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  Kündigung Job-was kommt auf mich zu
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   Poldi91
schrieb am 24.09.2020 22:47
Heute ist mal wieder einer der Tage, an denen ich nur heulen könnte, weil ich meinen Job so sehr hasse, er mich so auslaugt und mich einfach wahnsinnig macht. Genauer gesagt habe ich heute auch mal wieder geheult. Ich stehe sooooooo kurz davor, die Kündigung einzureichen. Auch wenn alle um mich herum die Hände über den Kopf zusammenschlagen würden und mich nicht verstehen können. Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass ich da wirklich in einen Burn-Out reingerutscht bin. Sofern sich sowas auch wirklich nur auf den Job beziehen kann. Ich bringe es fertig, stundenlang vor meinem Bildschirm zu sitzen und GAR NICHTS zustande zu bringen.
Aber das haben hier einige ja mittlerweile auch schon mal von mir hier lesen können. Also kein wirklich neues Thema.

Ich habe ja vor gut einem Jahr eine neue Ausbildung angefangen, die ich komplett selber finanziere und an den Wochenenden bin ich dann auf Seminar. Genauer gesagt, sind es eigentlich drei verschiedene Bereiche, die sich später wunderbar kombinieren lassen. Den ersten Teil werde ich im März abschließen. Den zweiten Teil zum Ende nächsten Jahres spätestens. Und den dritten Teil dann noch mal ein gutes halbes Jahr später.

Ich werde jetzt zum Jahreswechsel ein Gewerbe anmelden und könnte dann starten. Nun wollte ich eigentlich nebenberuflich die Selbstständigkeit ausüben, damit ich Kranken und Rentenversichert bin. Aber wie oben geschildert, fällt mir das immer schwerer...

Was kommt auf mich zu, wenn ich jetzt meinen Job kündige? (Käme mit Kündigungsfrist eh erst zu Ende März da raus). Bekomme ich Arbeitslosengeld? Eine Sperrfrist hätte ich im Zweifel ja, wie ich gehört habe. Aber danach? Weil ich stehe dem Arbeitsmarkt ja theoretisch gar nicht zur Verfügung, da ich die Selbstständigkeit weiter ausbauen möchte und ja noch die Ausbildung mache. Kranken-und Rentenversicherung würde während des Arbeitslosengeldes ja erst mal weiter laufen, oder? Kann ich einfach so beim Arbeitsamt einen Beratungstermin vereinbaren und genau diese Fragen stellen, oder ist das der falsche Weg?
Man darf ja glaube ich 165 Euro dazu verdienen. Da wäre ich sowieso erst mal drunter, zumal ich ja mtl. auch noch die Ausbildung mit ein paar Hundert Euro zahle und gewisse Dinge noch für die Ausbildung angeschafft werden müssen.

Ich freue mich über Antworten, gerne auch PN.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.09.20 06:54 von Poldi91.


  Re: Kündigung Job-was kommt auf mich zu
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   Serena15
Status:
schrieb am 25.09.2020 08:37
Hallo poldi,

ich hatte mal eine ähnliche Situation. Befristeter Vertrag, der auslief. Daher Termin beim AA. Für den Fall der Nichtverlängerung wollte ich Selbständigkeit aufbauen. Es gab aber keinen Ausweg. Ich musste durch das ganze Prozedere mit Profil erstellen/ zur Verfügung stehen. Und das sogar bevor die Arbeitslosigkeit eintrat. Ich hatte dann Glück und gleich einen großen Auftrag, weswegen ich das Arbeitslosengeld direkt abgesagt hatte, um aus dem System rauszukommen. Aber dann kommt es natürlich "dicke": man muss sich sofort krankenversichern und je nach Selbständigkeit gibt es RV- Pflicht. Von daher wäre es wirklich perfekt die Selbständigkeit zu starten während man Teilzeit- angestellt ist.

LG


  Re: Kündigung Job-was kommt auf mich zu
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   pmami
schrieb am 25.09.2020 08:56
Hallo Poldi,

wie seid Ihr bislang krankenversichert, also Du, Dein Mann und die Kinder? Gesetzlich, privat, Beihilfe? Wie hast Du Dir die Krankenversicherung, und die Rentenversicherung für die Selbständigkeit vorgestellt?

Du musst mit einer Sperre rechnen, d.h. in Deinem Fall für April, Mai, Juni 2021 kein ALG-I. Krankenversichert bist Du trotzdem, sobald Du Dich arbeitslos meldest (also unbedingt vorher melden!).

Während Du ALG-I beziehst, kannst Du maximal 15 Stunden pro Woche arbeiten und musst Dir alle Einnahmen über 165,00 Euro im Monat auf das ALG-I anrechnen lassen.

Viele Grüße pmami


  Re: Kündigung Job-was kommt auf mich zu
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   Hamamelis71*
schrieb am 25.09.2020 12:54
Das ist ja nicht schön, dass es Dir nicht gut geht dabei.

Könntest du erstmal Stunden reduzieren? Ich habe Kolleginnen, die selbstständig sind, sie nutzen ihre Teilzeitstelle, um versichert zu sein. Auch im Hinblick auf Krankenversicherung und Rente. Ihr Job bei uns ist auch nicht ihr Traumjob, aber auf diese Weise können sie sich ihre Selbstständigkeit leisten. In Zeiten von Corona waren sie sehr froh, dass es trotzdem jeden Monat pünktlich etwas Geld gab.

Wenn man sich freiwillig gesetzlich versichern muss, dann kostet das auch Geld, welches man auch überhaben muss. Du kannst nicht erwarten, dass Dein Mann einfach alles finanziert.

Kündigst Du jetzt Deinen Job, dann begibst Du Dich in eine gefährliche finanzielle Abhängigkeit.

Meine Freundin wurde jetzt von ihrem Mann verlassen und wird keinen nachehelichen Unterhalt bekommen. Das bedeutet, dass sie jetzt schnellstens Stunden aufstocken muss und für ihre Weiterbildung bleibt überhaupt keine Zeit mehr (sie hatte ähnliche Pläne wie Du) . Sie hatte sich auch auf die Finanzierung ihres Mannes verlassen. Jetzt ist sie verlassen. Und kann ihre Pläne nicht verwirklichen.

Hilft vielleicht ein Perspektivwechsel? Wie meine Kolleginnen es sehen: das ist nur meine Krankenversicherung. Für die arbeite ich x Stunden am Tag. Dadurch kann ich mich aber y Stunden meiner Selbstständigkeit widmen. Und im Alter habe ich durch x und y genug Geld.

Wenn Du Zeitungen austragen würdest oder bei Aldi an der Kasse sitzt, dann machst Du das wahrscheinlich auch nicht mit Herzblut, sondern weil Du Deine Miete bezahlen musst...

Kündigen würde ich nur, wenn ich über ausreichend EIGENE finanzielle Mittel verfügen würde


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  Re: Kündigung Job-was kommt auf mich zu
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   Poldi91
schrieb am 25.09.2020 15:37
Danke für eure Antworten, ich versuche sie mal alle zu beantworten.

Stundenreduzierung ist nicht möglich. Das ist aber auch nicht das Problem. Selbst wenn ich weniger machen würde, würde ich den Mist nach wie vor in mich reinfressen.

Ich bin gesetzlich versichert, ebenso wie alle in meiner Familie. Ich wäre ja bis zu einem gewissen Verdienst erstmal familienversichert. Danach würde ich in die gesetzliche eintreten. Bis zu einem Satz von 1061 Euro im Monat würde ich 155 Euro im Monat zahlen müssen. Das wäre auch der Wert, unter dem ich bleiben wollen würde, zumindest die erste Zeit. Aktuell verdiene ich 1200 Euro.
Ich wäre nicht rentenversicherungspflichtig, würde aber sofort freiwillig einzahlen. Da liegt der Mindestbeitrag bei 83 Euro. Wenn später der Verdienst steigt, würde ich natürlich auch die Rentenversicherung aufstocken. Ggf. zahle ich gleich höhere Beiträge, das wäre auch machbar.
Dazu kommt dann noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die ich abschließen muss. Eine Haftpflicht für den Bereich habe ich schon abgeschlossen, da wir in der Ausbildung auch bereits versichert sein sollten, wenn wir üben.

Was verstehst du unter EIGENEN finanziellen Mitteln? WIR haben die über 10 Jahre in unserer Ehe eine Menge angespart. Davon wäre ja die Hälfte meins. Ich habe aber jetzt nichts unter dem Kopfkissen liegen, was MEINS wäre. Oder wie meinst du das? Schulden haben wir keine, auch haben wir nichts finanziert, es muss nichts abbezahlt werden, wir zahlen keine Miete o.ä.

Zum Thema über 165 Euro Einnahmen: wenn ich aktuell Ausbildungskosten in Höhe von 400 Euro mtl. habe, plus Spritgeld, plus Ausgaben für Materialien, dass wird doch dann auch erst mal alles miteinander verrechnet. Sprich ich müsste ja auch erst mal 400 Euro plus 166 Euro verdienen, bevor das angerechnet wird, oder?! Das lässt sich dann ja auch gut steuern, da ich ja dann auch gezielt meinen Gewinn klein halten kann, in dem ich die Anschaffungen plane.

Man hört halt sehr unterschiedliches zum Thema Arbeitsmosengeld und dann in die Selbstständigkeit gehen. Einige sagen, sie mussten das ganze Prozedere durch machen und zur Verfügung stehen, andere sagen, sie haben gleich den Stempel nicht vermittelbar bekommen und teilweise sogar noch Existenzgründerseminare über das Arbeitsamt bekommen. Ist das echt so unterschiedlich?


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.09.20 15:44 von Poldi91.


  Re: Kündigung Job-was kommt auf mich zu
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   pmami
schrieb am 25.09.2020 16:34
Ob das Arbeitsamt Ausbildungskosten als Betriebsausgaben Deiner nebenberuflichen selbständigen Tätigkeit anerkennt, ist eine derartig spezielle Frage, dass Dir hier vermutlich niemand eine verbindliche Antwort geben kann. Und mir stellt sich dann die Frage, ob die Ausbildungszeit nicht auch in die 15 Stunden einzurechnen ist, die Du maximal pro Woche arbeiten darfst.

Mal von einem ganz anderen Blickpunkt betrachtet, als Hamamelis dies getan hat - es scheint ja so zu sein, dass Dein mann gut verdient und zusätzlich auch vermögend ist. Gleichzeitig geht es Dir mit Deiner beruflichen Tätigkeit schlecht und das auch schon länger. Ihr seid aber offensichtlich in der glücklichen Lage, dass Ihr Dein Einkommen nicht zwingend braucht, um über die Runden zu kommen. Wäre es eine Option auch ohne ALG-I aufzuhören zu arbeiten und Dich voll auf die Ausbildung und dann die Existenzgründung zu konzentrieren (und nebenbei natürlich noch die Kinder, den Haushalt etc. )? Es geht ja hier nur um wenige Monate, bis Du ohnehin etwas anderes machen willst und ab März Kinder, haushalt, Job, Fortbildung und Selbständigkeit alles zusammen gewuppt zu bekommen, halte ich für recht illusorisch. Und erst recht, wenn Deine Arbeit Dich schon jetzt auffrißt.

Hast Du mal eine Rentenberatung gemacht? Wie viel Du einzahlen musst, um später davon leben zu können etc.?

Viele Grüße pmami


  Re: Kündigung Job-was kommt auf mich zu
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   HulksMother
schrieb am 26.09.2020 00:20
Schau mal hier:
[www.existenzgruender.de]

ich würde erst nach Abschluss der Ausbildung kündigen. Dann kannst Du Existenzgründungszuschüsse etc beantragen und kannst 9 Monate ALG I beziehen. Bei einer Ausbildung bekommst Du normalerweise ja kein ALG I.


  Re: Kündigung Job-was kommt auf mich zu
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   Poldi91
schrieb am 26.09.2020 08:32
Zitat
HulksMother
Schau mal hier:
[www.existenzgruender.de]

ich würde erst nach Abschluss der Ausbildung kündigen. Dann kannst Du Existenzgründungszuschüsse etc beantragen und kannst 9 Monate ALG I beziehen. Bei einer Ausbildung bekommst Du normalerweise ja kein ALG I.

Danke für die Info. Da muss ich mich mal mit befassen. Da ich ja quasi drei verschiedene Ausbildungsgänge mache, wäre es möglich nach Abschluss der ersten jetzt im März bereits ein Gewerbe anzumelden. Allerdings sind alle 3 Ausbildungsgänge nicht staatlich anerkannt. Ob ich dann damit überhaupt einen Gründerzuschuss beantragen kann, müsste ich mal ein Erfahrung bringen.


  Re: Kündigung Job-was kommt auf mich zu
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   Hamamelis71*
schrieb am 26.09.2020 16:15
Ich meinte mit eigenen finanziellen Mitteln, dass das Mittel sind, über die du frei verfügen kannst. In manchen Ehen sehen Männer finanzielle Sachen etwas speziell, habe ich im Bekanntenkreis erlebt. Du kannst das Thema Kündigung ja mal mit deinem Mann besprechen.

Hier gibt es Gründungsberatung explizit für Frauen, da werden auch Seminare und Beratungen angeboten. Vielleicht gibt es das auch in deiner Nähe.

Ggf berät dich das Arbeitsamt auch telefonisch?

Rentenberatung war ich auch schon, finde ich wichtig.

Erst wenn du alle Posten berücksichtigt hast, erst dann würde ich über eine Kündigung nachdenken.

Meine Kolleginnen sind froh über die finanzielle Absicherung durch unseren Arbeitgeber, die Arbeit macht bestimmt nicht allen Spaß (das weiß ich), aber sie können dadurch sorglos ihrer Selbstständigkeit nachgehen. Im lock down waren einige froh, weil sie plötzlich keine Einnahmen mehr hatten, weil Patienten weggeblieben sind

Bei meiner Freundin läuft ihre Tier homöopathie gut neben ihrer Arbeit. Nebenbei behandelt sie meine gesundheitlichen Probleme noch mit gr�ne Punkte - das ist quasi ihr neues Hobby in 2020


  Re: Kündigung Job-was kommt auf mich zu
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   Serena15
Status:
schrieb am 26.09.2020 16:54
...


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.09.20 19:44 von Serena15.


  Re: Kündigung Job-was kommt auf mich zu
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   Poldi91
schrieb am 26.09.2020 18:54
Zitat
Hamamelis71*
Ich meinte mit eigenen finanziellen Mitteln, dass das Mittel sind, über die du frei verfügen kannst. In manchen Ehen sehen Männer finanzielle Sachen etwas speziell, habe ich im Bekanntenkreis erlebt. Du kannst das Thema Kündigung ja mal mit deinem Mann besprechen.

Hier gibt es Gründungsberatung explizit für Frauen, da werden auch Seminare und Beratungen angeboten. Vielleicht gibt es das auch in deiner Nähe.

Ggf berät dich das Arbeitsamt auch telefonisch?

Rentenberatung war ich auch schon, finde ich wichtig.

Erst wenn du alle Posten berücksichtigt hast, erst dann würde ich über eine Kündigung nachdenken.

Meine Kolleginnen sind froh über die finanzielle Absicherung durch unseren Arbeitgeber, die Arbeit macht bestimmt nicht allen Spaß (das weiß ich), aber sie können dadurch sorglos ihrer Selbstständigkeit nachgehen. Im lock down waren einige froh, weil sie plötzlich keine Einnahmen mehr hatten, weil Patienten weggeblieben sind

Bei meiner Freundin läuft ihre Tier homöopathie gut neben ihrer Arbeit. Nebenbei behandelt sie meine gesundheitlichen Probleme noch mit gr�ne Punkte - das ist quasi ihr neues Hobby in 2020

Danke, ich rufe nächste Woche mal beim Arbeitsamt an und hoffe, sie können mir ein paar Fragen beantworten.

Bei der Rentenversicherung war ich vor einiger Zeit einmal und habe alles anrechnen (Kinderzeiten etc.) und "glatt ziehen" lassen. Bliebe noch die Frage, was ich einzahlen muss, um später davon gut zu leben.


  Re: Kündigung Job-was kommt auf mich zu
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   Poldi91
schrieb am 26.09.2020 19:30
Zitat
Serena15
Den Satz den du nennst für die KK mit 155 Euro... dabei handelt es sich um die Versicherung für nebenberuflich Selbständige. wenn du wenige Stunden arbeitest und wenig verdienst geht das für den Anfang aber optimal ist das nicht. Man bekommt kein Krankengeld usw. Man muss sehr genau nachweisen dass es nebenberuflich ist und hat ein Problem wenn man drüber kommt. Und das ist ja auf Dauer anstrengend. Der Sprung zu den richtigen Selbständigen ist dann nochmal gewaltig, da sind es ja mehr als 300 Euro.

LG

Die 155 Euro sind die reine Krankenversicherung für Selbstständige Hauptberuflich bis ca. 1060 Euro. Da kommen dann noch die Prozente Pflegeversicherung hinzu und man könnte auf Krankengeld aufstocken. Da wäre ich dann bei meiner Versicherungen bei ca. 190 Euro monatlich. Alles was über 1060 Euro geht, wird dann genau ausgerechnet und erhöht sich. Bis 455 Euro wäre es über die Familienversicherung möglich, ohne das ich Beiträge zahlen müsste. Zumindest sind das die Zahlen, die meine Krankenkasse offiziell auf ihrer Internetseite für hauptberuflich selbstständige veröffentlicht hat.


  Re: Kündigung Job-was kommt auf mich zu
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   Serena15
Status:
schrieb am 26.09.2020 19:33
Wundert mich sehr. Ich hatte eben diese Versicherung mal und es war definitiv nebenberuflich. Welche KK ist das? Wäre interessant wenn es eine Änderung gab....


  Re: Kündigung Job-was kommt auf mich zu
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   Serena15
Status:
schrieb am 26.09.2020 19:39
Ich habe gerade bei der Barmer geschaut und dort steht es tatsächlich so, dass es ab 155 geht. Das ist ja mal ein Fortschritt. Und wenn du sicher keine RV- Pflicht hast, könntest du den Start ja wirklich entspannt angehen von den Kosten her.

Wenn du freiwillig in die gesetzlichen RV einzahlen willst musst du normal nicht sofort zahlen. Du kannst ein paar Monate abwarten wie es läuft und dann rückwirkend ab Beginn Selbständigkeit zahlen, um keine Lücke zu haben. Aber da am beste auch aktuell nachforschen. Bis letztes Jahr ging es so. Richtwert sind hier 20% - so wäre es ja im Angestelltenverhältnis, nur dass der AG dann die Hälfte nimmt. Aber du kannst frei entscheiden über den ca. 80 Euro Mindestbetrag.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.09.20 19:42 von Serena15.


  Re: Kündigung Job-was kommt auf mich zu
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   Poldi91
schrieb am 26.09.2020 19:54
Zitat
Serena15
Ich habe gerade bei der Barmer geschaut und dort steht es tatsächlich so, dass es ab 155 geht. Das ist ja mal ein Fortschritt. Und wenn du sicher keine RV- Pflicht hast, könntest du den Start ja wirklich entspannt angehen von den Kosten her.

Wenn du freiwillig in die gesetzlichen RV einzahlen willst musst du normal nicht sofort zahlen. Du kannst ein paar Monate abwarten wie es läuft und dann rückwirkend ab Beginn Selbständigkeit zahlen, um keine Lücke zu haben. Aber da am beste auch aktuell nachforschen. Bis letztes Jahr ging es so. Richtwert sind hier 20% - so wäre es ja im Angestelltenverhältnis, nur dass der AG dann die Hälfte nimmt. Aber du kannst frei entscheiden über den ca. 80 Euro Mindestbetrag.

Ja, da hat sich die letzten Jahre tatsächlich etwas getan, sodass der Start in die Selbstständigkeit nicht ganz so schwer fällt.

Das mit der Rentenversicherung rechne ich mir koch mal durch. Danke für den Hinweis.




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