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  Verzweifelt wegen Mann: Rauchen und Medikamente
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  drea_min
schrieb am 26.12.2018 19:29
Hallo! Ich bin grad total niedergeschlagen, weil mein Mann einfach nicht zum Rauchen aufhören will und auch nicht mit Haarwuchsmedikamenten, die die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen (Ich weiß leider gerade nicht, wie das Medikament heißt, aber bei den Nebenwirkungen steht dabei, dass es die Spermienqualität beeinträchtigt, weil es anscheinend irgendwie hormonell wirkt). Ich finde das sowas von egoistisch von ihm und bin sehr deprimiert. Wir wollen ein Kind, aber wie soll ich schwanger werden, wenn er sein Sperma ruiniert? Er raucht seit Ewigkeiten, hat kurz aufgehört, aber jetzt wieder angefangen. Als ich dann darüber reden wollte, dass ich damit nicht einverstanden bin bzw. sehr enttäuscht, ist er total ausgeflippt und hat gemeint, ich solle aufhören ihn zu bevormunden und er lässt es sich nicht "verbieten". Ja, er hat recht, es ist seine Sache. Aber irgendwie ja auch wieder nicht, weil es eben schlecht für die Gesundheit und vor allem die Spermien ist. Wieso sieht er das nicht ein??
Und wegen dem Haarwuchsmedikament ist es das gleiche: Ich bin wütend geworden, wie wir darüber gesprochen haben und er gesagt hat, dass er es noch immer nimmt und auch nicht vorhat damit aufzuhören. Er hat sich wiederum aufgeregt, dass ich versuche es ihm zu verbieten usw. .... Diese ganze Sache ist so mühsam .... Wieso kann er das von selber nicht begreifen, dass er damit aufhören muss!? Nachdem wir einen schlimmen Streit deswegen gehabt haben, hab ich nachgegeben und gesagt, ich werde es nicht mehr ansprechen. Aber naja....ich muss mich schon wieder soooo zusammenreißen, um nicht wieder mit dem Thema anzufangen.. Es macht mich ziemlich fertig. Und es ist so unfair! Ich bemühe mich so auf meine Ernährung und alles zu achten, verzichte auf Zigaretten, Alkohol, alles was schlecht ist, und muss sogar Medikamente für die Fruchtbarkeit nehmen (leichter Progesteronmangel) und mache alles, damit es mit dem Schwangerwerden klappt, und er ...??? Er macht genau das Gegenteil ... Habt ihr einen Tipp wie ich ihm, ohne ihn wieder so sehr aufzuregen, klarmachen soll, dass er mit dem Rauchen und den Haarwuchstabletten aufhören muss?
Und ja, er will auch ein Kind. Aber anscheinend nicht genug??? .... Ich bin total traurig gerade ...
traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig


  Re: Verzweifelt wegen Mann: Rauchen und Medikamente
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  littlemeamy
Status:
schrieb am 26.12.2018 19:42
Liebe drea,

weißt du denn, ob sich das Rauchen und dieses Haarwuchsmittel tatsächlich negativ auf die Spermienqualität ausgewirkt hat? Sprich: liegt euch ein Spermiogramm vor?
Wenn da ja alles in Ordnung wäre, bräuchtest du diese Kämpfe gar nicht kämpfen.
Wenn das nicht so rosig aussieht - vielleicht regt das deinen Mann zum Nachdenken an, wenn er es schwarz auf weiß sieht? Wobei es auch bei einem schlechten Befund nicht gesagt ist, dass es allein vom Rauchen / Medikament kommt bzw. sich die Qualität bessert, wenn er beides weglässt.


  Re: Verzweifelt wegen Mann: Rauchen und Medikamente
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  drea_min
schrieb am 26.12.2018 20:15
Danke für deine liebe Antwort! Ja, du hast recht. Also es liegt (noch) kein Spermiogramm vor, also kann man ja noch gar nicht wissen, ob es sich negativ ausgewirkt hat.
Ich habe mir aber überlegt, den Vorschlag zu machen, dass wir ein Spermiogramm machen lassen. Und dann kann ich je nachdem entweder noch beunruhigter oder vielleicht entspannter werden.
Wir wollen erst in drei Monaten, also wenn ich mit den Progesteron-Tabletten fertig bin, versuchen schwanger zu werden.. Ich weiß aber im Moment weder wie es mit meiner Fruchtbarkeit ausschaut (außer dem Progesteronmangel, gegen den ich aber gerade die Tabletten nehme), noch mit seiner. Unser Alter ist nicht optimal: 35 und 46.
Aber es regt mich halt auf, dass er da überhaupt keine Einsicht zeigt, also ich sozusagen allein alles machen muss... auf vieles verzichten, Hormone nehmen... Und warum er überhaupt kein Gesundheits-Bewusstsein hat. traurig


  Re: Verzweifelt wegen Mann: Rauchen und Medikamente
avatar  Juna30
Status:
schrieb am 27.12.2018 09:04
Hallo Drea,
ich wünsche dir, dass du es schaffst, den Druck rauszunehmen. Für dich, für deinen Mann, für eure Beziehung, für die Schwangerschaft und euer entstehendes Kind! Dieser Stress wird euch alle fertig machen und viele Nerven kosten, die vielleicht (die meisten sogar höchst wahrscheinlich!) gar nicht nötig sind!

Wenn ich es richtig verstanden habe, wollt ihr in 3 Monaten starten zu üben. Lass es doch zumindest bis dahin ruhig angehen. In eurem Alter sind 18 Monate gezielter GV ganz normal, um schwanger zu werden. Wenn du - eben auch aufgrund des Alters - nicht so lange warten möchtest, kann ich das verstehen. Aber zumindest mal 6-8 Monate den ES zu bestimmen (z. B. mit Teststäbchen von www.babytest.de) und dann gezielt GV zu haben sollte schon drin sein. Vorher würde ich auch kein Spermiogramm machen lassen. Wozu? Du weißt ja, wie du selbst erkannt hast, nicht, dass rauchen und Haarwuchsmittel wirklich negativen Einfluss auf die Spermienproduktion hatten. Ich kenne viele Raucher, die einfach so Kinder gezeugt haben und Raucherinnen, die einfach so schwanger wurden.

Auch für dich selbst. Warum MUSST du denn auf das alles verzichten? Warum trinkst du keinerlei Alkohol? Ich habe auch lange Phasen im Kinderwunsch nichts getrunken, aber nicht, weil ich MUSSTE, sondern einfach, weil ich nicht mochte. In anderen Phasen habe ich durchaus bis zur Punktion der ICSI mitgetrunken, wenn zu Feierlichkeiten Alkohol getrunken wurde. Warum denn auch nicht? Ich hatte 10 ICSIs und es hatte keinerlei Einfluss auf das Ergebnis, ob ich etwas getrunken hatte oder nicht. Wenn du keinen Alkohol trinken möchtest, dann tu es nicht. Aber wenn du es als Last empfindest, solltest du einen sinnvolleren Umgang damit versuchen. Deinem Mann das anzulasten belastet eure Beziehung. Sollte es ein längerer / komplizierterer Kinderwunsch werden, werdet ihr genau diese Unbeschwertheit brauchen, um den Rest zu ertragen. Und wenn ihr schnell Eltern werdet, um so mehr!

Eine gesunde Lebensweise mit gesunder Ernährung und rauchfrei ist immer wünschenswert! Nicht nur wegen des Kinderwunsches!

Alles Gute!
Juna


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  Re: Verzweifelt wegen Mann: Rauchen und Medikamente
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  akazie76
schrieb am 27.12.2018 11:59
Wenn ich es richtig verstehe, habt ihr noch gar nicht angefangen damit, zu versuchen, schwanger zu werden. Das einzige Thema ist, dass ihr nicht mehr ganz jung seid und dass du einen Progesteron-Mangel hast, den man aber jetzt in den Griff bekommt. Richtig?

Dann mach dir nicht soviel Stress. Vielleicht klappt es ganz schnell, das weiß man nie. Viele Raucher bekommen Kinder. Vielleicht fühlt sich dein Mann komplett unattraktiv, wenn er sein Haarwuchsmittel nicht nimmt und das wirkt sich auch nicht so toll auf's Liebesleben aus.

Natürlich ist es besser, nicht zu rauchen - also sowieso, weil's nämlich ungesund ist. Aber das muss dein Mann halt auch wollen. Und es ist eben eine Sucht.

Wenn du das einfach nicht aus deinem Kopf bekommst, fände ich das mit dem Spermiogramm gut, weil es dir vielleicht zeigt, dass es gar kein Problem gibt oder eben deinem Mann, dass er vielleicht doch was tun muss. Wenn es die Möglichkeit gibt, ist es doch schöner, die Kinderwunschzeit als ganz besondere Zeit, in der man auf sein Kind wartet, zu empfinden als von Anfang an als unnötige, stressige und nervige Zeit. Das kommt sowieso, wenn es nicht so klappt wie gewünscht, aber manchmal klappt es halt auch einfach so und das ist dann euer ganz besonderes Wunder.


  Re: Verzweifelt wegen Mann: Rauchen und Medikamente
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  drea_min
schrieb am 27.12.2018 22:31
Ihr habt recht. Und danke für eure Antworten! Es tut gut, etwas Beruhigendes zu hören. Danke!
Ich weiß, dass ich zu viel Stress mache - auch mir selber, und dass das nicht sinnvoll ist. Ich bin nur echt schon ziemlich nervös, weil wir das Kinderkriegen (also damit anfangen) schon öfter hinausgeschoben haben. Immer wieder, und jetzt schon wieder ... Zuerst letztes Jahr, dann doch auf Frühling, dann auf Herbst, dann auf Ende des Jahres und jetzt auf in drei Monaten mindestens ... immer von meinem Mann ausgehend, nicht von mir. Außer jetzt wegen den Progesterontabletten, von mir bzw. uns beiden aus. Es würd ja gerade ohne die Tabletten eh nicht gehen.
Mittlerweile bin ich schon ziemlich verunsichert und will ich einfach nur noch Klarheit. Also wann (endlich) und ob die Chancen eh gut stehen.
Aber ja, ich sollte jetzt erstmal versuchen keinen Druck mehr zu machen. Oh Gott. Das fällt mir schwer.


  Re: Verzweifelt wegen Mann: Rauchen und Medikamente
avatar  Rebella
schrieb am 31.12.2018 13:03
Ich kann dich sehr sehr gut verstehen, liebe drea. Und auch, wenn dir das Beruhigende so gut getan hat, möchte ich dir meine Überlegungen vortragen.

Rauchen und auch Passivrauchen senkt die Fruchtbarkeit. Zum Beispiel auch im Rahmen einer IVF oder ICSI sind die Erfolgschancen gemindert. Hier: [www.klein-putz.net] habe ich schon vor Jahren diverse Fakten rund um dieses Thema zusammengetragen. (Ich weiß jetzt nicht, ob man im Nachbarforum angemeldet sein muss, um das lesen zu können).

Auch wenn es eine Sucht ist, ist es von deinem Mann sehr rücksichtslos, nichts zu unternehmen. Er könnte ja z.B. auch das Rauchen reduzieren oder wenigstens vorübergehend einstellen. Wenn ihr in 3 Monaten mit dem Kindprojekt beginnen wollt, wäre dafür genau jetzt der richtige Zeitpunkt, denn die Spermien reifen etwa 3 Monate. Dass dein Mann aber überhaupt keine Bereitschaft zeigt, offenbart sein mangelndes Interesse an einem Kind. Das zeigt ja auch schon, dass der Kinderwunsch von seiner Seite aus schon so sehr auf die lange Bank geschoben wurde. - Ein Verzicht auf das Haarwuchsmittel hätte noch nicht einmal mit Kämpfen gegen eine Sucht etwas zu tun. Auch das müsste er ja nur vorübergehend einstellen. Ich kann das überhaupt nicht verstehen, dass ein Mann so eitel ist, dass er dafür auf ein Kind verzichtet. Er könnte vorübergehend auch eine Mütze oder eine Perrücke tragen, wenn ihm das so wichtig ist.

Offenbar ist deinem Mann überhaupt nicht klar, was er damit von dir verlangt. Du bist 35 und damit tickt deine biologische Uhr schon sehr sehr laut. Wenn ihr das Kind in den nächsten paar Jahren nicht mehr gewuppt bekommt, wirst auch du kinderlos bleiben. Vielleicht nehmt ihr dann erst einmal reproduktionsmedizinische Hilfe in Anspruch. Bei sehr eingeschränktem Spermiogramm gibt es die Möglichkeit der ICSI. Das kann euch einen fünfstelligen Betrag kosten. Es kann sein, dass ihr sehr viele Versuche benötigt, um schwanger zu werden. Das kostet auch sehr viele Nerven, vor allen Dingen deine. Und es hat einen ungewissen Ausgang.

Ob des Spermiogramm deines Mannes durch das Rauchen oder aus anderen Gründen oder auch aus einem Gemisch aus verschiedenen Gründen eingeschränkt ist, werdet ihr nicht herausfinden. Aber sicher ist es gut, ihm sein eingeschränktes Spermiogramm vor Augen zu führen, damit er mal aufwacht.


  Re: Verzweifelt wegen Mann: Rauchen und Medikamente
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  henriette
schrieb am 31.12.2018 14:13
na ja, zuerst müsste ja mal die Wirksamkeit des Haarwuchsmittels überhaupt bewiesen sein und an dieser zweifel ich schon mal grundsätzlich. Es ist wirklich nicht einfach, mit dem Rauchen aufzuhören, aber es geht und ich weiss wahrlich wovon ich rede.


  Re: Verzweifelt wegen Mann: Rauchen und Medikamente
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  pmami
schrieb am 31.12.2018 15:37
Was ist denn, wenn Ihr ein Kind bekommt? Ist er dann bereit, mit dem Rauchen aufzuhören? Oder würde er weiter rauchen? Und würdest Du das dann tolerieren können?

Viele Grüße pmami


  Re: Verzweifelt wegen Mann: Rauchen und Medikamente
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  drea_min
schrieb am 03.01.2019 16:50
Danke für eure wirklich sehr hilfreichen Antworten!

Ich glaube nicht, dass er mit dem Rauchen aufhören würde, wenn ein Kind da wäre. Er würde mit Sicherheit nicht vor dem Kind rauchen, aber er würde nicht aufhören, denk ich. Und ja, ich finde das sehr bedenklich und es macht mich sehr traurig. traurig
Morgen bin ich bei meiner Gyn ein neues Rezept holen, ich werde sie nach ihrer Meinung dazu befragen. Und dann werde ich noch mal mit meinem Mann darüber reden. Aber was, wenn er wieder so verärgert und aufgebracht reagiert? ... Ich hab ihm ja eigentlich sozusagen versprochen, dass ich aufhöre ihm das zu verbieten und deswegen zu nörgeln, und wenn ich jetzt schon wieder damit anfange ......
Eigentlich unfair, weil somit verbietet ER mir ja was. Nämlich darüber zu sprechen. .

Er ist jemand, der gerne frei sein möchte und sich nicht gern vorschreiben lässt, was er tun und lassen soll. Typ "Rockstar". Und er will nicht von mir bemuttert oder bevormundet werden. Das macht mich für ihn ja auch unattraktiv, schätze ich. Und ich verstehe es ja, aber ich KANN nicht anders, und er macht es mir nicht gerade leicht, nichts zu sagen.
Ich hab aber Angst, dass es ihm zu viel wird, wenn ich weiter so "nerve" deswegen, und dass er dann erst recht kein Kind mehr will oder mich nicht mehr will. Das würd mir das Herz brechen, und abgesehen davon komm ich dann schon gar nicht mehr zu einem Kind. Und wie gesagt, es würde mich sehr erschüttern, und mein Herz wäre gebrochen und mein Leben irgendwie vom Gefühl her vorbei.
Die Beziehung ist mir glaube ich wichtiger, als ein Kind. Auch wenn ich mein Leben lang traurig wäre, wenn ich keines bekommen würde.

Aber mein Plan schaut jetzt so aus: Trotzdem noch einmal vorsichtig ein Gespräch mit ihm darüber führen, und ihm klar machen, dass ich Angst wegen dem Sperma hab (oder ist das keine gute Idee??), und dann eventuell auch ein Spermiogramm vorschlagen, damit wir erstmal Klarheit haben was das angeht. Und je nachdem dann danach weiterhandeln. Was sagt ihr dazu?


  Re: Verzweifelt wegen Mann: Rauchen und Medikamente
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  blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 03.01.2019 19:56
ich persönlich würde auch ein Spermiogramm fordern. nach dem Motto: Spermien werden durch Rauchen geschädigt, schauen wir mal, ob alle ok ist. von wegen so lange gewartet und dann das leben zwischen Hoffnung und Bangen, dann weiß man, was Sache ist. und leider ist Unfruchtbarkeit doch sehr verbreitet (jedes siebte Paar, Tendenz steigend?)

als ich das erste Mal von seinem Verhalten gelesen hab, dachte ich mir, dass er einfach total süchtig ist. da ist Reagieren und Argumentieren schwer. Viel Erfolg!


  Re: Verzweifelt wegen Mann: Rauchen und Medikamente
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  Zimtstern 72
Status:
schrieb am 05.01.2019 10:33
Reden über schwierige Themen ist in vielen Partnerschaften ein problem.
Entscheidend ist, dass man das gespräch genau einmal in Ruhe führt, dabei einen guten kompromiss findet, also zu einem Ergebnis kommt und es dann auch mal ruhen lässt.
Weniger schlau ist es, Vorschriften und Vorwürfe zu machen, als zum beispiel über ich-Botschaften eigene Ängste auszudrücken und Fragen zu stellen, was für den anderen ein gangbarer Weg ist. Außerdem ist es wichtig, dass du ihm nicht vorhälst, was du für euren kinderwunsch im Gegensatz zu ihm ja schon tust ( ganz abgesehen warum verzichtest du jetzt auf Alkohol, wenn du in zwei Monaten erstmals versuchst schwanger zu werden - das reicht doch auch noch ab dem Eisprung, bei dem ihr es erstmals versucht - und dann bis zum nächsten Zyklusbeginn, sofern es, was ja wahrscheinlich ist, mehrere Monate dauert, bis es klappt - die Heranreifung der Eizelle wird ja durch Alkohol nicht gefährdert, nur der Embryo, wenn er sich erstmal eingenistet hat. )

was mich besorgter stimmen würde, ist die Frage, warum ihr das Kinderkriegen imer wieder rausschiebt. vielleicht fragt du da nochmal genau nach: ob er überahupt (mit dir) ein kind will.

Wenn Reden bei euch generell ein Priblem ist und er sich oft von dir gegängelt fühlt, dann überlegt doch mal, ob ihr gemeinsam einen Kurs in EPL (Partnerschaftliches Lernprogramm) oder KEK (konstruktive Ehekommunikation) besucht, denn mit Kindern wird es ja mit der Kommunikationskultur in den meisten Partnerschaften noch schwieriger!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.01.19 10:38 von Zimtstern 72.


  Re: Verzweifelt wegen Mann: Rauchen und Medikamente
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  cora167
schrieb am 05.01.2019 17:50
Zitat
blauesTeufelchen
ich persönlich würde auch ein Spermiogramm fordern. nach dem Motto: Spermien werden durch Rauchen geschädigt, schauen wir mal, ob alle ok ist. von wegen so lange gewartet und dann das leben zwischen Hoffnung und Bangen, dann weiß man, was Sache ist. und leider ist Unfruchtbarkeit doch sehr verbreitet (jedes siebte Paar, Tendenz steigend?)

als ich das erste Mal von seinem Verhalten gelesen hab, dachte ich mir, dass er einfach total süchtig ist. da ist Reagieren und Argumentieren schwer. Viel Erfolg!

Bezüglich des Spermiogramms schließe ich mich hier an.
Bezüglich seines Verhaltens bin ich anderer Ansicht. Das hört sich einfach kindisch an. Wenn ihr ein Kind habt, wirst du seine Unterstützung und Hilfe brauchen und keinen trotzigen Teenager. Ich würde wohl mal konkret fragen, ob er wirklich ein Kind will und dafür auch bereit ist, gewisse Verhaltensweisen zu ändern und eine Einschränkung seiner Freiheiten zu akzeptieren.


  Re: Verzweifelt wegen Mann: Rauchen und Medikamente
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  drea_min
schrieb am 05.01.2019 19:44
Danke für eure Antworten!!

Ich habe noch immer nicht "noch einmal" mit ihm darüber geredet. Es hat sich in den letzten Tagen keine passende Gelegenheit ergeben, in der wir in Ruhe und entspannt zusammengesessen wären.

Reden generell ist bei uns kein Problem. Wir reden über alles und sehr viel, und es ist schön und macht mich (und ihn denk ich) glücklich. Er ist für mich auch wie mein bester Freund und engster Vertrauter. Es gibt nur ein, zwei Themen, die heikel sind, auf die er aufgebracht reagiert: Gesundheitliche Themen, also wenn ich will, dass er mehr auf seine Gesundheit achtet, sich vielleicht ein BISSCHEN gesünder ernähren würde und eben mit seinem Körper rücksichtsvoller umgehen könnte. Und dazu zählt eben auch das Rauch-Thema. Und: Kinderwunsch, Familienplanung.
Ja, vermutlich ist er nicht scharf drauf Verantwortung für ein Kind zu übernehmen. Das ist auch der Grund, warum er bis jetzt keines gezeugt hat. (auch nicht mit meinen Vorgängerinnen)
Aber seit ca. einem Jahr hat er zugestimmt. (ich selber wünsch mir schon länger Kinder)

Ja, mit ihm noch einmal besprechen, ob er ÜBERHAUPT will, und mit mir, ist sicher ein wichtiger Punkt. Aber was mach ich, wenn er es sich noch einmal anders überlegt bzw. dann sagt, er will eben doch nicht. ... Dann muss ich meinen Wunsch aufgeben. Toll. Ich weiß nicht, ob ich damit leben kann. Also ja, eigentlich irgendwie würde es gehen, aber für mich wäre trotzdem ein Lebenstraum geplatzt und es würde mir definitiv nicht gut damit gehen.


  Re: Verzweifelt wegen Mann: Rauchen und Medikamente
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  Impala-34
Status:
schrieb am 06.01.2019 12:55
Zitat
drea_min
Ja, mit ihm noch einmal besprechen, ob er ÜBERHAUPT will, und mit mir, ist sicher ein wichtiger Punkt. Aber was mach ich, wenn er es sich noch einmal anders überlegt bzw. dann sagt, er will eben doch nicht. ... Dann muss ich meinen Wunsch aufgeben. Toll. Ich weiß nicht, ob ich damit leben kann. Also ja, eigentlich irgendwie würde es gehen, aber für mich wäre trotzdem ein Lebenstraum geplatzt und es würde mir definitiv nicht gut damit gehen.

Dann sag ihm das und zwar genau so: dass es für Dich ein Lebenstraum ist, dass Du nicht weisst, ob Du über eine gewollte Kinderlosigkeit seinerseits hinwegkommst, dass Du ihm nicht versprechen kannst, dass Du micht darüber bitter wirst und es ihm innerlich zum Vorwurf machst, dass für Dich kinder zu einem erfüllten Leben dazugehören und dass Du der Überzeugung bist (natürlich nur, wenn es stimmt), dass er ein super Vater werden wird.
Wenn Du aus Angst ihn zu verschrecken nivcht über deine Wünsche redest, ist ein Enttäuschung vorprogrammiert. Und wenn er ja sagt, vielleicht nur weil es Dein Wunsch ist und er dich liebt, dann ab in die Kinderwunschklinik und Spermiogramm erstellen lassen!

LG
Impala




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