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  Anderer Nachname als sein/e Kinder?
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  Annym
schrieb am 19.04.2019 21:22
Wer hat unterschiedliche Nachnamen? Heißt mit Nachnamen anders als sein/e Kind/er?
Und wie kommt ihr und eurer/re Kind/er damit damit zurecht?

Ich stehe vor diesem Punkt. Heirate erneut und möchte gern den Namen meines Ex ablegen und den Namen meines Zukünftigen annehmen.
Meine Kinder aus erste Ehe werden den Namen meines Ex, ihres Vaters, behalten (er stimmt einer Einbenenning nicht zu, ist ja sein Recht), meine Kinder aus zweiter Ehe dann den anderen Nachnamen haben so wie ich und ihr Vater, mein neuer Mann, dann auch.
Und das fühlt sich ganz komisch an für uns alle.
Die Kinder wollen auch gern den Nachnamen wechseln, dürfen sie ja aber nicht wegen ihres Vaters.
So. Doppelname kommt für mich nicht in Frage, klingt super blöd und ich will namentlich wirklich weg von meinem Ex (zu viel vorgefallen). Und mein Zukünftiger will such nicht so heißen wie mein Ex, auch verständlich. Aber dass einige meiner Kinder, die ja bei mir leben (ihren Vater sehen sie Standart alle 2 Wochenenden, sonst kümmert er sich auch nicht, ihr Stiefvater ist ihnen mehr Vater als ihr leiblicher Vater), anders heißen als ich und diese namentliche Verbindung nicht mehr besteht, fühlt sich ganz seltsam an.

Und die Auswirkungen im Alltag, die sind mir noch alle gar nicht wirklich bewusst.
Fragte mich mein eines Kind, wie das dann auf der Telefonliste der Schule stehen wird (klar, dann eben unterschiedliche Nachnamen bei Kind und Mutter) und muss ich dann wirklich immer mit Geburtsurkunde des Kindes rumlaufen, um nachzuweisen, dass es mein Kind ist? Mir wird ganz mulmig bei dieser Vorstellung.
Und die Vorstellung von zwei Nachnamen an der Türklingel oder wie bespricht man seinen AB? "Hallo, dies ist der Anschluss von Familie Müller und Familie Schmidt..."? "Hallo, hier wohnen Bert, Anna, Lucy und Lara Müller und Lisa und Leo Schmidt..."? Bäh, als wär man keine Einheit, keine feste Familie.

Ich weiß, es sind nur Namen. Heutzutage ist es normal, dass in einer Familie jedes Mitglied seinen eigenen Nachnamen hat und so weiter und so fort.
Trotzdem.

Wieso nur hat in diesem Punkt der Vater mehr Rechte als die Mutter?
Denn Namensänderung geht nur mit seiner Zustimmung, bleibt die aus, muss das Kind seinen Namen behalten. Familiengerichte ändern das ja nur, wenn das Kindswohl gefährtet ist und dies ist ja nicht der Fall, wenn das Kind nur durch die Problematik mit unterschiedlichen Nachnamen durch muss. Ok, das deutsche Rechtssystem soll hier nicht Thema sein.

Kann mir jemand sagen, wie er das "Namensproblem" gelöst hat, wie lange es gedauert hat, sich daran zu gewönen, dass Mutter und Kind/er unterschiedlich heißen und wie man sich das "Schönreden" kann? Und eben Alltagstipps geben? Wie z.B. AB besprechen und so. Wie habt ihr das gelöst und umgesetzt im Alltag sodass ihr euch doch wie eine Familie fühlt?


  Re: Anderer Nachname als sein/e Kinder?
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  Hamamelis71*
schrieb am 19.04.2019 22:53
Ich kann dazu nicht viel schreiben, aber einige Bekannte haben dieses Problem auch. Wahrscheinlich gewöhnt man sich daran.

Ich habe einen Doppelnamen, benutze meist nur meinen Mädchennamen, der Familienname ist ein Allerweltsnamem wobei mein Mädchenname auch nicht so toll ist. Unser Sohn hat also den Namen von meinem Mann. Bislang gab es noch nie Probleme, wenn ich nur den Mädchennamen benutzt habe und mein Sohn den Familiennamen.

Allerdings kann ich nie verstehen, wenn eine unverheiratete Mutter dem Kind bewusst den Namen vom Vater gibt. Das wäre für mich nie in Frage gekommen, wenn ich nicht verheiratet gewesen wäre. Da ich meinen Mädchennamen auch nicht so toll fand, habe ich mich für einen Doppelnamen entschieden. Notfalls könnte ich einen Namensbestandteil einfach ablegen.

Auf der Klassenliste meines Sohnes ist es aufgrund von Patchwork Situationen oder anderen Gründen so, dass etliche Kinder einen anderen Nachnamen als die Mutter oder den Vater haben. Scheint also normal zu sein.


  Re: Anderer Nachname als sein/e Kinder?
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  pmami
schrieb am 19.04.2019 23:01
Ich erzähle dazu mal kurz unsere Geschichte:

Ich war mit dem Vater meines großen Sohnes nicht verheiratet. Wir hatten also unterschiedliche Nachnamen - nennen wir sie X und Y - und der Große hieß Y, wie ich. Das blieb natürlich auch so nach der Trennung. Dann lernte ich meinen jetzigen Mann kennen und wir heirateten. Ein Doppelname kam für mich nie in Betracht. Hätte ich den Namen meines Mannes angenommen, wäre mein Großer mit seinem Namen "alleine" gewesen, weil sein Vater ja auch schon anders hieß. Das kam für mich nie in Frage. Ich glaube aber, dass ich selbst wenn auch der Vater meines Sohnes Y hieße, ich immer gesagt hätte, ich will so heißen, wie mein Kind. Ich hatte hingegen kein Problem, anders zu heißen, als mein Mann. Aber mein Mann wiederum wollte gerne, das wir denselben Namen haben, um auch nach außen eine Einheit und eine Familie zu sein.

Winige Jahre später nahmen wir ein Pflegekind auf, dass mit Nachnamen Z heißt. Eine Namensänderung ist nicht möglich. Im Nachhinein wäre es vielleicht sogar besser gewesen, mein Mann hätte seinen alten Namen behalten, denn dann wäre es einfach bunt gemixt gewesen. So heißen mein Mann und ich Y und unser Kind Z. Andererseits - heutzutage ist das auch nicht mehr ungewöhnlich.
Ich bin in den letzten sieben Jahren vielleicht dreimal darauf angesprochen worden und meine Standardantwort ist "Wir sind eine moderne Patchworkfamilie".

Eine Sorge kann ich Dir also nehmen. Niemand wird von Dir einen Nachweis verlangen, dass Du die Mutter bist. Ich stehe ja nicht mal in der Geburtsurkunde meines Kindes drin. Probleme habe ich deshalb nie gehabt. In den Telefonlisten stehen bei uns viele Kinder mit anderen Namen als ein Elternteil drin und an den Türklingeln gibt es auch häufiger zwei Namen als einen. Wie gesagt, heute ist das fast normaler als das umgekehrte Beispiel, dass alle denselben Nachnamen haben.

Auf dem Anrufbeantworter nennen wir weder Nachname noch Vorname. Aber wenn ich den Anrufbeantworter unbedingt mit Namen besprechen wollte, würde ich sagen, hier ist Familie Y/Z.

Der Vater hat in dieser Frage übrigens nicht mehr Rechte als Du. Denn wenn der Vater eine neue Frau kennenlernen würde, sie heiratet, ihren Namen annimmt und dann möchte, dass Eure gemeinsamen Kinder auch so heißen, wie sie, dann ist dazu Deine Zustimmung erforderlich. Gott sei Dank! Denn stell Dir vor, sonst würden deine Kinder ja so heißen, wie die Neue Deines Ex.

Und zur eigentlichen Kernfrage: Wir sind eine Familie. Trotz unterschiedlicher Nachnamen. Punkt.

Viele Grüße pmami


  Re: Anderer Nachname als sein/e Kinder?
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  littlemeamy
Status:
schrieb am 19.04.2019 23:04
Hallo,

wir sind zwar keine Patchwork Familie, aber haben trotzdem unterschiedliche Nachnamen.

Ich habe bei der Hochzeit meinen Mädchennamen behalten, des ganze bürokratische Ändern von Papieren usw. war mir zu doof LOL

Dann wurde ich schwanger und es stand die Frage im Raum, welchen Nachnamen unser Kind bekommen soll. Ich hatte nie ein Problem damit, ihm den Namen vom Vater zu geben. Mein Gedanke: ich hab das M-chen im Bauch gehabt, ihn geboren - ich weiß, dass er zu mir gehört!

Gut, der Kleine wird erst 2 und wer weiß, welche Situationen noch auf uns zukommen werden, aber bisher hatte ich noch niemals Probleme damit. Nicht beim Kinderarzt, nicht bei der Anmeldung in der Kita, nicht im Urlaub allein mit ihm. Überall schreibe ich natürlich brav unsere unterschiedlichen Nachnamen in die Formulare, aber es hat noch nie jemand was dazu gesagt. Und wenn mich jemand mit dem Nachnamen vom Kind anspricht, reagier ich da genauso drauf (und verbessere halt, wenn ich weiß, dass irgendwas ausgefüllt werden muss. Ansonsten spar ich mir des).
In 3 Wochen geht's das erste Mal mit dem Flieger in den Urlaub. Der Papa kommt zwar auch mit, aber ich möchte gezielt erstmal alleine mit dem M-chen an den Schalter und bin gespannt. Vorsorglich werde ich eine Kopie von der Geburtsurkunde mitnehmen, bisher war dies nie notwendig.

Ich hätte sogar die Möglichkeit kostenfrei den Namen von Mann und Kind anzunehmen und hab mir das in der Schwangerschaft offen gehalten, aber ich hab da nach der Geburt ehrlich noch nie weiter drüber nachgedacht. Passt schon so, wies ist.


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  Re: Anderer Nachname als sein/e Kinder?
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  meinemein
Status:
schrieb am 20.04.2019 10:01
Ich habe wieder geheiratet, als die Kinder in der Grundschule waren.
Der Name vom Ex ging gar nicht mehr für mich und ein Doppelname kam ebenfalls nicht in Frage.
Ich habe damals mit den Kindern gesprochen, ob es ihnen wichtig ist, dass wir den gleichen Familiennamen haben (für sie hätte ich sogar einen Doppelnamen genommen).

Den Kindern war das total egal und wir alle hatten mit dieser Wahl keine Probleme.
Alles was ich machen musste, war an der weiterführenden Schule, dass ich bei Elternabenden sagen musste ich bin Frau x - Mutter von Kind- y.
Weil es eben anonymer ist und vor allem die Lehrkräfte in den Nebenfächern nicht so den Einblick in die Familienverhältnisse haben. Das sehe ich allerdings nicht als Problem.

Umschreibung der Kinder finde ich generell nicht so gut. Man hat sich irgendwann einmal bewusst für einen gemeinsamen Namen entschieden. Die Kinder stammen aus dieser Verbindung und werden auch mit einem anderen Familiennamen immer noch die Kinder mit dem Ex sein. Und das ist auch gut so.

Was ist aber, wenn die neue Ehe auch scheitert?
Das wünscht man zwar niemanden, aber eine Garantie gibt es eben nie.
Dann stehen die Kinder da mit einem Nachnamen, zu dem sie nicht wirklich einen Bezug haben.
Würde ich nicht wollen.

LG Nine


  Re: Anderer Nachname als sein/e Kinder?
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  xKirschblüte
Status:
schrieb am 20.04.2019 12:13
Hallo liebe TE,

ich würde wahrscheinlich nicht wollen, dass die Kinder mit ihrem Namen alleine dastehen und würde wahrscheinlich einen Doppelnamen wählen.
Du bist ja eh durch die Namen der Kinder mit dem Ex verbunden, der Name steht auf allen Schildern. Aus dem Haus bekommst du ihn nicht. Es ist ja nicht nur sein Name, sondern auch der der Kinder..
Ich würde den neuen Namen voranstellen, den Nachnamen der Kinder an zweiter Stelle, aber mich eben überall nur mit dem neuen Namen vorstellen.

Liebe Grüße
🍒Kirschblüte


  Re: Anderer Nachname als sein/e Kinder?
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  Zimtstern 72
Status:
schrieb am 21.04.2019 10:39
Bei mir ist das Problem weniger durch persönliche Betroffenheit kompliziert, da meine Kinder den Namen meines immer noch geliebten Ehemanns tragen.
Damit heißen sie aber anders als ich, die ich den namen meines Mannes überhaupt nicht annehmen wollte, wegen Nichtgefallen.
So wie auch meine Pflegetochter, die den Namen ihres leiblichen Vaters hat, den sie noch nie gesehen hat.
Zu ihrer leiblichen Mutter hat sie guten Kontakt, die hat aber inzwischen auch schon wieder zwei andere Namen gehabt. Den Namen meines Mannes kann sie nicht annehmen,
da das Jugendamt dagegen ist und sie wollen, dass sie es nach der Pubertät selbst entscheidet.

Ich selbst bin lehrerin und fand es auch mal irritierend, als die Mutter von einem kind anders hieß als das Kind, deshalb habe ich lange drüber nachgedacht, ob das für mich ein problem ist,
wenn die Kinder zur Schule gehen, oder nicht.ich habe aber nie in Zweifel gezogen, dass sie die Mama ist, und wollte nie eine Geburtsurkunde sehen. das alles steht ja auch in der Schulakte, und nach einmal reden kennt man die Eltern ja auch, und weiß, wer sorgebrérechtigt ist. Manchmal werde ich von Eltern drauf hingewiesen, dass ich dem anderen Elternteil keine Auskünfte geben soll, das geht aber auch nur, wenn nur ein Elternteil Sorgerecht hat. Ansonsten fragt erfahrungsgemäß ohnehin nur das Elternteil bei mir nach, bei dem das Kind überwigened wohnt, und den kenne ich ja dann.

Mein mann und ich haben einfach beschlossen, es nicht zum Problem zu machen.

Auf dem AB kommt der Spruch : Dies ist der AB von Klaus Kinski und Mona Maler. Auch Tina, Rudolf und Claudia erreichen Sie unter dieser Nummer"
Auf dem Türschild steht Familie Kinski/Maler. Darunter die Vornamen der Kinder.

Bei Lehrergesprächen stelle ich mich als Maler, Mama von Tina Kargl oder Rudolf Kinski vor. Claudia ist noch in der Krippe, da duzen mich die Erzieherinnen.
Wenn die Lehrer einen einmal kennen, ist das auch kein problem mehr, schlimmstenfalls verspricht sich jemand (das ist mir mit oben genannter Mama auch ein paar mal passiert), dann sagt man kurz "Nee, ich heiß Maler. Ja genau, so sehe ich mein Kind auch." und gut ist. Die Schulsekretärin hat meinen namen schon bei der Anmedlung usw. buchstabiert bekommen, die spricht mich immer richtig an. Auf dem Ponyhof meiner Pflegetochter werde ich immer mit Frau Kargl angesprochen, das berichtige ich nicht, da wir nicht viel Kontakt haben. Am telefon melde ich mich aber immer mit Maler, wenn ich die Reitstunde absage, und dann kommt schon, ja, ich weiß, die Mama von Tina Kargl."

Letzlich musst du entscheiden, was sich für dich richtig anfühlt, aber wie gesagt, im Alltag spielt sich das ein. Ich würde darüber keinesfalls einen weiteren Konflikt mit deinem Ex aufmachen,
Könnte mir aber für mich in dieser Situation auch keinen Doppelnamen vorstellen. Alles Gute.

PS: Alle namen geändert


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.04.19 10:45 von Zimtstern 72.


  Re: Anderer Nachname als sein/e Kinder?
avatar  Alice Cullen
Status:
schrieb am 21.04.2019 11:05
Hallo,

ich will immer so heißen wie meine Kinder. ( ok wenn diese mal heiraten wird sich dies auch ändern)

Grund, ich hieß als Kind länger anders wie der Rest der Familie und das fand ich blöd. Ich musste es oft erklären warum die kleine Halbschwester, Mama und Stiefvater ein anderen Nachnamen haben.

Ich habe glaube mit 7 oder 8 Jahren dann eine Namensänderung bekommen. ( ok das scheidet bei euch ja aus)

Mein Ex Mann hat gestern geheiratet und sie hat soweit ich weiß den Namen angenommen ihr Kind heißt aber wie ihr Ex. Wobei hier die Mutter noch ihren Mädchennamen hatte und auf dem Klingelschild standen daher bis jetzt 3 Nachnamen.

Ich würde zum Doppelnamen tendieren, viele Freunde haben dies so gelöst.

Aber ich denke da hat jeder so seine Ansichten.


  Re: Anderer Nachname als sein/e Kinder?
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  himbeere
schrieb am 21.04.2019 18:13
Meine Kinder heißen so wie ich, mein Mann allerdings anders. Jeder von uns hat seinen Namen behalten bei der Heirat. Das ist hier, wo wir leben, so üblich, dass ich sagen würde: Ca. die Hälfte aller Eltern in den Klassen unserer Kinder haben jeweils ihre Namen behalten oder haben aus anderen Gründen verschiedene Nachnamen. Geht mich nichts an, finde ich, aber es ist hier einfach total normal! In der Öffentlichkeit und auf unserem AB sprechen wir von Familie Müller-Meier. Ganz einfach. Und genau so habe ich die Namen aller unserer Freunde innerlich abgespeichert - Familie Jäger-Förster, Familie Apfel-Birne usw.

In der Familie meines Bruders sind es sogar drei Namen. Mein Bruder und seine Tochter haben einen Nachnamen, seine Freundin hat ihren, Ihr Sohn hat den seines Vaters. Und bislang hat keiner ein Problem damit. Eine Familie wird man doch nicht durch den gemeinsamen Nachnamen, sondern dadurch, dass man füreinander da ist und zusammenhält! Wieviele Familien haben zwar einen gemeinsamen Namen, aber sonst leider nicht viel mehr...


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.04.19 22:37 von himbeere.


  Re: Anderer Nachname als sein/e Kinder?
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  berlink
Status:
schrieb am 21.04.2019 22:40
Hallo,
Ich habe meinen Namen behalten, ebenso hat dies meine Schwester getan. Unsere Kinder haben jeweils den Namen des Vaters, somit ist dieser der Familienname. Da die Kinder keinen Doppelnachnamen haben duerfen, gab es keinen Grund, dass ich einen Doppelnamen trage. Genauso gibts fuer mich keine logische Erklaerung, wieso ich als Frau den Namen meines Mannes annehmen soll, es sei denn ich habe so eine furchtbare Herkunftsfamilie, mit der ich absolut nix zu tun haben will. Hab ich aber nicht, ganz im Gegenteil. Der Mann kann doch auch den Namen andern....., wieso denn ich?
Ich habe bisher nirgends Probleme gehabt, sage, ich bin Frau xy, Mutter von a und b.
Im Fall des Falles kann der Fam.name bis zum 14. Lbj. Der Kinder geaendert werden, danach bis 18. Lbj. Von den Kindern selbst.

@Alice Cullen: da war der Ex ja recht flott und der Trennungsschmerz schnell verflogen.....


@TE: es loest zwar das Problem nicht, aber Du koenntest Deinen Maedchennamen ja wieder annehmen und musst gar keinen Nachnamen von einem Ex oder dem neuen Mann tragen..., der ja auch mal Ex werden kann, weiss man ja leider nie, was so auf einen zukommt.


  Re: Anderer Nachname als sein/e Kinder?
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  Nessa15
schrieb am 21.04.2019 23:44
Hallo,

auch ich habe nach der Hochzeit meinen Namen behalten, mir ging es ähnlich wie berlink- „meinen“ Nachnamen verbinde ich mit meiner Familie mit der ich weiterhin verbunden bleiben will, während das Verhältnis mit meiner Schwiegerfamilie eher angespannt ist. Mein Mann hat seinen Nachnamen behalten, meine Tochter trägt meinen Nachnamen und sollte es noch zu Geschwister kommen werden auch diese meinen Namen tragen. Rückfragen für meinen Mann gab es bei der Kindergartenapp Anmeldung, da haben die Erzieherinnen nochmal nachgefragt ob er wirklich einen anderen Nachnamen hat und das alles seine Richtigkeit hat. Ich denke heutzutage hat man damit keinen großen Nachteil wenn man einen anderen Namen trägt, allerdings würde ich in deinem Fall wohl trotz allem einen Doppelnamen wählen.


  Re: Anderer Nachname als sein/e Kinder?
no avatar
  ** Ulli **
schrieb am 22.04.2019 08:48
Ich habe, wie einige andere hier auch, mit der Hochzeit meinen Mädchennamen behalten. Der (also mein Mädchenname) ist übrigens ein Doppelname. Familienname und damit Nachname der Kinder ist der Name meines Mannes. In der Praxis war das immer vollkomme problemlos. Kinderärzte und Lehrer hatten das immer in Null-komma-nichts raus und sprachen dann mich und die Kinder mit dem jeweils richtigen Namen an. ... und auf dem AB hieß es eben "... hier ist der AB von Ulrike xyz, A. abc, Kindvorname1, Kindvorname2...". Einsortierung in den Telefonlisten Schule/Kiga fand nach dem Nachnamen der Kinder statt. Und dann standen da eben unsere beiden Namen (so wie immer mal wieder bei anderen Eltern auch). Kopien von irgend etwas hatte ich in Deutschland nie dabei, wollte nie jemand sehen. Auf Auslandsreisen hatte ich immer unser Stammbuch abfotografiert. Aber auch da (und wir sind begeisterte Fernreisende) wurde das nie abgefragt. Wirklich pingelig waren immer nur die Ausreisebeamte am Frankfurter Flughafen. Auf unserem Türschild steht "Ulrike xyz, A. abc, K. und T." Zur Gewöhnungsdauer kann ich Dir leider nichts sagen, da wir das mit der Hochzeit so festgelegt hatten und die Kinder sozusagen von Anfang an damit gelebt haben. Für mich hat es sich nie "falsch" angefühlt, einen anderen Nachnamen als die Kinder zu haben und meine Kinder würden mich vermutlich für blöd halten, würde ich sie überhaupt fragen, ob das für sie ein Thema ist. Das ist eben einfach so.


  Re: Anderer Nachname als sein/e Kinder?
avatar  Alice Cullen
Status:
schrieb am 22.04.2019 09:05
Zitat
berlink


@Alice Cullen: da war der Ex ja recht flott und der Trennungsschmerz schnell verflogen......

JaLOL


  Re: Anderer Nachname als sein/e Kinder?
no avatar
  Tigerin
Status:
schrieb am 24.04.2019 02:55
Auch ich habe meinen Geburtsnamen behalten und meine Kinder heißen anders als ich. Manchmal schauen die Leute etwas kariert, wenn sie uns kennen lernen, aber im Alltag haben wir nie Probleme gehabt. Meine Kinder stehen zu ihrem Nachnamen, und meine Töchter haben schon lange angekündigt, dass sie bei einer Heirat ihren Nachnamen behalten möchten.


  Re: Anderer Nachname als sein/e Kinder?
avatar  Juna30
Status:
schrieb am 24.04.2019 20:37
Ich hieß anders als meine Mutter und Geschwister und fand es blöd.




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