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  Re: Risikoeinschätzung - Impfung
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   WarMalHier
schrieb am 13.05.2021 08:41
Irgendwie nehme ich jede Ausnahmesituation mit.

Am Sonntag wollte ich mit den Kindern in den Tierpark. Vorbereitung über eine Stunde: Vorschriften durchlesen, Test (wo, wann, Terminbuchung), Kontaktverfolgungsformular ausfüllen, Zeitfenster ausgesucht. Es entstand ein straffer Plan für unseren Freizeitbeginn. Habe ich in Kauf genommen. Kinder haben sich riesig gefreut. Dann fast eine Stunde auf dem Parkplatz auf den Test und dann auf das Testergebnis gewartet. Die Stimmung kippte, Kinder am Meckern und Nörgeln. Und dann endlich das Ergebnis - positiv. Erst mal Schock, die Kinder fix und fertig, kein Tierpark, ab nach Hause und wie es so schön heißt "absondern". Dann Termin für PCR-Test. Während wir in Quarantäne auf das Ergebnis gewartet haben, habe ich so sehr gehofft, dass dieser positiv ausfällt, das wäre unser Freifahrtschein. Aber leider nein, PCR-Test ist negativ traurig

Die ganze Aufregung und 2,5 Quarantänetage für nichts. Jetzt ist mir die Lust zum Testen erst mal vergangen. Ich habe keine Kraft gegen diese Windmühlen zu kämpfen. Bin richtig traurig, dass es für uns keine andere Lösung gibt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich in meiner Verzweiflung sogar kurzfristig nachgedacht habe, mich irgendwo absichtlich anzustecken, um als Genesen zu gelten.

Ich fühle mich gehetzt und eingesperrt. Die einzige Perspektive: sich irgendwann impfen zu lassen, wenn ich mal dran bin. Also im Prinzip funktioniert dieser Druck seitens der Regierung wunderbar. Alles absolut "freiwillig" natürlich.


  ich glaube echt nicht mehr daran
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   lucky*3
schrieb am 13.05.2021 09:00
ich habe schon eine Weile meine Zweifel, aber jetzt glaube ich echt nicht mehr daran, dass du und deine geschilderte Situation real existieren.

Ich habe in diesen Foren schon so einiges erlebt und es ist genau dieses Muster, man hält einen Thread ewig am laufen, man schildert immer merkwürdigere und abstrusere Situationen...

Du willst dich nicht impfen lassen und jetzt hoffst du auf einen positiven PCR-Test - aha....


  Re: Risikoeinschätzung - Impfung
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   littlemeamy
Status:
schrieb am 13.05.2021 09:50
Oh, wenns scheiße läuft, dann richtig...

Bei uns hats bisher mehr als problemlos funktioniert. Termin vereinbaren, ohne Wartezeit rein in die Apotheke, Test durchführen lassen, rein ins Auto und ab auf die Autobahn. Ergebnis kam dann per Mail.

Weswegen ich aber grad überhaupt in den Thread geguckt hab:
Hab aus dem Briefkasten die Prospekte rausgefischt und die Geschäfte aus den umliegenden Landkreisen werben grad schon groß damit, dass man wieder ganz ohne Test zu ihnen darf. Das hatte ich irgendwie verdrängt, aber stimmt, unter 100 darf ja JEDER wieder ohne Test einkaufen, in Zoo usw.
Und früher oder später, wird es wieder überall unter 100 gehen. Mindestens zwischenzeitlich, davon bin ich überzeugt.

Und ansonsten möchte ich persönlich meine Kraft nicht dafür hernehmen, mich auf die ganzen schlechten Dinge zu konzentrieren.
Weil Sohnemann wandern alleine doof findet, haben wir jetzt zum geocachen begonnen. Da ist er mit Eifer dabei und freut sich über die gefundenen Schätze genauso, wie im Zoo die Murmeltiere entdeckt zu haben.

LG amy


  Re: ich glaube echt nicht mehr daran
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   WarMalHier
schrieb am 13.05.2021 11:39
Zitat
lucky*3
ich habe schon eine Weile meine Zweifel, aber jetzt glaube ich echt nicht mehr daran, dass du und deine geschilderte Situation real existieren.

Ich habe in diesen Foren schon so einiges erlebt und es ist genau dieses Muster, man hält einen Thread ewig am laufen, man schildert immer merkwürdigere und abstrusere Situationen...

Du willst dich nicht impfen lassen und jetzt hoffst du auf einen positiven PCR-Test - aha....
Was findest Du an der Situation genau abstrus? Dass es Testpflicht in einem Tierpark gibt? Oder dass man Zeitfenster buchen muss? Oder dass ein Test positiv anzeigt? Oder dass ein PCR-Test negativ ausfällt? Ja, ich habe tatsächlich darauf gehofft, dass der PCR-Test positiv ausfällt. Damit wäre für uns einiges einfacher geworden. Und ja, ich war enttäuscht, als das Ergebnis nicht bestätigt wurde. Weil wir nun genau da sind, wo wir vorher waren. Das war für mich bitter.

Ich werde mich impfen lassen, weil ich Nase voll habe. Ich habe mich jetzt auf die Warteliste setzen lassen. Ich bin in keiner Risikogruppe und werde mich nicht mit AZ impfen lassen. Bekomme also zeitnah keinen Termin. Ich werde mich gegen meinen Willen impfen lassen. Ich werde es für meine Kinder machen, damit sie ein normales Leben führen können. Was ist für dich so merkwürdig daran? Oder muss ich schreiben, wie froh und einsichtig ich nach diesem Erlebnis geworden bin und wie ich durch ein Wunder plötzlich einen Impftermin bekommen habe und mich mit Freude mit AZ tapfer impfen lassen habe? Das wäre dann nicht mehr merkwürdig für dich vermutlich.


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  Re: ich glaube echt nicht mehr daran
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   pmami
schrieb am 13.05.2021 13:10
Testen lassen müssen sich auch diejenigen, die bislang nur einmal geimpft sind. Ohne Test darf man in Deinen Tierpark nur dann, wenn man bereits vollständig geimpft ist und die letzte Impfung zwei Wochen her ist. Vollständig geimpft sind Stand heute 10%. Mit anderen Worten - über 90% der bundesdeutschen Bevölkerung hätte heute genau dasselbe erleben können, wie Du.

Wo ist das Problem?

Zu hoffen, dass man sich mit Covifd-19 infiziert hat, ist so lächerlich, dass .ich diese Äußerung in der Tat auch nicht glauben kann, zumal vor dem Hintergrund, dass Du maximal sechs Monate lang als genesen giltst und Dich dann wieder testen - oder impfen - lassen musst.

Viele Grüße pmami


  Re: ich glaube echt nicht mehr daran
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   lisa74
Status:
schrieb am 13.05.2021 17:22
  Re: ich glaube echt nicht mehr daran
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   blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 13.05.2021 20:30
Zitat
pmami
Zu hoffen, dass man sich mit Covifd-19 infiziert hat, ist so lächerlich, dass .ich diese Äußerung in der Tat auch nicht glauben kann, zumal vor dem Hintergrund, dass Du maximal sechs Monate lang als genesen giltst und Dich dann wieder testen - oder impfen - lassen musst.

ich glaube, das kommt echt auf die Situation an. Ich gebe zu, dass ich das nämlich auch schon überlegt habe. Nichts ist schlimmer als die Momentane Situation, alles kann nur besser sein, alles ist sinnlos. Irgendwie so chaosen [sic!] die Gedanken in meinem Kopf herum. Die Gedankengänge haben mich sehr an meine Zeit vor Weihnachten erinnert. Hier war es eher so, dass ich lieber sterben wollte. Auch hier war wieder die Aussichtslosigkeit der Grund dafür. Corona bringt einen eh um, ewiges Hamsterrad, keine Aussicht auf Besserung. Lieber jetzt sterben. ist eh alles egal. Bei mir wurde dann eine schwere Depression diagnostiziert. Und ich gehe davon aus, dass die anderen Gedanken mit der Ansteckung sich aus der gleichen Schlechten Lage an Serotoninmangel und was weiß ich, was da so fehlt, entstanden ist. Und das ist ganz schön mächtig. Ich wurde ja in der Anamnese gefragt, ob ich wirklich sterben will, den ich habe ja Kinder - war mir egal. Und das, also dieses Egal aller Konsequenzen, herrschte jetzt auch bei mir beim Impfen und somit auch bei der Erkrankung. Sterb ich halt. Ein halbes Jahr später als ich eigentlich wollte. Und wen es gut läuft, bekomme ich recht zurück.

Deswegen kann ich ich die Gedanken von warmalhier nachvollziehen und finde sie nicht lächerlich.


  Re: ich glaube echt nicht mehr daran
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   pmami
schrieb am 13.05.2021 21:08
Liebes blaues Teufelchen,

ich würde niemals jemanden, von dem ich auch nur ansatzweise im Entferntesten vermuten würde er trüge sich mit depressiven oder suizidalen Gedanken, sagen, dass dies lächerlich ist.

Warmalhier hat in diesem thread mehr als deutlich gemacht, dass sie die ohne Impfung an allen Lockerungen teilhaben will. Ein Weg dazu ist offiziell als genesen zu gelten. Sie hat hier schon früher im thread spekuliert, ob sie nicht vielleicht unbemerkt und asymptomatisch Corona gehabt haben könnte und da das offensichtlich nicht der Fall war, soll es jetzt eine echte Infektion sein.

Wenn Du meine vorherigen posts gelesen hast, wirst Du wissen, dass eine Freundin von mir derzeit in Indien an Covid-10 erkrkankt ist. Was das bedeutet, liegt auf der Hand. Gott sei Dank ist sie nun auf dem Weg der Besserung. Aber dass sich hier jemand hinstellt und sagt, ich möchte mich gerne mit Covid-10 infizieren, weil das für mich am bequemsten ist, dann trifft mich das an einem empfindlichen Punkt.

Wenn jemand sagt, es ist mir egal, ob ich mich mit Covid-10 infiziere, weil mir eh alles egal ist, dass ist das ein Alarmsignal und eines, dass ich ganz sicher nicht herunterspielen oder lächerlich machen würde.

Ich hoffe, es geht Dir inzwischen besser. Ich wünsche Dir, dass Du ein gutes Netzwerk und Hilfe hast.

Viele Grüße pmami


  Re: ich glaube echt nicht mehr daran
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   berlink
Status:
schrieb am 13.05.2021 22:38
Hallo blaues teufelchen,

nach dem wenigen Infos sozusagen "zu urteilen", geht das, was Du beschreibst für mich deutlich über die Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation hinaus, deutlich. In meinem Umfeld und auch von meinen Patienten (in der Tagesklinik) habe ich im gesamten letzten Jahr nicht solche Gedankengänge (nur?) aufgrund der Pandemie gehört. Es ist so viel trotz Pandemie möglich, was man machen kann, was Du offenbar evtl. auch wegen der depressiven Einengung nicht sehen konntest.

Ich pflichte @pmami bei, soweit man das hier und zumal anonym geschrieben, überhaupt einschätzen kann: Die Gedankengänge rund um das Virus und die Impfung von @WarMalHier sind für mich doch sehr ambivalent. Einerseits besteht Sorge wegen schwerer unerwünschter Nebenwirkungen, wobei deren Gefahr statistisch gesehen wohl geringer ist als bei einer Covid19 Infektion. Andererseits möchte man sich gern anstecken? Ist dann die Gefahr geringer?
Selbst wenn man mal Covid19 unbemerkt hatte (ok, den Wunsch könnte ich noch nachvollziehen, aber als Erwachsener die Infektion gänzlich ohne Symptome zu haben, ist nicht ganz so häufig), dann ist ja leider die Immunität nicht von Dauer. Eine Kinderärztin in meinem Bekanntenkreis hatte im Oktober die Infektion und wurde nun einmalig geimpft.
Dass ein Selbsttest falsch pos. werden kann, ist leider statistisch gesehen mgl., ist blöd und ärgerlich, aber nicht zu verhindern. Dennoch haben diese Tests ihre Berechtigung.

Es ist, wie Prof. Drosten sagt, entweder Impfung oder Infektion. Letzteres möchte ich auf keinen Fall. Seit ich die Doku -Staffel der Station 43 der Charite gesehen habe, bin ich nochmal froher, geimpft zu sein. Morgen bekomme ich nach AZ im Februar nun Biontech und bin dann erstmal fertig und darüber sehr froh.

Alles Gute, gute Besserung!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.05.21 22:46 von berlink.


  Re: ich glaube echt nicht mehr daran
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   blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 13.05.2021 22:42
Zitat
pmami
Wenn jemand sagt, es ist mir egal, ob ich mich mit Covid-10 infiziere, weil mir eh alles egal ist, dass ist das ein Alarmsignal und eines, dass ich ganz sicher nicht herunterspielen oder lächerlich machen würde.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es die wenigsten Leute das so formulieren würden. Egal - so kann man doch heute nicht begründen! Da muss vorher ja ne ganze Menge passiert sein, bevor man das so formuliert. Man versucht in der Regel immer, es irgendwie zu begründen. Und die Begründungen können unglaublich widersprüchlich sein. Aber ich denke, vor allem sind die Argumente kurzfristig gedacht und vom Umfeld abhängig.
Ich versuch es mal mit einem Beispiel: ich habe ja ein Impfangebot gehabt. Ich hätte die Impfung gern ausgeschlagen mit dem Grund, dass die Impfung die Gefahr bei meiner Arbeit reduzieren soll. Aber ich darf ja nur im Homeoffice arbeiten. Also hab ich gar nicht die vielen gefährlichen Kontakte. Und am Ende darf ich nicht arbeiten, weil meine vielen Kontakte nicht geimpft sind. Irgendwie ist Impfung als in meinem Kopf sinnlos. Aber Fakt ist: mir ist die Impfung egal. Und am Ende war mir auch der Impfstoff egal. Und die Nebenwirkungen. Aber das hätte ich nie so formuliert.

Ich finde, diese ganze Coronadiskussion hat führt dazu, dass es teilweise echt schwer geworden ist, überhaupt noch richtig zu argumentieren. Ich frag mich auch, warum ich ne FFP2 Maske im Unterricht tragen soll, ständig Lüfte, auf ne CO2-Ampel achte und alle Maßnahmen gefühlt hinfällig sind, wenn ich nen Kontakt zu Corona, britische Variante, habe, wenn ich länger als 30 Minuten mit dem Menschen in einem Raum war. Tja, Unterrichtsstunden dauern 45 Minuten. Die Regel ist auch wieder hinfällig. Und viele anderen Regeln sind ebenfalls komisch und werden entweder komisch verschärft oder sind doch plötzlich hinfällig. Irgendwann kommt man zu dem Schluss, dass es vorbei sein soll - auf die eine oder andere Weise. Und man findet immer einen Grund, der das erklärt. Und Logik gehört halt einfach, gefühlt auf allen Seiten, nicht mehr hinzu.

Als ich übrigens das erste Mal mit den Gedanken vom Sterben beim Hausarzt war, hatte ich auch ne Erkältung und war total überarbeitet, weil gerade alles, was man geplant hatte, wieder über den Haufen geworden wurde. Ich habe all meinen Mut zusammengenommen und habe das, auch auf Anraten hier im Forum, dem Arzt erzählt. Ich wurde heimgeschickt und es wurde mir impliziert, dass das bestimmt nur an der Angst vor der Situation habe. Oder wie auch immer. Es gibt immer einen vernünftigen Grund und alles geht vorbei. Aber Depressionen sind nicht mehr logisch. Es soll Leute gegeben haben, die haben sich umgebracht, damit sie nicht an Corona erkranken. Es geht irgendwann nur noch um den Ausweg. Der weg ist egal. Und wenn man zu weit ist, ist der Tod der Ausweg.

Ich hoffe, du konntest meine wirren Gedanken etwas nachvollziehen. Aber diese wirren Gedanken bringen mich halt zu dem Schluss, dass man nie so weiß, was dahinter steckt. Es kann Egoismus sein, es kann aber auch einfach die Argumentation nach der Suche nach einem Ausweg sein, weil man irgendwo psychisch nicht mehr klar kommt. Und irgendwann ist die Pest halt die angenehmere Variante als Cholera. Sterben tut man eh - auf die eine oder andere Weise, auch wenn das nicht alle nachvollziehen können.

Und ja, es geht mir besser. Ich habe nochmals den Mut aufgebracht und bin zum Arzt. Ich wurde etwas komisch angeschaut, dass ich schon über hinweg Monate sterben wollte. Hätte ich das nicht angefügt (ok, es wrude nachgefragt) hätte es auch dieses Mal Überarbeitung als Argument gegeben und sobald das weg wäre... Jetzt nehme ich Medikamente. Bin mir nicht sicher, ob es das gleich wie es geht mir wieder gut ist. Ach, und ich hab den Arzt gewechselt.


  Re: ich glaube echt nicht mehr daran
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   berlink
Status:
schrieb am 13.05.2021 23:13
Zitat
WarMalHier
Ich werde mich gegen meinen Willen impfen lassen.

Das Eine schliesst das Andere leider aus. Du erklärst mit Deiner Unterschrift ganz klar, dass Du in diese Impfung einwilligst.

[www.rki.de]


  Re: ich glaube echt nicht mehr daran
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   pmami
schrieb am 13.05.2021 23:33
Ich habe im Freundeskreis miterleben müssen, das jemand nicht klar kam mit den Corona bedingten Einschränkungen. Das war schon im ersten Lockdown. Das gibt es und das war ja auch zu erwarten bei einer derartigen existenzbedrohenden Situation. Und ich selbst habe durchaus auch düstere Gedanken gehabt. Aber die TE hat diesen thread nicht eröffnet, weil ihr die Impfung egal ist, weil ihr eh alles egal ist sondern weil sie die Impfung definitiv nicht will solange es keine Langzeitstudien über die Auswirkungen der Impfung auf Menschen mit Faktor V Leiden gibt. Da ihr die hier auch niemand präsentieren konnte, hat sie sodann die Meinung vertreten, es sei ja viel besser, von Covid-10 genesen zu sein, als geimpft zu werden.

Natürlich ist es nicht völlig auszuschließen, dass jemand, der hier sagt, er möchte sich lieber mit Covid-10 infizieren, als geimpft zu werden, in Wirklichkeit in großer Bedrängnis ist und nach Hilfe sucht. Aber wenn hier jemand explizit sagt, dass das Risiko an Covid-19 zu sterben zu vernachlässigen ist, dann gehe ich erst einmal nicht davon aus, dass dieser Mensch Covid-19 bekommen möchte, weil er suizidale Gedanken hat. Wie gesagt, dass hier war eine wörtliche Aussage:
Zitat

Als Zahlenmensch habe ich mir das Risiko an Corona zu sterben ausgerechnet. Dieses liegt in meinem Alter im Promille-Bereich. Wenn ich dann noch davon ausgehe, dass viele diese Menschen an Vorerkrankungen litten, dann noch weniger.
und daraus lese ich in erster Linie, dass jemand gerade keinen Zusammenhang zwischen Covid-19 und Sterben sieht. Natürlich kann ich mich irren und es mag sein, dass die TE genau das Gegenteil von dem denkt, was sie hier sagt. Aber ich möchte die Aussage, dass es viel bequemer sei sich mit Covid-10 zu infizieren weil man sich dann nicht impfen lassen muss, nicht unwidersprochen stehen lassen, weil ich es nach wie vor nicht für ausgeschlossen halte, dass die TE genau das, was sie gesagt hat auch gemeint hat.

Sollte ich mich irren, entschuldige ich für meine Erwiderung.

Viele Grüße pmami


  Re: Risikoeinschätzung - Impfung
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   lucky*3
schrieb am 14.05.2021 08:01
falls es wirklich jemand gibt, der meint, er würde lieber Corona-positiv sein als sich impfen zu lassen, dem empfehle ich die Doku von Spiegel TV 'Der Virus ist noch da!' z.b. auf youtube

Einer der sehr seltenen Fälle bei denen sowohl meinem Mann als auch mir die Tränen gelaufen sind beim anschauen


  Re: ich glaube echt nicht mehr daran
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   pebbles30
schrieb am 14.05.2021 08:54
Zitat
berlink
benwirkungen, wobei deren Gefahr statistisch gesehen wohl geringer ist als bei einer Covid19 Infektion. Andererseits möchte man sich gern anstecken? Ist dann die Gefahr geringer?
Selbst wenn man mal Covid19 unbemerkt hatte (ok, den Wunsch könnte ich noch nachvollziehen, aber als Erwachsener die Infektion gänzlich ohne Symptome zu haben, ist nicht ganz so häufig), dann ist ja leider die Immunität nicht von Dauer. Eine Kinderärztin in meinem Bekanntenkreis hatte im Oktober die Infektion und wurde nun einmalig geimpft.
Dass ein Selbsttest falsch pos. werden kann, ist leider statistisch gesehen mgl., ist blöd und ärgerlich, aber nicht zu verhindern. Dennoch haben diese Tests ihre Berechtigung.

Ich kenne genau einen Senior mit über 70 der Corona gänzlich ohne Symptome hatte.

Allerdings war dieser vorher ganz scheußlich erkältet und ein befreundeter Biologe hat ihm erklärt, deshalb lief sein Immunsystem noch auf Hochtouren.
Großes Aber da bei ihm Corona komplett ohne Symptome verlief und er nur als Kontaktperson getestet wurde, ist die Frage ob sich das Immunsystem damit überhaupt auseinander gesetzt hat oder einfach nur alles platt gemacht hat.
Ob damit überhaupt eine Immunität vorliegt ist fraglich.
Geimpft werden konnte er auch noch nicht weil die Infektion noch keine 6 Monate zurück liegt.

Geimpft werden möchte dieser auf jeden Fall, die Kontaktperson wo er sich angesteckt hat, ist deutlich jünger und war richtig krank.


Also diese Fälle gibt es aber das sind Ausnahmen und auch nicht wirklich erstrebenswert.


  absichtlich anstecken lassen
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   Claudi
schrieb am 14.05.2021 10:19
.... dann macht mal schön, viel Spaß

Ich habe immer gehofft, dass ich bis zur erlösenden Impfung durchhalte, bin fast nur zuhause seit Monaten....

Mein Mann hat sich irgendwo angesteckt und mich gleich mit.
2 Wochen lagen wir flach und es war nicht schön und nein, wir freuen uns nicht, dass wir das erleben durften.

Ich erhole mich nur langsam, rieche nichts mehr und hoffe, dass ich in 6 Monaten ohne Wartezeit die Impfung erhalte und nicht wieder ein Mangel herrscht, weil die Vordrängler die Auffrischungsimpfung benötigen.

Ja, ich bin in 2 Wochen genesen und habe endlich meine Freiheiten wieder. Aber um welchen Preis? Leide ich unter Langzeitfolgen?




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