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  Re: Einschulen oder nicht? Flexi-Kind.
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   Viktoria1
schrieb am 22.02.2021 21:39
Ach, ich habe bei meinen Kindern die Erfahrung gemacht, dass die Grundschule sehr verspielt ist, die erste Klasse nicht viel anders ist als Kindergarten.

Es geht sehr langsam voran....die Maus war noch 5 bei der Einschulung und das war für sie richtig, Baby Frechmaus wurde Ende Main6 und kam dann in die Schule.


  Re: Einschulen oder nicht? Flexi-Kind.
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   Serena15
Status:
schrieb am 23.02.2021 08:29
Ja, aber dieser Punkt kann je nach Lehrer/in und pandemiebedingt wirklich ganz anders sein. Bei uns gibt es nur Frontalunterricht mit Maske, Abstand und offenem Fenster. Gruppenunterricht, Singen, Spiele gibt es alles nicht (das stammt alles aus einem Infoblatt und die Lehrer können da auch nicht viel machen - manche gehen viel raus und geben sich mehr Mühe, aber das ist Glückssache). Da bräuchte man also wieder das Glaskugel, um zu wissen ob es im Sommer noch so ist oder dann wieder mehr wie früher. Unter den Bedingungen ist der Übergang finde schon härter und anders. Ich würde bis Mai abwarten - vielleicht weiß man dann wohin der Trend geht.


  Re: Einschulen oder nicht? Flexi-Kind.
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   Blüte
schrieb am 23.02.2021 08:39
Zitat

Ach, ich habe bei meinen Kindern die Erfahrung gemacht, dass die Grundschule sehr verspielt ist, die erste Klasse nicht viel anders ist als Kindergarten.

Also DIESE Erfahrung habe ich als Mutter nicht gemacht.

Im Gegenteil, ich hätte als Lehrerin nie für möglich gehalten, wie schnell es da voran ging. Nach 6 Wochen schon Zahlenvergleiche im Zahlenraum bis 20 und die Beschriftung von Tieren mit durchaus unbekannten Buchstaben usw. Das wäre mir als Lehrerin in einer ersten Klasse nie eingefallen.

Ich würde sagen, dass alles möglich ist und sehr, sehr lehrerabhängig. Mal ganz abgesehen von der Pandemie. Meine Erfahrungen aus der Grundschule als Mutter stammen aus Vor-Pandemiezeiten.


  Re: Einschulen oder nicht? Flexi-Kind.
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   ninek
schrieb am 23.02.2021 09:23
Langsam geht es bei uns auch voran, aber der Unterschied zum Kiga ist so gravierend. Es fehlt komplett das freie Spiel und die Entscheidung, heute Puppenecke, morgen Bastelecke. Selbst in der Nachmittagsbetreuung gibt es feste Hausaufgabenzeiten, gemeinsames Malen etc. Wenigstens können sie da dann draußen frei spielen.


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  Re: Einschulen oder nicht? Flexi-Kind.
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   Serena15
Status:
schrieb am 23.02.2021 11:09
Ja, das ist je nach Lehrer auch vor der Pandemie so gewesen, dass es ein gravierender Einschnitt war und die Spielphasen gegen 0 gingen. Wir haben das in der ersten Klasse direkt vor der Pandemie noch etwas auffangen können durch tageweisen Besuch der Betreuung (klingt ironisch, aber dort konnte gespielt werden - Hausaufgaben entschied jeder selbst) und in den Pausen war es noch freier vom spielen (wobei die Pausen für Schulanfänger natürlich eine Herausforderung sind, da wenig Aufsicht, viel auf sich alleine gestellt...). Der Lernstoff war eigentlich bei uns nie das zentrale Problem, sondern das drumherum. Und dass ist momentan definitiv nicht leichter.


  Re: Einschulen oder nicht? Flexi-Kind.
avatar    Jadestern
Status:
schrieb am 23.02.2021 11:16
Bei uns an der GS wird je nach Lehrer natürlich in den 1-2 Klassen noch sehr viel gespielt, vorgelesen und vieles spielerisch erarbeitet...aber wie immer hängt es stark vom jeweiligen Lehrer ab.
Und die ganzen Eigenschaften, die hier genannt werden und vom GS Kind vor Einschulung da sein sollten sehe ich sogar bei vielen 5. Klässlern noch nicht Ich hab ne Frage sogar bei manchen Erwachsenen crazy


  Re: Einschulen oder nicht? Flexi-Kind.
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   lucky*3
schrieb am 23.02.2021 11:22
das sind die Fragen im Leben die man einfach entscheiden muss ohne jemals zu wissen, was nun besser ist oder besser gewesen wäre.

Die einen kommen auch sehr jung super klar, andere kommen ein paar Jahre sehr gut klar und bekommen dann Probleme, andere haben von Anfang an Schwierigkeiten und berappeln sich irgendwann oder auch nicht.

Ich habe ja nun drei ältere Kinder, wenn es in der Klasse Probleme gab/gibt, sagte man nie 'der ist halt besonders alt' sondern es war immer 'der ist ja noch extrem jung' ... als Entschuldigung für irgendwelche Unzulänglichkeiten.


  Re: Einschulen oder nicht? Flexi-Kind.
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   Impala-34
Status:
schrieb am 23.02.2021 12:39
Ich berichte mal von meinem August-Jungen, der jetzt in der ersten Klasse ist.

Wir haben uns damals dafür entschieden in ein Jahr länger im Kindergarten zu lassen. Ich durchaus mit größeren Bedenken, denn kognitiv war er schon letztes Jahr mehr als bereit für die Schule. Ich selbst - ebenfalls mit Geburtstag im August, bin mit 5 eingeschult worden und hatte nie Probleme in der Schule.
Dazu kam, dass alle seine Freunde im Vorjahr eingeschult worden sind. Und mal unabhängig von Corona war es die absolut richtige Entscheidung.
Es haben sich im Kindergarten neue Freundschaften (also Kinder mit denen er gespielt hat) ergeben, er hat die Spielkontakte zu den Freunden aus dem Kindergarten großteils behalten.
Es ist genau das eingetreten, was die Erzieherin zu Dir gesagt hat, es hat ihm sehr gut getan ein Jahr lang "der Große" im Kindergarten zu sein. Er durfte z.B. auch mal "allein" in den Garten, den Erzieherinnnen helfen etc. Das hat ihm viel für seine "Schulhofreife" gebracht.
Der Schulstart - obwohl eine sehr kleine Schule mit sehr kleinen Klassen- fiel ihm dennoch schwer. Die Lehrerin ist klasse und es wird durchaus auch viel gespielt, aber die Anforderungen sind doch deutlich andere als im Kindergarten, dazu kommen neue Mitschüler, Räumlichkeiten, Lehrer etc. Und jetzt noch Corona!
Es hat bis nach Weihnachten gebraucht, bis er wirklich in der Schule angekommen ist. Jetzt geht er gerne in die Schule, vieles fällt ihm leicht, seine Feinmotorik - die in der Schule unglaublich viel wichtiger ist als im Kindergarten - hat sich im letzten Jahr vor der Schule sehr verbessert. Er wird in der Schule aber auch gefördert, bekommt oft andere Arbeitsblätter und Aufgaben.
Für uns war es die absolut richtige Entscheidung.

LG Impala


  Re: Einschulen oder nicht? Flexi-Kind.
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   Hamamelis71*
schrieb am 23.02.2021 12:44
Ich habe die anderen Beiträge noch nicht gelesen.

Mein Sohn hat einen Freund mit jüngerem Bruder, da sind die Eltern sehr froh, dass sie die Einschulung wegen Corona herausgezögert haben. Es ist nicht lustig, was derzeit in der 1. Klasse abläuft, zumindest was ich von Familien aus der Nachbarschaft höre.

Es kommt ja auch auf Dein Stresslevel an. die Pandemie wird im September für die Kinder sicherlich noch nicht vorbei sein.

Mein Sohn war zwar riesengroß bei der Einschulung, hat aber sehr darunter gelitten, dass ein verhaltensauffälliger Klassenkamerad ihn im Unterricht geschlagen hat. Das erste halbe Jahr war die Hölle und danach war es auch sehr anstrengend. Ich habe leider kein Kind, dass sich wehrt. Für meinen Sohn wäre es unter dem Aspekt tatsächlich besser gewesen, wenn er nicht der jüngste in der Klasse gewesen wäre. Daher würde ich an Deiner Stelle auch nicht unterschätzen, was heutzutage schon in der Grundschule an Gewalt herrscht.


  Re: Einschulen oder nicht? Flexi-Kind.
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   samonna
Status:
schrieb am 23.02.2021 22:22
Wir standen vor einem Jahr vor der gleichen Frage, noch ganz ohne Corona. Unser jüngste ist ein August Kind und wir hatten mit der ältesten Tochter bereits ein Kind, das die dritte Klasse wiederholt hatte (auch August Kind). Unsere jüngste ist ein zartes Kind, auch körperlich. Sie wollte zwar unbedingt in die Schule (mit den Freunden), hatte aber so um die Zeit Dezember / Januar noch kein richtiges Interesse am Umgang mit Zahlen oder Buchstaben. Im (Montessori-) Kindergarten hat sie sich im Vorschulbereich zurückgehalten, hat lieber gespielt... Zudem hatten wir sie als eher zurückhaltend gegenüber anderen (ausseerfamiliär) eingeschätzt und hätten sie auch gerne als eines der ältesten Kinder in einer Vorschulgruppe gesehen. Wir hielten es für besser, sie ein Jahr später einzuschulen, wegen ihrer sozial-emotionalen Reife. Kurz vor dem Lockdown hatten wir dann das „Schulspiel“, in dem die Lehrer die Kinder einschätzen, ob sie schulreif sind (das ist hier zusätzlich zur Schuleingangsuntersuchung beim Gesundheitsamt) und danach hat die Lehrerin uns dringend davon abgeraten, die Einschulung aufzuschieben. In der Folge hatte ich noch ein Gespräch mit dem Schulleiter, der nach den Ergebnissen dazu riet, die Einschulung durchzuführen.

Dann kam Corona und die Maus blühte quasi in dem Zeitraum März - Juli total auf, interessierte sich plötzlich für Zahlen und Buchstaben, brachte sich teilweise schon das Lesen bei. Da war vor der Einschulung schon klar, dass die Entscheidung richtig war. Da war dann der berühmte „Schub“. Ich habe das, auch bedingt durch Homeschooling, jetzt sehr im Blick, wie ihre Entwicklung weitergeht, gerade im mathematischen Bereich. Aber alles läuft bislang reibungslos, und das trotz der Umstände. Die Einschulung war sehr abgespeckt, aber die Schule hat sich Mühe gegeben, doch noch etwas besonderes daraus zu machen. Und selbstverständlich lernt meine Tochter auch was, der Lehrplan wird bisher, wie beim Mittleren in Klasse 2, wie vorgegeben abgearbeitet. Soweit isch das sehe, sind sie gut im Plan. Und bis Dezember war ja auch normaler Unterricht im klassenverband.

Ich bin grundsätzlich immer eher für späte Einschulung, aber für unsere Tochter wäre es definitiv falsch gewesen. Der Schulleiter hat uns aber auch sehr viel Zeit gelassen. Sprich doch mal mit der Schule. Die haben doch die meiste Erfahrung und können sich ein Bild machen. Uns hat das sehr geholfen, eine Entscheidung zu treffen und wir haben es uns nicht leicht gemacht.


  Re: Einschulen oder nicht? Flexi-Kind.
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   samonna
Status:
schrieb am 23.02.2021 22:32
Zitat
GanzDurcheinader
Zitat
klassa
Was sagt die Schule?

Zitat
Jadestern
Mein Fazit: am besten weißt du ob das Kind bereit ist, es kommt sehr auf die Lehrer an. Nimm die Schule zur Einschätzung mit ins Boot. Wenn die Schule gesagt hätte, er wäre nicht soweit hätte ich ihn auf keinen Fall als Kann Kind eingeschult. Die Schulen sehen viele Kinder und können das auch ganz gut einschätzen.

Vielleicht war es üblich so früher? Bei uns gibt es dieses Jahr kein persönliches Kennenlernen der Kinder und Lehrer vor der Einschulung. So steht es in dem Schreiben von der Schule. Nur Übergangsbögen, wo die Kinder den Lehrern virtuell vorgestellt werden. Daher kann die Schule auch nichts einschätzen, denke ich. Es gibt auch keine Schuleingangsuntersuchung dieses Jahr. Das Kind kann durch Corona-Not- bzw. Nicht-Betreuung nicht im vollen Umfang von den Erziehern eingeschätzt werden (Wortlaut unserer Einrichtung), da die Kinder erst wochenlang nicht hingehen, und dann beginnt die Gruppendynamik von Neuem.

Also so richtig Hilfe von außen bekommt man im Moment nicht.

Oh, gerade erst gelesen, das ist ja wirklich doof... dennoch würde ich versuchen, mit der Schule Kontakt aufzunehmen. Vlt gibt es für so einen Fall, der nicht klar ist, trotzdem ein Angebot? Beratungsunterstützung?


  Re: Einschulen oder nicht? Flexi-Kind.
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   ninek
schrieb am 24.02.2021 21:06
Ich persönlich würde deutlich mehr auf die Einschätzung einer Kindergärtnerin geben, die mein Kind kennt, als auf die eines Rektors, der das Kind in einem Gespräch kennengelernt hat. Selbst nach dieser Corona-Zeit, sollten die Erzieher in Kiga das können. In unserem Bekanntenkreis gab es auch schon zweimal Rektoren, die Empfehlungen aufgrund der zu erwartenden Klassengröße/Teilbarkeit aussprachen, also nicht nur zum Wohle des Kindes (Lehrer übrigens auch, die Kinder aufgrund der Klassengröße nicht in die zweite Klasse versetzen wollten).


  Re: Einschulen oder nicht? Flexi-Kind.
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   samonna
Status:
schrieb am 24.02.2021 22:25
Zitat
ninek
Ich persönlich würde deutlich mehr auf die Einschätzung einer Kindergärtnerin geben, die mein Kind kennt, als auf die eines Rektors, der das Kind in einem Gespräch kennengelernt hat. Selbst nach dieser Corona-Zeit, sollten die Erzieher in Kiga das können. In unserem Bekanntenkreis gab es auch schon zweimal Rektoren, die Empfehlungen aufgrund der zu erwartenden Klassengröße/Teilbarkeit aussprachen, also nicht nur zum Wohle des Kindes (Lehrer übrigens auch, die Kinder aufgrund der Klassengröße nicht in die zweite Klasse versetzen wollten).

Letztendlich hat nicht der Schulleiter das Kind kennengelernt, sondern die Lehrerin, die das Schulspiel durchgeführt hat. Der Schulleiter hat sich, genau wie ich nach dem Schulspiel, von der Lehrerin berichten lassen und daraufhin die Empfehlung auf Einschulung mitgetragen. Die Lehrerin konnte mir gegenüber gut argumentieren, warum eine Einschulung sinnvoll ist und eine Rückstellung eher nicht. In unserem Fall war das alles richtig so und ich bin ihr heute noch dankbar für die Einschätzung, denn sie war rückblickend genau richtig. Es mag durchaus vorkommen, wie du es schilderst, in unserem Fall war es nicht so. Und ich kann nur aus meinem Erleben berichten.

Der Kindergarten war in unserem Fall nicht die hilfreiche Stelle, auch da haben wir Gespräche geführt. Die Erzieher haben eher immer gesagt, was man hören wollte. Wir wollten mit zur Einschulung hören, jaaa, das macht sie schon. Die Eltern erwägen doch die Rückstellung, ach ja, dann hat das Kind doch Defizite. Das war nicht hilfreich. In anderen Konstellationen, anderen Kindern, Lehrern und Erzieherin mag das genau anders herum sein. Bei uns leider nicht. Ich muss aber auch dazu sagen, wir leben hier ländlich, und durch die beiden größeren Kinder kenne ich bereits alle Lehrer sowie den Schulleiter, das macht sicher auch was aus, ob man weiß, dass man da vertrauen kann und ob es möglicherweise andere Beweggründe gibt. Und: ein Lehrer hat doch nochmal einen anderen Blick auf das angehende Schulkind, als ein Erzieher.


  Re: Einschulen oder nicht? Flexi-Kind.
avatar    Jadestern
Status:
schrieb am 25.02.2021 08:28
Was bei uns leider immer wieder die Einschätzung der Erzieherinnen im Kindergarten beeinflusst hat, war dass sie nicht auf Schlag die ganzen älteren Kinder gerne abgeben und dann 10 neue kleine (3jährige) bekommen. Das macht alles schwieriger und die Hilfe der Großen ist halt im Kita Alltag willkommen. (Das ist übrigens die vertrauliche Aussage einer Kindergärtnerin gewesen). Mit nur 4-5 kleinen ist es viel einfacher als mit einer großen Menge, leider hat mich diese Aussage zum Nachdenken gebracht. Man muss sich bei jeder Einschätzung im Klaren sein, welche Interessen hineinspielen...ob es de der Schule ist wie bei ninek oder eben bei uns die der Kindergärtnerinnen.

Deshalb auch der Rat, der eigenen Einschätzung letztendlich zu vertrauen, da weiß man ob und welche Interessen ggf hineinspielen zwinker




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