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  Freundin der Tochter hat Sorgen
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   HeuteAnonym_vorsichtshalber
schrieb am 05.06.2021 23:14
Hallo ihr Lieben.

Heute hat die Freundin meiner Tochter bei uns geschlafen (9 Jahre alt). Beim Gute Nacht Sagen stellte sich heraus, dass sie unglücklich ist, weil ihr Vater in 2 Monaten ein Kind mit seiner Partnerin seit 3 Jahren erwartet. Ihre Eltern trennten sich, als sie zwei waren. Haben ein okayes, wenn auch kein besonders gutes Verhältnis zueinander.
Auf jeden Fall hat sie darüber gesprochen, dass alle "nur" über das Baby sprechen, sie Angst hat, dass der Papi sie nach der Geburt nicht mehr lieb hat, dass er jetzt so viel arbeitet (ist GF einer kleinen Immobilienfirma) und ihr so wenig Zeit widmet (noch nicht einmal miteinander frühstücken) und dass sie Angst hat, nach der Geburt keinen Besuch im KH abstatten zu können wegen Corona. Sie hat mir sehr leid getan und ich habe mit ihr lange gesprochen. Bei ihr ist angekommen, dass der Vater ihre Sorgen nicht ernst nimmt und sauer wird, wenn sie ihn darauf anspricht. Also total blöd. Es ging ihr viel besser, nachdem wir miteinander gesprochen haben, aber ich bin ja null beteiligt und maßgeblich. Ich habe ein gutes, aber sporadisches Verhältnis zur leiblichen Mutter. Den Vater kenne ich schon lange aber nur sehr oberflächlich. Eigentlich würde ich gerne mit ihm sprechen, aber das könnte er schnell als übergriffig empfinden. Mit der leiblichen Mutter spricht das Mädchen, denke ich, das checke ich Mal subtil ab. Aber für sie ist die Situation auch nicht leicht. Soll ich nur für das Mädchen da sein, oder meint ihr, es gibt auch einen guten Weg, dem Vater zu vermitteln, dass es wichtig ist, das Gespräch mit seiner Tochter zu suchen und auszuhalten und konstruktiv zu führen? Ich kenne auch keinen seiner Freunde, müsste das also schon selber anregen...Einfacher wäre es sicher, nichts zu sagen. Aber irgendwie kommt mir das auch nicht richtig vor. Danke für eure Meinungen!


  Re: Freundin der Tochter hat Sorgen
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   Paella Valencia
Status:
schrieb am 07.06.2021 07:40
Hallo liebe Unbekannte,

Ich kann dich gut verstehen, dass dich das wurmt. Ich selbst war habe auch als Kind mein Leid beklagt und die Person hat meine Eltern angesprochen. War keine gute Idee, mein Vater war sehr sauer, dass ich mich nicht ihm anvertraut habe. Allerdings war das meinerseits nicht möglich.

Ich bin auch ein Mensch, der den Mund nicht halten kann, daher bin ich mit solchen Situationen sowohl gut als auch schlecht gefahren.... es ist schwierig richtig abzuwägen, insbesondere weil du den Vater nicht wirklich gut kennst uns schwer die Reaktion absehen kannst.

Frage doch die Freundin deiner Tochter, ob sie das überhaupt will, dass du den Vater ansprichst. Vielleicht reicht es ihr allein ihr Herz auszuschütten (bei mir war es damals so, ich wollte das mit meinen Eltern damals gar nicht diskutieren).

Liebe Grüße Paella


  Re: Freundin der Tochter hat Sorgen
avatar    Maral
schrieb am 07.06.2021 08:42
Ich würde mich nicht einmischen, es dem Vater sagen. In dieser Konstellation. Aber dem Kind Mut zusprechen, mit dem Vater das Gespräch zu suchen, mit 9 ist sie auch nicht mehr so klein. dazu ihr anbieten, dabei zu sein, oder mit dem Vater zu sprechen, wenn sie das gerne möchte. Oder mit der Mutter. Aber wenn sie das nicht möchte, dann akzeptieren. Dann kannst du ihr sagen, dass du gerne als Gesprächspartner zur Verfügung stehst.


  Re: Freundin der Tochter hat Sorgen
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   littlemeamy
Status:
schrieb am 07.06.2021 08:53
Ich hätte das genauso geschrieben wie Maral!


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  Re: Freundin der Tochter hat Sorgen
avatar    Alice Cullen
Status:
schrieb am 07.06.2021 13:26
Bin da auch bei Maral, denn so hat das Kind auch das Wissen sich an dich wenden zu können oder eben an dein Kind ohne dass es an die Eltern weiter getragen wird.

Wenn du zur Mutter gehst kann es blöd werden wenn die zb mit dem Vater nicht so kann, vll mach diese dem dann Vorwürfe.

Ich habe ja selber zwei Trennungskinder und merke wie schwer bestimmte Situationen sind, meine zwei sind zb regelmässig bei der psychologischen Beratungsstelle und diese Therapeutin ist nur für meine Kinder da, als neutraler Puffer.

Und dieser warst bzw bist du gerade.

Lg




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