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  Re: Wann kapieren es endlich auch die über Siebzigjährigen???
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   Blüte
schrieb am 07.04.2020 12:42
Noch mal, ich billige das Verhalten der älteren Menschen nicht, mein Kind gehört zur Risikogruppe und wir verhalten uns ganz entsprechend der Richtlinien und finden das auch nicht lustig. Auch mein Schwager lebt in einem Behindertenheim, der einzige Kontakt, der möglich ist, ist Umschläge abzugeben usw.

Aber legst du auch jedem Raucher, jedem Übergewichtigen die Patientenverfügung hin und sagst ihm, er solle im Falle eines Herzinfarkts, Schlaganfalls usw. alle Behandlungen im Krankenhaus ablehnen?

Ja, ich weiß, im Normalfall nimmt ein Raucher mit Schlaganfall keinem anderen Patienten den Platz weg, bei Corona KANN es sein, dass die selbstverschuldet infizierte Omi einem anderen Menschen den Platz wegnimmt, ist aber noch nicht so. Kommt hoffentlich auch nicht so weit und ist nur ein Teilaspekt der Frage, wie wir miteinander umgehen.

Ich will das Verhalten der älteren Menschen nicht verteidigen, ich würde es schätzen, wenn alle vernünftig handeln würden, aber wir sollten schon aufpassen, dass wir es in keine Richtung übertreiben.

Die ganze Verbote, Strafen usw., die es nun hagelt muss man bei aller Notwendigkeit GENAU im Auge behalten.

Hätte meine Mutter nicht kooperiert und wäre weiter einkaufen gegangen, hätte ich jeglichen Kontakt bis auf das Telefon mit ihr unterbrochen, zum Schutz meines Kindes.
Mit Patientenverfügungen zu wedeln und dunkle Forderungen auszustoßen, ginge mir persönlich einen Schritt zu weit .


  Re: Wann kapieren es endlich auch die über Siebzigjährigen???
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   henriette
schrieb am 07.04.2020 12:51
Ich schrieb eigentlich immer Risikogruppen. Nein, man kann niemanden zwingen, aber andererseits zwingen sie uns zur Zeit zu ganz schön viel. Das Grundgesetz ist ausgehebelt. Aber was die Öffnung der Schulen anbelangt, die ich im Gegensetz zur dir wenigstens herbeisehnen kann zwinker, glaube ich nicht, dass sich da vor Ende Mai überhaupt was tut. Ich würde es halt nur nett und solidarisch finden, wenn die Menschen aus den Risikogruppen, die dazu in der Lage sind, eben auch auf sich selbst gut aufpassen. Und Euch drück ich natürlich sowas von die Daumen...


  Re: Wann kapieren es endlich auch die über Siebzigjährigen???
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   Hamamelis71*
schrieb am 07.04.2020 13:00
meine Eltern und Schwiegereltern halten sich zum Glück an unsere Empfehlungen. Wir kaufen ein.

Trotzdem fährt meine Mutter regelmäßig zum Friedhof, um das Grab meiner Schwester zu gießen und war in der (leeren) Kirche, um Palmzweige abzuholen (meine Schwester ist damals an Palmsonntag gestorben). Mein Mann rollte mit den Augen...

Meine Mutter (80) argumentiert, dass sie ja schon so viele schlimme Krankheiten wie Polio Pocken usw nicht bekommen hat, aber sie ist verständig.

Allerdings hat sie mir ernsthaft vorgeschlagen, dass ich jetzt zum Blumenladen fahre, um für Ostern einen Strauß für das Grab meiner Schwester zu kaufen. Ich will da nicht hin... Mein Mann bringt jetzt was von Aldi real o.ä. mit...


  Re: Wann kapieren es endlich auch die über Siebzigjährigen???
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   Impala-34
Status:
schrieb am 07.04.2020 13:05
Nachdem hier schon öfter das Thema der Patientenverfügung angesprochen wurde, möchte ich dazu etwas sagen, da ich das Gefühl habe, dass hier ein falsches Bild entstehen könnte. Patientenverfügung heisst nicht, dass ich bestimmen muss nicht mehr beatmet zu werden, sondern lediglich, dass ich bestimmen kann, wie ich behandelt werden will, wenn ich nicht mehr in der Lage bin dies zum notwendigen Zeitpunkt mitzuteilen.
Dann wenn wahrscheinlich ist, dass ich wieder genese, würde sich der Arzt im Übrigen - sofern es die Möglichkeit gibt, also Intensivbetten und Beatmungsgerät z.B. vorhanden sind - auch wegen Totschlags durch unterlassen oder Sterbehilfe strafbar machen, wenn er mich nicht behandelt, Patientenverfügung hin oder her.
Die Patientenverfügung gilt in der Regel in drei Fällen:

- ich befinde mich aller Wahrscheinlichkeit nach unabwendbar im unmittelbaren Sterbeprozess

- ich befinde mich im Endstadium einer unheilbaren, tödlich verlaufenden Krankheit befinde, selbst wenn der Todeszeitpunkt noch nicht absehbar ist

- ich habe infolge einer Gehirnschädigung meine Fähigkeit, Einsichten zu gewinnen, Entscheidungen zu treffen und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, aller Wahrscheinlichkeit nach unwiederbringlich verloren, selbst wenn der Todeszeitpunkt noch nicht absehbar ist. Dies gilt für direkte Gehirnschädigung z. B. durch Unfall, Schlaganfall oder Entzündung ebenso wie für indirekte Gehirnschädigung z. B. nach Wiederbelebung, Schock oder Lungenversagen.

- ich bin infolge eines weit fortgeschrittenen Hirnabbauprozesses (z. B. bei Demenzerkrankung) auch mit ausdauernder Hilfestellung nicht mehr in der Lage, Nahrung und Flüssigkeit auf natürliche Weise zu mir zu nehmen

All das dürfte auf Covid -19 Erkrankungen nur dann zutreffen, wenn aufgrund der Vorerkrankungen einer der ersten drei Fälle vorliegt.
Und selbst dann kann ich in einer Patientenverfügung z.b. auch ausdrücklich bestimmen, dass alles medizinisch mögliche getan wird, um mich am Leben zu erhalten.

Patientenverfügung heisst nicht, dass man alte Menschen nicht mehr beatmet und einfach sterben lässt!

Btw: Habt Ihr denn schon alle eine Patientenverfügung und besser noch eine Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Testament, Sorgerechtsverfügung? Auch jüngere Menschen kann ein Unfall treffen, sie können schwer an Covid 19 erkranken oder Krebs bekommen.

VG

Impala


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  Re: Wann kapieren es endlich auch die über Siebzigjährigen???
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   Impala-34
Status:
schrieb am 07.04.2020 13:07
Zitat
Hamamelis71*
meine Eltern und Schwiegereltern halten sich zum Glück an unsere Empfehlungen. Wir kaufen ein.

Trotzdem fährt meine Mutter regelmäßig zum Friedhof, um das Grab meiner Schwester zu gießen und war in der (leeren) Kirche, um Palmzweige abzuholen (meine Schwester ist damals an Palmsonntag gestorben). Mein Mann rollte mit den Augen...

Meine Mutter (80) argumentiert, dass sie ja schon so viele schlimme Krankheiten wie Polio Pocken usw nicht bekommen hat, aber sie ist verständig.

Allerdings hat sie mir ernsthaft vorgeschlagen, dass ich jetzt zum Blumenladen fahre, um für Ostern einen Strauß für das Grab meiner Schwester zu kaufen. Ich will da nicht hin... Mein Mann bringt jetzt was von Aldi real o.ä. mit...

Bei uns kann man beim örtlichen Blumenladen bestellen, mit Paypal bezahlen und Gestecke und Blumensträusse kontaktlos abholen. Im Übrigen bringen auch viele Blumenläden das direkt auf den Friedhof


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.04.20 13:07 von Impala-34.


  Re: Wann kapieren es endlich auch die über Siebzigjährigen???
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   pebbles30
schrieb am 07.04.2020 13:09
Zitat
Hamamelis71*
meine Eltern und Schwiegereltern halten sich zum Glück an unsere Empfehlungen. Wir kaufen ein.

Trotzdem fährt meine Mutter regelmäßig zum Friedhof, um das Grab meiner Schwester zu gießen und war in der (leeren) Kirche, um Palmzweige abzuholen (meine Schwester ist damals an Palmsonntag gestorben). Mein Mann rollte mit den Augen...

Meine Mutter (80) argumentiert, dass sie ja schon so viele schlimme Krankheiten wie Polio Pocken usw nicht bekommen hat, aber sie ist verständig.

Allerdings hat sie mir ernsthaft vorgeschlagen, dass ich jetzt zum Blumenladen fahre, um für Ostern einen Strauß für das Grab meiner Schwester zu kaufen. Ich will da nicht hin... Mein Mann bringt jetzt was von Aldi real o.ä. mit...


Friedhof finde ich je nach Ort gar nicht schlimm.
Da ist frische Luft, man kann Abstand halten und sich trotzdem gut unterhalten. Beim Wasser holen muss halt Abstand gehalten werden, wenn mehrere anstehen.

Kirche haben hier manche offen, bitten um Abstand zu halten, damit einzelne Personen dort beten können.
sollte es da Probleme geben wären die Kirchen auch komplett zu, sind viele auch schon.


Das mit den Argumenten deiner Mutter ist genau das was ich vorher schon geschrieben habe.
Erlerntes Verhalten. Wir haben das und das schon überstanden, also überstehen wir auch Corona.


Wir waren letzte Woche einfach so auf dem Friedhof. Mini hatte einen Text wo Grabstein drin stand. Bilder kann ich ihm zwar viele zeigen aber sehen ist was anders. Also sind wir zum Friedhof gelaufen und haben uns Grabsteine angesehen. Außer uns war noch eine weitere Person da. Da kann man gut Abstand halten.


  Re: Wann kapieren es endlich auch die über Siebzigjährigen???
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   karin_
schrieb am 07.04.2020 13:47
@Blüte: Kontakt so unterbrechen, wie es bei diesem Verhalten sinnvoll wäre, geht, wie schon mehrfach erwähnt, nicht.

Eine Patientenverfügung hat sie.


  Re: Wann kapieren es endlich auch die über Siebzigjährigen???
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   Solani2
Status:
schrieb am 07.04.2020 14:18
Wenn getrennte Wohnungen auch auf lange Sicht nicht möglich sind, kannst du jetzt auf eine Trennung innerhalb der Wohnung bestehen. Jeder hat fixe Zeiten, in denen er die Gemeinschaftsräume benutzen darf, fertig. Gegessen wird getrennt. Wenn du das Gefühl hast, dass sie euch in Gefahr bringt, finde ich das auch nicht unbedingt übertrieben. Und ja, man kann mit einer Maske auf die Toilette gehen, wenn man das für nötig hält. Wohnräume gut lüften, nachdem sein Zeitfenster beginnt, sollte das Risiko weiter minimieren.
Aber das musst du halt durchziehen, in der Hoffnung, dass es ihr zu blöd wird. Weil mehr als diese Rücksichtnahme wirst du von ihr nicht verlangen können. Du kannst sie nicht dazu zwingen, ihre Sozialkontakte einzuschränken und du wirst sie auch eher nicht anzeigen wollen, falls sie sich wirklich regelwidrig verhält.


  Re: Wann kapieren es endlich auch die über Siebzigjährigen???
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   Hamamelis71*
schrieb am 07.04.2020 15:18
Ich treffe mich ja einmal in der Woche auf dem Friedhof, um meiner Mutter dort die Einkäufe ins Auto zu stellen. Auf dem Friedhof dort ist es derzeit überschaubar. Nur sie wohnt direkt am Waldrand und fährt derzeit täglich zum Friedhof, um meinem Vater aus dem Wege zu gehen. .

In unserer Stadt hat sich der riesige Friedhof derzeit allerdings zu einem Geheimtipp entwickelt. Da ist jetzt immer was los. Ein Bereich wird für Urnenbeisetzungen genutzt und ein großer Teil vom Friedhof wird nicht mehr genutzt.

Meine Mutter (80) versteht mittlerweile auch, dass die Lage ernst ist. Allerdings leben wir hier in einer Region mit sehr wenig Corona Erkrankungen, da kann man sich schon mal in falsche Sicherheit wiegen...

Blumen bekommt man im Wohnort meiner Mutter nur noch bei Rewe, da ist eine Floristin im Laden, die liefert aber nicht. Und hier im örtlichen Blumenladen ist es immer sehr voll, da sich die Leute jetzt dort mit Beetpflanzen eindecken, gerade vor Ostern. Da ich so lange in den letzten Wochen mit meiner Grippe zu Hause war, möchte ich es ehrlich gesagt irgendwelche Kontakte zu Menschen sehr vermeiden. Evtl. ist am Donnerstag wieder der Blumenstand auf dem Wochenmarkt. Ansonsten kann mein Mann bei den Floristen im real oder in unserem Rewe mal schauen.


  Re: Wann kapieren es endlich auch die über Siebzigjährigen???
avatar    Alice Cullen
Status:
schrieb am 07.04.2020 15:43
@impala, danke noch mal zum Hinweis wegen der Patientenverfügung!
Das Thema hatte ich erst mit meinen Eltern, die mir mitgeteilt haben dass im Falle einer Ansteckung von Covid diese nicht gelten soll!Ohnmacht

Und ja ich habe eine und das steht eigentlich ja auch alles deutlich drin, meine Eltern haben sich da echt irgendwie bei einer Panikmache angesteckt und haben Angst nicht behandelt zu werden wegen dieser Verfügung.

Leute egal ob Covid oder sonst was mach diese Patientenverfügung!
Wir hatten letztes Jahr im Bekanntenkreis ein 40 jährigen der keine hatte und es ist für die Angehörigen echt schwer in solchen Situationen eine Entscheidung zu treffen!


  Re: Wann kapieren es endlich auch die über Siebzigjährigen???
no avatar
   himbeere
schrieb am 07.04.2020 17:08
Zitat
Hamamelis71*
meine Eltern und Schwiegereltern halten sich zum Glück an unsere Empfehlungen. Wir kaufen ein.

Trotzdem fährt meine Mutter regelmäßig zum Friedhof, um das Grab meiner Schwester zu gießen und war in der (leeren) Kirche, um Palmzweige abzuholen (meine Schwester ist damals an Palmsonntag gestorben). Mein Mann rollte mit den Augen...

..

Also das finde ich jetzt zu extrem. Warum soll deine Mutter nicht auf einen leeren Friedhof und in eine leere Kirche gehen? es reicht doch völlig, wenn sie nicht einkaufen geht und überfüllte Parks o.ä. meidet? Es geht doch nicht darum, alte Menschen zu Hause einzusperren, sondern die Ansteckungsgefahr zu minimieren - und die sehe ich auf einem leeren Friedhof nun wirklich nicht. Corona setzt sich nicht auf Grabsteine und wartet dort auf die erste alte Besucherin, um sie anzuspringen.


  Re: Wann kapieren es endlich auch die über Siebzigjährigen???
no avatar
   Hamamelis71*
schrieb am 07.04.2020 20:48
Himbeere, da hast Du natürlich recht! Meine Mutter ist ja nun schon 80 und hat diverse Vorerkrankungen bzgl Herz, Lungen, hat ein Lymphom (Blutkrankheit) usw., da sind wir alle etwas besorgter. Meine Schwiegereltern sind jünger und gehen nur in der nahen Feldmark spazieren.

Meine Mutter war auf dem Friedhof auf der Toilette, um Wasser zu holen. Mein Mann hat ihr gesagt, dass sie das nicht tun soll, weil es zu gefährlich ist. Meine Mutter meinte, dass jetzt irgendwie plötzlich alles gefährlich ist und nun sogar die Toilette gefährlich ist...

Aber man sieht ja, was Corona mit den Leuten macht, habe ich heute im Radio gehört. Eine 101 Jahre alte Frau ist durch den Notausgang aus dem Seniorenheim geschlichen, um ihrer Tochter zum Geburtstag zu gratulieren, eine Polizeistreife hat sie aufgegriffen und sie hat behauptet, dass sie nicht im Seniorenheim lebt und die Adresse der Tochter angegeben...


  Re: Wann kapieren es endlich auch die über Siebzigjährigen???
avatar    Rica*
schrieb am 07.04.2020 22:07
Da stoßen mir gleich mehrere Sachen übel auf. Als Erstes,
Zitat

wir haben hier FFP3-Masken daheim
, schön, dass ihr Masken zu Hause habt und schön, dass sie im Gesundheitswesen fehlen. Wir können zur Zeit keine Patienten mehr aufnehmen, weil Schutzmasken fehlen.

Dann kannst du nicht alle über 70jährige über einen Kamm scheren, auch nicht mit Atemwegserkrankung. Stell dir vor, bei uns im Nachbarort ist ein Altenheim, das holt Pflegekräfte aus der Rente weil die Hälfte vom Personal in Quarantäne oder erkrankt ist. Alter und Vorerkrankung egal, Hauptsache fit und zum pflegen bereit.

Natürlich soll man die Kontaktsperre einhalten, keine Frage. Aber bei uns ist vormittags im Supermarkt zum Beispiel deutlich weniger los als auf Wanderwegen, die früher total leer und jetzt absolut bevölkert sind. Von daher wäre hier einkaufen kein Problem.

Meine Eltern, 70 und 76 Jahre alt, wohnen 300km von uns entfernt und natürlich gehen sie selbst einkaufen. Wer soll es sonst machen, die Dienste sind völlig überlastet wegen Leuten, die es wirklich brauchen. Und weil u.a. Atemschutzmasken fehlen.

Wir halten uns auch, so gut es geht an die Regeln. Mein Mann macht Homeoffice, der Große kommt nicht zu Besuch, der Kleine hat einen Freund mit dem er täglich Fahrrad fahren darf. Und das tut er stundenlang. Aber ich arbeite in der Pflege, richtig, ohne ausreichend Schutzausrüstung, weil die wird ja unter anderem fleißig in Privathaushalten gehortet. Eine FFP3 Maske habe ich dienstlich seit Wochen nicht mehr gesehen.

Von daher sind wir auch gefährdet. Trotzdem müssen wir ja auch irgendwie leben. Und trotzdem kaufen wir für meine Schwiegereltern ein, die können körperlich nicht. Und trotzdem gehe ich täglich als potentielle Virenschleuder arbeiten.

Und diese Friedhofsgeschichte finde ich absolut schräg. Was bitte soll auf einem leeren Friedhof passieren. Ehrlich, man kann es auch überteiben. Sogar heutzutage ist frische Luft absolut gesund. Bewegung tut sowieso gut und gerade bei dem Wetter ist draußen sein doch super. Und da ist ein leerer Friedhof doch perfekt.


  Re: Wann kapieren es endlich auch die über Siebzigjährigen???
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   Solani2
Status:
schrieb am 07.04.2020 23:34
@Hamamelis
Ich hoffe Mal, dass die Seniorenheim-Bewohnerin als vermisst gemeldet worden ist, sonst weiß ich nicht, was mich mehr besorgt: dass eine freiheitsliebende alte Frau eventuell ihre ganzen Mitbewohner in Gefahr bringt, oder dass eine Polizeistreife momentan einfach so eine alte Frau aufgreift.

@Rica
Es gefällt mir nicht, dass du, und viele Kollegen von dir, keine ausreichende Schutzbekleidung habt. Und trotzdem ist es nicht ungewöhnlich oder gar verwerflich, dass Privathaushalte Atemschutzmasken Zuhause haben. Ich habe hier auch ein paar, als Hobby Heimwerkerin bin ich da nicht ganz schlecht ausgestattet. Nach z.B. Schimmelpilzentsorgung sollte man sie eigentlich bald wegwerfen, ich habe die eine FFP3 aber Trocknen lassen und aufgehoben für den vielleicht nächsten Pilz. Drei FFP2 haben wir auch, zwei schon mehrmals gebrauchte von meinem Mann, mir und eine Neue. Die Eine Spende ich jetzt aber auch nicht, die Packung ist offen. Mein Schwiegervater hat aber seine originalverpackten einer Zahnarztpraxis überlassen, das machen jetzt auch einige Privatleute, die eben welche haben, weil sie sie auch normalerweise für irgendwas brauchen.


  Re: Wann kapieren es endlich auch die über Siebzigjährigen???
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   karin_
schrieb am 08.04.2020 08:58
@Rica: Das ist sehr bedauerlich, dass der Maskenengpass solche Folgen hat.

Die beiden FFP3-Masken, die wir hier nach haben, stammen von unserer Schimmelsanierung vor drei Jahren. Ich hatte sie aufgehoben, weil wir immer mal etwas sprühlackieren. Ich habe meinen Hausarzt gefragt, aber er meint, er darf die nicht nehmen, weil sie ja schon gebraucht sind, aber ich könnte sie ruhig benutzen.

Ich habe bewusst nichts gekauft (auch keinen Mund-Nasen-Schutz), weil ich es denen nicht wegnehmen wollte, die es brauchen.




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