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  Schwanger mit 44
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   Fomie
schrieb am 08.02.2021 21:35
Meine Lieben,

Da ich selbst einen langen Weg zum ersten und dann zweiten Kind hinter mir hatte, inklusive einer Trennung, damit es überhaupt erst einmal möglich werden konnte, ICSI und später einer Fehlgeburt, weiß ich, dass dieses Thema hier sicherlich die eine oder andere traurig oder wütend machen wird. Dafür bitte ich vorab um Entschuldigung und etwas Milde. Ich möchte deswegen auch anonym schreiben.
Nachdem ich mit 43 noch ein Wunschkind geboren habe, bin ich nun erneut auf natürlichem Wege, aber diesmal völlig unpassend schwanger - mit fast 45 Jahren. Wir hatten unseren Kinderwunsch bereits abgeschlossen und ohnehin sind wir mit insgesamt 2 älteren Kindern und 1 Kleinkind gerade so dermaßen am Limit, was Platz, Zeit und Energie angeht, dass alles derzeit für einen Abbruch spricht. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie wir das stemmen sollen. Zumal nicht mit meinem akuten Bandscheibenvorfall. Dazu kommt das altersbedingt deutlich erhöhte Risiko für Komplikationen und/oder genetische Defekte. Also wenn es überhaupt zu einer Entbindung käme, das Fehlgeburtsrisiko ist ja ebenfalls immens. Die Wohnungssuche, das Thema kennen ja viele, gestaltet sich mehr als schwierig und ein Umzug kostet auch wieder so viel Kraft. Das mittlere Kind hat zudem sehr an der Geburt unseres letzten Kindes zu knabbern gehabt. Plötzlich nicht mehr das kleine, süße und dem großen Kind zugleich unterlegen. Ständig das Baby dazwischen und die Mama nicht so verfügbar. Das hat deutliche Kratzer hinterlassen. Ich weiß nicht, ob meine mütterliche Energie für noch ein Kind reichen könnte. Ich bin keine Frau, die voll im Muttersein aufgeht, ich vermisse schon einige Freiheiten und meine Ruhe.
Ich bin jedenfalls so entsetzt über unsere Blödheit, was die Verhütung angeht. Ich weiß, dass auch ältere Frauen schwanger werden können, habe es ja selbst bereits hinter mir. Wir haben für die Verhütung die gleiche Methode gewählt wie für das Schwangerwerden, nur war da unsere Aufmerksamkeit eben noch etwas größer als jetzt, da sie durch Home Schooling, Home Office, Elternzeit usw. leider deutlich geringer ausgefallen ist. Wir haben uns schlicht in der Woche geirrt, auch als die Periode ausblieb, war meine erste Reaktion „Das kann doch gar nicht sein, wir hatten ja nicht mal Sex!“. Aber ja, irgendwo zwischen der Müdigkeit war dann wohl doch einTag, an dem wir Sex hatten, in der falschen richtigen Woche (oder umgekehrt).
Und nun? Wie entscheidet man sich hier bloß richtig? Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob wir mit unserer Entscheidung richtig liegen. Aber ein Leben mit noch einem Kind erscheint mir gerade monströs anstrengend und unfair den anderen gegenüber.


  Re: Schwanger mit 44
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   pmami
schrieb am 08.02.2021 22:34
Ich fang mal bei den einfachen Fragen an:

Wie lange weißt Du schon von der Schwangerschaft und wie sicher ist dieses Wissen? Hast Du "nur" einen Schwangerschaftstest aus der Apotheke gemacht, der falsch positiv sein könnte oder gibt es eine ärztlich durch US bestätigte Schwangerschaft? Wenn es das erstere ist, würde ich gelassen bleiben, einen Termin beim Arzt machen und dann weitersehen. Wenn die Schwangerschaft tatsächlich fest stehen sollte, wäre die nächste - immer noch einfache - Frage, in welcher Woche Du bist. Je nach Antwort würde ich auch in diesem Fall dazu raten, erst einmal durchzuatmen, abzuwarten und Deine Gedanken und Gefühle zu sortieren. Du musst für einen Abbruch ohnehin eine Beratung in Anspruch nehmen, deshalb spricht auch nichts dagegen, genau das ergebnisoffen zu tun. Wer drei Kinder hat, der wird sich - glaube ich - nach einer gewissen Zeit des Gefühlschaos und des Gedankenkarussells durchaus auch fragen, ob da, wo drei Kinder Platz finden, nicht auch ein viertes Platz findet.

Also, erst einmal ruhig bleiben, runterkommen und sich selbst sortieren.

Viele Grüße pmami


  Re: Schwanger mit 44
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   Fomie
schrieb am 08.02.2021 22:54
Liebe pmami,

Ich war heute beim Arzt und bin tatsächlich schwanger, aber es ist noch früh, 6+0 vermutlich. Man konnte nur die Fruchthöhle sehen, diese war wie sie sein sollte. Meine Ärztin bestätigte mir den bis hierher normalen Verlauf. Und einen Abbruch möchte ich, wenn, dann ja so früh wie möglich machen. Als ich heute dort hin gegangen bin, wusste ich nicht, was ich mir wünschen sollte. Eine nicht intakte Schwangerschaft hätte mir hätte mir die Entscheidung abgenommen, aber hätte auch einen kleinen Schmerz verursacht. Es ist ja schon erst mal ein unglaubliches Geschenk, das ich nach Jahren des Kinderwunsches ungern einfach so hergeben möchte. Aber so viele Gründe sprechen dagegen und nur der alte, womöglich nur impulsive Wunsch, dafür.


  Re: Schwanger mit 44
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   Chorus
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schrieb am 09.02.2021 18:25
Meine Mutter ist auch noch mit 42 (ziemlich auf den Tag genau) noch unverhofft schwanger geworden mit dem 4. Kind (wir waren alle schon Teenager).

Ihre erste Reaktion war auch, dass sie hilflos und ein wenig verzweifelt war, Platz war wenig trotz großem Haus (sehr schlechte Einteilung, meine Eltern haben wohl eher mit zwei Kindern gerechnet, unten ein riesiges Wohnzimmer, oben nur zwei Kinderzimmer, aber ich denke, nach zwei Mädchen wollten sie einen Jungen, was auch dann so passiert ist) Man muss dazu sagen, sie hat erst ab 40 nicht mehr verhütet, aber anscheinend haben sie "aufgepasst" - hat wohl nicht sollen sein, oder eben doch.

Der langen Rede kurzer Sinn, sie hat sich für meinen Bruder entschieden, übrigens ein wirklich pflegeleichtes Musterkind, super-schlau, hübsch, fröhlich, immer gesund (er ist jetzt 1,92m, könnte Modell sein, hat eine Hochschule abgeschlossen, steht gut da..). Ohne ihn wäre das Leben deutlich ärmer.

Der Platz, ja, er hat sehr lange im Elternzimmer geschlaffen, meine Eltern haben dann angebaut, ging halt nicht anders, außer, er hätte im Wohnzimmer geschlafen, dann sind wir eh ausgezogen.

Will nur sagen, mach dir die Entscheidung nicht zu einfach, aber ich habe jetzt oft erlebt, dass solche - nicht unbedingt geplanten - Nachzügler recht pflegeleichte, nette Kinder werden. Wieso auch immer, haben da noch weitere in der Vewandtschaft und im Freundeskreis, immer dasselbe. Übrigens überwiegend Jungs.

Es wäre echt ein Verlust für die Menschheit und für uns alle gewesen, wenn es meinen Bruder nicht gegeben hätte. Klingt vielleicht übertrieben in deinen Ohren, ist aber so. Meine Mutter hat später gesagt, dass sie es nie bereut hat, und weit weniger anstrengend war, als bei uns, da schon "Babysitter" und Erfahrung vorhanden war..


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  Re: Schwanger mit 44
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   Chorus
Status:
schrieb am 09.02.2021 18:38
Und ja, ein wenig Neid verspüre ich schon. Hier ist natürlich ein Kinderwunschforum. Bin 46 und hätte das Kind mit Handkuss genommen. Aber eines ist klar, die Situation ist diesselbe, man bekommt nicht immer das, was man will (und vor allem nicht dann, wenn man es will). Verrate uns dein Geheimrezept (aber wehe, es ist "Loslassen").Ich verstehe durchaus auch deine Bedenken. Du bist, wie du gesagt hast, am Limit. Tatsächlich solltest du dich beraten lassen. Klar wird genau in diesem Forum die Tendenz sein, zum Behalten zu raten. Liegt in der Natur der Sache.

Will noch was sagen, was mir so eingefallen ist. Meine Eltern meinen beide jetzt noch, dass sie das Gefühl haben, sie wüssten nicht mal, wann genau das passiert sein soll. Meine Mutter hatte sonst einen super-regelmäßigen Zyklus (den ich wohl geerbt habe). Aber dennoch, es ist passiert. So wie bei dir. Wahrscheinlich hat sich dann doch was verschoben.

Was die Gefühle der anderen Kinder betrifft, naja, mit 3 Jahren hatte ich schon zwei jüngere Geschwister. Manche trifft das schon viel früher. Hab nicht das Gefühl, dass das eine wirkliche Störung bei mir ausgelöst hat. Vielleicht weiß ich es nur nicht mehr. Natürlich ist die aktuelle Situation auch nicht optimal, später sind dann Betreuungen leichter möglich, das würde ich schon noch in Betracht ziehen, und wohl fast alle Mütter und auch viele Kinder sind momentan überfordert.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.21 19:19 von Chorus.


  Re: Schwanger mit 44
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   Bette
schrieb am 09.02.2021 19:30
Ach menno


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.21 19:36 von Bette.


  Re: Schwanger mit 44
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   Fomie
schrieb am 10.02.2021 10:46
Liebe Chorus, ja, es ist wirklich unfair. Wenn ich daran zurückdenke, wie schwer mit das alles einmal vorkam und es war es ja auch, rein subjektiv und vom Gefühl her. Im Vergleich mit so manchen hier habe ich damals mit der einen ICSI schon enormes Glück gehabt. Aber man weiß ja nie, was auf einen wartet.
Ich wünsche hier wirklich jedem und jeder so viele Kinder wie ersehnt sind. Die Vorstellung, ein kleines, beginnendes Leben zu beenden, während andere oft seit Jahren erfolglos versuchen, schwanger zu werden oder zu bleiben, bricht mir echt das Herz. Aber mein aktuelles Dilemma ist für mich persönlich nichtsdestotrotz ein sehr großes. Das schriebst Du ja auch.
Das mit dem tollen Nachzügler kann ich bestätigen, meine Mutter hatte damals auch mit 41 noch ein Kind bekommen, da war ich 13 und ohne meine Schwester wäre mein Leben sicherlich um einiges ärmer und schwerer. Und wir selbst sind ja gerade erst noch mal späte Eltern geworden, unsere Großen mehrere Jahre bzw. über ein Jahrzehnt älter. Insofern haben wir schon einen Nachzügler. Ich weiß nicht, ob wir das noch einmal schaffen.
Das mittlere Kind kommt übrigens mit meinem neuen Partner nicht so gut zurecht, da ist sicher auch noch mal mehr Ballast als bei "normaler" Geschwisterkonkurrenz. Auch deswegen erscheint mir ein weiteres Kind etwas unklug.
Du hast Recht, in einem Kinderwunschforum sowas zu besprechen, ist schon sehr heikel. Ich muss damit rechnen, auf Unverständnis zu stoßen und Gefühle zu verletzen. Es tut mir wirklich leid! Vielleicht kann mich die eine oder der andere aber dennoch verstehen, es ist auch für mich nicht einfach.
Ein Rezept habe ich leider nicht, außer vermutlich diesbezüglich gute Gene und ein neuer Partner. 


  Re: Schwanger mit 44
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   henriette
schrieb am 10.02.2021 11:07
Wenn du eine weitere Schwangerschaft unter keinen Umständen gewollt hättest, hättest Du doch sicher so verhütet, dass eine Schwangerschaft ausgeschlossen gewesen wäre. Hast du aber nicht. Ich denke, irgendwo ganz im Unterbewusstsein muss da so ein Wunsch geschlummert haben, wie gesagt, sonst hättest du doch mit Sicherheit sicher verhütet. Hör mal in dich rein...


  Re: Schwanger mit 44
avatar    bado8978
Status:
schrieb am 10.02.2021 14:54
Muss es denn unbedingt ein Abbruch sein? Es gibt Möglichkeiten einer Adoption. Andere Eltern wünschen sich sehnlichst ein Kind und könnten wunderbar für diese kleine Wesen Sorgen und du musst kein Leben töten, du hättest es doppelt gerettet und bist eine großartige Mutter.
Frau ist keine schlechte Mutter nur weil sie sich kein (weiteres) Kind zutraut aber eine andere Familie es sich zutraut und man sich eben so "Hilfe" holt. Es gibt ja verschiedene "Formen" der Adoption, sodass du auch Kontakt zu den Adoptiveltern /Kind halten könntest. Geh doch zum Ja und lass dich dort beraten. Das wird mE viel zu wenig empfohlen. Immer noch besser als ein Ss zu beenden. Eine Beratung kann nicht schaden und sicherlich bekommst du dort auch nicht erst in 5 Monaten einen Termin, sodass du Sorge haben müsstest, dass dann womöglich deine 12.ssw Frist verstrichen ist.
Alles Gute für deine Entscheidung


  Re: Schwanger mit 44
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   pmami
schrieb am 10.02.2021 16:28
Ich bin da ganz bei henriette. Die Entscheidung musst Du letztlich danach treffen, was Du wirklich willst. Bis jetzt höre ich aus Deinen Worten einen riesengroßen Schock und zahlreiche Gründe gegen ein viertes Kind heraus, aber trotzdem auch eine große Unsicherheit und ein Schwanken, die womöglich damit zu tun haben, dass Dein Unterbewusstsein in eine ganz andere Richtung tendiert als Deine ratio.

Insofern ist es sicherlich klug, deine Situation zu besprechen, auch hier im Forum. Der Austausch hilft ja meist, auch die Gedanken zu sortieren.

Was sagt denn eigentlich der Vater dazu?

Viele Grüße pmami


  Re: Schwanger mit 44
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   Chorus
Status:
schrieb am 10.02.2021 16:30
An Adoption habe ich auch gedacht, aber ich finde schon, dass das ein schwieriger Schritt ist. Eher noch würde ich um Hilfe fragen, Hilfe bei der Kinderbetreuung, im Haushalt, finanzielle Hilfe etc.

Natürlich habe ich insgeheim auch schon gedacht, ob es vielleicht mit einem anderen Partner bei mir damals geklappt hat, denn selbst bei einer EZ-Spende (mit aber seinen Spermien) bin ich nicht schwanger geworden.

Dabei habe ich lauter super-fruchtbare Frauen in der Verwandtschaft (eine Tante meiner Mutter hat mit 44 und mit 46 noch jeweils einen gesunden Jungen zur Welt gebracht). Hab zwar eine kinderlose Tante, die wiederum hat aber einen nicht-zeugungsfähigen Mann geheiratet - er hatte Mumps als Kind. Sie wusste es vorher, ist immer noch mit ihm zusammen, hat mir aber mal gestanden, dass es Zeiten gegeben hat, in denen es sie ein bißchen bereut hat, keine Kinder zu haben. Allerdings hat er ihr ein super-sorgenfreies Leben geboten (bzw. immer noch), er ist sehr reich und auch nett. War wohl eine Art Deal...


  Re: Schwanger mit 44
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   Chorus
Status:
schrieb am 10.02.2021 16:35
Zum Thema, dass du sonst besser aufgepasst hättest: ich denke, da spielt dann schon noch eine Rolle, dass man als ehemalige ICSI-Kandidatin und mit 44 nicht mehr unbedingt noch an eine weitere Schwangerschaft glaubt.


  Re: Schwanger mit 44
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   Fomie
schrieb am 10.02.2021 19:35
Hm, na ich weiß nicht. Nach zwei eher schwierigen Babys, die viel geschrieen haben und das eine es auch immer noch tut, zum Beispiel bis eben beim Einschlafen, habe ich mich oft sagen hören, dass ich kein Kind mehr möchte. Natürlich meist dann, wenn es gerade besonders stressig war, ist ja klar. Die Verhütung hätte davon unabhängig aber besser laufen können. Gerade weil ich ja zuvor bereits zwei Mal über 40 schwanger gewesen bin (zuerst eine Fehlgeburt).
Auf der anderen Seite lag mein AMH vor 2 Jahren bei 0,7 und ich werde trotz Baby/Kleinkind auch nicht jünger. Zyklusbeobachtung hatte zum Erfolg geführt, warum also nicht auch damit verhüten, dachten wir. Zusammen mit dem Alter ja auch eigentlich recht sicher, wenn, ja, wenn man tatsächlich ganz genau darauf achtet. Haben wir aber nicht und heute dafür den Salat.
Adoption sagt sich so leicht, ich kann mit das aber für mich nicht vorstellen.
Mein Mann denkt übrigens auch, dass wir das nicht gut schaffen würden. Die Beraterin gestern am Telefon hat nicht mal versucht, mich umzustimmen, wofür ich sehr dankbar bin. Scheinbar spricht wirklich alles dagegen und nur eine kleine Stimme in mir sagt, dass ein Abbruch schwer wird, rein von der Handlung her, weswegen ich auch schon überlegt habe, ob es nicht besser wäre, wenn es von alleine wieder ginge.


  Re: Schwanger mit 44
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   Solani2
Status:
schrieb am 11.02.2021 01:10
Hallo Fomie,

ich würde erstmal durchatmen ich und abwarten. Die Chance, dass es ohnehin nicht hält, ist ja auch vorhanden. Mit 44 mehr als mit 34, aber das weißt du.
Meine Nr.2 ist übrigens sehr pflegeleicht, im Vergleich zu meiner Nr.1. ich bin froh, dass die Reihenfolge nicht umgekehrt ist ... aber das weiß man vorher nicht. Aber natürlich ist es für meinen Dreijährigen schwer, jetzt mit Baby im Haus. Das kann ich ihm nicht ersparen und durch Corona wird diese Situation auch nicht einfacher ... aber er trotzt auch gerade extrem und ich will nicht alles auf das Baby schieben. Tagsüber kann er sich ja auch nur an mir reiben, der Arme.
Das mit dem anderen Mann kenne ich ... der eine wollte sich nur nicht behandeln lassen und mit meinem Mann jetzt hat es so geklappt, obwohl wir beide beim ersten Kind schon 37 und 44 waren. Und bei meinem Mann hat es mit seiner Ex trotz Kinderwunschbehandlung nicht geklappt. Das gibt es aber auch nicht so selten. Manchmal passt es einfach nicht.
Irgendwie hoffe ich für dich, dass dir die Entscheidung abgenommen wird. Du machst dir viele richtige Gedanken und haderst. Das ist normal und manche Entscheidungen sollte man nicht treffen müssen.

Viel Kraft!


  Re: Schwanger mit 44
avatar    Jadestern
Status:
schrieb am 11.02.2021 08:43
Das wichtigste für mich wäre mit mir selbst zu klären, mit welcher Entscheidung ich später leben kann Denn beide sind nicht Rückgängig zu machen und begleiten mich mein restliches Leben.

Kann ich mir vorstellen mit dem Abbruch für immer zu leben, das ist auch nicht zu unterschätzen. Oder kann ich eher mit einem weiteren Kind den Rest meines Lebens klar kommen. Für mich persönlich wäre die Wahl klar, aber das bin ich und für dich ist alles anders.




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