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  Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   Impala-34
Status:
schrieb am 26.03.2020 11:11
Hi,

wie geht es Euch da draußen jetzt so in der zweiten Woche? Sind schon Routinen eingekehrt? Was ist gut was ist schlecht? Habt Ihr was tolles mit den Kindern gemacht/gespielt/gebastelt?

Ich fang mal an:

Wie es mir geht:
Ich muss immer noch jeden Tag ins Büro, habe aber ab nächste Woche für eine Woche "Urlaub", den hatte ich vor Corona geplant. Wirt können zwar nicht wegfahren, aber ich werde die Tage zuhause mit Kind und Mann verbringen. Ich bin immer noch gestresst, aber es wird langsam besser, da doch eine gewisse ungewisse Routine einkehrt.
Mein Sohn leidet sehr unter der Situation, er vermisst seine Freunde und findest es extrem doof, dass ich jeden Tag aus dem Haus muss und "nur" der Papa da ist.
Deshalb übernehme ich das gesamte Abendprogramm mit Zähneputzen, Fertig machen, Vorlesen, Kuscheln, erzählen, etc. Bedingt durch die fehlende Auslastung findet das alles etwas später statt, so dass es oft 21:30 Uhr ist das Kind schläft (und ich schlafe oft mit ein).
Zeit für mich ist daher immer noch wenig, dafür bin ich aber ziemlich ausgeschlafen smile
Die Ungewissheit wie lange das noch andauern wird macht mir zu schaffen, natürlich auch die wirtschaftlichen Aspekte.

Was ist gut? Was ist schlecht?
Schlecht ist die Ungewissheit. Schlecht ist auch, dass mein Sohn so unausgelastet ist und seine Freunde sehr vermisst.
Mies ist auch der momentane Druck auf der Arbeit. Sehr anstrengend und dabei kann ich mich gerade nicht so gut konzentrieren. Der Tag fängt oft schon mies an, wenn das Kind weint oder sauer ist, weil ich aus dem Haus muss.
Gut ist, dass wir als Familie sehr zusammenrücken. Gut ist, dass ich die Gelegenheit ergreife und öfter mal wieder mit Freunden und Familie telefoniere. Sie sind ja fast alle zuhause und damit erreichbar. Schön ist, dass meine Mitarbeiterinnen alle mitziehen und ich das Gefühl habe, wir ziehen an einem Strang.

Was haben wir mit unserem Sohn gemacht?
Mein Mann spielt bei gutem Wetter draußen im Garten mit unserem Sohn Fußball. Das Trampolin ist jetzt schon sommerfertig, wir genießen die gemeinsamen Essen. Ich bastele viel mit meinem Sohn (z.B. Filterpapierblumen, Kresse für Ostern, Salzbilder etc.) Für nächste Woche ist ein längeres Projekt von mir mit Pappmache geplant. Mein Sohn macht jeden tag seine Sportstunde mit Alba Berlin.

Jetzt berichtet Ihr doch mal...

LG

Impala


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   Nessa15
schrieb am 26.03.2020 12:19
Hallo,

gute Idee! Ich habe gerade recht wenig Kontakt zu Freundinnen, alle sind kinderlos und bangen eher um ihre Arbeit- haben also ganz andere Themen in dieser Krise als ich. Da tut so ein Austausch wirklich gut.

Mir geht es prinzipiell ganz gut, ich musste Montag arbeiten und morgen nochmal. Es ist recht stressig bei uns auf der Arbeit, die Kunden wollen am besten sofort Lösungen, die wir aber in den allermeisten Fällen so (noch) nicht bieten können. Bei meinen Mann werden die Aufträge langsam dünner, wenn es so weiter gehen sollte nach Ostern müssen sie wohl auch in Kurzarbeit. Alles nicht optimal aber noch 100mal besser als in anderen Branchen.

Unserer Tochter vermisst ihre Freundinnen aus Kindergarten und Ballett. Am schlimmsten ist allerdings dass wir nicht zu meinen Großeltern können, Uroma und Uropa fehlen ihr ganz schrecklich und da hilft ein WhatsApp Video Anruf gerade auch nicht viel. Gottseidank sehen wir noch meine Eltern, sonst wäre es nochmal schlimmer.
Wir sind gerade den ganzen Nachmittag draußen- Straßenmalkreide, Trampolin, Matschküche, Inliner im Hof fahren, Schleichpferde auf der Terasse...
Basteln lief jetzt paar Vormittage ganz gut, genauso Puzzle, Vorlesen, Schule spielen oder Gesellschaftsspiele. Alleine spielt sie gerade recht ungerne, darum läuft der Haushalt wirklich gerade nebenbei. Ich hab mir das jetzt für Samstag vorgenommen, da soll mein Mann mit ihr raus.
Toll war bisher dass wir jeden Abend gemeinsam gekocht haben und das wir alle Ostergeschenke fertig gebastelt haben (Eierbecher bemalt).
Mal sehen was die nächste Woche bringt, da ist mein Mann zuhause und ich arbeite ganztags.


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   Swandina
schrieb am 26.03.2020 13:23
Bei uns kehrt gerade erstaunlicher Weise etwas Routine ein. Die kleine Fliege (wird im Sommer 6) ist sehr verständnisvoll, obwohl sie natürlich Freunde und Sport und Kindergarten sehr sehr stark vermisst.
Hinzu kommt, dass sie nunmal ein Einzelkind ist. Ich denke, die Einzelkinder haben es im MOment besonders schwer, denn so sehr sich Eltern auch anstrengen - sie können niemals den kindlichen Spielpartner ersetzen. Und sei es nur ein kindlicher Streitpartner.
Nun den, bei uns läuft es aber halbwegs. Wir spielen viel, gehen zum Pferd, machen Gartenarbeit, Trampolin, Alba Berlin Sportstunde haben wir heute entdeckt, dann natürlich jeden Tag ein paar Vorschul-Aufgaben, die ich selber im Internet zusammen suche.
Zum Glück habe ich meine kleine geheime Geschenkekiste, aus der ich alle paar Tage mal ein kleines neues Schleichtier oder Spiel oder Buch hervorzaubere.. Insgesamt anstrengend aber besser als erwartet.


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   Hamamelis71*
schrieb am 26.03.2020 14:17
Hallo,

ich bin zweimal in der Woche im leeren Büro und mache Post und kümmere mich darum, dass Rechnungen bezahlt werden. So richtig viel läuft da aber nicht mehr auf. Nur Briefmarken muss ich dringend bestellen. Sonst hole ich die am Posttresen im Supermarkt... Ansonsten mache ich Home Office. Ich drucke mir viele Unterlagen auf der Arbeit aus und habe mir eine Arbeitsmappe für Zuhause erstellt. Vorher habe ich auch viel über E-Mail geregelt.

Da ich immer noch ziemlich angeschlagen bin, vermeide ich Einkaufen. Mein Mann geht nun 1-2 x in der Woche für uns und unsere Eltern Einkaufen. So langsam verstehen auch die älteren Herrschaften, dass die Maßnahmen wichtig sind. Ansonsten telefoniere ich mit meiner Mutter täglich.

Mein Mann, mein Sohn und ich kommen gut miteinander klar, wir sind ja sowieso schon seit Ende Februar Zuhause und hatten keinen/kaum Kontakt zur Außenwelt. Mein Sohn (11) hat immer noch unzählige Lego Bauprojekte im Kopf und langweilt sich (noch) nicht, allerdings konnte er sich schon immer gut alleine beschäftigen und ist sowieso sehr ruhebedürftig. Für ihn ist es sehr ungewohnt, dass wir jetzt alle soviel Zuhause sind. Abends lesen wir uns gegenseitig vor. Morgens stehen wir wie gewohnt früh auf, um unseren Rhythmus zu behalten.

Zum Glück gibt es hier immer noch relativ wenig Corona Erkrankungen. Vielleicht haben wir Glück und wir kommen mit einem blauen Auge davon, weil die Schulen usw. für uns so zeitig geschlossen wurden. In den Läden ist alles verfügbar, vermutlich kam die Panik bzw. Hamsterkäufe ganz besonders in den Regionen, wo es sehr viele Erkrankungen gab - keine Ahnung.

Die Notbetreuung wird hier wenig nachgefragt, da waren etlichen Eltern individuelle Lösungen sicherer. Hier hält sich auch jeder an das Kontaktverbot bzw. an soziale Distanz. Der Umgang der Leute ist sehr freundlich und rücksichtsvoll. Die Hilfsbereitschaft untereinander ist toll.

Eine Freundin arbeitet im Medizintechnikbereich, da brummt das Geschäft. Deswegen leistet sie viele Überstunden. Sie ist alleinerziehend und ihr Sohn nur ganztags alleine und macht sich irgendwann natürlich Gedanken über die Situation. Vor ein paar Tagen stand er völlig fertig vor der Tür, ich war gerade im Büro. Mein Sohn hat ihn dann durch den Garten auf die Terrasse geschickt und sie haben sich dann aus sicherer Entfernung einfach mal unterhalten. Das haben die Jungs gut gelöst und das geht ja einigen Kindern im Moment so. Es hat nicht jedes Kind soviel Glück, dass ein Elternteil Zuhause ist. Schwierige Situation.

Schulisch läuft es ganz gut, mein Sohn setzt sich jeden Morgen an den Schreibtisch und erledigt seine Aufgaben. Wir gehen mit ihm jeden Tag raus, ihm fehlt die Bewegung, er ist dauernd müde und sieht blass aus. Die nächsten Tage wird es wärmer, da wird mein Mann mit unserem Sohn Radfahren. Dann kommt das Kind mal wieder in Wallung, er ist im Moment noch langsamer als sonst. Obwohl alles ruhiger als sonst verläuft, sind wir abends müde und gehen wir immer zeitig ins Bett.

Nun haben wir schon fast die zweite Woche geschafft. Den Rest schaffen wir auch noch!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.03.20 14:28 von Hamamelis71*.


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  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
avatar    Maral
schrieb am 26.03.2020 14:26
Impala, wie alt ist deiner nochmal? Bzw auch alle anderen: Hier bei uns haben wir das Skypen zwischen den Freunden eingeführt. Funktioniert total gut, und die Kinder freuen sich riesig. 2-3 Std ist Krümel jetzt teilweise damit beschäftigt, und es ist erstaunlich, was da so alles zustande kommt: Ganze Yugioh Duelle werden geführt, mit Minidiskokugeln fabrizieren sie Stopptanz, manchmal spielen sie zusammen Handy, einmal wurde zusammen ein Konzert für Kinder geschaut und getanzt, sogar verstecken spielen haben sie irgendwie zustande gebracht smile

Also wenn ihr die technischen Möglichkeiten, bzw Geräte frei habt.... Das bringts echt voll.
Bei uns sonst alles beim alten: Ich arbeite, Krümel Betreuung. Nur, dass wir enorm viel Schulstoff haben und der irgendwie bisher in der Schule nicht so Beachtung findet. Aber da sortier ich dann auch radikal aus. Alles muss nicht geschafft werden, aber darf...., naja.


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   Impala-34
Status:
schrieb am 26.03.2020 16:27
Zitat
Maral
Impala, wie alt ist deiner nochmal?.

hab mal meine Signatur hinzugefügt. Skypen geht zwar mal kurz, ist aber noch nicht wirklich eine Alternative und ersetzt das Spiel nicht wirklich.


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
avatar    Maral
schrieb am 26.03.2020 16:36
Hm,ok, schade. Hier merken wir ein totales aufblühen der kinder, aber stimmt, könnte noch etwas früh sein, obwohl die geschwister von krümels freunden kräftig mitmischen beim skypen.ich war total happy über die wirkung.


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   Suse5
schrieb am 26.03.2020 19:02
Ich melde mich auch mal zu Wort, auch wenn ich anonym bleiben möchte.
Habe mich letzte Woche von meinem Mann getrennt.
Bin mit den Kindern zur Familie gereist, um Abstand zu gewinnen.
Nun sitzen wir bei der Familie "fest", es geht uns aber soweit gut.
Denn zu Hause wäre ich allein mit den Kindern in einem fremden Ort (waren erst kürzlich umgezogen) und mit meinem Mann hätte ich mir nur die Köpfe eingeschlagen.
Waren die letzten Tage alle erkältet, das Baby kriegt auch Zähne.
Obwohl wir gut aufgehoben sind bin ich sehr traurig.
Denn meinem Mann scheint die Trennung egal, er meldet sich nicht.
Nicht mal für die Kinder. Die ihn vermissen.
Ich denke mir, gerade in solchen Zeiten sollte man zusammen rücken und zusammen halten. Könnte die viele unfreiwillige Freizeit in der Familie zusammen genießen.
Aber mein Mann hatte nichts besseres zu tun als seinen Egotrip zu fahren, nur an sich zu denken und uns schlecht zu behandeln (wenn er u.a. schlechte Laune hat, was in den letzten Monaten permanent war, dann wird er abwertend und erniedrigend, das wollte ich mir nicht mehr gefallen lassen und auch die Kinder schützen. Man sagte mir, es grenze an emotionale Gewalt).
Und nun sitze ich als frisch Getrennte mit Herzschmerz in der Corona-Krise, muss mich von meinem Familientraum verabschieden und soll gleichzeitig für die Kinder aufmunternd und aufbauend bleiben...


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   berlink
Status:
schrieb am 26.03.2020 22:09
@Suse, das ist sehr bitter und tut mir leid, gut, dass Du bei der Familie bist.

@impala:
Yeah, ein Jammerthread. zwinker, kommt mir grad gelegen.

positiv ist:
wir sind bisher alle gesund
ich fahre mit dem Rad zur Arbeit
die Kinder und ich können 1 Std. später aufstehen
gemessen an der Sit. erfüllen die Kinder ihren am Vorabend besprochenen Aufgabenplan für Schule und Haushalt selbständig während unserer Abwesenheit wirklich gut
wir können noch raus und in Garten, Wald und Wiesen unterwegs sein
meine Cousine ist wieder genesen (war in Ischgl...)

negativ:
der Rest

wir gehen weiterhin in die Kliniken Arbeit und sitzen, bes. ich, auf dem Präsentierteller, in unserer Tagesklinik haben wir jeder 1 Mundschutz, den wir nur zu Untersuchungen nehmen, ansonsten halten wir Abstand und haben die Pat.zahlen runter gefahren, da wir aber einen Versorgungsauftrag haben, aber keinen Quarantänefall, sind wir weiter geöffnet,obwohl es vernünftig wäre, zu schließen, da wir ja keine Akutfälle haben, aber: da geht es einfach ums Geld
ich muss nun mich für die Kinder tgl. ums Mittagessen kümmern (am WE vorgekocht)
dann ist nachmittags und am WE homeschooling v.a. für den Gymnasiasten, der mein Laptop für mache Fächer braucht und in manchen Fächern auch einen Austausch/Anleitung (Religion)
Putzfee kommt nicht, so muss das auch noch gemacht werden
kein Kontakt zu meiner restl. family
kein Osterurlaub
die Schule wird wohl eher nach Ostern nicht starten


Nunja, es gibt viel Schlimmeres, und das Wichtigste ist, wir bleiben fit. Dann mach ich auch noch länger homeschooling.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.03.20 11:25 von berlink.


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   Nessa15
schrieb am 26.03.2020 22:39
Och Suse- du Arme, das klingt wirklich nach einer besch... Situation. Ich hoffe du kannst ein wenig Kraft bei deiner Familie tanken und es bleiben wenigstens alle gesund!


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   pmami
schrieb am 26.03.2020 22:53
Wir haben uns ganz gut eingestellt auf den neuen Tagesablauf. Der Glückskekskrüme steht nach wie vor früh auf. Ich bin sehr froh über die Hausaufgaben aus der Schule, weil die wirklich helfen, den Tag zu strukturieren. Allerdings sind es nur etwa 45 bis 60 Minuten täglich, die wir damit füllen können. Wir machen außerdem bei der täglichen Sportstunde von Alba Berlin mit und sehen uns das Schulfernsehen von Planet Wissen an. Der Rest der Zeit vergeht dann mit Mittagessen, freiem Spiel, Vorlesen, mehr und mehr jetzt auch selbst Lesen und dann nochmal mit dem Fahrrad raus in den Wald. Abends gibt es dann nochmal "Freizeitfernsehen" statt Schulfernsehen und außerdem wegen der besonderen Situation aktuell täglich 20 Minuten PC. Soweit ist das alles okay, aber was schwer ist, ist, dass mein Sohn Einzelkind ist und er eben nur mich und seinen Vater als Kontaktpersonen hat. Nichtmal der große Bruder oder die Großeletern können zu Besuch kommen, von gleichaltrigen Freunden ganz zu schweigen. Er würde gerne, mit seinen Freunden zu skypen oder über Whats App Video Chat zu sprechen, aber da kommt leider kaum Resonanz. Das macht mich etwas traurig.

Viele Grüße pmami


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   Tiffy27
Status:
schrieb am 27.03.2020 09:40
Hallo,

Wir haben uns auch ganz gut eingestellt. Wenn ich von Tag zu Tag denke geht es ganz gut. Beim länger nachdenken kommen die ganzen Sorgen, die sicher viele grade haben. Zum Glück wurden nun die Finanzhilfen auf den Weg gebracht. Aber über Monate kann auch das nicht gut gehen. Hoffentlich wirken die momentanen Maßnahmen.

Unser Tagesablauf hat sich eingependelt. Morgens arbeite ich 1,5 h und dann gehen wir erstmal lange raus. Roller bzw. Laufrad fahren und eine spezielle Sportaufgabe wie ein Ballspiel oder so.
Es ist toll jeden Tag in der Natur zu sein und jede Veränderung mitzubekommen. Auch wenn es kalt war, hatten wir bisher Glück mit dem Wetter. Leider könnte sich das ja ab Sonntag ändern.
Und jederzeit kann auch eine totale Ausgangsbeschränkung kommen, wir hatten das die Woche kurzfristig. Zum Glück jetzt wieder Kontaktverbot (was ich sinnvoll finde, was aber auch reicht, wenn sich alle dran halten, im Wald schaden wir einfach niemand).
Nachmittags dann Schule. Bei uns sind es 2 Stunden (2. Klasse). Dann gemeinsam Haushalt. Am frühen Abend übernimmt mein Mann eine Stunde die Kids und ich kaufe ein oder mache alleine Sport. Danach nochmal Arbeit. Eigentlich bisher ganz ok, mal sehen wie es bei Regen wird. Im Haus geraten die Kids extrem schnell in Streit.

LG Tiffy


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   Maigloeckchen11
schrieb am 27.03.2020 15:09
Hallo Impala, hallo alle!

Mein Update zu letzter Woche:
nachdem zu den Erkältungssymptomen meines Mannes auch noch Geschmacks- und Geruchsverlust hinzukamen, haben wir uns testen lassen und er ist tatsächlich positiv, ich negativ. Es geht ihm wie bei einem grippalen Infekt, etwas schlechter, er ist extrem schlapp, aber es dauert nun schon so lange, dass wir davon ausgehen können, dass es sich nicht mehr gravierend verschlechtert. Dafür bin ich sehr dankbar, denn natürlich trifft es Jüngere ohne Vorerkrankungen sehr selten schwer, aber es gibt eben doch Todesfälle.

Wir sind jetzt in strenger Quarantäne und Spaziergänge fallen weg, wir dürfen natürlich gar nicht mehr raus (nicht mal in den Hausflur unseres Mehrparteienhauses und auch nicht in den Keller, wo unsere Notbevorratung steht ). Ich selber kämpfe nach wie vor mit einer milden Erkältung - ob mein Test zu früh war oder der Abstrich nicht gut, weiß ich nicht, es verwundert mich allerdings sehr, dass wir 24 h am Tag aufeinanderhocken können (jetzt schlafen wir vorsichtshalber getrennt) ohne dass ich mich angesteckt haben soll.

Die Situation bei meinen Eltern könnte sich entspannen, vielleicht bekommen sie tatsächlich eine neue Pflegekraft, ich drücke fest die Daumen, dass es klappt.

Insofern: meine Maßstäbe haben sich verschoben, wenn wir so durchkommen, mein Mann wieder fit wird, bin ich dankbar. Auch alle anderen nahen Verwandte sind soweit wohlauf. Hoffentlich bleibt es dabei!

Auch Euch allen gute Gesundheit!
Maiglöckchen


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 27.03.2020 16:05
@ Maigloeckchen11

wie macht ihr das nun mit so notwendigen Sachen, vor allem Einkaufen?


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   lucky*3
schrieb am 27.03.2020 16:50
Stayathome ist gar nicht so einfach - ich arbeit ja schon immer im Home Office, diese Woche bin ich aber jeden Tag ins Büro gefahren, da die Leitungen so überlastet sind, dass ein vernünftiges Arbeiten zu Hause über VPN nicht mehr möglich war. Ich arbeite ja u.a. im CAD-Bereich, und die Datenmengen sind einfach zu groß. Mein Mann merkt es nicht so, er kann gut von zu Hause aus die Arbeit erledigen.

Bei den Kindern läufts, täglich kommen E-Mails von den Lehrern, teilweise findet Unterricht über einen Discord Server statt.

Wir wohnen ländlich, bei uns und auch in den umliegenden Ortschaften gibt es noch keinen einzigen (bestätigten) Fall.




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