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  Re: Erb-Streitigkeiten
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   Impala-34
Status:
schrieb am 13.02.2020 17:58
Hallo La Miga,

ich nochmal smile
Es ist extrem schwer zu Deinem Problem was zu sagen, da die Umstände überhaupt nicht klar sind und deshalb eine Einschätzung juristisch und auch menschlich eigentlich nicht möglich ist.
Es wird z.B. sehr darauf ankommen, ob es tatsächlich um eine Erbangelegenheit geht - also letztlich um etwas was Du von Deiner Mutter geerbt hast - oder um Beteiligungen die sich zur Zeit im Eigentum Deines Vaters befinden und bei denen er jetzt so langsam daran denkt diese an die nächste Generation zu übergeben. Oder vielleicht auch beides.
Und da kommt es sicher auch darauf an, ob z.B. ein Geschwisterkind in dem Unternehmen (mit)arbeitet, seit Jahren die Risiken mitträgt und sich einbringt. Vielleicht "nur" eine Lehre gemacht hat währenddessen Du studieren durftest und das von Deinen Eltern finanziert bekommen hast etc. etc. etc.

Rechtlich betrachtet ist es so, wenn Irgendetwas Deiner Mutter gehört hat, sie kein Testament hatte und Du damit Miterbin geworden bist, gehören der Erbengemeinschaft auch die entsprechenden Geschäftsanteile und damit auch Dir, gemeinsam mit Deinen Geschwistern und Deinem Vater.
Wenn zunächst Dein Vater alles geerbt hat (Stichwort: Berliner Testament) Hast Du nur Pflichtteilsansprüche die Du schlichtweg nicht geltend zu machen brauchst.

Geht es um den Anteil Deines Vaters, der ja noch lebt, kann er damit machen was er will - es gehört ja schließlich ihm. Da besteht weder rechtlich noch nach meiner Auffassung moralisch Deinerseits irgendein Anspruch. Wenn er diese Anteile einem Deiner Geschwister zukommen lassen will, dann kannst Du das nicht verhindern und musst auch auf nichts verzichten. Allenfalls wenn hier eine Übergabe angedacht ist mit gleichzeitiger Pflichtteilsverzichtserklärung Deinerseits. Auch diese musst Du nicht abgeben. Verhindern kannst Du eine Übergabe allerdings auch nicht.

Ich stochere hier mit meinem Ausführungen ziemlich "im Dunkeln", aber ich denke damit Du weißt woran Du bist, solltest Du tatsächlich einen Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Erbrecht aufsuchen. Ein solches erstes Beratungsgespräch kostet nicht die Welt (in der Regel nicht mehr als 250,00 €). Mir wäre das die Sache wert.

LG

Impala




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