Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 
News rund um den Kinderwunsch
amicella Network    ICSI bei normalem Spermiogramm: Nicht sinnvoll neues Thema
   Niedriger AMH: lohnt sich eine Insemination?
   Warum muss eine Mutter ihr Kind adoptieren?

  Kontakte reduzieren: wo zieht ihr die Grenze?
no avatar
   Poldi91
schrieb am 29.10.2020 19:21
Ich bin gerade etwas überfordert mit dem Reduzieren der Kontakte. Wie geht ihr damit um?

Ich bin absolut für die Reduzierung der Kontakte und bin auch eher ängstlich und wenn es nach mir gehen würde, würde ich mich hier einigeln und die nächsten Wochen die Kinder am liebsten im Home Schooling unterrichten. Aber gut, Schulen sind geöffnet, Kinder gehen planmäßig die nächsten Wochen also mit voller Klassenstärke, ohne Maske und ohne Abstand in den Unterricht. Dass unser Inzidenz mittlerauch bei 120 ist, brauche ich wohl nicht als besonders hervorheben.

Nun haben wir zwei Anfragen für Spielverabredungen in der nächsten Woche. Der eine Junge ist Mops bester Freund, sie sind in einer Klasse, spielen in der Schule immer zusammen. Die Mutter möchte mit mir nen Kaffee trinken. Ich tu mich schwer damit, weil sie 1. Eine Patchworkfamilie sind, wo die jugendlichen anderen Kinder gerade halt auch zwischen dem jeweils anderen Haushalt hin und her switchen 2. Die Mutter als Kosmetikerin arbeitet und tagtäglich mit unterschiedlichen Leuten zusammen ist.
Ihr Argument: die Jungs sind doch eh jeden Tag in einer Klasse, es kommt ja kein neuer Kontakt hinzu.
Ich möchte es aber trotzdem irgendwie nicht, fühle mich nicht wohl dabei und außerdem sollen ja nunmal sämtliche Kontakte reduziert werden.

Zweiter Fall: der Junge, der direkt neben Mops sitzt, will nöchste Woche mit ihm spielen. Auch hier das Argument: Sie sitzen ja eh nebeneinander, kein neuer Kontakt.

Aber trotzdem: Kontakte sollen eingeschränkt werden. Außerdem hätte Mops dann zwei Verabredungen in der nächsten Woche. An diesen Tagen kann ich ja auch logischerweise keine Freundin für Motte einladen. Dann würden sich wieder Kontakte mischen. Also würde Motte sich an einem anderen Tag verabreden müssen. Aber dann hätten wir mal eben in einer Woche vier verschiedene Kinder hier gehabt. Kontaktbeschränkungen sehen anders aus, auch wenn es Klassenkameraden sind.

Nächste Krux: Am Samstag haben die Beiden noch einmal Tennistraining, bevor es dann am Montag erst mal vorbei ist. Ich sage: Kinder bleiben zu Hause, da in der Halle drei Plätze bespielt werden, mit zahlreichen Leuten. Selbst in den Gruppen entstehen Kontakte, die neu sind, da sie nicht nur aus Klassenkameraden besteht die Gruppe. Mein Mann sagt: wieso, ist doch noch erlaubt. Willst du jetzt die nächsten 4 Wochen keine Verabredungen mehr zulassen? Das geht ja auch nicht. Ich: Ja doch genau so. So war es im Frühjahr auch, war kein Problem und hat gut geklappt.

Ich muss dazu sagen, ich bin Risikopatient und habe wirklich Angst, mir den Mist einzufangen. Aber irgendwie drehen sich meine Gedanken im Kreis. Was ist noch erlaubt, was sollte man noch machen oder lieber sein lassen? Bin ich die Einzige, die das so genau nimmt? Ist das völliger Quatsch? Freue mich über Input.


  Re: Kontakte reduzieren: wo zieht ihr die Grenze?
no avatar
   ninek
schrieb am 29.10.2020 19:55
Ich sehe das ähnlich wie du. Bei uns wird es keine Spielbesuche geben, auch wenn es Klassenkameraden sind. Höchstens auf dem Spielplatz mit viel Abstand zwischen den Eltern. Da die Kinder jetzt schon mehrmals Kontaktpersonen zweiten Grades waren, werden wir auch die treffen mit der Familie aussetzen, also auch die Cousins oder Großeltern erst mal nicht mehr sehen. Ansonsten wird es wohl so wie in März werden,n in der Hoffnung, dass Schule und Kita auf bleiben. Einkaufen nur noch Lebensmittel und zwar einmal die Woche abends, zum spazieren einen Picknickkorb ins Auto und keine Snacks mehr unterwegs kaufen. Ich hoffe, und bleibt Quarantäne erspart und das Wetter schön.... LG Nine


  Re: Kontakte reduzieren: wo zieht ihr die Grenze?
no avatar
   Hamamelis71*
schrieb am 29.10.2020 22:13
Also wenn die Kinder in der Schule nebeneinander sitzen, dann können sie doch auch zusammen spielen? Das wäre mir lieber als ein Kind aus einer anderen Klasse oder der Nachbarschaft.

Allerdings sind bei uns die Zahlen moderat, ich hoffe, dass es so bleibt.

Ich habe die letzten letzten Monate meine Kontakte sowieso sehr eingeschränkt und das mache ich jetzt weiterhin.


  Re: Kontakte reduzieren: wo zieht ihr die Grenze?
no avatar
   blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 29.10.2020 22:16
Alternativen sind auch feste Spielbesuche. Aber bei uns ist das leicht, da die Kinder eigentlich eh nur mit zwei Geschwisterpaaren Kontakt will und diese dann daheim besuchen. Mit der Nachbarschaft spielen sie auch ab und an, aber das draußen. Spielbesuche drinnen vermeide ich, bis auf die zwei Geschwister, in der Regel auch.


  Werbung
  Re: Kontakte reduzieren: wo zieht ihr die Grenze?
no avatar
   berlink
Status:
schrieb am 29.10.2020 22:39
Die Schulkontakte werde ich zulassen. Sind 2 Maedchen und ein Junge. Von diesem ist die Mutter meine Freundin. Sie und ihr Mann sind seit Monaten im homeoffice und gehen eh nicht viel weg. Evtl. Werde ich zu ihr Kontakt haben. Meine Eltern werden uns erstmal, wenn die Schule wieder beginnt, nicht indoor besuchen oder nur kurz an der Tuer zum Hallosagen. Noch sind wir zus. Im Urlaub und sehen uns viel, sind bei Unternehmungen im Freien. Da ist das Risiko wesentlich geringer als wieder zu Hause, wo eh die Zahlen hoeher sind als hier.
Sportverein faellt gsd schon am WE flach, muss ich nicht den Jungen abmelden. Ich habe die Kinder schon vor den Ferien nicht mehr gehen lassen.
Wir werden neben der Schule (hoffentlich ist bald wenigstens halb zu) eh wenig Zeit haben und die dann eben draussen verbringen per Rad und Picknick. Viell. Schneit es bald, koennen wir zum Langlauf. smile
Einkaufen geh ich eh schon seit Jahren nur 1/Woche.
Ich hoffe, Weihnachten koennen wir zus. Feiern.


  Re: Kontakte reduzieren: wo zieht ihr die Grenze?
no avatar
   himbeere
schrieb am 30.10.2020 08:47
Nein, du bist nicht die einzige. Ich finde es total wichtig, dass man spätestens jetzt wieder ehrlich sagt bzw. fragt: "Ist das für dich noch okay? Sollen wir es lieber sein lassen?"

Ich bekomme in den letzten Wochen mit, dass die Sorge steigt, viele Menschen aber schon Angst haben, das zuzugeben. Z.B. will eine Freundin nicht mehr mit ihrer Rennradgruppe in die Kneipe. Statt das zuzugeben, gibt sie vor, ihr jüngster Sohn sei krank. Meine Mutter will keinen Besuch meiner Schwester, die vorher noch in den Urlaub fliegen musste (ist mir ja sowieso unverständlich). Sagt aber zu mir:"Das kann ich doch nicht ehrlich sagen!" Wieso nicht? Sie ist über 80 und Risikopatientin!

Ja, wie blöd sind wir eigentlich? Hier grassiert ein gefährliches Virus, da sollte man offen über seine Sogen sprechen, anstatt einem eingebildeten Gruppendruck zu folgen!

Ich sage ganz offen, dass ich derzeit in kein Restaurant mehr gehe. Ich gehe auch nicht aus, und Freundinnen treffe ich zum Spazierengehen oder auf der Terrasse. Das einzige Mal, das ich letzten Sonntag ca. 30 Minuten in einem Café saß (Hungerattacke auf einer Autofahrt), hat mir drei Tage später eine Corona-Warnung auf meinem Handy eingebracht - also nehme ich das nächste Mal mehr zu essen mit und gehe eben nicht ins Café.

Der Pegel steigt. Zwei direkte Kolleg*innen sind in Quarantäne, weil sie Kontaktpersonen 1. Grades waren. Wo sich die Betroffenen das Virus geholt haben (einmal der Opa, einmal der Sohn) lässt sich schon lange nicht mehr nachverfolgen. Jetzt noch so zu tun, als wäre nix, ist einfach leichtsinnig.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.10.20 08:48 von himbeere.


  Re: Kontakte reduzieren: wo zieht ihr die Grenze?
no avatar
   resua
schrieb am 30.10.2020 08:47
Unsere Kinder dürfen sich verabreden. Zwar nur mit wenigen Leuten, aber gerade bei denen aus der Klasse sehe ich da überhaupt kein Problem, solange sie in den Klassen ohne Abstand und ohne Maske sitzen. Beziehungsweise halte ich es für zu wichtig, dass sie Freunde sehen können. Meine Mittlere hat heute ihre erste richtige Freundinnen-Übernachtung - bei ihrer Sitznachbarin.

Insgesamt sind wir durchaus zurückhaltend - quasi all das, was jetzt dicht gemacht wird, nutzen wir eh seit Monaten nicht und auch vor den großen Ankündigungen dieser Woche war uns klar, dass es kein Halloween-Spektakel geben wird usw.


  Re: Kontakte reduzieren: wo zieht ihr die Grenze?
no avatar
   Solani2
Status:
schrieb am 30.10.2020 09:10
Ich finde, wir müssen ruhig und sachlich bleiben. Das fällt mir hochschwanger gerade auch nicht leicht ... von kleinen Kindern geht ja praktisch keine Ansteckungsgefahr aus, das ist gut zu wissen und beruhigt mich auch sehr. So muss ich meinem Sohn die Kita nicht vorenthalten. Je älter die Kinder werden, desto größer ist die Gefahr. Ich habe ja so einige Nichten und Neffen im Teenie Alter oder darüber, bei denen bin ich jetzt auch wieder sehr vorsichtig. An schönen Tagen dürfen sie aber gerne zu mir auf die Terrasse, durch die Wohnung müssen sie mit Maske. Das mache ich jetzt bei eigentlich allen Erwachsenen so und das stört niemanden. Die Terrasse ist groß genug, um die Abstände gut einhalten zu können. Bei den älteren Verwandten bin ich sehr vorsichtig. Da richte ich mich explizit nach deren Wünschen. Da sind Gottseidank keine Leugner dabei, dass macht es einfach.
Ich besuche auch nur, wenn ich weiß, dass es da nicht eng wird und man alle Vorsichtsmaßnahmen gut einhalten kann.
Ich sehe aber auch nicht ein, nichts zu machen und nur zuhause zu sitzen. Dafür wird das alles zu lange dauern. Und gestern Abend beim Einkaufen habe ich eine eigenartige Rush-hour erlebt, da sind mir rundherum alle auf die Pelle gerückt. Angst und Ärger sind aber keine guten Ratgeber, ich habe mich deshalb entspannt und ruhig verhalten. Ich hab schon Leute hier rumschreien gesehen und mir nur gedacht "Wieviele Tröpfchen sprühen da jetzt rund um die Maske raus? Wieviele mehr muss die jetzt wieder einatmen?"
Da mach ich jetzt einfach schnell die Fliege. Es hilft ja nix, überzeugen kann man solche Menschen in so einer Situation ohnehin nicht.
Nochmal zur Frage: es hört sich so an, als würden sich die Leute selbst bei dir einladen. Das würde mir prinzipiell nicht gefallen. Aber ein Kaffee mit Abstand auf der Terrasse ist für mich akzeptabel.
Vor kurzem habe ich auch eine schwere Möbellieferung bekommen und da habe ich den Lieferanten draußen gesagt, dass sie natürlich ohne Maske tragen dürfen, ich habe aber eine getragen und danach die Wohnung und das Treppenhaus gut durchgelüftet. Was soll man machen? Ich will auch nicht, dass mir jemand im Stiegenhaus kollabiert oder sich die Maske runterreißt und alles fallen lässt.

Bleibt gesund!


  Re: Kontakte reduzieren: wo zieht ihr die Grenze?
no avatar
   Impala-34
Status:
schrieb am 30.10.2020 09:12
Hallo,

ich bin durchaus auch Risikopatientin (Asthma und Bluthochdruck). Dennoch erlaube ich meinem Kind Spielkontakte mit Freunden, mit denen er in der Schule sowieso zusammen ist. ist für seine und meine Psychohygiene einfach wichtig.
Ansonsten gehen wir seit Monaten nicht essen, ins Theater oder Kino, treffen uns nicht mit Freunden, sondern bestellen essen und auch Kleidung, auch im Büro gehen wir nicht mehr essen, sondern essen im Büro.

Wenn mein Kind in der Schule sowieso mit dem anderen Kind spielt, dann kann es das zuhause auch tun.

LG

Impala


  Re: Kontakte reduzieren: wo zieht ihr die Grenze?
avatar    Maral
schrieb am 30.10.2020 12:13
Ich halte das wie Impala. Ich bin mir auch gar nicht sicher, wie das bei mir ausgehen würde, aber man muss auch abwägen. Und bei uns gibt es in der Schule keine Masken, keinen Abstand. Also wird Junior in dem Bereich auch nicht eingeschränkt. Wenn Freunde da sind, halte ich Abstand zu dem Kind und lüfte gut. Ich selbst muss Bahn fahren ( mit FFp), trage inzwischen als einzige im Büro Maske, und sonst mache ich außer einkaufen ( mit FFP) gar nichts. Eine Nachbarin kommt rüber. Aber die setzt momentan einfach eine OP Maske auf dann.
Junior darf außerdem mit seinem Freund aus der Klasse weiterhin zum Keyboardunterricht.

Schwierig wird mit dem Vater. Umgang wäre nicht berührt, weiß ich, aber bei uns läuft es ja etwas anders. Die letzten male als er kam, waren wir / sie nur draußen. Er geht noch in die Kirche etc, wo zwar keine Frauen und Kinder mehr rein dürfen momentan, aber gesungen, gerufen wird da kräftig. Da bin ich am grübeln, wie wir das machen. In ca. 6-8 Wochen wird er wieder vorbeikommen wollen. Ich wollte das so machen, dass ich lüfte, und er und ich Maske aufsetzen, Junior nicht.
Andere Kontakte gibt es ausschließlich draußen mit Abstand.


  Re: Kontakte reduzieren: wo zieht ihr die Grenze?
no avatar
   xX-Spirit-Xx
Status:
schrieb am 30.10.2020 14:02
Spielkontakte mit Klassenkameraden - ja
Ballettkurs diesen Samstag - nein.


  Re: Kontakte reduzieren: wo zieht ihr die Grenze?
avatar    Alice Cullen
Status:
schrieb am 30.10.2020 15:04
Hier auch Spielbesuch mit Klassenkameraden- ja,
Vereinstätigkeiten sind eh abgesagt!

Outdoor zum Fußball durfte der Hase am Mittwoch war das letzte Training, vorerst bis Ende Nov nicht möglich. Intern hört man tatsächlich auch dass es generell 2020 kein Training mehr geben wird, auch unsere Handballer haben alles bis Ende 2020 gecancelt.

Ich hab da tatsächlich echt Bammel, diesmal haben wir das Wetter nicht auf unserer Seite.
Meine Kids benötigen sehr viel Bewegung und der Hase eigentlich Sport.
Madame ist aber sehr verfroren und jammert sobald man mal länger wie 1h im Wald oder so unterwegs ist es kalt wird oder es leicht regnet, egal welche Kleidung sie trägt. Während er normal 3 mal die Woche aktiv Fußball spielt und das egal bei welchem WetterOhnmacht Dazu kam 1x Woche turnen und dann noch Badminton alle 14 Tage.

Größere Radtouren sind auch nicht möglich bei dem Wetter... das wird echt hart und ich hoffe die Schule hat noch lange auf. Sonst gibts hier ein Lagerkoller, wir haben leider kein Garten oder so.

Badminton ist vorerst auch nix, zu machen da Fitness auch geschlossen hatOhnmacht

Es ist schon heftig auch wenn ich weiß dass es nötig ist aber es wird psychisch schon heftig und dann noch ohne Kontakt zu den Klassenkameraden wäre es noch schlimmer.


  Re: Kontakte reduzieren: wo zieht ihr die Grenze?
no avatar
   Taucher
schrieb am 30.10.2020 15:35
Die Kinder haben Kontakt zu jeweils einem Klassenkameraden, und das sowieso auch nicht jede Woche.

Großeltern kommen hier nicht mehr, auf ihren Wunsch hin und ich finde das auch gut so.

Ich selbst treffe nur noch eine Freundin und das auch nur draußen und ca. Alle 4 Wochen. Das muss jetzt erstmal reichen.

Für mich ist wichtig, dass es noch wenige Kontakte gibt denn ich gehe nicht davon aus, dass sich die Situation bald verbessert. Ich gehe eher noch von einer langen Dauer aus. Aber zum Glück haben wir auch noch viele Projekte in der nächsten Zeit (Zimmer streichen, Garten bepflanzen usw), dass uns die Einschränkungen nicht so sehr treffen.

Einkaufen reduziere ich seit Monaten auf notwendige Male, so selten wie es eben möglich ist. Alles andere (Kino etc) haben wir auch bisher nicht mehr gemacht.

Wir halten uns sehr daran da ich inzwischen doch einige Angehörige kenne, die jemanden an corona bzw. Folgeinfektionen verloren haben und unsere Großeltern auch ü 80 sind.


  Re: Kontakte reduzieren: wo zieht ihr die Grenze?
no avatar
   Lena22
Status:
schrieb am 30.10.2020 18:12
Wir haben hier eine steil steigende Inzidenz und sind heute bei über 190. Also knacken wir Morgen die 200....
Am Gymnasium der Großen ist schon seid 2 Wochen Maskenpflicht im Unterricht. Da hatte die Klasse aber auch schon vorher komplett immer eine Maske auf.
Unser Schuldirektor hatte da sehr darum gebeten, auch wenn es nach den Sommerferien keine Maskenpflicht im Unterricht gab.
Wir hatten an der Schule bereits 2 bestätigte Fälle. Alleine in ihrer Klasse gab es schon 3 Mal unabhängig voneinander Kinder die wegen eines direkten Kontaktes in Quarantäne mussten.... Zum Glück war der Test immer negativ.
Meine Große hat da also den ganzen Tag eine Ffp2 Maske auf. Sie darf sich noch mir ihrer besten Freundin treffen. Die sitzt in der Schule auch neben ihr und ich weiß das Sie aus einer Familie kommt die auch kein unnötiges Risiko eingeht. Außerdem geht Sie noch zum Geigenunterricht (Einzelunterricht).
Der Mittlere ist in der Grundschule, der Kleine in der Kita. Alles ohne Maske, bzw. in der Grundschule nur auf dem Gang. Den Hort nach der Schule habe ich abgemeldet. Da werden alle Kinder aus allen Klassen durcheinandergewürfelt, das finde ich ziemlich heftig.
Die Jungs durften bis jetzt mit dem Nachbarskind im Garten spielen und vor einer Woche hatten wir noch eine heiß ersehnte Spielverabredung vom Kleinen die wir auch in den Wald verlegt haben.
Ich bin mir noch nicht sicher wie ich das weiter handhabe. Gerade den Nachbarsjungen gar nicht mehr rein zu lassen finde ich echt schwierig. Im Frühling hing er teils Stundenlang mit traurigen Augen am Zaun und hat nach meinen Jungs gerufen. Allerdings wird das Spielen im Garten langsam auch ungemütlich und dann wollen Sie rein....
Der Mittlere geht auch noch zum Klavierunterricht. Auch das ist Einzelunterricht.
Ich bin mir auch eher unsicher wie ich es genau weiter handhabe. Vielleicht darf der Kleine mal einen Kitafreund einladen oder besuchen. Die sitzen in der Kita eh ohne Abstand aufeinander... Aber dann ohne Eltern. Ich bin mir sehr unsicher. 4 Wochen geht es auch gut mal ohne. Aber was wenn es sich durch den ganzen Winter zieht?

Wir haben es im Frühling sehr strikt gehandhabt und wirklich niemanden gesehen. Gerade bei meinem Vierjährigen kommt das mit den Freunden gerade erst wieder in Schwung...
Mein Vater ist Mitte 80, gehört zur Risikogruppe und lebt alleine. Den können wir aber nicht wieder wochenlang alleine lassen....

Ich finde das alles wirklich schwierig.


  Re: Kontakte reduzieren: wo zieht ihr die Grenze?
no avatar
   Poldi91
schrieb am 30.10.2020 18:59
Achja, es ist wirklich schwierig...

Motte und Mops sitzen in der Schule leider beide nicht neben ihren engsten Freunden. Sodass da also immer noch nen "Fremdkontakt" besteht. Da wäre es dann ja leicht abzugrenzen, wenn sie den ganzen Vormittag eh neben denen sitzen und sich dann nachmittags verabreden wollen.

Ich mache mir da die nächsten Tage noch mal Gedanken zu, wie wir es handhaben werden. Vielleicht kann ich mich auf eine Spielverabredung pro Woche pro Kind einlassen. Sind dann ja schon zwei pro Woche. Und dann nach Möglichkeit draußen spielen. Ich weiß es nicht...Aber meine Kinder haben zum Glück auch nicht ständig das Bedürfnis, sich zu verabreden. Das macht es leichter.

Gerade wurde ja auch aus Bayern eine Studie veröffentlicht, dass Kinder doch weitaus häufiger infiziert sind, als bislang angenommen. Die Zahl ist wohl 6 Fach höher, als bislang angenommen. Das könnte natürlich erklären, warum man 75 % der Infektionen gar nicht mehr nachvollziehen kann, wenn die Kinder das symptomlos weiter geben....




Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2020