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  Re: Dinge, über die man nicht spricht
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   Chorus
Status:
schrieb am 01.01.2020 16:29
Zitat
Tabumama
Ich kenne Familien, wo die Eltern nicht tranken, rauchten etc und die Kinder zu Drogen griffen als auch Familien, wo man rauchte und über die Maßen vor den Kindern Alkohol trank und die rührten keine Zigaretten oder Alkohol an...

Ja, z.B. ist mein Mann Nichtraucher, obwohl wirklich alle, und das heißt wirklich ALLE (inkl. seiner Geschwister) seiner Familie/Verwandtschaft rauchten bzw. immer noch rauchen (viele leben nicht mehr, wohl leider eine Nebenwirkung...). Umgekehrt hat meine Schwester geraucht, obwohl unsere Eltern Nichtraucher sind. Zugegeben hat meine Mutter bei wirlich seltenen Anlässen eine Zigarette mitgeraucht, wenn sie wirklich überredet wurde, so ca. 2x im Jahr. Aber meine Schwester wurde Kettenraucherin...meine beiden Brüder und ich sind Nichtraucher. Warum - keine Ahnung...


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.01.20 16:31 von Chorus.


  Re: Dinge, über die man nicht spricht
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   Solani2
Status:
schrieb am 01.01.2020 17:29
Gutes Thema. Ich habe das Glück, dass es bei mir vom Umfeld her recht einfach ist. Ich kann auch Mal was unternehmen, auf andere Gedanken kommen etc., das hilft mir schon, im Umgang mit meinem Kleinen entspannt zu sein. Wenn man das nicht hat, dann ist es sicher sehr hart.
Ich mache es mir bei vielen Dingen auch einfach, z.B. wird beim Zähneputzen ferngeschaut, solche pädagogisch nicht empfohlenen Dinge, die viele Mütter niemals machen würden. Und ich trinke auch Mal was, könnte aber nicht täglich, weil ich Alkohol schlecht vertrage, flauer Magen am Tag danach, bis zu starker Übelkeit, selbst wenn ich nur sehr wenig getrunken habe. Hatte ich früher nicht, egal, mein Körper ist für Alkoholismus völlig ungeeignet. Ich habe früher viel geraucht, auch mal einen Joint und deshalb wage ich es nicht mehr, auch nur irgendwas zu rauchen. Meine Angst wieder ins Nikotin reinzukippen ist zu groß. Aber ich bin auch schon 40. Als Mama mit 30 wäre ich vielleicht dahingehend völlig anders gewesen und ich fände das eigentlich auch ok. Solange man seiner Aufsichtspflicht nachkommt (oder abgeben kann), finde ich das auch völlig okay. Wir brauchen ja keine Heiligen sein. Ich habe zwei Heilige im Bekannten/Verwandtenkreis. Meine Schwester und eine Schwägerin sind vor denen fast ehrfürchtig ... ich finde sie eher unterhaltsam. Ich würde nicht so sein können und wollen. Letztens hat die eine mit mir in der Kita ein Gespräch begonnen, ich habe gerade geantwortet, dann ist irgendeine Vierjährige angerauscht und hat sie etwas gefragt. Sie ist in die Hocke gegangen und hat ihr zugehört und sanft ganz ruhig mit ihr gesprochen und mich ignoriert. Ich bin dann gegangen. Das ist die, die von ihrer Schwiegermutter immer als "die beste Mütter überhaupt" bezeichnet wird. Auf der Arbeit habe ich mit der Anekdote Gelächter geerntet, denn das mich jemand so stehen lässt, das finden die natürlich zum Schreien. Ich eigentlich auch. Was ich damit sagen will? Es ist eigentlich egal, wir versuchen ja das Beste für unsere Kinder, wir machen uns ja wenigstens Gedanken und irgendeinem Ideal nachzueifern ist auch nicht zielführend. Weil dann kann man vielleicht mit Erwachsenen nichts mehr anfangen. zwinker Und die Kleinen werden ja schnell älter und brauchen dann immer noch Eltern. Nur verstellen sollte man sich nie, ehrliche Reaktionen sind für Kinder sehr wichtig! Die können auch Mal unschön sein. Solange man versucht, respektvoll zu bleiben, ist es gut.




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