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  Corona: was für Zukunftssorgen?
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   blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 29.03.2020 19:26
Es ist ja jetzt wohl doch relativ offiziell, dass ab 20. April alles so weiter läuft wie bisher.
Und bei mir kommt immer mehr der Gedanke auf, dass das einige Folgen haben wird...
Ich möchte hier jetzt nicht darüber diskutieren, dass das jetzt alles notwendig ist und wir die Probleme der Zukunft in der Zukunft lösen, aber ich mache mir einfach über ein paar Dinge Gedanken und wollte auch einfach hören, über was ihr euch so Gedanken macht, wenn man davon ausgeht, dass diese "erleichterten" Ausgangssperren erstmal kein Ablaufdatum haben.

- Ich frage mich, wie das mit der Ernte aussieht, so ohne Erntehelfer, denn es gibt ja doch gerade Gemüse, dass eben nicht maschinell geerntet werden kann. So schnell kann man ja nicht die Felder umstellen. Und das billige Zeug aus Spanien wird es ja aus den gleichen Gründen nicht geben. Und ich bin mir manchmal nicht sicher, dass die Leute wissen, dass das essen eben nicht aus dem Supermarkt kommt

- ich habe Angst vor einer Blockwartsmentalität. Die Menschen haben solche Angst, dass sie die Grenzen enger ziehen als sie notwendig sind. Und oft habe ich dann das Gefühl, dass sie das nicht wollen, um Ansteckungen zu verhindern, sondern weil sie Dinge schon immer gestört haben, wie etwa Kinder beim Einkaufen (in einigen Läden zwischenzeitlich verboten) oder Jogger an Orten Parks oä, um ungestört spazieren zu gehen (man braucht ja die Bewegung). Und dann fangen die Menschen an, andere zurechtzuweisen, zu denunzieren, obwohl diese sich nicht falsch verhalten, aber in dem Moment scheinbar mehr Freiheit/weniger Rücksicht als man selbst hat/nimmt. Da war heute auch ein interessanter Artikel auf ZeitOnline dazu.

- ich finde Bildung wichtig und frage mich, was aus all den Schülern wird, die die Ansprache in der Schule brauchen. Die dort auch überhaupt Liebe und Struktur erfahren und jetzt... wahrscheinlich nichts mehr, was wahrscheinlich noch besser als Gewalt ist. Auch finde ich, dass Kinder das halt nicht alles so mal aushalten können, die sind einfach empfindlicher.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   Blüte
schrieb am 29.03.2020 19:47
Zitat

Es ist ja jetzt wohl doch relativ offiziell, dass ab 20. April alles so weiter läuft wie bisher.

Woran machst du das fest?

Bis jetzt steht nichts fest, in NRW wird behauptet, dass es ab dem 20. April mit dem Schulalltag weitergehen soll und ab dem 12. Mai mit Abitur usw.

Ich sehe es so: die letzten Wochen haben gezeigt, dass nur sicher ist ,dass nichts sicher ist. Daher weigere ich mich derzeit über Szenarien nachzudenken, die noch keine Realität sind. Ich versuche die derzeitige Realität so gut wie möglich zu gestalten, alles andere wird man sehen, wenn es soweit ist.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   henriette
schrieb am 30.03.2020 09:21
Ich kann Blüte da nur zustimmen. Ich glaube alles, aber nicht, dass ab dem 20. April wieder alles "normal" läuft. Allerdings machen mir die selbsternannten Blockwarte auch große Sorge, jeder der jetzt bis drei! (mehr ist ja nicht nötig) zählen kann, darf sich empören, wichtig finden und zum Denunzianten werden. Entsetzlich.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
avatar    Alice Cullen
Status:
schrieb am 30.03.2020 11:34
Naja, es ist lediglich die Schule die erst mal offiziell am 20.4 weitergehen soll.

Alle anderen geschlossenen Läden, Restaurants usw haben den 15.6 als Stichtag, zumindest in BaWü ich bin mir nicht sicher ob das für alle Bundesländer gelten soll.

Wir wohnen ja dörflich bis jetzt haben wir keine schlechten Erfahrungen mit der Blockwartsmentalität gemacht. Im Gegenteil wir sind täglich im Feld, Wald oder mit dem Rad unterwegs die Menschen die man trifft freuen sich wenn man mal ein bekanntes Gesicht trifft. Logisch mit Sicherheitsabstand.
Die Nachbarn sind verständnisvoll dass im Hof ab und an lauter ist wie normal.

- Erntehelfer, ein Problem hier da regional viel Spargelfelder sind, aber die wenigsten Bauern nehmen normale Leute als Feldarbeiter.
Man sagt es wäre teurer Anfänger Spargel stechen zu lassen wie wenn die Ernte magerer ausfällt.
Die Spargelpflanze würde beschädigt.

Dann gibts halt dieses Jahr weniger / teureren Spargel da ist jetzt jeden selber überlassen den zu kaufen oder nicht, ich denke Verluste macht jedes Gewerbe und ein Jahr ohne Spargel überleben wir.

Überhaupt mache ich mir keine Sorgen wegen der Lebensmittel da ich schon immer weiss woher diese kommen und nicht um Supermarkt wachsen.
Wir kaufen generell regional und vor Ort ein und ich merke noch keine Veränderungen.
Hefe, Mehl, Zucker und Toilettenpapier Notstand ist auch überwunden, es fehlt nur noch an Mehl der Sorte 550Ich wars nicht
Der örtliche Edeka merkt ein verändertes Kaufverhalten man geht nicht mehr jede Woche X mal einkaufen sondern nur wenn es sein muss. Das sehe ich mal auch nicht ganz negativ. Eher dass man sich mal bewusst wird wie oft man Dinge kauft die man nicht benötigt.

Zur Schule kann ich nur sagen dass wird ne sehr kurzfristige Entscheidung, meine Freundin ist Schulleiterin sie weiß auch noch nichts.
Das wird wie die Schließung kurz vor knapp bekannt gegeben, bei uns war es auch so dass es erst hieß Schule ab Mo zu, dann kam Freitag mittags ne email Montag bitte doch zur Schule da werden die Materialien mitgegeben.

So wird es wieder laufen. Ich kann mir aber auch vorstellen dass sie vll auch erst die Oberstufen unterrichten wegen der Prüfungen und zeitlich versetzt dann erst die anderen Schüler in die Schulen lassen. Solch ein Vorgehen wird ja aus Österreich gemunkelt.

Letztendlich würde ich mir aber wünschen dass wenn die Schule länger schließt auch unserer Lehrerin sich mal meldet am besten über Skype oder so.


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  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   Claudi
schrieb am 30.03.2020 12:12
Hallo,

also der 15.6. ist hier bei uns im Ländle noch nicht als Stichtag angekommen, aber vielleicht bin ich noch nicht ganz auf dem Laufenden.

Hier im Großraum gibt es noch keine Entspannung bei Mehl, Hefe, Klopapier. Blöd für mich ist, dass nun auch die glutenfreien Produkte (vor allem Mehl) teilweise ausverkauft sind. Ich habe noch Sauerteig, den ich nur aktivieren muss um mein Brot zu backen, wenn es wieder mein Mehl gibt.
Auch ich versuche nur einen Wocheneinkauf zu machen und bin so froh, dass es unseren Wochenmarkt noch gibt. Alle stehen in langen Schlangen mit Abstand vor den Ständen, was manchmal gar nicht so einfach ist und man unterhält sich rotzdem.
Spargel wird hier auch angebaut, aber die Bauern wollen auch keine Aushilfen ohne Erfahrung. Und trotzdem werden wir noch alles satt.

Dass es noch ganz lange Einschränkungen geben wird kann sein, es weiß noch keiner. Wenn es so wäre, dann werden wir das auch überstehen.

Wie meine Tochter dann ihre verlegte Mittlere Reife macht, weiß man auch noch nicht genau.Sicher ist, dass der mündliche Pflichtteil der Prüfung gestrichen wurde. Die Eurokom ist durch, aber die fächerübergreifende Kompetenzprüfung wurde abgesagt.

Die einzigen Sorgen die ich habe, ist die Gesundheit meiner Familie, vor allem die der Großeltern.

Und falls wir auch Mundschutzmasken fürs Einkaufen brauchen, dann nähe ich uns halt auch welche.

Liebe Grüße, Claudi


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   Serena15
Status:
schrieb am 30.03.2020 13:35
Ja, wenn der lock down jetzt über Monate anhalten sollte, mache ich mir auch große Sorgen. Ich sehe aber noch nicht so, dass jetzt schon sicher ist, wie es ab 20.4 weiter geht.

Hält es für Monate an, halte ich die Folgen und auch möglicherweise Folgetoten für unkalkulierbar. Denn es wird Tote geben. Eine stark gestiegene Arbeitslosigkeit oder Armut verkürzt die Lebenserwartung. Daneben aber auch Suizide (der hessische Finanzminister hat leider den Anfang gemacht!) und häusliche Gewalt. Und auch hinter der Gesundheitsindustrie steht die Wirtschaft, die funktionieren und das System finanzieren muss (über Menschen, die arbeiten und nicht entlassen oder dauerhaft in Kurzarbeit sind).

Das Ernteproblem ist riesig. Wir wohnen mitten on Gemüsefeldern. Das Gute ist, das Weizen und Zuckerrüben etc. maschinell geerntet werden können. Grundnahrungsmittel sind bisher nicht in Gefahr. Aber alles an Gemüse wird massiv teurer werden. Die Helfer dürfen nicht ins Land und selbst Deutsche, die möchten, werden es angeblich nicht schaffen (ich glaube man geht davon aus dass sie max. 1/4 schaffen können). Die Helfer sind ausgebildet und extrem leistungsfähig, kommen seit Jahren....

Ja, und die Blockwartmentalität hält Einzug! Und mit Kindern hat man irgendwie die A..karte. Klar nehme ich sie nicht mit zum Einkaufen, aber viele schauen ja schon schief wenn sie im leeren Park frei rumlaufen.

Ich hoffe einfach alles wird in den Blick genommen und richtig entschieden.

LG


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   HulksMother
schrieb am 30.03.2020 13:48
Es bringt doch überhaupt nichts, sich nur die Schreckensszenarien auszumalen. Weder nach 9/11 noch nach der letzten Wirtschaftskrise hat sich der Alltag dauerhaft nachhaltig verändert.
Der aufgeschobene Konsum wird von großen Teilen der Bevölkerung nachgeholt werden, so dass es eine starke Nachfrage nach vielen Dienstleistungen und Waren geben wird.
Die Zentralbanken haben genug Spielraum, Geld in die Märkte zu pumpen, insbesondere, da es ein globales Phänomen ist und kein lokal begrenztes.
Es gibt so viele Faktoren, die gegen das worst case Szenario sprechen. Gegen die aufsteigende Angst angesichts der Ungewissheit hilft es, sich die Aspekte zu vergegenwärtigen, die sich positiv auswirken. Man sollte natürlich nicht so tun, als ob alles irgendwie gut wird. Man hat aber auch Möglichkeiten im privaten positiv mitzuwirken. Selbst so ein Kleinkram, wie Friseurtermine auszumachen oder die Fahrräder zur Inspektion zu geben hilft den kleinen Gewerbetreibenden. Oder mal nicht selber backen, sondern Cupcakes bestellen. Nicht sofort bei Amazon ordern, sondern gucken, ob vielleicht auch das Spielzeuggeschäft um die Ecke auf Rechnung liefert.
Die Digitalisierung des Lernens wird endlich zunehmen und nicht nur an den privilegierten Schulen wie bisher, Skype&co durch Tablets für Altenheime, ermöglicht es, sich zu sehen, wenn Oma 600 km weit weg ist. Es gibt mehr homeoffice auch für Männer, mehr Aufmerksamkeit für ein stabiles Gesundheitssystem ohne internationale Abhängigkeiten, Gottesdienste als live stream...
Und nicht zuletzt: Dieser Virus ist verhältnismäßig harmlos, so dass er wie eine Feueralarmübung alle Aspekte des Lebens für schwere Krisen testet. So gut kannes kein Szenario auf dem Papier. Ein Virus, der wie Pest oder Dyphterie massenhaft alle Altersklassen tötet, dem hätte man dann ein besseres System entgegenzusetzen.
Die Infrastrukturen auf dem Land werden ausgebaut und wieder mehr Menschen die Ballungsräume verlassen, Familien werden sich fragen, ob ein gehobener Lebensstandard es wirklich wert ist, dass manche Elternteile nur tageweise zu Hause sind... Man soll natürlich nicht vergessen, dass häusliche Gewalt, Armut und Vernachlässigung ein Problem sind, aber auch diese Aspekte rücken nun stärker in den Focus,so dass mehr Lösungen entwickelt werden.
Es wird so viel Innovation entstehen, wie in jeder Krise. Das macht die Menschen aus.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.03.20 14:43 von HulksMother.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   Serena15
Status:
schrieb am 30.03.2020 15:10
Naja, die Politiker und Ökonomen selbst sagen ja deutlich, dass die Wirtschaftskrise 2008/09 damit schon längst nicht mehr vergleichbar ist von der Dimension.
Es wird immer davon gesprochen dass man schon bis zum Krieg zurück gehen muss, um eine ähnliche Herausforderung zu finden. Und das quer durch viele Länder und Parteien,
also keine populistischen Einzelstimmen.
Die meisten Firmen überstehen jetzt die 5-6 Wochen. Aber 3-4 Monate... da geht's für sicher fast alle (inkl. aller großen) um alles.
Der jetzige Rettungsschirm für 2 Monate kostet schon eine 1 Billion, die Schulden gemacht werden. Das sind andere Dimensionen als bisherige Krisen.
Und der Staat wird unmöglich alle Firmen retten können oder das dauerhaft zahlen können.

Es ist alles noch nicht so weit. Aber hysterisch ist es sicher nicht sich Gedanken zu machen. Es steht ja auch der (soziale) Friede damit auf dem Spiel!


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   Solani2
Status:
schrieb am 30.03.2020 16:02
Sobald es vernünftige und relativ preisgünstige Schnelltests gibt, wird sich die Lage normalisieren. Es wird fleißig erfunden und getestet, ich bin da positiv. Weil alle Länder haben ein Interesse daran. Dann wird es wohl Normalität werden, dass man z.B. auf der Arbeit einmal wöchentlich getestet wird. Oder bei einem Grenzübertritt. Die Kinder in der Schule. Bevor man ein Krankenhaus oder Altenheim betritt.
Und dann müssen sich alle Länder schleunigst auf ein wirklich wirklich gefährliches neues Virus vorbereiten. Weil seien wir uns Mal ehrlich: dieser Virus ist zwar heimtückisch, weil es so schnell bergab gehen kann, aber er hat nicht die Letalität von MERS, SARS oder Ebola. Nur Südkorea und Island waren wirklich gut vorbereitet.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
avatar    Sweet Angel
Status:
schrieb am 30.03.2020 16:17
Ich glaube nicht, das es ab dem 20. mit der Schule weiter gehen wird, das wird noch länger dauern. Die Lehrerin meines Sohnes hat mir schon mitgeteilt, das sie Order bekommen haben, das Schulmaterial schon so zusammen zutragen, bis hin zu den Sommerferien. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das Schuljahr gelaufen ist. Wir sind hier aber gut organisiert, die Klassenlehrin meines einen Sohnes ruft bei uns persönlich an, wir haben ihre Privatnummer, und stehen im täglichen e-mail Kontakt. Bei meinem 2. Sohn ebenso, aber er hat jetzt so oder so erstmal Freien,denn die nehme ich ihn wegen Corona nicht, er hat sein ganzes Pensum geschafft und hat sich die Ferien nun auch ersteinmal verdient.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   Serena15
Status:
schrieb am 30.03.2020 17:18
Das wäre schön Solani; ich hoffe auch auf so Schnelltest (massenhafte!). Ich wäre auch für ne freiwillige App und (falls irgendwann wieder erhältlich) Mundschutz in der Öffentlichkeit (müssen natürlich viele machen dass es was bringt). Hauptsache es kann irgendwie weiter gehen - wenigstens das Arbeitsleben.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   Blüte
schrieb am 30.03.2020 17:42
Zitat

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das Schuljahr gelaufen ist.

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass derzeit noch gar nichts gelaufen ist. Das hängt von den Infektionsraten ab und die kennt im Moment NIEMAND für Ende April, dann wird man weiter sehen.

Wir müssen nämlich auch bedenken, dass wir nicht nur heitere Mittelschichtsfamilien haben, in denen nach den Kindern geschaut wird, in denen die Eltern mit den Kindern den Stoff aufarbeiten und in denen es reicht, wenn der Lehrer mal persönlich anruft.
Es gibt genügend Kinder, wo die Eltern alleine sprachlich nicht in der Lage sind ,die Kinder zu unterstützen, da kann der Lehrer dann anrufen, wie er will, FALLS er es tut. So haben z.B. die Lehrer an der Schule meines Kindes die Aufgaben für 3 Wochen ins Netz gestellt und das war es. Da ruft keiner an, da schreibt keiner Mails, denn Datenschutzgründe sprechen dagegen. Da können Kinder keine Aufgaben zurückschicken, da wird nichts korrigiert, da gibt es keine Rückmeldungen. Die Kinder sind GANZ.ALLEIN.

Natürlich wird niemand die Schulen öffnen, wenn es medizinisch nicht vertretbar ist, aber ganz so einfach das Schuljahr abschreiben geht auch nicht, der Staat hat eine Verantwortung für alle Kinder, nicht nur medizinisch.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
avatar    Alice Cullen
Status:
schrieb am 30.03.2020 18:26
Naja schulisch hängt ja einiges gerade an den Abschlussklassen ab (Ausbildungsplätze,Studienbeginn) , daher auch die Vermutung dass wenn es weiter geht erst mal für diese Klassen die vor Prüfungen stehen.

Der 15.6 als möglicher Stichtag für einige Betriebe und Geschäfte hier wäre übrigens auch der 1. Schultag nach den Pfingstferien.

Ich glaube schon noch dass wir bis dahin die Kids zuhause haben werden.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   Blüte
schrieb am 30.03.2020 18:44
In NRW gibt es gar keine Pfingstferien.


  Re: Corona: was für Zukunftssorgen?
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   blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 30.03.2020 18:52
Söder hat hier ja erstmal die Maßnahmen verlängert. Ja, das war zu erwarten.

Trotzdem gefällt mir die Art der Kommunikation nicht wirklich. Schulen schließen, aber Wahlen durchziehen, Spielplätze schließen, aber Friseure offen lassen... nur so als Beispiel, wirkt alles nicht so durchdacht. Kann man noch mehr dazu schreiben, lasse ich jetzt aber hier.

Und gerade diese besagte Partei war schon immer für Lockerung des Datenschutzes, so Vorratsdatenspeicherung und so. Und jetzt kam ja von der Partei wieder der Vorschlag, dass man doch über die Handyortung bestimmen soll, wer mit wem Kontakt hat. Wurde vorerst abgeschmettert. Und das Gesundheitsamt muss Daten über die Menschen an die Polizei weiterleiten. Zudem kann die Polizei ja auch gerade recht selbst entscheiden, wie sie Sachen auslegt. Ich finde ja, das Beispiel mit dem Sitzen auf der Bank ganz gut. Da hat man eigentlich nur ein Kontaktverbot, aber wenn man mit Familie oder allein auf ner Bank sitzt, kann das je nach Ort auch dazu führen, dass man angewiesen wird zu gehen.

Und was mir da noch am meisten Sorgen macht, sind die Leute, die das alles gut finden. Denen es schon zu viel ist, dass man raus geht. Wenn die 20 Menschen auf dem Spaziergang sehen, dann hält sich keiner an die Regeln und die Ausgangssperre muss deswegen her. Ich verstehe einfach nicht, was die Leute denken.




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