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  Re: Job-Frust
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  Poldi91
schrieb am 21.08.2019 11:42
Zitat
KausB
Ich möchte dich wirklich nicht demotivieren,
hier gab es genau ein halbes Jahr eine Tierphysiotherapie.
Mangels Kunden wurde die geschlossen.
Es lief so gar nicht.

Das ist natürlich schade. Darf ich fragen, für welche Tiere? Mobil oder als Praxis?
Wir wohnen hier in einer Pferde- und Hundehochburg (Kreis Warendorf) und ich hoffe, dass ich mir hier einen Kundenstamm aufbauen kann. In unser Nachbarschaft gibt es eine Hundeschule, ich will meine Nachbarin mal ansprechen, ob ich dort Fleyer auslegen könnte. Ein andere Nachbar hat über 80 Pferde, ist sehr erfolgreich in der Zucht und achtet auch Weideland von uns. Weitere Reiterhöfe im Dorf sind auch vorhanden, auch teilweise bis 80 Pferden pro Hof. Dadurch, dass ich dort geritten bin, bzw. meine Tochter noch, hoffe ich auch von dort Kundschaftvz bekommen.
Ich würde ja auch erst mal neben meinem Job mobil starten, sprich ich hätte weiter mein Einkommen und schaue dann, wie es sich entwickelt. Großartig Investitionskosten habe ich auch nicht. Klar, die Ausbildung selber ist teuer. Aber das interessiert mich auch einfach sehr und würde mir auch privat zu Gute kommen (Pferde, Ziegen, Katzen, Hühner und Kaninchen haben wir).


  Re: Job-Frust
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  pebbles30
schrieb am 21.08.2019 14:25
Das wird sicher auch ein Unterschied sein.

Ihr wohnt dort, ihr kennt die Leute, du kennst einen Pferdezüchter, der noch dazu Land von euch pachtet.
Ihr seit dort schon verwurzelt und baut nicht etwas aus dem Nichts heraus aus.


Freunde der Familie, da war der Vater schon Tierarzt, der eine Sohn wurde auch Tierarzt. Würde der jetzt wieder in den Heimatort ziehen und da irgendetwas mit Tieren machen, würde das auch laufen. Weil das Dorf und die Umgebung schon die Familie kennen.
Macht das jemand auf, den noch keiner kennt, wäre das wieder etwas anderes.


VG pebbles


  Re: Job-Frust
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  pmami
schrieb am 23.08.2019 08:16
Ich finde Deine Begeisterung toll und freue mich sehr für dich. Ich würde dir aber gerne ans Herz legen, Dir genau zu überlegen, ob du Dir während der Weiterbildung mehr Freiraum schaffen kannst.

Zur Zeit hast du einen 20 Stunden Job, zwei noch recht kleine Kinder, einen Haushalt, den du alleine wuppst, diverse Tiere und waren da nicht auch noch betagte Schwiegereltern? Das ist mehr, als ich auf dem Teller habe und ich könnte nicht nebenbei mich mal eben noch in die Grundlagen der Pferdeanatomie einarbeiten.

Gibt es die Möglichkeit, dass du für die zwei Jahre unbezahlten Urlaub bekommst? Oder nochmal Elternzeit nimmst? Dann könntest Du morgens in aller Ruhe konzentriert lernen und nachmittags wärst du für Kinder, Haushalt und Tiere da.

Die Sicherheit des festen Jobs behältst du dann quasi im Hintergrund.

Viele Grüße pmami


  Re: Job-Frust
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  HulksMother
schrieb am 23.08.2019 10:40
Ich hoffe, dass Du mit Deinem Enthusiasmus vor allem Deinen Mann überzeugen kannst. Seine Rückendeckung ist die wichtigste!


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  Re: Job-Frust
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  Poldi91
schrieb am 23.08.2019 17:54
Zitat
pmami
Ich finde Deine Begeisterung toll und freue mich sehr für dich. Ich würde dir aber gerne ans Herz legen, Dir genau zu überlegen, ob du Dir während der Weiterbildung mehr Freiraum schaffen kannst.

Zur Zeit hast du einen 20 Stunden Job, zwei noch recht kleine Kinder, einen Haushalt, den du alleine wuppst, diverse Tiere und waren da nicht auch noch betagte Schwiegereltern? Das ist mehr, als ich auf dem Teller habe und ich könnte nicht nebenbei mich mal eben noch in die Grundlagen der Pferdeanatomie einarbeiten.

Gibt es die Möglichkeit, dass du für die zwei Jahre unbezahlten Urlaub bekommst? Oder nochmal Elternzeit nimmst? Dann könntest Du morgens in aller Ruhe konzentriert lernen und nachmittags wärst du für Kinder, Haushalt und Tiere da.

Die Sicherheit des festen Jobs behältst du dann quasi im Hintergrund.

Viele Grüße pmami

Hi Pnamie, lieben Dank für deine Anregungen.

Ich arbeite 12 Stunden in der Woche auf zwei Tage verteilt. Von daher kann ich die anderen Tage vormittags gut Zeit einplanen für die Weiterbildung. Aber du hast gut aufgepasst, ich habe zwischendurch mal auf 20 Stunden aufgestockt. Elternzeit habe ich komplett eingereicht, habe immer während der Elternzeit gearbeitet. Sonderurlaub würde ich niemals durch bekommen, wir haben so viel zu tun und sind eh zu knapp besetzt.

Meine Schwiegereltern sind zum Glück noch top fit und schmeißen hier den Großteil der Hofarbeit (außer meine Tiere und etwas Gartenarbeit direkt bei uns am Haus, das mache ich selber). Meine Eltern sind noch keine 60 und sowieso fit. Von daher passt das jetzt ganz gut. Klar, man weiß nie, wann sie Hilfe benötigen werden, aber das kann man schlecht mit einplanen.

Ein bis Zwei Wochenenden würde ich zum Seminar müssen, den Rest muss ich mir zu Hause erarbeiten.

Weißt du, ich bin soooooo unzufrieden in meinem jetzigen Job. Schon seit fast 10 Jahren und ich bin erst 35. Wenn ich mir vorstelle, dass ich das die nächsten 35 Jahre machen soll und mir dann vorstelle, dass ich ja über Kurz oder lang die Stunden aufstocken müsste, könnte ich echt heulen...

Ich hoffe einfach, dass ich das packe. Ich will das. Und wenn es dann nichts werden sollte, kann ich mir keinen Vorwurf machen, es nicht versucht zu haben.

Lg


  Re: Job-Frust
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  Poldi91
schrieb am 23.08.2019 17:55
Zitat
HulksMother
Ich hoffe, dass Du mit Deinem Enthusiasmus vor allem Deinen Mann überzeugen kannst. Seine Rückendeckung ist die wichtigste!

Wir haben viel gesprochen und er steht mittlerweile hinter mir.


  Re: Job-Frust
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  Lave
Status:
schrieb am 28.10.2019 12:44
Mit Kind bewerben? Nogo!
Ich hab ne zeitlang mein Kind weggelassen und erst bei den Vorstellungsgsprächen die Katze aus dem Sack gelassen. Keine Chance!
Erstens sind Kinder ja stäääändig krank und der Arbeitgeber mag das nicht und das dieses Unflexible. Die Kita macht erst um 7 auf? Sie müssen aber ab 6:30 arbeiten!
Selbst bei 40h-Jobs hast du das Drama, das ist nicht nur bei 20 Stunden so. Egal, wie du es drehst, wir leben in einer kinderfeindlichen Gesellschaft!


  Re: Job-Frust
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  henriette
schrieb am 28.10.2019 14:42
Also das kann ich so pauschal nicht sagen. Wenn ich überlege, wie kinderfreundlich/elternfreundlich ich als Arbeitgeberin bin. Leider wird einem das auch nicht unbedingt gedankt...Bei mir musste niemand Kinder im Gespräch verschweigen, habe eine dreifache, alleinerziehende Mutter eingestellt, gerade weil ich dachte, sie könnte besonders gut organisieren. Leider war sie Alkoholikerin und dem Job dann nicht wirklich gewachsen.... So kann es einem auch gehen.




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