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  Corona - psychologische Bewältigungsstrategien
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   Serena15
Status:
schrieb am 23.10.2020 20:19
Hallo,

mir fiel kein anderer Titel ein, aber ich wollte den anderen Thread nicht sprengen.
Mir fällt auf, dass die Menschen ganz unterschiedlich mit der Krise umgehen. Und zwar unabhängig, ob sie schlimm betroffen sind (Risikopatient, arbeitslos...) oder nicht. Ich kenne mittlerweile drei Leute, die eigentlich "offiziell" kein Problem haben mit Job, Geld, Gesundheit und trotzdem mittlerweile depressiv sind/ nicht klar kommen und in Behandlung sind. Andere sind Risikopatient, seit 7 Monaten in Isolation und kommen "gut klar". Mich treibt echt um, wie man aus dieser Krise gut rauskommt psychisch. Ich gebe zu ich bin Hobby- Psychologin und meine beste Freundin ist Psychotherapeutin, aber sie weiß auch noch nicht was sie ihren Klienten raten soll.

Mir fällt auf, dass mir der Alltag und die "Kleinigkeiten" wie Ausflüge, Freunde, Veranstaltungen, Urlaube extrem fehlen. Nun kann man das natürlich negativ interpretieren, dass man das ja wohl aushalten muss, aber ich bin jemand der sehr bewusst und sehr im Moment lebt und aus jedem Tag das beste rausholen will - was eigentlich gut ist, aber momentan nicht möglich. Zum anderen ist/ war unser Alltag mit 100% schwerbehindertem Kind einfach die letzten Jahre so fordernd psychisch und physisch, dass diese Inseln für mich einfach "lebenswichtig" sind und eben nicht nur ein kleiner Luxus, auf den man leicht verzichten kann.

Daher ist ein langer Lockdown auch ein Horrorszenario, wenn alle Betreuung, Therapien und Freizeitassistenz auf der Kippe stehen und der Alltag nicht mehr gegeben ist. Es war mühevoll das Netz aufzubauen und das von jetzt auf gleich alles oder fast alles weg sein könnte ist einfach ein riesen Problem. Andererseits geht es immer irgendwie weiter, aber die Unsicherheit ist einfach ein riesen Problem für mich.

Wir sind selbständig und gsd mittlerweile besser als befürchtet bisher durchgekommen. Aber auch hier die Unsicherheit, was kommt. Die allgemeine Unsicherheit, was auf der Welt passieren wird.

Bisher bin ich Probleme immer strategisch, planvoll und Schritt für Schritt angegangen. Und damit meist erfolgreich bewältigen können. Ziele formulieren und darauf hinarbeiten...

Das geht nun in keinem Bereich mehr. Ich brauche eine neue Strategie ... mein Mann will ständig über die Krise reden und Szenarien aufmachen, was passiert wenn.... das langfristige Drüber reden ist für mich auch keine gute Strategie - im Gegenteil. Ich kann mir nur vorstellen, dass ein gewisser Fatalismus funktioniert. Den Tag nehmen wie er ist, nichts hinterfragen, nicht so viel denken und nicht viel informieren. Aber das wird nicht leicht...

Ich weigere mich auch nach dem was man auch vom RKI hört zu glauben oder mir einzureden (viele tun das wohl als "Strategie"), dass es in wenigen Monaten vorüber ist. Das wird es leider nicht. Nur durchhalten ist also nicht die Lösung.

Hinzu kommt die Jahreszeit. November finde ich eh einen depri Monat, der vor allem durch leuchtende Kürbisse und Laternen erhellt wird - die ja auch abgesagt sind zwinker

Was ich für mich als Strategie entwickelt habe ist aber absolut keinen Perfektionsanspruch mehr zu haben. Das wichtigste ist die gute Stimmung zu Hause. Und so wenig Stress wie möglich. Das bedeutet eine Abkehr der bisherigen geringen Mediennutzung, Kinder im Familienbett, mehr "Leckerlis" wie Kuchen und Burger. Als Ausgleich wurde ein Fitnessraum eingerichtet zwinker

Was habt ihr für Strategien?


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.10.20 20:27 von Serena15.


  Re: Corona - psychologische Bewältigungsstrategien
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   Hamamelis71*
schrieb am 23.10.2020 22:43
Ich stelle mir einfach vor, dass meine Kontakte derzeit gerade im Urlaub oder krank sind und wir uns daher momentan nicht sehen

Und ich freue mich, dass man sich in 6 Monaten wieder draußen auf der Terrasse mit Freunden treffen kann.

Ich verdränge corona gerade etwas und denke nicht viel daran. Allerdings bekomme ich im öd regelmäßig jeden Monat weiter mein Gehalt. Ich habe kaum Kontakte im Moment und telefoniere lieber.

Weihnachten mit unseren Eltern stelle ich mir schwierig vor, aber einmal waren meine Eltern krank und einmal meine Schwiegereltern im Urlaub. Das übersteht man auch, merke ich.

Ansonsten ist mein Ziel in den nächsten 6 Monaten den Keller aufzuräumen

Da ich mir die Schulter gebrochen habe, fällt Sport eh flach. Darüber brauche ich dann auch nicht mehr nachdenken

Also 2020 ist für mich gelaufen, aber ich versuche noch das Beste draus zu machen


  Re: Corona - psychologische Bewältigungsstrategien
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   Merle_77
schrieb am 24.10.2020 15:02
Für mich war das Jahr 2020 beruflich sehr stressig. Daher bin ich gar nicht so unglücklich über die reduzierten Sozialkontakte - ich erhole mich besser, wenn ich Zeit für mich habe. Natürlich vermisse ich auch einiges. Aber ich sage mir immer, "es kommen auch wieder andere Zeiten". Und bei vielen Dingen spielt es ja eigentlich keine große Rolle, ob man sie jetzt macht oder irgendwann später...
Heute früh ist mir aufgefallen, dass die letzte Kinderwunschbehandlung schon ein Jahr her ist. Damals habe ich eingesehen, dass mein Körper keine Kraft mehr hat und dass weitere Behandlungen wohl nichts bringen. Endgültig zu sagen, "wir bleiben kinderlos" - das hätte ich nicht gekonnt. Tief in mir drin hab ich gedacht, eine endgültige Entscheidung treffen wir 2020... Dann kam Corona und irgendwie gab es immer andere Themen. Manchmal schlich sich sogar der Gedanke ein, dass es zur Zeit einfacher ist ohne Kinder.
Wenn ich schaue, welche Probleme andere mit Corona haben, denke ich, uns geht's sehr gut...


  Re: Corona - psychologische Bewältigungsstrategien
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   blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 25.10.2020 22:05
Mein Mann ist da sehr der ... Realist. Manchmal geht er mir mit dem Drosten zwischenzeitlich auf die Nerven. Aber er schafft es die Sachen sachlich zu sehen. Abseits von idiotischen Forderungen und Schuldzuweisungen von Mitmenschen; politischen Maßnahmen, die keine wissenschaftliche Basis haben.
Ich war ja jetzt richtig krank. So einen Infekt hatte ich schon lange nicht mehr. Aber jetzt hat er mir dargelegt, dass es wohl kein Corona sein kann, denn dafür passt das mit den Symptomen und so nicht zusammen.
Wir gehören zu den Menschen, die auch so wenig Kontakte haben. Ich persönlich hab in der Arbeit zu viel Kontakt zu anderen Menschen, als dass ich da noch viel Bedarf hab. Aber dieses Gefühl, dass man generell viel richtig macht, ist tatsächlich ganz gut. Auch wir haben Einschränkungen, wie eben meine Eltern, die zu weit weg wohnen, ohne dass wir sie mal im Garten besuchen könnten und dafür nicht im Hotel übernachten müssen. Auf der anderen Seite wissen wir aber auch, dass wir eigentlich sonst sehr wenig Möglichkeiten haben, Treiber zu sein. Unsere Kinder sind halt in ein paar Gruppen, aber auch diese sind alle fest und haben generell feste Mitglieder.

Beim Schreiben fällt mir gerade auf, dass das Problem das ist, dass man sich in der Hinsicht bestätigt fühlen muss, die einem Wichtig ist. Bei mir scheint es die wissenschaftliche Einschätzung zu sein und die Erdung von diesen ganzen Meinungen im Internet, den Medien und der Politik. Und eben das Gefühl, dass man es nicht noch schlimmer macht, auch wenn man sich nicht wirklich einschränkt, weil die Lebensweise eh recht passend ist.

Bei anderen scheint es eher das Hervorheben der positiven Nebeneffekte zu sein, wie eben mal mehr Ruhe (ich hab durch Corona immer mehr Stress in der Arbeit). Aber sowas muss man sich erst bewusst machen und dann auch als positiv für einen Nehmen, dass es wirklich die Nachteile überdeckt.

Alles nicht so leicht. Mir würde viele leichter fallen, wenn ich das Ziel dieses ganzen Hin und Hers kennen würde. Bringen Schulschließungen etwas? Sind Gottesdienste nun Treiber? Liegen die hohen Zahlen nur daran, dass sich ein paar nicht an die Regeln halten? Halten sich wirklich nur die Partyleute nicht an die Regeln? Gibt es wirklich Schuldige? Alles Fragen, auf die es, wenn man sich in den Medien umhört eindeutige Antworten zu geben scheint, aber da wirkt auf mich eben vieles nicht stimmig... Das ist das Schwere für mich


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  Re: Corona - psychologische Bewältigungsstrategien
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   Murmel08
Status:
schrieb am 26.10.2020 12:26
Ich höre immer wieder: Inseln schaffen.

Falls Du für Dich hier weiter kommst würde ich mich über ein Feedback dazu sehr freuen zwinker. Mir geht es nämlich ganz genauso. Auch wir überlegen wie wir besser mit der Situation zurechtkommen können. Inseln schaffen, ist zwar das richtige Wort nur hat jeder andere Lebensumstände und braucht dafür auch jeweils andere Inseln. Wenn jetzt genau diese persönliche Inseln wegfallen wird es mit der Kisenbewältiung schwierig. Neue Inseln finden ist nicht unbedingt leicht und mühselig und im Alltag fehlt mir dazu auch schlicht weg die Zeit. Aber dem einen oder anderen gelingt es und ich würde mich freuen davon zu hören.

Ich lasse mich jedenfalls gerne inspirieren denn gerade klappt das bei mir gar nicht. Ich bin weit über dem Limit und meine Inseln in unerreichbarer Ferne.

Alle mini Inseln die wir zwischenzeitlich geschaffen haben „vesinken“ dazu noch! Alles geht mal eine Zeitlang aber auf Dauer sieht das leider ziemlich ernüchternd aus.

Mediennutzung für die Kinder war für uns anfangs auch ein Thema, durchkommen war wichtig. Aber auch da habe ich schnell gemerkt was die viele Mediennutzung mit unseren Kindern macht. Sie waren so hibbelig und unruhig, es war nicht mehr auszuhalten.

Online-Mädelsabende, tolle Sache. Da aber mittlerweile alles online abläuft bin ich einfach nur froh wenn ich das Headset mal nicht aufhabe.

Viel raus, in den Wald etc. klar machen wir aber das machen alle anderen zwischenzeitlich auch und wirklich Ruhe hat man dabei deshalb schon lange nicht mehr. Und ganz ehrlich, da möchte ich dann nicht auch noch eine Maske tragen müssen (wir sind Risikogebiet und müssen jetzt). Ich bekomme darunter so schlecht Luft, Sicht ist auch eingeschränkt und nach kurzer Zeit bekomme ich Kopfschmerzen. Finde ich auch Sinnbefreit da ich ja raus gehe um frische Luft zu schnappen.

Gartenarbeit – liegt mir nicht. Genauso backen und kochen, ist so gar nichts meins.
Fernsehen, lesen… ich weiß nicht mehr was.
Ausgemistet ist
Fotobücher erstellen… sitze ich wieder am PC und werde nur noch unruhiger.
Keine Nachrichten mehr anschauen bzw. lesen. Würde ich gerne, aber geht nicht da täglich neue Verordnungen raus kommen denen man sich anpassen muss.

Die Liste kann man fortsetzen…

Aber was möglich ist machen wir weiterhin. Weiter ausprobieren, flexibel sein und sich immer wieder neu erfinden.

Neueste Strategie, Cocktails! Mit und ohne Alkohol je nach Alter 😊

Zwischenzeitlich glaube ich aber, dass die fehlende Perspektive mir am meisten zu schaffen macht. Ich bin Realist, wenn wir an den Zahlen festhalten werden wir auch in paar Monaten nicht weiter sein. Dazu die permanente Überforderung. Die täglich Änderungen, nichts planbar, Schulchaos, Bürochaos usw. alles zusammen nicht mehr leistbar. Auch das geht eine gewisse Zeit aber irgendwann brennt man aus. Ja und von der Jahreszeit ganz zu schweigen. Und das sind alles noch nicht mal wirkliche Probleme.

Dazu diese propagierte Angst die zu Misstrauen untereinander führt, die Inakzeptanz und Anfeindungen wenn man nicht der Meinung des Mainstreams ist und wenn man kritisch (aber nicht kopflos) Hinterfragt und Bedenken äußert. Die Kriese treibt einen Pfeil durch Familien, Freunde und Mitmenschen. Eine ganz wichtige Insel. Das ist etwas was ich im Bekannten und Freundeskreis mit erschrecken beobachte. Statt uns gegenseitig zu stützen und motivieren gehen wir aufeinander los oder misstrauen einander.

Das alles zusammen ist ein sehr gefährlicher Cocktail der mir obendrein noch Sorgen bereitet. Mehr noch als die aktuelle Situation selbst.

Eine wirkliche Lösung/Strategie haben wir also auch noch nicht gefunden. Wir versuchen unter den Umständen einfach unser Möglichstes aber ein ehrliches, es ist sowas von besch….. gerade, und die nächsten Monate würde ich lieber im Winterschlaf verbringen, tut mir derzeit am meisten gut!


  Re: Corona - psychologische Bewältigungsstrategien
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   Poldi91
schrieb am 26.10.2020 13:51
Tja...sehr gute Frage...die Kinder machen sehr gut mit bislang. Haben aber auch kein Problem damit, sich nicht zu verabreden und einfach hier zusammen zu spielen, raus zu gehen. Wir haben Platz draußen, dass ist aktuell natürlich super. Noch gehen die Kinder einmal in der Woche zum Sport, aber ich denke das wird ab nächster Woche vorbei sein. Unser Inzidenzwert läuft ganz stramm auf den 3-stelligen Bereich zu. Dann hätten sie also nur noch die Kontakte über die Schule, solange sie denn offen ist oder wir nicht in Quarantäne müssen.

Ich bin jetzt wieder ins Homeoffice zurück, das erleichtert mich sehr. Sind aber auch nur 12 Stunden und händelbar. Meinen Monijob nebenbei werde ich wohl nicht mehr allzulange ausüben können. Sobald Quarantäne oder Schulschließung dazwischen kommt, wird es nicht mehr klappen. Dann müsste ich mich schon ziemlich rerreißen, um das irgendwie hin zu bekommen. Und ich kenne mich, das halte ich nicht lange durch.

Aktuell ist es so, dass wir viel und gerne Gesellschaftsspiele spielen. Wir haben zwei Exitspiele ausprobiert und sind auf den Geschmack gekommen. Auch andere Spiele werden fast immer gerne gespielt. Dazu lese ich den Kindern gerne vor. Der Medienkonsum bei den Kindern hat auch zugenommen. Ich nehme es bislang gelassen, bemerke aber auch keine negative Veränderung. So durften sie in den Ferien jetzt öfter mal Nintendo mit Super Mario spielen. Ich selber schaue kaum fern. Gibt wenige Serien bzw. Sendungen, die mich interessieren. Praktischerweise werden sie jetzt im Herbst ausgestrahlt, sodass man sich bei dem Mistwetter dann abends mal gemütlich aufs Sofa kuschelt. Eigentlich müsste ich für meine Ausbildung lernen, aber ich bin irgendwie ausgebrannt. Also so gedanklich. Geht mir auf der Arbeit leider genau so. Ich kann mich schwer auf komplexere Dinge konzentrieren, ständig kreisen die Gedanken um den Mist, der da draußen passiert.
Ich will diese Woche mit den Kindern noch ein wenig für Halloween basteln und einkaufen, sodass wir am Samstag hier zu Hause bei Halloweenstimmumg zusammen lecker essen können. Das haben sich die Kinder gewünscht.
Dann plane ich noch den Adventskalender für die Kinder. Habe auch schon zwei schöne Bücher für die Weihnachtszeit bestellt, die wir dann bald lesen können.
Kochen ist auch nicht so meins, aber seit dem wir den Thermomix haben, ist es eine schnelle, unkomplizierte und sehr leckere Alternative zum kochen. Möchte ich nicht mehr missen. Ich habe schon gewitzelt, dass unsere Kinder zum Außstand einen Termomix bekommen, weil ich nicht wieder zurück zu den Töpfen will. Und woher wolen sie sonst lernen zu kochen. Wir werden die nächste Zeit auch bestimmt das ein oder andere Mal Kekse backen. Waffeln haben wir am Wochenende auch schon ein paar mal gemacht. So richtig lecker mit Vanilleeis, heißen Kirschen und Sahne. Vielleicht sollten wir die Waage erst mal weg werfen die nächsten Monate. Eigentlich lese ich gerne. Aber auch dazu kann ich mich nicht aufraffen aktuell. Lieber den Kindern vorlesen. Allgemein merke ich, dass ich mich wenig aufraffen kann. Ich könnte hier wirklich mal Schränke ausmisten...aber ja. Das läuft nicht weg und der Winter wird bestimmt sehr lang dieses Jahr. Und wir haben hier schon seit Tagen so olles ösel Regenwetter.
Also allgemein sind wir wohl eher von der gemütlichen Fraktion.
Wir haben viele Tiere. Das ist für mich immer ein schönes Ritual um etwas Struktur in den Tag zu bekommen, gerade am Wochenende oder in den Ferien. Die müssen und wollen ja auch alle versorgt werden. Auch wenn ich dann bei dem Mistwetter echt am fluchen bin, wenn ich mal wieder im Regen im Schlamm stehe. Aber ja. Danach geht es einem besser und man freut sich, dass die Tiere wieder saubere Ställe haben und versorgt sind.
Im Urlaub hatten wir eine Mini-Sauna im Haus. Das war auch toll und ich könnte mir soetwas hier vorstellen, einfach um ein paar Stunden in der Woche mal so richtig zu entspannen. Den Kindern hat es auch gefallen. Aber das ist ja auch eine kostenintensive Anschaffung und von daher wohl nur eine fixe Idee.


  Re: Corona - psychologische Bewältigungsstrategien
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   pmami
schrieb am 27.10.2020 21:03
Psychologische Bewältigungsstrategie? Ich habe keine. Ich ziehe nur den Kopf ein und hoffe, dass das Unwetter irgendwann vorübergeht.

Ich frage mich, ob eine gewisse Schicksalsergebenheit nicht ohenhin eine psychologische Bewältigungsstrategie der Menscheit insgesamt ist. Während der zweiten großen Pest-Welle starben in Europa innerhalb von sieben Jahren ein Drittel der Bevölkerung. Da konnte man quasi nur weitermachen, indem man nicht darüber nachdachte, dass es einen selbst als nächstes treffen könnte. Im Dreißigjährien Krieg - fast dreihundert Jahre nach der zweiten Pest-Welle - starben in Deutschland 30% bis 40% der Bevölkerung. In besonders stark betroffenen Gegenden waren es sogar bis zu 70% der Einwohner. Vor fast genau 100 Jahren starben innerhalb von eineinhalb Jahren an der Spanischen Grippe weltweit zwischen 20 Millionen und 100 Millionen Menschen, in Deutschland immerhin zwischen 300.000 und 400.000 Menschen. Wie haben die Menschen das ausgehalten? Außer getreu dem Motto "Augen zu und durch?"

Im Frühjahr wussten wir alle noch nicht, was auf uns zukommt. Der Sommer stand noch vor der Tür und man hat auf einen Impfstoff gehofft, darauf, dass die Maßnahmen greifen, auf ein Wunder. Jetzt werden Corona und die Corona-Regeln zu unserem neuen Lebensalltag.
Ich sage nicht, dass die Maßnahmen schlecht sind oder ich es besser machen könnte. Ich bin der Meinung, dass die meisten Politiker in dieser Situation versuchen, das Beste zu machen und wenn Dinge schief laufen liegt es auch daran, dass wir uns alle in einer völlig neuen Situation befinden, für die es eben noch keinen Masterplan gibt. Klar, am Ende der Pandemie werden wir alle wissen, welche Maßnahmen notwendig waren, welche überflüssig waren und welche man statt dessen gebraucht hätte. Im Augenblick heißt es aber learning by doing.

Ich kann damit leben, dass dabei auch mal Fehler gemacht werden. Aber ich sehe mit Sorge die Auswirkungen auf unser Leben in der Gemeinschaft, im Familienkreis, im Freundeskreis und wie hart dies den Einzelnen treffen kann. Wir sind nunmal soziale Wesen. Wir brauchen den Kontakt, die Geselligkeit und auch Nähe. Im Augenblick ist das nicht unbefangen möglich. Das verstehe ich. Das heißt aber nicht, dass ich deshalb damit gut umgehen kann.

Viele Grüße pmami


  Re: Corona - psychologische Bewältigungsstrategien
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   henriette
schrieb am 28.10.2020 08:28
Das unterschreibe ich voll und ganz. Und hoffe, dass die Schliessung der Fitnessstudios nicht schwerwiegende Folgen für mein Kind haben werden, was ich aus gutem Grund befürchte.


  Re: Corona - psychologische Bewältigungsstrategien
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   Serena15
Status:
schrieb am 15.11.2020 17:09
Hallo in die Runde,

ich wollte mal fragen wie eure derzeitige Stimmungslage so ist. Ich bin halbwegs optimistisch in den angeblichen "Wellenbrecher - Lockdown- Light" gestartet, der ja noch dazu im besten Falle als befristet dargestellt wurde. Nun droht doch ziemlich deutlich ein dauerhafter total lockdown bis April.

Meine Stimmung nähert sich dem Tiefpunkt zwinker Mein Antidepressivum für solche Fälle (Sport) ist mir dann auf unbefristete Zeit genommen (wie ja auch den Kindern). Das finde ich schon heftig. Das ist schließlich kein pures Vergnügen und keine Party oder Shoppingtour. Und alles nach Hause oder ins Freie verlagern funktioniert im Winter nicht, wenn der Hauptbestandteil schwimmen ist ... Momentan ist es wenigstens trocken aber wird es kaum bis April bleiben - wäre ja auch eine Katastrophe.

Ein Lichtblick war der Urlaub in den Bergen (Deutschland) in einer einzelnen Ferienwohnung. Daraus wird sicher auch nichts werden - das Beherbergungsverbot für private Reisen bleibt bestimmt im Dezember. Eher wieder Theater ums Geld. Weitere Urlaube für nächstes Jahr daher nicht mehr geplant (Ferienwohnung in D. war schließlich bis Anfang Oktober noch DIE Empfehlung).

Weihnachtsshopping, Weihnachtsmärkte und Weihnachtsfeiern - nun ja versteht sich von selbst was damit ist. Gerade zu dieser Jahreszeit fehlt mir die Geselligkeit so sehr. Dazu fällt mir das mittlerweile Arbeiten mit permanent Maske echt schwer. Mags sein, dass es anderen anders geht, aber mir eben nicht (ich nehme die medizinischen einmal MNS - die sind finde ich am besten).

Überallem die permanent präsente Gefahr der Quarantäne bzw. Schulschließung und home schooling. Wobei mir ein Wechselunterricht momentan auch schon lieber wäre, aber das entscheiden einfach andere. Und mich nervt auch nur die Ungewissheit. Wäre es endlich soweit, wäre eben home schooling.

Natürlich gibt es noch genug Sachen die man machen kann. Wir haben trotzdem Laternen gebastelt und sind alleine ne Runde gelaufen. Jetzt beginnt das backen und dekorieren etc.

Aber meine Sorge ist dass es nie wieder so wird wie früher. Ich kenne so viele Leute die sich nicht zu Anfang mit einem neuen RNA Impfstoff impfen lassen wollen. Und wer weiß ob er überhaupt langfristig wirkt etc. Unabhängig was man von der Strategie "alle einsperren" hält - man kann es doch nicht für immer machen?! Alleine schon die Frage wie diese Lockdowns je bezahlt werden sollen ist ja das eine, dann die Psyche etc. Ich will hier wie gesagt keine Maßnahmen Diskussion anstoßen (meiner Meinung nach widersprechen sich eh so viele Experten, dass ich es einfach hinnehme) - ich sage es nur als Begründung iwieso der Post so negativ ist. Wie ist die Lage bei euch?


  Re: Corona - psychologische Bewältigungsstrategien
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   Lena22
Status:
schrieb am 15.11.2020 18:13
Ich finde es auch anstrengend und kann dich sehr gut verstehen. Bestimmt wird es wieder wie früher. Nur wann.... Im nächsten Jahr wohl eher nicht.

Wir haben hier eine extrem hohe Inzidenz - fast 300, Tendenz weiter langsam steigend... Das macht mir schon Angst. Der Mittlere hat Asthma, und auch wenn Kinder ja meist einen milden Verlauf haben bleibt doch ein mulmiges Gefühl. Meine Eltern und Schwiegereltern sind über 80 und haben diverse Vorerkrankungen. Ich hoffe wirklich das wir alle heil über den Winter kommen.

Die Schule der Großen ist in den Wechselbetrieb gegangen. Sie macht das ganz gut und ich bin eigentlich ganz froh das da jetzt mehr Abstand gehalten werden kann. Es gab schon mindestens 2-3 Coronafälle. So ganz genau bekommt man gar nicht mehr mit ob es "nur" wieder ein Verdachtsfall ist oder ob es ein positiver Test ist...
Bei aller Erleichterung ist das Lernen zu Hause aber trotzdem nicht immer so einfach. Der Mittlere war jetzt auch fast 2 Wochen im "Home schooling" weil es auch an seiner kleinen Grundschule einen Coronafall gab. Es mussten so viele Lehrer in Quarantäne das es anders nicht mehr umsetzbar war.

Schwierig finde ich vor allem den unterschiedlichen Umgang mit der Situation. Unsere Kinder bekommen ja mit wenn andere mehr machen und dürfen. Einige schränken sich kaum ein und das ist schwer zu erklären. Und es weckt in mir manchmal so eine Wut, weil ich denke wenn doch alle mal die Füße still halten würden könnten wir es gemeinsam schaffen die Zahlen runter zu kriegen. Und könnten dann alle wieder normaler leben. Der beste Freund meines Sohnes hat zum Beispiel Eltern die da kaum etwas ändern. Ich mag Sie, es ist eine nette Familie. Ich möchte da gar keine negativen Gefühle entwickeln. Gelingt mir nicht immer. In der Schule spielen Sie dann zusammen. Natürlich mit Masken und Abstand. Aber ein bisschen müssen wir das Risiko eben doch mittragen. Das sind ja auch bei weitem nicht die Einzigen. Auch wenn ich schon sehe das die Meisten in unserem Umfeld sich mehr oder weniger Mühe geben sind die Anderen doch auch nicht gerade selten.


  Re: Corona - psychologische Bewältigungsstrategien
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   blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 15.11.2020 20:54
Zitat
Serena15
Hallo in die Runde,

ich wollte mal fragen wie eure derzeitige Stimmungslage so ist. Ich bin halbwegs optimistisch in den angeblichen "Wellenbrecher - Lockdown- Light" gestartet, der ja noch dazu im besten Falle als befristet dargestellt wurde. Nun droht doch ziemlich deutlich ein dauerhafter total lockdown bis April.

Meine Stimmung nähert sich dem Tiefpunkt zwinker Mein Antidepressivum für solche Fälle (Sport) ist mir dann auf unbefristete Zeit genommen (wie ja auch den Kindern). Das finde ich schon heftig. Das ist schließlich kein pures Vergnügen und keine Party oder Shoppingtour. Und alles nach Hause oder ins Freie verlagern funktioniert im Winter nicht, wenn der Hauptbestandteil schwimmen ist ... Momentan ist es wenigstens trocken aber wird es kaum bis April bleiben - wäre ja auch eine Katastrophe.

Ein Lichtblick war der Urlaub in den Bergen (Deutschland) in einer einzelnen Ferienwohnung. Daraus wird sicher auch nichts werden - das Beherbergungsverbot für private Reisen bleibt bestimmt im Dezember. Eher wieder Theater ums Geld. Weitere Urlaube für nächstes Jahr daher nicht mehr geplant (Ferienwohnung in D. war schließlich bis Anfang Oktober noch DIE Empfehlung).

Weihnachtsshopping, Weihnachtsmärkte und Weihnachtsfeiern - nun ja versteht sich von selbst was damit ist. Gerade zu dieser Jahreszeit fehlt mir die Geselligkeit so sehr. Dazu fällt mir das mittlerweile Arbeiten mit permanent Maske echt schwer. Mags sein, dass es anderen anders geht, aber mir eben nicht (ich nehme die medizinischen einmal MNS - die sind finde ich am besten).

Überallem die permanent präsente Gefahr der Quarantäne bzw. Schulschließung und home schooling. Wobei mir ein Wechselunterricht momentan auch schon lieber wäre, aber das entscheiden einfach andere. Und mich nervt auch nur die Ungewissheit. Wäre es endlich soweit, wäre eben home schooling.

Natürlich gibt es noch genug Sachen die man machen kann. Wir haben trotzdem Laternen gebastelt und sind alleine ne Runde gelaufen. Jetzt beginnt das backen und dekorieren etc.

Aber meine Sorge ist dass es nie wieder so wird wie früher. Ich kenne so viele Leute die sich nicht zu Anfang mit einem neuen RNA Impfstoff impfen lassen wollen. Und wer weiß ob er überhaupt langfristig wirkt etc. Unabhängig was man von der Strategie "alle einsperren" hält - man kann es doch nicht für immer machen?! Alleine schon die Frage wie diese Lockdowns je bezahlt werden sollen ist ja das eine, dann die Psyche etc. Ich will hier wie gesagt keine Maßnahmen Diskussion anstoßen (meiner Meinung nach widersprechen sich eh so viele Experten, dass ich es einfach hinnehme) - ich sage es nur als Begründung iwieso der Post so negativ ist. Wie ist die Lage bei euch?

Ich hätte das genauso schreiben können. Meine Gedanken...
Ich bin einfach nur noch so müde....

Ach, und ich habe jetzt meinen ersten persönlichen Coronafall kennen gelernt. Und nicht nur ich stelle mir dir Frage, was der denn falsch gemacht haben soll? Wo hat er die Regeln missachtet? Warum hat er sich angesteckt?
Daraufhin war ich zwei Wochen in Quarantäne. Wenn man in einer Wohnung lebt, kann man nicht mal mehr den Müll raus bringen. Ein komisches Gefühl...


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.11.20 20:58 von blauesTeufelchen.


  Re: Corona - psychologische Bewältigungsstrategien
no avatar
   ninek
schrieb am 15.11.2020 21:02
Ich muss sagen, dass ich bisher mit diesem Lockdown ganz gut umgehen kann. Schule und Kiga sind fast normal geöffnet, so dass der Alltag auch fast normal läuft. Nachmittags sind wir viel auf Spielplätzen oder im Wald. Auch am Wochenende sind wir bei dem tollen Wetter derzeit viel in der Natur unterwegs. Dazu haben wir Kaffee und Kuchen und die Campingstühle im Auto und machen Picknick auf einem netten Parkplatz an einem Spielplatz. Meist mit einer befreundeten Familie oder Verwandten. Draußen, mit Abstand und trotzdem in Gesellschaft.
Drinnen machen wir öfters Kino mit Beamer und Popcorn und basteln viel.
Für die Kinder ist vieles schon normal geworden, ich glaube die sind mit der Situation zufrieden. Ich hoffe nur, der Lockdown bringt so auch was und muss nicht verschärft werden. Und auf das Matschwetter hab ich keinen Bock... In Corona-freien Jahren allerdings auch nicht.
Sollten wir im Winter mal wieder richtig Schnee haben, lernen die Mädels Langlauf. Das ist ja auch völlig Corona konform.

Was ich vermisse, sind Spieleabende mit Freunden, die wir sonst im Herbst und Winter regelmäßig gemacht haben. Mein Mann ist leider ein Spielemuffel und die Kinder erst im Kinderspiel-Alter.


  Re: Corona - psychologische Bewältigungsstrategien
no avatar
   Poldi91
schrieb am 15.11.2020 21:24
Puh. Also ich war die letzten zwei, drei Wochen auch total ausgelaugt. So müde. Ständig Kreisen die Gedanken um das Thema. Nachrichten hier, Nachrichten da. Was kommt? Teilweise rechtfertigen, warum man sich an die aktuellen Regeln hält etc. Das macht müde.

Interessanterweise geht es mir seit zwei Tagen deutlich besser. Meine Gedanken kreisen nicht mehr so viel. Ich bin wieder im hier und jetzt und genieße tatsächlich wieder z.B. mit den Kindern zu spielen, ohne dabei an den Mist zu denken. Auch habe ich viel weniger das Bedürfnis, die Nachrichten zu lesen, zu sehen, wie viele Neuinfektionen da sind, wie unser Inzidenz ist etc. Warum das so ist, weiß ich gerade allerdings gar nicht. Aber es tut gut.

Wir haben Kontakte sehr eingeschränkt. Lediglich die Kinder verabreden sich nachmittags mal mit Kindern aus ihrer Klasse. Aber auch dann viel draußen.

Gestern haben wir uns etwas leckeres zu Essen nach Hause geholt. Eine Gaststätte hier im Ort bietet das an. War auch nett.

Da ich wieder zurück im Homeoffice bin, fällt die Sorge sich dort anzustecken auch weg. Eigentlich hätte ich dieses Wochenende Seminar gehabt (mache eine Ausbildung, die über Seminare an Wochenenden stattfindet). Aber ich habe mich entschieden, nicht hin zu gehen. Ich meine, ich treffe mich aktuell nicht mal mit meiner Familie und soll dann in einen Raum mit lauter fremden Leuten sitzen? Passt für mich nicht zusammen. Wundert mich ehrlich gesagt auch ein bisschen, dass es für diese Erwachsenenbildung noch keine Beschränkungen gibt.


Ansonsten bin ich positiv überrascht, dass es an unser Schule bis dato noch nicht mal einen Verdachtsfall gab bzw. noch niemand in Quarantäne war. Aber die Zahlen hier im Umkreis steigen weiter.

Dieses Wochenende waren wir viel draußen, haben viel auf Hof und im Haus geschafft. Das hat Spaß gemacht. Nächstes Wochenende werden wir wohl mal die erste Winterdeko rauskramen. Ein bisschen bebastelt haben wir die Tage schon.
Sowas, und auch die Geschenkplanung, lenkt mich auch gut ab.

Aber ich befürchte, dass es nicht lange dauern wird, bis mich mein Gedankenkarussel auch wieder im Griff hat. Von daher genieße ich jetzt erst mal die paar Tage.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.11.20 21:26 von Poldi91.


  Re: Corona - psychologische Bewältigungsstrategien
no avatar
   littlemeamy
Status:
schrieb am 15.11.2020 21:32
Hallo zusammen,

im Alltag merke ich gerade vom Lockdown light auch nicht viel. Kindergarten hat geöffnet, wir Erwachsene arbeiten normal bzw. ich wäre auch ohne Lockdown in Mutterschutz gegangen und einkaufen gehen kann / könnte ich auch ganz normal.
In Restaurant / Kino / Theater war ich die letzten Jahre nie regelmäßig, sodass mir das gerade gar nicht so auffällt.

Gerne hätte ich jetzt die Zeit vor der Geburt noch ein wenig für mich genutzt und mich mit Freundinnen, die ich ewig nicht mehr gesehen hab, zum Frühstücken getroffen oder nochmal einen Day Spa Tag eingelegt. Das fällt nun flach, aber da noch nix konkretes geplant war, fällt mir das jetzt gar nicht so schwer.
Heute hätte ich mich gerne zusammen mit meiner Schwester bei meiner Mama getroffen. Das fiel nun auch aus, was wirklich schade ist, aber irgendwann wird das schon wieder möglich sein.

Auch, wenn ich wenig persönliche Einschnitte durch den Lockdown erlebe, denke ich da schon an die vielen Unternehmer, die nun drunter leiden müssen.
Und wenn ich dann ausnahmsweise Samstag Vormittag zum Einkaufen fahre, frage ich mich schon, ob da an den richtigen Stellen dicht gemacht wurde oder nicht strengere Zugangsbeschränkungen im Einzelhandel mehr Sinn machen würden. Außer, dass Maske getragen wird, könnt man meinen, es hätte so etwas wie Corona nie gegeben.

LG amy


  Re: Corona - psychologische Bewältigungsstrategien
no avatar
   Poldi91
schrieb am 15.11.2020 22:10
Amy, fu sprichst mir aus der Seele! Die letzten beiden Male beim Lebensmitteleinkauf war hier so viel los, dass ich die Kassiererin erst mal gefragt habe, ob es was umsonst gibt. Unglaublich wie voll.




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