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  Re: Dauernd Stress mit dem Sohn (12 Jahre)
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   sturmfängerin
schrieb am 18.01.2022 14:02
Ihr Lieben Alle!!

Sorry, sorry, sorry für meine späte Antwort auf alle Eure so hilfreichen, lustigen und tollen Beiträge! Ich wüsste manchmal nicht, was ich ohne Euch mache smile!

Wir waren alle sowas von erkältet, kein Corona... aber völlig platt und fertig, Krankenlager hoch 10, daher meine so späte Antwort.

Ich versuche mal noch so grob auf alles zu antworten, seht es mir nach, wenn ich nicht auf alles eingehe smile:

Auszeiten für mich:
Ich habe heute einen Starttermin im Sportstudio für mich vereinbart! Mit Einweisung ins Studio, Geräte usw. Geräte sind zwar nicht so mein Ding, ich merke aber immer wieder, dass ich dringend was für den Rücken tun muss. Es gibt auch Kurse, da finde ich sicher auch was. Das ist mal das Erste! Wollte ich auch schon lange machen, jetzt ist mal ein Haken dran!

Dann habe ich der Chorleiterin unseres Chores im Ort geschrieben, auch da wollte ich schon länger mal einsteigen, ich muss nur noch schauen, wann ich starte. Gerade sicher noch nicht, meine Stimme ist noch ziemlich hinüber... Aber das wollte ich auch schon soooo lange machen, habe es immer wieder geschoben, da ich dann abends nicht da bin. So what... jetzt schau ich mal, dass ich zum Zug komme!

Dadurch dass mein kleiner Sohn ja die Schule gewechselt hat, ist er jetzt immer zum Mittagessen zuhause und wir haben dann bis zum Nachmittag viel Zeit zu zweit, was er auch voll genießt, das gemeinsame Essen, Hausis mit mir, Spielen usw. Das ist auch für mich sehr wertvoll.

Dann lese ich seit Weihnachten ein Buch: Das Kind in dir muss Heimat finden. Kennt sicher die ein oder andere hier. Dazu gibt es bei uns ein Tagesseminar, auch das wollte ich schon so lange machen. Ich weiß, dass ich da einige Themen habe, vor allem das Thema, dass ich schlecht alleine sein kann. Dadurch sicher auch sehr klammere (an den Kindern). Auch darauf freue mich jetzt total.

Ich hoffe ich habe mich damit nicht übernommen, aber es sind ja alles "schöne" Sachen für mich.

Was meinen großen Sohn angeht:
Den Spruch von Dir, Ella, fand ich sehr gut: "Die Erziehung ist zu Ende, jetzt beginnt die Beziehung". Das muss ich mir glaube ich immer wieder vor Augen halten. Und ihm vielleicht auch so sagen. Wir hatten es heute morgen wieder. Seine Ernährung ist eine einzige Katastrophe. Ich mäkel dann gerne rum, sage was ich daran nicht gut finde weil.... heute Morgen habe ich einfach gesagt mach wie du willst, du weißt was gesund ist und was nicht... ich merke, dass ich mich da immer sehr zurücknehmen sollte.

Was ja auch immer wieder eine gute Anlaufstation ist, das ist der Pubertäts-Gesprächskreis unseres Jugendamts, da bin ich nun einmal monatlich, die letzten zwei Male war es sehr bereichernd und gut zu wissen, dass es anderen auch so geht und dass man Input bekommt wie man gut damit umgehen kann.

Jetzt schauen wir einfach mal wie die nächste Zeit verläuft. Es ist ja nicht so, dass es ständig nur knallt. Es gibt durchaus auch sehr schöne Momente von Nähe, die mein Sohn auch einfordert. Und das gemeinsame Essen gehen, das gefällt ihm. Das wird wahrscheinlich unsere gemeinsame Aktivität in den nächsten Monaten/Jahren. Ich hoffe, wir können ihn auch noch zu anderen gemeinsamen Aktivitäten dazu bekommen smile. Immerhin hat er drei Aktivitäten pro Woche, zu denen er sehr gerne geht!

So, jetzt war es aber doch sehr viel, toll, wer bis hierher durchgehalten hat smile smile

Viele liebe Grüße
Sturmfängerin


  Re: Dauernd Stress mit dem Sohn (12 Jahre)
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   Hamamelis71*
schrieb am 18.01.2022 14:21
Meine Nachbarin hat auch einen älteren Sohn mit diversen Baustellen. Gemeinsam kommen sie ins Gespräch, wenn sie zusammen draußen Pokemons jagen. Dann haben sie ein Thema, das Kind hat draußen Bewegung und man kann nebenbei viel besprechen und er kommt zur Ruhe.

Zur Frage nach den LE: habt ihr das früher schon thematisiert? Eine Bekannte hat ihrem Sohn (mittlerweile ü30) und ihrem Umfeld immer wieder erzählt, wie sie den Anruf vom JA erhalten hat und wie sie ihn sofort in ihr Herz geschlossen hat, als sie ihn das erste Mal im Krankenhaus sah. Es war von Anfang an Thema. Durch einen Zufall hatte er irgendwann sogar Kontakt zu seiner leiblichen Schwester. Seine LM wollte sich mit ihm nicht treffen. Aber er sagte mir mal, dass dieses Treffen zwar interessant war mit seinen leiblichen Geschwistern, aber sich für ihn nicht als Geschwistertreffen anfühlte (irgendwie wie entfernte Verwandte aus Amerika, wo man weiß, dass es sie gibt, man sie aber nur einmal im Leben sehen wird). Aber es blieb bei einem einzigen Treffen, obwohl sie sich hier theoretisch überall über den Weg laufen könnten. Es sind halt völlig unterschiedliche Lebensläufe.

Ich glaube, dass bei Euch viele Faktoren zusammenkommen, die blöde Situation mit Corona ist für die Kinder und ihre Entwicklung auch nicht einfach.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.01.22 14:35 von Hamamelis71*.


  Re: Dauernd Stress mit dem Sohn (12 Jahre)
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   Solani2
Status:
schrieb am 18.01.2022 15:41
Zum Thema gesundes Essen - der Zwölfjährige einer Verwandten isst auch nur ungesundes Zeug, und sie kocht immer frisch und hat einen Gemüsegarten. Die eigenen Beeren isst er nicht, nur die aus dem Supermarkt. Er hat auch einige Baustellen und sie muss mit ihm zu McD's gehen, um mit ihm ins Gespräch zu kommen. Das machen sie aber jetzt schon ewig wöchentlich und es wird immer besser. Den Spruch mit Erziehung/Beziehung finde ich gut. Ich habe den Englischen Spruch mal gelesen - If you focus on control, you lose the battle. Er weiß was gesund ist, das hast du ihm beigebracht und damit ist es auch gut. Es gibt immer Phasen, wo sie sich reiben wollen, sich abgrenzen wollen. Und du kannst nur mit deinem Beispiel vorangehen. Wir müssen irgendwie schaffen, dass sie sich an uns orientieren, nicht an Gleichaltrigen oder irgendwelchen Stars.
Ich habe ja eine Menge Neffen und Nichten in allen Altersgruppen und meine Beobachtungen sagen mir, dass man in der Pubertät nur dann einschreiten sollte, wenn etwas gefährlich wird. Ein Ratschlag ist immer OK, aber sie wollen in der Phase einfach nicht mehr geschulmeistert werden. Und sind erstaunlich einsichtig, wenn man es nur dann macht, wenn es wirklich notwendig ist.




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