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  campingurlaub mit fast 3 jährigen Zwillingen
avatar  bado8978
Status:
schrieb am 25.08.2019 20:47
Guten Abend, ich weiß nicht genau ob ich bei euch richtig bin und ich weiß auch nicht genau wo ich anfangen soll.

Wir haben aus langer Kiwu Zwillinge M& V (geb 11/16). M ist ein richtiges easy going Kind, V hingegen schwieriger. Sie schläft schlecht und wenn ihr etwas nicht passt, dass zieht sie M die Haare raus, beißt und kratzt. Na ja, das kennen sicher viele.

Wir haben eigentlich ein wunderbares Leben. Haben 2 von 3 Omas vor Ort, auch die 3. Oma/OPa Gespann kommen immer öfter und alles ist prächtig. Wir als Eltern haben keine Hobbys außer "Mit unserem Wohni" weg fahren.

Letztes Jahr sind wir viel weg gefahren und in meiner Erinnerung war das auch immer toll. Dieses Jahr ist jedes Mal weg fahren eine einzige Katastrophe. Wir lieben Camping schon immer, sind eigentlich ein eingespieltes Team, wenn mein MAnn kocht oder Vorzelt auf - und abbaut verschwinde ich mit den Kids auf den Spielplatz usw.

Aber irgendwie ist es nicht mehr schön. V schläft im Wohni total gern, dennoch habe ich das Gefühl, dass sie immer müde ist, egal wann sie aufsteht.

Bsp dieses We. Samstag gestartet bis Sonntag (ging organisatorisch nicht anders aber wir dachten, dass wir dennoch das schöne Wetter genießen wollen). Samstag war total toll. Wir kamen ab, mein Mann hat mich sofort am Campingplatz Spielplatz raus geschmissen und alles fein gemacht. Dann hat V gesagt, dass sie Hunger hat, hab sie also fix zum Wohni gebracht und mit M noch kurz gespielt. Dann essen und dann Bett, dann schlafen. Dann ging es auch schon los. Wir wollten wie immer Kaffee trinken, denn wir wollten dann einen Ausflug machen und nicht gleich an der ersten Bratwurst Bude halt machen müssen. Es war nichts zu machen, sie wollten nichts essen. Na gut, dann los und eben unterwegs was essen. Als sie das 1. kind mit einem Eis gesehen haben wollten sie natürlich auch ein Eis. Also Eis gekauft, der Verkäufer war nicht gerade der schnellste, also unter Gebrüll in die Schlange gestellt. Dann endlich das Eis. Nach dem Eis, was natürlich nicht satt macht, noch eine 1/2 Bratwurst hinterher. Dann endlich konnten wir unseren Ausflug endlich beginnen. Der war auch sehr schön. 3h lang haben wir etwas gemacht (Sommerrodelbahn usw). Dann nach Hause, Essen. Ok, irgendwann dann ins Bett (20.30h, ihre normale Uhrzeit wie Zuhause). Heute morgen V um 7 Uhr wach. Ok, ich habe mir richtig Mühe gegeben gute Stimmung zu verbreiten, bin gleich als erste ins Bad, damit ich ich nicht später wieder ärgern muss, dass ich noch nicht mal zum Zähne putzen gekommen bin. Dann Frühstück und dann nochmal auf den Spielpatz, weil das Wildgehege, zu dem wir fahren wollten, "erst" um neun geöffnet hat. Nach dem Spielplatz dann Wildgehege. Nach 1h (10:20h )war V müde und zwar so müde, dass sie nur noch Schrie. M wollte natürlich noch bleiben, obwohl sie auch um 7 von ihrer Schwester geweckt worden ist und normalerweise länger geschlafen hätte.
OK, also schnell Mittagessen,dann ins Bett. Nach dem Mittagsschlaf (wie immer 1-1,5h V) nur Nörgelei und Heulen. M ist etwa 1h später aufgestanden, war aber immer gut drauf. Wir wollten eigentlich Nachmittags nochmal in den Tierpark sind dann aber auch Frust nach Hause gefahren.

Ich stelle mir jetzt ernsthaft die Frage ob wir überhaupt nächstes Jahr in den Sommerurlaub fahren sollten. Der diesjährige war für mich gelinde gesagt eine einzige Katastrophe. Schon am Morgen nach dem Aufstehen Geschrei, warum jetzt der grüne und nicht der rote Teller auf dem Tisch steht. Ein kleiner Spieplatz etwa 50 m von unserer Parzelle entfernt mit Schaukel und Sandkasten konnte natürlich nciht allein bespielt werden, da musste ich immer mit. Nach 1 h aufwachen wurde schon 20.000 x MAAAAAAmAAAAA gerufen. Da hab cih echt kein Bock drauf.

Die anderen die machen die Tür morgens auf und die Kinder sind weg - so zumindest habe ich das immer wahr genommen als wir früher kinderlos im Urlaub mit Wohni waren. Die Kinder haben sich gleich nebenan gefunden und haben dann zusammen gespielt. Außerdem sind unsere ja schon zu zweit - da spielen sie mal für 10 min mit einander und dann passt V etwas nicht und sie tickt aus.

Ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll. Eigentlich hatten wir uns im September nochmal frei genommen für ein verlängertes We , das haben wir jetzt abgeblasen, zumindest mein Mann will mit den Kids allein in ein Hotel fahren- ich habe kein Bock auf fremde Betten, in denen V noch schlechter schläft und dann stunk macht. Das hatten wir nämlich im Winter schon mal versucht.

Mein einziges Hobbys scheint nun da hin . Wir haben so viel Liebe in dieses Wohni gesteckt und ich liebe unsere Wohndose aber ich glaube dieses Jahr ist sie zum letzten Mal gefahren- und während ich das hier schreibe laufen mir die Tränen , auch darüber, dass ich das Gefühl habe, dass mir V nun auch noch mein letztes Hobbys nimmt. Mein Leben hat sie mir schon genommen.


  Re: campingurlaub mit fast 3 jährigen Zwillingen
avatar  Luzie***
Status:
schrieb am 25.08.2019 21:38
Willkommen in der Autonomie/Trotzphase.

Ist hier mit nur einem Kind gerade ähnlich. Da hilft wohl nur Augen zu und durch, irgendwann wieder es es wieder besser (hoffentlich crazy).


  Re: campingurlaub mit fast 3 jährigen Zwillingen
avatar  bado8978
Status:
schrieb am 25.08.2019 21:42
Das ist bei v eigentlich schon größtenteils vorbei. Sie ist glaube ich größtenteils einfach immer extrem müde wenn wir Camping machen. Zuhause ist die trotzphase nämlich schon besser geworden. Kann doch nicht im Urlaub wieder schlimmer werden, oder?


  Re: campingurlaub mit fast 3 jährigen Zwillingen
no avatar
  berlink
Status:
schrieb am 25.08.2019 22:07
Hallo,
davon abgesehen, dass ich Camping noch nie gemocht habe und das auch nicht gewöhnt war (meine gesamte Familie nicht), stelle ich mir das mit Zwillingen gleich nochmal schlimmer vor. Wir sind schon immer mit den beiden Kindern im Urlaub gewesen, auch weit gefahren, ab dem 4. Lebensmonat, aber immer in Fewos oder Hotel und immer mit "flankierendem Begleitschutz" (Großeltern, Tante....., die letzten Male waren wir immer zu zehnt) und mindestens 1 Woche.
Ich kann mir vorstellen, dass nicht Jeder sich so rasch an eine andere Umgebung bzw. einen doch etwas anderen Ablauf gewöhnt. Und für nur 1 WE wegzufahren, das ist mir selbst eigentlich viel zu stressig, obwohl ich das letztens auch wieder gemacht habe/machen musste. 1 WE oder gar nur 1 Nacht woanders (oder habe ich das falsch verstanden?) ist für mich alles Andere als Urlaub.
Es kann auch sein, dass 2 Ausflüge an 2 aufeinanderfolgenden Tagen zu viel Input für das eine oder andere Kind ist. Ja, man denkt, nun sind es Zwillinge, da können sie doch gleich miteinander spielen. Hm, funktioniert offenbar nicht immer...bei meinen Kindern z.B. hat das nicht gut geklappt, und klappt selbst heute nur phasenhaft, es wechseln sich dann Streit, Konkurrenzerleben und Alleinspielen ab. Die Zwillinge meiner Schwester sind da noch anders, bisher, wobei da auch der Junge die Kommandos gibt...und wer weiß, wie lange sich das Mädel das noch gefallen lässt.
Ich würde wahrscheinlich eher auf Gleichmäßigkeit setzen und vielleicht lieber von zu Hause aus den einen oder anderen Ausflug machen. Aber Kinder, so kleine dazu, müssen m.E., nicht viel Action geboten bekommen. Da kann der tgl. Spaziergang/Laufradfahren zu Tieren auf der Weise z.B. oder an einen See schon spannend genug sein.

EDIT: Jetzt habe ich mir Deinen Beitrag nochmal durchgelesen..., hatte den letzten Abschnitt nicht bis zu Ende gelesen... . ich hoffe mal, die Bemerkung, dass das klien Mädchen Dir Dein leben genommen hat, hast Du Im Überschwall der Emotionen geschrieben, wo eine rationale Sichtweise nicht so gut gelingt..... .

Hm, Mehrlinge sind eine Hausnummer und auch etwas Anderes, als 2 Kinder nah beieinander. Von Anfang an müssen sie sich arrangieren, die Mama teilen. Nie haben sie wirklich die exclusive Aufmerksamkeit, die ein Baby erstmal hat.
Ich hatte (und habe) auch Zeiten, wo ich echt wütend und einfach nur völlig fertig war, aber immer, wenn ich das früher beklagt und bejammert habe (und das darf man), hat mein Mann im Scherz gefragt, welches Kind wir denn nun abgeben wollen... . Und da hat dann mein Hirn wieder eingesetzt zu denken und vernünftig zu arbeiten.
Meine To. ist im Prinzip "herausfordernder" als mein Sohn, früher wie heute. Ist eben so, und mittlerweile weiß ich, dass wir uns sehr ähnlich sind, und es gibt evtl auch deswegen oft Auseinandersetzungen. Dennoch: ich fahre besser, wenn ich immer wieder auf sie zugehe, auch wenn es tw. schwer ist. Es gibt aber keinen anderen Weg, denn ich bis die Erwachsene, ich muss mich eher umstellen, nicht das Kind.

V kann so gar nichts dafür, dass sie bei euch ist und sie kann auch nichts dafür, dass sie anders ist als M. Hättet Ihr nur V, dann wüsstet Ihr gar nicht, wie es mit einem Kind wie M ist. Vielleicht wäre dann V auch gar nicht so.
V kann auch nichts dafür, dass sie für das Wohnwagen/mobilherumgereise nicht so kompartibel ist wie M. Es scheint sie offenbar noch mehr zu stressen als der normale Alltag. Das heisst, nicht sie, nicht das Kleinkind, muss sich anpassen, sondern ihr.
Unsere Urlaube waren immer nach den Kindern ausgerichtet, 2 -3 mal im Jahr Ostsee, weil es für/mit Kleinkindern m.E. ein super Urlaub ist, später sind wir auch geflogen, aber in Familyhotels, bis heute. Auch bis zum 5/6. Lbj. sind wir z.B. immer mittags ins Zimmer zur Mittagsruhe. Ganztagesausflüge haben wir bis 5. Lbj. nicht unternommen. War uns (ok, auch arbeitsbedingt) zu stressig. Ich wollte Kinder, also muss ich auch - für eine Zeit - mich von meinem "alten" Leben in gewisser Weise verabschieden, dafür habe ich ein "neues".
Dann fährt der Wohnwagen eben für die nächste Zeit nicht...., vielleicht ist es aber dann nicht so stressig mit der Kleinen.


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.08.19 22:52 von berlink.


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  Re: campingurlaub mit fast 3 jährigen Zwillingen
no avatar
  littlemeamy
Status:
schrieb am 25.08.2019 22:16
Liebe bado,

dein letzter Satz lässt mich schlucken.

In all deinen Threads, die ich von dir in Erinnerung hab, kam mir V wie das schwarze Schaf der Familie vor (ging das nicht schon direkt nach der Geburt los mit / nach einem längeren Krankenhausaufenthalt?) und wenn ich nun lese "... ich das Gefühl habe, dass mir V nun auch noch mein letztes Hobbys nimmt. Mein Leben hat sie mir schon genommen." macht mich das wahnsinnig traurig. Insbesondere für V selbst, aber auch für eure ganze Familie.

Was muss das für eine Last sein, die du da mit dir herumträgst, wenn das tatsächlich das ist, was du denkst / fühlst.

Eigentlich würde ich jetzt auf deine Frage bzgl. Sommerurlaub nächstes Jahr ganz klar antworten: natürlich fahrt ihr in Urlaub, in einem Jahr tut sich doch noch so viel in der Entwicklung. Von Jahr zu Jahr werden sie verständiger, man kann ihnen Dinge besser erklären, sie werden geduldiger, brauchen mittags keinen Schlaf mehr usw. Nur weil es in diesem Jahr nicht nach deinen Vorstellungen ablief, heißt das nicht zwangsläufig, dass das nun immer so ist.

Ich möchte aber ehrlich sein und mein "aber" anführen, welches sich vom Lesen deiner Beiträge entwickelt hat. Ich weiß nicht, ob es tatsächlich so ist oder ich mir es komplett einbilde, aber zumindest lese ich persönlich dies zwischen den Zeilen raus.
V ist anders als ihre Schwester M, laut deiner Beschreibung anspruchsvoller komplizierter, bockiger. V hat dir das Leben genommen - was ist mit M? Immerhin sind es Zwillinge und du wurdest von beiden am gleichen Tag in den Stand der "ich-muss-allzeit-parat-stehen-Mama" erhoben. Mit M alleine wäre das Leben so viel einfacher...
Ich behaupte jetzt einfach mal, dass V ihre Rolle perfekt spielt. Kinder merken, welches Verhalten ihre Eltern insgeheim von ihnen erwarten. Irre ich mich, wenn ich behaupte, dass du von Vornherein eigentlich schon davon ausgehst, dass V wieder Stunk macht? Zumindest befürchtest du es schon ein Jahr im Voraus für den nächsten Sommerurlaub.
V ist ein feinfühliges Mädchen und setzt alles daran, deine Erwartungen zu erfüllen.
Wie sieht es bei M aus? Erfüllt sie auch deine Erwartungen?
Von diesem Standpunkt aus gesehen würde ich also sagen, dass sich V auch im nächsten Urlaub genau so benehmen wird, wie du denkst.


Liebe bado,
du hast zwei bezaubernde Töchter, die in deinen Augen nicht unterschiedlicher sein können und dennoch gehören sie beide zu euch.
Dein letzter Satz lässt mich nicht los... da spricht so viel Trauer und Wut auf dieses kleine 2- jährige Mädchen. Hast du die Möglichkeit diese deine Gefühle mit irgendwem zu reflektieren? Das muss sich doch schrecklich anfühlen für euch alle.

Traurige Grüße
amy


  Re: campingurlaub mit fast 3 jährigen Zwillingen
no avatar
  HulksMother
schrieb am 25.08.2019 22:32
Ich mag ja auch meine Gewohnheiten und kämpfe jeden Tag um ein paar Minuten mit den Stricknadeln, aber ich käme NIE auf die Idee, meinem Dreijährigen vorzuhalten, dass er mir mein Leben (!!!) genommen hat oder zu denken, dass meine Hobbys für immer vorbei sind. Da stimmen die Verhältnismäßigkeiten so gar nicht. Du hast ein zärtlichrs Wort für einen Wohnwagen, den Du auch noch mit 75 fahren kannst. Du hast eine trotzige, müde, überforderte Dreijährige, die sich nicht wohl fühlt und weinst Deinem „Wohni“ hinterher?
Threenager heißt es nicht umsonst. Und die Autonomiephase dauert gerne mal bis vier und länger und wird in Phasen immer wieder kommen.
Ich habe hier auch so einen Terrorzwerg von 2,5 und die zwei Wochen ohne Kita waren HART, aber so sind manche von den Kleinen eben. Wir haben 20 Euro Eintritt für eine Burgführung bezahlt und mussten nach nicht mal fünf Minuten gehen, da der Trotzanfall episch war. Supi. Danke für nichts Kind.
Da passiert so viel im Kopf, jede Minute... Man muss es nicht entzückend finden und man kann auch mal offen frustriert und wütend sein, wenn schöne Pläne den Bach runter gehen, aber wenn Du glaubst, Du hast es schwer, dann stell Dir mal vor, drei zu sein.


  Re: campingurlaub mit fast 3 jährigen Zwillingen
no avatar
  pmami
schrieb am 25.08.2019 23:51
Liebe bado,

Camping hasse ich auch, deshalb kann ich V so voll und ganz verstehen.

Aber deshalb schreibe ich Dir nicht Weshalb ich Dir schreibe ist, dass etwas in der Beziehung zwischen Dir und V gründlich schief gelaufen ist. Gründe dafür gibt es schon auf den ersten Blick mehr als genug. Ihr hattet eine schwierige und lange KiWu-Zeit. V wurde von den Ärzten "totgesagt", bevor sie geboren wurde, sie kam mit gesundheitliche Komplikationen zur Welt, musste lange im KH bleiben. In all der Zeit hattest Du aber auch noch ein anderes neugeborenes Baby zu versorgen und das war für Dich vermutlich reiner Stress. Mal ganz schmalspurpsychologisch wird diese Zeit vermutlich Auswirkungen auf die Bindungen zu M einerseits und V andererseits gehabt haben. M hat sich vermutlich schneller und einfacher gebunden, ganz einfach, weil sie zu Hause war, während V im Krankenhaus war. Und dann ging irgendwann ein Teufelskreis los und inzwischen ist jede Interaktion zwischen Dir und V wahrscheinlich überladen mit all den aufgestauten Emotionen, unbearbeiteten Traumata, Versagensängsten, Stress, Anspannung und so weiter.

Und vermutlich spiegelt Dir V mit ihrem Verhalten all diese unausgesprochenen Dinge, die in Dir rumoren.

Du musst zurückfinden zu Deinen positiven Gefühlen für V. Die sind da. Du hast nur den Zugang dazu verloren.

Ich habe keinen konkreten Tipp, wo Du die Hilfe finden kannst, die Du benötigst. Aber such die Hilfe. Bitte. Dringend.

Viele Grüße pmami


  Re: campingurlaub mit fast 3 jährigen Zwillingen
avatar  bado8978
Status:
schrieb am 26.08.2019 08:46
GUten Morgen,

also ja, ihr habt alle Recht. V lag lang im Kh und V und ich sind uns wie aus dem Geist geschnitten und natürlich gibt es deshalb oft Streit. ICh gehe seit Jahren zum "Ausheulen" und Rat suchen zu einer Familienhebamme aber ich muss sagen, dass es mir zwar immer kurzfristig etwas bringt aber nicht wirklich den durchschlagende Hilfe langfristig ist.

Es gibt auch mal sehr gute Zeiten mit V und früher sind wir oft mit dem Wohni übers We weg fahren, 3-4 Wochen Urlaub am Stück ebenso. Das war in meiner Erinnerung immer schön und hat Spaß gemacht. Ich glaube, dass V gern weg fährt, denn wenn wir sagen, dass wir am WE weg fahren, dann zählt sie mit den Händen die Tage, bis es Freitag ist und wenn wir sie Freitag mit Wohni aus dem Kiga abholen rennt sie sofort auf den Wohni zu und gibt ihm einen Kuss.

Vllt habt ihr aber Recht und es ist ihr zu viel. Schließlich ist man im Wohni die ganze Zeit draußen, das ist halt nicht so wenn man zu Hause oder im Hotel ist. Ich war bspw noch nie um 9 Uhr bereits auf dem Spieplatz, im Urlaub schon, weil es im WOhni ja nichts gibt. CampiUrlaub spielt sich eben nicht im Wohni sondern draußen ab.

Den ganzen Tag am Campingplatz ist aber auch zu langweilig und Laufrad / Roller / Wutsch fahren machen sie nur kurz, dann ist es ihnen zu anstregend. Vorallem bei uns in der Rhön mit Bergen usw kann ich das sogar verstehen. Daher könnten sie nur im Kiwa hocken und ich müsste sie schieben, dass ist aber mir zu langweilig. Gerne würde ich mit ihnen mal Laufrad/Wutsch/ Roller fahren aber nach einer gewissen kurzen Strecke haben sie keinen Bock mehr und ich müsste 2 Fahrzeuge tragen - nein danke.

Wir sind Besitzer von Jahreskarten vom Holiday Park und Europapark - bisher fanden wir das alle immer total toll. Die Kids hatten ihren Spaß und wir auch. Wir konnten auch bei schlechtem Wetter drin spielen und wenn es gutes Wetter war eben draußen Fahrgeschäfte für Kinder fahren. Dann fielen sie ins Bett und schliefen und das ganze am nächsten Tag nochmal (WE bsp).

Ich glaube mein Problem ist, dass sie (hoffentlich NOCH) nichts allein machen. Ich kann nicht sagen fahrt doch mal mit ihren WUtsch herum, so lange ich noch meinen Kaffee trinken will.

Ich beschreibe euch mal Situationen , die wir neulich hatten, die Balsam für meine Seele sind. Ich habe im Haus rum gewuselt, draußen Wäsche aufgehangen, Blumen verschnitten, Garten gemacht. Die Kids haben im Garten mit Spritzpistolen den Hund und die NachbarsOma nass gespritzt und ihren Spaß gehabt. Dann und Wann kamen sie mal zu mir um mir dies und jenes zu sagen und zu zeigen. Ok, kein Problem. Ich konnte beim Wäsche aufhängen zusehen, wie sie ihren Spaß hatten, wie sie lachend durch den Garten hüpften. Und dann, ja dann, kann ich auch mal wieder eine gewisse Zeit mit ihnen spielen. Aber ich möchte nciht ununterbrochen für sie den Pausenclown spielen und nur damit beschäftigt sein Streit zu schlichten.

Irgendjemand schrieb, dass V sehr empathisch und feinfühlig ist. Ja, das ist sie sehr und sie lebt gut damit, wenn man das auch zu ihr ist. Aber an manchen Tagen kann man das einfach nicht. Dann kann ich keine feinfühligen und verständnisvollen (EHRLICHEN) Worte finden, wenn sie M mal wieder an den Haaren zieht, WEIL........Wenn sie rum heult WEIL sie nicht als Erste aus dem Auto geholt wurde.


zum Thema Hotel: Wir waren einmal in einem Familienhotel hier in der Nähe. Das war der reinste Horror: Noch mehr als mit Wohni. Das Zimmer mit den Kinderbetten ging nicht wirklic RICHTIG zu verdunkeln. Es war nicht ihr Bett, nciht ihr Zimmer. V schlief noch schlechter als sonst. Dann ins hoteleigene Schwimmbad. Dann zum Mittagessen aufs Zimmer, umziehen, zurück zum Restaurant, dann wieder umziehen zum Schlafen. Nach dem Schlafen wieder umziehen zum Schwimmbad, usw usw. Wir waren gefühlt nur am umziehen. Und dann mein Scharm wenn es unter dem Tisch aussah wie bei den Schweinen, V hat einmal vor Wut den kompletten Tisch abgeräumt. Alles lang unten in Scherben - no way . Da ist mit Camping lieber. Da kann ich mich mt Badehose an den Tisch setzen, da kann was runter fallen, egal, nur der Vorzeltteppich und keine 50 anderen Gäste im Raum. Es ist leise und keine 50 anderen Kinder blärren rum. In dem Hotel gab es eine Spielecke im Restaurant. Die Idee dahinter war vermutlich, dass die Kinder dort hingehen konnten, während die Eltern noch ihren Wein in RUHE austrinken sollten . Pustekuchen bei unseren Kindern. Ich musste natürlich mit obwohl wir einen Tisch direkt neben der Spielecke hatten . Ich musste mich direkt an die Spielecke setzen, also nix mit Wein und in Ruhe Essen.

Ich weiß ihr seid hier alle super gerne Mama und nichts ist euch zu viel für eure kinder. Ich verlinke ich euch mal einen Post einer anderen Seite, die genau das "bespricht" wie ich mich manchmal , vllt auch oft, mit den Kindern fühle.

[www.urbia.de]

(ICh hoffe, dass die Seite geht).



Vllt hat auch noch jemand einen Rat, der auch Camping macht, was wir vllt vergessen haben oder wie sie ein ähnliches Problem gelöst haben. Ich finde es schade, dass immer sofort auf jedem, der sich hier nicht super Mama präsentiert herum gehackt wird. Es ist doch toll, wenn ihr so super mit euren Kindern umgehen könnt aber das ist nicht bei jedem so und man weiß vor einer Schwangerschaft nie, was man für ein Kind bekommt. Wenn ich 2 Kinder wie M hätte, würde icg vermutlich noch 5 weitere dazu bekommen.


  Re: campingurlaub mit fast 3 jährigen Zwillingen
no avatar
  HulksMother
schrieb am 26.08.2019 09:06
Zitat
bado8978
GUten Morgen,

also ja, ihr habt alle Recht. V lag lang im Kh und V und ich sind uns wie aus dem Geist geschnitten und natürlich gibt es deshalb oft Streit. (...)

Ich beschreibe euch mal Situationen , die wir neulich hatten, die Balsam für meine Seele sind. Ich habe im Haus rum gewuselt, draußen Wäsche aufgehangen, Blumen verschnitten, Garten gemacht. Die Kids haben im Garten mit Spritzpistolen den Hund und die NachbarsOma nass gespritzt und ihren Spaß gehabt. Dann und Wann kamen sie mal zu mir um mir dies und jenes zu sagen und zu zeigen. Ok, kein Problem. Ich konnte beim Wäsche aufhängen zusehen, wie sie ihren Spaß hatten, wie sie lachend durch den Garten hüpften. Und dann, ja dann, kann ich auch mal wieder eine gewisse Zeit mit ihnen spielen. Aber ich möchte nciht ununterbrochen für sie den Pausenclown spielen und nur damit beschäftigt sein Streit zu schlichten.
(...)

Ich weiß ihr seid hier alle super gerne Mama und nichts ist euch zu viel für eure kinder. Ich verlinke ich euch mal einen Post einer anderen Seite, die genau das "bespricht" wie ich mich manchmal , vllt auch oft, mit den Kindern fühle.

[www.urbia.de]

(ICh hoffe, dass die Seite geht).



Vllt hat auch noch jemand einen Rat, der auch Camping macht, was wir vllt vergessen haben oder wie sie ein ähnliches Problem gelöst haben. Ich finde es schade, dass immer sofort auf jedem, der sich hier nicht super Mama präsentiert herum gehackt wird. Es ist doch toll, wenn ihr so super mit euren Kindern umgehen könnt aber das ist nicht bei jedem so und man weiß vor einer Schwangerschaft nie, was man für ein Kind bekommt. Wenn ich 2 Kinder wie M hätte, würde icg vermutlich noch 5 weitere dazu bekommen.

Das kann ich im Grunde so unterschreiben. Wenn ich in Ruhe putze und er friedlich Lego baut, das sind Glücksmomente. Und dann fliegen aus heiterem Himmel die Klötze.

Ich fühl mich maximal 40 % der Zeit als gute Mutter, 60 % sind eher ähem. Das habe ich akzeptiert und ich versuche besser zu sein.
Wir werden alle von den Anforderungen der modernen Elternschaft extremst gefordert. Zwillingsmütter noch so viel mehr. Es ist normal, seine Trotzphasenkinder mal so richtig zu verfluchen. Welcher gesunde Mensch findet es schon toll, Anweisungen entgegen zu nehmen und stupide Handlungen immer wieder auszuführen?“ Mama komm Zug spielen“ löst inzwischen Entsetzen in mir aus und ich hasse es, am Wochenende nicht in Ruhe wenigstens einen Kaffee trinken zu können, da der Zwerg so viel Energie hat, dass er die Wohnung zerlegt. Ich hasse es Sonntags um 7:30 auf Spielplätzen zu stehen und BALL zu spielen, nach den Regeln eines 2,5 jährigen. Ich liebe mein Kind über alles aber seine Freizeitgestaltung fordert mich. Es ist eine Phase und so ist Elternsein. Kompromisse mit sich.


  Re: campingurlaub mit fast 3 jährigen Zwillingen
avatar  bado8978
Status:
schrieb am 26.08.2019 09:09
Zitat
littlemeamy

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass V ihre Rolle perfekt spielt. Kinder merken, welches Verhalten ihre Eltern insgeheim von ihnen erwarten. Irre ich mich, wenn ich behaupte, dass du von Vornherein eigentlich schon davon ausgehst, dass V wieder Stunk macht? Zumindest befürchtest du es schon ein Jahr im Voraus für den nächsten Sommerurlaub.
V ist ein feinfühliges Mädchen und setzt alles daran, deine Erwartungen zu erfüllen.
Wie sieht es bei M aus? Erfüllt sie auch deine Erwartungen?
Von diesem Standpunkt aus gesehen würde ich also sagen, dass sich V auch im nächsten Urlaub genau so benehmen wird, wie du denkst.
amy

Liebe Amy,

natürlich ist es manchmal so , dass man sich eine selbst erfüllende Prophezeiung macht. Aber an diesem We war es ganz anders. Den Platz kannten wir bereits - ich wusste, dass es dort viel für die Kinder gibt. Ich habe mich richtig gefreut. Meine Stimmung war super. Samstag Vormittag war alles auch noch toll und beim gemeinsamen Mittagsschlaf sagte ich noch zu meinem Mann, dass wir lange keinen so schönen Vormittag mehr hatten. Und nach dem Mittagsschlaf ging es dann los. Und wurde Sonntag noch viel schlimmer. Ich lasse mir oft sagen , dass ich das Problem bin, denn oftmals sind es eben die Eltern, die Fehler machen und das überträgt sich ganz klar auf die Kinder aber diesmal hatte ich so gute Laune.....

M ist eben ganz unkompliziert. Da sie auch keine 50000x am tag wegen "Kleinigkeiten" rum schreit fällt es überwiegend einfacher tröstende und gute Worte zu finden, WENN sie mal heult und motzt. Ich habe schon früher immer gesagt: Wenn ich 10000mal die Polizei rufe und die kommt mit Tatü Tata und dann stehe ich am Zaun und sage: ich wollte nur mal gucken wie schön eure Auto ist oder dass ich mir nicht sicher ob meine Katze gerade vom Baum nicht herunter kommt, dann kommt Polizei / Feuerwehr beim 100001 Anruf auch nicht mehr unbedingt mit Tatü Tata, weil sie wissen: Ach, die Familie H., die haben sowieso wieder nix.
Mein Empathie Fass bei V ist meist morgens nach 1h schon leer, weil ich schon gefühlt 1000mal heraus geschöpft habe. Bei M ist es eben erst Abends leer, wenn wir ins Bett gehen.

Ich wünsche mir eigentich nichts mehr, als dass ich mal zuschauen kann, wie meine Kinder spielen, ob zusammen oder getrennt und ich da sitzen kann und mich erfreuen kann, wie sie glücklich sind. Ich bin immer Mitspieler oder Streitschlichter. Aber als Mitspieler (zb in einem Orchester) kann ich nie das ganze Stück sehen. Deshalb gibt es dafür ja jemanden, der nennt sich Dirigent. Ich bin gewillt mit meinen Kindern zu spielen. Zuhause machen wir so viel: Kartoffeldruck, Sandbild machen, ich mache mit ihnen Kinderschminken usw usf. Aber ich bin einfach müde, ständig den Clown zu geben und dann will ich wenigstens im "Urlaub" , dass sie auch mal allein etwas machen, wo es doch in fremder Umgebung für Kinder immer viel zu entdecken gibt. ZUhause kann ich ja noch verstehen, dass man immer mal einen neuen Impuls geben muss, da Zuhause ja langweilig ist aber in fremder Umgebung und dann noch draußen, kann man doch viel mehr machen als bpsw in einer 20qm Wohnklo -wohnung. (als Übertreibung geschrieben)


  Re: campingurlaub mit fast 3 jährigen Zwillingen
avatar  bado8978
Status:
schrieb am 26.08.2019 09:15
Zitat
HulksMother
Das kann ich im Grunde so unterschreiben. Wenn ich in Ruhe putze und er friedlich Lego baut, das sind Glücksmomente. Und dann fliegen aus heiterem Himmel die Klötze.

Ich fühl mich maximal 40 % der Zeit als gute Mutter, 60 % sind eher ähem. Das habe ich akzeptiert und ich versuche besser zu sein.
Wir werden alle von den Anforderungen der modernen Elternschaft extremst gefordert. Zwillingsmütter noch so viel mehr. Es ist normal, seine Trotzphasenkinder mal so richtig zu verfluchen. Welcher gesunde Mensch findet es schon toll, Anweisungen entgegen zu nehmen und stupide Handlungen immer wieder auszuführen?“ Mama komm Zug spielen“ löst inzwischen Entsetzen in mir aus und ich hasse es, am Wochenende nicht in Ruhe wenigstens einen Kaffee trinken zu können, da der Zwerg so viel Energie hat, dass er die Wohnung zerlegt. Ich hasse es Sonntags um 7:30 auf Spielplätzen zu stehen und BALL zu spielen, nach den Regeln eines 2,5 jährigen. Ich liebe mein Kind über alles aber seine Freizeitgestaltung fordert mich. Es ist eine Phase und so ist Elternsein. Kompromisse mit sich.

Das hast du schön geschrieben. Ich hasse Spielplätze, weil ich mich entweder langweile wenn sie mich nicht brauchen aber Buch lesen geht auch nicht weil alle 1-2 Min doch jemand meine Hilfe braucht. Ganz zu schweigen, dass nach 10 Min sowieso eins Schreit, weil xy jetzt das und das gemacht hat oder weil sie jetzt schaukeln wollen, Seilbahn fahren oder wippen und das geht alles noch nciht allein.


  Re: campingurlaub mit fast 3 jährigen Zwillingen
no avatar
  pmami
schrieb am 26.08.2019 09:49
Das, was Du erwartest klappt erst so mit vier oder fünf. Davor ist man leider Alleinunterhalter. Und keine Sorge, ich bin auch keine supermutter und habe das auch gehasst. Das ist alles normal, auch in diesem Ausmaß des anstrengend sein.

Eine Hebamme kennt sich mit Schwangerschaft, Geburt und Babys aus. Von Deinen Problemen hat sie so wenig Ahnung, wie ich von Raumfahrttechnologie. Bitte auch Dur fachliche Hilfe, kein Heititei.

Du würdest bei Zahnschmerzen doch auch nicht zur Hebamme gehen, oder?

Alles Gute und viel Kraft für Dich.

Viele Grüße pmami


  Re: campingurlaub mit fast 3 jährigen Zwillingen
avatar  manschgerl
Status:
schrieb am 26.08.2019 09:57
Ohne die anderen Antworten gelesen zu haben, ich muss dir kurz auf deinen letzten Satz was schreiben... V. hätte dir dein Leben genommen! Bitte versuche aus dieser Einstellung ganz schnell wieder rauszufinden! V. spürt das du so denkst, ganz sicher. Und das führt immer mehr in den Teufelskreis rein. Je mehr du sie ablehnst (wenn auch nur unterbewusst) und je mehr dir M. lieber ist (wenn auch nur unterbewusst) desto mehr wird V. nach deiner Aufmerksamkeit schreien (durch ihr Verhalten). Kann nicht der Papa mit M. mal alleine ins Hotel fahren für ein zwei Tage und du unternimmst mit V. was allein? Konzentrierst dich nur auf sie, fragst sie was sie gern machen möchte. Du musst unbedingt wieder eine positive Einstellung deiner Tochter gegenüber gewinnen.

Meine mittleres Kind ist auch das anstrengendste von unseren dreien. Sie ist ein Wirbelwind und kann auch ewig nerven, wenn sie nicht so will wie der Rest der Familie. Manchmal (leider zu selten) nehme ich mir auch ganz bewusst nur Zeit für sie alleine. Und das tut ihr sehr gut und entspannt vieles.

Und was das Thema Wohnwagen angeht, also dass das nun vorbei sein soll, ich glaube du siehst momentan alles schwarz. Deine Kinder werden älter und können dann natürlich allein mal raus aufn Spielplatz, finden Hobbies usw. Ich kenne einige Familien, die regelmäßig campen und das als sehr erholsam empfinden, weil die Kids nur unterwegs sind allein, die Kids sind älter, so ab 5 Jahren wird es entspannter.

Wünsch dir was.
Lg manschgerl


  Re: campingurlaub mit fast 3 jährigen Zwillingen
avatar  bado8978
Status:
schrieb am 26.08.2019 10:27
Zitat
pmami
Das, was Du erwartest klappt erst so mit vier oder fünf. Davor ist man leider Alleinunterhalter. Und keine Sorge, ich bin auch keine supermutter und habe das auch gehasst. Das ist alles normal, auch in diesem Ausmaß des anstrengend sein.

Eine Hebamme kennt sich mit Schwangerschaft, Geburt und Babys aus. Von Deinen Problemen hat sie so wenig Ahnung, wie ich von Raumfahrttechnologie. Bitte auch Dur fachliche Hilfe, kein Heititei.

Du würdest bei Zahnschmerzen doch auch nicht zur Hebamme gehen, oder?

Alles Gute und viel Kraft für Dich.

Viele Grüße pmami

Ich glaube meine Hebamme ist schon die richtige dafür, denn sie ist ausgebildete EEH Beraterin /Trainerin (oder wie man das nennen mag) und macht nur noch solche Tätigkeiten, die Familienprobleme angehen. So bin ich auch zu ihr gekommen. Was nützt mir ein kinderloser Psychotherapeut wenn ich fragen zum Umgang mit meinen Kids habe? Ich denke, dass sie genau die Richtige für mich ist , ich fühle mich bei ihr gut aufgehoben und kann mit ihr ganz offen über alles reden. Urteile nicht über jemanden, den - und dessen Kenntnisse du nicht kennst. Auf diese Hebamme lasse ich nichts kommen aber auch ein Gespräch mit Psychotherapeuten / Hebamme / Freundin usw wird nie Wunder bewirken. Entweder man ist eine Vollblut Mutter oder eben nicht. Mein Vater ist zb jemand, der kann 100 % den ganzen Tag mit Kindern verbringen, der ist richtiger Vollblut Papa. Der kann eine ganze Woche nur die Kinder bespaßen und das macht ihm auch noch Spaß und Freude. Ihn langweilt es nicht Stunden auf dem Spielplatz zu sitzen oder 10000 runden Pferd um den Tisch zu spielen, während die Kinder auf seinem Rücken sitzen und reiten.
Der findet immer und ohne Lehrbuch die richtigen Worte, ist geduldig und einfühlsam. Ich bin es eben nicht und werde es nie sein und meine Kinder werden (hoffentlich zumindest) auch groß werden, wenn auch nciht so super toll wie bei manch anderen vllt (vllt aber auch doch, wer mag das beurteilen, was toll ist?). Ich nutze dieses Forum manchmal einfach nur um Rat zu suchen oder mich mal auszukotzen. So hat es mir zb sehr geholfen den Thread bei urbia zu lesen und zu wissen, dass einige Eltern eben genauso denken wie ich und die Kinder daran auch nicht gestorben sind.


  Re: campingurlaub mit fast 3 jährigen Zwillingen
avatar  bado8978
Status:
schrieb am 26.08.2019 10:33
Zitat
manschgerl
Und was das Thema Wohnwagen angeht, also dass das nun vorbei sein soll, ich glaube du siehst momentan alles schwarz. Deine Kinder werden älter und können dann natürlich allein mal raus aufn Spielplatz, finden Hobbies usw. Ich kenne einige Familien, die regelmäßig campen und das als sehr erholsam empfinden, weil die Kids nur unterwegs sind allein, die Kids sind älter, so ab 5 Jahren wird es entspannter.

Wünsch dir was.
Lg manschgerl

Ich glaube auch, dass es mit den Jahren entspannter wird, wenn sie selbstständiger werden. Das haben mir auch schon andere Camper gesagt.

Eine Frage am Camper. Nehmt ihr Spielzeug mit zum Camping? Wir haben immer nur Sandspielzeug /Spritzpistole und 2 Spielzeuge (Wohni Puzzle) mit. Nehmt ihr mehr mit? Im Sommerurlaub hatten wir alle möglichen Fahrzeuge dabei und keins wurde länger als 5 Min genutzt. Bälle haben wir noch dabei und Hundeleine, weil sie gerne Hund spielen und wir einen Hund haben. smile




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