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  Probleme mit dem Kindsvater
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  keine gute Löwenmutter
schrieb am 12.02.2019 17:19
Hallo,
ich bin seit 4 Jahren vom Kindsvater getrennt.
Er ist jähzornig und während unserer Ehe gab es viele Wutausbrüche mit zerstörten Gegenstände und Drohungen und psychischem Missbrauch.
Kann es schlecht beschreiben, ich bin in eine Hörigkeit gerutscht. Mein Selbstwert existierte quasi gar nicht mehr, ich hatte kein eigenes Leben, keine Freunde und ich entschuldigte seine Verhalten immer.
Sogar als er während der Trennungszeit gewalttätig wurde.
(Es war jedoch er, der eine Affäre hatte und die Ehe nicht mehr wollte.)
Einmal griff er mich im Streit an, drückte mich heftig gegen die Wand, sodass die Kinder vor Angst weinend in ihr Zimmer liefen.
Aber er schlug mich nicht.
Und einmal packte er mich so heftig am Arm, dass ich blaue Flecke bekam, da waren wir allein.
Heute denke ich mir, ich hätte das damals alles melden müssen.
Zumindest zum Arzt gehen, es offiziell dokumentieren lassen.
Ich hatte diese Vorfälle damals aber nur meiner Mutter und Freundinnen erzählt und ein Foto von den blauen Flecken gemacht. Doch das zählt vermutlich gar nichts, vor allem nicht nach so vielen Jahren.

Den Kindern gegenüber bekam er "nur" verbale Wutanfälle.
Der Aussage der Kinder nach, ist das besser geworden.
Ich weiß allerdings auch, dass sie Angst vor seinen Wutanfällen haben (sagen mir sie selbst) und sind vermutlich deshalb mehr brav und angepasst.
Dafür bekomme ich ihre eigene Wut zu spüren, wenn sie wieder bei mir sind nach einem WE beim Vater. Irgendwo muss es ja raus.

Ich war damals einfach nur froh, als die Trennung durch war und wir eine relativ friedliche Regelung für die Kinder fanden.
Denn sie hängen sehr an ihm und er besteht auch darauf, sie jede Woche zu sehen. Anfangs kam mir das auch entgegen, da mir diese Freizeit ohne Kinder wirklich sehr gut tat und tut.
(Allerdings ist er es, der die Pläne immer wieder über den Haufen wirft und seine Selbstständigkeit vorschiebt. Diese Abhängigkeit nervt mich gewaltig, es geht ja nicht nur um eine Konstante für die Kinder sondern auch um meine Freizeit, die ich planen will. Regelmäßig muss ich mit ihm darüber diskutieren, dann geht es kurze Zeit wieder.)
Doch ich bin selbstverständlich bereit, auf diese Freizeit zu verzichten, wenn es den Kindern bei ihm nicht gut geht!

Es gab schon Zeiten, wo sie nicht zu ihn wollten, da war er sehr beleidigt. Ich räumte ihm dann immer die Möglichkeit ein, mit den Kindern zu sprechen und wenn sie dann ihre Meinung änderten, dann mit ihm zu fahren.
Leider zählt für ihn ein "Ich will nicht" nicht, die Kinder müssen einen guten Grund nennen können (der meist dennoch nicht akzeptiert wird), ansonsten werden sie mundtod diskutiert.
Er ist exellent darin, einem das Wort im Mund umzudrehen und einem Schuldgefühle einzureden.
Ich werfe mir vor, meine Kinder da nicht stark genug zu schützen. Denn mir fehlen da auch die Argumente, ihm die Kinder nicht mitzugeben, da er sie ja rechtlich alle 2 Wochen sehen darf.
Ich muss gestehen, ich lasse mich noch viel zu sehr von ihm einschüchtern. Es wird zwar besser, doch je mehr ich mich abgrenze, desto wütender wird er.

Im Nachhinein erzählen mir die Kinder, dass es "schön" war.
Auch wenn sie bei ihm nicht viel mehr tun dürfen als fernsehen und im Kinderzimmer spielen (sind Grundschulkinder, eines kommt bald in die Pubertät) und ihr Vater die meiste Zeit nur am Handy rumhängt.
Er fördert ihre Selbstständigkeit und Entwicklung in keinster Weise und behandelt sie noch wie Kindergartenkinder. Er redet auch noch so mit ihnen. Naja.
Es geht ihm also nur darum, die Kinder bei sich zu haben.

Nun das aktuelle Problem.
Ich habe einen neuen Partner, der sehr liebevoll ist und den die Kinder auch lieben.
Mein Ex-Mann ist sehr eifersüchtig, dass ein anderer Mann nun "seine" Familie bekommt und kann es nicht ertragen.
Obwohl er selbst eine neue Frau hat.
Er wirft mir vor, alles zu tun, dass die Kinder meinen Partner bevorzugen und lieber haben.
Was nicht stimmt.
Was stimmt ist, dass das von allein passiert, weil mein Partner eben den Kindern wirklich zugewandt ist und sie fördert und unterstützt. Aber das versteht mein Ex-Mann nicht.

Nun fängt mein Ex-Mann mit dem "Terror" an.
Er denkt nur an sich und seine Rechte (seine Pflichten als Vater nimmt er nicht wahr, zahlt z.B. auch keinen Unterhalt) und darauf reitet er auch rum. Für alles andere hat er nur taube Ohren.
In seinen Augen dürfen nur er und ich uns um die Kinder kümmern und sonst niemand. Es dürfe auch sonst niemand Einfluss auf die Kinder nehmen oder Bezugsperson sein.
Also weder mein Partner, noch meine Freundinnen, meine Mutter etc., eben Vertrauenspersonen, die sie jahre- oder gar ihr Leben lang schon kennen.
Seine Partnerin hingegen darf schon auf die Kinder aufpassen, die kennen sie jedoch auch erst seit einem halben Jahr.
Und dass die Kinder in der Kita damals oder in der Schule jetzt Erzieher und Lehrer Bezugspersonen sind und quasi jeder Einfluss auf die Kinder hat, mit denen sie in Kontakt stehen, das zählt nicht.
Ich weiß, macht keinen Sinn. Aber damit kann man ihm nicht kommen.

Mir graust es davor, wenn mein Partner und ich mit den Kindern bald umzuziehen und heiraten wollen.
Wir wollen auch gern in eine andere Stadt (bessere Berufschancen) und dann den Namen meines Partners annehmen, denn wir haben mittlerweile ein gemeinsames Kind, meine "mitgebrachten" Kinder wollen dann auch so heißen, wollen zur Familie gehören.
Mein Ex-Mann hat jedoch mit mir das geteilte Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht.
Deshalb brauche ich für beide Punkte seine Einwilligung.
Es wäre ein Wunder, würde er sie geben!
Ich muss mich nun darauf einstellen, dass wir vor dem Familiengericht landen wegen Umzug und Namenswechsel.
Doch wie soll man freudig und entspannt einen Umzug und eine Hochzeit planen, wenn man deswegen vor Gericht muss?
Das macht mich nervlich fertig.

Bei der Trennung damals war ich so dumm oder naiv oder beides, zu glauben, er und ich würden das alles friedlich und einvernehmlich hinbekommen. Falsch gedacht.
Und zudem merke ich, wie schlimm die Auswirkungen dieses geteilten Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht ist!
Weil mein Ex-Mann nicht mit mir an einem Strang zieht, wo es um das Wohl der Kinder geht, sondern dies als Machtinstrument nutzt, mir ins Leben zu pfuschen!
Jetzt habe ich mich schon aus der Abhängigkeit von ihm in der Ehe gelöst und bin durch die Gesetzeslage wegen der Kinder weiterhin abhängig von ihm!
Das kann es doch nicht sein?

Hat jemand eine Ahnung, was ich machen kann?
Ich will nicht ein Leben lang Krieg mit meinem Ex-Mann haben.
Oder bin ich bisher wegen der Kinder noch viel zu freundlich gewesen und sollte mich tatsächlich auf einen Krieg einlassen?
Was aber kann und darf ich tun?
Ich hab das Gefühl, durch das Gesetz sind mir die Hände gebunden!
Und da seine Art von Gewalt ja nur psychisch ist, kann man sie ja nicht beweisen.
Ich versuche schon, so viel wie möglich nur schriftlich mit ihm zu klären und bei Gesprächen noch eine weitere Person dabei zu haben.


  Re: Probleme mit dem Kindsvater
no avatar
  pmami
schrieb am 12.02.2019 21:23
Ich sehe das ganz pragmatisch:

Selbst wenn Du die körperliche Gewalt, die vor vier Jahren stattgefunden hat, beweisen könntest, würde es heute für das Umgangs- und Sorgerecht Deines Ex-Mannes absolut keinen Unterschied mehr machen.

Du bedauerst, dass Ihr ein gemeinsames Sorgerecht habt. Das ist aber heute die Regel und das alleinige Sorgerecht ist eine Ausnahme, für die es sehr gravierende Gründe geben muss. Ein neuer Partner und eine neue Familie sind keine derartigen Gründe.

Um es mal ganz hart zu formulieren - sei froh, dass Dein Ex-Mann nur alle zwei Wochenenden Umgang hat und Ihr nicht auch noch das Wechselmodell habt. denn auch das ist mittlerweile sehr beliebt (nicht bei mir -bei Familiengerichten). Auch gegen den Willen der Mutter.

Dein Ex-Mann kann DIR keine Steine in den Weg legen. Du kannst neu heiraten, Deinen Namen ändern und umziehen. Wenn Eure gemeinsamen Kinder umziehen und den Namen ändern wollen, brauchen sie allerdings seine Zustimmung. Das hängt damit zusammen, das sie (auch) seine Kinder sind. Eine Ungerechtigkeit kann ich darin nicht erkennen.

Hast Du nach der Trennung den Ehenamen (der vermutlich auch Name Deiner Kinder ist) behalten? Dann kann Dein jetziger Partner doch jetzt Deinen Namen annehmen und Ihr habt alle einen gemeinsamen Familiennamen. Falls das nicht geht, weil Du schon wieder Deinen Mädchennamen angenommen hast, sei ganz beruhigt. Eine Familie wird man nicht durch einen Namen.

Eine bessere berufliche "Chance" wird vor einem Familiengericht für einen Umzug kaum ausreichen. da muss es schon etwas konkreteres geben und es muss Gründe geben, warum das in der jetzigen Stadt nicht möglich ist und was daran besser ist. Wie weit wäre denn die neue Stadt entfernt? Vielleicht kannst Du Deinem Ex ein für ihn interessantes Angebot machen. Du übernimmst die Fahrtkosten für die Kinder am WE oder er kann sie in den Ferien länger bei sich behalten, oder, oder, oder.

Was den Unterhalt angeht, nehme ich an, dass Du Unterhaltsvorschuss bekommst, oder? Das heißt, dass das Jugendamt sein Einkommen kontrolliert und sich den Unterhalt von ihm holt, falls er zahlen kann. Wenn Du der Meinung bist, dass er aufgrund seines Einkommens den höheren Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle zahlen könnte, dann musst Du Dir einen Anwalt suchen, den Unterhalt titulieren und vollstrecken. Dazu brauchst Du mit ihm weder schriftlich noch mündlich zu kommunizieren. Das kannst Du alles über einen Anwalt laufen lassen.

Ganz zum Schluss: Stell Dir vor, Dein Ex-Mann möchte mit seiner neuen Partnerin und Euren Kindern in eine neue Stadt ziehen und die Kinder sollen den Nachnamen der neuen Partnerin annehmen. Wie würdest Du auf diesen Wunsch reagieren? Würdest Du zustimmen?


Viele Grüße pmami


  Re: Probleme mit dem Kindsvater
avatar  Alpina
Status:
schrieb am 12.02.2019 22:09
Liebe Löwenmutter,

in deinem Beitrag sehe ich v.a. zwei Hauptpunkte. Das eine ist das Thema Abgrenzung von deinem Ex, das andere die Situation mit Umzug/ Namenswechsel.

Eins vorab "nur" psychische Gewalt gibt es nicht, durch das "nur" wird die Bedeutung von psychischer Gewalt gemindert. Grundsätzlich haben Kinder ein Recht auf gewaltfreie Erziehung und das impliziert sowohl die psychische, als auch die physische Gewalt.

Etwas gegen den expliziten Willen eines Kindes durchzusetzen, kann eine Form von psychischer Gewalt sein. Womit wir beim Thema Abgrenzen wären. Wenn deine Kinder wirklich nicht zum Vater wollen (nicht nur, weil es regnet und sie nicht vor die Tür wollen, oder sowas ähnliches), dann würde ich diesen Wunsch respektieren und sie dabei unterstützen, dies mit dem Vater zu klären. Natürlich muss man darauf achten, dass der Vater ein Umgangsrecht hat. Wenn die Kinder jedoch aus tiefster, eigener (nicht von euch beeinflusst) Überzeugung nicht wollen - dann müssen sie auch nicht. Kaum ein Richter wird ein Kind von vermutlich ca. 12 Jahren zum Umgang zwingen können. Außerdem haben eure Kinder während eurer Beziehung Grenzüberschreitungen dir gegenüber und sich selbst gegenüber erlebt. Wenn man weiterhin ihre Grenzen nicht schützt, kann es sein, dass sie es als Erwachsene weiterhin nicht können werden und dadurch in ebenfalls gewaltvollen Beziehungen landen werden.

Zum Punkt Umzug: Du kannst bei Gericht die Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf dich beantragen. Davon wäre das restliche Sorgerecht nicht betroffen. Aber wie Pmami schon gesagt hat, da müssen schon gute Gründe dafür von dir genannt werden.
Eine Alternative wäre eine Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts an einen Ergänzungspfleger, spricht an eine dritte Person, die dann entscheidet. Dadurch könntest du evtl. eine permanente Auseinandersetzung mit deinem Ex vermeiden.

Vielleicht könntest du dich in einer Erziehungsberatungsstelle beraten lassen zu den Themen, sowohl zu den rechtlichen, als auch dazu, wie du dich selber besser vor deine Kinder stellen kannst.

Liebe Grüße,

Alpina


  Re: Probleme mit dem Kindsvater
no avatar
  AnnaNym
schrieb am 13.02.2019 14:06
Liebe Löwenmutter,

ganz viele Charakterzüge und Verhaltensweisen deines Ex-Mannes erkenne ich in meinem eigenen Ex-Mann wieder.
Mein Ex hat eine narzisstische Persönlichkeit und die Beziehung war geprägt von psychischer Gewalt.
Wie du habe ich mich auch jahrelang nach der Trennung noch einschüchtern lassen und viele Zugeständnisse gemacht um ihn nicht zu provozieren.

Eine Zeitlang ging das ganz gut (weil ich mich eben genauso unterwürfig wie in der Beziehung verhalten habe).
Seit ich einen neuen Partner habe, er zu mir steht und mich auch seelisch-moralisch unterstützt ist das Verhältnis zu meinem Ex extrem schlecht geworden.
Er merkt, dass ich ihn nicht mehr brauche und nutzt das letzte noch bestehende "Abhängigkeitsverhältnis" - nämlich unser gemeinsames Kind als Mittel, weiterhin Kontrolle über mich auszuüben. (Stichwort: Wochenendplanungen, Abholzeiten, Ferienplanung,...)

Was ich mittlerweile gelernt habe:
Es bringt absolut nichts, ihm rein aus gutem Willen entgegen zu kommen. Er interpretiert dies so, dass er mal wieder die Oberhand hatte - ein Sieg über mich...
Ich muss versuchen, die Dinge die mir wichtig sind durchzusetzen. Und zwar, indem ich mich zuerst umfassend informiere und rechtlich absichere - und ihm dann das, was ich möchte nüchtern und sachlich mitteile - notfalls auch mit dem Hinweis, dass ich auch nicht davor scheue, die Sache gerichtlich regeln zu lassen.

Mein Rat:
1. Lass dich nicht auf einen Krieg ein - ABER kommuniziere deine Wünsche und Erwartungen klar und deutlich.
2. Versuche, dein Verhaltensmuster ("Kopf einziehen", nicht provozieren,...) ihm gegenüber abzulegen. - ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig das ist...
3. Bevor du etwas durchsetzen möchtest - informiere dich genau über deine Rechte und Möglichkeiten. Dann musst du nicht als Bittsteller auftreten (obwohl ihm das wahrscheinlich am liebten wäre, da er dann wieder seine Macht über dich spürt...).

Zum Schluss noch ein Link zu einer Seite, die mir sehr vieles klar gemacht hat und vielleicht auch ein paar Einsichten für dich bereithält:
[umgang-mit-narzissten.de]

Alles Gute und viel Kraft für dich!

Anna


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  Re: Probleme mit dem Kindsvater
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  himmelblau23
schrieb am 14.02.2019 18:30
Hallo Löwenmutter,
auch mein Ex-Mann hat lange versucht mich, die zwei Kinder und auch meinen jetzigen Partner auszubremsen bzw. Probleme zu machen wo es nur ging.

Aber die Zeit spielt für dich.

Ich habe meine Jungs immer dazu bestärkt den Kontakt aufrecht zu erhalten. Ihr Vater hat sich durch sein Verhalten immer mehr selbst ins Aus geschossen, hat Sie angelogen und über mich gehetzt. Auch wenn die beiden mal nur zwei Stunden bei ihm waren, hat er immer über mich und ihren Stiefvater geschimpft. Das Ergebnis ist jetzt, dass sie beide (mittlerweile 14 und 16) nur noch zum Geburtstag oder Weihnachten hingehen und das auch nur kurz. Er gibt wieder nur mir die Schuld, aber damit kann ich leben.

Er nutzt auch jede Gelegenheit bei der er unterschreiben muss um die Jungs runter zu machen, oder die Unterschrift herauszuzögern. Mein Grosser sagt schon immer einmal noch für den vorgezogenen Führerschein, dann bin ich damit durch.

Es gibt für solche Sachen auch die Möglichkeit seine Unterschrift vom Jugendamt oder Familiengericht ersetzen zu lassen (bei uns stand diese Überlegung für den Ausbildungsvertrag an) aber war dann doch nicht nötig.

Bei uns ist es so, dass ich so heisse wie meine beiden Grossen und mein Mann wie unser gemeinsames Kind, und wenn der mittlere 18 wird, also in vier Jahren nehme ich unseren Familiennamen an.

Wir haben das mit den Grossen so besprochen und sie meinten sonst würden sie sich so ausgeschlossen vorkommen. Mit der jetzigen Regelung sind alle zufrieden. Einer Namensänderung hätte mein ExMann nie zugestimmt, eher noch Adoption, dann braucht er wenigstens nicht mehr zahlen (so die Worte meines ExMannes).

Auch für Unterschriften in der Schule oder Ärzten usw. ist es sehr praktisch, dass ich noch wie meine größeren Kinder heiße, so kommt meistens keine Nachfrage wegen Sorgerecht oder zweiter Unterschrift.

Viel Erfolg und gute Nerven.


  Re: Probleme mit dem Kindsvater
no avatar
  keine gute Löwenmutter
schrieb am 26.02.2019 19:41
Danke für eure Antworten.
Hab Anwalt und Erziehungsbreatung kontaktiert.
Der Link mit dem Narzissten war sehr interessant, hab vieles wiedererkannt.


  Re: Probleme mit dem Kindsvater
no avatar
  SandyCH
schrieb am 26.02.2019 22:52
Ich möchte dir dazu noch ein Buch empfehlen: „Die Masken der Niedertracht“. Es hilft dir, im Umgang mit einem Narzissten nüchterner zu reagieren.

Grüessli,
Sandy




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