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  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   Hulksmother_nichtangemeldet
schrieb am 30.03.2020 19:07
Der Vergleich mit dem Krieg ist totaler Blödsinn. Der Zweite Weltkrieg hatte mehr als 60 Millionen Tote. Und das so kurz nach dem Ersten Weltkrieg, der schon fast eine ganze Generation junger Männer getötet, verstümmelt oder traumatisiert und ganze Landstriche unbewohnbar gemacht hatte. Von den Zerstörungen der Infrastrukturen in ganz Europa, weiten Teilen Russlands und Asiens zu schweigen.

Zitat
Tiffy27
Naja, die Politiker und Ökonomen selbst sagen ja deutlich, dass die Wirtschaftskrise 2008/09 damit schon längst nicht mehr vergleichbar ist von der Dimension.
Es wird immer davon gesprochen dass man schon bis zum Krieg zurück gehen muss, um eine ähnliche Herausforderung zu finden. Und das quer durch viele Länder und Parteien,
also keine populistischen Einzelstimmen.
Die meisten Firmen überstehen jetzt die 5-6 Wochen. Aber 3-4 Monate... da geht's für sicher fast alle (inkl. aller großen) um alles.
Der jetzige Rettungsschirm für 2 Monate kostet schon eine 1 Billion, die Schulden gemacht werden. Das sind andere Dimensionen als bisherige Krisen.
Und der Staat wird unmöglich alle Firmen retten können oder das dauerhaft zahlen können.

Es ist alles noch nicht so weit. Aber hysterisch ist es sicher nicht sich Gedanken zu machen. Es steht ja auch der (soziale) Friede damit auf dem Spiel!



  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
avatar    Sweet Angel
Status:
schrieb am 30.03.2020 20:52
Zitat
Blüte
Zitat

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das Schuljahr gelaufen ist.

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass derzeit noch gar nichts gelaufen ist. Das hängt von den Infektionsraten ab und die kennt im Moment NIEMAND für Ende April, dann wird man weiter sehen.

Wir müssen nämlich auch bedenken, dass wir nicht nur heitere Mittelschichtsfamilien haben, in denen nach den Kindern geschaut wird, in denen die Eltern mit den Kindern den Stoff aufarbeiten und in denen es reicht, wenn der Lehrer mal persönlich anruft.
Es gibt genügend Kinder, wo die Eltern alleine sprachlich nicht in der Lage sind ,die Kinder zu unterstützen, da kann der Lehrer dann anrufen, wie er will, FALLS er es tut. So haben z.B. die Lehrer an der Schule meines Kindes die Aufgaben für 3 Wochen ins Netz gestellt und das war es. Da ruft keiner an, da schreibt keiner Mails, denn Datenschutzgründe sprechen dagegen. Da können Kinder keine Aufgaben zurückschicken, da wird nichts korrigiert, da gibt es keine Rückmeldungen. Die Kinder sind GANZ.ALLEIN.

Natürlich wird niemand die Schulen öffnen, wenn es medizinisch nicht vertretbar ist, aber ganz so einfach das Schuljahr abschreiben geht auch nicht, der Staat hat eine Verantwortung für alle Kinder, nicht nur medizinisch.

Die Lehrerin meines einen Sohnes hat mir gesagt,wenn mein Sohn mit seinen Unterrichtsmaterial durch ist, sollen wir uns melden und dann bekommt er Nachschub. bei meinem einen Sohn ist das alles auch ein klein wenig anders, er geht auf eine Körperbehindertenschule, da ist der komplette Unterricht ganz anders strukturiert. Es wird viel mündlich gelehrt, mit Gebärden und Bildern gearbeitet. Der schriftliche Anteil ist natürlich auch vorhanden, aber das Kind einfahc hinzusetzten udn zu sagen.."Mach mal", geht bei ihm nicht, da muss ich direkt neben ihm sitzen und vor allem in Mathe Aufgabe für Aufgabe mit ihm durchgehen, mit Anschauungsmaterial arbeiten. (Er wird mit dem Schwerpunkt Lernen unterrichtet). Ich habe Anweisungen von seiner Lehrern bekommen, welche neue Buchstaben ich ihm beibringen soll, also es wird tatsächlich weiter gelehrt und ich denke auch an diejenigen, wo die Eltern soetwas nicht leisten können, auch aufgrund der Sprachbarriere udn da werden nun mit Sicherheit so einige Kinder auf der Strecke bleiben, falls die Schulen über den 20.4. hinaus geschlossen blieben und da bin icmir recht sicher, dass das so kommen wird. Es gibt leidre immer noc vielzuviele Menshcenm, die sich an nichts halten, das hat man letzten Samstag mal wieder wunderbar gesehen, kaum wird das Wetter besser, strömen die Menschen scharrenweise raus udn das wird vermutlich auch an dne Zahlen zu sehen sein. Die neuinfizierten nehmen von Tag zu Tag mehr zu, noch muss man abwarten, ob die Beschränkungen was bringen, aber wenn sich bei schönem Wetter wenige dran halten, hat man da keine Chance und auch wenn die Zahlen sich verringen, das alles braucht seine Zeit. man wird auch nicht sofort alles wieder frei geben an einem Stichtag, sondern Stück für Stück.

Der Lehrer meines 2. Sohnes hat aber schon ein Rundschreiben rausgegeben, das jeder Schüler dort abgeholt werden soll, wo er gerade steht, das wird nicht einfach sein und in meinem Kopf gibt es auch schon das Szenarium, das alle, das Schuljahr dann gemeinsam wiederholen. Die in den Abschlußklassen werden ja ihre Prüfungen schreiben, die sind ja nur verschoben worden. Die ganze Situation ist nicht einfach, auch unsere Bundesregierung stellt das vor ein Szenarium , was man nicht beurteilen kann, was so noch nie dargewesen ist, seit bestehen der Bundesregierung und mit Sicherheit werden noch viele Konsequenzen folgen , aufgrund der ganzen Entscheidungen, die nun getroffen wurden und noch getroffen werden, aber nichts, absolout garnichts ist meiner Meinung wichtiger, als die Gesundheit der Menschen.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 30.03.2020 21:22
Zitat
Blüte
Da können Kinder keine Aufgaben zurückschicken, da wird nichts korrigiert, da gibt es keine Rückmeldungen. Die Kinder sind GANZ.ALLEIN.

Natürlich wird niemand die Schulen öffnen, wenn es medizinisch nicht vertretbar ist, aber ganz so einfach das Schuljahr abschreiben geht auch nicht, der Staat hat eine Verantwortung für alle Kinder, nicht nur medizinisch.

das ist auch was, was mir Sorgen macht. Dass die Kinder da ganz allein sind. Und ich hab das Gefühl, dass viele halt dann nur meinen, dass halt weniger aufs Gymnasium kommen. Ich hab Sorgen, dass die Schüler mehrfach die erste Klasse wiederholen werden. Eigentlich haben sie Spaß am Unterricht, sind nicht unintelligent, aber hechelen einfach nur den anderen hinterher. Wenn den Kindern da schon die Motivation genommen wird, was soll denn das?

Aber ich hab generell das Gefühl, dass sich einige Freuen, dass die Kinder mal weg sind. Diese elenden Virenschleudern. /ironie
Und das find ich so traurig.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   HulksMother
schrieb am 30.03.2020 21:44
Sogar ICH gewinne der fehlenden Kita was positives ab, da uns zumindest seit vier Wochen die Virenschleuderei erspart bleibt. Wir hatten zuletzt Rota in da house... und seit dem die Kita zu ist, ein gesundes Kind! Kein Rotz, keine Läuse,... ein Traum!
smile

Zitat
blauesTeufelchen
Zitat
Blüte
Da können Kinder keine Aufgaben zurückschicken, da wird nichts korrigiert, da gibt es keine Rückmeldungen. Die Kinder sind GANZ.ALLEIN.

Natürlich wird niemand die Schulen öffnen, wenn es medizinisch nicht vertretbar ist, aber ganz so einfach das Schuljahr abschreiben geht auch nicht, der Staat hat eine Verantwortung für alle Kinder, nicht nur medizinisch.

das ist auch was, was mir Sorgen macht. Dass die Kinder da ganz allein sind. Und ich hab das Gefühl, dass viele halt dann nur meinen, dass halt weniger aufs Gymnasium kommen. Ich hab Sorgen, dass die Schüler mehrfach die erste Klasse wiederholen werden. Eigentlich haben sie Spaß am Unterricht, sind nicht unintelligent, aber hechelen einfach nur den anderen hinterher. Wenn den Kindern da schon die Motivation genommen wird, was soll denn das?

Aber ich hab generell das Gefühl, dass sich einige Freuen, dass die Kinder mal weg sind. Diese elenden Virenschleudern. /ironie
Und das find ich so traurig.



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  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   henriette
schrieb am 31.03.2020 08:49
Oh ja, ich freue mich auch auf den Tag, an dem es endlich wieder Schule gibt, das würde mir viel Lebensqualität zurückgeben. Ist halt nicht immer alles so rosarot....


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   Serena15
Status:
schrieb am 31.03.2020 08:55
HUlks mutter: Danke für den totalen BlödsinnBaseball

Ich habe nur wiederholt was diverse Regierungschefs gesagt haben. Und zwar dass es vermutlich die größte Krise seither wird und wirtschaftlich und von anderen Folgen wohl mit nichts seither zu vergleichen ist. Kein Mensch hat von 60 Millionen Toten geredet.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.20 08:59 von Tiffy27.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   Morgenstern
schrieb am 31.03.2020 11:44
K


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.05.20 12:32 von Morgenstern.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   la miga
schrieb am 31.03.2020 12:29
Nein, ich denke nicht, dass dieses Schuljahr gelaufen ist. Es gibt aktuell, das kann natürlich morgen oder in einer Woche wieder anders sein, keine Aussagen dazu, dass die Schule Ende April nicht weitergeht. Und ich hoffe SEHR, dass sie weitergeht. Um viele Kinder mache ich mir wirklich Sorgen, weniger wegen des reinen Unterrichtsausfalls an sich als vielmehr um psychosoziale Folgen.

Ich habe den Eindruck, dass sich im Moment auch vermehrt kritische Artikel auch seriöser Medien häufen, die eine Sinnhaftigkeit dieser Kontaktsperren, wenn diese auch nach den Osterferien weitergehen sollten, infrage stellen. Auch ich tue das und denke, dass natürlich der Gesundheitsschutz und die Frage nach womöglich überlasteten Krankenhaus-Systemen sehr wichtig ist, dass man aber auch andere Aspekte sehen muss. Ich möchte gar nicht wissen, wieviel Verzweiflung, Suizidalität und Gewalttaten aufkommen werden, weil gerade unzählige Menschen ihrer wirtschaftlichen Existenz beraubt werden. Natürlich gibt es gerade diese Soforthilfen, das finde ich auch gut und wichtig, aber dass das eine Vielzahl von Unternehmen nicht retten wird, wenn das hier Ende April nicht vorbei ist, ist auch ganz klar...


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   isolde35
Status:
schrieb am 31.03.2020 14:34
Ich denke, jeder Einzelne von uns hat in dieser unerwarteten Situation Probleme zu lösen, sei es die Angst vor der Ansteckung vielleicht aufgrund einer Vorerkrankung oder des Alters, die Angst um den Arbeitsplatz oder die berufliche Existenz, die Tatsache, dass einem zu Hause die Decke auf den Kopf fällt, weil man nicht weiß, was man mit sich oder seiner Familie anfangen soll, die Angst, dass die Kinder wichtige Dinge in der Schule verpassen oder die psychosozialen Auswirkungen der Kontaktsperre und der Zukunftsangst.

Diese Situation ist wohl für niemanden von uns leicht. Und jedes dieser Probleme ist schlimm und für den Einzelnen eine mehr oder minder große Aufgabe.

Ich glaube aber, dass nichts davon mit dem Problem zu vergleichen ist, vor dem wir stehen werden, wenn unsere Krankenhäuser der Lage nicht mehr Herr werden können. Dazu muss man nur mal einen Blick nach Italien werfen. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was es bedeuten muss, wenn man nicht genügend Atemgeräte für die Patienten hat. Wenn man als Arzt vor Ort entscheiden muss, wen man leben und wen man sterben lässt. Das muss sowas von grausam sein für alle Beteiligten. Das sind die Probleme, die wir unbedingt verhindern müssen. Und dazu müssen wir jetzt eben dafür sorgen, dass unsere Krankenhäuser nicht zusammenbrechnen, indem wir alle zu Hause bleiben, so lange wie es nötig ist. Alles andere kommt danach, so beschissen das auch für alle ist.

isolde


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   Lioba
Status:
schrieb am 31.03.2020 14:50
Zitat
la miga
Ich habe den Eindruck, dass sich im Moment auch vermehrt kritische Artikel auch seriöser Medien häufen, die eine Sinnhaftigkeit dieser Kontaktsperren, wenn diese auch nach den Osterferien weitergehen sollten, infrage stellen.
Hallo.

Das nehme ich auch so wahr. Es scheint aber, dass es gar keine Lösung gibt. Hebt man die Beschränkungen zu früh wieder auf, sind wir wieder da, wo wir vorher waren, nur mit noch weniger Schutzausrüstung. Hebt man sie nicht auf, verschärfen sich die zu beobachtenden Probleme (Unternehmen gehen zugrunde, Arbeitslosigkeit, häusliche Gewalt, psychische Probleme). Macht man ein Zwischending und hebt die Beschränkungen für einige auf, für andere nicht, wird es Ungerechtigkeiten geben und die Akzeptanz der Maßnahmen wird drastisch abnehmen bei denen, die noch "isoliert" sein müssen. Wechselt man sich in den Phasen mit Einschränkungen und gelockerten Beschränkungen ab, wird das große Hin- und Her (Schulen mal auf, dann wieder geschlossen, Unternehmen mal auf, dann wieder geschlossen) auch Chaos hervorrufen. Vor allem, wenn es dann regional noch unterschiedlicher zugeht als im Moment schon, also wenn einige Städte die Läden öffnen und andere nicht. Es scheint hier nur die Wahl "zwischen Pest und Cholera" zu geben und niemand weiß, welche Lösung die beste für die meisten Menschen ist.

Das alles ist beängstigend.

Viele Grüße

Lio


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   pebbles30
schrieb am 31.03.2020 16:29
Bei Spiegel. de ist eine Kolumne, die einiges dazu zu sagen hat.

Endlich frei! von Thomas Fischer



Es ist eine schwierige Zeit. Das einzig gute daran ist, das alle merken wie wenig gerüstet wir für eine Pandemie sind.
Bei Corona beträgt die Sterblichkeitsrate ca. 1%. es gibt aber Viren, da sind es 10,20 oder mehr Prozent.

Und wer will entscheiden wer leben und wer sterben darf?
die 80jährige mit mehreren Vorerkrankungen die sich aber rührend um die Nachbarn und ihre Enkel kümmert?
Oder der 60jährige der keine Familie hat, viel Geld verdient und in der Firma als Choleriker gefürchtet ist?

Sind die Krankenhäuser überlastet ist es die 80jährige. Im Elsass und in Italien könnte die nicht mehr beatmet werden.

Wollen wir das wirklich?


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   la miga
schrieb am 31.03.2020 19:52
Nein, das wollen wir nicht.

Dennoch merke ich, wie gerade die aktuelle Berichterstattung rund um Triage die Menschen beeinflusst und wie Bilder aus Italien, die aber einfach nicht 1 : 1 mit unserer Situation hier zu vergleichen sind, die Leute pushen. Manche Artikel, die publiziert werden, finde ich nahezu unverantwortlich.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   berlink
Status:
schrieb am 31.03.2020 22:10
Ich denke auch, die Schulen bleiben zu, und die aktuellen Maßnahmen müssen m.E. weiter bestehen bleiben. Ich weiß nicht, von welcher Berufsgruppe in der Politik, also wer da etas zu sagen und zu entscheiden hat, diese Ansinnen kommen, Maßnahmen zu lockern, angesichts der weitern Zunahme von Infektionen, schweren Fällen und Toten.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.20 22:40 von berlink.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 31.03.2020 22:35
Naja, der Zweifel an Maßnahmen (und eigentlich egal was) entsteht bei fehlender Transparenz.

Und dann gibt es ja einen Unterschied, zwischen den Leuten, die die Maßnahmen einfach ablehnen und den Leuten, die die Maßnahmen im Moment als sinnvoll erachten, aber halt über das weiter Vorgehen informiert sein wollen. Sehen wir also davon ab, dass man nicht sagen kann, wann die Maßnahmen jetzt beendet werden können, aber es sollte trotzdem über ihr Ende geredet werden.

Was ich damit meine, sieht man sehr gut an de Idee mit der Handyüberwachung. Das wäre total toll, weil man dann von Infizierten genau weiß, mit wem sie in Kontakt waren und (mit großer Wahrscheinlichkeit) überprüfen kann, ob sie die Quarantäne einhalten. Spahn findet die Idee ja ganz gut. So, aber wenn man das als angemessen findet, bleibt die Frage, ob man diese Maßnahme irgendwann auch abschafft bzw. ob man das mal überprüft, ob es noch angemessen ist. Nun können wir davon ausgehen, dass der Staat das ja sicherlich wieder richtet, oder man geht davon aus, dass das in so ein Gewohnheitsrecht über geht. Für die nächst Pandemie, die ja sicherlich irgendwann kommt, wäre das ja gut, wenn man das schon mal hat. Und zu unserer Sicherheit gab es immer mal wieder solche Gesetzte, die auch heute noch gelten.
Also ist es durchaus wichtig, über Maßnahmen zu reden.

Und auch bei den jetzigen ist es gegeben, darüber nachzudenken, ob es gegen das Grundgesetz verstößt. Ja, der Staat darf da Einschränkungen machen, aber die Frage ist halt die Angemessenheit. Hier ist ein schönes Beispiel, dass viele Regeln sehr schwammig sind. Vieles ändert unsere bisherigen moralischen Werte. Merkt man ja daran, dass Menschen, die Händeschütteln verweigert haben, angegangen sind. Jetzt müssen wir es selber machen. Viele unserer Richtlinien sind nun verschoben. Das heißt aber, wir haben kein Korrektiv. Für einige bedeutet Kontaktreduktion, dass man nur noch alleine sein darf. Viele Menschen auf einem Weg verstoßen schon dagegen, daheim zu bleiben, dabei gehen alle, wie man selbst, nur spazieren. Jetzt ist es Aufgabe der Polizei, diese Regeln einzuhalten. Aber auch hier sind die Angaben schwammig. An manchen Orten ist das Hinsetzen auf eine Bank verboten, an anderen nicht. Man soll nur noch in der Nähe der eigenen Wohnung unterwegs sein, aber wie weit ist das? Und macht das in gewissen Gebieten Sinn? Wäre es nicht besser, etwas raus zu fahren, wenn man im Plattenbau wohnt. Der Sinn mancher Regeln wird von der Exekutiven ausgelegt. Und bei solchen Sachen ist es notwendig, dass man sich überlegt, ob diese Maßnahme jetzt wirklich notwendig ist.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
no avatar
   berlink
Status:
schrieb am 31.03.2020 22:47
Wenn man die aktuellen Infos und Zahlen vom RKI hernimmt und Infos seriöser Wissenschaftler, schaut, was in Italien abgeht (da gibt es schon Studien, das aktuelle Ärzteblatt (für jeden einsehbar) beschäftigt sich in der aktuellen Ausgabe umfangreich mit COVID 19, dann kann ich als logisch und differenziert denkender Mensch, der nicht sich Verschwörungstheoretikern anhängt und davon ausgeht, dass hier ein Virus absichtlich in die Welt gebracht wurde und alles nur Panikmache ist, nur zu dem Schluß kommen: so viel wie möglich Kontakt reduzieren, Abstand halten usw. . Infektionsketten unterbrechen. Was nutzt z.B. die Handyüberwachung, wenn ich damit nicht verhindern kann, dass Person xy an Ort z geht? Die nutzt nur retrospektiv etwas.Es ist gerade sehr stressig, und die Wirtschaft leidet, ja, aber Menschenleben gehen vor. Ich finde die Komplikations-und Todesrate, auch gerade bei jüngeren Pat. bedrohlich udn va., weil man nicht ganz genau weiß, was da das ganze aus dem Ruder kaufen lässt, welche Autoimmunprozesse, welche Rezeptoren sozusagen aktiviert werden.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.20 23:16 von berlink.




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