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  Re: Impfen mit Astra-Zenica
no avatar
   pmami
schrieb am 06.03.2021 16:16
Du musst das Gummibärchen aber unter die Zunge legen und dort langsam zergehen lassen. Und gegen Nebenwirkungen von Impfungen helfen nur die roten Gummibärchen...

Viele Grüße pmami


  Re: Impfen mit Astra-Zenica
no avatar
   Verwundert...
schrieb am 06.03.2021 19:13
@Berlink:
Also wenn dein verlinkter Artikel aus dem Beobachter nicht explizit diese Bedenken schürrt, dann weiß ich auch nicht, wie man es besser darstellen kann.

Es freut mich, dass du offen und ehrlich mit deinen Patienten sprichst, aber ich hoffe doch sehr, dass du vor allem bei der Evidenz bleibst.
Aber sehr interessant an diesem Aspekt finde ich die Tatsache, dass du die Menschen in diesem Forum als deine Patienten zu betrachten scheinst.

Und danke, ich möchte mich nicht mit dir privat austauschen, weil ich im Gegensatz zu dir der Meinung bin, man muss sich in einem semimedizinischen Forum nicht als Arzt outen. Wenn man nicht gerade Reproduktionsmediziner ist, tut das hier nichts zur Sache.


  Re: Impfen mit Astra-Zenica
no avatar
   *nepi*
schrieb am 06.03.2021 19:33
Tatsächlich schürt der Artikel bei mir diese Bedenken.

Ich hatte sie vorher nicht, jetzt schon. Nun fehlt mir aber das Wissen diese einzuordnen.
Wäre nett, wenn das hier noch aufgeklärt werden könnte.

Ist das was, was man eher ernst nehmen sollte?
Oder eher nicht?
Oder sollte man es als Arzt nicht sagen, um genau diese Verunsicherung nicht zu schüren, obwohl sie berechtigt ist.

Hmmmm - ja, ich bin jetzt in beiderlei Hinsicht verunsichert.


  Re: Impfen mit Astra-Zenica
no avatar
   pmami
schrieb am 06.03.2021 20:54
Zitat
Verwundert...
Ich finde, als Ärzte sollten wir die Verantwortung übernehmen und gemeinsam für eine Bekämpfung der Pandemie arbeiten und nicht in Foren wie diesen noch Verwirrung stiften.

Die Unterstreichung stammt von mir. Ich hatte Deinen Post so interpretiert, dass Du Dich in einem semimedizinischen Forum als Ärztin geoutet hast.

Habe ich Dich da mißverstanden?

Was mich wundert, ist, dass Du nicht die Gelegenheit nutzt, um die Bedenken, die der von berlink verlinkte Artikel aufzeigt (oder meinetwegen auch schürt) zu zerstreuen. Was genau ist aus Deiner Sicht an dem Artikel fachlich falsch oder ungenau? Ich frage dies in aller Ernsthaftigkeit, denn ich selbst bin weder Medizinerin noch Virologin, Gentechnikerin oder Biologin. Ich weiß nicht, ob AstraZeneca Adenoviren als Vektoren verwendet, ob diese in die Zellkerne gelangen müssen, ob es dort zu ungewollter Interaktion mit der eigenen DNA kommen kann und ob dadurch Langzeitfolgen entstehen können. Wenn Du alle diese Hypothesen oder auch nur eine einzige entkräften kannst, wäre ich Dir sehr dankbar.


Viele Grüße pmami


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.03.21 21:31 von pmami.


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  Re: Impfen mit Astra-Zenica
no avatar
   *nepi*
schrieb am 06.03.2021 21:20
Zitat
pmami
Zitat
Verwundert...
Ich finde, als Ärzte sollten wir die Verantwortung übernehmen und gemeinsam für eine Bekämpfung der Pandemie arbeiten und nicht in Foren wie diesen noch Verwirrung stiften.

Die Unterstreichung stammt von mir. Ich hatte Deinen Post so interpretiert, dass Du Dich in einem semimedizinischen Forum als Ärztin geoutet hast.

Habe ich Dich da mißverstanden?

Was mich wundert, ist, dass Du nicht die Gelegenheit nutzt, um die Bedenken, die der von berlink verlinkte Artikel aufzeigt (oder meinetwegen auch schürt) zu zerstreuen. Was genau ist aus Deiner Sicht an dem Artikel fachlich falsch oder ungenau? Ich frage dies in aller Ernsthaftigkeit, denn ich selbst bin weder medizinerin nooch Vorologin, Gentechnikerin oder Biologin. Ich weiß nicht, ob AstraZeneca Adenoviren als Vektoren verwendet, ob diese in die Zellkerne gelangen müssen, ob es dort zu ungewollter Interaktion mit der eigenen DNA kommen kann und ob dadurch Langzeitfolgen entstehen können. Wenn Du alle diese Hypothesen oder auch nur eine einzige entkräften kannst, wäre ich Dir sehr dankbar.


Viele Grüße pmami

Ich auch!! Wirklich...


  Re: Impfen mit Astra-Zenica
no avatar
   berlink
Status:
schrieb am 06.03.2021 21:53
Zitat
Verwundert...
@Berlink:
Also wenn dein verlinkter Artikel aus dem Beobachter nicht explizit diese Bedenken schürrt, dann weiß ich auch nicht, wie man es besser darstellen kann.

Es freut mich, dass du offen und ehrlich mit deinen Patienten sprichst, aber ich hoffe doch sehr, dass du vor allem bei der Evidenz bleibst.
Aber sehr interessant an diesem Aspekt finde ich die Tatsache, dass du die Menschen in diesem Forum als deine Patienten zu betrachten scheinst.

Und danke, ich möchte mich nicht mit dir privat austauschen, weil ich im Gegensatz zu dir der Meinung bin, man muss sich in einem semimedizinischen Forum nicht als Arzt outen. Wenn man nicht gerade Reproduktionsmediziner ist, tut das hier nichts zur Sache.

Ich wollte wissen, was genau Dich verwirrt hat. Du kannst ja nur für Dich sprechen, nicht für Andere. Dich hat, zumal selbst Ärztin, wie Du schreibst, nichts verwirrt. Hast Du vielleicht viel mehr Bedenken, dass der Artikel, der offenbar Wissenschaftler zitiert und den ich lediglich verlinkt habe, Bedenken verursachen könnte? Das mag sein. Was genau befürchtest Du? Dass sich nun Abertausende, nun aufgrund meiner Verlinkung nicht impfen lassen? Oder dass sich die TN nicht trauen, zu fragen, wenn sie fragen haben?

Nun erschien dieser Artikel u.a. auch in der Berliner Zeitung, also frei zugänglich für alle. Es handelt nicht um eine top secret - Veröffentlichung nur für Fachpersonal.
[www.berliner-zeitung.de]

Du findest es nicht gut, dass bei der initialen Fragestellung Zweifel und Bedenken durchaus als berechtigt von mir empfunden werden und würdest dies zumindest im Forum nicht so anerkennen sondern eher entkräften, selbst, wenn Du Informationen hast, die eben Zweifel entstehen lassen. Musst Du auch nicht. Das kannst Du für Dich so entscheiden. Das kann ich anders entscheiden. Wieso sollte ich die TN als meine Patienten sehen? Die Formulierung war vielleicht unglücklich. Ich vertrete aber sowohl im Beruflichen als auch im Privaten allermeist oder vielleicht sogar immer die gleiche Meinung. Du nicht? Mit Verlassen meines Arbeitszimmers bekomme ich nicht eine andere Meinung und werde zum Gegner von Psychopharmaka oder Impfgegner oder zum Anhänger der Psychoanalyse.
Peinlich, mich quasi aufzufordern, "Verantwortung zu übernehmen" und bei der "Pandemiebekämpfung" mitzuhelfen bzw. mir quasi zu unterstellen, dies nicht zu tun.
Verantwortung ist gleichzusetzen mit Intransparenz? Genau das ist Wasser auf die Mühlen der Impfgegner.

Hier sind mehrere Ärzte und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen im Forum unterwegs, die je nach Fachrichtung zu Fragen Antworten geben. Das dürften diese Deiner Meinung nach nicht tun oder nur ohne, dass sie auf ihre berufliche Erfahrung verweisen oder auf Fachbegriffe verzichten... . Und bei rechtlichen Fragestellungen dürften sich also Juristen hier auch nicht als Juristen outen oder bei pädagogischen Fragestellungen dürfte sich das Lehrpersonal nicht outen. Oder gilt der von Dir festgelegte Maßstab nur für mich? Auch Du bist hier schon längst unterwegs im Forum, wenn auch früher noch als Medizinstudentin, schreibst aber seit Deinem offiziellem Rückzug jetzt unter diversen Accounts und dennoch klar erkennbar, und möchtest mich - im Gegensatz zu früher- aber nicht unter Deinem richtigen Account kritisieren. Dann lass es doch einfach und reflektiere Deine wahren Beweggründe. Dir geht es nicht darum, andere Forumsteilnehmer vor meiner Transparenz, vor der Weitergabe von Informationen durch mich zu schützen, sondern es geht Dir darum, mich zu diskreditieren, es geht Dir um Dein Wohlbefinden.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.03.21 22:32 von berlink.


  Re: Impfen mit Astra-Zenica
no avatar
   berlink
Status:
schrieb am 06.03.2021 22:19
Zitat
*nepi*
Tatsächlich schürt der Artikel bei mir diese Bedenken.

Ich hatte sie vorher nicht, jetzt schon. Nun fehlt mir aber das Wissen diese einzuordnen.
Wäre nett, wenn das hier noch aufgeklärt werden könnte.

Ist das was, was man eher ernst nehmen sollte?
Oder eher nicht?
Oder sollte man es als Arzt nicht sagen, um genau diese Verunsicherung nicht zu schüren, obwohl sie berechtigt ist.

Hmmmm - ja, ich bin jetzt in beiderlei Hinsicht verunsichert.

Hallo nepi,

mehr, als dieser Artikel, der, wie eben schon geschrieben, auch in einer großen Tageszeitung der Hauptstadt zu lesen war und nicht in einem Geheimarchiv vor den Menschen unter Verschluß gehalten wird, kann ich Dir nicht sagen. Vielleicht ja die hier nicht angemeldete(n) Threadteilnehmer(in), die aber ja offenbar einen mRNA Impfstoff erhalten hat... .

Ich habe mich, wie ganz weit oben geschrieben, dennoch für die Impfung mit AstraZeneca entschieden, weil ich Nutzen und Risiko abgewogen habe. Das kann nur Jeder für sich tun mit der bestmöglichen Aufklärung. Und dazu gehört m.E. auch, Dir bei einer evtl. Impfung durch den Arzt den Unterschied zw. den bisher verfügbaren Impfstoffvarianten zu erklären.
Wissen vorzuenthalten, was man hat, auch wenn es unangenehm für sein Gegenüber ist oder zu Diskussionen führen könnte oder gar dazu, dass die vorgeschlagene Behandlung abgelehnt wird oder infrage gestellt wird, halte ich für grundsätzlich falsch. Natürlich kannst Du bei jeder Aufklärung angeben, Du möchtest nicht über xyz aufgeklärt werden, Du hast keine weiteren Fragen.
Angenommen, Dir wäre bis zu einer evtl. Impfung mit AstraZeneca (vielleicht aber gibt es ja bald mehr BioNtech oder aber man kann es sich aussuchen, wie es in einigen Berliner Impfzentren der Fall gewesen sein soll, so berichten mir zumindest meine ehemaligen Berliner Kolleginnen) diese Informationen nicht über den Weg gelaufen, aber Du würdest im Nachhinein von den Überlegungen des Züricher Virologen (ist ja nun nicht unbedingt ein unseriöser Quacksalber aus einem Weleda-Globuli-Labor) erfahren, wäre Dir das dann egal? Wenn ja, dann solltest Du auch jetzt an Deiner Entscheidung nicht zweifeln. Wenn nein, dann für Dich abwägen, was für Dich das kleinere Risiko darstellt: keine Impfung (was für mich nicht zur Debatte stand), Impfung mit einem Vektorimpfstoff oder aber keine Impfung mit einem Vektorimpfstoff und dafür Warten darauf, einen mRNA Impfstoff zu bekommen. Wie lang dies aber dauert, wird wohl aktuell kaum einer sagen können.
Es gibt schlichtweg kein Medikament ohne Nebenwirkungen. Bei allen neuen Medikamenten/Impfstoffen weiß man leider nicht abschließend alles über evtl. Auswirkungen in den nä. Jahrzehnten. Man wägt immer Nutzen und Risiko ab und überlegt, welche Alternativen man hat.
Es tut mir leid, dass die Entscheidung nicht einfach ist. Ich hoffe dennoch, dass Du zu einem guten Entschluß kommen kannst.


  Re: Impfen mit Astra-Zenica
no avatar
   LeoG
schrieb am 06.03.2021 22:29
Hallo Berlink,

ich verstehe gerade nicht was genau Du nun für Informationen vermitteln möchtest...können nun Tumore und Sarkome entstehen oder nicht?
Ich habe mir den Artikel mal durchgelesen..mein Mann auch, und wir lesen daraus, dass dort Gründe benannt werden, warum diese Entartungen eher unwahrscheinlich sind...also KEINE Tumore und Sarkome entstehen...


  Re: Impfen mit Astra-Zenica
no avatar
   berlink
Status:
schrieb am 06.03.2021 23:09
Zitat
LeoG
Hallo Berlink,

ich verstehe gerade nicht was genau Du nun für Informationen vermitteln möchtest...können nun Tumore und Sarkome entstehen oder nicht?
Ich habe mir den Artikel mal durchgelesen..mein Mann auch, und wir lesen daraus, dass dort Gründe benannt werden, warum diese Entartungen eher unwahrscheinlich sind...also KEINE Tumore und Sarkome entstehen...

Hallo,
wenn Du den Strang verfolgt hast, so wurde ich ja vor einigen Tagen gefragt, wieso ich mich entgegen meiner initialen Meinung dann doch umentschieden habe und mich mit AZ impfen lassen habe. Da habe ich MEINE Gründe - im Nachhinein bedauere ich angesichts der nunmehr entgleisenden Diskussion dies fast - dargelegt. Einer meiner Zweifel war eben der o.g. Hinweis auf die evtl. Triggerung von bösartigen Weichteiltumoren. (Zufällig musste ich mich im letzten Sommer mit dieser Art der Tumore. speziell bei Kindern, genauer befassen.)
Nicht mehr und nicht weniger war dies am Anfang. Diese Gründe zu benennen, war nach Meinung einer ärztlichen Kollegin hier im Forum falsch.
In einem anderen Thread hatte ich den besagten Artikel verlinkt, nachdem von @Glückspiratin....ein Artikel aus dem Arzneimitteltelegramm verlinkt wurde, in dem geschrieben steht, dass es zu keiner Interaktion mit dem Genom kommt.

In dem Artikel aus der Berliner Zeitung kommen ja mehrere Wissenschaftler zu Wort. Der Züricher Prof. beschreibt seine Bedenken und erklärt diese. Andere äußern ihre Gedanken.
Erkrankungen entstehen allermeist durch ein Zusammenspiel diverser Faktoren, durch ein Mosaik quasi. Meist gibt es nicht nur DIE EINE Ursache. So ist es auch bei Tumoren. Es steht, so verstehe ich es als Nicht-Virologin/Nicht-Onkologin/Nicht-Weichteiltumorspezialistin, dass im Gegensatz zu den mRNA Impfstoffen die Wirkweise eine andere ist und dass durch diese Wirkweise, wenn auch die sehr sehr geringe Wahrscheinlichkeit bestehen kann, dass Weichteiltumore getriggert werden könnten/können.
Ich habe nirgends geschrieben, dass durch die Impfung Sarkome entstehen. Woher soll ich das auch wissen? Wenn sich die Spezialisten noch nicht einig sind/sein können?
Letztlich habe ich mich impfen lassen und "Verantwortung übernommen und zur Pandemiebekämpfung beigetragen".


  Re: Impfen mit Astra-Zenica
no avatar
   LeoG
schrieb am 07.03.2021 00:38
Naja, Du musst da auch verstehen, dass sowas manchen Leuten eben auch Angst machen kann und ich finde es nun nicht verwerflich, da dann mal genauer nachzufragen. Ich selbst hab eine Heidenangst vor Krebs und wie auch immer man die sonst bezeichnet, ob nun Sarkom oder Karzinom oder wie auch immer..
In diesem Forum hörte ich nun das erste mal von der "Wahrscheinlichkeit des Triggerns von Tumoren" (ob nun getriggert oder Entstehen macht da für mich keinen Unterschied, mal nebenbei, die Angst vor Krebs wird dadurch ja nicht geändert)

Wenn dich meine Frage nun irgendwie persönlich verletzt haben sollte, tut es mir leid, aber wer solche gravierenden Dinge erwähnt, der muss damit rechnen, dass manche Leute genauer nachfragen.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.21 00:39 von LeoG.


  Re: Impfen mit Astra-Zenica
no avatar
   Verwundert...
schrieb am 07.03.2021 08:45
Sowohl der Beobachter als auch die Berliner Zeitung sind keine Fachzeitschriften. Wenn man als Ärztin vor etwaigen Spätfolgen und NW berichtet, sollte man sich meiner Meinung nach an gesicherte Fakten halten.
Weder die Aussage, es könnte vielleicht zu Sarkomen kommen, weil in den ruhenden Muskel ein sich aktiv replizierender Virus gespritzt wird, hat irgendeine Evidenz, zumal das Impfvirus gar nicht replizierfähig ist, noch die Aussage, das Virus könnte ins menschliche Genom eingebaut werden. Ein Adenovirus, braucht seine DNA gar nicht einzubauen, um sich zu replizieren, es gibt also gar keinen Grund für das Impfvirus, sich einzubauen (was es wie gesagt eh nicht macht, weil es kein replizierfähiges Virus ist).

Man kann dazu gerne den Coronavirus-Update Podcast mit Prof. Droten hören, der kann das sehr gut erklären:
[www.ndr.de]
Podcast 78 - Coronavirus-Update: Die Uhr tickt.

Deine Ausführungen basieren auf einer einzelnen Expertenmeinung, die nicht mal durch irgendwelche Studien untermauert ist und gegen die primär der Aufbau dieses Impfviruses spricht. Das ist für mich keine Grundlage für ein Arzt-Patienten-Gespräch. Und das hat auch nichts mit Informationen verschweigen zu tun, das hat mit ärztlicher Verantwortung zu tun. Wir müssen für unsere Patienten einschätzen, welche Informationen angemessen sind und welche nicht. Selbstverständlich muss man diese Bedenken adressieren, so sie den vorhanden sind.
Man kann das gut vergleichen mit der ewigen Diskussion und Autismus nach Impfung, wie wir wissen, gibt es keinen kausalen Zusammenhang gibt, die STudie, die das ehemals beweisen wollte, war gefälscht, es gibt viele Studien, die diese These widerlegt haben, trotzdem schwirrt sie weiter in den Köpfen rum und wird von Impfgegner bedient.
In einem normalen Impfaufkärungsgespräch muss ich darüber nicht sprechen, weil es eben nicht so ist. Merke ich aber, jemand ist verunsichert, dann spreche ich das selbstverständlich auch an, um diese Bedenken entkräftigen zu können.

Der Drosten äußert sich in seinem Podcast - Nr. 76 Coronavirus-Update: AstraZeneca-Impfstoff besser als sein Ruf - auch sehr interesssant über die Medien und warum der Astra Zeneca Impfstoff so in den Verruf geraten ist, obwohl er sehr gut ist. Da wirkt genau dieser Mechanismus, jemand äußert seine Einzelmeinung (und wir wissen auch, dass in dieser Pandemie hochgeschätzte Kollegen viel Mist an die Öffentlichkeit getragen haben), Nicht-Fachschriften greifen sie auf und verbreiten sie, ohne dass es eine wissenschaftliche Grundlage hat, dann hört es die Bild... Und den Rest kann man sich vorstellen.

Zu guter Letzt, weiß ich nicht, wer du denkst, dass ich bin. Ich war weder als Medizinstudentin hier schon unterwegs, noch habe ich mich zurückgezogen und schreibe jetzt unter diversen anderen Accounts (was für ein Aufwand, für was?). Das ist das erste Mal, das ich mich anonym äußere, aus genannten Gründen.
Vielleicht ist es eine Einzelmeinung, aber in einen semimedizinischen Forum finde ich es als Ärztin unangebracht, sich ständig als solche hervorzutun, das gilt für andere Berufsgruppen hier meiner Meinung weniger. Aber das kann ja jeder so halten, wie er will.

Vielleicht schreibst du nächstes Mal einfach als Einzelmeinung von dir und nicht "Ich als Ärztin und andere Ärzte haben Bedenken".


  Re: Impfen mit Astra-Zenica
no avatar
   berlink
Status:
schrieb am 07.03.2021 13:02
Zitat
LeoG
Naja, Du musst da auch verstehen, dass sowas manchen Leuten eben auch Angst machen kann und ich finde es nun nicht verwerflich, da dann mal genauer nachzufragen. Ich selbst hab eine Heidenangst vor Krebs und wie auch immer man die sonst bezeichnet, ob nun Sarkom oder Karzinom oder wie auch immer..
In diesem Forum hörte ich nun das erste mal von der "Wahrscheinlichkeit des Triggerns von Tumoren" (ob nun getriggert oder Entstehen macht da für mich keinen Unterschied, mal nebenbei, die Angst vor Krebs wird dadurch ja nicht geändert)

Wenn dich meine Frage nun irgendwie persönlich verletzt haben sollte, tut es mir leid, aber wer solche gravierenden Dinge erwähnt, der muss damit rechnen, dass manche Leute genauer nachfragen.

Hallo LeoG,

Ich verstehe Bedenken und Sorgen, wie ich ja mehrfach schrieb und finde es auch überhaupt nicht verwerflich, nachzufragen. Ich habe auch Ängste, wie auch Kollegen, Freunde. Nein, Du hast mich nicht verletzt und auch nicht angegriffen. Du bist auf der Sachebene geblieben und hast hast nachgefragt, und dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden.

Doch, es ist m.E. ein Unterschied, ob xy etwas triggern kann oder ob xy direkt, linear zum Entstehen von abc beiträgt.
Vielleicht als Vergleich, der mir spontan einfällt: Wir wissen von etlichen Lebensmitteln, dass diese abc triggern können, aber sie führen nicht direkt zur Erkrankung abc. Wir wissen, dass Alkoholkonsum eine Alkoholabhängigkeit triggern kann, aber nicht direkt, linear zu dieser führt. Wir wissen, dass ein Flugzeug abstürzen kann, ein Schiff sinken kann, aber nicht jeder Flug, nicht jede Kreuzfahrt führt direkt zu diesem Unglück, sondern: es ist unwahrscheinlich, kann aber geschehen. Und dennoch fliegen wir (ok, Du vielleicht ja nicht) oder fahren mit dem Schiff.
Es wird heute leider keiner definitiv sagen können, inwieweit eine neue Behandlungsmethode (Vektorimpfstoffe gibt es bis jetzt nur bei 2 Impfungen Ebola und Dengue) neg. Auswirkungen haben kann. Das ist allerdings meist so. Ich vertraue darauf, dass eben keine neg. Folgen auftreten. Die Wahrscheinlichkeit scheint sehr gering, was ja auch der in dem Artikel (der auch in der Pharmazeut. Zeitung erschien) zu Wort gekommene Prof. der Uni Zürich (der sich mit dem Fachgebiet, glaubt man seiner Vita, beschäftigt) sagt. Ich kenne mich in meinem Fachgebiet aus und kann in diesem einschätzen, inwieweit Dinge Relevanz haben. Ich kann nicht abschließend beurteilen, welcher Wissenschaftler Dinge mitteilt, die nicht stimmen, ob er polarisieren will, welche Motivation ihn antreibt. Allerdings sehe ich ihn eher auf der Ebene wie Prof. Drosten/Brinkmann/Ciesek/Eckerle und nicht auf der Ebene von Dr. Schiffmann.
Es tut mir leid, Genaueres kann ich Dir nicht sagen.


Viele Grüße!


  Re: Impfen mit Astra-Zenica
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 08.03.2021 00:54
So, meine Impfung ist nun 4 Tage her und ich denke, was nicht da war an NW, kommt auch nicht mehr.

Ich bekam die Impfung am Do um 9 Uhr. Abends bekam ich leichtes Frösteln, leichten Schüttelfrost. Damit reagiert mein Körper häufig und auf alles mögliche, z. B. auf zu viel Milch, wenn die Jungs mal weniger trinken.
Außerdem war da so ein Anflug von Kopf- und Gliederschmerzen, aber so richtig auch nicht. Vor dem Zubettgehen nahm ich prophylaktisch 400 mg Ibu, weil ich ja mit den Kids allein bin und und nicht wollte, dass ich nachts mit schlimmen NW aufwache. Am nächsten Tag setze sich "so ein Anflug von" fort. Für eine Ibu oder PCM nicht deutlich genug, am Abend wars vorbei.
Ohne NW hätte ich mich sicher gefragt, ob die Impfung tatsächlich wirkt, insofern wars so genau richtig für mich.


  Re: Impfen mit Astra-Zenica
no avatar
   Serena15
Status:
schrieb am 09.03.2021 20:44
Berlink: Ich bin sehr froh, dass du deinen Entscheidungsprozess und die Entscheidungsgrundlagen inkl. pro und contra so ausführlich dargelegt hast. Danke!

@Juna: Auch mich freut es sehr, dass ihr beide nun die Impfung habt. Könnt ihr jetzt direkt wieder zusammenleben oder wartet ihr die zweite Impfung ab?


  Re: Impfen mit Astra-Zenica
avatar    Jadestern
Status:
schrieb am 10.03.2021 10:18
Zur Info, mehrere meiner Kollegen (unterschiedlichen Alters) hier wurden nun mit dem AZ Impfstoff geimpft...von 10 hatten 2 etwas Nachwirkungen, aber nur Müdigkeit und Schlappheit. Beide waren 1 Tag zuhause, die anderen direkt wieder am nächsten tag bei der Arbeit. Ich bin morgen dran und gespannt.




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