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  7 jähriges trotzt extrem - Machtkampf
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  Egal-Kind-Mama
schrieb am 28.06.2018 20:32
Hallo,
Ich schreibe heute anonym, weil mir das sehr unangenehm ist.

Mein bald 8 jähriges Kind kriegt immer öfter extreme Trotzanfälle, die mich an Pubertät erinnern.
Weigert sich, sich an Absprachen zu halten oder es wird das Gegenteil gemacht.
Besonders zu Bett gehen wird boykottiert bis zum geht nicht mehr.
Es tut so als wär es selbst erwachsen und dürfte alles selbst bestimmen.

Dabei hat es relativ viele Freiheiten. Vielleicht zu viele?
Ich erziehe nach dem Motto, so viele Regeln wie nötig, so wenig wie möglich und Kind darf auch einiges altersgerechr mitentscheiden.
Wir haben einen strukturierten und routinierten Alltag und dennoch entscheide ich situativ auch mal anders, also mache Ausnahmen, wenn es für alle Beteiligten so gut geht oder nicht schadet.

Dann gibt es permanent Gründe zum Motzen.
Immer wieder Situationen, wo ich denke, das Kind ist fürchterlich undankbar.
Dabei bringe ich Dankbarkeit und Wertschätzung bei soweit ich es beurteilen kann.
Essen wird verweigert oder anderes nach ein paar Bissen verlangt (Kind ist schon so dünn). Schicke ich das Kind dann z.B. hungrig ins Bett, weigert es sich zu Schlafen oder macht wieder extrem Theater.
Eifersucht auf das Geschwisterkind, Frust wird am Geschwister rausgelassen. Immer wieder Zank und Tränen.

Ich halte absolut nichts von Strafen, doch greife ich letztens öfter dazu aus reiner Verzweiflung.
Ist dem Kind alles egal. (Stimmt natürlich nicht, aber es lässt es sich nicht anmerken.)
Mund fusselig reden bringt nix.
Erklären bringt nix.
Kompromisse anbieten bringt nix.
Fragen, was dahinter steckt (Wünsche, Bedürfnisse, Erlebnisse) bringt nix.
Logische Konsequenzen bringen nix.
Ignorieren und machen lassen bringt nix, dann wird provoziert bis zur Weißglut.
Mir ist sogar schon die Hand ausgerutscht auf dem Oberschenkel aus lauter Wut und Hilflosigkeit und fühle mich ganz schrecklich.
Ich wollte niemals eine schlagende Mutter sein.
Ich schäme mich so sehr, dass mir das passiert ist.

Es scheint alles falsch zu sein, was ich versuche - nachgeben als auch durchsetzen.

Es ist ein verflixter Machtkampf und ich weiß kein Mittel mehr, wie ich damit umgehen soll.
Meist streiten wir dann so extrem und lange bis wir beiden heulen.
Das kann es doch nicht sein, oder?
Ich kriege langsam Panik vor der echten Pubertät.

Kann mir jemand einen Rat geben?


  Re: 7 jähriges trotzt extrem - Machtkampf
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  Hamamelis71*
schrieb am 28.06.2018 22:59
Schwierig. Wie viel Ruhepause hat Dein Kind nach der Schule? Wie viele Hobbys am Nachmittag?

Bei manchen Kindern ist der Nachmittag zu vollgepackt und sie haben zu wenig Pause, dann sind sie unausgeglichen und werden launisch. Ebenso wenn sie am Nachmittag nur abhängen.

Wie viel Medienzeit gibt es bei Euch? Der Sohn von Bekannten war auch schnell schräg drauf. Jetzt konnte er länger nicht daddeln, weil das Wohnzimmer renoviert wurde. Prompt war der Junge entspannter und ausgeglichener. Die Eltern haben jetzt die Zeit reduziert.

Es gibt verschiedene Faktoren, jedes Kind ist anders.

Mein Sohn neigt eher zum Schneckengang. Je weniger Zeit zum Ausruhen er für sich hat, um so langsamer wird er. Hat er an mehreren Tagen hintereinander keine Zeit für sich, hängt ihm das sehr nach. An einem Tag ist er im Ganztag, danach geht nur noch Ausruhen und Spielen. Er braucht das zur Regeneration.


  Re: 7 jähriges trotzt extrem - Machtkampf
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  Egal-Kind-Mama
schrieb am 28.06.2018 23:18
@Hamamelis: Medienzeit gibt es bei uns nur am WE, also TV. CDs dürfen immer gehört werden, aber wenn mir das selbst zu unruhig wird, mache ich aus oder wechsle die CD auf was ruhiges. Tablet gibt's gar nicht fürs Kind.

Auf fehlende Ruhepausen / zu viel Input bin ich noch nicht gekommen in diesem Zusammenhang.
Darauf will ich mal achten. Danke für den Tipp!

Nur was mache ich, wenn "das Kind schon in den Brunnen gefallen ist"? Also wenn wir schon diese Situation haben, dass rebelliert wird?

PS: Wollte noch anmerken, dass wir uns immer nach jeden Streit versöhnen und die Situation noch mal besprechen.
Mir geht es ja nicht darum, dass das Kind meinem Willen zu folgen hat. Ich versuche, einen Umgang zu finden, dass wir in der familiären Gemeinschaft alle gut miteinander auskommen und sich jedes Mitglied ernst genommen und respektiert fühlt.
Nur fühle ich mich durch dieses Verhalten oft kein Stück ernst genommen.
Vielleicht ist das auch wieder eine Phase, wo das Kind Grenzen testet, weil es erneute Fähigkeiten zu mehr Selbständigkeit entwickelt hat?
Wir also wieder jeder neu unsere Position definieren müssen?


  Re: 7 jähriges trotzt extrem - Machtkampf
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  Hamamelis71*
schrieb am 28.06.2018 23:30
Finde doch mal raus, wann ihr Stress bekommt. Ich glaube, es ist besser schlechte Laune zu vermeiden. Es ist ja schwierig aus so einer Situation wieder rauszukommen.

Seitdem ich weiß, dass tägliche Verabredungen meinen Sohn stressen, vermeiden wir das. Auf der anderen Seite stärken wir seine körperliche Fitness durch gemeinsames Fahrradfahren. Dadurch ist er allgemein schneller geworden, meine kleine Schnecke.


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  Re: 7 jähriges trotzt extrem - Machtkampf
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  Ella Propella
schrieb am 29.06.2018 08:08
Also erst mal zum Trost: ich halte das jetzt nicht für mega-ungewöhnlich und auffällig. In diesem Alter (manche ev. auch erst ein wenig später) wird wieder mal ausgetestet, Grenzen erweitert, vorpubertiert. Manche Kinder stärker, manche so gut wie gar nicht.

Ich hab hier auch so ein Sensibelchen, gepaart mit Mega-Trotzkopf. Wir können auch so richtig schön aneinanderrasseln. Aber für mich ist dann immer wichtig eben beides zu sehen: sie ist genauso Sensibelchen, wie Trotzkopf und wenn dieser Trotzkopf zu stark durchkommt, muß ich am Sensibelchen schrauben.
Ich würde also mal eher drauf schauen, den Alltag zu entschleunigen. Genau hinsehen, was grad in der Schule läuft, vielleicht brauchts da grad wieder mehr Hilfe, mehr Rückendeckung? Auch die gespannte Geschwisterbeziehung sagt ja oft was aus. Mein Trotzkopf denkt dann IMMER, sie kommt zu kurz, bekommt weniger - wobei so gut wie IMMER das Gegenteil der Fall ist, aber das ist eben für sie GEFÜHLT so und somit entsteht halt für sie dieses Bedürfnis nach mehr Gerechtigkeit.
Einfach mal mehr Ruhe, wieder mehr Regelmäßigkeit in den Tag, in die Woche bringen. Vielleicht hilft das schon mal.
Ich setzt mich dann auch mal am Nachmittag mit ihnen hin und lese ihnen einen ganzen Band "Die drei ??? Kids" vor. Da kommt man bei so großen Kindern vielleicht manchmal gar nicht mehr drauf, aber so ein Vorlesenachmittag wirkt manchmal Wunder.

Und dann noch: Kopf hoch, du versuchst schon sehr viel, irgendwann sind auch Mamas Möglichkeiten Grenzen gesetzt und vielleicht mußt du deinem Kind das auch mal sagen. "Es reicht, so mag ich nicht. Wenn du so eine Laune hast, geh bitte in dein Zimmer und komm erst wieder zu mir, wenn du deinen Ärger nicht mehr an mir auslassen mußt." Das verstehen sie mir 7 schon.

Alles Gute und gute Nerven!
ella

PS: Vor der Pubertät graut mir auch schon LOL


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.18 08:11 von Ella Propella.


  Re: 7 jähriges trotzt extrem - Machtkampf
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  lisa74
Status:
schrieb am 29.06.2018 09:41
Hallo,

schau mal in Schulkinder-Forum, ich habe am Montag einen ähnlichen Beitrag verfasst. Meine Tochter ist auch 7 und in der ersten Klasse.


Ich vermute, dass bei uns die Ursache am ehesten in Eifersucht und Geschwisterbeziehung zu suchen ist.

Meine Tochter fühlt sich oft sehr ungerecht behandelt. Ob das objektiv so ist, who knows? Ich empfinde es nicht so, bin ja aber auch nicht objektiv. Und nachtragend ist sie dazu noch, vergisst nichts...
Bei uns gibt es einen kleinen Bruder, der demnächst ins Vorschuljahr startet. Und sich dementprechend auch immer mehr gegen seine Schwester durchsetzen will. Gelingt natürlich nicht immer, aber für die Große ist das eine komplett neue Erfahrung. Bisher hat er häufig mitgemacht, was sie bestimmt und war auch immer froh, dass er die Große als Stütze bei Unbekanntem dabei hatte.

Grade ändert sich deren Verhältnis zueinander einfach und das habe ich offenbar übersehen. Wir sind dann auch oft und schnell in so eine Spirale aus Streit, Wut, Schimpfen gekommen. Jetzt versuche ich mehr, mich da als Moderator zu sehen, damit sich jeder ausreichend beachtet und wahrgenommen fühlt.


Mir hat es neulich schon geholfen, dass alles mal aufzuschreiben und für mich mehr zu reflektieren. Seither bin ich gelassener - und - das mag auch ein Zufall sein - es läuft den Rest der Woche viel besser.
Auch Aufstehen/Anziehen ist gar kein Problem mehr. Aber das war ja eh nur ein Ausdrucksmittel, nicht die Ursache.


Und vor der Pubertät habe ich auch schon einen heiden Respekt!


  Re: 7 jähriges trotzt extrem - Machtkampf
avatar  Maral
schrieb am 29.06.2018 09:42
Vielleicht ist es auch wieder Zeit, mehr Freiheiten, Herausforderungen zuzulassen?

Warum muss er ins Bett? Was sagt er denn, wenn du ihn fragst, wann er denn meint, schlafen zu gehen? Schlafbedürfnis ändert sich ja tatsächlich auch und es ist Sommer, vielleicht ist er noch nicht müde. Jetzt sind bald Ferien, vielleicht verabredest du mal mit ihm, dass er schlafen geht, wenn er müde ist. Die ersten Tage wird er es ausreizen, aber das können sie. Und du bringst ihm mehr Verantwortung entgegen.

Wenn er das Essen nicht mag, möchte ich bspw nicht, dass Krümel motzt, dass fände ich nicht nett, wenn ich koche, aber er kann sagen, sorry Mama, ich mag das nicht so, ich nehme mir ein Brot und ein Joghurt, ok? Ok, muss doch nicht hungrig ins Bett.

Bindest du ihn in die Essensplanung mit ein? Er soll sagen, wenn ihm was nicht gefällt, regeln kann man auch ändern, anpassen, aber in einem vernünftigen Ton, und dann kann man darüber reden, und ihn ermutigen , konstruktive Vorschläge zu unterbreiten.

Ist es möglich, seinen Wirkungskreis zu erweitern? Neue Wege, neue Gefahren etc... Ich habe schon bei einigen Kindern erlebt, dass sich die Situation schlagartig mit einem Taschenmesser, einem neuen Weg, einer neuen Aufgabe änderte.


  Re: 7 jähriges trotzt extrem - Machtkampf
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  berlink
Status:
schrieb am 29.06.2018 11:08
Hallo,

bei uns gibt es unterschiedliche Ursachen, was die Kinder ärgerlich oder wütend macht. Am schönsten wird es, wenn sie sich gegenseitig (also der, dem es grad gut geht, ärgert den, der eh schon wütend ist...) dann auch noch ärgern, nachäffen, provozieren. Immer ruhig bleiben, kann ich auch nicht, aber doch häufig. Aber es hilft gar nichts, auch laut zu werden, es eskaliert nur noch mehr.
Meine Tochter steht tw. schon nörgelnd auf, in der Schule/Hort verhält sie sich angemessen und unproblematisch, kann da eher zu wenig sich ggü. Freundinnen durchsetzen, hier zu Hause dafür brechen dann tw. die Dämme, gern in Situationen, wo gerade wir nach Hause kommen, i.was sie ärgert, der Flur mit tacshen,. Einkauf usw. voll steht, und man gerade eh sich erstmal sortieren muss. Da gehe ich tw. auch mal weg, um nicht laut zu werden..... .
Bei meinen Kindern achte ich sehr darauf, dass es nach Schule/Hort nicht zu viel an Action gibt. Sie habe noch Klavier und etwas Sport, aber es muss auch Nachmittage geben, wo nix ist, sie selbst für sich auch mal spielen, sich beschäftigen. Z.B. wenn wir spät (erst ca. 16.30 Uhr) vom Hort nach Hause kommen, möchte ich nicht, dass noch Nachbarskinder kommen, mit denen sie eh im Hort gespielt hat. Da ist einfach Pause, wir sitzen zum Vesper/Hausaufgabekontrolle zusammen, da muss nicht wieder eine Aufregung sein. Auch an WE wollen wir eher nicht noch Kinder da haben oder Verabredungen treffen. Mal Übernachtung, mal zusammen ins Bad (wenn man sich dort eh nicht schon trifft), aber nicht ganztags "verplant".
Meine Tochter springt sehr darauf an, wenn man mit ihr spielt. Das versuche ich auch, wenn es spät ist, noch zu machen. Und gerade, wenn wieder mal so ein Nörgel-Ningel-Jammerton dominiert, hilft das bei uns gut, ihr dadurch Aufmerksamkeit zu geben.
Zubettgehen ist eher weniger Thema, da gibt es unsere Struktur, die (noch) Bestand hat. Sie hören eine CD an. Manchmal lesen sie auch noch etwas.
Ungerecht behandelt fühlen sich die Zwillinge vermutlich seit Geburt... . Da ist oft xyz besser und größer und mehr als beim anderen Kind. Diese Woche: Wenn ich den einen Ranzen trage vom Hort zum Auto, weil das Kind gerade sein Rad, was es ausnahmsweise dabei hatte, zum Auto fährt, soll ich doch bitteschön auch den anderen Ranzen tragen, weil das sonst ungerecht ist. usw.
Beim Essen binde ich sie mit ein, wenn ich was koche, was sie wirklich nicht so gern essen, ist meist i.was extra bei, was sie essen. Da koche ich halt auch mal Nudeln und Kartoffeln als Beilage. Wird eh alles i.wann alle, und ich habe die Diskussion nicht. Und wenn sie halt auch das nicht mögen, sollen sie sich im Keller eine Banane holen oder nen Joghurt aus dem Kühlschrank. Kommt aber sehr selten vor.

Also im Bereich der Frustrationstoleranz gibt es gerade bei Madame noch viel Entwicklungspotential ... smile . Aber, das darf ja auch sein. Zudem sagt mir meine Mutter, dass ich wohl auch tw. so gewesen sein soll, aber wohl etwas "milder" und ohne Beschimpfungen, aber weder in der Pubertät noch später bis heute gab es wirkliche Probleme mit mir.
Ich habe also keine Panik vor der Pubertät, da ich ganz fest daran glaube, dass bei ihr jetzt die "heisse" Phase ist und ich dafür später Ruhe habe.

Ich habe mir gerade bestellt: (aber noch nicht gelesen, und ich weiß auch nicht, ob ich wirklich ein anstrengendes Kind habe..., ich schau mal)

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Vor kurzem gelesen habe ich, war ganz erheiternd: (und das las auch mein Sohn, ganz praktisch, dass die Kinder Erziehungsratgeber gleich selber lesen....hihi.)

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.18 11:09 von berlink.


  Re: 7 jähriges trotzt extrem - Machtkampf
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  sturmfängerin
schrieb am 29.06.2018 12:26
Hallo,

ich habe hier auch so ein Exemplar zuhause smile. Mein Großer, wird in Kürze 9 Jahre alt, ist auch mega-anstrengend, teilweise sehr schlecht gelaunt, vieles passt nicht und dann wird gemotzt.

Er ist zudem ein sehr großer Verhandler, was mich manchmal echt an die Grenzen bringt. Ich merke aber, dass wenn wir verhandeln, es meist zu einem guten Kompromiss kommt, mit dem wir beide gut leben können. Er merkt dann, dass ich nicht nur Grenzen setze, sondern wir auch darüber diskutieren oder verhandeln können, dass die Grenzen etwas anders gesetzt werden.

Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich ihn viel selbst entscheiden lassen. Klar, nur das was keine Gefahr bringt oder das was eben sein muss (Hausaufgaben...).
Wir hatten es z.B. vor einiger Zeit, dass er einfach abends noch nicht müde ist. Ich möchte für mich hier um 20 Uhr die Kinder im Bett/Zimmer haben, damit ich zum Einen meinen Haushalt machen kann, aber auch noch etwas Zeit für mich habe. Da ist er allerdings noch nicht müde. Wir fahren sehr gut damit, dass er dann in seinem Zimmer noch spielt und selbst ins Bett geht, wenn er müde ist. Das klappt nach anfänglicher Skepsis meinerseits total gut.

Auch beim Anziehen lasse ich ihn entscheiden. Er zieht bei 18 Grad z.B. schon eine kurze Hose an. Ist mir egal, soll er machen. Glücklicherweise ist er auch nie krank!

Er ist aber auch ein Kind, das seine Ruhe braucht! Auch hier gibt es Nachmittage wo bewusst nichts ist und wo ich auch keine anderen Kinder hier haben möchte.

Ich habe z.B. das Buch gelesen, das oben empfohlen wird "Wie anstrengende Kinder zu großartigen Erwachsenen werden". Da konnte ich hinter jedes Kapitel einen Haken machen. Wie wenn mein Sohn darin beschrieben wäre. Ich fand es total empfehlenswert und ich verstehe ihn und seine Verhaltensweisen seitdem viel viel besser!
Z.B. der Wechsel von Schule/Kernzeit zum Nach-Hause-Kommen ist so ein Thema. In der Schule total angepasst, zuhause knallt es dann meistens und er lässt Dampf ab. Ich weiß, dass er es nicht anders kann und versuche eben so gut es geht darauf einzugehen. Und ich versuche eben, keinen Machtkampf daraus zu machen, sondern mich auch einfach mal rauszuziehen. Nicht immer einfach...

Ich schicke insofern solidarische Grüße!

LG Sturmfängerin


  Re: 7 jähriges trotzt extrem - Machtkampf
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  Egal-Kind-Mama
schrieb am 02.07.2018 21:09
Wow, noch so viele Antworten. Danke.
Da fühle ich mich nicht mehr so allein und versagend.

Sind auch viele Anregungen dabei. Ich werde beobachten und ausprobierenn.

Heute habe ich eine Eskalations-Situation entschärfen können, indem ich es mit ein bisschen Humor versucht habe. War aber Uufall, das klappt nicht immer.


  Re: 7 jähriges trotzt extrem - Machtkampf
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  Joblin
Status:
schrieb am 08.07.2018 11:58
Hallo,

Wir erziehen unsere Ado Kinder nach dem PACE Prinzip (Therapeutic Parenting).

Playfulness, Acceptance, Curiosity und Empathy.

Wenn Du schon vieles ausprobiert hast was nicht funktioniert könntest Du davon vielleicht mal Ansätze versuchen...




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