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  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   Viktoria1
schrieb am 27.03.2020 21:35
Ich bin bis gestern in Arbeit ertrunken. Angeordnetes Home-Office, aber viele Koordinationsarbeiten und Berichtspflichten. Eigentlich Vollzeit.
Mein Mann auch Vollzeit von zu Hause aus, die Frechmaus war mit IPad zum größten Teil ruhigstellt. Aber er hat auch Aufgaben von der Schule, die er brav macht. Bevor sich jemand aufregt::ja, wir waren auch Inlineskaten, spazieren und haben gebastelt. Und Flöte geübt.

Ab heute habe ich zum Glück Urlaub.

Die Maus ist ein Pubertier, versteckt sich im Zimmer und hat leider von der Schule keine Aufgabe. Ich mache mir Sorgen....aber ab morgen will ich ihr auch mehr Zuwendung geben. Erstmal Ordnung im Zimmer machen.

Mein Mann blockiert,das Wohnzimmer. Er hat eigentlich ein 16 qm großes Arbeitszimmer. Dass er messiemässig verwüstet hat. Deshalb kann er dort nicht arbeiten. Mein Arbeitszimmer ist auch Gäste- und Spielezimmer und Arbeiten ist trotzdem möglich.

Da ich das Wohnzimmer zum basteln und spielen bräuchte (wir haben sonst keinen Tisch) bin ich einigermaßen sauer. Dementsprechend ist schlechte Luft und wir gehen uns uns dem Weg. Ich hätte für mich und die Kinder lieber eine eigene Wohnung.

Tja, aber es geht... ist halt auch für das Familienleben nicht einfach


So kann es also auch sein.


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   gelöschter User
schrieb am 28.03.2020 01:31
Ich kann mich nur über Aktivitäten draußen und tägliche Kleinausflüge retten. Morgen stehen wir gemeinsam auf, kein länger Schlafen, da ich sie gemeinsam auch abends ins Bett bringen möchte. Sie sollen gleichzeitig müde sein. Dann Frühstück. Nach dem Frühstück machen wir Morgenkreis: es wird ein Lied aus dem Kindergarten gesungen und dann auf den Zettel schematisch gemalt, was wir unternehmen können:
- In einem kleinen Bach in der Nähe mit Gummistiefel wandern
- In einer großen Sanddüne im Wald Burg bauen
- Zum Einkaufen in den Dorfladen mit Laufrädern und KiWa fahren
- Zum Fluß runter Enten füttern
- Picknicken im Wald oder am Fluß
- Eine Hütte im Wald bauen
- Steine von der Brücke in den Fluß werfen
- Auf dem Berg Drachen steigen lassen
- "Sachen" sammeln im Wald - Stöcke, Tannenzapfen, Steine etc.

Im Moment bin ich froh, dass das Wetter mitspielt. Mit den Kindern zu Hause zu spielen, fällt mir sehr schwer. Sie streiten sich viel, eine gemeinsame Beschäftigung ist kaum möglich. Ich vermisse meine Arbeit. Etwas für den Kopf, die geistigen Herausforderungen, die Gespräche mit Gleichgesinnten... Leider finde ich auch kein Verständnis dafür. Hier sind entweder die Mütter froh plötzlich "legal" Hausfrauen zu sein und nicht mehr arbeiten zu müssen oder sie müssen arbeiten und beschweren sich darüber, wie anstrengend es ist. Ich kann beides nicht nachvollziehen.


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   HulksMother
schrieb am 28.03.2020 10:28
Warum verdonnerst Du ihn nicht dazu, sein Arbeitszimmer aufzuräumen? Jetzt wär doch ein guter Zeitpunkt?

Wir haben nur 70 qm und 2,5 Zimmer zu dritt. Homeoffice mit einem Dreijährigen ist de facto nicht möglich. „Mami, spielst Du mit mir? Nein, ich muss arbeiten. OK. Mami spielst Du jetzt mit mir? ... „

Ab nachmittags wird es richtig schwierig, wenn das Nachmittagsschlechtelaunetief kommt. Dann fliegt alles.
Zitat
Viktoria1
Ich bin bis gestern in Arbeit ertrunken. Angeordnetes Home-Office, aber viele Koordinationsarbeiten und Berichtspflichten. Eigentlich Vollzeit.
Mein Mann auch Vollzeit von zu Hause aus, die Frechmaus war mit IPad zum größten Teil ruhigstellt. Aber er hat auch Aufgaben von der Schule, die er brav macht. Bevor sich jemand aufregt::ja, wir waren auch Inlineskaten, spazieren und haben gebastelt. Und Flöte geübt.

Ab heute habe ich zum Glück Urlaub.

Die Maus ist ein Pubertier, versteckt sich im Zimmer und hat leider von der Schule keine Aufgabe. Ich mache mir Sorgen....aber ab morgen will ich ihr auch mehr Zuwendung geben. Erstmal Ordnung im Zimmer machen.

Mein Mann blockiert,das Wohnzimmer. Er hat eigentlich ein 16 qm großes Arbeitszimmer. Dass er messiemässig verwüstet hat. Deshalb kann er dort nicht arbeiten. Mein Arbeitszimmer ist auch Gäste- und Spielezimmer und Arbeiten ist trotzdem möglich.

Da ich das Wohnzimmer zum basteln und spielen bräuchte (wir haben sonst keinen Tisch) bin ich einigermaßen sauer. Dementsprechend ist schlechte Luft und wir gehen uns uns dem Weg. Ich hätte für mich und die Kinder lieber eine eigene Wohnung.

Tja, aber es geht... ist halt auch für das Familienleben nicht einfach


So kann es also auch sein.



  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   Maigloeckchen11
schrieb am 28.03.2020 12:53
@blaues Teufelchen:
eine Freundin/Bekannte hat für uns eingekauft (sogar Klopapier bekommen Ich verneig mich) und uns die Sachen hochgebracht und auf die Fußmatte gestellt.
Das ist echt schön, dass man merkt, dass jemand für einen da ist (wir wohnen noch nicht sooo lange am Ort und mussten bzw. durften dann neue Leut kennenlernen).

VG Maiglöckchen


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  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   pmami
schrieb am 28.03.2020 16:06
Zitat
Hakuna Matata
Leider finde ich auch kein Verständnis dafür. Hier sind entweder die Mütter froh plötzlich "legal" Hausfrauen zu sein und nicht mehr arbeiten zu müssen oder sie müssen arbeiten und beschweren sich darüber, wie anstrengend es ist.

Geht mir gerade ähnlich. Ich finde es extrem anstrengend mit meinem Sohn zu Hause zu sein und bin froh über die zwei Tage in der Woche an denen ich "raus" und arbeiten darf. Ich fühle mich dann immer wie ein Häftling auf Freigang. Aber Verständnis finde ich bei anderen Müttern dafür auch nicht. Ich nehme an, es ist so ein Mütter-Olympiade-Ding - immer perfekt sein, immer alles im Griff haben und so weiter.

Viele Grüße pmami


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   henriette
schrieb am 28.03.2020 18:08
aber natürlich musst du doch erfreut sein, dass du jetzt so viel Zeit mit deinem Kind verbringen darfst, dazu bitte noch konstruktive Basteleien, das Haus aufräumen, den Garten neu anlegen, das neueste Buch lesen und dem Kind natürlich ein ganz toller Privatlehrer sein. Ich verfalle eher gerade in eine völlige Antriebslosigkeit und mache nur das Nötigste, dazu gehört natürlich auch das Kochen für die Familie, immerhin eine meiner Kernkompetenzen zwinker. Und dabei könnte ich noch so viel machen.... Ok, sobald es nachts nicht mehr friert, werden die Hunde geschoren... Und ich wahrscheinlich direkt hinterher....


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   berlink
Status:
schrieb am 28.03.2020 21:44
Zitat
Hakuna Matata
Leider finde ich auch kein Verständnis dafür. Hier sind entweder die Mütter froh plötzlich "legal" Hausfrauen zu sein und nicht mehr arbeiten zu müssen oder sie müssen arbeiten und beschweren sich darüber, wie anstrengend es ist. Ich kann beides nicht nachvollziehen.

Hm. Dann passt es doch. Deine Bekannten haben nach Deinem Empfinden kein Verstaendnis fuer Deine Situation, dass Du zu Hause bleiben kannst, aber nicht zum Arbeiten kommst und Du die Kinder bespassen musst. Du hast kein Verstaendnis fuer Diejenigen, die froh sind, nicht auf Arbeit zu muessen und zsu Hause zu sein bzw. auch nicht fuer die, die auf Arbeit muessen und evtl. trotzdem Haushalt und Kinder unter einen Hut bringen muessen.Jeder klagt, und Jeder klagt aus seiner sicht zurecht.
Ist es ausggeglichen, wuerd ich sagen.

Aber vielleicht noch ein Denkanstoss:
Moechtest Du gern im Supermarkt an der Kasse oder in der Apotheke, in einer Arztpraxis arbeiten oder in der Pflege und Deine Kinder in die Notfallbetreuung geben, wo sehr wahrsch. Kinder sind, deren Eltern ebenfalls einem hoeheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind?

Ich fuer mich, die gern und viel arbeitet, wuerde aktuell sehr sehr gern zu Hause bleiben und nicht mich staendig dem Risiko aussetzen muessen, das Virus ueber meine Patienten zu bekommen. Ich moechte nicht meine Kinder allein lassen, aber wegen des Infektionsrisikos auch nicht in die Notbetreuung geben. Und ich moechte nicht NACH der Arbeit und jetzt am WE mich um den Schulkram kuemmern muessen, Haushalt und Einkauf sowieso. Das Infektionsrisiko steigt weiter, und
nach den Osterferien, in denen ich frei habe, wird das Risiko nicht geringer sein, wir werden weiter zur Arbeit gehen und die Schule wird weiter geschlossen sein.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.20 22:37 von berlink.


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   cora167
schrieb am 29.03.2020 01:29
Zitat
pmami
Zitat
Hakuna Matata
Leider finde ich auch kein Verständnis dafür. Hier sind entweder die Mütter froh plötzlich "legal" Hausfrauen zu sein und nicht mehr arbeiten zu müssen oder sie müssen arbeiten und beschweren sich darüber, wie anstrengend es ist.

Geht mir gerade ähnlich. Ich finde es extrem anstrengend mit meinem Sohn zu Hause zu sein und bin froh über die zwei Tage in der Woche an denen ich "raus" und arbeiten darf. Ich fühle mich dann immer wie ein Häftling auf Freigang. Aber Verständnis finde ich bei anderen Müttern dafür auch nicht. Ich nehme an, es ist so ein Mütter-Olympiade-Ding - immer perfekt sein, immer alles im Griff haben und so weiter.

Viele Grüße pmami

Uaahhh, ich diskutiere hier täglich zwischen meinen Telefonkonferenzen, ob, wie und warum die Aufgaben gemacht werden müssen. Während andere Mütter mir erzählen, ihre Kinder seien schon längst durch mit der ganzen Mappe, weil sie das ja so gern machen.....ja, alles klar. Wenn ich höre „wir genießen die Zeit ja so sehr“ könnte ich mich glatt übergeben. Was bin ich froh, wenn ich wieder ins Büro kann.


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   Solani2
Status:
schrieb am 29.03.2020 07:59
Ich bin nicht unglücklich darüber, dass mein Sohn erst zwei Jahre alt ist, in dieser speziellen Situation. Je nach Kind kann ja zuhause Schule spielen entweder supereinfach, oder der blanke Horror sein. Oder alle Facetten dazwischen ... will ich (noch) nicht wissen. Ich wünsche nur allen, die die Situation anstrengend finden, dass sich das zumindest irgendwie schnell einpendelt.
Wir sind jetzt seit einer Woche isoliert, mein Mann muss in die Arbeit, und es läuft erstaunlich entspannt ab. Mein Sohn will zwar täglich in die Kita und seine Freunde treffen, noch bekomme ich ihn aber gut abgelenkt. Wir spielen, basteln, malen und ich versuche zumindest eine Stunde lang, ein vernünftiger Spielersatz für Gleichaltrige zu sein. Das mache ich sonst nicht. Auslauf haben wir 1-2h lang, Wald, Laufrad, Sandkiste bei den Großeltern, dann können wir uns wenigstens über den Balkon etwas unterhalten. Ich bin ja in der 7. Woche und deshalb dauermüde ... deshalb bleibt viel liegen. Würde es sonst wahrscheinlich auch, nur etwas weniger. Sobald mein Mann nach Hause kommt, mache ich zwei Stunden Home-Office. Was liegen geblieben ist, habe ich jetzt am Samstag nachgeholt ... ich bin ja froh, dass ich mich mit meinem Chef darauf einigen konnte, dass ich telefonisch nicht erreichbar sein muss und meine Mails abends beantworte. Home-Office plus Kinderbetreuung gleichzeitig wäre mir zuviel Multi-Tasking und würde mich endlos stressen. So hat mein Tag Struktur, das ist mir wichtig. Und natürlich, dass mein Mann das Abendprogramm voll übernimmt. Das macht er übrigens großartig. Er kann sich viel besser auf die Zweijährigen-Jungs-Spiele einlassen als ich. Wenn der Kleine schläft quatschen wir noch, oder schauen fern, wobei ich jetzt meistens einschlafe ....schalfen


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   HulksMother
schrieb am 29.03.2020 12:09
ich kenn solche mütter nicht. alle stöhnen, wie sie ihre kitakinder unterhalten und arbeiten sollen, ohne selber wahnsinnig zu werden. Die mütter und väter größerer kinder kämpfen dagegen, dass die kinder nicht nur am telefon chatten oder am computer daddeln. Ein vater, den ich nach tipps fragte, meinte man solle sicher stellen, genug Gin Tonic im Haus zu haben. Damit würden sie sich abends belohnen. ein großer gin tonic. soll ja auch gegen malaria helfen. er ist engländer, aber ich werde den rat testen, wenn es wieder tonic water gibt.
die einzigen mütter, die das zu genießen scheinen, gehören zu der privilegierten klasse, wo der job des mannes sicher ist, das haus mit garten und spielgeräteparadies groß und das geld fließt.
Zitat
cora167
Zitat
pmami
Zitat
Hakuna Matata
Leider finde ich auch kein Verständnis dafür. Hier sind entweder die Mütter froh plötzlich "legal" Hausfrauen zu sein und nicht mehr arbeiten zu müssen oder sie müssen arbeiten und beschweren sich darüber, wie anstrengend es ist.

Geht mir gerade ähnlich. Ich finde es extrem anstrengend mit meinem Sohn zu Hause zu sein und bin froh über die zwei Tage in der Woche an denen ich "raus" und arbeiten darf. Ich fühle mich dann immer wie ein Häftling auf Freigang. Aber Verständnis finde ich bei anderen Müttern dafür auch nicht. Ich nehme an, es ist so ein Mütter-Olympiade-Ding - immer perfekt sein, immer alles im Griff haben und so weiter.

Viele Grüße pmami

Uaahhh, ich diskutiere hier täglich zwischen meinen Telefonkonferenzen, ob, wie und warum die Aufgaben gemacht werden müssen. Während andere Mütter mir erzählen, ihre Kinder seien schon längst durch mit der ganzen Mappe, weil sie das ja so gern machen.....ja, alles klar. Wenn ich höre „wir genießen die Zeit ja so sehr“ könnte ich mich glatt übergeben. Was bin ich froh, wenn ich wieder ins Büro kann.



  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 29.03.2020 15:19
Zitat
HulksMother
Ein vater, den ich nach tipps fragte, meinte man solle sicher stellen, genug Gin Tonic im Haus zu haben. Damit würden sie sich abends belohnen. ein großer gin tonic. soll ja auch gegen malaria helfen. er ist engländer, aber ich werde den rat testen, wenn es wieder tonic water gibt.

ich hab ja mal gelesen, dass die Anzahl der häuslichen Gewalt und der Alkoholiker nach der Krise größer sein wird. Pass also auf dich auf!
Ich hab mir in der letzten Woche abends auch mal ein Glas Whiskey gekönnt, um den ganzen Tag mit den Kindern und am Abend noch stundenlanger Unterrichtsvorbereitung noch durchzuhalten. Da hab ich mir auch gedacht, dass ich doch ein Kandidat auch für so eine Sucht sein könnte.

Diese Situation, alleine daheim mit den Kindern, der Mann in der Arbeit, erinnert mich irgendwie an das Babyjahr. Man selbst ist oft den ganzen Tag nicht allein. Dauernd denkt man für andere mit.

Und das schlimmste ist, man weiß nicht, wann es endet...


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   henriette
schrieb am 29.03.2020 16:26
Man ist da zu einer ganz erstaunlichen Erkenntnis gekommen: wenn man beim Wort homeoffice so in etwa acht Buchstaben ändert, ergibt sich Gin Tonic. Ich warte mit dem nächsten, dass ich ihn wieder hoffentlich irgendwo auf der Welt in einer schönen Bar/Kneipe trinken kann, ist für mich ein ausser Haus Getränk. Aber die Rotweinvorräte halten noch sehr, sehr lange, notfalls müssen wir an den ganz guten ran.
Und mit der Schule scheint es wie mit dem trocken werden zu sein, alle anderen Kinder wuppen das sowas von problemlos, nur das eigene irgendwie nicht....
Und ganz ehrlich, ich würde gerne jetzt systemrelevant irgendwo arbeiten anstatt das zu tun, was man von mir erwartet, nämlich eher nichts.


  Re: Woche 2 - Sachstandsbericht- Stayhome - Corona
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   lisa74
Status:
schrieb am 29.03.2020 17:47
Hallo,

Von es läuft super sind wir hier auch weit entfernt. Aber irgendwie läuft es schon.

Steigende Agressionen haben wir auch, allerdings nur zwischen den Kindern. Die rangeln inzwischen mehrmals täglich, wenn es zu ernst wird muss ich eingreifen. Das kenne ich so gar nicht. Immerhin hat heute funktioniert, dann beide ins Zimmer zu schicken. Das haben wir bisher auch nie gebraucht.

Schule lauft leidlich. Die große macht ganz es gut. Der kleine kriegt alleine nichts geschafft, bemitleidet sich selbst sehr und heult täglich. Für die 8 Wörter schreiben vom Freitag haben wir jetzt 3 Tage und etliche Anläufe gebraucht. Am Wochenende ist das ja egal, unter der Woche stresst mich das schon.
Und dass ich dann zusätzlich noch arbeiten soll, kochen Haushalt... langweilig ist anders. Egal was ich mache, es ist immer ein schlechtes Gewissen dabei, weil ich mich ja eigentlich um was anderes kümmern sollte.

Über die ganzen Vorschläge, was man denn in der vielen freien Zeit alles machen könnte, kann ich nur müde lächeln. Freie Zeit ist Mangelware.


Am allermeisten setzt mir aber zu, dass der Zeitrahmen so offen ist. Bis nach den Osterferien sind es noch 3 Wochen, die kriegen wir schon rum. Aber wenn es dann nochmal 3..4..5 Wochen sind. Pfingstferien... gruselig.


Ich arbeite weder systemrelevant noch außer Haus. Mein ganzes Leben spielt dich derzeit in Haus und Garten (immerhin) ab. Gestern war ich seit 2 Wochen das erste msl einkaufen... bin allerdings froh, wenn das mein Mann wieder macht. Ich finde es bedrückend.


Mittwoch soll mein Mann eine ambulante Reha beginnen. Angeblich findet die auch statt, was ich gar nicht verstehen kann. Die ist zwar wichtig, könnte man aber auch in 2 Monaten machen.
Dann ist mein Mann von 8-17 weg und ich muss alles komplett alleine stemmen. Arbeiten muss ich trotzdem, wann und wie - keine Ahnung.
Plus die steigenden Kontakte, einhergehend mit erhöhter Ansteckungsgefahr. Da hilft es dann auch nicht, wenn ich mit den Kindern zu Hause vergrabe. Hmmm, objektiv geht's uns vermutlich immer noch sehr viel besser als vielen anderen. Ei bisschen jammern muss ich heute trotzdem...




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