irgendwo eine Lister der gesperrten Wörter?

Viele Grüße pmami

Das Wort ist U K R A I N E Ohnmacht bis ich da drauf gekommen bin…

Denke aber nicht wegen dem Krieg sondern um Werbung für Kliniken dort zu erschweren. Ist mit der Klinik in der ich war zur EMS genauso Ich wars nicht


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.22 19:30 von Alice Cullen.


  Re: Wie geht es Euch?
avatar    Alice Cullen
Status:
schrieb am 19.03.2022 19:31
Zitat
cora167
Mir geht’s nicht gut. Ich bin überarbeitet, erschöpft, habe Zukunftsangst. 2 Jahre Pandemie hab ich überwiegend gewuppt, trotz Vollzeitjob. Im Job immer nur Krise, Worst Case Szenario usw. Ich bin unglaublich müde, genervt und hab Rückenschmerzen. Bräuchte eine Pause, will aber nicht in eine Klinik oä weil ich keine Probleme wälzen will. Auszeit nehmen wird finanziell schwierig.


Schon mal über ne MuKiKur nachgedacht? Ich hab jetzt eine beantragt und genehmigt bekommen. Ähnliches Problem …


  Re: Wie geht es Euch?
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   lucky*3
schrieb am 19.03.2022 19:41
Corona - wir haben uns wohl irgendwie daran gewöhnt, dass es ist wie es ist. Wir sind brave Bürger, sind alle geboostert, testen, tragen Maske, halten Abstand - es gibt sehr viele positive Fälle in der unmittelbaren Umgebung, es sind ein paar Tage in denen es den Leuten nicht gut geht, aber es ist nicht wirklich schlimm.
Im Heim der Schwiegermutter einer meiner Brüder war das halbe geboosterte Heim positiv, aber keiner deswegen wirklich schwerer krank.

Ich warte darauf, dass auch in Deutschland 'live with the virus' zum Alltag wird. Ich sehe unsere Nachbarländer, die Freiheiten die dort sind, sehe die USA, Australien - Omikron hat sehr vieles verändert. Ich trage von mir aus auch weiterhin Masken beim Einkaufen oder bei Veranstaltungen mit vielen Leuten in geschlossenen Räumen.

Aber ich möchte, dass die Schulen wieder 'normal' laufen, dass es wieder Austausch mit dem Ausland gibt, Reisen, Schullandheime, Feiern, Nähe, Umarmungen.

Mein Großer wollte die vor zwei Jahren abgesagte 'Ersti-Hütte' seiner Fachschaft nachholen. In der Woche davor waren wieder so viele positiv, dass sie sie wieder absagen mussten. Keiner war wirklich krank, sie waren 'erkältet'
Auch das fünfte Semester ist nur teilweise in Präsenz.

Der zweite fängt jetzt an, andere Uni, Ersti-Hütte abgesagt, nur teilweise Präsenz, wieder Abstand, wieder online -

Omikron braucht das nicht, was die Zukunft bringt werden wir sehen.

Die Preissteigerungen sind schon auch beunruhigend, wir unterhalten 4 Autos, mieten 2 zusätzliche Wohnungen für die Studenten, Strom, Gas, Benzin - die Preise gerade auch für die Mieten sind ganz schön gestiegen. Das sind heftige Zeiten gerade.

Ukraine - ja, schon erschreckend wie ein einzelner Despot alles ändern kann was man als sicher betrachtet hat. Ich schaue gerade nicht so viele Nachrichten.


  Re: Wie geht es Euch?
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   lucky*3
schrieb am 19.03.2022 19:42
bei mir steht es drin - dieses Wort, war kein Problem.


  Re: Wie geht es Euch?
no avatar
   pmami
schrieb am 19.03.2022 19:45
Zitat

Das Wort ist U K R A I N E Ohnmacht bis ich da drauf gekommen bin…

Denke aber nicht wegen dem Krieg sondern um Werbung für Kliniken dort zu erschweren. Ist mit der Klinik in der ich war zur EMS genauso Ich wars nicht

Aaaarrrggghhhh, da wäre ich NIE drauf gekommen.

Hier jetzt mein ursprünglicher Beitrag:

Liebe Impala,

ich hatte Deinen Beitrag gestern noch gelesen.
Ich glaube, wir sind etwa im gleichen Alter, vermutlich bist Du sogar noch einige Jahre jünger als ich.

Ich habe vor inzwischen acht Jahren mein Cousin verloren. Er starb urplötzlich ohne Voranzeichen an einem Herzinfarkt. Mitten aus dem Leben gerissen. Er hinterließ eine Frau und drei kleine Kinder. Das hat mich damals nachhaltig erschüttert. Wenig später erlitt auch mein Bruder einen Herzinfarkt, überlebte aber Gott sei Dank. Die Angst um ihn bleibt trotzdem. Mein Vater war damals schon verstorben, meine Mutter starb vor zwei Jahren kurz vor der Corona Pandemie. Wenig später hatte der Freund meines ältesten Sohnes einen schweren Unfall. Er überlebte, ist aber bis heute schwerstbehindert und pflegebedürftig.

Oft frage ich mich warum. Warum so viel Leid und Grauen? Ich finde keine Antwort darauf.

Der Freund meines Sohne war das einzige Kind seiner Eltern. Sie pflegen ihn jetzt selbst, geraten dabei aber über alle körperlichen und psychischen Belastungsgrenzen hinaus. Und ich möchte so gerne helfen, kann aber so wenig tun. Und dann bin ich manchmal dankbar, dass es nicht meinen Sohn getroffen hat. Und fühle mich gleichzeitig schrecklich, dass ich solche Gedanken habe.

Es gibt keine Antworten dazu, nur Plattheiten oder Wandkalendersprüche. Die erspare ich Dir.

Mich hat das alles gesundheitlich mitgenommen. Ich habe einen burn out hinter mir, eine Reha, zwei ambulante Therapien. Am 31.12. letzten Jahres habe ich meine Schlüssel im Büro abgegeben und beruflich einen Schlussstrich gezogen. Ich will nicht sagen, dass mein Leben jetzt nur noch Sonnenschein ist. Das ist es ganz sicher nicht. Aber dennoch ist diese spezielle Belastung von mir abgefallen und das erleichtert mich schon ungemein.

Ich will jetzt auch nicht sagen, dass Du jetzt auch beruflich alles hinwerfen sollst. Ich will Dir nur ans Herz legen, genau hinzusehen, wo vielleicht Veränderungsbedarf ist, auf Deine Gesundheit zu achten und Alarmsignale zu erkennen.

Ansonsten... ja, Anfang des Jahres fühlte ich mich befreit. Ein Ende der Corona Maßnahmen war in Sicht, ich hatte neue Pläne, der Frühling stand vor der Tür, zum ersten mal seit zwei Jahren hoffte ich auf ein Familientreffen zu Ostern... dann kam der Angriff auf die U k r a i n e.

Mich hat das zutiefst bedrückt und das tut es immer noch. Ich fühle mich absolut hilflos, fassungslos und ohnmächtig. Ich bringe Dinge zur Sammelstelle, weil ich auf diese Weise das Gefühl habe ein winziges bisschen zu helfen. Ein kleiner Tropfen in einem Ozean von Leid.

Mit einem Nuklearschlag rechne ich (noch) nicht. Ich halte es aber für realistisch (und hochgefährlich), dass ein Atomkraftwerk in der U k r a i n e durch Raketen oder Bombenagriffe beschädigt wird und es so zu einem Gau kommt.


Zitat
Maral
Ich sitz informationstechnisch an der quelle, und nur die person hör ich mir an, bei den medien bin ich ganz vorsichtig

Echokammern sind hochgefährlich. Mein bester Freund ist auf diesem Weg auch abgedriftet. Sei vorsichtig und such Dir einen Ausweg. So schnell wie möglich.

Viele Grüße pmami


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.22 19:46 von pmami.


  Re: Wie geht es Euch?
no avatar
   pmami
schrieb am 19.03.2022 19:47
Zitat
cora
Mir geht’s nicht gut. Ich bin überarbeitet, erschöpft, habe Zukunftsangst. 2 Jahre Pandemie hab ich überwiegend gewuppt, trotz Vollzeitjob. Im Job immer nur Krise, Worst Case Szenario usw. Ich bin unglaublich müde, genervt und hab Rückenschmerzen. Bräuchte eine Pause, will aber nicht in eine Klinik oä weil ich keine Probleme wälzen will. Auszeit nehmen wird finanziell schwierig.




Bitte denke dringend über eine Kur - mit oder ohne Kinder - oder über eine Reha nach. Eine Reha kann man im Notfall auch ambulant machen, wenn es ein entsprechendes Angebot bei Euch in der Nähe gibt. Ich habe einen burn out hinter mir, glaub mir, das geht nicht so von alleine weg.

Wenn eine Auszeit schon finanziell schwierig ist, wird es nicht besser, wenn Du irgendwann gar nicht mehr arbeiten kannst.

Viele Grüße pmami


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.22 19:52 von pmami.


  Re: Wie geht es Euch?
no avatar
   berlink
Status:
schrieb am 19.03.2022 22:48
Hallo Impala,

ich hatte auch Deinen ursprünglichen Beitrag noch gelesen. Es tut mir leid, dass doch in den letzten 2 Jahren neben der Pandemie noch so viel Leid und Streß hinzugekommen sind.

Die Pandemie darf gern zu Ende gehen, ich denke auch, der Umgang mit dem Virus und seinen Varianten wird so werden, wie mit einer Influenza-Grippe, es sei denn, es entwickeln sich nochmal gefährliche Varianten, gegen die wir keine Medikation und keine Impfung haben. Ich bin aktuell aber noch sehr froh über die bestehende Maskenpflicht. Ja, ich kann auch nicht nachvollziehen, wieso zumindest bundeslandabhängig schon wieder so viele Freiräume bei Feierlichkeiten aller Art bestehen. Wir werden in der Klinik auf jeden Fall die Maskenpflicht beibehalten, egal, ob bei uns ab 2.4.22 diese fällt oder nicht. Ich hoffe auch, dass die Maskenpflicht in den Schulen noch beibehalten wird.

Was mich einigermaßen zufrieden sein lässt: Man kann mit Impfung und Maskenpflicht doch wieder einen gewissen Radius einnehmen. Wir haben viel Wintersport/vergnügen betrieben an den Wochenenden, mit Hütteneinkehr bzw. Essen in der Sonne draußen. Wir waren in den letzten beiden Jahren im Urlaub und werden auch dieses Jahr dies umsetzen, wenn wir gesund sind. Es kamen und kommen Besuche, die Kinder gehen wieder zum Sport. Ich versuche, schöne Stunden, Eisessen, Treffen mit Freunden, auch die Kinder können sich treffen, Waffeln backen, in der Sonne sitzen, sehr zu genießen und dankbar dafür zu sein, dass wir weitgehend gesund sind, Arbeit haben, die Schule läuft, ich meine noch Eltern habe.

Ich schaue lediglich morgens in die Nachrichten in der Hoffnung, warum auch immer: der Krieg ist vorbei. Ich befürchte, Putin ist nicht zu stoppen und ich traue ihm so gut wie alles zu, so gestört ist er, dabei ist mir seine Kindheitsgeschichte piepegal. Der wird nur aufhören, wenn er sein Ziel erreicht hat. Er ist wohl nur zu stoppen, wenn man ihn - wie heisst es in Star wars- neutralisiert, und das wird nicht gelingen.
Die Inzidenzen habe ich nicht mehr im Blick. Von den Impfgegnern/Coronaleugnern habe ich mich distanziert, sowohl in der erweiterten Familie (tja, Haus in Paraguay wohl umsonst gekauft...), als auch auf Arbeit, hat sich ja jetzt eh erledigt mit der Impfpflicht im Gesundheitswesen.

Ich versuche, dort, wo ich Einfluß nehmen kann, dies zu tun, nach meinen Kräften. Ich kann nur selbst anderen helfen, wenn ich stabil genug bin. Keiner kann allein "die Welt retten", aber in seinem kleinen Umkreis mit seiner Kraft etwas tun, spenden, Pakete schnüren... . Mehr geht nicht.

Viel Kraft und Geduld und Gelassenheit, wenn Dinge nicht so umgesetzt werden können, weil man gerade nicht mehr schafft.

Viele Grüße!




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