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  Re: Therapeutisch: kein Mann, kein Home Office
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   Impala-34
Status:
schrieb am 20.03.2020 15:11
Liebe Hakuna,

das tut mir sehr leid für Dich! Halte durch und bleibt alle gesund.

VG

Impala


  Re: Therapeutisch: kein Mann, kein Home Office
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   cora167
schrieb am 20.03.2020 17:55
Zitat
Hakuna Matata
Kleines Update von uns: mein Mann sitzt in der Quarantäne vor Ort. Die Teststellen sind überlastet, ob sich Verdacht bestätigt, wird erst am Montag bekannt. Damit kann er auch am Wochenende auch nicht zu uns. Sollte der Fall sich bestätigen, bleibt er zwei Wochen in der Quarantäne vor Ort. Somit ist sein Unternehmen geschlossen und er kann nichts anderes tun, als Fernseher schauen oder Surfen. Wir wollen aber beide aktiven gesunden Kindern kein häusliches Arrest verordnen. Wir wohnen ländlich, haben einen großen Garten und einen Wald direkt vor der Nase. Wenigstens das wollen wir unseren Kindern nicht nehmen. Sollte der Fall sich nicht bestätigen, muss mein Mann ab Montag ganz normal weiterarbeiten. Und wird voraussichtlich erst nächstes Wochenende nach Hause kommen. Home Office ist nach wie vor keine Option für den Arbeitgeber. Als weiteren Grund wurde nun jetzt auch zugegeben, dass dem Unternehmen schlicht und einfach technische Voraussetzungen dafür fehlen. VPN ist nicht funktionsfähig und es fehlen entsprechend eingerichtete Arbeitsgeräte.

Wir werden es schon meistern. Man kann jetzt sowieso nichts mehr ändern.

So ein Mist! Ich bin in der glücklichen Lage, ohnehin 60% Homeoffice machen zu können und mache jetzt 100% bis zum Ende der Osterferien. Mein Mann arbeitet Teilzeit, wenn er weg ist, nehme ich Gleitzeit (habe zwar kein Guthaben, aber kann 40 Std ins Minus gehen, muss ich dann eben im Lauf des Jahres wieder ausgleichen).

Ich kann dir nichts raten, sondern dich nur mal virtuell in den Arm nehmen. Haltet durch, ihr schafft das.


  Re: Therapeutisch: kein Mann, kein Home Office
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   Merle_77
schrieb am 20.03.2020 18:11
@Hakuna: Lasst euch nicht unterkriegen! Genießt Garten und Wald und hoffen wir auf wieder bessere Zeiten...


  Re: Therapeutisch: kein Mann, kein Home Office
avatar    Hakuna Matata
Status:
schrieb am 20.03.2020 20:17
Danke euch allen für virtuelles Drücken und Verständnis. Jetzt mit Abstand verstehe ich, dass mich am meisten aufgeregt hat, die Unterstellung, wir würden die Kinder und Home Office nicht unter ein Hut bekommen. Wir haben hier ein voll ausgestattetes abgeschlossenes Büro. Kinder wissen, dass Büro kein Spielplatz ist. Sie wissen auch, wenn die Tür zum Büro zu ist, dann bleibt sie auch zu. So war es schon immer. Ich denke im Gegensatz so manchen anderen Familien, die mangels Platz ihr Home Office im Wohnzimmer oder Küche betreiben müssen, sind wir bestens ausgestattet. Wie auch immer, ist ja jetzt auch egal. Wo ich den wahren Grund kenne, geht es mir besser.

Bei allem Betreuungschaos sollten wir alle heilfroh und dankbar sein, dass Kinder nicht zur Risikogruppe gehören. Sonst würde ich persönlich durchdrehen, wenn ich wüsste, dass die Kleinen hart dran wären, sollte es sie erwischen. Und ich hole mir immer wieder vor Augen, wie lange und hart ich für meine beiden gekämpft habe. Ich habe es damals selbst gehasst, wenn Muttis sich beschwert haben. Für Kinderlose ist es eigentlich einen Schlag ins Gesicht (so empfand ich es damals), wenn eine Frau sich über etwas beschwerte, was man sich selbst so sehr gewünscht hat.

Mir fehlt meine Arbeit im Moment sehr, ich muss mich sehr in Geduld und "Nichtstun" üben, trotzdem bin ich froh, dass ich mir keine große Sorgen wegen der Kleinen machen muss und dass ich sie überhaupt habe.

In diesem Sinne: ich wünsche euch allen, dass wir die Zeit so gut wie möglich rumkriegen. Und alles, was noch vor einer Woche selbstverständlich war (KiTas, Freitzeitangebote, Spielplätze), im nachhinein richtig schätzen, wenn es wieder mal da ist.


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  Re: Therapeutisch: kein Mann, kein Home Office
avatar    Hakuna Matata
Status:
schrieb am 21.03.2020 08:33
Zitat
berlink
Wenn Du nichts davon hältst, geplant für mehrere Tage einzukaufen, dann ist das Deine Entscheidung. Das kann man umstellen, darauf hättest Du Einfluß. Ich gehe seit Jahren 1/Wo. einkaufen, das reicht dann selbst bei großem Obst/Gemüseverbrauch.
Die Kinder könnten im Wagen drin sitzen, da können sie eben nicht durchs Geschäft laufen. Wir haben das bis zum 3. Lbj. konsequent immer so gemacht, ein Kind oben im Sitz, ein Kind im Wagen (kann man wegen der Schuhe ja was drunter legen), Kiste unten. das ist eben dann so.
Ich bin noch nie täglich einkaufen gegangen, aber alle 3 Tage muss es schon sein. Ich habe keine Ahnung, wie man zwei große Kinder in einen Einkaufswagen plus Einkäufe für eine Woche reingkriegt. Wenn ich meine beiden drin habe, dann ist er der Wagen ausgefüllt und sie wären unter den Einkäufen vergraben. Keine Ahnung, ob meine Kinder besonders groß sind oder besonders viel essen, aber es funktioniert beim besten Willen nicht so, wie Du es beschreibst Ich hab ne Frage


  Re: Therapeutisch: kein Mann, kein Home Office
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   blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 21.03.2020 09:37
Ich hab gestern eine Mutter mit zwei Vierjährigen gesehen. Die waren im Einkaufswagen um der Einkauf unten. Mit einer Klappbox oder ähnlichem stell ich mir das einfacher vor.
Wenn die Kinder einigermaßen ruhig nebeneinander sitzen, geht auch einiges in den Wagen. Das hab ich so teilweise bis zum Alter von 5+3 gemacht.


  Re: Therapeutisch: kein Mann, kein Home Office
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   littlemeamy
Status:
schrieb am 21.03.2020 09:46
Bzgl. einkaufen: ich krieg gefühlt auch nix mehr in den Einkaufswagen, wenn mein Sohn drin sitzt und nicht im Sitz, aber berlink hat ja noch geschrieben, dass sie unten drunter ne Kiste stehen hat. Da kann tatsächlich dann einiges rein.
Unser Lidl und dm haben aber z.b. auch Einkaufswägen mit 2 Sitzplätzen.

Ansonsten: Lebensmittel nach Hause liefern lassen oder bei uns geht es bei einem Edeka und einem rewe, dass man die Sachen online bestellt und die gepackten Tüten vor Ort abholen kann. Dann muss man nix selber zusammen suchen. Oder bei uns werden grad einige Einkaufshilfe-Organisationen aus dem Boden gestampft, die würden dir sicher auch helfen und nicht nur den Senioren.

Halte durch!


  Re: Therapeutisch: kein Mann, kein Home Office
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   berlink
Status:
schrieb am 21.03.2020 10:19
Richtig, das kleine kind in den sitz, das andere in den wagen. Kriegen was zu futtern in die haende und bleiben ruhig und muessen nicht ueberall ranfassen. Unten ne kiste rein und bei dem 3jaerigen kind nen kleinen korb.
Alles fuer 1 woche, das sind bei uns 3-4 kisten, kriegt mam da nicht eingekauft, aber man kann 1 fuhre zum auto schaffen, geht man halt 2 mal hintereinander.
Ist umstaendlich, muehsam. Aber koennte funktionieren.


  Re: Therapeutisch: kein Mann, kein Home Office
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   jennialexa
schrieb am 21.03.2020 10:39
Meine Nachbarin musste, obwohl der Test negativ war, trotzdem 14 Tage "nach Corona Kontakt" zu Hause bleiben. Hätte ja auch sein können, dass die Krankheit erst später ausbricht.
Wobei da die Dame vom Gesundheitsamt sagte, sie könne wieder arbeiten und der Amtsarzt sagte sie müsse die vollen 14 Tage in Quarantäne bleiben.

Ehemann und Kinder durften aber weiterhin arbeiten/zur Schule, was sie nicht bzw. nur sehr eingeschränkt getan haben. Den Sinn dahinter verstehe ich aber ehrlich gesagt auch nicht .... (NRW, Kreis Aachen)




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